CH334644A - Magnetischer Filter mit einem Permanentmagneten - Google Patents
Magnetischer Filter mit einem PermanentmagnetenInfo
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Description
Magnetischer Filter mit einem Permanentmagneten
Die Erfindung bezieht sieh auf einen magnetischen Filter mit einem Permanent s"agneten und mehreren Polstüeken aus einem Material mit einer Permeabilität, die mindestens ähnlieh derjenigen von Weicheisen ist, zwischen denen das Magnetfeld zum Abschei- den der ferromagnetisehen Teilchen erzeugt wird.
Der Filter ist dadurch gekennzeichnet, dass die Polstüeke an einem drehbaren Körper in einem von dem zu reinigenden Mittel zu durehströmen bestimmten Gehäuse befestigt sind, und dass der Permanentmagnet ausser- halb des Gehäuses und getrennt von dem zu reinigenden Mittel angeordnet ist, wobei in der Wand des Gehäuses mindestens eine Off nung vorgesehen ist, durch welche ein Reini @ zugeführt werden kann, das die ausgesehiedenen Teilchen durch eine verschliessbare Abflussöffnung entfernt.
Hin soleher magnetischer Filter hat viele Vorteile. Erstens kann die Bauanordnung derart gewählt werden, dass durch eine ver hältnismässig geringe axiale Verstellung des Permanentmagneten, der von aussen her zu gänglich ist, das Magnetfeld zwischen den Polstüeken derart geschwäeht wird, dass die ansgeseliiedenen Teilchen von dem unter Druck zugeführten Reinigungsmittel, z. B.
Luft oder Wasser, leicht losgeblasen oder los gespült und abgeführt werden. Zweitens befindet sieh der Magnet ausserhalb des Gehäu- ses, in dem das zu reinigende Mittel, z. B.
Öl, strömt, so dass der Magnet selbst immer sauber und trocken bleibt. Drittens kann der drehbare Korper mit den Polstücken auf einer Welle angeordnet sein, die durch das (ehäuse nach aussen geführt ist und z. B. rnittels eines Hebels oder Handrades ange trieben werden kann, so dass sämtliche Polstücke am ganzen Umfang des drehbaren Körpers nacheinander dem strömenden Reinigungsmittel ausgesetzt werden.
Zweckmässig sind die Offnungen für die Zufuhr des Reinigungsmittels derart ange braelit, dass der drehbare Rörper mit den Pol stiieken, auch auf Grund seiner Formgebung, vom Reinigungsmittel in Drehung versetzt wird. Solehe magnetische Filter eignen sich insbesondere für sehr grosse Durchflussmen- gen, z. B. 150 bis 200 m3 pro Stunde.
An Hand der beiliegenden schematischen Zeichnung wird im folgenden ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher erläutert.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt einen Axialschnitt,
Fig. 2 einen Schnitt gemäss der Linie IN-IL in Fig. 1.
Der zylindrische Permanentmagnet 1 ist in axialer Richtung entsprechend dem Pfeil 2 magnetisiert. An den Polen sind zwei Polplatten 3, 4 angebraeht, von denen die Platte 3 mit einem Auge 5 versehen ist, mittels dessen der Magnet zusammen mit den Platten 3 und 4 gelloben werden kann. Der Magnet befindet sich ausserhalb des von dem zu reinigenden Mittel, z. B. Öl, durchströmten Gehäuses 6. Die Teile 3, 4, 7 und 8 bestehen aus einem Material von hoher Permeabilität, während das Gehäuse 6 und insbesondere dessen Teil 9 aus nichtmagnetisehem Material besteht. Die Teile 7, 8 schlieen sieh an die Polplatten 3, 4 an und leiten den Magnetfluss innerhalb des Gehäuses. Das Gehäuse 6 und der Teil 9 aus nichtmagnetischem Material verhüten den Kurzschluss des Magnetflusses.
Im Gehäuse 6 sind auf einem um eine Welle 10 drehbaren Korper 11 mit Speichen 12, Polstücke 13 (siehe auch Fig. 2) aus wellenförmig gebogenem Band, z. B. aus Weicheisen oder einem andern Material ähnlicher Permeabilität, konzentrisch rings um den Magneten 1 herum zwischen zwei Polplatten 14, 15 aus weichem Eisen angeordnet, die den Polstücken 13 den Fluss zuführen. Die Polstücke 13 und die Polplatten 14, 15 sind mit Zwischenräumen 16 übereinander an einem zylindrischen Körper 17 aus nichtmagnetischem Material befestigt. Die Zwisehenräume 16 bilden die Luftspalten, in denen die ferromagnetischen Teilchen des zu reinigenden Mittels festgehalten werden. Der den Filter durchsetzende Magnetfluss ist mit Pfeilen 21 angedeutet.
Die Polplatte 14 ist mit einigen Löchern 18 versehen, durch die das zu reinigende Mittel (siehe Pfeile 19) zwischen den Polstücken strömt und den Filter an der linken Seite wieder verlässt. Die Abflussöffnung 20 ist gesehlossen, z. B. mit einem Ventil, das beim Reinigen des Filters geöffnet wird.
Das Gehäuse weist an der obern Seite eine Offnung mit einem Stopfen 22 auf, durch welche der drehbare Körper mit den Öffnunggen 18 bei der Betätigung des Filters in die richtige Lage in bezug auf die Zu-und Ableitung gebracht werden kann ; auch kann der Filter hierdurch entlüftet werden. An Stelle des Stopfens 22 kann auch ein Ventil vorgesehen sein, das von einem Schwimmer selbsttätig geschlossen wird, wenn das Gehäuse gefüllt ist.
Wenn der Filter gereinigt werden mul3 werden Zu-und Ableitung des Filters geschlossen. Der Magnet l wird mittels des Auges 5 gehoben, wodurch der Magnetkreis unterbroehen wird und die angesammelten Teilehen in den Spalten 16 leieht frei werden.
Anschliessend wird der Abfluss 20 geöff- net, und der Filter entleert sieh. Dann wird ein Hahn für die Zufuhr des Reinigungsmittels, z. B. Wasser, zu einem Rohr 23 (Fig. 2) geöffnet ; dieses Rohr schliesst sieh an das mit Öffnungen 24 und 25 versehene Gehäuse 6 an. Die Öffnungen 24 sind angenähert tangentil, die Öffnungen 25 radial gerichtet.
Solche Öffnungen können übe-r die ganze Höhe des Gehäuses verteilt vorgesehen werden. Die Öffnungen 24 befinden sich zweckmässig den. Polstüeken 13 gegenüber, so dass der drehbare, sehaufelradförmig ausgebildete Körper 11 mit den Polstüeken 13 von dem gegen die Polstüeke 13 fliessenden Wasserstrahl in Riehtung des Pfeils 27 angetrieben wird. Die Öffnungen 25 liegen den Luftspalten 16 gegenüber, so dass diese sauber gespült werden.
Am ganzen Umfang des Filtergehäuses können z. B. vier Rohre 23 angeordnet sein.
Naehdem der Filter gereinigt worden ist und das AVasser mit den abgespülten Teilchen über den geneigten Boden 26 abgefiihrt worden ist, werden die Wasserzufuhr und die Öffnung 20 geschlossen, der Magnet 1 wieder herabgelassen, und die Zufuhr des zu reinigenden Mittels zum Filter kann wieder erfolgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH NIagnetischer Filter mit einem Permanentmagneten und mehreren Polstüeken aus einem Material mit einer Permeabilität, die minde- stens ähnlicn derjenigen von Weicheisen ist, zwischen denen das Magnetfeld zum Abscheiclen der ferromagnetisehen Teilchen erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Polstücke an einem drehbaren Körper in einem von dem zu reinigenden Mittel zu durchströ- men bestimmten Ciehäuse befestigt sind, und dass der Permanentmagnet ausserhalb des Ge häuses und getrennt von dem zu reinigenden Mittel angeordnet ist, wobei in der Wand des Gehäuses mindestens eine Öffnung vorgesehen ist, durch welche ein Reinigungsmittel zugeführt werden kann,das die ausgeschiedenen Teilchen durch eine verschliessbare Abfluss- öffnung entfernt.UNTERANSPRÜCHE 1. Filter nach Patentansprueh,, dadurch gekennzeichnet, dass die Offnungen für die Zufuhr des Reinigungsmittels derart angebracht sind, dass der drehbare Körper mit den Polstüeken, auf Grund seiner Formgebung, vom Reinigungsmittel in Drehung ver Rsstzbar ist.2. Filter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse an den Übergängen des Magnetflusses der Pole des Permanentmagneten auf die Polstüeke am drelibaren Körper aus einem Material von hoher Permeabilität gefestigt ist, und dass Gehäuseteile zwischen den Polen aus nicht- magnetisehem Material bestehen.3. Filter nach Unteransprueh l, dadurch gekennzeichnet, dass die Polstüeke mit dem drehbaren Körper schaufelradförmig ausgebildet sind.4. Filter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen für das Reinigungsmittel in angenähert tangentialer Richtung angebracht sind.5. Filter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ausserdem Offnungen in radialer Richtung vorgesehen sind.6. Filter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Polstücke aus wel lenförmig gebogenen Metallstreifen bestehen, die konzentrisch um den Permanentmagneten angeordnet sind.7. Filter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Gehäuses geneigt ist, um das Reinigungsmittel mitsamt den ausgeschiedenen Teilchen leicht abzuführen.
Applications Claiming Priority (1)
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1954
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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