CH330976A - Mehrstufige Flüssigkeitsring-Gaspumpe - Google Patents

Mehrstufige Flüssigkeitsring-Gaspumpe

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CH330976A
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CH
Switzerland
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stage
liquid ring
acting
double
ring gas
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English (en)
Inventor
Guenther Dipl Ing Boes
Original Assignee
Siemen & Hinsch Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C23/00Combinations of two or more pumps, each being of rotary-piston or oscillating-piston type, specially adapted for elastic fluids; Pumping installations specially adapted for elastic fluids; Multi-stage pumps specially adapted for elastic fluids
    • F04C23/001Combinations of two or more pumps, each being of rotary-piston or oscillating-piston type, specially adapted for elastic fluids; Pumping installations specially adapted for elastic fluids; Multi-stage pumps specially adapted for elastic fluids of similar working principle

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Description


      Mehrstufige        Flüssigkeitsring-Gaspumpe       Die vorliegende Erfindung betrifft eine       Flüssigkeitsring-Gaspumpe    in mehrstufiger  Bauart.  



  Sollen     Flüssigkeitsring-Gaspumpen    bei ho  hen     Druckverhältnissen    arbeiten, dann wer  den sie, um einen vertretbaren Wirkungsgrad       zlt    erreichen, mehrstufig ausgeführt. Dabei ist  es wichtig, dass die einzelnen     Stufen    bestmög  lich aufeinander abgestimmt werden. Diese  Abstimmung muss sich nicht nur auf das sich  von Stufe zu Stufe ändernde Gasvolumen er  strecken, sondern es muss auch dafür gesorgt  werden, dass der Flüssigkeitsring aus seinem  Energiegehalt die erforderliche     Verdiehtungs-          leist.ung    aufbringen kann.  



  Bei den zur Zeit bekannten     Flüssigkeits-          ring-Gaspumpen    mehrstufiger     Bauart    sind  die einzelnen     hintereinandergeschalteten    Stu  fen einfachwirkend     ausgeführt,    das heisst der       Flüssigkeitsring    schwingt je     Laufradumdre-          hun;-    nur einmal aus der     Laufradschaufelung     aus ,und wieder in diese ein. Zur Abstimmung  der Stufen aufeinander werden dabei v     erschie-          deneWege    beschritten.

      Es gibt Ausführungen, bei denen eine Ab  stimmung der Stufen nur durch Veränderung  der Radbreiten erfolgt, das heisst, die nach  geschalteten Stufen erhalten, dem kleineren       Grasvolumen    entsprechend, schmälere Räder,  die übrigen Radabmessungen bleiben in allen    Stufen gleich. Der Nachteil einer solchen Aus  führung liegt darin, dass mit der abnehmen  den Radbreite auch der Energiegehalt des  Flüssigkeitsringes abnimmt, womit das in den       naeligeschalteten    Stufen erreichbare Druck  verhältnis sehr klein wird. Derartige Ausfüh  rungen werden praktisch nur bis zu zwei Stu  fen ausgeführt, da schon ab drei Stufen der  Aufwand in keinem Verhältnis mehr zum Er  folg steht.  



  Dieser Nachteil wird bei andern Konstruk  tionen dadurch vermieden,- dass, um in den       naehgesehalteten    Stufen eine höhere Ring  energie zur Verfügung zu haben, deren Räder  mit vergrösserten     Durchmessern    ausgeführt  werden, die dann aber wegen der volumen  mässigen Abstimmung sehr schmal sein müs  sen. Diese Ausführung hat den Nachteil, dass  sich einmal durch die grossen     Durchmesser    ein  hohes Pumpengewicht ergibt und zum andern  durch die geringen Radbreiten, bei denen die       Verluste    relativ gross sind, nur unbefriedi  gende Wirkungsgrade erreichen lassen.  



  Von der Möglichkeit, durch Veränderung  der     Schaufelwinkel    in den einzelnen Stufen  die Ringenergie dem jeweiligen Energiebedarf  anzupassen, kann nur selten Gebrauch ge  macht werden, da.     meistens    schon in der ersten  Stufe die spezifische Leistung durch die Wahl  der geeigneten Schaufelwinkel sehr hoch ge-      trieben ist, eine weitere     Steigerung    also er  hebliche Schwierigkeiten bereitet.  



  Allen diesen oben beschriebenen Massnah  men zur gegenseitigen Abstimmung der Stu  fen haften, wie     mann    sieht, zum Teil sehr starke  Mängel an, die auch bei der Kombination meh  rerer dieser Massnahmen nicht zu vermeiden  sind.    Zweck der vorliegenden Erfindung ist, bei       Ausnutzung    der Vorteile der bisher     ausge-          führten    Konstruktionen von mehrstufigen       Flüssigkeitsring-Gaspumpen    in einfach wir  kender Bauart deren Nachteile zu vermeiden.

         Erfindungsgemäss    wird daher vorgeschlagen,  wenigstens eine einfach wirkende Stufe mit  wenigstens einer     doppeltwirkenden    Stufe, das  ist eine solche, bei welcher der Flüssigkeits  ring während einer     Laufradumdrehung    zwei  mal aus der     Laufradschaufelung    aus- und wie  der in diese     einschwingt,    zu kombinieren.  Durch diese Kombination können die Vorteile  jeder der beiden Bauweisen voll ausgenutzt  werden.  



  Theoretische Untersuchungen, die durch  die Praxis     bestätigt    wurden, haben ergeben,  dass auf gleiche     Laufradbaumasse    bezogen die  Fördermenge einer sogenannten     doppeltwir-          kenden    Pumpe nicht     grösser    ist als die einer  einfachwirkenden Pumpe, sofern es sich um  Gebläse für Drücke bis etwa 15 m Wassersäule  und um Vakuumpumpen handelt und gleiche       Wirkungsgräde    zugrunde gelegt werden.

   Diese  überraschende Feststellung findet ihre Erklä  rung darin, dass die mittleren     Relativgeschw        in-          digkeiten    des in radialer Richtung aus- und       einschwingenden    Flüssigkeitsringes einer dop  peltwirkenden Pumpe kleiner sein müssen, als  es bei der einfachwirkenden Pumpe der Fall  ist; denn die     Schaufelreibungsverlustleistun-          gen    wachsen mit der dritten Potenz der mitt  leren Relativgeschwindigkeit und sind propor  tional der benetzten Schaufelfläche.

   Eine dop  peltwirkende Pumpe mit relativ gutem Wir  kungsgrad wird daher immer im Vergleich  mit einer entsprechenden, einfachwirkenden  Maschine Laufräder mit ausgesprochen kur  zen Schaufeln aufweisen, und die Förder-    menge dieser Bauart ist, bezogen auf den  Einbauraum des Rades, relativ klein.

   Dagegen  ist die     doppeltwirkende    Pumpe hinsichtlich  des Leistungsvermögens ihres Flüssigkeitsrin  ges einer einfachwirkenden Pumpe gleicher       Umfangsgeschwindigkeit    überlegen, denn der  auf der Saugseite der     doppeltwirkenden    Pumpe  vom Laufrad auf den Flüssigkeitsring als  Energieträger und auf die Masse dieses Ener  gieträgers bezogene abgegebene Impuls ist  wegen des schnellen     Austretens    der Flüssig  keitskolben auf dem kurzen Saugsektor und  der damit verbundenen grossen Geschwindig  keitszunahme in Umfangsrichtung     grösser    als  bei der einfachwirkenden Pumpe.

   So gibt es  zum Beispiel einstufige     doppeltwirkende    Was  serringverdichter, die bei vertretbaren -Wir  kungsgraden Gegendrücke von 3 atü und  höher     überwinden.    Das Gewicht dieser Ma  schinen ist. aber wegen der in der doppelt  wirkenden Bauart     begründeten    geringen   Radausnutzung  (kleine Fördermenge, be  zogen auf den     Einbaurahm    des     Laufrades)     unverhältnismässig hoch, so dass die Reduzie  rung der von der     doppeltwirkenden    Pumpe zu  verarbeitenden Fördermenge durch Vorschal  ten einer mit gutem Wirkungsgrad arbeiten  den, einfachwirkenden     Flüssigkeitsring-Pumpe     vorteilhaft ist,

   da hierdurch der Bauaufwand  vermindert und gleichzeitig der Gesamtwir  kungsgrad erhöht wird.  



  Bei mittleren     Druckverhältnissen    werden  bei der     doppeltwirkenden    Stufe die beiden  Arbeitsräume zweckmässig parallel geschaltet.  Für grössere Druckverhältnisse, bei denen  grosse Volumenänderungen auftreten, kann es  auch vorteilhaft sein, die beiden Arbeitsräume  der     doppeltwirkenden    Stufe     hintereinanderzu-          schalten,    wobei dann die Verkleinerung des  Gasvolumens in dem nachgeschalteten Arbeits  raum durch Verkleinerung der sogenannten  Ausbauchung, das heisst indem man den Ring  durch entsprechende Formgebung des Mittel  körpers nicht so weit aus der     Schaufelung     austreten lässt, berücksichtigt werden kann.

    Bei sehr grossen     Druckverbältnissen    kann es  vorteilhaft sein, sowohl     wenigstens    eine ein  fachwirkende Stufe als auch wenigstens     eine.              doppeltwirkende    Stufe mit     Parallelsehaltung     der Arbeitsräume und wenigstens eine dop  peltwirkende Stufe mit     Hintereinanderschal-          tung    der Arbeitsräume in einer Pumpe zu  vereinigen.  



  Da bei einer     doppeltwirkenden    Stufe mit  parallel     gesehalteten    Arbeitsräumen die     R.a-          dialdrücke    auf die Welle sich normalerweise  aufheben, treten an der Pumpenseite, an der  die     doppeltwirkende    Stufe oder Stufen an  geordnet sind, nur geringe Wellen- und ins  besondere Lagerbelastungen auf, so dass es in  einzelnen Fällen möglich sein wird, dort ein       dureh    die Betriebsflüssigkeit geschmiertes  Gleitlager im Innern der Pumpe vorzusehen.        'iehtig    ist dies besonders für Verdichter mit  hohen Drücken, da. durch eine derartige An  ordnung die     Hochdruckstopfbuehse    entfallen  kann.

   Dieser Vorteil wird sich ganz besonders  bei Pumpen auswirken, bei denen die Betriebs  flüssigkeit aus Säuren besteht, gegen die eine  einwandfreie     Abdiehtung    der Wellendurch  führung besonders wichtig, aber sehr schwie  rig ist.  



  Eine patentgemässe Ausführung zeigen bei  spielsweise die anliegenden Zeichnungen.       Fig.1    stellt dabei einen Längsquerschnitt       dureh    die     Flüssigkeitsringpumpe    dar,       Fig.    2 einen Querschnitt an der Stelle     I-1     durch die erste Stufe und       Fig.    3 einen Querschnitt     II-11    durch die  zweite Stufe der Pumpe.  



  Das zu fördernde Gas tritt durch den  Saugstutzen 1 in den     Saugraum    2 der Pumpe  und gelangt von dort durch den Saugschlitz 3  der Steuerscheibe 4 in die Zellen des Flügel  rades 5 der ersten Stufe. Durch den Druck  schlitz 6 der Steuerscheibe 7 verlässt das Gas  die Zellen des Flügelrades 5 und gelangt in  den Druckraum 8 der ersten Stufe, der mit  dem     Saugraum    9 der zweiten Stufe direkt ver  bunden ist. Durch die Saugschlitze 10 in der  Steuerscheibe 11 der zweiten Stufe     tritt    das  (las in die Zellen des Flügelrades 12 und ge  langt durch die Druckschlitze 13 der Steuer  scheibe 14 über den Druckraum 15 der zweiten  Stufe in den Druckstutzen 16 der Pumpe.

      Die dargestellte Ausführung besitzt dem  nach eine einfachwirkende erste Stufe und eine       doppeltwirkende    zweite Stufe, wobei die bei  den     Arbeitsräume    der zweiten Stufe parallel  geschaltet sind. Die Zufuhr der Betriebsflüs  sigkeit erfolgt auf der Saugseite durch den  Stutzen 18.  



  Die Pumpe besitzt- an der Druckseite, also  an. der Seite, an der die     doppeltwirkende    Stufe  sich befindet, ein flüssigkeitsgeschmiertes  Gleitlager 17, .wodurch an dieser Stelle die       übliehe        Stopfbuchspackung    entfallen kann.  Selbstverständlich können unter     geeigneter     Unterteilung des Zwischengehäuses zwischen  den Steuerscheiben 7 und 11 die beiden Ar  beitsräume der 2. Stufe auch hintereinander  geschaltet werden.  



  Um die Pumpe nach dem Patentanspruch  und Unteranspruch 3 zu erhalten, müsste in  der zeichnungsmässig dargestellten Ausfüh  rung     zttsätzlieh    noch ein drittes Flügelrad  hinzugefügt werden, das ebenfalls zwei Ar  beitsräume aufweist, die dann jedoch hinter  einandergeschaltet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mehrstufige Flüssigkeitsring-Gaspumpe, dadurch gekennzeichnet, da.ss wenigstens eine Stufe einfachwirkender Bauart und wenig stens eine Stufe doppeltwirkender Bauart hin tereinandergeschaltet sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Mehrstufige Flüssigkeitsring-Gaspumpe nach Patentanspruch, gekennzeichnet. durch wenigstens eine Stufe von doppeltwirkender Bauart, deren beide Arbeitsräume parallel ge schaltet sind. 2.
    Mehrstufige Flüssigkeitsring-Gaspumpe nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch wenigstens eine Stufe von doppeltwirkender Bauart, deren beide Arbeitsr äume hinterein- andergeschaltet sind. 3. Mehrstufige Flüssigkeitsring-Gaspumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Pumpen mehrere Stufen von dop peltwirkender Bauart aufweist, wobei wenig stens eine Stufe parallel geschaltete und wo- nigstens eine Stufe hintereinandergeschaltete Arbeitsräume besitzt. 4.
    Mehrstufige Flüssigkeitsring-Gaspumpe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle dieser Pumpe an der Seite der doppelt wirkenden Stufe in einem durch die Betriebs flüssigkeit gesehmierten Gleitlager geführt ist und dort eine separate Abdiehtung der Wel lendurchführung nicht vorhanden ist.
CH330976D 1954-04-12 1955-03-25 Mehrstufige Flüssigkeitsring-Gaspumpe CH330976A (de)

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