CH344145A - Vorrichtung zum Strahlungsnachweis - Google Patents

Vorrichtung zum Strahlungsnachweis

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CH344145A
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Diemer Gesinus
Zalm Pieter
Anne Klasens Hendrik
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Philips Nv
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Description


      Vorrichtung        zum        Strahlungsnachweis       Es sind Vorrichtungen zum Strahlungsnachweis  beschrieben worden, bei denen die von dieser Strah  lung herbeigeführten umkehrbaren Änderungen der  elektrischen Eigenschaften (Leitfähigkeit und bzw.

    oder     dielektrische    Konstante) eines Halbleiters   nachstehend als photoempfindlicher Halbleiter be  zeichnet - die elektrische Spannung an einem in  Reihe mit dem photoempfindlichen Halbleiter in  einen elektrischen Kreis geschalteten     Elektroleucht-          stoff    steuern, so dass die Intensität des     Elektrolumi-          neszenzlichtes    eine Funktion der Intensität der nach  zuweisenden Strahlung ist.  



  Wenn eine solche Vorrichtung aus einem photo  empfindlichen Teil und einem     Elektroleuchtteil    mit  praktisch zweidimensionaler Ausdehnung besteht,  welche Teile einander punktweise zugeordnet sind,  ist es möglich, ein von der nachzuweisenden Strah  lung auf dem photoempfindlichen Teil entworfenes  Bild zu verstärken, und, wenn die nachzuweisende  Strahlung für das Auge nicht wahrnehmbar ist, auch  sichtbar zu machen.  



  Die Erfindung gründet sich auf die Erkenntnis,  dass Vorrichtungen     verwirklichbar    sind, bei denen  auf andere Weise als durch Elektrolumineszenz die  von einer nachzuweisenden Strahlung herbeigeführten  Änderungen der elektrischen Eigenschaften eines  photoempfindlichen Teils die Lichtemission eines zu  sammen mit dem photoempfindlichen Teil in einen  elektrischen Kreis geschalteten     aufleuchtenden    Teils  bestimmen.  



  Gemäss der Erfindung ist eine solche Vorrichtung  dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtteil einen  Leuchtstoff enthält, der Feldlöschung aufweist, und  dass Bestrahlungsmittel vorhanden sind, die - durch  Bestrahlung den Leuchtteil zum Leuchten bringen.  



  Unter Feldlöschung ist hier die bei einigen  Leuchtstoffen auftretende Erscheinung zu verstehen,    dass ein auf den Stoff einwirkendes elektrisches Feld  in mit der Stärke dieses Feldes ansteigendem Masse  eine durch Bestrahlung beispielsweise mit Ultravio  lett-, Röntgen- oder Elektronenstrahlen herbeigeführte  Lumineszenz des Stoffes herabgesetzt.

   In diesem Zu  sammenhang kann auf den     Artikel:         Brightness          Waves        and        Transitory        Phenomena    in     the        Quenching     of     Luminescence        by        Alternatin.g        Elektric    Fields  von       Destriau    im  Journal of     Applied        Physics ,    Band 25,  Seite 67, Januar 1954 und die dort angeführte Lite  ratur hingewiesen werden.  



  Zum Unterschied gegenüber den bekannten, auf  Elektrolumineszenz beruhenden Vorrichtungen hat  bei der Vorrichtung nach der Erfindung eine Zu  nahme der Leitfähigkeit bzw. der     dielektrischen    Kon  stanten des photoempfindlichen     Teils,    d. h. eine Ab  nahme der Impedanz dieses Teils, eine Abnahme der  Emission des Leuchtteils zur Folge.

   Wenn die Vor  richtung nach der Erfindung zur Bildwiedergabe ge  eignet ausgebildet ist, indem der photoempfindliche  Teil und der Leuchtteil eine zweidimensionale Aus  dehnung bilden und einander punktweise zugeordnet  sind, so zeigt, wenn von einem auf dem photoemp  findlichen Teil entworfenen Strahlungsbild die Im  pedanz dieses Teils örtlich entsprechend der örtlichen  Helligkeit dieses Strahlungsbildes herabgesetzt wird,  die Lichtemission des Leuchtteils ein Bild, das das  Negativ des Strahlungsbildes auf dem photoempfind  lichen Teil ist. Mit     einer    solchen Vorrichtung kann  somit ein auf den photoempfindlichen     Teil    projek  tiertes Bild eines photographischen Negativs in ein  positives Bild umgewandelt werden.  



  Soll das auf den photoempfindlichen Teil pro  jektierte Strahlungsbild     keine    Helligkeitsumkehrung  erfahren, so ist dies durch die optische Kaskaden  schaltung zweier vorstehend erwähnter Vorrichtungen  erzielbar. Dies ist jedoch auch mittels     einer    beson-      deren Ausführungsform der Vorrichtung erzielbar, bei  welcher der photoempfindliche Teil im wesentlichen  aus einem Material, das     Infrarotlöschung    aufweist,  besteht, und Bestrahlungsmittel vorhanden sind, die  zusammen mit der nachzuweisenden Strahlung eine  solche     Infrarotlöschung    im photoempfindlichen     Teil     herbeiführen.  



  Unter  <      Infrarotlöschung     ist hier die Eigenschaft  verschiedener photoempfindlicher Stoffe zu verstehen,  dass die von einer bestimmten Strahlung allein er  zeugte Änderung der elektrischen Leitfähigkeit und  bzw. oder der     dielektrischen    Konstanten bei gleich  zeitiger     Bestrahlung    mit     Infrarotstrahlung    abnimmt.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele von Vorrichtungen nach der Erfindung  dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt schematisch eine Vorrichtung, durch  die ein auf dem photoempfindlichen Teil entworfenes  Strahlungsbild in sein Negativ umgewandelt wird,  während       Fig.2    gleichfalls schematisch eine Vorrichtung  zeigt, bei der ein auf dem photoempfindlichen Teil  entworfenes Strahlungsbild und das zugehörige     Lu-          mineszenzbild    nicht eine umgekehrte Helligkeit auf  weisen.  



  Bei der Vorrichtung nach     Fig.    1 bezeichnet 1  einen Bildschirm, bei dem sich zwischen in einem  Rahmen 4 gehaltenen Glasplatten 2 und 3 eine An  zahl auf der ganzen     Oberfläche    aneinander anschlie  ssender dünner Schichten     befinden,    die von links nach  rechts gehend mit 5, 6, 7, 8 und 9 bezeichnet sind  und deren Stärke stark vergrössert dargestellt ist.  



  Die Schichten 5 und 9 sind durchsichtige Elek  troden, die aus Zinnoxyd bestehen und mittels Lei  ter 10 bzw. 11 mit einer     Wechselspannungsquelle    12  verbunden sind. Die Elektroden 5 und 9 können an  statt aus leitendem Zinnoxyd aus einer durchsichtigen  Metallschicht oder einem Metallgitter bestehen.  



  Die Schicht 6, die den photoempfindlichen Teil  des     Bildschirmes    1 bildet, besteht im wesentlichen  aus einem photoempfindlichen Halbleiter, beispiels  weise     Kadmiumsulfid.     



  Die Schicht 8, die den Leuchtteil bildet,     besteht          im        wesentlichen    aus einem Leuchtstoff, der Feld  löschung aufweist. Ein solcher Stoff ist beispielsweise  durch Aktivierung von Zinksulfid mit     Silber    erziel  bar.  



  Zwischen den beiden Schichten 6 und 8 ist eine  undurchsichtige Zwischenschicht 7 angeordnet, die in  Richtungen in ihrer Ebene einen hohen Widerstand  besitzt. Die Schicht 7 kann beispielsweise aus einem  schwarzen Lack bestehen. Diese Zwischenschicht soll  verhüten, dass von der Leuchtschicht 8 emittiertes  Licht auf die photoempfindliche Schicht 6 zurück  wirken kann.  



  Auf der Seite des Bildschirmes 1, auf der die  Leuchtschicht 8 angeordnet ist, ist eine Hilfslicht  quelle 13 vorgesehen, die mit einer     Ultraviolettlampe     14, einem nur für     Ultraviolettstrahlen    durchlässigen  Filter 15 und einer Linse 16 versehen ist. Mit dieser         Hilfslichtquelle    wird die Leuchtschicht 8 so bestrahlt,  dass diese Schicht unter der Einwirkung der in der  Figur mit U bezeichneten     Ultraviolettstrahlung    zum  Leuchten gebracht wird.  



  Die Wirkungsweise der in     Fig.    1 dargestellten  Vorrichtung ist wie folgt:  Wenn die photoempfindliche Schicht 6 nicht be  strahlt wird, ist ihr Widerstand sehr hoch, so dass sich  nur ein geringer     Teil    der elektrischen Spannung zwi  schen den Elektroden 5 und 9 auf die Leuchtschicht 8  überträgt. Wenn jedoch die photoempfindliche Schicht  6 belichtet wird, ändert sich die Impedanz dieser  Schicht örtlich entsprechend der örtlichen Intensität  dieser Belichtung, wodurch gleichfalls örtlich die Teil  spannung über der Leuchtschicht 8 mehr oder weni  ger zunimmt.

   Weil das Material der Leuchtschicht 8  im wesentlichen aus einem Leuchtstoff besteht, der  Feldlöschung aufweist, hat diese örtliche Spannungs  steigerung örtlich eine mehr oder weniger starke Ver  ringerung der von der Hilfsstrahlung U     erzeugten          Lumineszenz    der Schicht 8 zur Folge. Die     ursprünb     lieh praktisch gleichmässig aufleuchtende Fläche die  ser Schicht zeigt nunmehr ein Muster, das dem Mu  ster entspricht, in dem die photoempfindliche Schicht  6 belichtet wird. Weil stärker belichtete Stellen der  photoempfindlichen Schicht weniger stark aufleuch  tenden Stellen der Leuchtschicht 8 entsprechen, ist  das von der letzteren gezeigte Bild das Negativ des  Bildes auf der photoempfindlichen Schicht.

   Infolge  dessen eignet sich die Vorrichtung sehr gut zur Wie  dergabe eines photographischen Negativs als ein posi  tives Bild. In     Fig.    1 ist schematisch eine Projektions  vorrichtung 20 angegeben, mit der ein in das Ge  häuse 21 eingesetztes photographisches Negativ 22  auf der     photoemppfindlichen    Schicht 6 des Bildschir  mes 1 abgebildet wird. Die Projektionsvorrichtung  enthält eine Lichtquelle 23, einen Diffusionsschirm  24,     beispielsweise    aus Milchglas, einen halben Kon  densator 25 und eine verschiebbare Projektionslinse  26, die mittels eines ausziehbaren Balges 27 mit dem  Gehäuse 21 verbunden ist.

   Das Bild, das die     Leucht-          schicht    8 zeigt, ist jetzt das Positiv des     Photo-          negativs    22.  



  An anderer Stelle ist beschrieben worden, wie  durch die Wahl unterteilter Farbfilter, gegebenenfalls  in Verbindung mit einer entsprechenden Unterteilung  der photoempfindlichen bzw. lichtemittierenden  Schicht, ein Bildschirm mit einer photoempfindlichen  Schicht und einer     Elektroleuchtschicht    für die Wie  dergabe von Farbbildern geeignet gemacht werden  kann und dass dabei Änderung des     Farbwertes        möb     lieh ist. Durch ähnliche Massnahmen ist es möglich,  den Bildschirm 1 der     Fig.    1 zur positiven Wieder  gabe eines Farbnegativs zu verwenden.

   Es muss dann  dafür Sorge getragen werden, dass an jeder Stelle die  Farbe des von der Schicht 8 gezeigten Bildes zu der  Farbe des auf der photoempfindlichen Schicht 6 ent  worfenen Bildes komplementär ist.  



  Die in     Fig.    2 dargestellte Vorrichtung enthält  einen Bildschirm 40, der sich im Aufbau nur wenig      vom Bildschirm 1 der     Fig.    1 unterscheidet. Es ist  hier nur eine einzige Glasplatte 41 vorhanden, auf  die die unterschiedlichen, miteinander in Berührung  stehenden Schichten aufgebracht sind. Von rechts  nach links gerechnet, finden sich eine durchsichtige  Elektrode 42, eine Leuchtschicht 43, eine undurch  sichtige Zwischenschicht 44, eine photoempfindliche  Schicht 45 und eine zweite durchsichtige Elektrode 46  vor. Die Elektroden 42 und 46 sind mittels Leiter 47  und 48 mit den unterschiedlichen Klemmen einer       Wechselspannungsquelle    49 verbunden. Die Elek  trode 46 kann von einem Gewebe aus dünnen, mit  Zinnoxyd leitend gemachten Glasfäden ersetzt wer  den.  



  Von den verschiedenen Schichten 42 bis 46 unter  scheidet sich nur die photoempfindliche Schicht 45  von der entsprechenden Schicht 6 des Bildschirmes  der     Fig.    1. Die Schicht 45 besteht aus einem photo  leitenden Material, das     Infrarotlöschung    der Photo  leitfähigkeit aufweist. Die Schicht 45 kann beispiels  weise im wesentlichen aus mit Silber und Gallium       aktiviertem    Zinksulfid bestehen.  



  Ebenso wie bei der Vorrichtung nach     Fig.    1 ist  eine     Hilfsstrahlungsquelle    13 mit einer Ultraviolett  lampe 14, einem Filter 15 und einer Linse 16 vor  gesehen, um die     Lumineszenzschicht    43 zu bestrah  len und infolgedessen zum Leuchten zu bringen. Die  Vorrichtung nach     Fig.2    enthält noch eine weitere       Hilfslichtquelle,    die mit 51 bezeichnet ist. Diese ent  hält eine Lampe 52, ein für     Infrarotlicht    undurch  lässiges Filter 53 und eine Linse 54, die ein in der  Figur mit     I.    bezeichnetes Bündel auf die photoemp  findliche Schicht 45 wirft.

   Das Bündel L ist derartig,  dass die von ihm in der photoempfindlichen Schicht  45 erzeugte Photoleitfähigkeit durch eine gleichzeitige  Bestrahlung dieser Schicht mit     Infrarotstrahlung    in  Abhängigkeit von der Stärke dieser letzteren herab  gesetzt wird. Das Bündel L kann beispielsweise  ebenso wie das Bündel U aus     Ultraviolettstrahlung     bestehen.

   Wird somit mittels eines optischen Systems,  das aus einer Linse 56 und einem nur für Infrarot  strahlen durchlässigen Filter 57 besteht, ein Infrarot  bild eines Gegenstandes, beispielsweise eines photo  graphischen Positivs, auf der photoempfindlichen  Schicht 45 entworfen, so wird entsprechend der ört  lichen Intensität dieses Bildes die Teilspannung über  der Leuchtschicht 43, die beim Fehlen eines solchen  Bildes infolge der von der Hilfsstrahlung L verursach  ten Leitfähigkeit in der Schicht 45 hoch war, herab  gesetzt, wodurch die Leuchtschicht 43 örtlich in mehr  oder weniger hohem Masse eine Zunahme der Lumi  neszenz zeigt. Das auf der Seite der Leuchtschicht 43  sichtbare Bild entspricht somit hinsichtlich der Hellig-         keit    und Dunkelheit dem von der Linse 56 auf der  photoempfindlichen Schicht 45 erzeugten Infrarot  bild.

   Diese Vorrichtung ist beispielsweise als soge  nanntes     Nachtsichtgerät    zum Wahrnehmen im Dun  keln und als     Verstärkerschirm    bei der Projektion  von     Film-    und     Photobildern    geeignet.  



  Zum Unterschied gegenüber dem bekannten Bild  schirm mit einer lichtemittierenden Schicht, die im  wesentlichen aus einem     Elektroleuchts:toff    besteht,  hat die Zwischenschicht 7 bzw. 44 bei den vorstehend  beschriebenen Vorrichtungen nicht die Aufgabe, In  stabilität der Vorrichtung zu verhüten. Die Rück  kopplung, die ohne die Zwischenschicht 7 bzw. 44  auftreten könnte, ist eine Gegenkopplung, die die  Empfindlichkeit der Vorrichtung erheblich herabset  zen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Strahlungsnachweis mit einem photoempfindlichen Teil und einem mit diesem in einen elektrischen Kreis geschalteten Leuchtteil, des sen Emission unter der Einwirkung der von der nach zuweisenden Strahlung erzeugten umkehrbaren Ände rungen der elektrischen Eigenschaften des photo empfindlichen Teils gesteuert wird, dadurch gekenn zeichnet, dass der Leuchtteil einen Leuchtstoff ent hält, der Feldlöschung aufweist, und dass Bestrah lungsmittel vorhanden sind, mittels derer der Leucht- teil durch Bestrahlung zum Leuchten gebracht wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der photoempfindliche Teil und der Leuchtteil einen Bildschirm bilden, indem sie aus einander zugeordneten Elementen bestehen, wo bei sowohl die Elemente des photoempfindlichen Teils als auch die des Leuchtteils eine praktisch zwei dimensionale Ausdehnung, d. h. eine dünne Schicht bilden. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Strahlungsabschirmmittel Anwen dung finden, die verhüten, dass Strahlung aus dem Leuchtteil oder die diesen Teil zum Leuchten brin genden Strahlungsmittel den photoleitenden Teil be einflussen. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der photoempfindliche Teil im wesentlichen aus einem Material besteht, das Infrarot löschung der Photoempfindlichkeit aufweist, und dass Bestrahlungsmittel vorhanden sind, mittels derer eine solche Löschung erzeugt wird.
CH344145D 1955-09-08 1956-09-08 Vorrichtung zum Strahlungsnachweis CH344145A (de)

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