CH336331A - Holzgehäuse für Uhren - Google Patents

Holzgehäuse für Uhren

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CH336331A
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Junghans Helmut Dr Ing E H
Hauser Alfred
Kopp Anton
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Junghans Helmut Dr Ing E H
Junghans Geb Ag
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    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00Cases
    • G04B37/22Materials or processes of manufacturing pocket watch or wrist watch cases
    • G04B37/225Non-metallic cases
    • G04B37/228Wooden cases

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


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 Holzgehäuse    für      Uhren   Die vorliegende Erfindung betrifft Holzgehäuse für Uhren. Obgleich die mit    Holzgehäuse   ausgestatteten Uhren gegenüber den Uhren mit Metallgehäuse eine Reihe von Vorzügen aufzuweisen haben, insbesondere die mannigfachen Möglichkeiten der architektonischen Gestaltung und der guten Tonwiedergabe für die eingebauten Klangkörper, ist der Anteil dieser    Uhrengattung   an der Gesamterzeugung seit Jahren im Abnehmen begriffen.

   Ursache dafür ist insbesondere, dass    Holzgehäuse   einen erheblichen    Anteil   an Handarbeit verlangen, die wegen der im Vergleich zu andern Einrichtungsgegenständen kleinen Dimensionen mit einer im Möbelbau sonst nicht angewendeten Genauigkeit    ausgeführt   werden muss. Der dadurch bedingte vergleichsweise hohe Lohnanteil ist zusammen mit den ebenfalls erheblichen Materialkosten die Ursache dafür, dass Holzuhrgehäuse hoher Qualität heute schwer verkäuflich sind. Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, diesem Mangel abzuhelfen. Die Lösung dieser Aufgabe wurde darin gefunden, das Gehäuse wenigstens teilweise aus unter Verwendung von Furnierhölzern hergestellten schalenartigen    Press-      formteilen   und im übrigen aus massiven Holzplatten herzustellen.

   Es hat sich gezeigt, dass es insbesondere bei Verwendung von    Kunstharzleimen   auf    Phenol-Formaldehyd-Basis,   und zwar vorzugsweise in Form von Leimfilmen gelingt, aus Furnierhölzern stark geschweifte Gehäuseteile in wirtschaftlich vorteilhafter Weise und einwandfreier Qualität zu pressen, und zwar einschliesslich der Verzierungen, des Zifferblattes und dergleichen, die bisher in Schnitzarbeit hergestellt und aufgeleimt werden mussten.

   Bemerkenswert ist, dass auch edle Furnierhölzer diesem    Press-   und    Verleimungsvorgang   im Aussehen unverändert standhalten; sie werden zusammen mit andern Holzarten, zum Beispiel Gabun, als Zwischenfurnieren verarbeitet, wobei aber die Zwischenfurniere auch ganz oder teilweise durch Karton,    Pressspan   und dergleichen ersetzt werden können. 



  Die Erfindung wird nachstehend an Ausführungsbeispielen und den zugehörigen Zeichnungen erläutert. Es zeigen:    Fig.   1 die Vorderansicht eines Uhrgehäuses, dessen Vorderseite teilweise aufgeschnitten ist,    Fig.2   eine Detailansicht zu    Fig.   1 in grösserem Massstab,    Fig.   3 eine Schnittansicht durch das Gehäuse nach    Fig.l,   von oben gesehen,    Fig.4   eine    Detailansicht   zu    Fig.l   in grösserem Massstab,    Fig.5,   6 und 7 Detailansichten des Türverschlusses bei    Fig.   1,    Fig.   8 einen Gehäuseschnitt zu    Fig.   1, von der Seite gesehen,

      Fig.9   bis 11 Detailansichten des Werkhalters für das Uhrwerk im Gehäuse nach    Fig.   1,    Fig.   12 bis 19    eine   zweite Art von Werkbefestigungen in Seiten- und Vorderansicht sowie Detaildarstellung,    Fig.   20 bis 22 eine dritte Art von Werkbefestigung,    Fig.   23 bis 26 eine vierte Art von Werkbefestigung. 



  Die Vorderfront des Uhrgehäuses mit    angebo-      genen   Seitenteilen ist aus einer    Furnierplatte   gefertigt und mit 1 bezeichnet    (Fig.   1, 3 und 8). 



  Wie aus den Zeichnungen    ersichtlich,   kann die geschwungene Vorderfront mit    Seitenteilen   aus einer    Furnierplatte   geformt bzw. geprägt werden. 

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 Die    Furnierplatte   ,besteht aus mehreren    Fur-      nierschichten,   zum Beispiel aus 1 bis 4 Mittellagen, aus je etwa 1 mm Gabun und aus einem Aussen- und Innenfurnier (etwa 0,6 mm Edelfurnier). Es ist    möglich,   anstelle der    Gabunzwischenlagen,   d. h. zwischen die beiden Edelfurniere    Karton,      Pressspan   oder dergleichen zu verwenden.

   Die Zwischenschichten (Gabun,    Pressspan   oder Pappe) und    Edelfurnier   werden unter Zwischenlage von    Leimfilmen   aufeinandergelegt und mit entsprechender Erhitzung geprägt. Es gibt hierfür Spezialleime, insbesondere solche auf Phenol- und    Phenol-Formaldehyd-Basis,   die bei Hitzeeinwirkung flüssig werden, wodurch die    Verleimung   der einzelnen Schichten zustandekommt. 



  Mit dem unter Hitzeeinwirkung erfolgenden Leimvorgang wird gleichzeitig die Prägung vorgenommen, das heisst die Formgebung der Gehäusefront, wie dies zum Beispiel in    Fig.   1, 3 und 8 dargestellt ist. Zugleich werden bei diesem    Pressvor-      gang   Ornamente 1 a und erhabene Zierränder 1 b und 1 c    eingeprägt.   Es wird ferner vorgeschlagen, anstelle der sonst üblichen aufgelegten Zahlen oder Zahlenreife, in die Frontplatte Zahlen    1d   und Minutenstriche    1e   als Hochrelief oder Tiefrelief einzuprägen. Aus    Furnierplatten   ist ferner das bogenförmige    Abschlussstück   2 zu fertigen. Dieser Gehäuseteil ist genau so geschichtet, geleimt und gepresst wie der bereits beschriebene Teil 1. 



  Erwähnt sei noch, dass die    Verleimung   von Teil 1 und Teil 2 vorzugsweise durch eine in Teil 2 eingefräste Nut 2a erfolgt, um eine gute    Verlei-      mung   bzw. Leimfuge zu erhalten. Die Leimfuge könnte ebenso gut in Teil 1 angebracht werden. Teil 2 kann auch, falls erforderlich, mit eingeprägten    Ornamenten,   Verzierungsleisten usw. versehen werden. 



  Beim Verleimen von Teil 1 und 2 wird gleichzeitig der Boden 3 eingeleimt. Der Boden kann in bekannter Weise aus    Weichholz   gefertigt werden, das heisst aus einer Holzart, die für die Übertragung der    Gongschlagschwingung   geeignet ist. Bei Verwendung eines an sich bekannten, den Schall über eine Membran abstrahlenden    Gonges   könnte jedoch jede beliebige Holzsorte, Kunststoffplatte, Spanplatte oder dergleichen Verwendung finden. 



  Ausser dem Boden 3 wird beim Verleimen des Kastens gleichzeitig die Rückwand 4 mit eingeleimt, welche aus jeder beliebigen Holzart, vorzugsweise auch aus Spanplatten, gefertigt werden kann. Zwecks Verstärkung können zwischen Frontteil 1 und Bodenplatte 3 Verstärkungsleisten 6 eingeleimt werden. 



  Wie aus    Fig.   3, 4 und 8 ersichtlich, ist die Türe 7 ebenfalls aus einer    Furnierplatte   nach dem bereits beschriebenen Verfahren gefertigt. 



  Wie    Fig.3,   4 und 8 zeigen, können in die Türe Verzierungen 7a mit eingeprägt werden. Das Scharnier 8 kann vorzugsweise durch Hohlnieten 9 an der Türe 7 befestigt werden. Der zweite    Scharnierteil   wird mit Holzschrauben 10 an der Rückwand 4 angeschraubt. 



  Der    Türverschluss   kann in bekannter Weise an der Türe 7 angebracht werden, das heisst, ein    Schlüsselgriff   11, mit Schlüsselrohr 12, Federscheibe 13 und Kralle 14 wird an der Türe 7 befestigt. Beim Drehen des Schlüssels    greift   die Kralle 14 hinter die Rückwand 4. Für die besondere Gestaltung der Türe aus Furnieren wurde noch ein besonderer, zweckmässiger Verschluss geschaffen. Dieser Verschluss ist in    Fig.   5 bis 7 dargestellt. Die Türe ist mit 50 bezeichnet. In der Türe 50 ist eine Durchbrechung 50a. Die    Durchbrechung      50a   ist so geformt, dass der    Schlüsselgriff   51 und das Schlüsselrohr 52 hindurchgeschoben werden können.

   Bei dieser Ausführung ist der Schlüssel nicht an der Türe, sondern an der Rückwand 53, die im wesentlichen der Rückwand 4 entspricht, befestigt. Durch eine Federscheibe 54 erhält der Schlüssel Friktion. Beim Schliessen der Türe wird der Schlüsselgriff 51, sofern derselbe drehbar am Schlüsselrohr 52 gelagert ist, senkrecht aufgestellt. Die Türe wird sodann geschlossen, wobei der Schlüssel 51 mit Schlüsselrohr 52 durch den Schlitz 50a der Türe 50 hindurchgedrückt wird. Hernach wird der Schlüsselgriff 51 mit 90  Verdrehung quergestellt; dadurch wird die Türe 50 an die Rückwand 53    angepresst   und festgehalten.

   Damit die Türe 50 beim Öffnen gefasst werden kann, wird vorgeschlagen, eine Nase 50b an der Türe anzubringen, die etwas abgeschrägt ist (siehe    Fig.   6), das heisst mit einer    Fingernagelkerbe   versehen ist. 



  Zwecks Befestigung des Werkes wird in das Gehäuse ein Werkhalter mit eingeleimt. Der Werkhalter weist Teile 15 und 16 auf. Der Werkhalter 16 (siehe    Fig.   1) liegt mit seinem wesentlichen Teil an der Innenseite der Frontplatte 1 an. Aufgestellte Lappen 16a dienen zur Befestigung der Platine. Das untere Ende 16b muss vor dem Verleimen des Kastens mit der Bodenplatte 3 verschraubt werden. Die Bodenplatte 3 ist zu diesem Zwecke entsprechend der Materialbreite und der Materialstärke des Lappens 16b eingefräst (siehe    Fig.   8). Der Werkhalter 16 ist ferner mit einem Arm 16e ausgeführt. Der Arm 16c ist beispielsweise abgeschrägt bis zur Rückwand 4 und verläuft von dort parallel mit der Rückwand 4 bis zur Bodenplatte 3.

   Das Ende 16d des Armes 16e muss ebenfalls vor dem Verleimen des Kastens mit der Bodenplatte 3 verschraubt werden, wobei die Bodenplatte 3 an dieser Stelle eine Einkerbung entsprechend der Materialstärke und Materialbreite 16d erhält. 



  Der Werkhalter 15 ist in gleicher Weise wie der Werkhalter 16, jedoch im Spiegelbild gebogen, ausgeführt. 



  Aus    Fig.   3 und 8 ist zu ersehen, wie das durch gestrichelte Linien angedeutete Werk 17 mit den Werkhaltern verschraubt ist. An den    angebogenen   Lappen 16a können verschiedene Bohrungen 16e oder Gewindelöcher entsprechend verschiedener Werktypen angebracht werden. Die Befestigung des Wer- 

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    kes   kann durch Verschrauben oder durch    Verstiften   oder durch einen Splint erfolgen. 



  Wie aus den    Abbildungen   ersichtlich, sind die Werkhalter durch Verschraubung und    Verleimung   organisch mit den Gehäuseteilen verbunden und geben so dem eingebauten Uhrwerk auch bei starken Transportstössen einen sehr guten Halt. 



  Erwähnt sei noch, dass die Bodenplatte 3 oder die Rückwand 4, welche mit den Teilen 1 und 2 verleimt werden, vorzugsweise mit Leimnuten versehen werden können, damit die zusammengeleimten Teile gut halten. Der Boden 3 weist zum Beispiel eine    Abschrägung   3a auf und in den Teil 1 ist eine entsprechende Nut 1 f angebracht (siehe    Fig.   1 und 2). 



  Die Rückwand 4 ist in eine Nut    1g   des Teils 1 eingeleimt (siehe    Fig.   3). 



  Der Gong 18 ist in bekannter Weise an der Bodenplatte 3 befestigt. 



     Fig.9   zeigt einen Werkhalter 100, welcher im wesentlichen ausgeführt ist wie die Werkhalter 15 und 16. An den Lappen 100a sind Nasen 100b zwecks    Verstiftung   des Werkes angebracht. Die Befestigung des Werkhalters 100 an der Bodenplatte 101 ist gegenüber der    Befestigungsart   des Werkhalters 16 etwas abweichend. Diese    Ausführung   ist insbesondere gedacht für Holzgehäuse, welche einen sehr schwachen Gehäuseboden 101 aufweisen, zum Beispiel Gehäuseboden aus    Furnierplatten,      Sperrholz-      und      Kunstfaserplatten   oder dergleichen.

   Ein solch dünner Gehäuseboden könnte zum Beispiel verwendet werden bei Benützung des    Membrangongs,   der mit seinem grossen    Membranchassis   an dem dünnen Gehäuseboden l01 einen genügenden Halt bekommt. Die Arme 100c und 100d des Werkhalters 100 sind an ihrem untern Ende abgebogen, so dass die abgebogenen Enden sich an der Unterseite des Gehäusebodens befinden. Sie sind mit der Bodenplatte 101 vorzugsweise durch Rohrnieten befestigt. Zur Versteifung des Werkhalters sind die    Abbiegestellen   mit    Fräsungen   100e und    100f   versehen. Bei dem Werkhalter 16 sind die Verstärkungen mit    16f   und 16g bezeichnet. 



  Anstelle der Verschraubung oder der Vernietung des Werkhalters kann der Werkhalter vor dem Verleimen der Gehäuseteile auch durch Kerbung befestigt werden.    Fig.   10 und 11 zeigen dieses Beispiel. Der    Werkhalterarm   150 wird an seinem    untern   Ende 150a in die Frontplatte 151 eingekerbt. Der nach innen    gedrückte   eingekerbte Lappen ist mit 150b bezeichnet. Die Gehäuserückwand ist mit 152 bezeichnet. 



  Die    Fig.   12 bis 19 zeigen weitere Ausführungsmöglichkeiten für die Befestigung des Werkes. Diese    Werkbefestigungsarten   sind besonders    vorteilhaft   für das vorstehend beschriebene Holzgehäuse, aber auch für Holzgehäuse bekannter    Art,   also Holzgehäuse, die nicht aus dünnen    Furnierhölzern,   sondern aus starken Holzbrettern gefertigt und die    lediglich   mit Edelfurnieren versehen sind. Die Frontplatte, die aus starkem Holz oder aus dünnen Furnierhölzern bestehen kann, ist mit 200 bezeichnet. Auf der Innenseite der Frontplatte 200 wird eine vorzugsweise aus Sperrholz oder aus Furnierhölzern bestehende Platte 201 aufgeleimt.

   Die Holzplatte 201 ist in ihrer Grösse und ihrer Form den in Frage kommenden    Uhrwerken   (in ein bestimmtes Uhrgehäuse werden oft verschiedene Werkarten    eingeschraubt)   angepasst. Die Holzplatte 201 wird    zweckmässigerweise   an den Ecken abgeschrägt oder gerundet, was insbesondere wegen dem Gehäusekopf bzw. dem geschwungenen Gehäuseteil 2 zumindest an den obern beiden Ecken erforderlich ist. Auf der Holzplatte 201 ist ein an den Seiten abgekantetes Blech 202 oder 203 aufgesetzt. In das Blech 202 oder 203 sind Werkpfeiler 204 eingenietet. Das mit gestrichelten Linien dargestellte Werk 205 wird vorzugsweise mit den Pfeilern 204 durch    Verstiften   befestigt. Für die Befestigungsart des Bleches 202 bzw. 203 gibt es verschiedene Möglichkeiten.

   Bei den dargestellten    Fig.   12 und 13 ist beispielsweise das Blech 202 mit der Holzplatte 201 durch Nieten 206 befestigt. In diesem Fall muss also beim Aufleimen des Brettes 201 auf die Frontplatte 200 das abgewinkelte Blech 202    mittels   den Nieten 206 bereits befestigt sein, und ausserdem müssen auch bereits die Pfeiler 204 angenietet sein. Nach dem Verleimen sind also die Teile 201, 202, 204 und 206 mit dem Uhrgehäuse verbunden. Das Werk kann an den Pfeilern 204 befestigt und bei der Reparatur durch Herausziehen der Stiften auch wieder ausgebaut werden. 



  Nach der    Ausführungsform   nach    Fig.   14 und 15 ist vorgesehen, das abgewinkelte Blech 202 mit Pfeilern 204 vor dem Einbau in das Gehäuse auf das Werk aufzusetzen, bzw. mit dem Werk zu    ver-      stiften.   Bei dem Aufleimen der Holzplatte 201 auf die Frontplatte 200 müssen zuvor lediglich die Gewindebolzen 207    eingeführt   werden. Die mit zwei Flächen versehenen Köpfe der Gewindebolzen 207 sind in eine in die Holzplatte 201 eingefräste Nut 201a eingelassen. Der Gewindebolzen kann sich dadurch nach dem Verleimen der Platte 201 mit der Frontplatte 200 nicht mehr drehen.

   Das Werk mit aufgesetzter    abgewinkelter   Blechplatte 202 wird hernach in das Gehäuse    eingeführt.   Entsprechend angebrachte Löcher in dem Blechteil 202 dienen zum Durchführen der Gewindebolzen 207. Nach dem    Einführen   des Werkes werden auf die Gewindebolzen 207 Muttern 208 aufgeschraubt. Bemerkt sei noch, dass der Blechteil 202 mit verschiedenen Lochungen für die Werkpfeiler 204 oder die Gewindebolzen 207 entsprechend den in Frage kommenden Werktypen versehen werden kann. 



     Fig.   16 bis 19 zeigen eine weitere Befestigungsart. Die Anordnung des Blechteils 202 und der Pfeiler 204 ist im wesentlichen wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungen. Die Nieten 206 oder die Gewindebolzen 207 kommen jedoch 

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 bei diesen Ausführungen in Wegfall; dafür werden zwei U-förmig gebogene Blechwinkel 209    in   die    Holzplatte   212 nach der Rückseite vor der    Ver-      leimung   eingelegt. Der Blechteil, der bei dieser Ausführung die Bezeichnung 203 hat, ist mit entsprechenden Schlitzen 203a versehen, aus welchen die Lappen des U-förmig gebogenen    Blechteils   herausragen.

   Mit dem Uhrgehäuse bzw. der Frontplatte 200 fest verleimt ist die    Holzplatte   212 und der mit eingeleimte U-förmig gebogene    Winke1209.   Auch bei dieser    Ausführung   wird der Blechteil 203, der an zwei oder an vier Seiten vorzugsweise abgekantet ist, vor dem Einbau des Werkes mit letzterem    verstiftet   oder verschraubt. Das Werk    mit   Blechteil 203 wird in das Gehäuse eingeführt, sodann werden    Exzenterhebel   210 in die gebogenen Winkel 209 eingeschoben. An dem    Exzenterhebel   210 sind Wellen 211 befestigt.

   Die Welle 211 hat eine    angefräste   Fläche zur    Erzielung   einer    Exzen-      terwirkung.   Es können auch bei dieser Ausführung die Teile 212 und 203 an den Ecken abgeschrägt oder gerundet werden, und es können für die Pfeiler 204 entsprechend den verschiedenen Werktypen wahlweise Lochungen vorgesehen werden. Schliesslich sei noch bemerkt, dass anstelle von zwei U-förmig gebogenen Winkeln 209 bzw. Exzenterhebel 210 auch deren drei oder vier angeordnet werden können. 



  Die    Fig.   20 bis 22 zeigen eine weitere Ausführungsform, die im wesentlichen der in den    Fig.   12 bis 19 beschriebenen Befestigungsart entspricht, wobei jedoch nicht ein Blechteil, sondern    zwei   Blechteile angeordnet sind. 



  Die beiden Blechwinkel oder Werkträger sind    mit   250 und 251 bezeichnet. In die Teile 250 und 251 sind nicht Werkpfeiler eingenietet, sondern ähnlich wie bei dem Werkhalter    (Fig.   1, 3 und 8) abgewinkelte Lappen 250a und 251a angebracht. Die    Werkträger   250 und 251 werden an das Werk 252 angeschraubt oder mit demselben    verstiftet.   An die Gehäusefront 253 wird, wie bereits vorstehend beschrieben, ein    Werkbrett   oder zwei geteilte Werkbretter 254 und 255 aufgeleimt. Für diese Brettchen kann beispielsweise der Gehäusetürausstich aus der Gehäuserückwand Verwendung finden.

   Für die Brettchen 254 und 255 werden vor dem Verleimen Gewindebolzen 256    eingelegt.   Die seitlich    angefrästen   Köpfe der    Gewindebolzen   256 sind in    Einfräsungen   254a bzw. 255a der Brettchen 254, 255 eingelassen. Es genügen halbkreisförmige    Einfräsungen,   das heisst es ist nicht erforderlich, dass durch die ganze Länge der Brettchen Nuten    durchgefräst   werden. Die Werkträger 250 und 251 werden auch bei dieser Ausführung durch Muttern 257 befestigt. 



  Die    Fig.23   und 24 zeigen eine Befestigungsart im wesentlichen wie in den    Fig.   20 bis 22 dargestellt. Es soll anhand der    Fig.   23 und 24 lediglich gezeigt werden, dass die Lappen 300a und 300b    mit   mehreren Lochungen entsprechend den ver-    schiedenen   Werktypen versehen werden können, und auch der Werkträger selbst ist mit mehreren Lochungen bzw. Schlitzen 300c und 300d versehen, da ja der Abstand der Werkträger auch bei verschiedenen Werktypen verschieden ist und die in der Holzplatte 301 eingesetzten Gewindebolzen 302 eine feste Stellung aufweisen. Es ist also durch diese Anordnung möglich, dass bei einmal eingeleimten    Holzbrettchen   301 bzw. 254 und 255 beliebige Werke in das Gehäuse bei Bedarf eingeschraubt werden können.

   Der Werkträger 300 oder auch Werkträger 255 kann zwecks Verstärkung oder Versteifung mit einer Prägung 300e (siehe Querschnittdarstellung) versehen werden. 



  Schliesslich zeigen    Fig.   25 und 26 noch eine Ausführungsart, bei welcher der Werkträger 350 auf dem    Werkzeugbrettchen   351 nicht durch Gewindebolzen, sondern durch Holzschrauben 352 befestigt ist. An den Lappen 350a sind wieder sinngemäss für die verschiedenen Werktypen die erforderlichen Lochungen angebracht. Für die    Durchführung   der Holzschrauben ist eine Mehrfachlochung nicht erforderlich. Die    Holzbrettchen   301 bzw. 351 werden, wie vorstehend bereits mehrfach beschrieben, in die Frontplatte des Gehäuses eingeleimt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Holzgehäuse für Uhren, dadurch gekennzeichnet, dass es wenigstens teilweise aus unter Verwendung von Furnierhölzern hergestellten schalenartigen Pressformteilen und im übrigen aus massiven Holzplatten hergestellt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Gehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Vorderseite des Gehäuses bildenden Gehäuseteile aus Pressschichtholz, die übrigen Teile aus massiven Holzplatten bestehen. 2. Gehäuse nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Wandungen ein zusammenhängendes Formstück aus Pressschichtholz bilden. 3.
    Gehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Pressschichtholzformteile Vorsprünge oder Vertiefungen, zum Beispiel Verzierungen, Uhr-Skalenteile und Leimnuten gleichzeitig mit ihrer Formung gepresst sind. 4. Gehäuse nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen mit dem die Gehäusefront bildenden Pressformteil verbundenen und an wenigstens einem andern Gehäuseteil abgestützten Uhrwerkhalter. 5. Gehäuse nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Uhrwerkhalter aus einem Paar Blechschienen besteht, die an der Gehäusefront befestigt sind und die Ausleger der Schienen zur Befestigung am Gehäuseboden angeschnitten und abgebogen sind. 6.
    Gehäuse nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Uhrwerkhalter, der mittels platten- <Desc/Clms Page number 5> förmiger Anschlussstücke an der Gehäusefront befestigt ist. 7. Gehäuse nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Anschlussstücke Bretter dienen, die durch Leimung mit der Gehäusefront verbunden sind und auf denen Uhrwerkhalter aus Metall befestigt sind. B. Gehäuse nach Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch einen Werkhalter, der aus einer durch Nietung, Verschraubung oder Verkeilung, mit dem Werkbrett verbundenen Blechplatte besteht, die ihrerseits Träger von Uhrwerkbefestigungspfeilern ist. 9.
    Gehäuse nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der metallenen Uhrwerkhalter auf dem Werkbrett von der Verlei- mungsseite her durch Bohrungen des Werkbrettes gesteckte Kopfstifte oder Schraubenbolzen dienen. 10. Gehäuse nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der metallenen Werkhalter auf dem Werkbrett von der Verleimungs- seite her durch Schlitze durchgesteckte Blechösen dienen, durch welche mit Exzenterwellen versehene Vorreiber seitlich durchgesteckt sind. 11.
    Gehäuse nach Unteransprüchen 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Uhrwerkhalter durch Anordnung schlitzförmiger Durchbrechungen zum Durchführen der Befestigungsmittel in unterschiedlichen Lagen am Werkbrett befestigbar sind. 12. Gehäuse nach Unteransprüchen 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Uhrwerkhalter mit Befestigungsmitteln für mehrere Uhrwerkgrössen versehen sind. 13. Gehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusetür aus Pressschicht- holz hergestellt ist. 14.
    Gehäuse nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass als Verschluss für die Gehäusetür ein Drehriegel dient, der an der Gehäuserückwand angebracht ist und für den in der Gehäusetür eine seinem auf die Gehäusetür projizierten Umriss entsprechende Durchbrechung angebracht ist.
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