CH331184A - Rauhmaschine für Textilstoffbahnen - Google Patents
Rauhmaschine für TextilstoffbahnenInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
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Description
Rauhmaschine für Textilstoffbahnen Die Erfindung bezieht sieh auf eine Rauh- maschine mit einer Strich- und Gegenstrich walzen tragenden Rauhtrommel für Textil stoffbahnen. Bekanntlich wird der R.auh- effekt dadurch hervorgerufen, da.ss zwischen den CTeschwindigkeiten der Rauhtrommel, der Raubwalzen und der Ware bestimmte Ab- liängigkeiten hergestellt werden.
Ausserdem hängt der R.aLiheffekt davon ab, in welchem Masse .die Raubwalzen auf die Textilstoffbah- nen, z. B. Gewebebahnen, zur Einwirkung kommen, Bisher war es üblieh, diese verschiedenen Grössen unabhängig voneinander zu beeinflus sen, und zwar auf Grund der Erfahrung des Rauhers. Auch bei grosser Sachkenntnis des Ratshers liess es sich nicht verhindern, dass Fehleinstellungen vorkamen, da die Koor- dinier uns,
der verschiedenen Grössen nur em pirisch durchgeführt werden konnte.
Ein Hauptgedanke der Erfindung besteht darin, eine Rauhmasehine durchzubilden, in weleher die bestimmenden veränderlichen f;röf,@en zwang ;läufig miteinander in Verbin- dun- wesetzt \sind.
Damit. wird auch Rüek- sieht auf den Umstand genommen, dass es not wendig ist, eine feinfühlige Pendelung der in Betraeht kommenden Grössen um die neutrale Stellung herbeizuführen. Unter neutraler Stel lung ist. dasjenige Zusammenwirken der ge samten Grössen ztt verstehen, bei dem eine Raubwirkung auf das Gewebe nicht ausgeübt.
wird, da bei laufender Rauhtrommel und sich planetarisch dazu drehenden Rauhwalzen sich letztere auf der Ware nur abwälzen, ohne diese anzLLgreifen. Man hat versucht., eine Teil lösung dadurch herbeizuführen., dass man auf den für die Rauhwalzen vorgesehenen An trieb einen zusätzlichen Antrieb einwirken liess, der von der Rauhtrommelwelle abgeleitet wurde.
Indessen ist .dabei ausser acht gelassen worden, dass es für eine einwandfreie Lösung der Aufgabe notwendig ist, noch weitere Grö- hen in die zwangläufige Beziehung zueinan der einzubeziehen.
Die R.auhmaschine nach der Erfindung ist nun dadurch gekennzeichnet, dass das För- derorgan der Fördereinrichtung für die zu raubende Stoffbahn, die Raubtrommel und die Strich- und Gegenstrichwalzen durch ge- triebliche Mittel, zu denen mindestens ein Differentialgetriebe gehört, so miteinander verbunden sind, dass bei Änderung der Bewe gung eine dieser Maschinenteile die Bewe gung der andern sich automatisch ändert.
Die Erfindung wird an Hand der gezeich neten Ausführungsbeispiele im folgenden nä her erläutert.
Fig. 1 zeigt die schematische Anordnung einer Raubmaschine unter Anwendung der Kopplung von Strich- und Gegenstrichantrieb.
Fig. 2 stellt die Ausführung einer Raub maschine dar mit getrenntem Antrieb von Strich- und Gegenstriehwal'zen, während Fig. 3 Einzelheiten des zugehörigen Regel triebes zeigt.
Der Motor 1. treibt über ein Keilriemen- und Zahnradvorgelege 2 die R.auhtrommel- welle 3 an, mit der die Trommelköpfe 4 in üblicher Weise fest verbunden sind. In den Trommelköpfen 4 sind die Rauhwalzen 5 ge lagert. Auf deren einem. Wellenende sitzen wechselweise die Ritzel 6 zum Antrieb der Rauhwalzen, die in bekannterWeise als Strich- und Gegenstrichwalzen wirksam sind.
Die Ritzel -6 erhalten ihren Antrieb durch Rä der 7, die mit zwei Zahnkränzen versehen sind. Diese Räder 7 sind auf der Trommelwelle drehbar gelagert und rufen durch eine Diffe renzdrehung gegenüber der Warenbahn die Rauhwirkung sowohl für Strich wie für Ge genstrich hervor. Beide Räder sind mittels der Ritzel 8 in einem Differential 9 gekoppelt, wel ches seinerseits durch das Zahnrad 14 in Dre hung versetzt wird.
Zum Ausgleich der von Strich und Gegenstrich unterschiedlich benö tigten Momente kann man die Tellerräder des Differentials 9 durch die Bremse 11 zusätz lich be- oder entlasten. Das Ritzel 10 erhält seinerseits eine Drehung, die sich aus zwei Grössen zusammensetzt.
Die erste Grösse berücksichtigt die Ge schwindigkeit, mit welcher die Ware durch die Maschine bewegt wird. Zur Eingabe dieser Drehung greift das auf der Gewebetransport walze 17 befestigte Zahnrad 12 in ein Stirn rad 13 ein, welches seinerseits wieder mit dem rechten Zentralrad des Differentialgetriebes 14, das hier als Summiergetriebe wirkt, ver bunden ist.
Bei stillstehendem linkem Zentral rad des Differentials 14 werden also die bei den Räder 7 bei entsprechender Bemessung der Vbersetzungsverhältnisse mit gleicher Teilkreisgeschwindigkeit des mit den R.itzel:n 6 zusammen wirkenden Zahnkranzes wie die sich bewegende Ware umlaufen. Dieser Gleich lauf wird auch erhalten bleiben, wenn man mittels der Verstellscheibe 15 und der Gegen scheibe 16 die Drehzahl der Gewebetransport walze 17 verändert.
Als weitere die Drehung des Ritzel's 10 be stimmende Grösse kann an einem zweiten Diffe- rential 18 die zur Erzielung des Rauheffektes notwendige Differenzdrehung feinfühlig zu gegeben werden. Zur Erreichung einer grossen Genauigkeit sowie zur Festlegung der eingege benen Werte ist dieses Getriebe so angeordnet, dass die beiden Zentralräder über selbstsper rende Schneckengetriebe angetrieben werden. Weiterhin ist dafür gesorgt., dass die für das zuverlässige Arbeiten der Maschine erforder lichen Differenzdrehungen mit grösster Ge nauigkeit eingegeben werden können. Zu die sem Zwecke ist die Bildung der Differenz drehung absicht.licli in das Gebiet hoher Dreh zahlen gelegt.
Die Fig. 3 zeigt. im einzelnen den Auf bau dieser Anordnung. Die Schnecken 19, je nach Drehsinn der Schneckenwellen Links- oder rechtssteigend angeordnet, werden, die eine direkt von einem Zusatzmotor, die an dere vom gleichen Motor unter Zwischenschal tung eines schlankkegeligen Bonusgetriebes angetrieben. Die absiclitlieh in die Höhe ge triebene Regeldrehzahl wird von den beiden Schneckengetrieben selbstsperrend auf die bei den Zentralräder des Differentials 18 über tragen.
Bei der Maschine nach Fig. '2 sind im Ge gensatz zur Fig, 1 die beiden Rauhwalzen- gruppen (Strich- und (legenstrichwalzen) ge trennt angetrieben, in der Weise, dass jedes der Räder 7 durch ein getrenntes Regelge triebe A bzw. B angetrieben werden kann.
Auch in diesem Falle ist eine zwangläu- fige Abhängigkeit zwischen der R.ariheffekt- einstellung durch das Differential 18 und den andern Betriebsgrössen (Drehzahlen der R.auh- trommel 3, 4, der Rauhwalzen 5 und der Wa- rentransportwalze 17) vorhanden.
Beim Rauhen der verschiedenen Waren sorten kann der Angriff der Rauhwalzen nur bis zu einem gewissen Masse gesteigert wer den. Wird dieser Wert überschritten, so führt dies zur Zerstörung des Gewebes.
Um Fehleinstellungen auszuschliessen, ist vorgesehen, da.ss das auftretende Drehmoment elektrisch gemessen, z. B. in einer Brücken schaltung, und mit dem eingestellten .Sollwert verglichen wird und dass beim Auftreten von Differenzen durch selbsttätige Verstellung des Konusgetriebes (Fig. 3) das Differential 18 auf diesen Sollwert eingeregelt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Rauhmaschine für Textilstoffbahnen, mit einer Strich- und Gegenstriehwalzen tragen den Raulltronlmel, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderorgan (17) der Fördereinrich tung für die zil rauhende Stoffbahn, die Rauh- trommel (3, 4) und die Strich- und Gegen strichwalzen (5) durch getriebliche Mittel, zu denen mindestens ein Differentialgetriebe (14) gehört, so miteinander verbunden sind,dass bei Änderung der Bewegung eines dieser 1Iaschinenteile die Bewegung der andern sich automatisch ändert. UNTERANSPRÜCHE 1. R.auhmaschine nach - Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass die Antriebsmit tel (16) für den Stoffbahntransport., die Vor richtung (18, 19) zur Einstellung des Rauh- effektes und die Antriebsmittel (6, 7, 8) für die Rauhwalzen (5) durch ein als Siunmier- getriebe ausgebildetes Differentialgetriebe (14) miteinander verbunden sind.2. Rauhmaschine nach Unteranspruch 1, cladurell gekennzeichnet, dass die Vorrich tung zur Einstellung des R.auheffektes ein weiteres Differentialgetriebe (1.8) enthält, des sen eines Glied von einem Motor über ein festes, das zweite vom gleichen Motor über ein variables Übersetzungsgetriebe angetrieben wird, während das dritte Glied mit dem Slim- miergetriebe (14) verbunden ist.3. Rauhmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentralräder des zuletzt genannten Differentialgetriebes (18) durch zwei Schneckengetriebe (19) an getrieben werden, von denen das eine mit ei nem stufenlos veränderlichen Getriebe ver bunden ist (F'ig. 3). 4. Rauhmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung der Rauhwalzen (5) durch Abrollen von Rauhwalzenritzeln (6) auf Zahnkränzen (7) bewirkt wird und dass diese Zahnkränze mit tels des Summiergetriebes (14) in Umlauf ge setzt werden können.5. Rauhmasehine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass alle Strichwalzen von einem alle Gegenstrichwalzen von einem andern Zahnkranz (7) angetrieben werden und dass diese beiden Zahnkränze miteinander durch ein Ausgleichsgetriebe (9) verbunden sind, dessen drittes Glied vom Summierge- triebe (14) beeinflusst wird.6. Rauhmaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass alle Strichwal zen von einem, alle Gegenstrichwalzen von einem andern Zahnkranz (7) angetrieben werden und dass diese beiden Zahnkränze mit je einem Summiergetriebe (14) verbunden sind, die beide miteinander durch die Waren transportwalze (17) gekoppelt sind (Fig. 2).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE331184X | 1953-04-16 |
Publications (1)
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ID=6195264
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|---|---|---|---|
| CH331184D CH331184A (de) | 1953-04-16 | 1954-02-16 | Rauhmaschine für Textilstoffbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH331184A (de) |
-
1954
- 1954-02-16 CH CH331184D patent/CH331184A/de unknown
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