CH331237A - Antriebsvorrichtung für Kino-Aufnahmegeräte - Google Patents

Antriebsvorrichtung für Kino-Aufnahmegeräte

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CH331237A
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CH
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gear
drive device
reversing gear
dependent
spring motor
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Inventor
Niezoldi Georg
Roser Josef
Original Assignee
Niezoldi & Kraemer Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/02Moving film strip by pull on end thereof
    • G03B1/04Pull exerted by take-up spool
    • G03B1/12Pull exerted by take-up spool rotated by motor, e.g. spring

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description


  .Antriebsvorrichtung     für        Kino-Aufnahmegeräte       Die Erfindung betrifft eine Antriebs  vorrichtung     mit    Federmotor für     Kino-Auf-          nahmegeräte,    die ein von Hand zu     betäti-          gendes    Wendegetriebe aufweist, mittels     wel-          ehem    der Federmotor über eine     Mittelstellung     sowohl für     Vorwärts-    als auch für Rück  wä.rtslauf des Films einschaltbar ist.

   Eine  solche Antriebsvorrichtung wird gemäss der  Erfindung weitergebildet, indem     das    Wende  getriebe als eine in der Mittelstellung den       hraftfluss    des Federmotors hemmende     Sperr-          einriehtung    ausgebildet ist.  



  Durch diese Massnahme wird erreicht, dass  der Federmotor während des     Umschaltens     nicht durchgeht, wie es bisher der Fall war.  



  Bei den bekannten Antriebsvorrichtungen  für     Kino-Aufnahmegeräte    mit einem durch  ein Wendegetriebe umsteuerbarem Federmo  tor besteht     nämlich    das     Wendegetriebe    aus  einer ein Sonnenrad und ein Planeten- sowie  ein Umkehrrad tragenden Platte. Die Platte  ist auf der Achse des Sonnenrades schwenk  bar gelagert, das durch den     Zahnkranz     des Federhauses angetrieben wird, während  das Planetenrad einerseits mit dem Sonnen  rad und     anderseits    mit dem Umkehrrad stets  im Eingriff ist. Gegenüber dem     Planeten-          und    dem Umkehrrad ist ein weiteres Antriebs  rad angeordnet.

   Durch Schwenken der Platte  in der einen oder der andern Richtung wird    entweder das Planeten- oder das     Umkehrrad     mit dem Antriebsrad gekuppelt. In der Zwi  schenstellung ist der Federmotor aber     un-          gesperrt;    er kann     ,sich    also während des Um  schaltens mehr oder weniger entspannen.  



  Die Antriebsvorrichtung kann neben einem  umsteuerbaren Federmotor noch einen Elek  tromotor mit einer gemeinsamen mecha  nischen     Schalteinrichtiulg    aufweisen, mittels  welcher der eine . Motor gesperrt und der  andere freigegeben werden kann.  



  Zwei Ausführungsbeispiele der Erfin  dung werden an Hand der Zeichnungen näher       erläutert.     



  Die     Fig.1,    2 und 3 zeigen die Antriebs  vorrichtung gemäss dem ersten Beispiel in  schematischer Darstellung in verschiedenen  Schaltstellungen.  



  Die     Fig.    4, 5 und 6 stellen die dazugehörige  Schalteinrichtung im Schema in den entspre  chenden Schaltstellungen nach den     Fig.1,    2  und 3 dar und  die     Fig.7    und 8 erläutern Einzelheiten  der neuen Antriebsvorrichtung nach dem  ersten Beispiel".  



  Die     Fig.    9, 10 und 11 zeigen die Antriebs  vorrichtung nach dem zweiten Ausführungs  beispiel im Schema in der Ansicht von innen  in verschiedenen Schaltstellungen, während  die Antriebsvorrichtung in       Fig.    12 von aussen gesehen dargestellt ist.           Fig.13    zeigt die Antriebsvorrichtung in  Seitenansicht     und          Fig.14    stellt eine Einzelheit dar.  



  In allen Figuren, welche die Antriebs  vorrichtung in Vorderansicht zeigen, sind der  besseren Übersicht wegen die Wände wegge  lassen.  



  In einem in der üblichen Art aus zwei  gegenüberliegenden Wänden 1 bestehenden  Gehäuse     (Fig.    7 und 8) ist ein Federmotor  eingebaut (nicht gezeichnet), dessen Zahn  rad 2 ein     Ritzel    3 antreibt     (Fig.1,    2, 3). Das       Ritzel-    3 ist auf eine Welle 4 auf gekeilt, auf  der ein weiteres Zahnrad 5 ebenfalls     befestigt     ist. Das Zahnrad 5 kämmt nun wieder mit       einem        Ritzel    6, welches gemeinsam mit einem       Hauptantriebsrad    7     auf    einer Welle 8 sitzt.  



       Eine    etwa in Form eines Dreiecks ausge  führte Wippe 9     und    eine ebensolche Wippe 10  sind auf einer gemeinsamen Achse 11 jeweils  an einer Ecke schwenkbar gelagert. An der  Wippe 9 ist ein     I#applungsrad    12 fliegend  angeordnet, während an der Wippe 10 ein       Umkehrrad    13 und ein damit in Eingriff.  stehendes Kupplungsrad 14 ebenfalls fliegend  gelagert     sind.    Die Zahnräder 12     und    13  kämmen mit einem zentral, auf der Achse 11  der Wippen 9 und 10 angeordneten Sonnen  rad 15, welches mit einem Zahnrad 16 Test  verbunden ist.  



  Jeweils eine Ecke der Wippen 9 und 10  ist als     Kulisse    17 ausgebildet, welche sich aus  einer     kreisbogenförmigen    und einer geraden       Führung    zusammensetzt. An einer Gehäuse  wand 1 ist eine Steuerscheibe 19 drehbar ge  lagert, an welcher .zwei gegenüberliegende  Stifte 26 befestigt sind, die in die Kulissen 17  eingreifen. Am Umfang der     Steuerseheibe    19  ist ein kreisbogenförmiger Ausschnitt 21 ange  bracht. Das Zahnrad 16 treibt ein auf einer  Achse     22@sich,drehendes,Kupplungsritzel23    an,  welches eine Hälfte einer     Zahnkuppli        ig    24  trägt     (Fig.    7 und 8).

   Die damit korrespondie  rende andere Hälfte der Zahnkupplung 24 sitzt  an einem auf der Achse 22 längsverschiebbaren  Führungsring 25, welcher mittels einer       Klauenkupplung    26 dauernd mit einem atü  der Achse 22 befestigten Zahnrad 27 ver-         bunden    ist. In den Führungsring 25 greift  ein Kupplungsstift 28 ein, der an einer Vier  kantmutter 29 befestigt ist. In der Gewinde  bohrung der     Vierkantmutter    29 dreht sich  eine steilgängige Schraube 30, die in einer  an der Gehäusewand 1 befestigten Führungs  büchse 31 gelagert ist und am äussern Ende  einen Schaltknopf 32 trägt, der sich in un  mittelbarer Nähe der Steuerscheibe 19 be  findet     und    an seinem Umfang mit einem  kreisbogenförmigen. Ausschnitt 33 versehen  ist.

   Die     Vierkantmutter    29 ist an einer  Drehung durch an der Führungsbüchse 31  angebrachte Innenflächen in bekannter Weise  gehindert. Das Zahnrad 27 treibt nun in  der üblichen Weise, z. B. über weitere     Rit-          zel    und Zahnräder, das Schaltwerk an (nicht  gezeichnet). Der     ansetzbare    oder im Gehäuse  angebrachte Elektromotor kann nach Bedarf  in bekannter Weise mit dem Antrieb ge  kuppelt werden und arbeitet demzufolge auf  das Zahnrad 27 oder eines der nachfolgenden  Zahnräder (nicht gezeichnet). Der Schalter  34 für den Elektromotor ist in unmittelbarer  Nähe des Schaltknopfes 32 in der Gehäuse  wand 1 angebracht und ebenfalls am Umfang  mit einem kreisbogenförmigen Ausschnitt 35  versehen.  



  Die Wirkungsweise der Antriebsvorrich  tung und der     Schalteinrichtung    ist nun fol  gende  In der     Fig.1    setzt der Federmotor das  Schaltwerk vorwärts in Gang in der Weise,  dass das Zahnrad 2 über     Ritzel    3, Zahnrad 5  und     Ritzel    6 das     Hauptantriebsrad    7 an  treibt.

   Die Steuerscheibe 19 ist dabei so ge  dreht, dass die daran befestigten und in die  Kulissen 17 eingreifenden Stifte 20 die Wippe  9 nach   aussen, die Wippe 10 dagegen in  Richtung der gemeinsamen Achse 11     ver-          schwenken.    Damit ist das an der Wippe 9  befestigte     Khzpplungsrad    12 in Eingriff ge  bracht mit dem     Hauptantriebsrad    7, während  das an der Wippe 10 angebrachte Kupplungs  rad 14 vom     Hauptantriebsrad    7 abgehoben  ist. Das     Hauptantriebsrad    7 treibt also über  das     Kupplungsrad    12 und das Sonnenrad 15  mit dem daran befestigten Zahnrad 16 das           Kupplungsritzel    23 an.

   Die Zahnkupplung 24  ist dabei geschlossen (siehe     Fig.7);    demzu  folge wird mit dem     Kupplungsritzel    23 auch  das Zahnrad 27 und damit auch das Schalt  werk in Bewegung gesetzt.  



  Wie aus     Fig.    4 ersichtlich ist, greift dabei  die Steuerscheibe 19 in den Ausschnitt 33  des Schaltknopfes     32.,    dieser seinerseits in den  Ausschnitt 35 des Schalters 34 ein, so dass  sowohl der Schaltknopf 32 für die Zahn  kupplung 24 als auch der Schalter 34 für den  Elektromotor in dieser Stellung der Schalt  einrichtung gesperrt sind. Dagegen kann die  Steuerscheibe 19 ohne Schwierigkeit in die  in     Fig.4    veranschaulichte Stellung gedreht  werden,     _    ohne dabei die Verriegelung von  Zahnkupplung 24 und     Elektromotor-Schalter     34 aufzuheben.

   Bei einer solchen Drehung  der Steuerscheibe 19 wird die Wippe 9 durch  den in die Kulisse 17 eingreifenden Stift 20  in Richtung der Achse 11 hin geschwenkt und  das Kupplungsrad 12 dabei ausser Eingriff  mit dem Ha     iiptantriebsrad    7 gebracht     (Fig.    2).  Gleichzeitig wird jedoch das Kupplungsrad  14 durch     Verschwenken    der Wippe 10 nach  aussen mit dem     Hauptantriebsrad    7 verbun  den. Nachdem der     Kiraftfluss    des Federmotors  nunmehr über das an der Wippe 10 befestigte  Umkehrrad 13 geleitet wird, läuft das Schalt  werk in der in     Fig.    2 gezeigten Stellung des  Antriebs rückwärts.

   Die Wippen 9 und 10  bilden also mit ihren Kupplungsrädern 12  und 14 und dem Umkehrrad 13 das Wende  getriebe.  



  Soll nun der Elektromotor an Stelle des  Federmotors zum Antrieb des Schaltwerks  zu Hilfe genommen werden, so wird zunächst  die Steuerscheibe 19, welche beispielsweise  gemäss     Fig.1    auf Vorwärtslauf des Schalt  werks steht, in die in den     Fig.    3 und 6 ver  anschaulichte Stellung gedreht. Die Wippe 9  behält dabei ihre Lage bei, weil sieh der Stift  20 auf dem kreisbogenförmigen Stück der  Kulisse 17 bewegt, d. h. das Kupplungsrad 12  bleibt in Eingriff     mit    dem Hauptantriebs  rad 7.

   Die Wippe 10 dagegen wird nach au  ssen     verschwenkt,    so dass     nunmehr    auch das       KLipplungsrad    14 in Eingriff mit dem Haupt-         antriebsrad    7     kommt.    Damit ist jedoch der       Kraftfluss    des Federmotors kurz geschlossen  und letzterer     gesperrt.    In dieser Stellung der  Steuerscheibe 19 kann der Schaltknopf 32  der Zahnkupplung 24 gedreht werden, weil  dieser in den Ausschnitt 21 der Steuerscheibe  19     einfallen    kann. Mit dem Schaltknopf 32  wird aber auch die Schraube 30 gedreht.

   Die  an einer Drehbewegung durch die Führungs  hülse 31 gehinderte     Vierkantmutter    29 voll  zieht somit eine Längsbewegung. Der- daran  befestigte     Kupplungsstift    28 macht diese       Bewegung    mit und trennt dabei durch eine  Verschiebung des     Führungsringes    25 auf der  Achse 22 die beiden Hälften der Zahn  kupplung 24 voneinander     (Fig.8).    Damit  ist die Verbindung von     Hauptantriebsrad    7  und Schaltwerk unterbrochen. Solange die  Zahnkupplung 24 getrennt bleibt, kann die  Steuerscheibe 19 nicht gedreht werden       (Fig.    6), d. h. der Federmotor bleibt gesperrt.

    Eine Drehung des Schalters 34 für den Elek  tromotor ist in dieser Stellung des Schalt  lmopfes 32 jedoch ohne weiteres möglich, so  dass das Schaltwerk nunmehr durch den in  Betrieb gesetzten Elektromotor angetrieben  wird. Dabei ist es auch möglich, in der be  kannten Art mittels. eines Wendeschalters den  Elektromotor und damit auch das Schalt  werk rückwärts laufen zu lassen.     Ein    Schalt  fehler ist in allen Stellungen der Schaltein  richtung ausgeschlossen.  



  Gemäss dem zweiten Ausführungsbeispiel  wird die Umsteuerung der Antriebsvorrich  tung in der Weise vereinfacht, dass der Feder  motor während des     Umsteuerns    durch Be  tätigung einer einzigen Steuerscheibe so lange  abgebremst wird, bis der     Umsteuervorgang     beendet ist. Auf diese Weise wird die  im ersten Ausführungsbeispiel beschriebene  Kupplung gespart und die Handhabung der       Kamera    weiter vereinfacht.  



  Im wesentlichen wird dieser Vorteil da  durch erzielt, dass an Stelle der     I-Cupplung    und  des W     ippenpaares    eine einzige Wippe als  Träger des Wendegetriebes angeordnet ist,  welches von der Steuerscheibe über die Wippe      in     eine    der beiden Arbeitsstellungen oder in  die Mittelstellung     geschaltet    wird, wobei die  Steuerscheibe gleichzeitig     zinn    Antrieb einer  Bremse dient, welche     entwecler    direkt auf  den Federmotor oder auf ein nachgeschaltetes  Zahnrad wirkt.  



  Auch hier ist     in    dem aus den Wänden 1  bestehenden Gehäuse der Federmotor     einge-          baut,    dessen     Zahnrad    2 ein mit einer     Brems-          trommel    festverbundenes Zahnrad 36 antreibt.  Das     Zahnrad    36 ist im Eingriff mit einem Um  kehrritzel 37     (Fig.9    bis 12). Eine winkelför  mige Wippe 38 ist auf einer Achse 39 schwenk  bar angeordnet, auf welcher ausserdem ein  Sonnenrad 15 und ein mit letzterem     festver-          bundenes    Zahnrad 40 gelagert sind.

   Mit dem  Sonnenrad 15 stehen zwei fliegend gelagerte       I';uppelräder    12     und    14 ständig in Verbin  dung, welche in Langlöchern 41 federnd ge  lagert sind. Das Zahnrad 40 kämmt mit       einem        Ritzel    42,     welches    durch eine gemein  same Welle 43 mit dem Zahnrad 44 verbunden  ist. Das Zahnrad 44 treibt     ein.    weiteres Zahn  rad 45, welches lose auf der Welle 46 gela  gert ist,     auf    welcher ein Zahnrad 47     auf    ge  keilt ist.

   Zahnrad 45 und Zahnrad 47 besitzen  Kupplungsklauen 48,     zwischen    welchen je  weils eine Feder 49 angeordnet ist     (Fig.14).     Das Zahnrad 47 ist im Eingriff mit einem  Zahnrad- 50, welches in der üblichen Weise,  z. B. über weitere     Ritzel    und Zahnräder, das  Schaltwerk antreibt (nicht gezeichnet). Der       ansetzbare    oder im Gehäuse angebrachte, wahl  weise mit dem Antrieb     kuppelbare    Elektro  motor arbeitet     wiederum        auf    das Zahnrad 50  oder eines der nachfolgenden Zahnräder (nicht  gezeichnet).  



  Am freien Winkelarm 51 der Wippe 38  ist ein     Führungsstift    52 angebracht, welcher  in eine     spiralförmige    Kulisse 53 der an der  Gehäusewand 1 drehbar gelagerten Steuer  scheibe 19 eingreift. Am Umfang der Steuer  scheibe 19 ist wieder ein kreisbogenförmiger  Ausschnitt     2,1    angebracht. Mit der Steuer  scheibe 19 ist eine     Exzenterscheibe    54 fest  verbunden, welche einen Anschlag 55 besitzt.  Durch den Zug der Feder 56 legt sich gegen  die     Exzenterscheibe    54 ein Gestänge 57, wel-         ches    im untern Ende mit einer     Bremsnocke    58  zusammen mittels einer gemeinsamen Welle  59 schwenkbar gelagert ist.

   Am Gestänge 57  ist in der Nähe des Exzenters 54 ebenfalls  ein Anschlag 60 angebracht. Gegen die Brems  nocke 58 legen sich durch den Zug von Federn  61 zwei Bremsbacken 62 mit ihrer Stirnseite  in der üblichen Weise an. Die     Bremsbacken    52  sind in der bekannten Art innerhalb der mit  dem Zahnrad 36 festverbundenen Brems  trommel     spreizbar    angeordnet. Der Schalter  34 für den Elektromotor ist wieder in un  mittelbarer Nähe der     Streuerscheibe    19 an  der Gehäusewand 1 angebracht und ebenfalls  am Umfang mit einem kreisbogenförmigen  Ausschnitt 35 versehen.  



  Die Antriebsvorrichtung     wirkt    nun in fol  gender Weise:  In der     Fig.9    setzt der Federmotor das  Schaltwerk vorwärts in Gang in der Weise,  dass das Zahnrad 2 das mit der     Bremstrommel     verbundene Zahnrad 36 antreibt. Die Steuer  scheibe 19 ist dabei so weit gedreht, dass mit  Hilfe der spiralförmigen Kulisse 53 und des  darin gleitenden Führungsstiftes - 52 die  Wippe 38 in der Weise v     erschwenkt    ist, dass  das federnd gelagerte     Kuppelrad    14 in Ein  griff kommt mit dem Zahnrad 36. Das     Kup-          pelrad    12 dagegen ist abgehoben und kann  sich frei drehen.

   Das     Kuppelrad    14 treibt  also nun über Sonnenrad 15, Zahnrad 40,       Ritzel    42 und Zahnrad     44    die mit der federn  den     K;lauenkupplung    verbundenen Zahnräder  45 und 47 in Pfeilrichtung an, so dass damit  auch das Schaltwerk entsprechend in Bewe  gung gesetzt wird. Die Steuerscheibe 19  greift dabei in den     Ausschnitt    35 des Schal  ters 34 ein und verriegelt diesen. In dieser  Stellung nimmt die Steuerscheibe 19 eine  Endlage ein, weil die Anschläge 55 und 60       aneinanderliegen,    so dass die Steuerscheibe 19  nur in     Pfeilrichtung    nach     Fig.    9 gedreht  werden kann.  



  Durch eine solche     Drehung    wird die  Wippe 38 so weit     verschwenkt,    bis das Kuppel  rad 14 mit dem Zahnrad 36 nicht mehr in       Eingriff    steht     (Fig.10).    Nachdem das Kup-           pelrad        1'2    aber dabei auch noch nicht in das       Umkehrritzel    37 eingreift, ist in dieser Stel  lung der     Kraftfluss    zwischen Federmotor und  Schaltwerk unterbrochen.

   Damit der Feder  motor in dieser Mittelstellung des Wendege  triebes nicht abläuft, wird bei der Drehung  der     Steuerscheibe    19 der Exzenter 54 nach  aussen     verschwenkt,    so dass das Gestänge 57,  dem Zug der Feder 56 folgend, ebenfalls  nach aussen     verschwenkt    und dabei mittels  der     Bremsnocke    58 die Bremsbacken 62 aus  einanderspreizt. Somit ist der Federmotor  abgebremst, bevor das Wendegetriebe die  Mittelstellung einnehmen kann. Die federnde  Lagerung der     Kuppelräder    12 und 14 ver  zögert dabei das     Aussereingriff-Bringen    der       huppelräder    und erleichtert auch das Kup  peln derselben.

   Wie aus     Fig.10    ersichtlich,  kann in der Mittelstellung des     Wendegetriebes     der Schalter 34 des Elektromotors betätigt  werden.  



  Soll das Schaltwerk nun mittels des Feder  rnotors umgesteuert werden, so wird die  Steuerscheibe 19 in Pfeilrichtung gemäss       Fig.    10 weitergedreht, bis durch die Schwen  kung der Wippe 38 das     Kuppelrad    12 in Ein  griff gebracht ist mit dem     Umkehrritzel    37.  Damit wird das Drehmoment des Feder  motors über das     Umkehrritzel    37 geleitet, so  dass das Schaltwerk     rückwärts    läuft. Die  federnde     Nauenkupplung        zwischen    den  Zahnrädern 47 und 45 erleichtert das Kup  peln, insbesondere dann, wenn zufällig Zahn  auf Zahn steht. Ausserdem wird das Schalt  werk vor     Anfahrstössen    bewahrt.  



  Somit entfällt gemäss dem zweiten Aus  führungsbeispiel eine eigene Kupplung durch  die Anordnung des Wendegetriebes und der  Bremse. Zur Umsteuerung genügt es also, die  Steuerscheibe zu drehen, wodurch der Kraft  fluss zwischen Federmotor und Schaltwerk  unterbrochen und gleichzeitig der Federmotor  abgebremst wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Antriebsvorrichtung mit Federmotor für Kino-Aufnahmegeräte, die ein von Hand zu betätigendes Wendegetriebe aufweist, mittels welchem der Federmotor über eine Mittel stellung sowohl für Vorwärts- als auch für R.ückwärtslauf des Films einschaltbar ist, da durch gekennzeichnet, dass das Wendegetriebe als eine in der Mittelstellung den Kraftfluss des Federmotors hemmende Sperreinrichtung ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan-@ Spruch, dadurch gekennzeichnet, dass neben einem Federmotor noch ein Elektromotor und eine gemeinsame mechanische Schalteinrich tung. vorgesehen ist, mittels welcher der eine Motor gesperrt und der andere freigegeben werden kann. 2.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wendegetriebe zwei auf einer gemeinsamen Achse unabhängig voneinander. verschwenk- bare Wippen (9, 10) besitzt, wobei die eine Wippe (9) ein Kuppelzahnrad (12), die andere Wippe (10) ein Umkehr- (13) und ein Kup- pelzahnrad (14) trägt, welche Zahnräder über ein auf der Achse (11) der Wippen (9, 1:0) sitzendes Sonnenrad (15) stets mitein ander in Eingriff sind und mittels der Schalt einrichtung abwechselnd mit einem Haupt antriebsrad (7) verbunden werden können. 3.
    Antriebsvorrichtung näch Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass jede der Wippen (9, 10) mit einer Kulisse (17) versehen ist, welche Kulissen (17) der Schalteinrichtung wechsel weise die Kupplungszahnräder (12, 14) in oder ausser Eingriff mit dem Hauptantriebs rad (7) bringen. 4.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung aus der Steuerscheibe (19), einem Schaltknopf (32.) zur Betätigung einer zwischen Wende getriebe und Schaltwerk eingebauten Kupp lung (24) und einem Schalter (34) für den Elektromotor besteht, wobei Steuerscheibe (19), Schaltknopf (32) und Schalter (34) sich nach Art eines Maltesereingriffes gegen seitig sperren. 5.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige Wippe (38) als Träger des Wende getriebes vorgesehen ist, welches von einer Steuerscheibe (19) über die Wippe (38) in eine der beiden Arbeitsstellungen oder in die Mittelstellung des Federmotors geschaltet werden kann. 6. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerscheibe (19) gleichzeitig zum Antrieb einer Bremse (62) dient, welche auf den Federmotor wirkt. 7.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 5 und 6, da durch gekennzeichnet, dass mit Hilfe der Steuerscheibe (19) das Wendegetriebe und die Bremse in der Weise zusammenarbeiten, dass die Bremse (62) in der Federmotor- Mittelstellung des Wendegetriebes wirkt. B. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe<B>(19)</B> eine spiralförmige Kulisse (53) zum Steuern des auf der Wippe (38) angeordneten Wende getriebes besitzt. 9.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Steuerscheibe (19) eine Exzenterscheibe (54) angebracht ist, welche über ein Gestänge (57) die Bremse (62) bedient. .10. Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Wendegetriebe aus einem Sonnenrad (15) und zwei mit diesem in Eingriff stehenden Kuppelrädern (12 und 14) besteht, welche zur Erleichterung des Kupplungsvorganges federnd gelagert sind. 11.
    Antriebsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 5 bis 10, da durch gekennzeichnet, dass zwischen Wende getriebe und Schaltwerk zwei auf einer ge meinsamen Welle (46) angeordnete Zahnrä der (45, 37) durch eine federnde Klauen kupphing verbunden sind.
CH331237D 1953-12-21 1954-12-01 Antriebsvorrichtung für Kino-Aufnahmegeräte CH331237A (de)

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DE331237X 1953-12-21

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CH331237D CH331237A (de) 1953-12-21 1954-12-01 Antriebsvorrichtung für Kino-Aufnahmegeräte

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