CH347333A - Isoliermatte - Google Patents
IsoliermatteInfo
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Classifications
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- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
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- E04C2/10—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
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- E04C2/246—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products laminated and composed of materials covered by two or more of groups E04C2/12, E04C2/16, E04C2/20 combinations of materials fully covered by E04C2/16 and E04C2/20
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Description
Isoliermatte Die thermo-akustischen Isoliereigenschaften von Reisschale, Kork und anderen porösen Materialien sind wohl bekannt. Sie können an sich als Schüttgut verwendet werden, was aber bekannte Nachteile hat, weshalb schon vorgeschlagen wurde, sie mit Binde mittel zu Bauplatten oder zu einer Masse zu ver arbeiten, die als Zwischenbelag zu dienen hat. In beiden Fällen wird aber die Isolierfähigkeit durch das Bindemittel erheblich vermindert und das Raum gewicht stark erhöht. In vielen Fällen kommt auch die Herstellung teuer zu stehen.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile und hat eine Isoliermatte zum Gegenstand, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie eine Viel zahl von nebeneinanderliegend@n, mit Isolierschüttgut angefüllten und an ihren Enden geschlossenen Schläu chen aufweist, die auf ihrer ganzen Länge miteinander verbunden sind.
Beiliegende Zeichnung stellt zwei Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. 1 ist eine Draufsicht einer ersten Ausfüh rungsform.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II von Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie III-III von Fig. 1 in grösserem Massstab.
Fig. 4 ist eine Draufsicht der zweiten Ausfüh rungsform.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie V-V von Fig.4, und Fig. 6 ist ein Querschnitt nach der Linie VI-VI von Fig. 4 in grösserem Massstab.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Isoliermatte weist eine Vielzahl von nebeneinanderliegenden Schläuchen auf, die an ihren Enden geschlossen und auf ihrer ganzen Länge miteinander verbunden sind; sie weist ferner Isolierschüttgut auf, das diese Schläuche füllt. Die Gesamtheit der Schläuche ist aus einer einzigen Bahn 1 eines weichen, biegsamen und feuch tigkeitsundurchlässigen Materials wie z. B. Poly äthylen, Kautschukhydrochlorid hergestellt.
Wie aus Fig.2 ersichtlich ist, wurde diese Bahn entlang ihrer Längsmittellinie umgeschlagen zwecks Bildung von zwei Lagen la, 1b. Diese letzteren wurden dann entlang schmalen Streifenzonen 3, die abwechselnd auf der einen und anderen Seite der Matte liegen und die alle senkrecht zur Umschlaglinie 2 und in gleichen Abständen voneinander verlaufen, zusam mengeschweisst, zwecks Bildung von Schläuchen, die an ihrem von der Umschlaglinie entfernten Ende offen sind. Diese Schläuche wurden. dann einer nach dem anderen mit einem Isolierschüttgut 4, das vorzugs weise aus Korkschrot oder aus Reisschale besteht, satt angefüllt.
Daraufhin wurden die Einfüllenden der Schläuche verscldossen durch Anbringen der Schweissnaht 5.
Zuletzt werden die gefüllten Schläuche in der in Fig, 3 etwas stilisiert dargestellten Querschnittsform fixiert durch Anbringen von Klebestreifen 6, die paral lel zur Umschlaglinie 2 und zur Schweissnaht 5 verlaufen. Durch diese Klebestreifen (die z. B. aus dem Produkt Scotch Band [eingetragene Marke] bestehen können) sind die gefüllten Schläuche anein ander anliegend gehalten.
Aus dem beschriebenen Aufbau der Matte ergibt sich, dass die Schläuche durch die Schweissstreifen zonen 3 auf ihrer ganzen Länge miteinander verbun den sind, Kälte- und Schallbrücken also ausgeschlos sen sind.
In der in den Fig. 4 bis 6 dargestellten Ausfüh rungsform sind einzelne mit dem Isolierschüttgut 7 (Reisschale, Korkschrot) angefüllte und an beiden Enden durch Schweissung verschlossene Schläuche 8 aus Polyäthylen oder dergleichen aneinanderanstossend (Fig. 6) auf einer Bahn 9 biegsamen Materials, wie z. B. Teerpapier, Polyvinylchlorid, Polyäthylen, auf geklebt.
Diese Bahn 9 verbindet die Schläuche 8 auf ihrer ganzen Länge miteinander; es sind also auch hier keine Wärme- und Schallbrücken zwischen den einzelnen Schläuchen 8 vorhanden.
Natürlich liessen sich als Isolierschüttbgut auch andere Materialien verwenden.
Es ist des weitern möglich, die einzelnen Schläu che vor dem Füllen mit einer steifen Einlage, z. B. aus Karton, auszuspreizen, damit sie im gefüllten Zustand nicht einen runden, sondern z. B. quadra tisch, wie oben erläutert, oder einen linsenförmigen Querschnitt aufweisen.
Als Ausgangsmaterial zur Fabrikation der Schläu che lässt sich statt einer Bahn auch ein Schlauch- oder rohrförmiges Gebilde verwenden, das flach gefaltet und an einem Ende zugeschweisst wird. Nach dem Einfüllen einer bestimmten Isolierschütt- gutmenge wird eine zur ersten Schweissnaht parallele Schweissnaht angebracht, dann weiter Isolierschüttgut eingefüllt usw.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Isoliermatte, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Vielzahl von nebeneinanderliegenden, mit Isolier- schüttgut angefüllten und an ihren Enden geschlosse nen Schläuchen aufweist, die auf ihrer ganzen Länge miteinander verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Isoliermatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtheit der Schläuche durch zwei Lagen (la, 1b) eines biegsamen Materials gebildet ist, die längs parallelen Streifenzonen (3), die abwechselnd auf der einen und anderen Seite der Matte liegen, miteinander verbunden sind, wobei die mit dem Schüttgut (4) aufgefüllten Schläuche durch quer zu ihnen verlaufende Klebestreifen (6) aneinander anliegend gehalten sind. 2.Isoliermatte nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Lagen aus schweissbarem Kunststoff bestehen und in den Strei fenzonen sowie zwecks Schliessung der Schläuche an mindestens einem Rand der Matte .durch Schwei sseng miteinander verbunden sind. 3. Isoliermatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schläuche (8) auf einer Bahn (9) biegsamen Materials festgeklebt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH347333T | 1956-10-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH347333A true CH347333A (de) | 1960-06-30 |
Family
ID=4507960
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH347333D CH347333A (de) | 1956-10-23 | 1956-10-23 | Isoliermatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH347333A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4339902A (en) * | 1980-06-30 | 1982-07-20 | Manville Service Corporation | Multiple layer thermal insulation device |
| US5765318A (en) * | 1997-02-06 | 1998-06-16 | Johns Manville International, Inc. | Segmented, encapsulated insulation assembly |
-
1956
- 1956-10-23 CH CH347333D patent/CH347333A/de unknown
Cited By (3)
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| US4339902A (en) * | 1980-06-30 | 1982-07-20 | Manville Service Corporation | Multiple layer thermal insulation device |
| US5765318A (en) * | 1997-02-06 | 1998-06-16 | Johns Manville International, Inc. | Segmented, encapsulated insulation assembly |
| WO1998035109A1 (en) * | 1997-02-06 | 1998-08-13 | Johns Manville International, Inc. | Segmented, encapsulated insulation assembly |
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