CH339809A - Photographische Kamera - Google Patents

Photographische Kamera

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CH339809A
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B3/00Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers
    • G03B3/02Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers moving lens along baseboard

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description


  Photographische Kamera    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  photographische Kamera mit Verschluss und Ob  jektiv.  



  Es ist Aufgabe der Erfindung, eine besonders  stabile Anordnung des Verschlusses und des Objek  tivs an der Kamera zu schaffen. Ferner soll diese  Anordnung so beschaffen sein, dass sie auch für  normale     Verschlussformen    ihre Verwendung finden  kann.  



  Diese Ziele werden erfindungsgemäss dadurch ge  löst, dass ein Halteglied vorgesehen ist, welches un  mittelbar- am Kameragehäuse befestigt ist, den Ver  schluss umfasst und trägt, sowie mindestens ein Glied  des Objektivs hält.  



  In der nachstehenden Beschreibung werden an  Hand der Zeichnung einige Ausführungsbeispiele der  erfindungsgemässen Kamera näher erläutert. Es zei  gen:       Fig.    1 eine Ansicht der Kamera,       Fig.2    bis 6 fünf Ausführungsbeispiele in ver  grössertem Querschnitt.  



  In     Fig.    1 ist eine Kamera 62 dargestellt, an deren  Vorderseite ein Verschluss und ein Objektiv ange  bracht     sind.    Die Anordnung ist derart gestaltet, dass  ein     Halteglied    vorgesehen ist, welches unmittelbar  am Kameragehäuse befestigt ist, den Verschluss um  fasst und trägt, sowie mindestens ein Glied des Ob  jektivs hält. Die Einzelheiten dieser Anordnung und,  ihre Vorteile sollen nun näher erläutert werden.  



       Fig.    2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel. Hier  ist ein Verschluss 10 üblicher Rundform dargestellt.  Er weist einen hintern     Objektivstutzen    12 auf. Im  Innern des Verschlusses 10 ist eine Grundplatte 14  mit vorderem     Objektivstutzen    16 befestigt. Im Ring  raum 18 des Verschlusses 10 sind die Mechanismen  zum Antrieb und Steuern der     Verschlusssektoren    20    untergebracht.

   Zur Einstellung der Belichtungszeit  dient ein     Zeiteinstellring    22, während die Einstellung  der im Verschluss 10 ebenfalls untergebrachten     Blen-          deneinrichtung    24 durch einen     Blendenstellring    26  vorgenommen wird, der an der Rückseite des Ver  schlusses 10 drehbar gelagert ist.  



  Eine stabile Ringplatte 28 ist mittels einer Über  wurfmutter 30 aussen am hintern     Objektivstutzen    12  befestigt. Mit der Platte 28 ist durch einige Schrau  ben 31 ein ebenfalls stabiler Rohrstutzen 32 verbun  den, dessen Stirnseite 34 sich bis vor die Frontseite  des Verschlusses 10 erstreckt und eine Deckplatte  36 trägt. Der Ring 28 ist mittels einiger Schrauben  60 mit der Vorderwand der Kamera 62 fest ver  bunden.  



  Im hintern     Objektivrohr    12 des Verschlusses 10  ist eine Fassung 64 für das hintere, feste Objektiv  glied 66 eingeschraubt. Im vordern     Objektivrohr    16  des Verschlusses 10 sitzt eine Fassung 68 des mittle  ren,     ebenfalls    festen     Objektivgliedes    70. Das vordere       Objektivglied    72 ist auswechselbar und zur Entfer  nungseinstellung axial verstellbar angeordnet. Zu die  sem Zweck sitzt es in einer     Frontlinsenfassung    74,  welche in das     Gewinde    76 einer unbeweglichen Fas  sung 78     einschraubbar    ist.

   Die     Verstellmöglichkeit     der     Frontlinsenfassung    74 in der Fassung 78 ist  durch einen     Anschlagstift    77 begrenzt, der in     einen     Umfangsschlitz 79 der Fassung 74 eingreift. Die Fas  sung 78 selbst weist     Bajonettvorsprünge    80 auf, die  mit     Bajonettschlitzen    82 an der Stirnseite 34 des  Rohrstutzens 32 zusammenarbeiten. Durch Lösen  der     Bajonettverbindung    80, 82     kann    die Fassung 78  samt dem     Vorderglied    72 gelöst und ausgewechselt  werden.  



  Die vorstehenden Ausführungen zeigen klar, dass  der Verschluss und das Objektiv mittels des Halte-           gliedes    derart an der Kamera angebracht sind, dass  das Halteglied 28, 32 unmittelbar am Kameragehäuse  62 befestigt ist, den Verschluss umfasst und trägt so  wie auch mindestens ein Glied 72 des Objektivs hält.  



  Diese Anordnung des Verschlusses und des Ob  jektivs hat den Vorteil, dass das Gewicht des Objek  tivs oder an diesem angreifende Kräfte über das  Halteglied, also über eine stabile Verbindung unmit  telbar dem Kameragehäuse zugeleitet und von dem  selben aufgenommen wird, so dass der Verschluss mit  seinen empfindlichen Mechanismen durch diese  Kräfte nicht beansprucht bzw. verbogen wird. Dieser  Umstand ist besonders wichtig bei Benutzung von  schweren oder weit vor der Kamera liegenden und  somit über einen langen Hebelarm auf die Lagerteile  einwirkenden     Vorsatzobjekiven.    Ferner erlaubt die  beschriebene Halterung auch normale     Verschlussfor-          men    anzuwenden, da ja, wie gezeigt, die Platte 28  den Verschluss 10 in seinem hintern Rohrstutzen 12  hält.  



  Am Umfang des Rohrstutzens 32 ist ein Stell  ring 38 drehbar gelagert. In einen     Mitnehmerschlitz     40 dieses Stellringes greift eine     Mitnehmerzunga    42  des Zeitstellringes 22 ein, die dabei den bogenför  migen Schlitz 44 des Rohrstutzens 32 durchdringt.  An der Rückseite des Stellringes 38 sind mehrere  Kupplungsrasten 46 vorgesehen, in deren eine der  Kupplungszahn 48 eines Kupplungsringes 50 ein  greift. Dieser Kupplungsring 50 ist ebenfalls am Um  fang des Rohrstutzens 32 drehbar angeordnet und  weist einen     Mitnehmerschlitz    52 auf, in welchen  eine     Mitnehmerzunge    54 des     Blendenstellringes    26  eingreift.

   Die     Mitnehmerzunge    54 durchdringt dabei  einen bogenförmigen Schlitz 56 des Rohrstutzens 32.  Eine ringförmige Wehfeder 58 belastet den Kupp  lungsring 50 in axialer Richtung. Der Kupplungs  ring 50 verbindet also das     Zeiteinstellglied    22 mit  dem     Blendeneinstellglied    26. Da sein Kupplungszahn  48 in verschiedene Kupplungsrasten 46 einstellbar  ist, kann die relative Lage zwischen dem     Blenden-          und        Zeiteinstellglied    beliebig verändert werden.  



  Die Anordnung der einzelnen Skalen ist am  besten aus     Fig.    1 ersichtlich. Die Entfernungsskala 84  ist am Umfang der     Frontlinsenfassung    74 angebracht  und bewegt sich entlang der Einstellmarke 86 an  der unbeweglichen Deckplatte 36. Der Stellring 38  trägt an seinem Umfang die Zeitskala 88 und eine  Skala 90 mit Belichtungswerten. Die Zeitskala 88  arbeitet mit der ortsfesten Hauptmarke 92 der Halte  platte 28 zusammen, während die Skala 90 mit einer  Marke 94 am Kupplungsring 50 zusammenspielt und  die relative Kupplungslage der Glieder 22 und 26  bestimmt. Die     Blendenskala    ist mit 96 bezeichnet  und arbeitet ebenfalls mit der Hauptmarke 92 zu  sammen.  



  Der Verschluss und das Objektiv sind dabei vor  teilhaft in der Weise am Halteglied angeordnet, dass  sie sich in     bezug    auf die Kamera auf der gleichen  Seite des Haltegliedes befinden. Dieses Merkmal  trägt für einen einfachen Aufbau der Anordnung bei.    Bei dem eben erläuterten Ausführungsbeispiel ist  die ganze Anordnung mittels des Haltegliedes 28, 32  fest an der Kamera 62 angebracht. Die beschriebene  Anordnung kann aber in gleich     vorteilhafter    Weise  in dem Falle angewandt werden, wo Verschluss und  Objektiv wechselbar an der Kamera sitzen. Eine sol  che Bauart zeigt die     Fig.    3.

   Die Halteplatte 28 ist  hier mit     Bajonettvorsprüngen    28a versehen, die mit       Bajonettschlitzen    62a der     Kameravorderwand    62  zusammenarbeiten und das Ansetzen bzw. Lösen der  Anordnung an der Kamera in bekannter Weise er  möglichen.  



  Auch für Anordnungen mit nicht wechselbarer  Optik kann die beschriebene Anordnung ihre Ver  wendung finden, wie     Fig.4    zeigt. Hier besitzt der  Rohrstutzen 32, 34 eine Gewindeöffnung 34a, in  welche nun der Halter 78a für das axial verstellbare  Vorderglied 72 des Objektivs sitzt.  



  Für solche Fälle, wo der hintere     Objektivstutzen     zu     kleinen    Durchmesser besitzt, also ungeeignet für  Unterbringung von grösseren     Objektivgliedern    ist,  wird man vorteilhaft die Bauart nach     Fig.    5 wählen.  Hier ist der hintere     Objektivstutzen    des Verschlusses  10 weggelassen und die Rückwand des Verschlusses  10 mittels einiger Schrauben 30a unmittelbar an der  Platte 28 befestigt. Die Fassung 64a für das     Objek-          tivglied    66a sitzt jetzt in der Platte 28.  



  Bei der Bauart nach     Fig.5    wird das gesamte  Objektiv 66, 70 und 72 vom Halteglied 28, 32, 34  getragen, während bei den übrigen Ausführungsbei  spielen nur das vordere, axial verstellbare Glied 72  des Objektivs von diesem Halteglied aufgenommen  wird; die übrigen Glieder 66, 70 sind im Verschluss  10 untergebracht.  



  Es sei noch erwähnt, dass das Halteglied aus Mon  tagegründen nicht einteilig ausgebildet sein kann, son  dern aus mehreren     Einzelteilen    besteht, die als Ring  platten, Rohrstutzen oder dergleichen ausgebildet und  miteinander fest verbunden, z. B. verschraubt sind.  Die Lage der Trennfuge zwischen den Einzelteilen  ist dabei nur durch die jeweiligen Betriebsbedingun  gen bestimmt. Bei der Bauart nach     Fig.    6 liegt bei  spielsweise diese Trennfuge vor dem Verschluss 10,  während sie bei den vorherigen Bauarten hinter  dem Verschluss 10 liegt. Bei dem Ausführungsbeispiel  nach     Fig.6    ist also das Teil 28b als Rohrstutzen  ausgebildet, während das Teil 32b eine Ringform  besitzt. Einige Schrauben 31b verbinden diese Teile  28b und 32b miteinander.  



  Der bogenförmige Schlitz 56b des Rohrstutzens  28b erlaubt wie bei den vorhergehenden Ausfüh  rungsbeispielen eine Drehbewegung des Armes 54  vom     Blendeneinsteller    26. Um diesen Arm 54 bei  der Montage in den Schlitz 56b einführen zu kön  nen, ist ein axialer Montageschlitz 56c vorgesehen,  welcher in den Schlitz 56b mündet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit Verschluss und Ob jektiv, gekennzeichnet durch ein Halteglied (28, 32), welches unmittelbar am Kameragehäuse (62) be festigt ist, den Verschluss (10) umfasst und trägt sowie mindestens ein Glied (72) des Objektivs hält. UNTERANSPRÜCHE 1. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verschluss (10) und das Ob jektiv (72) in der Weise am Halteglied (28, 32) be festigt sind, dass sie sich in bezug auf die Kamera vorderwand (62) auf der gleichen Seite des Halte gliedes befinden. 2. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Halteglied (28, 32) lösbar an der Kameravorderwand (62) befestigt ist. 3.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Objektiv (72) lösbar am Halte glied (28, 32) befestigt ist. 4. Kamera nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die lösbare Befestigung als ein Bajonettverschluss (28a, 62a bzw. 80, 82) ausgebil det ist. 5. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verschluss (10) ein hinteres Objektivrohr (12) aufweist und mit diesem am Halte glied (28, 32) befestigt ist. 6. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Vorderglied (72) und das Hin terglied (66) des Objektivs unmittelbar am Halte glied (28, 32) befestigt sind. 7.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Halteglied (28, 32) ein Glied (72) und der Verschluss (10) die andern Glieder (70, 66) des Objektivs trägt. B. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Halteglied aus einem zur opti schen Achse koaxialen Ring (28) und einem darauf befestigten Rohrstutzen (32) besteht. 9. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Halteglied aus einem zur opti schen Achse koaxialen Rohrstutzen (28b) und einem darauf befestigten Ring (32b) besteht. 10.
    Kamera nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass das Halteglied an der Frontseite (34) mit Bajonettschlitzen (82) für die Fassung (78, 80) des Objektivfrontgliedes (72) versehen ist. 11. Kamera nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass das Halteglied an der Frontseite (34) mit einem Gewinde (34a) für die Fassung (78a) des einstellbaren Objektivgliedes (72) versehen ist. 12.
    Kamera nach Patentanspruch, mit einer einstellbaren Blendeneinrichtung, gekennzeichnet durch ein Kupplungsglied (50), welches das Zeitein- stellglied (22) des Verschlusses mit dem Blendenein- stellglied (26) der Blendeneinrichtung in verschie denen Relativstellungen zu verbinden ermöglicht. 13.
    Kamera nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsglied als ein am Umfang des Rohrstutzens (32) gelagerter Kupplungs ring (50) ausgebildet ist, und dass die Einstellglieder (22, 26) radiale Arme (42, 54) besitzen, welche durch Schlitze (44, 56) des Rohrstutzens (32) hindurch ragen und zur Herstellung der Kupplung mit dem Kupplungsring (50) in Eingriff stehen.
CH339809D 1955-04-07 1956-03-12 Photographische Kamera CH339809A (de)

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