CH331184A - Rauhmaschine für Textilstoffbahnen - Google Patents

Rauhmaschine für Textilstoffbahnen

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CH331184A
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CH
Switzerland
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gear
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Inventor
Walter Dipl Ing Miessen
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Monforts Fa A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C11/00Teasing, napping or otherwise roughening or raising pile of textile fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description


      Rauhmaschine        für        Textilstoffbahnen       Die Erfindung bezieht sieh auf eine     Rauh-          maschine    mit einer Strich- und Gegenstrich  walzen tragenden     Rauhtrommel    für Textil  stoffbahnen. Bekanntlich     wird    der     R.auh-          effekt    dadurch hervorgerufen,     da.ss    zwischen  den     CTeschwindigkeiten    der     Rauhtrommel,    der  Raubwalzen und der Ware bestimmte     Ab-          liängigkeiten    hergestellt werden.

   Ausserdem  hängt der     R.aLiheffekt    davon ab, in welchem  Masse .die Raubwalzen auf die     Textilstoffbah-          nen,    z. B. Gewebebahnen, zur Einwirkung  kommen,  Bisher war es     üblieh,    diese verschiedenen       Grössen    unabhängig voneinander     zu    beeinflus  sen, und zwar auf Grund der Erfahrung des       Rauhers.    Auch bei grosser Sachkenntnis des       Ratshers    liess es sich nicht verhindern, dass  Fehleinstellungen vorkamen, da die     Koor-          dinier        uns,

      der verschiedenen Grössen nur em  pirisch durchgeführt werden     konnte.     



  Ein Hauptgedanke der Erfindung besteht  darin, eine     Rauhmasehine    durchzubilden, in       weleher    die bestimmenden veränderlichen       f;röf,@en        zwang        ;läufig        miteinander        in        Verbin-          dun-        wesetzt    \sind.

   Damit. wird auch     Rüek-          sieht    auf den     Umstand    genommen, dass es not  wendig ist, eine feinfühlige     Pendelung    der in       Betraeht    kommenden Grössen um die neutrale  Stellung herbeizuführen. Unter neutraler Stel  lung ist. dasjenige Zusammenwirken der ge  samten Grössen     ztt    verstehen, bei dem eine  Raubwirkung auf das Gewebe nicht ausgeübt.

      wird, da bei laufender     Rauhtrommel    und sich  planetarisch dazu drehenden     Rauhwalzen    sich  letztere auf der Ware nur abwälzen, ohne diese       anzLLgreifen.    Man hat versucht., eine Teil  lösung dadurch     herbeizuführen.,    dass man  auf den für die     Rauhwalzen    vorgesehenen An  trieb einen zusätzlichen Antrieb einwirken  liess, der von der     Rauhtrommelwelle    abgeleitet  wurde.

   Indessen ist .dabei ausser acht gelassen  worden, dass es für eine einwandfreie Lösung  der Aufgabe     notwendig    ist, noch weitere     Grö-          hen    in die     zwangläufige    Beziehung zueinan  der einzubeziehen.  



  Die     R.auhmaschine    nach der Erfindung  ist nun dadurch gekennzeichnet, dass das     För-          derorgan    der Fördereinrichtung für die zu  raubende Stoffbahn, die Raubtrommel und  die Strich- und     Gegenstrichwalzen    durch     ge-          triebliche    Mittel, zu denen mindestens ein  Differentialgetriebe     gehört,    so miteinander  verbunden sind,     dass    bei     Änderung    der Bewe  gung eine dieser Maschinenteile die Bewe  gung der andern sich automatisch ändert.  



  Die Erfindung wird an Hand der gezeich  neten Ausführungsbeispiele im folgenden nä  her erläutert.  



       Fig.    1     zeigt    die schematische Anordnung  einer Raubmaschine unter Anwendung der  Kopplung von Strich- und     Gegenstrichantrieb.     



       Fig.    2 stellt die Ausführung einer Raub  maschine dar mit getrenntem Antrieb von  Strich- und     Gegenstriehwal'zen,    während           Fig.    3     Einzelheiten    des zugehörigen Regel  triebes zeigt.  



  Der Motor 1. treibt über ein     Keilriemen-          und        Zahnradvorgelege    2 die     R.auhtrommel-          welle    3 an, mit der die Trommelköpfe 4 in  üblicher Weise fest verbunden sind. In den  Trommelköpfen 4 sind die     Rauhwalzen    5 ge  lagert. Auf deren einem. Wellenende sitzen       wechselweise    die     Ritzel    6 zum Antrieb der       Rauhwalzen,    die in     bekannterWeise    als     Strich-          und        Gegenstrichwalzen    wirksam sind.

   Die       Ritzel    -6 erhalten ihren     Antrieb    durch Rä  der 7, die mit zwei Zahnkränzen versehen sind.  Diese Räder 7 sind auf der     Trommelwelle     drehbar gelagert und rufen durch     eine    Diffe  renzdrehung gegenüber der Warenbahn die       Rauhwirkung    sowohl für Strich     wie    für Ge  genstrich hervor. Beide     Räder    sind mittels der       Ritzel    8 in einem Differential 9 gekoppelt, wel  ches seinerseits durch das Zahnrad 14 in Dre  hung versetzt wird.

   Zum     Ausgleich    der von  Strich und Gegenstrich     unterschiedlich    benö  tigten Momente     kann    man die Tellerräder des  Differentials 9 durch die Bremse 11 zusätz  lich     be-    oder entlasten. Das     Ritzel    10 erhält       seinerseits    eine Drehung, die sich     aus    zwei  Grössen zusammensetzt.  



  Die     erste    Grösse berücksichtigt die Ge  schwindigkeit,     mit    welcher die Ware durch  die Maschine bewegt wird. Zur Eingabe dieser  Drehung greift das auf der Gewebetransport  walze 17 befestigte Zahnrad 12 in ein Stirn  rad 13     ein,    welches seinerseits wieder mit dem  rechten Zentralrad des Differentialgetriebes  14, das hier als     Summiergetriebe        wirkt,    ver  bunden ist.

   Bei stillstehendem linkem Zentral  rad des     Differentials    14 werden also die bei  den Räder 7 bei entsprechender     Bemessung     der     Vbersetzungsverhältnisse    mit gleicher       Teilkreisgeschwindigkeit    des mit den     R.itzel:n     6 zusammen wirkenden Zahnkranzes wie die  sich bewegende Ware     umlaufen.    Dieser Gleich  lauf wird auch erhalten bleiben, wenn man       mittels    der     Verstellscheibe    15     und    der Gegen  scheibe 16 die Drehzahl der Gewebetransport  walze 17 verändert.  



  Als weitere die Drehung des     Ritzel's    10 be  stimmende Grösse kann an einem zweiten Diffe-         rential    18 die zur Erzielung des     Rauheffektes     notwendige Differenzdrehung feinfühlig zu  gegeben werden. Zur Erreichung einer grossen  Genauigkeit sowie zur Festlegung der eingege  benen Werte ist dieses Getriebe so angeordnet,  dass die beiden Zentralräder über selbstsper  rende Schneckengetriebe angetrieben werden.  Weiterhin ist dafür gesorgt., dass die für das  zuverlässige Arbeiten der Maschine erforder  lichen Differenzdrehungen mit grösster Ge  nauigkeit eingegeben     werden    können. Zu die  sem Zwecke ist die Bildung der Differenz  drehung     absicht.licli    in das Gebiet hoher Dreh  zahlen gelegt.  



  Die     Fig.    3 zeigt. im einzelnen den Auf  bau dieser Anordnung. Die Schnecken 19, je  nach Drehsinn der Schneckenwellen     Links-          oder    rechtssteigend angeordnet, werden, die  eine direkt von einem     Zusatzmotor,    die an  dere vom     gleichen    Motor unter Zwischenschal  tung eines     schlankkegeligen    Bonusgetriebes  angetrieben. Die     absiclitlieh    in die Höhe ge  triebene Regeldrehzahl wird von den beiden       Schneckengetrieben    selbstsperrend auf die bei  den Zentralräder des Differentials 18 über  tragen.  



  Bei der Maschine nach     Fig.        '2    sind im Ge  gensatz zur     Fig,    1 die beiden     Rauhwalzen-          gruppen    (Strich- und     (legenstrichwalzen)    ge  trennt angetrieben, in der Weise, dass jedes  der Räder 7 durch ein getrenntes Regelge  triebe A bzw.     B    angetrieben werden kann.  



  Auch in diesem Falle ist eine     zwangläu-          fige    Abhängigkeit zwischen der     R.ariheffekt-          einstellung    durch das Differential 18 und den  andern Betriebsgrössen     (Drehzahlen    der     R.auh-          trommel    3, 4, der     Rauhwalzen    5 und der     Wa-          rentransportwalze    17) vorhanden.  



  Beim Rauhen der verschiedenen Waren  sorten kann der     Angriff    der     Rauhwalzen    nur  bis zu einem gewissen Masse     gesteigert    wer  den. Wird dieser Wert überschritten, so führt  dies zur Zerstörung des Gewebes.  



  Um Fehleinstellungen auszuschliessen, ist  vorgesehen,     da.ss    das auftretende Drehmoment  elektrisch gemessen, z. B. in einer Brücken  schaltung, und mit dem eingestellten     .Sollwert     verglichen wird und dass beim Auftreten von      Differenzen durch selbsttätige Verstellung  des     Konusgetriebes        (Fig.    3) das Differential  18 auf diesen Sollwert eingeregelt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rauhmaschine für Textilstoffbahnen, mit einer Strich- und Gegenstriehwalzen tragen den Raulltronlmel, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderorgan (17) der Fördereinrich tung für die zil rauhende Stoffbahn, die Rauh- trommel (3, 4) und die Strich- und Gegen strichwalzen (5) durch getriebliche Mittel, zu denen mindestens ein Differentialgetriebe (14) gehört, so miteinander verbunden sind,
    dass bei Änderung der Bewegung eines dieser 1Iaschinenteile die Bewegung der andern sich automatisch ändert. UNTERANSPRÜCHE 1. R.auhmaschine nach - Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Antriebsmit tel (16) für den Stoffbahntransport., die Vor richtung (18, 19) zur Einstellung des Rauh- effektes und die Antriebsmittel (6, 7, 8) für die Rauhwalzen (5) durch ein als Siunmier- getriebe ausgebildetes Differentialgetriebe (14) miteinander verbunden sind.
    2. Rauhmaschine nach Unteranspruch 1, cladurell gekennzeichnet, dass die Vorrich tung zur Einstellung des R.auheffektes ein weiteres Differentialgetriebe (1.8) enthält, des sen eines Glied von einem Motor über ein festes, das zweite vom gleichen Motor über ein variables Übersetzungsgetriebe angetrieben wird, während das dritte Glied mit dem Slim- miergetriebe (14) verbunden ist.
    3. Rauhmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentralräder des zuletzt genannten Differentialgetriebes (18) durch zwei Schneckengetriebe (19) an getrieben werden, von denen das eine mit ei nem stufenlos veränderlichen Getriebe ver bunden ist (F'ig. 3). 4. Rauhmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung der Rauhwalzen (5) durch Abrollen von Rauhwalzenritzeln (6) auf Zahnkränzen (7) bewirkt wird und dass diese Zahnkränze mit tels des Summiergetriebes (14) in Umlauf ge setzt werden können.
    5. Rauhmasehine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass alle Strichwalzen von einem alle Gegenstrichwalzen von einem andern Zahnkranz (7) angetrieben werden und dass diese beiden Zahnkränze miteinander durch ein Ausgleichsgetriebe (9) verbunden sind, dessen drittes Glied vom Summierge- triebe (14) beeinflusst wird.
    6. Rauhmaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass alle Strichwal zen von einem, alle Gegenstrichwalzen von einem andern Zahnkranz (7) angetrieben werden und dass diese beiden Zahnkränze mit je einem Summiergetriebe (14) verbunden sind, die beide miteinander durch die Waren transportwalze (17) gekoppelt sind (Fig. 2).
CH331184D 1953-04-16 1954-02-16 Rauhmaschine für Textilstoffbahnen CH331184A (de)

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