CH334201A - Einrichtung zur Steuerung der Füllung der Bremsleitung indirekt wirkender Druckluftbremsen - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung der Füllung der Bremsleitung indirekt wirkender Druckluftbremsen

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CH334201A
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CH
Switzerland
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pressure
chamber
filling
valve
brake line
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Keller Siegfried
Mueller Walter
Seger Fritz
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Oerlikon Buehrle Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/04Driver's valves
    • B60T15/048Controlling pressure brakes of railway vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description


      Einrichtung    zur     Steuerung    der     Füllung    der Bremsleitung indirekt wirkender     Druckluftbremsen       Die Erfindung hat eine Einrichtung zur       Steuerung    der Füllung der     Bremsleitung    in  direkt wirkender     Druckluftbremsen    zum Ge  genstand, in der die Wiederauffüllung der  Bremsleitung aus dem     Hauptluftbehälter     nach einer Bremsung durch ein Füllventil  überwacht wird,

   das unter dem Einfluss des  Unterschiedes zwischen dem Druck in einer  mit der Bremsleitung verbundenen Leitungs  kammer und dem durch     Vorwärtsverstellen     des Führerhebels in verschiedene Bremsstel  lungen kontinuierlich     verminderbaren    Steuer  druck steht,     und    in der ferner zur Erzeugung  von Füllstössen ein mit Druckluft     beauf-          schlagbares,    zur Belastung des Füllventils  auf Öffnung ausgebildetes Betätigungsorgan       ibnd    ein die     Beaufschlagung    des letzteren  überwachendes,

   unter dem Einfluss des  Steuerdruckes und eines diesem entgegenwir  kenden Druckes in einer mit der Leitungs  kammer über eine Drosselstelle verbundenen  Druckkammer stehendes Hilfsventil vorhanden  sind, wobei durch     Rückwärtsverstellung    des  Führerhebels aus einer Bremsstellung um so  grössere Lösestufen einstellbar sind, je grösser  die durch die     Rückwärtsverstellung    des Füh  rerhebels gegenüber der vorangehenden  Bremsstellung     bewirkte    Erhöhung des Steuer  druckes ist.  



  Bei einer bekannten Steuereinrichtung  dieser Art bedarf es der Betätigung eines  Handgriffes durch den den Führerhebel be-    dienenden Lokomotivführer, um in der. Druck  kammer eine Drucksenkung zu erzeugen, die       ihrerseits    das Hilfsventil öffnet. Im prakti  schen Betrieb hat es sich     gezeigt,    dass die An  ordnung eines Handgriffes zur Einleitung des  Füllstosses. die Bedienung der Steuereinrich  tung kompliziert, und dass es zudem zweck  mässig ist, mit jeder Lösestufe     zwangläufig     die Aussendung eines Füllstosses zu verbin  den.  



  Ein weiterer Nachteil der bekannten  Steuereinrichtung besteht darin, dass sich der  Druck in der Druckkammer bei der Ausfüh  rung von Bremsstufen infolge der gedrossel  ten Verbindung zwischen dieser     Kammer        und     der Leitungskammer nur langsam mit dem  Druck dieser letzteren ausgleicht. Dies kann  bei kurz aufeinanderfolgenden     Brems-    und  Lösestufen zur Folge haben, dass die Entlee  rung -der Druckkammer     finit    derjenigen der  Bremsleitung während der Ausführung einer  Bremsstufe nicht Schritt hält und bei der  anschliessenden Lösestufe den Füllstoss zu  kurz     bemisst.     



  Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile  der bekannten Steuereinrichtungen zu besei  tigen. Erfindungsgemäss ist hierzu das Hilfs  ventil mit einer derartigen     Ansprechempfind-          lichkeit    versehen,     däss    es     unier    dem Einfluss  des bei der     Einleitung    von Lösestufen den  Druck in der     Druckkammer    übersteigenden  Steuerdruckes selbsttätig anspricht, und fer-           ner    ist eine zusätzliche Verbindung zwischen  der     Druckkammer    und der Leitungskammer  vorgesehen,

   die einen gegenüber der Drossel  stelle vergrösserten     Durchlass    bildet     lind    die  mit einem den Abfluss von Druckluft aus der       Druckkammer    ermöglichenden Rückschlag  ventil versehen ist.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des     Erfindungs-          gegenstandes    ist nachfolgend anhand der  Zeichnung beschrieben. In dieser zeigt       Fig.    1 die Steuereinrichtung in schemati  scher Darstellung mit einem Führerventil 5,  einem Füllventil 6 und einem Hilfsventil 7  in axialem     Schnitt    und in     Vollbremsstellung     bei nicht aufgefüllten     Behältern,

            Fig.    2 die Stellung zweier weiterer Ven  tile bei in die     Füllstellung    gebrachtem Füh  rerhebel und       Fig.    3 die     Stellung        dieser    beiden Ventile  bei in der     Schnellbremsstellung    befindlichem  Führerhebel.  



  Das Führerventil 5 weist einen glocken  förmigen, nach unten offenen Körper 8 auf,  der in einem Gehäuse 9 drehbar gelagert ist.  Am obern, aus dem Gehäuse 9 herausragenden  Ende des Körpers 8 ist der Führerhebel 10  befestigt,     und    ferner ist in dieses Ende ein       eine    Kappe 11 tragender Bolzen 12 einge  schraubt, der an seinem untern Ende den  gegen eine     Schräubenfeder    13 drückenden  Teller 14 trägt. Das untere Ende der Feder  liegt am     tellerförmigen    Ende eines axial  durchbohrten, an einer Membran 16 befestig  ten Ventilkörpers 15 an.

   Gegen das untere  Ende des     Ventilkörpers    15 wird durch eine  Feder 17 ein Ventilteller 18 gedrückt, der  bei sich nach oben verschiebendem Ventilkör  per 15 auf einem durch eine     Trennwand    des  Gehäuses 9 gebildeten Ventilsitz 19 zum Auf  liegen' kommt. Das untere Ende des Körpers  8 ist mit einem in eine     Ausnehmang    21 im  Gehäuse 9     greifenden.    Flansch 22 versehen.  Die obere     Begrenzung    der     Ausnehmung    21  bildet, wie in     Fig.    1 gestrichelt angedeutet  ist, einen Teil einer     Schraubenfläche,    gegen  die der Flansch 22 durch die Feder 13 ge  drückt wird.

   An den Anfang     und    das Ende       vier    Schraubenfläche schliesst. sich je ein    ebener Teil an, der eine Drehung des Körpers  8 ohne gleichzeitige Verschiebung in axialer ;       Richtung    ermöglicht.  



  Die äussere zylindrische Oberfläche des  Körpers 8 ist mit zwei     Führungsbahnen    23,  24 versehen, gegen die durch Federn 27 die  Stössel zweier     Ventilkörper    25,     2,6    gedrückt  werden. Die beiden Stössel sind in der Wan  dung des     Gehäuses    9 gleitend geführt     und     greifen dichtend in eine mit der -Bremslei  tung 29 des Zuges verbundene Kammer 28  ein. Eine Trennwand 30 bildet zwei Ventil  sitze für die Ventilkörper 25, 26. Bei von  seinem Sitz abgehobenem Ventilkörper 25  (Fug. 3) ist die     Kämmer    28 über die Boh  rung 31 mit der Aussenluft verbunden.

   Der  Ventilkörper 26 ist mit einem zylindrischen  Ansatz 32     versehen,    der in der in     Fig.    1  dargestellten Stellung des Führerhebels 10,  in der der Ventilkörper 26 von seinem Sitz  abgehoben ist, die Weite des durch den letzte  ren gebildeten " Durchganges drosselt. Durch  die Führungsbahn 24 wird der Ventilkörper  26 in der in     Fig.    2 gezeigten     Füllstellung    des  Führerhebels 10 so weit angehoben, dass der  Ansatz 32 den vom Ventilsitz gebildeten  Durchgang ganz frei gibt, während in der  in     Fig.    3 gezeigten     Schnellbremsstellüng    der  Ventilkörper 26 auf seinem Sitz aufliegt.  



  Im Gehäuse 40 des Füllventils 6 ist der  äussere Rand zweier Membranen 41, 42 einge  spannt, an denen ein hohler Ventilkörper 43  befestigt ist. Letzterer ist in einer     Öffnu4g     einer Trennwand 44 verschiebbar geführt  und greift mit seinem obern, offenen Ende  durch eine Öffnung einer weiteren einen Ven  tilsitz 45 bildenden Trennwand hindurch.  Ein durch eine Feder 46 belasteter Ventil  teller 47 dient zum Aufliegen auf dem Ventil  sitz 45 und dem obern Ende des Ventilkör  pers 43. Die von der Zwischenwand 44 und  der Membran 42 eingeschlossene Kammer,  mit der das Innere des Ventilkörpers 43 durch  eine Bohrung 48- verbunden ist, steht mit der       Aussenlift    in Verbindung.

   Die unterhalb der  Membran 42 gelegene Druckkammer 49 ist  über eine Drosselbohrung     .50    ebenfalls an die       tlussenluft    angeschlossen. Durch die Membran      41 wird eine 'durch eine Leitung 51 an einen  Steuerbehälter 52 angeschlossene Steuerkam  mer 53 von einer Leitungskammer 54 ge  trennt. An die oberhalb des Ventilsitzes 45  befindliche Kammer ist der     Hauptluftbehäl-          ter    55 angeschlossen, der über die Leitung 56  zugleich auch die unterhalb des Ventilsitzes  19 gelegene Kammer des     Führerventils    mit  Druckluft versorgt.  



  Im Gehäuse 60 des Hilfsventils 7 ist ein  fester Ventilsitz 61 vorgesehen, mit dem ein  mit einer Membran 62 verbundener Ventil  körper 63 zusammenwirkt. Eine in der ober  halb der Membran 62 gelegenen Kammer 64  vorgesehene Feder 65 ist bestrebt, den Ventil  körper 63 auf seinen Sitz zu drücken.

   An die  Kammer 64 ist einerseits ein das Volumen  der Druckkammer 64 vergrössernder Hilfsbe  hälter 66 angeschlossen, so dass die Membran  62 auf ihrer Oberseite vom Druck dieses Be  hälters     beaufschlagt    wird; anderseits steht  die Kammer 64 über den verengten     Durchlass     6 7 und einen zu diesem parallelen, ein Rück       sehlagventil    68     und    einen weiteren verengten       Durchlass    69 enthaltenden Leitungszweig mit  einer Leitung 70 in Verbindung, die von der  Leitungskammer 54 zum Ventilkörper 26       führt.    Der verengte     Durchlass    69 ist gegen  über dem     Durchlass    67 von grösserer Weite,

    so dass die über das     Rückschlagventil    68 er  folgende Entleerung des Hilfsbehälters 66  mit grösserer Geschwindigkeit vor sich geht  als die über den     Durchlass    67. erfolgende Fül  lung. Der Unterseite der Membran 62 wird  über den an die Leitung 51 angeschlossenen  Leitungszweig 71 der Druck des Steuerbe  hälters 52 zugeführt, der bei abgehobenem  Ventilkörper 63 infolge der Verbindung 72  auch auf die Membran 42 wirkt.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Steuereinrichtung ist die folgende:  Es sei angenommen, der Führerhebel 10  befinde sich in der in     Fig.    1 dargestellten,  einer Vollbremsung entsprechenden Stellung,  in der der Körper 8 seine höchste Lage ein  nimmt, die Feder 13 also am schwächsten ge  spannt ist. In der über den Leitungszweig 73  mit dem Steuerbehälter 52     verbundenen    Kam-         mer    des     Führerventils    besteht daher der einer  Vollbremsung entsprechende Druck von bei  spielsweise 3     Atm.,    welcher der mittels der  Kappe 11 einregelbaren Federkraft das  Gleichgewicht hält.

   Durch die Feder 17 wer  den der     Ventilkörper    15 und der Ventilteller  18 nach oben gedrückt; bis letzterer auf  seinem Sitz 19 aufliegt und den Zutritt von  aus dem     Hauptluftbehälter   <B>5</B>5     sstammender     Druckluft unter die Membran 16 sperrt. Zu  folge des abgehobenen Ventilkörpers 26  herrscht auch in der Leitungskammer 54 der  Druck der Bremsleitung, der; solange er grö  sser ist als der Druck in der Steuerkammer  53, den Ventilkörper 43 nach unten drückt,  so dass Druckluft aus der Bremsleitung 29  über die Bohrung 48 ins Freie austreten  kann.

   Bei Gleichheit der Drücke in den bei  den Kammern 53, 54 wird dieser     Auslass     durch Anliegen des Ventilkörpers 43 am Ven  tilteller 47     unterbrochen.    Druckgleichheit be  steht nun     ebenfalls    zu beiden Seiten der Mem  bran 62, so dass der Ventilkörper 63 durch  die Feder 65 auf seinen Sitz 61 gedrückt     wird     und den Austritt von     Druckluft    aus dem  Steuerbehälter 52 über die Drosselbohrung  50 verhindert.  



  Zwecks teilweiser Lösung der     Bremse    des  Zuges dreht der Lokomotivführer den Füh  rerhebel 10 in die einer bestimmten Löse  stufe entsprechende Stellung, wobei sich. der  Körper 8 nach unten     verschiobt    und die  Feder 13 stärker gespannt wird, während die  Ventilkörper 25, 26 in der dargestellten Stel  lung verharren. Der Ventilteller 18 wird da  durch von     seinem    Sitz 19 abgehoben,     und    es  fliesst Druckluft aus, dem     Hauptluftbehälter     55 unter die Membran 16 und von hier in den  Steuerbehälter 52, in die Steuerkammer 53       und    unter die Membran 62.

   Das bisher an  den beiden Membranen 41, 62 vorhandene  Gleichgewicht wird dadurch gestört, da sich  der Druck in der Leitungskammer 54 und in  der Druckkammer 64 vorerst nicht verändert.  Die     Ansprechempfindlichkeit    des Hilfsventils  ist so gewählt,     däss    es sich unter dem Einfluss  des überwiegenden Steuerdruckes öffnet.  Ebenso wird auch das     Füllventil    47 geöffnet.

             Niin.        Illesst        Druckluft    aus. dein     Hauptluftbe-          hälter    55 in. die Leitungskammer 54 und von  hier in die     Bremsleitung-    29 und über die       Drosselbohrung=    67 in die Kammer 64 und  den     Hilfsbehälter    66.

   Gleichzeitig gelangt  Druckluft aus dem     Steuerbehälter    52 über  den     Leitungszweig    71 unter die Membran 62  und über den abgehobenen Ventilkörper -63  in die Kammer 49, wobei der Druck in     letzte-          rer    und     unter    der Membran 62 unmittelbar  auf den durch den Führerhebel eingestellten  Wert ansteigt.     Ein    Abfallen des Druckes im  Steuerbehälter 52 findet hierbei nicht statt,  da jede Senkung des Druckes unter der Mem  bran 16 die     Nachspeisung    aus dem Hauptluft  behälter bewirkt.

   Die Bremsleitung 2.9 wird  allmählich -gefüllt, bis der Druck in der Lei  tungskammer 54 den sich unterstützenden  Drücken in den beiden     Kammern    49 und 53  das Gleichgewicht zu halten vermag. Bevor  dies noch der Fall ist, erreicht der infolge  der Drosselstelle 67 ebenfalls nur     allmählich     ansteigende Druck in der Kammer 64 den       Wert    des Druckes im Steuerbehälter 52, so       dass    sich der Ventilkörper 63     unter    dem Ein  fluss der Feder 65     senkt.    Damit erhält die  Kammer 49     keine        Zufuhr    von Druckluft  mehr;

   sie entleert sich daher allmählich über  die     Drosselbohrung    50. Während in der  Steuerkammer 53 ein durch die Einstellung  des. Führerhebels bestimmter Druck herrscht,  besteht in der Kammer 49 nur ein vorüber  gehender Druck, der     in    der     Bremsleitung    29  einen sogenannten     *    Füllstoss bewirkt.     Dieser     dauert um so länger, je grösser die am Füh  rerhebel eingestellte Lösestufe ist, da der  unter der Membran 62 wirkende Druck mit  der Höhe der Lösestufe ansteigt, so dass     es     für die Auffüllung des Hilfsbehälters 66 auf  denselben Druck ebenfalls     einer    längeren Zeit  bedarf.  



  - Aus dem Vorangehenden ergibt sich, dass  auch im Falle einer durch Umlegen des Füh  rerhebels in die Fahrstellung bewirkten Voll  ;     lösung    der Bremse die Bremsleitung 29 einen  Füllstoss erhält, da sich die Fahrstellung von  den     Betriebsbremsstellungen        nur,dadurch        un-          terschendet,    dass     dielFeder    13 ihre grösste Span-         nung    erhält. Wird der Führerhebel dagegen  über die Fahrstellung hinaus in die Füll  stellung gedreht, so wird die Feder 13 infolge  der erwähnten ebenen Stelle am einen Ende  der schraubenförmigen Begrenzung der Er  weiterung 21 nicht weiter gespannt.

   Es findet  eine raschere Auffüllung der Bremsleitung 29  statt, da gemäss     Fig.    2 der Ansatz 32 am  Ventilkörper 26 nun gänzlich aus der durch  den Ventilsitz 30 gebildeten     öffnung    heraus  getreten ist. Dies hat weiterhin zur Folge,  dass in der Leitung 70 zu Beginn der Füllung  der     Bremsleitung    ein kleinerer Druck besteht  als in den Fahr- oder     Bremsstellungen,    so  dass der Hilfsbehälter 66 langsamer aufge  laden wird. Es ergibt sich hieraus eine Ver  grösserung der Dauer des Füllstosses in der       Füllstellring    -des Führerhebels. Im übrigen  wird diese Dauer aus den oben erwähnten  Gründen um so grösser, je stärker die voran  gegangene Bremsung war.  



  Zur     Einleitung    einer Schnellbremsung  wird der Führerhebel 10 über die für eine       Vollbremsung    bestimmte Stellung hinausge  dreht' Die Feder 13 behält dabei die einer  Vollbremsung entsprechende Spannung, die  Ventilkörper 25, 26 werden aber durch die  Führungen 23, 24 in die in     Fig.    3 dargestellte  Stellung gebracht. Dabei verbindet der Ven  tilkörper 26 die Bremsleitung     2'9    über die  Bohrung 31 unmittelbar mit der     Aussenluft,     während der Ventilkörper 26 die Verbindung  der Kammer 28 mit der Leitung 70 unter  bricht.

   Dies hat zur Folge, dass nach Absin  ken des     Druckes    in der Bremsleitung auf den  Wert     Null    der Druck in der Leitungskammer  54 und in der Kammer 64 auf dem einer Voll  bremsung entsprechenden Wert gehalten  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Steuerung der Füllung der Bremsleitung indirekt wirkender Druck luftbremsen, in der die Wiederauffüllung der Bremsleitung aus dem Hauptluftbehälter nach einer Bremsung durch ein Füllventil überwacht wird, das unter dem Einfluss des Unterschiedes zwischen dem Druck in einer mit der Bremsleitung verbundenen Leitiumgs- kammer und dem durch Vorwärtsverstellen des Führerhebels in verschiedene Bremsstel lungen kontinuierlich verminderbaren Steuer druck steht,
    und in der ferner zur Erzeu gung von Füllstössen ein mit Druckluft beauf- schlagbares, zur Belastung des Füllventils auf Öffnung ausgebildetes Betätigungsorgan und ein die Beaufschlagung des letzteren über wachendes, unter dem Einfluss des Steuer druckes und eines diesem entgegenwirkenden Druckes in einer mit der Leitungskammer über eine Drosselstelle verbundenen Druck kammer stehendes Hilfsventil vorhanden sind, wobei durch Rückwärtsverstellung des Füh rerhebels aus einer Bremsstellung um so grö ssere Lösestufen einstellbar sind,
    je grösser die durch die Rückwärtsverstellung des Führer hebels gegenüber der vorangehenden Brems stellung bewirkte Erhöhung des Steuerdruk kes ist, gekennzeichnet durch eine derartige Ansprechempfindlichkeit des Hilfsventils (7), dass dieses unter dem Einfluss des bei der Einleitung von Lösestufen den Druck in der Druckkammer (64) übersteigenden Steuer druckes selbsttätig anspricht, und ferner ge kennzeichnet durch eine zusätzliche Verbin dung zwischen der Druckkammer (64) und der Leitungskammer (54), die einen gegen über der Drosselstelle (67)
    vergrösserten Dürchlass bildet und die mit einem den Ab fluss von Druckluft aus der Druckkammer (64) ermöglichenden Rückschlagventil (68) versehen ist.
    UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Führerhebel (10) in eine Füllstellung verstellbar ist, in der die Leitungskammer (54) mit der Brems leitung (29) in ungedrosselter Verbindung steht, und dass der Führerhebel ferner in eine Schnellbremsstellung verstellbar ist, in der die Verbindung der Leitiulgskammer (54) mit der Bremsleitung roterbrochen ist.
CH334201D 1955-03-26 1954-08-10 Einrichtung zur Steuerung der Füllung der Bremsleitung indirekt wirkender Druckluftbremsen CH334201A (de)

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