CH349478A - Metronom - Google Patents

Metronom

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CH349478A
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CH
Switzerland
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housing
metronome
front plate
scale front
sep
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English (en)
Inventor
Wittner Rudolf
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Wittner Rudolf
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F5/00Apparatus for producing preselected time intervals for use as timing standards
    • G04F5/02Metronomes
    • G04F5/022Mechanic metronomes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Metronom Die Erfindung betrifft ein Metronom. 



  Es ist bekannt, Metronome aus    Holz   und Metall herzustellen, wobei die aus Holz gefertigten Metronome im allgemeinen grösser als die aus Metall gefertigten sind. 



  Fernerhin sind grosse pyramidenförmige Metronome bekannt, die aus gepresstem Kunststoff, wie er unter dem Handelsnamen  Bakelit  (eingetragene Marke) bekannt ist, bestehen und bei denen das Gehäuse und die    Skalenfrontplatte   ein Ganzes bilden. Dabei reicht die    Skalenfrontplatte   nicht über die ganze Höhe des Metronoms, sondern nur etwas mehr als über die Hälfte. Diese aus gepresstem Kunststoff bestehenden Metronome haben einmal den Nachteil, dass sie sehr zerbrechlich sind und zum andern, dass sie keinen guten Klang haben. 



  Um die Nachteile zu vermeiden, ist bei Metronomen mit einem die Antriebseinrichtung aufnehmenden, durch eine    Skalenfrontplatte   mit Pendel abgedeckten Gehäuse und einem Gehäusedeckel gemäss der Erfindung vorgesehen, dass das Gehäuse und die    Skalenfrontplatte   voneinander getrennte Teile und aus Kunststoff sind. Dadurch wird einmal erreicht, dass das Gehäuse frei von allen    Metronomteilen   ist und als Klangkörper wirken kann, und dass durch die getrennte    Skalenfrontplatte   eine grössere Schallerzeugung und Klangwirkung als bisher erzielt wird.

   Dabei kann eine Verbesserung der letztgenannten Eigenschaften noch dadurch erreicht werden, dass die    Ska-      lenfrontplatte   aus einem zugfesten und damit in seinem Aufbau dichteren Material als das Gehäuse ist, wobei die Zugfestigkeit beispielsweise mindestens 20%, vorzugsweise ungefähr    50 ö,   höher ist als die des Gehäuses. Es kann aber auch für Gehäuse und Skalenfrontplatte das gleiche Material verwendet werden. 



  Gegenüber den aus Holz gefertigten Metronomen ergibt sich auch noch eine erhebliche Gewichtsersparnis und vor allem ein harter Schlag. 



  Die zur Verwendung kommenden Kunststoffe können beispielsweise    Polymerisationsharze,   insbesondere Polystyrol oder Zellstoffabkömmlinge, wie beispielsweise    Zelluloseacetat      bzw.      Zelluloseacetobutyrat   sein, wie es im Handel unter dem Namen     Cellidor    (eingetragene Marke) bekannt ist, wobei die hieraus hergestellten    Metronomwände   bzw. die Skalenfrontplatte beispielsweise eine Stärke von 1-3 mm haben. Die grösseren Stärken haben sich als besonders günstig erwiesen, da die daraus gefertigten Metronome einen besonders harten und lauten Schlag haben. Vorteilhaft kann es sein, wenn die Seitenwände des Metronoms und gegebenenfalls auch der Boden konvex gewölbt sind. Dadurch wird ein voller und angenehmer Klang erreicht. 



  Um die Schwingungen des Taktschlages vom Uhrwerk auf das Gehäuse zu übertragen, kann es vorteilhaft sein, an der Innenfläche der Hinterwand des Gehäuses eine Druckplatte, vorzugsweise aus Stahl, derart anzuordnen, dass das eine Ende der das Pendel tragenden Ankerwelle gegen sie anliegt. Diese Druckplatte kann durch Einformen, Nieten oder ähnlichem befestigt sein. 



  Zweckmässig kann es sein, an den Seitenwänden des Gehäuses und des Gehäusedeckels Querrippen, vorzugsweise versetzt zueinander, anzuordnen. Dadurch wird zum Handhaben des Metronoms eine gute Griffigkeit erreicht, vor allem, um den Gehäusedeckel leicht abnehmen zu können. An dem den Deckel aufnehmenden Gehäuserand können noch kleine nasenartige Vorsprünge vorgesehen sein, die mit entsprechenden Vertiefungen im Deckel zusammenwirken, so dass beim Aufsetzen des Deckels die Vorsprünge einrasten. Zum Deckelabnehmen genügt dann ein 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 leichter Druck auf das Gehäuse, durch den die Nasen dann freigegeben werden. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:    Fig.   1 eine Vorderansicht auf das Metronomgehäuse mit    herausgenommener      Skalenfrontplatte,      Fig.2   einen Schnitt nach der Linie 2-2 der    Fig.   3,    Fig.3   eine Vorderansicht auf das    Metronom-      C,   mit abgenommenem Gehäusedeckel,    Fig.   4 eine Seitenansicht des geschlossenen Metronoms. 



  Die für das in der Zeichnung dargestellte Metronom mit seinen Einzelteilen genommenen Masse sind willkürlich und zur besseren Darstellung teilweise übertrieben gewählt. 



  Das vor allem in der    Fig.4   als Ganzes dargestellte Metronom ist mit 10    bezeichnet,   und es weist ein Gehäuse 11 mit Gehäusedeckel 12 auf. 



  Das aus Kunststoff bestehende Gehäuse 11 hat in Vorderansicht eine einem gleichschenkligen Dreieck ähnliche Form, wobei die die Seitenwände 14 bildenden Schenkel etwas gewölbt sind. Am oberen Ende gehen die Seitenwände 14 in eine in Richtung nach innen weisende    Abwinklung   mit abgerundetem Teil 15 über. Der etwas gewölbte Boden des    Metronomgehäu-      ses   ist mit 16 und die Gehäuserückwand mit 17 bezeichnet. 



  Entlang der unteren    Gehäuseseitenränder   ist je ein sich nach hinten verjüngender, rollenförmiger Fuss 20 angeordnet, dessen vorderes Ende 21 über das Gehäuse 11 etwas hinausragt. Zwischen den Füssen 20 ist am Boden 16 und in Verlängerung der Gehäuserückwand 17 und mit dieser abschliessend ein dritter Fuss 23 angeordnet, so dass das Metronomgehäuse sich auf drei Punkten abstützt. Vom Rand 25 des nach vorn offenen Gehäuses sind in Richtung zur Gehäuserückwand 17 und entlang der Gehäusewände insgesamt sechs nach innen gerichtete, mit einem Sackloch versehene Auflagestücke 26 angeordnet. Im oberen Teil des Gehäuses 11 ist an der Innenseite der Rückwand 17 eine sich quer erstreckende Verstärkungsleiste 27 angeordnet. 



  Kurz unterhalb der Verstärkungsleiste 27 (siehe    Fig.   1 und 2) befinden sich in der Innenfläche der Gehäuserückwand 17 eine Ausbuchtung 28 und ungefähr in der Mitte eine kreisrunde, entsprechend befestigte Stahlplatte 29, deren Bedeutungen noch erläutert werden. 



  Mit 30 ist eine    Skalenfrontplatte   bezeichnet, die der Form des Gehäuses 11 entsprechend ausgebildet und so bemessen ist, dass sie den Gehäuseinnenraum abdeckt. Ungefähr von der Mitte der Frontplattenoberfläche 31 in Richtung zum oberen Teil 15 des Gehäuses ist eine    Ausnehmung   32 zur Aufnahme einer Skalenplatte 35 vorgesehen. Dabei entspricht die Tiefe der    Ausnehmung   32 der Stärke der Skalenplatte 35, so dass die    Skalenplattenoberfläche   und die    Frontplattenoberfläche   31 in einer Ebene liegen. Um für den die    Ausnehmung   32 aufweisenden Skalenfrontplattenteil die gleiche Plattenstärke beibehalten zu können, ist am Übergang zur    Ausnehmung   32 die    Skalenfrontplatte   bei 33 entsprechend verstärkt.

   Am oberen Ende der    Skalenfrontplatte   ist ein    nasenartiger   Vorsprung 37 vorgesehen, der einstöckig mit der Frontplatte ist. Seine Bedeutung wird noch erläutert. Dieser Vorsprung 37 kann auch auf das Skalenfrontplattenende aufgesetzt sein. 



  Beiderseits vom Unterende der Skalenplatte 35 und unterhalb von ihm weist die    Skalenfrontplatte   30 Schallöcher 38 bzw. in ihrem unteren Abschnitt senkrecht angeordnete Schallschlitze 39 auf. Die    Schall-      löcher   38 können beim Transport des Metronoms als Aufnahmelöcher für den    Aufziehschlüssel   dienen. An der unteren Innenseite der Frontplatte 30 sind    unter-      und   oberhalb bzw. seitlich von den Schallschlitzen 39 Versteifungsrippen 40 bzw. 41 vorhanden. 



  Auf dem unteren Teil der    Frontplattenoberfläche   31 ist eine mit Schrauben 44 befestigte Lagerbrücke 45 aufgebaut, die zur Lagerung eines Pendels 46 dient. Mit Schrauben 47 ist die    Skalenfrontplatte   im Gehäuse 11 festgehalten. Im Innern des Gehäuses 11 ist in an sich bekannter Weise die insgesamt mit 50 bezeichnete Antriebseinrichtung des Metronoms untergebracht, die von den bereits erwähnten Schrauben 44 der Lagerbrücke 45 und den über den Schallöchern 38 liegenden Schrauben 59 gehalten ist. Dabei ist für den ungehinderten Umlauf des    Federhausrades   51 die bereits erwähnte    Ausnehmung   28 in der Gehäuserückwand 17 vorgesehen.

   In einem Ansatz 53 am Gestell 52 der Antriebseinrichtung 50 ist das gemäss    Fig.   2 linke Ende der das Pendel 46 tragenden Ankerwelle gelagert. Die Wellenspitze liegt gegen die Stahlplatte 29 an, und dadurch erfolgt eine Übertragung der Schwingungen des Taktschlages vom Uhrwerk der Antriebseinrichtung 50 auf das Kunststoffgehäuse 11, weil bei jedem Auftreffen des Steigrades auf den Anker seine Welle einen Schlag in    Axialrichtung   erhält. 



  Das Gehäuse 11 ist durch den Gehäusedeckel 12 abgedeckt (siehe    Fig.   2 und 4), der mit seinem abgesetzten Rand 55 auf dem Rand 25 des Gehäuses 11 aufliegt. Damit ist ein    glatter   Abschluss von Gehäuse und Deckel erreicht. 



  Wie aus    Fig.4   zu ersehen ist, weisen das Gehäuse 11 und der Deckel 12 zueinander versetzte Querriffelungen 57 bzw. 58 auf, die zur besseren Handhabung beim Abnehmen oder Aufsetzen des Deckels 12 auf das Gehäuse 11 vorgesehen sind. 



  Zum Festsetzen des Pendels 46 wird sein Pendelende 48 unter den nasenartigen Vorsprung 37, je nach Bedarf von links oder rechts, geschoben, so dass das Pendel eine mittlere Ruhelage einnimmt (siehe    Fig.   3). 



  Für die zur Verwendung kommenden Kunststoffe, wie beispielsweise     Cellidor    (eingetragene Marke), können solche mit folgenden Werten verwendet werden: 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
<tb> a) <SEP> Gehäuse <SEP> b) <SEP> Skalenfrontplatte
<tb> 1. <SEP> Zugfestigkeit <SEP> 450/500 <SEP> 7001750 <SEP> kg1cm2
<tb> 2. <SEP> Kerbschlagzähigkeit <SEP> 15 <SEP> 10 <SEP> cm <SEP> kg/cm2
<tb> 3. <SEP> Grenzbiegespannung <SEP> 500 <SEP> 600 <SEP> kg/cm2
<tb> 4. <SEP> Schlagzähigkeit <SEP> 90 <SEP> 80 <SEP> cm <SEP> kg/cm2
<tb> 5. <SEP> Kugeldruckhärte <SEP> 610 <SEP> 750 <SEP> kg1cm2 <SEP> 10 <SEP> Sek. 
 Es können auch Kunststoffe, beispielsweise Polystyrol, mit nachstehenden Werten Verwendung finden:

   
 EMI3.2 
 
<tb> Zugfestigkeit <SEP> 350-400 <SEP> kg/cm2
<tb> Kerbschlagzähigkeit <SEP> 5-6 <SEP> cm <SEP> kg/cm2
<tb> Biegefestigkeit <SEP> 650-700 <SEP> kglcm2
<tb> Bruchdehnung <SEP> 12-16 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Metronom mit einem die Antriebseinrichtung aufnehmenden, durch eine Skalenfrontplatte mit Pendel abgedeckten Gehäuse und einem Gehäusedeckel, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse und die Ska- lenfrontplatte voneinander getrennte Teile und aus Kunststoff sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Metronom nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Skalenfrontplatte aus einem zugfesteren Material als dasjenige des Gehäuses besteht, wobei die Zugfestigkeit mindestens 20% höher ist als die des Gehäuses. 2. Metronom nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff ein Polystyrol, ein Zelluloseacetat oder ein Zelluloseacetobutyrat ist. 3.
    Metronom nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Metronomwände bzw. die Skalenfrontplatte eine Stärke von 1 bis 3 mm haben. 4. Metronom nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände des Metronoms konvex gewölbt sind. 5. Metronom nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenfläche der Hinterwand des Gehäuses eine Platte derart angeordnet ist, dass das eine Ende der das Pendel tragenden Ankerwelle gegen sie anliegt. 6. Metronom nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Skalenfrontplatte zur Aufnahme der Skala Abstufungen und zur Versteifung in Längs- und Querrichtung angeordnete Versteifungsrippen hat. 7.
    Metronom nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Skalenfrontplatte unterhalb der Pendellagerung senkrechte Schallschlitze vorgesehen sind. B. Metronom nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am obern Ende der Skalenfrontplatte eine Einhängevorrichtung für das Pendel vorgesehen ist. 9. Metronom nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der unteren Gehäuseseitenränder je ein sich nach hinten verjüngender, rollenförmiger Fuss angeordnet ist, und dass zwischen diesen beiden Füssen ungefähr in Verlängerung der Gehäuserückwand ein Abstützfuss angebracht ist. 10.
    Metronom nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenwänden des Gehäuses und des Gehäusedeckels Querrippen angebracht sind.
CH349478D 1959-02-27 1959-07-28 Metronom CH349478A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4237549A (en) * 1977-07-11 1980-12-02 Rudolf Wittner Gmbh U. Co. Metronome

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