CH334644A - Magnetischer Filter mit einem Permanentmagneten - Google Patents

Magnetischer Filter mit einem Permanentmagneten

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CH334644A
CH334644A CH334644DA CH334644A CH 334644 A CH334644 A CH 334644A CH 334644D A CH334644D A CH 334644DA CH 334644 A CH334644 A CH 334644A
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CH
Switzerland
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filter according
housing
permanent magnet
cleaning agent
pole pieces
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Application number
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English (en)
Inventor
Cornelis Varekamp Dirk
Original Assignee
Philips Nv
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Publication date
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Publication of CH334644A publication Critical patent/CH334644A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/06Filters making use of electricity or magnetism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description


  



  Magnetischer Filter mit einem Permanentmagneten
Die Erfindung bezieht sieh auf einen magnetischen Filter mit einem Permanent  s"agneten    und mehreren Polstüeken aus einem Material mit einer Permeabilität, die mindestens   ähnlieh    derjenigen von Weicheisen ist, zwischen denen das Magnetfeld   zum Abschei-    den   der ferromagnetisehen Teilchen    erzeugt wird.

   Der Filter ist dadurch gekennzeichnet, dass die   Polstüeke    an einem drehbaren Körper in einem von dem zu reinigenden Mittel zu durehströmen bestimmten Gehäuse befestigt sind, und dass der Permanentmagnet   ausser-    halb des Gehäuses und getrennt von dem zu reinigenden Mittel angeordnet ist, wobei in der Wand des Gehäuses mindestens eine Off  nung    vorgesehen ist, durch welche ein Reini @ zugeführt werden kann, das die   ausgesehiedenen Teilchen durch    eine verschliessbare Abflussöffnung entfernt.



     Hin soleher magnetischer    Filter hat viele Vorteile. Erstens kann die Bauanordnung derart gewählt werden, dass durch eine ver  hältnismässig    geringe axiale Verstellung des Permanentmagneten, der von aussen her zu  gänglich    ist, das Magnetfeld zwischen den   Polstüeken derart geschwäeht    wird, dass die   ansgeseliiedenen Teilchen von    dem unter Druck zugeführten Reinigungsmittel, z. B.



  Luft   oder Wasser, leicht losgeblasen    oder los  gespült und abgeführt    werden. Zweitens befindet sieh der Magnet ausserhalb des   Gehäu-    ses, in dem das zu reinigende Mittel, z. B.



  Öl, strömt, so dass der Magnet selbst immer sauber und trocken bleibt. Drittens kann der drehbare Korper mit den Polstücken auf einer Welle angeordnet sein, die durch das (ehäuse nach aussen geführt ist und z. B. rnittels eines Hebels oder Handrades ange  trieben    werden kann, so dass sämtliche Polstücke am ganzen Umfang des drehbaren Körpers nacheinander dem strömenden Reinigungsmittel ausgesetzt werden.



   Zweckmässig sind die   Offnungen    für die Zufuhr des Reinigungsmittels derart ange  braelit,    dass der drehbare   Rörper    mit den Pol  stiieken,    auch auf Grund seiner Formgebung, vom Reinigungsmittel in Drehung versetzt wird. Solehe magnetische Filter eignen sich insbesondere für sehr grosse   Durchflussmen-    gen, z. B. 150 bis 200 m3 pro Stunde.



   An Hand der beiliegenden schematischen Zeichnung wird im folgenden ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher erläutert.



   Fig.   1    der Zeichnung zeigt einen Axialschnitt,
Fig. 2 einen Schnitt gemäss der Linie   IN-IL    in Fig. 1.



   Der zylindrische Permanentmagnet   1    ist in axialer Richtung entsprechend dem Pfeil 2 magnetisiert. An den Polen sind zwei Polplatten 3,   4    angebraeht, von denen die Platte 3 mit einem Auge 5 versehen ist, mittels dessen der Magnet zusammen mit den Platten 3 und 4 gelloben werden kann. Der Magnet befindet sich ausserhalb des von dem zu reinigenden Mittel, z. B. Öl, durchströmten Gehäuses 6. Die Teile 3, 4, 7 und 8 bestehen aus einem Material von hoher Permeabilität, während das Gehäuse 6 und insbesondere dessen Teil 9 aus   nichtmagnetisehem    Material besteht. Die Teile 7, 8 schlieen sieh an die Polplatten 3,   4    an und leiten den Magnetfluss innerhalb des Gehäuses. Das Gehäuse 6 und der Teil 9 aus nichtmagnetischem Material verhüten den Kurzschluss des Magnetflusses.

   Im Gehäuse   6    sind auf einem um eine Welle 10 drehbaren   Korper    11 mit Speichen 12, Polstücke 13 (siehe auch Fig. 2) aus wellenförmig gebogenem Band, z. B. aus Weicheisen oder einem andern Material ähnlicher Permeabilität, konzentrisch rings um den Magneten   1    herum zwischen zwei Polplatten   14,    15 aus weichem Eisen angeordnet, die den Polstücken 13 den Fluss zuführen. Die Polstücke   13 und    die   Polplatten    14, 15 sind mit Zwischenräumen 16 übereinander an einem zylindrischen Körper 17 aus nichtmagnetischem Material befestigt. Die Zwisehenräume 16 bilden die Luftspalten, in denen die ferromagnetischen Teilchen des zu reinigenden Mittels festgehalten werden. Der den Filter durchsetzende Magnetfluss ist mit Pfeilen 21 angedeutet.

   Die Polplatte   14    ist mit einigen Löchern 18 versehen, durch die das zu reinigende Mittel (siehe Pfeile 19) zwischen den Polstücken strömt und den Filter an der linken Seite wieder verlässt. Die Abflussöffnung 20 ist gesehlossen, z. B. mit einem Ventil, das beim Reinigen des Filters geöffnet wird.



   Das Gehäuse weist an der obern Seite eine   Offnung    mit einem Stopfen 22 auf,   durch    welche der drehbare Körper mit den Öffnunggen 18 bei der Betätigung des Filters in die richtige Lage in bezug auf die   Zu-und    Ableitung gebracht werden kann ; auch kann der Filter hierdurch entlüftet werden. An Stelle des Stopfens 22 kann auch ein Ventil vorgesehen sein, das von einem Schwimmer selbsttätig geschlossen wird, wenn das Gehäuse gefüllt ist.



   Wenn der   Filter gereinigt werden mul3      werden Zu-und Ableitung    des Filters geschlossen. Der Magnet l wird mittels des Auges 5 gehoben, wodurch der Magnetkreis unterbroehen wird und die angesammelten   Teilehen    in den Spalten 16 leieht frei werden.



  Anschliessend wird der Abfluss 20   geöff-    net, und der Filter entleert sieh. Dann wird ein Hahn für die Zufuhr des Reinigungsmittels, z. B. Wasser, zu einem Rohr   23    (Fig. 2) geöffnet ; dieses Rohr schliesst sieh an das mit Öffnungen 24 und 25 versehene Gehäuse 6 an. Die Öffnungen 24 sind angenähert tangentil, die Öffnungen 25 radial gerichtet.



  Solche Öffnungen können   übe-r    die ganze Höhe des Gehäuses verteilt vorgesehen werden. Die Öffnungen   24    befinden sich zweckmässig den.   Polstüeken    13 gegenüber, so dass der drehbare, sehaufelradförmig ausgebildete Körper 11 mit den Polstüeken 13 von dem gegen die   Polstüeke      13    fliessenden Wasserstrahl in   Riehtung    des Pfeils 27 angetrieben wird. Die Öffnungen 25 liegen den Luftspalten 16 gegenüber, so dass diese sauber gespült werden.



   Am ganzen Umfang des Filtergehäuses können z. B. vier Rohre   23    angeordnet sein.



   Naehdem der Filter gereinigt worden ist und das AVasser mit den   abgespülten    Teilchen über den geneigten   Boden 26 abgefiihrt    worden ist, werden die Wasserzufuhr und die Öffnung 20 geschlossen, der Magnet   1    wieder herabgelassen, und die Zufuhr des zu reinigenden Mittels zum Filter kann wieder erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH NIagnetischer Filter mit einem Permanentmagneten und mehreren Polstüeken aus einem Material mit einer Permeabilität, die minde- stens ähnlicn derjenigen von Weicheisen ist, zwischen denen das Magnetfeld zum Abscheiclen der ferromagnetisehen Teilchen erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Polstücke an einem drehbaren Körper in einem von dem zu reinigenden Mittel zu durchströ- men bestimmten Ciehäuse befestigt sind, und dass der Permanentmagnet ausserhalb des Ge häuses und getrennt von dem zu reinigenden Mittel angeordnet ist, wobei in der Wand des Gehäuses mindestens eine Öffnung vorgesehen ist, durch welche ein Reinigungsmittel zugeführt werden kann,
    das die ausgeschiedenen Teilchen durch eine verschliessbare Abfluss- öffnung entfernt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Filter nach Patentansprueh,, dadurch gekennzeichnet, dass die Offnungen für die Zufuhr des Reinigungsmittels derart angebracht sind, dass der drehbare Körper mit den Polstüeken, auf Grund seiner Formgebung, vom Reinigungsmittel in Drehung ver Rsstzbar ist.
    2. Filter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse an den Übergängen des Magnetflusses der Pole des Permanentmagneten auf die Polstüeke am drelibaren Körper aus einem Material von hoher Permeabilität gefestigt ist, und dass Gehäuseteile zwischen den Polen aus nicht- magnetisehem Material bestehen.
    3. Filter nach Unteransprueh l, dadurch gekennzeichnet, dass die Polstüeke mit dem drehbaren Körper schaufelradförmig ausgebildet sind.
    4. Filter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen für das Reinigungsmittel in angenähert tangentialer Richtung angebracht sind.
    5. Filter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ausserdem Offnungen in radialer Richtung vorgesehen sind.
    6. Filter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Polstücke aus wel lenförmig gebogenen Metallstreifen bestehen, die konzentrisch um den Permanentmagneten angeordnet sind.
    7. Filter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Gehäuses geneigt ist, um das Reinigungsmittel mitsamt den ausgeschiedenen Teilchen leicht abzuführen.
CH334644D 1953-12-31 1954-12-29 Magnetischer Filter mit einem Permanentmagneten CH334644A (de)

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