CH341972A - Hydraulisch gesteuerte Kaffeemaschine - Google Patents

Hydraulisch gesteuerte Kaffeemaschine

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CH341972A
CH341972A CH341972DA CH341972A CH 341972 A CH341972 A CH 341972A CH 341972D A CH341972D A CH 341972DA CH 341972 A CH341972 A CH 341972A
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CH
Switzerland
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cylinder
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piston
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Inventor
Heinrich Dipl Ing Zerrer
Original Assignee
Wmf Wuerttemberg Metallwaren
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/24Coffee-making apparatus in which hot water is passed through the filter under pressure, i.e. in which the coffee grounds are extracted under pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description


  Hydraulisch gesteuerte Kaffeemaschine    Die     Erfindung    bezieht sich auf     eine    nach dem       Espresso-System    arbeitende Maschine zum Bereiten  von Kaffee oder ähnlichen     Brühgetränken    wie z. B.

    Tee, bei der ein in einem Zylinder verschiebbarer  Arbeitskolben unter der Wirkung eines ihn     beauf-          schlagenden    Druckmittels, vorzugsweise Druckwas  ser, das     in    eine     Brühkammer    des     Zylinders    eingelas  sene heisse     Brühwasser    durch das Kaffeepulver oder  sonstige     Brühgut        hindurchpresst.    Die Rückführung  des Arbeitskolbens in seine Füllstellung geschieht  sodann mit Hilfe eines mechanischen oder ebenfalls       hydraulischen        Rückholorgans.     



  Durch die     Erfindung    wird bezweckt, eine Kaffee  maschine dieser Art so auszubilden, dass der Arbeits  kolben nach einmaliger Betätigung eines Steuer  organs selbsttätig in eine bestimmte Füllstellung zu  rückgeschoben und von dort nach Umkehrung     seiner     Bewegungsrichtung wieder in seine Ausgangsstellung  vorgeschoben wird, wobei die der Füllstellung ent  sprechende     Brühwassermenge    aus der     Brühkammer     durch das     Brühgut    hindurch herausgedrückt wird.

    In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird be  zweckt, den Füllungsgrad der     Brühkammer    mit     Hilfe     eines auf verschiedene     Füllstellungen    des Arbeits  kolbens einstellbaren     Vorwählorgans    variabel zu ma  chen.  



  Die Erfindung besteht darin, dass ein mit dem  Arbeitskolben der Vorrichtung verbundener Rück  holkolben in einem     gegen    den     Arbeitszylinder    dicht  abgeschlossenen     -Rückholzylinder    verschiebbar ist,

    dessen Zylinderraum an seinem der Ausgangsstellung  des     Rückholkolbens    benachbarten Ende mit einer       Druckmittelleitung    verbunden und     in    seiner von dem       Rückholkolben    bestrichenen     Wandungszone    durch  mindestens eine     seitliche        Wandungsdurchbrechung     an den Impulsraum     eines        verstellbaren    Steuerorgans       anschliessbar    ist, welches     willkürlich    z.

   B. von Hand    in eine die Arbeitskammer des     Arbeitszylinders    von  der     Druckmittelleitung    trennende     Rückholstellung     und nach     Überschreitung    der an den Impulsraum  angeschlossenen     Wandungsdurchbrechung    des Rück  holzylinders durch den sich verschiebenden     Rückhol-          kolben    selbsttätig unter der Wirkung des Druckmit  tels in seine die Arbeitskammer des Arbeitszylinders  wieder mit der     Druckmittelleitung    verbindende     Aus-          gangsstellung    gebracht     wird.     



  Bei     einer    derart     ausgebildeten    Vorrichtung ge  nügt es, das Steuerorgan     einmal    von Hand zu be  tätigen, worauf der Arbeitskolben selbsttätig     in    eine       durch    die Lage der     Wandungsdurchbrechung    des       Rückholzylinders    bestimmte     Füllstellung    gebracht  und die     Brühkammex    mit einer dieser Füllstellung  entsprechenden     Brühwassermenge    gefüllt     wird.    So  bald diese Füllstellung erreicht ist, wird     ebenfalls     selbsttätig die Hubrichtung des Arbeitskolbens um  gekehrt,

       der    Arbeitskolben mit Druckmittel     beauf-          schlagt    und das     Brühwasser    durch das     Brühgut    hin  durchgepresst. Hiernach ist die Vorrichtung wieder  für die Ausführung     eines    neuen     Brühvorganges    be  reit. Es ist also erfindungsgemäss möglich, durch  entsprechende     Wahl    der Lage der     Wandungsdurch-          brechung    im     Rückholzylinder    einen mehr     oder    weni  ger grossen Füllungsgrad der     Brühkammer    zu erzie  len.

   Dadurch kann die bei jedem     Brühvorgang    aus  tretende     Brühwassermenge    der     wechselnden    Grösse  oder Menge der zu füllenden Tassen, Kännchen oder  sonstigen Gefässe angepasst oder ein mehr oder weni  ger konzentriertes Getränk erhalten werden.  



  In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann  die     Vorrichtung    derart ausgebildet     sein,    dass der  Abstand der an den Impulsraum des Steuerorgans       anschliessbaren        Wandungsdurchbrechung    des     Rück-          holzylinders    von dem mit der     Druckmittelleitung    ver  bundenen Ende des     Rückholzylinders    wählbar ist.      Diese Abstandsveränderung kann entweder stufen  los oder in bestimmten Abstufungen vorgenommen  werden.

   Gemäss einer besonders einfachen Ausfüh  rungsform sind in der Zylinderwandung des Rück  holzylinders zwei, drei oder mehr in gegenseitigen  Abständen über den Kolbenweg des     Rückholkolbens          verteilte        Wandungsdurchbrechungen    angeordnet, wel  che wahlweise an den Impulsraum des Steuerorgans       anschliessbar        sind.    Vorzugsweise dient hierfür ein  gemeinsames     Vorwählorgan,    z. B.     ein    Mehrwege  hahn, durch dessen Einstellung auf einen bestimmten       Füllungsgrad    die Hubhöhe des     Rückholkalbens    und  damit auch des Arbeitskolbens im voraus gewählt  werden kann.  



  Das Steuerorgan besteht vorzugsweise aus einem  in einem Steuerzylinder verschiebbaren Steuerkolben,  welcher mittels eines Bedienungshebels aus seiner  Ausgangsstellung in eine     Rückholstellung    gebracht  werden kann, wodurch die in der nachstehenden Be  schreibung im einzelnen beschriebenen Steuervor  gänge ausgelöst werden. Die Rückführung dieses  Steuerkolbens in die Ausgangsstellung geschieht  selbsttätig unter der Wirkung des Druckmittels, wo  bei die     Rückführbewegung    zweckmässig durch einen  dem Druck     im    Impulsraum des Steuerzylinders aus  gesetzten     Hilfskolben    mindestens eingeleitet wird.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung beispiels  weise veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt schematisch die Steuervorrichtung  der     Kaffeemaschine    in der Ruhestellung.  



       Fig.    2 zeigt schematisch die Steuervorrichtung ge  mäss     Fig.    1 in     einer    Arbeitsstellung.  



       Fig.    3 zeigt im Längsschnitt nach der Linie     A-B     der     Fig.    4 eine praktische Ausführungsform der  Steuervorrichtung.  



       Fig.4    zeigt einen Querschnitt nach der Linie       C-D    der     Fig.    3.  



       Fig.5    zeigt einen unten abgebrochenen Schnitt  durch den     obern    Teil nach der Linie     E-F    der     Fig.    3.       Fig.6    zeigt einen unten abgebrochenen Schnitt  nach der Linie     G-H    der     Fig.    4, und       Fig.7    zeigt eine     teilweise    geschnittene Ansicht  in Richtung des Pfeils J der     Fig.    5.  



  Jede Zylindergruppe besteht im wesentlichen aus  einem Arbeitszylinder 1 mit einem Arbeitskolben 2,  einem     Rückholzylinder    3 mit einem     Rückholkolben     4, einem     Dreiwegehahn    5, einem     Steuerzylinder    6  mit einem Steuerkolben 7 und einem Leitungssystem,  welches die verschiedenen     Zylinderräume    unter sich  und mit einem nicht dargestellten Wasserkessel bzw.  einer ebenfalls nicht dargestellten     Druckwasserquelle     verbindet.  



  Der Arbeitszylinder 1 hat eine oberhalb des Ar  beitskolbens 2     befindliche    Arbeitskammer 8 und eine  unterhalb des Arbeitskolbens 2 befindliche Brüh  kammer 9. Die     Brühkammer    9 wird unten durch ein  Verteilersieb 10 von einem lösbaren,     in    der Zeich  nung nicht dargestellten     Kaffeesiebhalter    getrennt,  der nach Art eines     Bajonettverschlusses    in abge  schrägte Klauen 11 des untern Zylinderendes ein-    greifen kann.

   In die     Brühkammer    9 mündet bei ent  sprechend angehobenem Arbeitskolben 2     eine    in  einem seitlichen Stutzen 12 des     Arbeitszylinders    1  angeordnete Bohrung 13, die über ein aus einem       Ventilsitz    14, einem     Ventilteller    15 und einer Ven  tilfeder 16 bestehendes Ventil mit einer an den Was  serkessel angeschlossenen Bohrung 17 in Verbin  dung gelangt, wenn das Ventil geöffnet ist. Die     Ven-          tilfeder    16 ist so bemessen, dass der durch die Lei  tung 17 wirkende Kesseldruck die Federkraft über  winden und den Ventilteller 15 von seinem Sitz 14  abheben kann.  



  Der als Hohlkörper ausgebildete und mit einer  oder mehreren     Abdichtmanschetten    18 versehene  Arbeitskolben 2 ist mittels einer Kolbenstange 19  starr mit dem     Rückholkolben    4 verbunden. Die  Kolbenstange 19 ist durch     eine    Stopfbuchse 20 ge  führt, welche die Arbeitskammer 8 gegen den Zylin  derraum 21 des     Rückholzylinders    3 abdichtet. In  der Wandung des     Rückholzylinders    3 sind drei in  gegenseitigen Abständen übereinander angeordnete  Bohrungen 22, 23 und 24 vorgesehen, welche durch  Leitungen 25, 26 bzw. 27 an den     Dreiwegehahn    5  angeschlossen sind.

   Bei der in     Fig.    3 bis 7 dargestell  ten praktischen Ausführungsform der Zylindergruppe  ist die mittlere Bohrung 23 aus konstruktiven Grün  den gegenüber den beiden andern Bohrungen 22, 24  um 180  versetzt, wie insbesondere aus     Fig.5    er  sichtlich ist, wobei die Leitung 26, wie     Fig.    4 zeigt,  im Bogen um den     Rückholzylinder    3 herum zu dem       Dreiwegehahn    5 geführt ist.

   Je nach der durch ein  Handrad 28 an Hand einer Markierung 29 (siehe       Fig.6)    einstellbaren Stellung des     Hahnkükens    30  des     Dreiwegehahnes    5 kann eine der drei Bohrungen  22, 23, 24 an eine Impulsleitung 31 angeschlossen  werden, die in einen Impulsraum 32 unterhalb des  Steuerzylinders 6 führt. über dem Impulsraum 32  ist in einem kleinen Zylinderraum 33 ein     Hilfskolben     34 verschiebbar, welcher von unten auf den Steuer  kolben 7 wirken kann.  



  Der Zylinderraum 21 des     Rückholzylinders    3 ist  ferner oben durch eine Ausgleichsbohrung 35 mit  einer in den Wasserkessel führenden Ableitung 36  und unten durch eine Leitung 37 mit einer Druck  wasserleitung 38 verbunden.  



  Der Steuerkolben 7 ist verschiebbar in einem Zy  linderraum 39 des Steuerzylinders 6. Eine Druck  feder 40 wirkt über einen um     eine    Achse 41 dreh  bar gelagerten und mit einem Handgriff 42     ver-          sehenen    Bedienungshebel 43 und eine lose auflie  gende Druckstange 44 auf den Steuerkolben 7.  



  Die     Wasserdruckleitung    38 führt durch eine bei  gehobenem Steuerkolben 7 geöffnete Bohrung 45 in  den untern     Teil    des Zylinderraumes 39, der unten  einen     Ventilsitz    46 hat. An den obern Teil des Zy  linderraumes 39 ist durch eine Bohrung 47 eine Lei  tung 48 angeschlossen, die in den Arbeitsraum 8  des Arbeitszylinders 1 führt. Gleichzeitig ist der  kleine Zylinderraum 33 des     Hilfskolbens    34 durch  eine Bohrung 49 an die Verbindungsleitung 48 ange-      schlossen. Oben hat der Zylinderraum 39 des Steuer  organs einen Ventilsitz 50, über dem sich ein Raum  51 befindet, der durch eine Bohrung 52 an die     zum     Kessel führende Ableitung 36 angeschlossen ist.  



  Der     Rückholzylinder    3 ist mit Hilfe eines auf  schraubbaren Gewinderinges 55 auswechselbar auf  dem Arbeitszylinder 1 befestigt. Bei der praktischen  Ausführung der Vorrichtung ist der Steuerzylinder 6  in dem Zylinderblock des     Rückholzylinders    3 par  allei zu der     Zylinderbohrung    21 angeordnet. Auf  der gegenüberliegenden Seite ist die Feder 40 einge  baut, und seitlich davon befindet sich der Dreiweg  hahn 5 mit dem Handrad 28. Dieser ganze Kopf  teil ist zweckmässig von einer Haube 53 umgeben,  die mit einer Öffnung 54 zur Durchführung des Be  dienungshebels 43 versehen ist.  



  Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen  Ausführungsform der Erfindung ist folgende:  In der Ruhestellung der Vorrichtung befinden  sich alle Teile in der in     Fig.    1 schematisch und in       Fig.3    praktisch dargestellten Lage, wobei der Ar  beitskolben 2 und der mit ihm verbundene     Rückhol-          kolben    4 ihre untere Endstellung in den Zylindern 1  bzw. 3 einnehmen, während sich der Steuerkolben 7  in dem Steuerzylinder 6 oben gegen den Ventilsitz 50  legt. Die Kolben werden in dieser Stellung durch das  z.

   B. unter 6-8 atü stehende Druckwasser gehalten,  welches durch die Druckleitung 38 und die Bohrung  45 in den untern     Steuerzylinderraum    39 und von  dort durch den kleinen Zylinderraum 33, die Boh  rung 49 und die Leitung 48     in    den Arbeitsraum 8  des Arbeitszylinders 1 eindringt. Der     Dreiwegehahn     5 wird nun mittels des Handrades 28 auf den ge  wünschten Füllungsgrad, beispielsweise auf ein mitt  leres Füllvolumen von zwei Tassen, eingestellt, wobei  die mittlere Bohrung 23 über die Leitung 26, eine  Bohrung im     Hahnküken    30 des     Dreiwegehahnes    5  und die Impulsleitung 31 mit dem Impulsraum 32  unter dem Hilfskolben 34 in Verbindung steht.

   Auf  das nicht dargestellte Kaffeesieb des unter dem Ver  teilersieb 10 befestigten Siebhalters ist eine entspre  chende Menge Kaffeepulver geschüttet worden.  



  Um die Maschine zwecks Bereitung der Kaffee  brühe in Gang zu setzen, genügt es, den Bedienungs  hebel 43 mittels seines     Handgriffes    aus seiner obern,  in     Fig.    1 gezeigten Stellung in seine untere, in     Fig.    2  gezeigte Stellung herabzudrücken. Alle weiteren Vor  gänge spielen sich dann vollkommen selbsttätig ab.  



  Der Steuerkolben 7 wird durch das     Herabdrük-          ken    des Bedienungshebels 43 in seine in     Fig.    2 ge  zeigte untere     Endstellung    gebracht, wo er sich mit  seiner untern Dichtfläche auf den untern Ventilsitz  46 legt. Der Steuerkolben 7 sperrt jetzt die von der       Wasserdruckleitung    38 kommende Bohrung 45 ab  und gibt die in die Leitung 48 führende Bohrung 47  frei.

   Der Arbeitsraum 8 wird dadurch von der Was  serdruckleitung 38     getrennt    und dafür über die Boh  rung 47, den obern     Steuerzylinderraum    39, den dar  überliegenden Raum 51 und die     Bohrung    52 an die  in den Wasserkessel führende     Leitung    36 angeschlos-         sen.    Infolgedessen steht der Arbeitsraum 8 nur noch  unter dem     Kesseldruck    von z. B. 0,7-1 atü.  



  Da der unter dem     Rückholkolben    4     befindliche     Teil des     Rückholzylinderraumes    21 durch die Lei  tung 37 ständig an die     Wasserdruckleitung    38 ange  schlossen ist, überwiegt jetzt die von unten auf den       Rückholkolben    4 wirkende Kraft die von oben im  Raum 8 auf den Arbeitskolben 2 wirkende Kraft, so  dass sich der     Rückholkolben    4 im     Rückholzylinder    3  nach oben bewegt und den     Arbeitskolben    2 mit nach  oben zieht.

   Wenn der     Rückholkolben    4 bei seiner  Aufwärtsbewegung die untere     Seitenbohrung    22  überschreitet, erfolgt noch gar nichts, weil die zu  gehörige Leitung 25 durch den     Dreiwegehahn    5 ver  schlossen ist. Jedoch öffnet sich während des Auf  wärtsganges des Arbeitskolbens 2 nach der Freigabe  der Bohrung 13 das Ventil 14, 15, 16, und aus dem  Wasserkessel strömt heisses     Brühwasser    durch die  Bohrungen 17 und 13 in die     Brühkammer    9 des  Arbeitszylinders 1 ein (siehe     F.ig.    2).  



  Sobald aber der     Rückholkolben    4 über die mitt  lere Seitenbohrung 23     hinweggeglitten    ist und die in       Fig.    2     veranschaulichte    Stellung erreicht hat, gelangt  der im Zylinderraum 21 unter dem     Rückholkolben    4  herrschende Wasserdruck von z. B.6-8 atü durch  die Leitung 26, den für diese Leitung offenen Drei  wegehahn 5 und die Impulsleitung 31 in den Impuls  raum 32 des     Steuerventils    und drückt den     Hilfskol-          ben    34 in dem Raum 33 nach oben.

   Der auf dem  Impulskolben 34 vorgesehene Ansatz, welcher sich  bis dahin in einem     kleinen    Abstand von der Unter  fläche des Steuerkolbens 7 befunden hat, stösst nun  mehr gegen diese     Unterfläche.    Der Steuerkolben 7       wird    von dem Hilfskolben 34 entgegen der Wirkung  der Feder 40 angehoben und in seine obere     End-          stellung    gemäss     Fig.    1 zurückgebracht, wodurch auch  der Bedienungshebel 43 wieder seine angehobene  Stellung erreicht.  



  Im gleichen Augenblick kann das Druckwasser  aus der     Druckwasserleitung    38 wieder durch den  untern     Steuerzylinderraum    39, den     kleinen    Zylinder  raum 33, die     Bohrung    49 und die Leitung 48 in die  Arbeitskammer 8 des Arbeitszylinders 1 eindringen.  Dadurch wird bewirkt, dass die miteinander verbun  denen Kolben 2 und 4 sofort zum     Stillstand    kommen  und sich wegen der     nunmehr    grösseren, auf den  Arbeitskolben 2 wirkenden     Kraft    aus der in     Fig.2     dargestellten obern Lage in die in     Fig.    1 dargestellte  untere     Endstellung    zurückbewegen.

   Hierbei drückt  der Arbeitskolben 2 das in der     Brühkammer    9 be  findliche heisse     Brühwasser    durch das Verteilersieb 10  und das darunter im Siebhalter lagernde Kaffee  pulver hindurch aus der Vorrichtung heraus in das  Aufnahmegefäss, z. B. ein Kaffeekännchen oder eine  Tasse. In dieser Stellung bleibt der Arbeitskolben 2  stehen, die Ruhestellung ist wieder erreicht und die  Vorrichtung ist für ein neues     Arbeitsspiel    bereit.  



  Es sei noch bemerkt, dass der     Hilfskolben    34  die     Aufwärtsbewegung    des Steuerkolbens 7 vor allem  einleitet. Denn sobald der Steuerkolben 7 die Boh-      rang 45 nach oben überschritten hat, gelangt Druck  wasser aus der     Druckmittelleitung    38 unter den  Steuerkolben und drückt denselben aufwärts.

   Der       Hilfskolben    34 dagegen wird wieder nach unten  gedrückt,     weil    der Impulsraum 32 nach überschrei  tung der     Rückholzylinderbohrung    23 seitens des       Rückholkolbens    4 durch die Leitung 31, den Drei  wegehahn 5, den Kanal 26, die Bohrung 23 und den  obern Teil des     Rückholzylinderraumes    21 über die  Ausgleichsbohrung 35 mit der in den Kessel führen  den Ableitung 36 verbunden wird.  



  Der     Rückholzylinder    kann auch mehr oder weni  ger als drei     Wandungsdurchbrechungen    erhalten, so  dass eine feinere oder gröbere Abstufung des Füllungs  grades erzielt wird. Stets jedoch arbeitet die Maschine  nach Betätigung des Bedienungshebels oder sonstigen       Auslöseorgans        vollautomatisch.    Auch das     Vorwähl-          organ    und das Steuerorgan können abweichend vom  Ausführungsbeispiel ausgebildet werden, sofern sie  nur im Rahmen der Erfindung ihre Aufgabe erfüllen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kaffeemaschine zum Bereiten von Kaffee oder sonstigen Brühgetränken mit einem in einem Zylin der verschiebbaren Arbeitskolben, welcher aus seiner Ausgangsstellung mit Hilfe eines Rückholorgans in seine Füllstellung zurückgeschoben, wobei heisses Brühwasser in die Brühkammer des Zylinders ein tritt, und unter der Wirkung eines Druckmittels wie der in seine Ausgangsstellung vorgeschoben wird, wobei er das Brühwasser aus der Brühkammer durch das Brühgut hindurch herausdrückt, da durch gekennzeichnet, dass ein mit dem Arbeits kolben (2)
    verbundener Rückholkolben (4) in einem gegen den Arbeitszylinder (1) dicht abge schlossenen Rückholzylinder (3) verschiebbar ist, dessen Zylinderraum (21) an seinem der Aus gangsstellung des Rückholkolbens (4) benachbarten Ende mit einer Druckmittelleitung (38) verbunden und in seiner vom dem Rückholkolben (4) bestri chenen Wandungszone durch mindestens eine Wan- dungsdurchbrechung an den Impulsraum eines ver stellbaren Steuerorgans anschliessbar ist,
    welches will kürlich in eine die Arbeitskammer (8) des Arbeits zylinders (1) von der Druckmittelleitung (38) tren nende Rückholstellung und nach überschreitung der an den Impulsraum angeschlossenen Wandungs- durchbrechung des Rückholzylinders (3) durch den sich verschiebenden Rückholkolben (4) selbsttätig unter der Wirkung des Druckmittels in seine die Arbeitskammer (8) des Arbeitszylinders (1) wieder mit der Druckmittelleitung (38) verbindende Aus gangsstellung -gebracht wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kaffeemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der an den Impuls raum des Steuerorgans anschliessbaren Wandungs- durchbrechung des Rückholzylinders (3) von dem mit der Druckmittelleitung (38) verbundenen Ende des Rückholzylinderraumes (21) wählbar ist. 2.
    Kaffeemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zylinderwandung des Rückholzylinders (3) zwei oder mehr in gegensei tigen Abständen über den Kolbenweg des Rückhol- kolbens (4) verteilte Wandungsdurchbrechungen (22, 23, 24) angeordnet sind, welche wahlweise an den Impulsraum des Steuerorgans anschliessbar sind. 3.
    Kaffeemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungsdurchbrechungen (22, 23, 24) des Rückholzylinders (3) über Kanäle (25, 26, 27) an ein gemeinsames Vorwählorgan, z. B. einen Mehrwegehahn (5), angeschlossen sind, dessen Verstellglied, z. B. ein Hahnküken (30), je nach seiner Einstellung eine der Wandungsdurchbrechun- gen (22, 23, 24) mit einer in den Impulsraum des Steuerorgans führenden Impulsleitung (31) verbindet. 4.
    Kaffeemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan aus einem in einem Steuerzylinder (6) verschiebbaren Steuerkol ben (7) besteht, welcher in seiner Ausgangsstellung eine an die Druckmittelleitung (38) angeschlossene Wandungsdurchbrechung (45) des Steuerzylinders (6) freigibt und das Druckmittel durch eine an den Steuerzylinder angeschlossene Leitung (48) in die Arbeitskammer (8) des Arbeitszylinders (1) eindrin gen lässt, während er in seiner Rückholstellung die Wandungsdurchbrechung (45) abschliesst und die in die Arbeitskammer (8) des Arbeitszylinders (1) mün dende Leitung (48)
    mit einem Raum minderen Druckes, vorzugsweise mit einer in den Wasserkessel der Maschine führenden Leitung (36), in Verbindung setzt, wobei er in den Wirkbereich eines durch den Druck in dem Impulsraum (32) beaufschlagbaren Hilfskolbens (34) gelangt, welcher den Steuerkolben (7) mindestens bis zur Freigabe der Wandungsdurch- brechung (45) anhebt, sobald Druckmittel aus dem Rückholzylinderraum (21) durch die vom Rückhol- kolben (4) überschrittene Wandungsdurchbrechung des Rückholzylinders (3) in den Impulsraum (32)
    eindringt. 5. Kaffeemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderraum (39) des Steuerzylinders (6) an seinem der Wandungsdurch- brechung (45) gegenüberliegenden Ende durch eine von dem Steuerkolben (7) in dessen Ausgangsstellung abdeckbare Wandungsdurchbrechung (47) an die in die Arbeitskammer (8) des Arbeitszylinders (1) füh rende Leitung (48) anschliessbar und mit der in den Wasserkessel der Maschine führenden Leitung (36) verbunden ist. 6.
    Kaffeemaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich des Rückholzylinders (3) der Steuerzylinder (6), der Mehrwegehahn (5) mit einem Handrad (28) zu seiner Einstellung und eine Druckfeder (40) angeordnet sind, welch letztere einen oberhalb des Rückholzylinders (3) schwenkbar gelagerten Bedienungshebel (43) auf einen auf den Steuerkolben (7) wirkenden Stift (44) drückt.
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