CH335348A - Einpoliger Motorschutzschalter - Google Patents

Einpoliger Motorschutzschalter

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CH335348A
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Weber Ag Fab Elektro
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/02Housings; Casings; Bases; Mountings
    • H01H71/0207Mounting or assembling the different parts of the circuit breaker
    • H01H71/0214Housing or casing lateral walls containing guiding grooves or special mounting facilities

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Description


      Einpoliger        Motorschutzschalter       Für die bei Haushaltmaschinen üblichen       Einphasenstrommotoren    sind auf dem Markte  keine billigen     Motorschutzschalter    vorhan  den. Die erhältlichen Schalter sind meistens       dreipolig    und/oder wegen ihrer Grösse und  ihres Preises für den genannten Zweck nicht  geeignet.  



  Die vorliegende     Erfindung    gestattet, mit  geringem Aufwand einen kleinen einpoligen       Motorschutzschalter    herzustellen. Derselbe  ist     erfindungsgemäss    dadurch gekennzeichnet,  dass sein Gehäuse aus zwei mit     Ausnehmun-          gen    versehenen Teilen besteht, wobei min  destens einige der aktiven Schalterorgane,  d. h. der Organe, die beim Schalten eine elek  trische oder mechanische Funktion haben, in  diese     Ausnehmungen    eingelegt und lediglich  dadurch am Gehäuse gehaltert sind.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht des Schalters,  wobei einer der Gehäuseteile abgehoben ist,       Fig.    2 eine Vorderansicht des Schalters,       Fig.    3 einen Grundriss des Schalters im  Schnitt,       Fig.    4 die Innenansicht einer Gehäuse  hälfte,       Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie     V-V     von     Fig.    4,       Fig.    6 eine Seitenansicht der Gehäuse  hälfte in Richtung des Pfeils     VI    von     Fig.    4,       Fig.    7 eine Ansicht einer Magnetspule,

           Fig.    8 einen     Grundriss    zu     Fig.    7,       Fig.    9 eine Ansicht des Schaltergriffes,       Fig.    10 einen Grundriss zu     Fig.    9,       Fig.    11 ein     Anschlussstück,          Fig.    12 einen Grundriss zu     Fig.    11,       Fig.    13 einen     Seitenriss    zu     Fig.    11.  



  Der dargestellte     einpolige    Motorschutz  schalter weist ein aus den Teilen 1 und 2  bestehendes Gehäuse aus     Isoliermaterial    auf.  Diese Gehäuseteile sind mit einander paar  weise gegenüberliegenden Nuten 3 und Sack  löchern 4 versehen, in welche die aktiven  Schalterteile eingelegt sind.  



  Der Schalthebel 5 ist mit zwei Lager  zapfen 6 versehen, für welche Löcher     4a    vor  gesehen sind (s.     Fig.    1, 4, 9 und 10). Die  Magnetspule 7 ist mit vier Haltelappen 8  versehen, für welche Nuten     3a    vorgesehen  sind (s.     Fig.    1, 4, 7 und 8).

   Mit 9 ist ein in der  Magnetspule axial beweglich     angeordneter     Magnetkern bezeichnet, der unten aus der  Spule hervorragt und nur bei     sehr    starker  Erregung in denselben hineingezogen wird,  damit sein verjüngtes Ende     9a    auf später  beschriebene Weise den Stromkreis     öffnet.     Ein Ende der     Bimetallfeder    10, die von der  Heizwicklung 11 umgeben ist, ist an dem       Anschlussstück    16 befestigt, während ihr  anderes Ende frei beweglich und leitend mit  der Heizwicklung 11 verbunden ist. Mit 12  ist eine Kontaktfeder bezeichnet, deren zwei  Haltelappen 13 in gegenüberliegende Nuten      3b eingreifen.

   Das     Anschlussstück    14 hat  ebenfalls zwei Haltelappen 15 (s.     Fig.    11-13),  die in Nuten 3c eingelegt sind, während der  nach aussen führende Teil des     Anschluss-          stückes    in Randnuten 3d liegt. Das     Anschluss-          stück    14 ist aussen mit der     Anschlussschraube     17 versehen. Die zweite     Anschlussklemme    17  ist auf dem     Anschlussstück    16 angebracht,  das in Nuten 3e und 3     f    liegt.

   Mit 18 ist das       Schaltschloss    und mit 19 der     Auslösehebel     bezeichnet, welcher mit zwei Zapfen in Lö  chern 4b drehbar gelagert ist. Die beiden mit  einander in Berührung kommenden Kontakt  stücke 21 sind respektive auf der Kontakt  feder 12 und auf dem     Anschlussstück    16 fest  angebracht. Das     Schaltschloss    18 weist eine  Lasche     18a    auf, die einerseits am Schalthebel  5 und anderseits an der Doppellasche 18b an  gelenkt ist, welche ihrerseits an der Kontakt  feder 12     angelenkt    ist.

   Der     Auslösehebel    19  weist zwei Arme 19a und 19b auf, von denen  der erstere zwischen dem Magnetkern 9 und  der Lasche     18a    liegt und der letztere haken  förmig um das freie Ende der     Bimetallfeder     10 gebogen ist.  



  Um die beiden Gehäuseteile aufeinander  zu befestigen, sind zwei Schrauben 22 (s.     Fig.1)     vorgesehen, die in mit nicht dargestellten  Gewindebuchsen versehene Löcher     22a    des  Gehäuseteils 1 eingreifen. Die Gehäuseteile 1  und 2 sind überall symmetrisch, bis auf die  für die Schrauben 22 erforderlichen Löcher  (s.     Fig.    2). Um den Schalter mit Hilfe von  Schrauben befestigen zu können, sind an Vor  sprüngen der Gehäuseteile Nuten     23a    (s.     Fig.6)     vorgesehen, die sich bei Zusammensetzung  der beiden Gehäusehälften zu zwei Schrauben  löchern 23 (s.     Fig.    2) ergänzen.  



  Der dargestellte einpolige Motorschutz  schalter arbeitet wie folgt  In der in     Fig.    1 dargestellten Lage ist der  Stromkreis geschlossen, und zwar über das       Anschlussstück    16, die     Bimetallfeder    10, die  Heizwicklung 11, die Magnetspule 7, die  Kontaktfeder 12, die beiden Kontaktstücke  21 und das     Anschlussstück    14. Bei Überstrom  verbiegt sich     die        Bimetallfeder    10 nach rechts,    wobei der Arm 19b des     Auslösehebels    19 mit  genommen wird, so dass dieser Hebel sich im  Uhrzeigersinn dreht.

   Der Hebelarm     19a          drückt    die Lasche     18a    nach oben, wobei sich  das von den Laschen     18a    und 18b gebildete  Knie streckt. Nach Überwindung des Tot  punktes knickt das erwähnte Knie auf die  andere Seite aus, so dass die Kontaktfeder 12  nicht mehr nach rechts gedrückt wird und  die Kontaktstücke 21 sich voneinander ent  fernen, wodurch der Stromkreis unterbrochen  wird. Zugleich     verschwenkt    sich auch der  Schalthebel 5 im     Gegenuhrzeigersinn.     



  Bei Kurzschluss würde die     Bimetallfeder     durch den     Kurzschlussstrom    zerstört, bevor  sie auf obigem Wege die Ausschaltung be  wirken könnte. In diesem Falle tritt aber die  Magnetspule 7 in Aktion, deren Anziehungs  kraft nur bei sehr grossem Strom genügt, um  den unten aus der Spule hervorragenden  Magnetkern 9 nach oben zu bewegen. Wenn  der Magnetkern 9 aber durch den     Kurzschluss-          strom    plötzlich nach oben gezogen wird,  schlägt sein oberes Ende     9a    gegen die Lasche       19a    und damit indirekt gegen die Lasche 18a,  so dass das Knie schlagartig nach oben aus  knickt und der Stromkreis geöffnet wird.  



  Wenn man den Schalthebel 5 von Hand  wieder in die Einschaltlage bringt, so wird  die Kontaktfeder 12 nach rechts in die Kon  taktlage gedrückt, worauf der Stromkreis ge  schlossen bleibt, insofern die     Bimetallfeder     kalt ist bzw. die Ursache für den Überstrom  behoben ist.    Die beschriebene Konstruktion, bei wel  cher sämtliche aktiven Schaltorgane (also  praktisch alle beschriebenen Organe abge  sehen vom Gehäuse 1, ? und den Schrauben  22) lediglich durch die Nuten 3 und Löcher 4  der Gehäusehälften 1 und 2 gehaltert sind,  ohne irgendwelche Verschraubung dieser Teile  mit den Gehäusehälften, eignet sich vorzüg  lich für die Massenfabrikation, wobei die Her  stellungskosten sehr niedrig sind.  



  An Stelle eines Schalthebels     könnte    bei  entsprechender Ausbildung des Schaltschlos  ses auch ein Druckknopf vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einpoliger Motorschutzschalter mit einem aus Isoliermaterial bestehenden Gehäuse, da durch gekennzeichnet, dass dieses Gehäuse aus zwei mit Ausnehmungen versehenen Teilen besteht, wobei mindestens einige der aktiven Schalterorgane in diese Ausnehmun- gen eingelegt und lediglich dadurch am Ge häuse gehaltert sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Motorschutzschalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass er einen in Sacklöchern der beiden Gehäuseteile dreh bar gehalterten Schalthebel (5) aufweist.
    2. Motorschutzschalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass er eine in Nuten der beiden Gehäuseteile gehalterte Magnetspule (7) aufweist. 3. Motorschutzschalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass er eine in Nuten der beiden Gehäuseteile gehalterte Kontaktfeder (12) aufweist. 4. Motorschutzschalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass er zwei in Nuten der beiden Gehäuseteile gehalterte Anschlussstücke (14, 16) aufweist.
    5. Motorschutzschalter nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass er eine an einem der Anschlussstücke (16) be festigte Bimetallfeder (10) aufweist. 6. Motorschutzschalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen aus paarweise einander im Gehäuse gegenüberliegenden Nuten (3) und Sacklöchern (4) bestehen.
    7. Motorschutzschalter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass er ein aus zwei gelenkig verbundenen Laschen (18a, 18b) bestehendes Schaltschloss besitzt, das mit einem zweiarmigen Auslösehebel (19) und mit einem in einer Magnetspule (7) axial be weglichen Magnetkern zusammenarbeitet, wobei ein Arm (19a) des Auslösehebels zwi schen der Magnetspule und einer dieser La schen (18a) angeordnet ist, während der andere Arm mit einer Birrietallfeder (10) in Wirkungsverbindung steht.
    B. Motorschutzschalter nach den Unter ansprüchen 1, 2, 3, 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende der einen Schaltschlosslasche (18a) am Schalthebel (5) und ein Ende der andern Schaltschlosslasche (18b) an der Kontaktfeder (12) angelenkt ist.
CH335348D 1955-03-28 1955-03-28 Einpoliger Motorschutzschalter CH335348A (de)

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