CH332017A - Doppeldachzelt - Google Patents

Doppeldachzelt

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CH332017A
CH332017A CH332017DA CH332017A CH 332017 A CH332017 A CH 332017A CH 332017D A CH332017D A CH 332017DA CH 332017 A CH332017 A CH 332017A
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CH
Switzerland
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tent
double
stick
arms
roof
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English (en)
Inventor
Glatz-Spahn Albert
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Glatz Spahn Albert
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Publication date
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Publication of CH332017A publication Critical patent/CH332017A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/28Umbrella type tents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description


      Doppeldachzelt       Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf  ein     Doppeldachzelt    beliebiger Grösse und     be-          zweekt,    im Innern desselben einen möglichst  grossen Kopfraum     zii    schaffen, sowie die     Auf-          stellungs-    und Abbruchzeit auf ein Mini  mum. zu verkürzen und trotzdem das Zelt  formschön und sturmsicher zu halten.  



  Das Zelt vorliegender Erfindung ist     da-          dnrefi        gekennzeichnet,    dass am obern Teil eines  in den Boden     einsteckbaren    Stockes seitliche  Arme angebracht sind, die in einem     Winkel          vom    Stock     wegragen    und dadurch eine Trag  konstruktion für das     Aussenzelt    bilden, wel  ches über die seitlichen Arme hinaus bis in  Bodennähe zur     Verankerung    reicht, und dass  das Innenzelt im     Aussenzelt    aufgehängt ist.  



  Der durch das     Aussenzelt    gebildete Raum  kann dadurch noch wesentlich ausgedehnt       werden,    indem die Eingangsöffnung mit. zu  sätzlichen Stoffteilen, Stöcken und Schnüren  zu einer V     ordachpartie    ausgebaut wird.  



  Besonders vorteilhaft     wirkt    sieh die Ver  wendung eines     Schirmgestelles    als Tragkon  struktion aus. Das mit dem Schirmgestell  immer festverbundene Aussenzelt wird mit  einem Griff     geöffnet,    die Tragarme kommen       automatisch    in die richtige Lage, und schon  ist das schützende Dach vorhanden. Der Ober  stock wird in den bereitstehenden     Unterstock          gesteckt    und     festgesehraubt,    und die frei her  unterhängende     Aussenzeltwand    wird nach  aussen auf bekannte Weise verankert.

   Für  die elastische Verankerung braucht es keine    Federn oder Gummischnüre, weil die federnd  wirkenden     Sehirmtragarme    genügend federn.  So genügt also eine einfache     Schnurveranke-          rung.     



  Das Innenzelt kann im Schutze des Aussen  zeltes an Tragkonstruktion und Aussenzelt auf  gehängt und schräg auswärts verspannt wer  den. Das Abbrechen des Zeltes kann in um  gekehrter Folge, ebenso einfach erfolgen; das  heisst Abhängen des Innenzeltes, Lösen der  Verankerung und     Zusammenklappen    des Ge  rippes.  



  Diese Zeltkonstruktion ergibt von aussen  gesehen lauter harmonisch     ineinanderfliessende     Flächen. Da alle Flächen schräg verlaufen,  wird dem Wind nur wenig Angriffsfläche  geboten. Die nachfedernden Spreizstäbe und  der in der Höhe verstellbare Mittelstock halten  den Stoff auch in nassem Zustand immer in  der richtigen Spannung.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des     Erfindungsgegenstandes    v     eranschau-          licht.     



       Fig.    1     zeigt    eine Ausführungsform eines  Traggestelles für ein Zelt von der Seite ge  sehen.  



       Fig.    2 ist eine Oberansicht des Traggestel  les nach     Fig.    1.  



       Fig.3    ist eine Variante des Traggestelles  mit ungleich langen     Annen.     



       Fig.4    zeigt eine weitere Variante des  Traggestelles nach     Art    eines Schirmes aus  gebildet.           Fig.    5 ist das Gestell nach     Fig.    4 ohne den  untern     Mittelstockteil    in     zusammengeklapptem     Zustand.  



       Fig.    6 zeigt ein     Doppeldachzelt    im Schnitt  nach der Linie     A-A    der     Fig.    7.  



       Fig.    7 ist die Oberansicht des Doppeldach  zeltes nach     Fig.6,    mit Anbau eines Vor  daches.  



       Fig.8    ist die Frontansicht des Doppel  dachzeltes nach     Fig.    7, mit Vordach und     Innen.-          zelteingang.     



       Fig.9    ist eine Variante dieses Doppel  dachzeltes im Schnitt nach der Linie     B-B     der     Fig.    10, gleichwie     Fig.    6, jedoch mit zwei  Stöcken und eingebauter Mittelpartie.  



       Fig.10    ist die Oberansicht der Variante  nach     Fig.    9.  



  In den     Fig.    1 bis 3 ist das Traggestell durch  ein Stock 1 gebildet, in dessen oberem Teil  seitliche Tragarme 2 durch Einstecken be  festigt sind. Stock 1 und Tragarme 2 kön  nen an den Stellen 3 in verschiedene Teile zer  legt werden.  



  In     Fig.4    ist das     Traggestell    durch einen  zweiteiligen Stock gebildet, dessen unterer  Teil 5 durch Fussdruck auf den     Treter    6 mit  dem Dorn 7 in den Boden eingesteckt wird.  Mit einer im aufgeschweissten Mutterauge 16  laufenden Flügelschraube wird der Stock  teil 4, welcher in den Unterstock 5 einge  schoben wird, in der Höhe festgestellt. Bei  diesem Gestell nach     Fig.    4 sind die seitlichen  Tragarme 8 in der Krone 11 nach Art eines  Schirmes     zusammengefasst.    An den Schar  nieren 12 werden die Tragarme 8 durch die  Stützen 9 in der gespreizten Lage festgehalten.

    Die Stützarme 9 sind ihrerseits in einem  Schieber 10 zusammengefasst, welcher durch  einen in den Stockteil 4 eingelassenen federn  den Anschlag 13 in der obern Lage fixiert  wird. Um dieses Gestell zusammenklappen zu  können, drückt man auf den Anschlag 13,  worauf der Schieber 10 nach unten gestossen  wird. Durch diese Bewegung werden die Trag  arme 8 durch die Stützarme 9 parallel zum  Stockteil 4 gelegt, wie es     Fig.    5 zeigt. Das  obere Ende dieses Gestelles wird durch einen  möglichst niedrigen     Abschlussteil    14 abge-    schlossen, der die Möglichkeit zur Aufnahme  einer Wimpel oder dergleichen besitzt. Über  die     Tragkonstruktion,    z. B. nach     Fig.    1 bis 3,  wird das Aussenzelt gelegt.

   Mit Vorteil wird  dieses Aussenzelt so ausgebildet, dass es auf  die Tragkonstruktion passt. An den Stellen,  wo es Stock- und Armenden berührt, wird es  auf geeignete Art befestigt oder     wenigstens     aufgesteckt und am Boden auf gewohnte Weise  verankert.  



       Fig.6    zeigt als Beispiel ein Doppeldach  zelt mit einem geeigneten Schirmgestell nach       Fig.    4 und 5 gebaut. Hier wird das Aussenzelt  auf der Krone 11, in der ungefähren Mitte  und am Ende 17 der Tragarme 8 befestigt.  Diese Verbundenheit von Stock zu Tragkon  struktion und Aussenzelt bleibt. auch beim Ein  packen des Zeltes bestehen. Das Aussenzelt 18  reicht. über die Tragarme 8 hinaus bis in Bo  dennähe, wo es mit den     Häringen    29 und 30  schräg auswärts gezogen und     verankert    wird.  Durch die Spannung des Aussenzeltes auf     dein     Schirmgestell ergibt sieh die nach oben -e  wölbte Dachform.

   Der Eingang am Aussen  zelt kann durch     mindestens    einen geeigneten  Verschluss, z. B. Reissverschluss, von unten bis       Tragarmhöhe    gebildet werden.  



  Dieser Eingang kann laut     Fig.    7 mit einer  zusätzlichen Stoffbahn 41, 42, 23, 23 als  Vordach ergänzt werden, wobei die freiwer  denden     Aussenzeltteile    32, 41, 55, 54, 32 und  42, 31, 54, 55, 42 für die Seitenwände 21 Ver  wendung finden können.  



  Es bestellt auch die Möglichkeit, minde  stens eine Aussenzeltbahn von unten bis     Trag-          armhöhe    mit Hilfe von zusätzlichen Stöcken  und Schnüren für die Bildung eines Vor  daches zu benützen. Dabei können mit zu  sätzlichen Stoffteilen Seitenwände im Sinne  von     Fig.    8, Ziffern 32, 41, 44 und 31, 45, 42  gebildet werden. In     Fig.8    sind unter Be  nützung von zwei     nebeneinanderliegenden     Zeltbahnen in obigem Sinne für die Bildung  eines Vordaches 41, 42, 45, 44, 41 verwendet  worden. In diesem Fall ist das Einsetzen eines       Spickels    54 nötig.

   Bei     geschlossenem    Aussen  zelteingang werden die übrigbleibenden Stoff  teile 54, 56 und 57 eingefaltet.      Beim Einpacken des Aussenzeltes, das mit  der Tragkonstruktion eine Einheit bildet,  wird die     Aussenzeltwand,    die über die     zusam-          mengelegte    Tragkonstruktion hinausragt, auf  die     gesehlossene        Dachpartie    umgelegt und so       zii    einem möglichst kurzen Pack gebunden.  



  In die aufgestellte Tragkonstruktion mit  Aussenzelt wird das Innenzelt 24 aufgehängt.       Naeh        Fig.    6 werden z. B. an den Aussenzelt  nähten, die in der Regel längs den Tragarmen       verlaufen,    an den Stellen 25 und 26 Metall  ringe angenäht. Am Innenzelt werden letz  teren gegenüber Haken angenäht, welche auf  einfachste Weise in die Ringe des Aussenzeltes  eingehängt werden können. Die Innen- und       Aussenzeltwand    haben nach     Fig.    7 im Ab  selinitt 35, 36, 37 ungefähr parallelen Abstand  bis zur untern     Aufhängung.     



  Die     Innenzeltdecke    ist. am obern Rand mit       der        Innenzeltwand    vollständig verbunden und  deckt die     Tragkonstruktion    nach oben ab.  



  Die senkrechte Partie 28     des    Innenzeltes  ist in unserem Beispiel als Lüftungsöffnung  ausgebildet, welche aus einem sehr porösen  Stoff, z. B. Tüll, besteht. Solche     tüllartige        CTe-          webe    zur Lüftung können übrigens an den       verschiedensten    Stellen angebracht werden.  



  Der Boden 27 des Innenzeltes besteht aus  wasserdichtem Material und ist ein     Stück    weit  an den Seitenwänden hochgenäht.  



  Ferner wird das Innenzelt im Abschnitt. 35,       .i8,        -I0,    37 der     Fig.    7 an den Tragarmen und  Stützen im gleichen Abschnitt     aufgehängt..    In  diesem Abschnitt befindet sich auch beim     an-          Cenommenen    Beispiel der Eingang am und  zum Innenzelt. Dieser Eingang kann in be  liebiger und üblicher Weise gestaltet werden.       In)    Beispiel nach     Fig.    8 ist der Eingang durch  zwei doppelte Vorhanghälften gebildet,     tüll-          art.ig    nach aussen und vollschliessend nach  innen.

   Die Aufhängung des Innenzeltes kann  auf verschiedene Weise erfolgen; besonders  kann ihre Art von der     Tragkonstruktion        ab-          hän-en.     



  Der     Stoek,    der in diesem Beispiel sich in  der -litte des Zeltes befindet, trennt. wohl  den     Eingang    zum Innenzelt. in zwei Hälften,  durchschneidet aber keinen Raum.    Die zweite Hälfte des     Aussenzeltraumes,     der in diesem Beispiel nicht durch das Innen  zelt beansprucht     ist,    bildet mit der Vordach  partie den Aufenthaltsraum, 29, 30, 31, 23,  23, 32, 29 nach     Fig.    7.  



  Die     Fig.    9 und 10 zeigen, wie im gleichen  Zeltaufbau, wie bisher mit einem Stock be  schrieben, auch ein Zelt mit zwei Stöcken ge  bildet werden kann, indem im Prinzip das  bisher beschriebene Zelt in zwei Hälften auf  geteilt wird und dazwischen mindestens ein  Distanzstab 52 zwischen den beiden Stöcken  angebracht und mindestens eine Stoffbahn  53 zwischen die beiden Zelthälften eingefügt  wird, wodurch sich z. B. zwei Innenzelte 24,  je eines in den beiden Zelthälften, aufhängen  lassen und der zusätzlich gewonnene Raum  zwischen den beiden     Zelthälften    als Aufent  haltsraum dienen kann.  



  Diese eingefügte     Aussenzeltbahn    53 kann  parallel oder auch keilförmig sein. Im letz  teren Falle wären die Distanzen 59 ungleich  gross.  



  Das Material vom Aussen-     wie    Innenzelt  kann beliebiger Art sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Doppeldaehzelt, dadurch gekennzeichnet, dass am obern Teil eines in den Boden ein- steekbaren Stockes seitliche Arme angebracht sind, die in einem Winkel vom Stock wegragen und dadurch eine Tragkonstruktion für das Aussenzelt bilden, welches über die seitlichen Arme hinaus bis in Bodennähe zur Veranke rung reicht, und dass das Innenzelt im Aussen zelt aufgehängt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Doppeldaehzelt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme durch Einstecken am Stock mit diesem verbunden sind.
    2. Doppeldachzelt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme durch Gelenke mit dem Stock verbunden sind. 3. Doppeldachzelt nach Patentanspiiich, dadurch gekennzeiehnet, dass die Arme durch Streben gegen den Stock abgestützt sind, wo- bei die Verbindungen der Streben mit den Armen gelenkartig ausgebildet sind und die Streben in einem gemeinsamen Halter am Stock abgestützt sind, so dass die ganze Trag konstruktion nach Art eines Schirmgestelles aufgebaut ist.
    4. Doppeldachzelt nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Tragkonstruktion und das Aussen zelt so miteinander verbunden sind, dass sie beim praktischen Gebrauch eine Einheit bilden. Doppeldaehzelt nach Patentanspi-tich und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, da.ss zwei Tragkonstruktionen mit je einem Stock und den erforderlichen Distanzhaltern vorgesehen sind.
CH332017D 1955-06-17 1955-06-17 Doppeldachzelt CH332017A (de)

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ID=4502286

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2945567A1 (fr) * 2009-05-18 2010-11-19 Mourad Bejaoui Dispositif de maintien au sol d'un parasol au vent

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2945567A1 (fr) * 2009-05-18 2010-11-19 Mourad Bejaoui Dispositif de maintien au sol d'un parasol au vent

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