CH348558A - Verfahren und Vorrichtung zur spektralphotometrischen Analyse von Stoffgemischen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur spektralphotometrischen Analyse von StoffgemischenInfo
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N21/00—Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
- G01N21/17—Systems in which incident light is modified in accordance with the properties of the material investigated
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur spektralphotometrischen Analyse von Stoffgerni Bekanntlich bilden die spektralphotometrischen und besonders die kolorimetrischen Analysen von Stoffgemischen, das heisst die Bestimmung des Vorkommens und der Konzentration farbiger oder gefärbter Substanzen durch den Grad der Färbung, die schnellsten und empfindlichsten Methoden für die chemische, insbesondere biochemische und medizinische Analyse; hierzu gehören auch die fluorometrischen Messverfahren. Ziel und Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, die Durchführung derartiger Analysenoperationen zu verfeinern. Nach vorliegendem Verfahren zur spektralphotometrischen Analyse von Stoffgemischen wird in den einen von zwei Strahlengängen eines Spektralphotometers ein Referenzfilter eingeführt, welches aus der Strahlung den für den gesuchten Stoff in der Stoffmischung charakteristischen Teil absorbiert, und in den andern Strahlengang ein diesen Teil nicht absorbierendes Messfilter eingesetzt und die zu untersuchende Stoffmischung in beide Strahlengänge eingeführt, wonach die Menge des gesuchten Stoffes in der Stoffmischung photometrisch festgestellt wird. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Filterung der Strahlung in den beiden Strahlengängen mittels aus Diapositiva oder Dianegativa bestehenden Filtern derart vorgenommen wird, dass in den einen Strahlengang das Referenzfilter, in den andern Strahlengang das Messfilter eingesetzt wird, wobei die beiden Filter zueinander komplementäre Diaphaneigenschaften besitzen. Das Referenzfilter kann eine mindestens die arteigene Strahlungsabsorption des jeweils gesuchten Stoffes besitzende Diaphaneigenschaft und das Messfilter eine von der arteigenen Strahlungsabsorption des gesuchten Stoffes freie, die übrige Strahlungsabsorption des Referenzfilters kompensierende Diaphaneigenschaft aufweisen. Das als Messfilter dienende Filter besteht zweckmässig aus einem gegen über dem Referenzfilter komplementären Diapositiv. Das Messfilter kann somit aus einem Dianegativ des Referenzfilters bestehen. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur spektralphotometrischen Analyse von Stoffgemischen, bei welchem in einen von zwei Strahlengängen ein Referenzfilter eingeführt wird, welches aus der Strahlung den für einen gesuchten Stoff in der Stoffmischung charakteristischen Teil absorbiert, und in den andern Strahlengang ein diesen Teil nicht absorbierendes Messfilter eingesetzt und die zu untersuchende Stoffmischung in beide Strahlengänge eingeführt wird, wonach die Menge des gesuchten Stoffes in der Mischung photometrisch festgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterung der Strahlung in den beiden Strahlengängen mittels aus Diapositiva oder Dianegativa bestehenden Filtern derart vorgenommen wird, dass in den einen Strahlengang das Referenzfilter, in den andern das Messfilter eingesetzt wird, wobei die beiden Filter zueinander komplementäre Diaphaneigenschaften besitzen. II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das als Messfilter dienende Filter aus einem gegenüber dem Referenzfilter komplementären Diapositiv besteht. UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Messfilter aus einem Dianegativ des Referenzfilters besteht. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
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- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Verfahren und Vorrichtung zur spektralphotometrischen Analyse von Stoffgerni Bekanntlich bilden die spektralphotometrischen und besonders die kolorimetrischen Analysen von Stoffgemischen, das heisst die Bestimmung des Vorkommens und der Konzentration farbiger oder gefärbter Substanzen durch den Grad der Färbung, die schnellsten und empfindlichsten Methoden für die chemische, insbesondere biochemische und medizinische Analyse; hierzu gehören auch die fluorometrischen Messverfahren.Ziel und Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, die Durchführung derartiger Analysenoperationen zu verfeinern. Nach vorliegendem Verfahren zur spektralphotometrischen Analyse von Stoffgemischen wird in den einen von zwei Strahlengängen eines Spektralphotometers ein Referenzfilter eingeführt, welches aus der Strahlung den für den gesuchten Stoff in der Stoffmischung charakteristischen Teil absorbiert, und in den andern Strahlengang ein diesen Teil nicht absorbierendes Messfilter eingesetzt und die zu untersuchende Stoffmischung in beide Strahlengänge eingeführt, wonach die Menge des gesuchten Stoffes in der Stoffmischung photometrisch festgestellt wird.Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Filterung der Strahlung in den beiden Strahlengängen mittels aus Diapositiva oder Dianegativa bestehenden Filtern derart vorgenommen wird, dass in den einen Strahlengang das Referenzfilter, in den andern Strahlengang das Messfilter eingesetzt wird, wobei die beiden Filter zueinander komplementäre Diaphaneigenschaften besitzen.Das Referenzfilter kann eine mindestens die arteigene Strahlungsabsorption des jeweils gesuchten Stoffes besitzende Diaphaneigenschaft und das Messfilter eine von der arteigenen Strahlungsabsorption des gesuchten Stoffes freie, die übrige Strahlungsabsorption des Referenzfilters kompensierende Diaphaneigenschaft aufweisen. Das als Messfilter dienende Filter besteht zweckmässig aus einem gegen über dem Referenzfilter komplementären Diapositiv.Das Messfilter kann somit aus einem Dianegativ des Referenzfilters bestehen.PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur spektralphotometrischen Analyse von Stoffgemischen, bei welchem in einen von zwei Strahlengängen ein Referenzfilter eingeführt wird, welches aus der Strahlung den für einen gesuchten Stoff in der Stoffmischung charakteristischen Teil absorbiert, und in den andern Strahlengang ein diesen Teil nicht absorbierendes Messfilter eingesetzt und die zu untersuchende Stoffmischung in beide Strahlengänge eingeführt wird, wonach die Menge des gesuchten Stoffes in der Mischung photometrisch festgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterung der Strahlung in den beiden Strahlengängen mittels aus Diapositiva oder Dianegativa bestehenden Filtern derart vorgenommen wird, dass in den einen Strahlengang das Referenzfilter, in den andern das Messfilter eingesetzt wird, wobei die beiden Filter zueinander komplementäre Diaphaneigenschaften besitzen.II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das als Messfilter dienende Filter aus einem gegenüber dem Referenzfilter komplementären Diapositiv besteht.UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Messfilter aus einem Dianegativ des Referenzfilters besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH348558T | 1958-09-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH348558A true CH348558A (de) | 1960-08-31 |
Family
ID=4508411
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|---|---|---|---|
| CH348558D CH348558A (de) | 1958-09-15 | 1958-09-15 | Verfahren und Vorrichtung zur spektralphotometrischen Analyse von Stoffgemischen |
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|---|---|
| CH (1) | CH348558A (de) |
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1958
- 1958-09-15 CH CH348558D patent/CH348558A/de unknown
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