CH337458A - Selbstaufzugsuhr - Google Patents

Selbstaufzugsuhr

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CH337458A
CH337458A CH337458DA CH337458A CH 337458 A CH337458 A CH 337458A CH 337458D A CH337458D A CH 337458DA CH 337458 A CH337458 A CH 337458A
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CH
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pinion
self
winding
change
winding watch
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English (en)
Inventor
Leimenstoll Fritz
Original Assignee
Kienzle Uhrenfabriken Ag
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B5/00Automatic winding up
    • G04B5/02Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch
    • G04B5/10Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch by oscillating weights the movement of which is not limited
    • G04B5/14Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch by oscillating weights the movement of which is not limited acting in both directions

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Selbstaufzugsuhr   Die Erfindung bezieht sich auf eine    Selbstauf-      zugsuhr   mit einem in beiden Drehrichtungen drehbaren    Schwungmassenrotor   sowie einem an ihr befestigten    Antriebsritzel,   das bei Änderung der Drehrichtung des Rotors ein mit ihm in ständigem Eingriff stehendes    Wechselritzel   abwechselnd mit einem Aufzugs- bzw. Zwischenrad in Eingriff bringt. 



  Bei den bekannten    Selbstaufzugsuhren   dieser Art geschieht die Führung des    Wechselritzels   durch einen Zapfen, der seitlich am    Wechselritzel   angeordnet ist. Durch diese seitliche Führung des    Wechselritzels   entsteht ein Kippmoment, das das    Wechselritzel   zu verkanten sucht. Auch dann wenn diese    Verkantungen   kein allzu grosses Mass erreichen, bedeutet doch schon allein das Vorhandensein des ständig wirkenden    Ver-      kantdruckes   eine Beeinträchtigung des freien Laufes des    Wechselritzels.   Damit sind aber Störungen des    Uhrenlaufes   unvermeidlich. Die bekannten Aufzugsuhren haben noch einen weiteren Mangel.

   Er besteht darin, dass die Verzahnung des    Wechselritzels   in den Endstellungen in die Verzahnung der Aufzugs- bzw. Zwischenräder förmlich    hineingepresst   wird; auch dadurch entstehen Hemmungen des    Uhrenlaufes.   



  Diese Mängel sollen durch die vorliegende Erfindung dadurch behoben werden, dass das Wechselritzel in seinen beiden Endstellungen mit seinen Achszapfen an feststehenden Anschlägen anliegt und zwischen den beiden Endstellungen nur an seinem Umfang geführt ist. Die Führung am Umfang gewährleistet eine    verkantfreie   Übertragung der Aufzugskräfte auf die Aufzugs- und Zwischenräder und damit einen freien Lauf des    Wechselritzels.   Durch die feststehenden Anschläge werden die Endstellungen des    Wechselritzels   begrenzt, so dass ein Klemmen der Verzahnungen zwischen dem    Wechselritzel   und den Aufzugs- und Zwischenrädern in den    Endstel-      lungen   des    Wechselritzels   nicht auftreten kann.

   Auf den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. 



     Fig.   1 zeigt eine schematische Darstellung der    Wechselritzelanordnung.      Uhrenlage:   Mit    Wechselrit-      zel   über dem    Antriebsritzel.   



     Fig.   2 zeigt eine schematische Darstellung der    Wechselritzelanordnung.      Uhrenlage:      Wechselritzel   unter dem    Antriebsritzel.   



     Fig.   3 und 4 zeigen eine schematische Darstellung der    Wechselritzelanordnung.      Uhrenlage:   Wechselritzel seitlich des    Antriebsritzels.   



  In    Fig.   5    _   ist schematisch ein Ausführungsbeispiel einer    Wechselritzelanordnung   mit Zahnsegment dargestellt.    Fig.   6 zeigt einen Schnitt durch das Wechselritzel und seine Lagerung. 



  Auf dem in beiden    Drehrichturigen   drehbaren Rotor 1 ist koaxial das    Antriebsritzel   2 befestigt. Dem    Ritzel   2 zugeordnet ist das schwenkbare    Wech-      selritzel   3 so, dass beide in ständigem Eingriff stehen, während das    Wechselritzel   3 bei Drehrichtungs- änderung des Rotors 1 abwechselnd mit dem Aufzugsrad 8 oder mit dem Zwischenrad 9 in Eingriff gelangt.

   Das    Wechselritzel   3 ist radial begrenzt an seinem Umfang bzw. in seiner Verzahnung durch die Verzahnung des    Antriebsritzels   2 und durch eine    Abrollbahn   7, die vorzugsweise    Kreisbogenform   mit der Achse 2' des    Antriebsritzels   2 als    Radiuseinsetz-      punkt   besitzt oder die als Zahnsegment 7" ausgebildet sein kann, und an seinen Zapfen 4 in den beiden Eingriffsstellungen mit dem Rad 8 bzw. 9 durch die Anschläge 5 und 6.

   Die vorzugsweise kreisbogenförmig ausgebildeten feststehenden Anschläge 5 und 6 können in Verbindung mit einer geometrisch beliebig ausgebildeten, die Bewegungsbahn der Zapfen beim Schwenken des    Wechselritzels   3 freilassenden Öffnung 10, beispielsweise    rombenförmig,   aus zwei das    Wechselritzel   3 axial begrenzenden Platinen 11 

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 und 12 und/oder Brücken    herausgestanzt   sein. Ebenso kann die    Abrollbahn   7 als Lappen 15 aus der    Pla-      tine   12 oder Brücke    herausgestanzt   und abgebogen sein.

   Das Aufzugsrad 8 und das Zwischenrad 9, die miteinander in ständigem Eingriff stehen, sind bei gleicher Grösse symmetrisch zur    Rotorachse   2', bei verschiedener Grösse entsprechend asymmetrisch angeordnet. Zur Verringerung der Reibung in bestimmten    Uhrenlagen   (beispielsweise Horizontallage der Uhr) und zur Verringerung der Hubarbeit    (Fig.   3) ist das    Wechselritzel   3    vorteilhafterweise   aus einem    Werkstoff   geringer Wichte, z. B. Leichtmetall oder Kunststoff, vorzugsweise aus der Gruppe der Polyamide, herzustellen. Ferner können die beiden Stirnseiten 13 und 14 des    Wechselritzels   3 zur Verkleinerung des axialen Reibungsmomentes gewölbt, vorzugsweise in Form einer Kugelkalotte ausgebildet sein. 



  Wirkungsweise: Der Selbstaufzug erfolgt in bekannter Weise vom Rotor 1 mit dem    Antriebsritzel   2 über das    Wechselritzel   3 entweder direkt oder indirekt über das Zwischenrad 9 auf das Antriebsrad 8 und von da über entsprechende    Untersetzungsräder   und Klinkenschaltungen auf das Federhaus. 



  Das Schwenken des    Wechselritzels   3 vom Aufzugsrad 8 zum Zwischenrad 9 oder umgekehrt geschieht in folgender Weise: In    Uhrenlage   gemäss    Fig.   1: Beim Drehen des Rotors 1 in Pfeilrichtung wird bei Anordnung einer    Abrollbahn   7 das    Wechselritzel   3 ohne Eigendrehung von dem    Antriebsritzel   2 auf der Kreisbahn 4' in Pfeilrichtung B bewegt, bis die Zapfen 4 im Lager 6 anschlagen und das    Wechselritzel   3 mit dem Zwischenrad 9 in Eingriff gelangt, dabei ist die Reibung am    Wechselritzel   gering.

   Bei Anordnung eines Zahnsegmentes 7"    kommt   beim Schwenken eine Relativdrehung des    Wechselritzels   3 in Pfeilrichtung A und damit eine gering rollende Reibung in der Verzahnung hin. 



  In    Uhrenlage   gemäss    Fig.   2: Bei Drehung des Rotors 1 in Pfeilrichtung wird sowohl bei Anordnung einer    Abrollbahn   7    als   auch eines Zahnsegmentes 7" das    Wechselritzel   3 auf der    Abrollbahn   7 bzw. in der Verzahnung 7" abgewälzt mit einer Bewegung der Zapfen 4 auf der Kreisbahn 4' in Pfeilrichtung D und mit einer Relativdrehung des    Ritzels   3 in Pfeilrichtung C, bis die Zapfen 4 im Lager 5 anschlagen und das    Wechselritzel   3 mit dem Aufzugsrad 8 in Eingriff gelangt. In beiden Fällen entsteht am    Wech-      selritzel   3 nur rollende Reibung. 



  In    Uhrenlage   gemäss    Fig.3:   Bei Drehung des Rotors 1 in Pfeilrichtung wird bei Anordnung der    Abrollbahn   7 das    Wechselritzel   3 nicht in Eingriff mit dem Aufzugsrad 8 gelangen. Der Selbstaufzug ist    zweckmässigerweise   so anzuordnen, dass dieser Fall der am wenigsten häufig auftretenden    Uhrenlage   entspricht. Für den Fall einer Anordnung eines Zahnsegmentes 7" wird das    Wechselritzel   3 mit seinen Zapfen 4 auf der Kreisbahn 4' in Pfeilrichtung F in der Verzahnung des    Antriebsritzels   2 und des Zahnsegmentes 7" abgewälzt mit einer Relativdrehung in Pfeilrichtung E, bis es mit seinen Zapfen 4 im Lager 5 zum Anschlag und in Eingriff mit dem Aufzugsrad 8 gebracht wird.

   Dabei tritt wieder nur rollende Reibung am    Wechselritzel   3 auf. Für diesen Fall wirkt sich ein geringes Eigengewicht des    Wech-      selritzels   3 besonders vorteilhaft aus. 



  In    Uhrenlage   gemäss    Fig.4:   Bei Drehung des Rotors 1 in    Pfeilrichtung   fällt das    Wechselritzel   3 bei Anordnung einer    Abrollbahn   7 infolge Eigengewicht in Pfeilrichtung H, bis es mit seinen Zapfen 4 auf dem Lager 5 zum Anschlag und damit in Eingriff mit dem Zwischenrad 8 gelangt. Bei Anordnung eines Zahnsegmentes 7" wälzt sich das    Wechselritzel   3 in der Verzahnung des Zahnsegmentes 7" und von    Antriebsritzel   2 unter einer Relativdrehung in Pfeilrichtung G ab. Dabei tritt wiederum rollende Reibung auf. 



  Die Anordnung einer    Abrollbahn   7 bringt den Vorzug, in verschiedenen Schwenklagen nur eine geringe Reibung für das    Wechselritzel   3 zu verursachen, während sie aber in der Lage gemäss    Fig.   3 und in beschränkter Weise in den nicht dargestellten    Horizontallagen   der Uhr, die jedoch bei einer Gesamtanordnung des Selbstaufzuges als die am wenigsten häufigen berücksichtigt werden können, kein Schwenken des    Wechselritzels   3 zur Folge hat. Die Anordnung eines Zahnsegmentes 7" bringt in sämtlichen    Uhrenlagen   geringe rollende Reibung und eine    zwangläufige   Kupplung des    Wechselritzels   3 mit dem Aufzugs- bzw. Zwischenrad. 



  Welche der beiden Anordnungen am zweckmässigsten ist, ist eine Frage der Gesamtlagerung der    Selbstaufzugsvorrichtung   in der Uhr. Jedenfalls    er-      P   a    ben   beide Anordnungen gegenüber den bekannten Lösungen wesentlich geringere Reibung bzw. ein sicheres Schwenken des    Wechselritzels   in sämtlichen    Uhrenlagen   bei denkbar einfachster Ausführung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbstaufzugsuhr mit einem in beiden Drehrichtungen drehbaren Schwungmassenrotor sowie einem an ihm befestigten Antriebsritzel, das bei Änderung der Drehrichtung des Rotors ein mit ihm in ständigem Eingriff stehendes Wechselritzel abwechselnd mit einem Aufzugs- bzw.
    Zwischenrad in Eingriff bringt, dadurch gekennzeichnet, dass das Wechselritzel (3) in seinen beiden Endstellungen mit seinen Achszapfen (4) an feststehenden Anschlägen (5, 6) anliegt und zwischen den beiden Endstellungen nur an seinem Umfang geführt ist. UNTERANSPRü CHE 1. Selbstaufzugsuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehenden Anschläge (5, 6) lagerpfannenartig ausgebildet sind. 2. Selbstaufzugsuhr nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kreisbogen der lagerpfannenartigen Anschläge (5, 6) kleiner als z ist. <Desc/Clms Page number 3> 3.
    Selbstaufzugsuhr nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsführung (7, 7") zahnsegmentartig ausgebildet ist. 4. Selbstaufzugsuhr nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehenden Anschläge (5, 6) aus zwei das Wechselritzel axial begrenzenden Platinen oder Brük- ken herausgeformt sind. 5. Selbstaufzugsuhr nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseiten des Wechselritzels (3) kugelkalot- tenartig ausgebildet sind. 6.
    Selbstaufzugsuhr nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass das Wechselritzel (3) aus einem Werkstoff geringer Wichte, wie Leichtmetall oder Kunststoff, zum Beispiel aus der Gruppe der Polyamide, besteht.
CH337458D 1955-08-19 1956-07-16 Selbstaufzugsuhr CH337458A (de)

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DE337458X 1955-08-19

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