CH329167A - Verfahren zur Herstellung isolierter Spulen für elektrische Maschinen und nach diesem Verfahren hergestellte isolierte Spule - Google Patents

Verfahren zur Herstellung isolierter Spulen für elektrische Maschinen und nach diesem Verfahren hergestellte isolierte Spule

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CH329167A
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C Botts John
W Worthington Aubry
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Westinghouse Electric Corp
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Description


  Verfahren zur Herstellung isolierter Spulen für elektrische Maschinen  und nach diesem Verfahren hergestellte isolierte Spule    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren zur Herstellung isolierter Spu  len für elektrische Maschinen sowie     auf    eine  nach diesem Verfahren hergestellte isolierte  Spule.  



  Besonders beim Bau von elektrischen Mo  toren und Generatoren werden isolierte Spu  len verwendet, die     Nutenteile    und Stirnteile  aufweisen. Um beim Bau solcher elektrischer  Maschinen einen möglichst hohen Wirkungs  grad zu erzielen, ist es zweckmässig, auf den       Nutentellen    eine möglichst dünne Isolierung  zu verwenden, so     dass    in einem gegebenen  Querschnitt der Rotor- und     Statorteile    eine  möglichst     gTosse    Menge     elektriseher    Leiter  angeordnet werden kann.

   Da bei solchen Ma  schinen gewöhnlich ausserhalb der     Magnet-          kernteile    genügend Raum vorhanden ist, brau  chen die Stirnteile der Wicklungen nicht mit  einer derart dünnen Isolierung versehen zu  werden. Hingegen     muss    die Isolierung an den  Stirnteilen derart beschaffen sein,     dass    sie der  daran angelegten Spannung sowie den mecha  nischen     Beanspriiehungen    und dem V<B>.</B>     er-          schleiss,    welchen die Stirnteile in grösserem  Ausmass als die durch den Magnetkern     ge-          sehützten        Nutenteile    ausgesetzt sind, wider  stehen kann.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf  die Herstellung von Spulen, die zwei Nuten-    teile und mindestens einen diese     Nutenteile     verbindenden Stirnteil aufweisen, z. B. der  art,     dass    die     Nutenteile    in radiale Nuten im  Magnetkern des Rotors oder     Stators    der elek  trischen Maschine hineinpassen. Beim Ein  passen der     Nutenteile    der Spulen in diese  radialen Nuten müssen die Spulen an den  Stirnteilen gebogen und gekrümmt werden.  Besteht nun die auf die Stirnteile aufge  brachte Isolierung aus mit einem harten, völlig  ausgehärtetem Harz imprägnierten Glimmer,  so bricht die Isolierung bei diesem Biegen und  Krümmen und wird ernsthaft beschädigt.  



  Mit der vorliegenden Erfindung wird nun  bezweckt, Spulen für elektrische Maschinen  zu liefern, die einerseits     Nutenteile    mit einer  festen,     hohlstellenfreien    Isolierung aus Glim  mer und völlig ausgehärteten Harzen und an  derseits mit Glimmer und nicht ausgehärtetem  Harz isolierte     Stirnteile    aufweist, so     dass    die  Spulen durch Biegen     bzw.    Deformierung an  den Stirnteilen in elektrische Maschinen     ein-          gepasst    werden können, ohne     dass    die Spulen  beschädigt werden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch gekennzeichnet,     dass    man mindestens die  beiden     Nutenteile    der Spule mit     fläehen-          förmigem        Isolierinaterial    umwickelt, das eine  flächenförmige Unterlage, auf dieser Unter-           lage    angeordnete     Glimmerblättehen    und ein  die     Glimmerblättehen    und die Unterlage zu  einem starken, biegsamen Blatt vereinigendes,  flüssiges, harzartiges Bindemittel mit einer  Viskosität von<B>25-10000</B>     Poisen    bei     250C     aufweist,

       dass    man die umwickelte Spule mit  einem flüssigen,     polymerisierbaren,    harzarti  gen Material, das eine     monomere    Verbindung  
EMI0002.0009     
  
     artige Bindemittel mit dem     polymerisierbaren,     harzartigen Material mischbar und     verträg-          lieh    ist und das flüssige,     polymerisierbare    Ma  terial leicht durch das aufgewickelte     fläehen-          förmige    Isoliermaterial dringt und die Zwi  schenräume und Ritzen dieses Isoliermaterials  ausfüllt,     dass    man dann die imprägnierte  Spule mit einem gegenüber dem flüssigen,

         polymerisierbaren    Material undurchlässigen       flächenförmigen    Material umwickelt und aus  schliesslich die     Nutenteile    der Spule der Ein  wirkung von Wärme und Druck unterwirft,  um das aufgebrachte     polymerisierbare    Ma  terial nur an den     Nutenteilen    durch     Polymeri-          sation    auszuhärten und dem Isoliermaterial an  diesen     Nutenteilen    die     gewünsehte    Form und  die gewünschten Ausmasse zu geben.  



  Mehrere     Atisführungsbeispiele    einer nach  dem     erlindungsgemässen    Verfahren hergestell  ten Spule und Teilen derselben sind in der  beiliegenden Zeichnung gezeigt, in welcher       Fig.   <B>1</B> eine perspektivische Ansicht eines  Teils einer Spule ist, die eine besondere Art  der Herstellung derselben veranschaulicht,       Fig.    2 eine Teilansicht ist, die eine Va  riante des     Umwiekelns    einer Spule veran  schaulicht,

         Fig.   <B>3</B> eine perspektivische Ansicht eines  Teils einer nach der in     Fig.    2     veranschaulieh-          ten    Arbeitsweise hergestellten Spule in ver  grössertem Massstab ist,       Fig.    4 eine     Draufsieht    einer     U-förmigen     Spule mit zwei     Nutenteilen    und     Stirnwieklun-          gen    darstellt,       Fig.   <B>5</B> einen Schnitt nach     der    Linie     V-V     von     Fig.    4 in vergrössertem Massstab darstellt,

           Fig.   <B>6</B> einen Schnitt nach der Linie     VI-VI     von     Fig.    4 in vergrössertem Massstab darstellt  und       Fig.   <B>7</B> eine     Draufsieht    einer in sieh ge  schlossenen Spule mit zwei     Nutenteilen    dar  stellt.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des  Verfahrens zerfällt im einzelnen in die fol  genden Stufen.<B>1.</B> Einem oder mehreren elek  trischen Leitern wird die     gewünsehte        Spu-          lenform    gegeben, 2. ein in der nachstehend  beschriebenen Weise hergestelltes     fläehenför-          miges        Glimmerisoliermaterial    wird mindestens  auf die     Nutenteile    der Spule     aufgewiekelt,     <B>3.</B> die mit Glimmer     umwiekelte    Spule wird mit  dem flüssigen,     polymerisierbaren,    harzartigen  .Material imprägniert, 4.

   die Spule wird dann  mit einem undurchlässigen     fliiehenförmigen     Material überzogen, das dazu dient, das flüs  sige,     polymerisierbare    Material im     Glimmer-          isoliermaterial        zurtlekzuhalten,   <B>5.</B>     aussehliess-          lieh    die     Nutenteile    der Spule werden unter       nwendung    von Wärme und Druck gehärtet,  wobei die Stirnteile mit     ungehärtetem,    harz  artigem Material überzogen bleiben,<B>6.</B> sofern  die Stirnteile nicht bereits mit Glimmer über  zogen werden,

   werden sie nun mit     fläehen-          förmigem,    mittels des flüssigen, harzartigen Ma  terials imprägniertem     Glimmerisoliermaterial     umwickelt und mit dem undurchlässigen     flä-          chenförmigen    Material überzogen,<B>7.</B> die Spule  wird dann in die     elektrisehe    Maschine einge  baut, und<B>8.</B> wird schliesslich die Maschine  mit den eingebauten Spulen erhitzt, um alles  in den Spulen enthaltene harzartige Material  vollständig auszuhärten.

   In allen Fällen weist,  die Spule, bevor sie in die elektrische Ma  schine eingebaut wird, Stirnteile auf, an     wel-          eben    das harzartige Material sieh noch in       ungehärtetem,    flüssigem Zustand befindet, so       dass    diese Stirnteile gebogen oder     sonstwie     weitgehend deformiert werden können, um das  Einbringen der     Nutenteile    der Vollspule in die  Nuten der Maschine zu ermöglichen.

   Die zum  Verbinden der Endwindungen nötigen Opera  tionen lassen sich leicht     durehführen.    Die  Stirnteile halten diese Operationen ohne Be  schädigung aus, da das daran     befindliehe              barzartige    Material noch flüssig ist. Wenn  der     Stator    oder der Rotor der elektrischen  Maschine durch Einbau aller Spulen     zusam-          men--ebaut    worden ist, kann er erhitzt werden,  um alles flüssige harzartige Material in den  Spulen vollständig zu polymerisieren.  



  Das zur Herstellung der Spulen     erforder-          lielle        Glimmerband    wird unter Verwendung  einer     fläehenförmigen    Unterlage hergestellt,  indem auf die letztere eine Schicht von     Glim-          inerblättehen    aufgebracht wird und die Unter  laue samt den     Glimmerblättehen    mit einem  flüssigen, harzartigen Bindemittel, das bei  <B>kn Z5</B>  <B>251' C</B> eine Viskosität von<B>25-10 000</B>     Poisen     besitzt, behandelt werden.

   Die     Glimmerblätt-          ehen    werden dann vorzugsweise mit einer  weiteren Schicht von flächenförmigem Ma  terial bedeckt, um die     Glimmerblätte.hen-          sehieht    zu     sehützen    und<U>ein</U>     gleiehmässigeres     Isoliermaterial zu erhalten. Dieses     Glimmer-          isoliermaterial    wird vorzugsweise in Form  eines Bandes von etwa<B>25</B> mm Breite verwen  det. Es eignen sieh jedoch auch Bänder     bzw.     Folien mit andern Breiten.  



  Beim Bau von elektrischen Maschinen kann  man als     fläehenförmige    Unterlage für das Iso  lierband eine solche verwenden, die aus Papier,  Baumwollgewebe, Asbestpapier, Glasgewebe  oder Glasmatten, oder aus Folien oder Ge  weben aus synthetischen harzartigen Substan  zen, wie z. B.     Nvion,    Polyäthylen oder linearen       Pol#,-meth#7]enterephthalharzen,    besteht. Durch  Verwendung von flächenförmigem     Unterlage-          material    von einer Dicke von etwa     0,025    mm,  auf welches eine     Glimmerblättehensehieht    von       0,075-0,125    mm Dicke aufgebracht worden  war, wurden gute Erfolge erzielt.

   Als flüssige  Bindemittel für die     Glimmerblättehen    werden  vorzugsweise lineare Polyester verwendet, die  Flüssigkeiten mit den angeführten     Viskosität-          werten    sind. Diese Polyester sind in den un  gesättigten, harzartigen Polyestern, die     nach-          träfflieh    zum Imprägnieren der mit diesen  Bändern isolierten Spulen verwendet werden,       löslieh    und mit diesen verträglich. So können  <B>für</B> die Fabrikation von     Glimmerbändern     mit befriedigenden Eigenschaften als flüssige  Bindemittel z.

   B.     Poly- -methylstyrole    mit    einem     Molekulargewicht    von<B>3000</B> verwendet  werden. In jedem Fall sollte die Menge des  zur Herstellung des     Glimmerbandes    verwen  deten, flüssigen, harzartigen Bindemittels  <B>3-25</B>     Gew.%    und zur Erzielung einer opti  malen Festigkeit vorzugsweise<B>3-8</B>     Gew.%    des  fertigen Bandes ausmachen.

   Es wurde fest  gestellt,     dass    auf diese Weise hergestellte Bän  der sehr biegsam sind und eine beträchtliche  Festigkeit besitzen, so     dass    sie sich sehr fest  und satt um die Leiter wickeln lassen.<B>Ob-</B>  schon das harzartige Bindemittel eine Flüssig  keit ist, erscheinen die Bänder nicht feucht,  noch erfolgt ein merkliches Ausschwitzen oder  Ausbluten des flüssigen Bindemittels aus den  Bändern, sofern das Bindemittel in den an  gegebenen Mengen verwendet wird.  



  Die Spulen können einen einzigen Draht  oder Streifen aus Kupfer oder einem andern  Leitermaterial oder eine Mehrzahl von Win  dungen oder Schichten eines solchen Leiter  materials aufweisen. Bei Spulen mit einer  Mehrzahl von Windungen kann es gegebenen  falls zweckmässig sein, gemäss der herkömm  lichen Praxis zwischen den Windungen eine       Windungsisolation    zu verwenden. Diese     Win-          dungsisolation    kann aus einer     Glasfaserhülle     und einem harzartigen Imprägniermittel be  stehen.

   In jedem Fall ist der Leiter ent  sprechend der gewünschten     Spulenform    ver  formt und weist zwei     Nutenteile    mit Stirn  teilen auf, die mit den     Nutenteilen    fest ver  bunden sind und diese verbinden. Bei einer  in sieh geschlossenen Spule weisen die Stirn  teile Zuführungen auf, die, aus nichtisolierten  Teilen des Leiters bestehen.

   Bei offenen,     U-          förmigen    Spulen verbindet der eine Stirnteil  die beiden     Nutenteile,    während der andere  Stirnteil aus getrennten     Ansehlussarmen    be  steht, von denen jeder in     blanke'n    Zuleitungen  für den     An#sehluss    an andere Spulen oder       Kommutatorsegmente    ausläuft.  



  Zur Herstellung von Spulen mit     Nuten-          teilen,    die mit mittels völlig ausgehärtetem  harzartigem Material imprägnierten Schichten  von     Glimmerblättehen    isoliert sind, und mit  Stirnteilen, die mit nur     ungehärtetes,    flüssiges,  harzartiges Material enthaltenden Schichten      von     Glimmerblättehen    isoliert sind, können  zwei     Arbeitsweisen    angewendet werden.

   Ge  mäss der ersten dieser beiden Arbeitsweisen  werden zuerst nur die     Nutenteile    der Spulen  mit mehreren Schichten des     Glimmerbandes          bzw.    der     Glimmerfolie    und dein flüssigen  Bindemittel umwickelt. Die     Glimmerhülle     wird so aufgebracht,     dass    sie sich an beiden  Enden der einzelnen     Nutenteile    verjüngt.  



  Diese Arbeitsweise ist in den     Fig.   <B><U>1</U></B> 2  und<B>3</B> der Zeichnung erläutert. Der     #Jen-          teil    des Leiters<B>10,</B> der z. B., wie in     Fig.   <B>1</B>  gezeigt, ein einzelner     Kupferstreifen    sein kann,  jedoch auch eine Mehrzahl von Windungen  getrennter Leiter aufweisen kann" wird zuerst  mit einer Lage des Bandes 12 umwickelt, der  art,     dass    sich die einzelnen Windungen des  Bandes 12 überlappen. Das Band 12 weist       Glimmerblättehen    14 und eine flächenförmige  Unterlage<B>16</B> auf. Die Bestandteile des Ban  des sind mittels eines flüssigen, harzartigen  Bindemittels der oben angegebenen Art ge  bunden.

   Man kann eine oder mehrere wei  tere Lagen<B>18</B> des     Glimmerbandes    aufbringen.  Die Bandlagen sind derart angeordnet,     dass     die Gesamthülle sich gegen die beiden Enden  des     Nutenteils    zu verjüngt, wie dies in     Fig.   <B>3</B>  gezeigt ist.  



  In     Fig.    2 ist ein Teil einer Spule, die sieh  im Zustand der Herstellung der Isolation be  findet, gezeigt. Die Spule weist einen     Nuten-          teil    20 mit über diesen hinausragenden Stirn  teilen 22 und<B>23</B> auf.

   Das aus einer     fläehen-          förmigen    Unterlage,     Glimmerflocken    und  einem flüssigen harzartigen Bindemittel der  oben angegebenen Art hergestellte, dem Band  12 ähnliche flächenförmige     Glimmerumhül-          lungsmaterial    24 weist einen ersten Teil mit  einer zwischen den Seiten<B>26</B> und<B>27</B> gemes  senen Breite, die praktisch gleich der ganzen  Länge des     Nutenteils    20 ist, und einen sich  verjüngenden Teil mit den Seiten<B>28</B> und<B>29</B>  auf.  



  Wenn die ganze     Glimmerhülle    auf den       Nutenteil    20 aufgewickelt ist, bildet sie meh  rere Lagen<B>30</B> von     Glimmerisoliermaterial     praktisch über die ganze Länge des Nuten-    teils und     darüberliegende    kürzere Lagen. Da  durch werden verjüngte Enden erhalten, wie  dies in     Fig.   <B>3</B> veranschaulicht ist. Wie aus  dieser Figur hervorgeht, reichen die ersten  Lagen<B>30</B> bis an die Seite<B>26</B> heran, während  der verjüngte Teil<B>28</B> der Hülle die Bildung  eines verjüngten E     ndes    bewirkt, das durch die  letzte Lage 34 begrenzt ist.

   Der verjüngte Teil  <B>32</B> kann eine Länge von mindestens<B>12,7</B> mm  bis zu<B>50</B> mm aufweisen, je nach der Grösse der  Spule und der Länge des     Nutenteils    20. Beide       Nutenteile    der Vollspule sind in     gleieherWeise     umhüllt.  



  Die ausschliesslich an den     Nutenteilen    mit  Lagen von     Glimmerisoliermaterial    versehene  Spule wird dann im Vakuum mit einem flüs  sigen,     polymerisierbaren    harzartigen Material  der oben angegebenen Art imprägniert. Harz  artige Materialien dieser Art werden später  noch ausführlich beschrieben.

   Man     lässt    die  Spulen. nach der Entnahme aus der     Vakuum-          imprägnierapparatur    kurz abtropfen und um  hüllt anschliessend den imprägnierten     Nuten-          teil    mit einem     fläehenförmigen    undurchlässi  gen Material, um ein Entweichen oder einen  Verlust des flüssigen harzartigen Materials zu  verhindern.

   Dazu eignen sieh undurchlässige  Folien oder Blätter von etwa<B>0,025</B> mm Dicke  aus     Polyvinylalkohol,        Polytetrafluoräthylen     oder     Polymethylenterephthalatestern.    Die um  hüllten, imprägnierten     Nutenteile    werden  dann heiss     gepresst,    um die aufgebrachte       Glimmerisolation    auf die     gewünsehten    Aus  masse und in die gewünschte Form zu bringen,  sowie zur Härtung des     polymerisierbaren    Ma  terials.

   Das Heisspressen kann in einer er  hitzten     Pressform    oder     auf    andere Weise  durch Festklemmen des     Nutenteils    in einer  Form und Erhitzen in einem Ofen oder     Auto-          klaven    bis zur erfolgten Aushärtung     durehge-          führt    werden.

   Die ausgehärtete Spule wird  aus der Presse oder der Metallform     heraus-          genommen,        cr        worauf        das        undurchlässige        flächen-          förmige    Material abgezogen wird. Dadurch  wird die     mir    auf den     Nutenteilen    der Voll  spule vorhandene, geformte, vollständig aus  gehärtete     Glimmerisolierung    freigelegt. Das  harzartige Imprägniermittel ist beim Erhitzen      in einen     thermiseh    ausgehärteten Zustand  übergegangen.  



       Auf    die gehärteten     Nutenteile    kann man,  bis     zurn,    verjüngten Ende<B>32,</B> ein     Glasfaser-          band    oder ein anderes abriebfestes Band auf  bringen, um das Einbauen der Spulen in die  Nuten elektrischer Maschinen ohne Beschädi  gung der     Glimmerisolierung    zu ermöglichen.  



  Die Stirnteile der nun vollständig isolierte       Nutenteile    aufweisenden Vollspule werden  dann mit Lagen von     Glimmerband    von     ähn-          lieher    Beschaffenheit wie das auf die     Nuten-          teile    aufgebrachte Band umhüllt.

   Das Auf  bringen des     Glimmerbandes    wird mit Sorgfalt  derart durchgeführt,     dass    die     Glimmerband-          lagen    an die Seitenteile<B>28</B> der     Glimmerband-          lagen    am verjüngten Teil<B>32</B> anstossen, so     dass     ein verhältnismässig glatter Übergang erzielt  wird.

   Nachdem die Stirnteile der Vollspulen       vollständio-        uinhüllt    sind, imprägniert man sie  mit dem     polymerisierbaren,    flüssigen, harz  artigen Material,     lässt    sie abtropfen und um  hüllt das     Glimmerband    an den Stirnteilen mit  dem undurchlässigen     fläehenförmigen    Ma  terial, um Verluste an dem das     Glimmerband     tränkenden harzartigen Material zu verhin  dern. Das     liarzartige    Material wird jedoch  nicht gehärtet, bevor die Vollspulen in eine  elektrische Maschine eingebaut worden sind.

    Das     Glimmerband    mit dem darin befindlichen  flüssigen, harzartigen Material an den Stirn  teilen kann in erheblichem Ausmass gebogen       und    gekrümmt werden, ohne     dass        unerwünsehte     Begleiterscheinungen auftreten.  



  Da die     Nutenteile    der Spulen geformt und  ausgehärtet wurden, während die Stirnteile  nicht komprimiert oder gehärtet wurden,  weisen die Stirnteile ein grösseres Volumen  und einen grösseren Umfang auf als die     Nuten-          teile.    Das Aussehen dieser Spulen ist aus       Fig.    4 ersichtlich, die eine     U-förmige,    offene  Spule darstellt, oder aus     Fig.   <B>7,</B> die eine ge  schlossene Spule darstellt.  



  Beim Isolieren von Spulen nach der zwei  ten     Ausführunasvariante    der vorliegenden     Er-          zn          findung    werden die geformten     Spulenleiter     mit Ausnahme der     Zuführungen    vollständig    mit dem zusammengesetzten     Glimmerband          bzw.        -blatt    umhüllt.

   Das     Glimmerband    wird  gewöhnlich derart aufgewickelt,     dass    sich die  Windungen zur Hälfte ihrer Breite     ü#erlap-          pen,    wobei die Dicke und die Anzahl der       Gliminerbandlagen    durch die Spannung und  andere Charakteristiken der zu bauenden Ma  schine bedingt sind. Hierauf werden die  vollständig umwickelten Spulen im Vakuum  mit dem     polymerisierbaren,    harzartigen Ma  terial imprägniert. Die Vakuumimprägnie  rung ermöglicht die Entfernung von Feuchtig  keit, Luft und flüchtigen Komponenten aus  der Isolierung. Die Spule wird dann in das  flüssige,     polymerisierbare,    harzartige Material  eingetaucht.

   Während der Imprägnierung  kann man auf das harzartige Material einen  Überdruck wirken lassen, um es in alle     Zwi-          sehenräume    und Ritzen der     Glimmerisolierung     auf den Spulen hineinzutreiben. Werden fünf  oder mehr     Glimmerbandlagen    aufgebracht, so  ist es zweckmässig, nach der Vakuumimprä  gnierung einen ziemlich hohen Überdruck     auf     die imprägnierten Spulen wirken zu lassen,  um das harzartige Material gründlicher in die  Zwischenräume und Ritzen der     Glimmeriso-          lierung    hineinzutreiben. Als Drucke kommen  dabei solche von 1,4-7     kglem2    in Frage.

   Hier  auf entnimmt man die Spule dem Imprägnier  behälter und     lässt    sie etwas abtropfen. Die  Spule wird dann sofort mit mindestens einer  Lage eines undurchlässigen, harzartigen,     flä-          ehenförmigen    Materials umhüllt, um den Aus  tritt von harzartigem Material aus der Spule  zu verhindern, Als undurchlässiges     Umhül-          Jungsmaterial    eignet sich     Polymethylentere-          phthalat.    Die Herstellung von     Polymethylen-          terephthalat-Polymeren    ist im USA-Patent       Nr.2465319    beschrieben.

   Ausgezeichnete Re  sultate wurden erzielt, indem die Spulen mit  <B>25</B> mm breiten Bändern aus diesem undurch  lässigen Material umwickelt wurden, so     dass     sich die Windungen zur Hälfte ihrer Breite  überlappten. Die Bänder besitzen eine genü  gende Elastizität, um ein ziemlich sattes Auf  wickeln zu erlauben. Es findet höchstens eine  geringfügige     Ausschwitzung    des flüssigen       liarzartigen    Materials statt.

        Die imprägnierten Spulen werden dann  durch Erhitzen der     Nutenteile    in einer heissen  Presse weiterbehandelt, um die Isolierung auf  den     Nutenteilen    in eine kompaktere Form zu  bringen und das aufgebrachte harzartige Ma  terial     auiszuhärten.    Die Temperatur in der  Presse und die     Erhitzungszeit    werden so ge  wählt,     dass    das über den     Nutenteil    hinaus auf  gebrachte harzartige Material nicht gehärtet  wird. Bei dieser     Heissprefl,operation    wird eine  Spule mit einem     Natenteil,    der genau die für  die elektrische Maschine erforderliche Grösse  aufweist, erhalten.

   Die Spule     lässt    sich leicht  in die Nuten der elektrischen Maschine ein  bauen, indem die Stirnteile nur mässig gebogen  werden.  



  Gegebenenfalls können die     Nutenteile    mit  einer Lage von     Glasfaserband    oder eines an  dern Bandes umwickelt werden, um eine  höhere Festigkeit und     Abriebiestigkeit    zu er  halten.  



  Für die Durchführung des vorliegenden  Verfahrens eignet sieh jedes flüssige, voll  ständig     polymerisierbare,    eine     monomere    Ver-  
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     mit dem harzartigen Bindemittel im     Glimmer-          band    mischbar und verträglich ist und das  beim Erhitzen auf eine bestimmte Temperatur,  gewöhnlich in Gegenwart eines Katalysators,  zu einem verhältnismässig harten, harzartigen  Körper polymerisiert. Das flüssige, harz  artige Material kann aus einer einzigen     poly-          merisierbaren    Komponente, wie z.

   B.     Diallyl-          phthalat,        Diallyl-sueeinat,        Diallyl-maleat,        Di-          allyl-adipat,        Methallyl-aerylat,        Diallyl-äther,          Allyl-aerylat    und     Allyl-crotonat,    bestehen.  Diese Substanzen enthalten mindestens zwei  
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          merisation    einzugehen vermögen.

   Gate Re  sultate wurden mit     Monomeren    erzielt, die  zwei oder mehrere dieser ungesättigten Grup  pen enthalten, die, wenn sie der Einwirkung  von Wärme und eines     Polymerisationskataly-          sators    unterworfen werden, zu polymerisieren  vermögen. Es können auch Gemische von zwei    oder mehreren     polymerisierbaren        Monomeren,     z. B. ein Gemisch von<B>95 %</B>     Monostyrol    und       5%Divinylbenzol,    welche Gemische durch  Wärme     härtbar    sind, verwendet werden.  



  Es sind zahlreiche andere     polymerisier-          bare    Materialien mit mehreren Komponenten  bekannt. In vielen Fällen enthalten solche  Materialien eine ungesättigte, harzartige     Koni-          ponente,    insbesondere ein ungesättigtes Poly  esterharz, und ein ungesättigtes,     polymerisier-          bares,    flüssiges     Monomer.    Besonders gute Re  sultate wurden erzielt, indem als Polyester  harz das Reaktionsprodukt einer     Äthylen-          diearbonsäure    oder ihres     Anhydrids,    wie z. B.

         Maleinsäure,        Fumarsäure,        Maleinsäureanhy-          drid,        Monoehlormaleinsäure,        Itaeonsäure,        Ita-          consäureanhydrid,        Citraeonsäure    und     Citra-          eonsäureanhydrid,    verwendet wurde. Die un  gesättigte     Diearbonsäure        bzw.    das     Anhydrid     oder Gemische derselben werden mit einer  molekular praktisch äquivalenten Menge eines  mehrwertigen Alkohols, wie z.

   B.     Äthylengly-          kol,    Glycerin,     Prop-,#-lengl.yk-ol,        Diäthyleiiglykol     oder     Pentaerythrit,    oder Gemischen dieser  Alkohole zur Reaktion gebracht.

   Bei Reak  tionen mit     Maleinsäureaiihvdrid    kann man mit  gutem Erfolg     Rieinusöl    verwenden Lind den  erhaltenen     Ricinusöl-maleinsäureester    mit  einem     polymerisierbaren,    ungesättigten     Mono-          mer,    wie     z.B.        Monostyrol,    in Mengen von  <B>10-95</B>     Gewiehtsteilen    des Esters vermischen.

    Bei der Herstellung der ungesättigten     Alkyd-          harze    kann eine     ätllyleniseh    ungesättigte     a,ss-          Diearbonsäure    oder deren     Anhydrid    bis zu  <B>95%</B> durch eine gesättigte     aliphatisehe        Diear-          bonsäure    oder eine     Aryldiearbonsäure        bzw.     deren     Anhydrid,    wie z. B.

   Bernsteinsäure,     Adi-          pinsäure,        Sebazinsätire,        Phthalsäure,        Phthal-          säureanhydrid        usw.,    ersetzt werden. Es kön  nen auch     Ovemisehe        mehrwerti,-er    Alkohole ver  wendet werden. In gewissen Fällen sind       Epoxyde    an Stelle von Glykolen verwendet  worden, insbesondere bei Reaktionen mit     Di-          earbonsäuren    statt mit ihren     Anhydiiden.     



  Die erhaltenen     Alkydester    können in einem  flüssigen ungesättigten     Monomer,    das die  
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       Als Beispiele flüssiger, ungesättigter,     poly-          inerisierbarer        Monomere    sind die folgenden zu  nennen:

       Monostyrol,        a-Methylstyrol,        2,4-Di-          ehlorstyrol,        p-Methylstyrol,        Vinylaeetat,        Me-          thvl.   <B>-</B>     methaerylat,    Äthyl<B>-</B>     acrylat,        Diallyl-          phthalat,        Diallyl-succinat,        Diallyl-maleat,          All.vlalkohol,        Methallylalkohol,        Acrylnitril,

          Me-          thvivinylketon,        Diallyläther,        Vinylidenehlorid,          But.yl-m'ethaer.ylat,        Allyl-aerylat,        Allyl-ero-          tonat,        1,3-Chloropren,        Divinylbenzol    sowie Ge  mische von zwei oder mehreren dieser     Mono-          ineren.     



  Ein sehr gut brauchbares     polymerisierbares     Material ist zusammengesetzt aus einer     Lö-          sung,    in<B>90-50</B> Teilen eines     polymerisier-          baren        Arylalkenmonomers,    von<B>10-50</B>     Ge-          wiehtsteilen    der     Alkydreaktionsprodukte    von  <B>(A)</B> einer ungesättigten sauren Verbindung,  wie z.

   B.     Maleinsäure,        Maleinsäureanhydrid,          Fumarsäure,        Citraconsäure    und     Citracon-          säureanhydrid,    im Gemisch mit einer oder  mehreren gesättigten,     geradkettigen        Diearbon-          'n          .säuiren,    deren     Carboxylgruppen    am Ende der  geraden Kette angeordnet sind und deren  Kette 2<B>= 10</B>     nicht-earboxylische        Kohlenstoff-          atome    und sonst keine andern reaktionsfähigen  Gruppen aufweist, und (B)

   einem molekularen  Äquivalent, plus oder minus<B>10%,</B> eines     ali-          phatisehen    gesättigten Glykols, das ausser den       1-lydroxyj,-ruippen    keine andern reaktionsfähi  gen Gruppen enthält.

   Die Menge der     unge-          sättiuten    sauren Verbindung im     Säuregemiseh     <B>C</B>  beträgt zweckmässig     5-50%    des Gewichtes des       Gemisehes.    Als gesättigte     Diearbonsa'ure     eignen sieh     Adipinsäure,        Sebaein#säure,        Azelain-          säure,        Suberinsäure,    Bernsteinsäure,     Deca-          iiiethylendiearbonsäure    und     Diglykolsäure    so  wie Gemische dieser Säuren.

   Bei Verwen  <U>dung</U> der gesättigten     Diearbonsäuren    mit den  längeren Ketten, wie z. B.     Sehaeinsäure,    kann  z. B. die Menge an     Maleinsäureanhydrid        grö-          1!)er    sein, als wenn die gesättigte Säure     voll-          .ständig    aus Bernsteinsäure besteht, sofern       aLisgehärtete    Produkte mit     ähnliehen        Härte-          Z-,          0,raden    erhalten werden sollen.

   Als Glykole  für die     Durehführung    der Reaktion mit dem  Gemisch von gesättigten und ungesättigten  Säuren eignen sieh     Äthylenglykol,    Propylen-         glykol,        Diäthylenglykol,        1,5-Pentandiol    und       Triäthylenglykol.    Auch Gemische von<B>Gly-</B>  kolen eignen sich zur Herstellung des Reak  tionsproduktes.

   Die Umsetzung der sauren  Verbindungen<B>(A)</B> mit den Glykolen (B) kann  durch Erhitzen der Reaktionskomponenten in  einem Reaktionsgefäss bei Temperaturen von  <B>100-2500</B>     C    während 24-2 Stunden bis zur  Erzielung einer unter<B>60</B> liegenden     Säure-          9,ahl        durehgeführt    werden.  



  In den folgenden Beispielen wird die Her  stellung der im     Vinylarylmonomer    aufzulösen  den ungesättigten     Alkydreaktionsprodukte    er  läutert.  



  <I>Beispiel<B>1</B></I>  Ein Gemisch von 44     Mol-%        Adipinsäure     Lind<B>6</B>     Mol-%        Fumarsäure    wurde mit<B>50</B>     Mol-%          Propylenglykol    vereinigt und unter     CO2-Ent-          wicklung    während etwa 4 Stunden bei 1400     IC     in einem geschlossenen Reaktionsgefäss zur  Reaktion gebracht, worauf die Temperatur  im Verlaufe von 4 Stunden auf 2200<B>C</B> erhöht  und die Umsetzung während<B>8</B> Stunden bei       22011   <B>C</B> fortgesetzt wurde. Es entstand ein       sirLipöses    Polyesterharz.  



  Ein anderes Produkt war das Reaktions  produkt von<B>10</B>     Mol-%        Maleinsäureanhydrid,          40        Mol-%        Adipinsäure        und        50        Mol-%        Di-          äthylenglykol.       <I>Beispiel 2</I>    Unter den im Beispiel<B>1</B> angeführten Be  dingungen wurde durch Umsetzung von  <B>30</B>     Mol-%Sebaeinsäure,

      20     Mol-%        Maleinsäure-          anhydrid    und<B>50</B>     Mol-%        Diäthylenglykol    als  Reaktionsprodukt ein     sirupöses    Harz mit klei  ner Säurezahl     erhalten-          Die    ungesättigten Ester oder     Alkydharze     der Beispiele<B>1</B> und 2 werden in einer     mono-          meren    Verbindung, die die reaktionsfähige  
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     von     Monostyrol,    oder in einem Gemisch von  '2 oder mehreren     Monomeren    gelöst,

   um eine  vollständig reaktionsfähige Lösung mit gerin  ger Viskosität und einem Gehalt von<B>10</B> bis  <B>50</B>     Gew.%    des ungesättigten Esters zu er  zeugen. Besonders gute Resultate wurden er-      zielt, indem die ungesättigten Ester in     Mono-          styrol    gelöst wurden, um eine<B>50-85</B>     Gew.%          Monostyrol    und<B>50-15</B>     Gew.%    der ungesättig  ten Ester enthaltende Lösung zu erhalten.  



  Die oben beschriebenen flüssigen, harz  artigen Materialien polymerisieren vollständig  beim Erhitzen in Gegenwart eines oder meh  rerer     Polymerisationskatalysatoren,    wie z. B.       Benzoylperoxyd,        Lauroylperoxyd,        Methyl-          äthylketonperoxyd,        t-Butylhydroperoxyd,        As-          earidol,        tert.-Bi-itylperbenzoat,        Di-t-butyl-di-          perphthalat,    Ozoniden und ähnlichen Kataly  satoren, in einer Menge von 0,1-2     Gew.%     oder mehr.

   Es können auch     Polymerisations-          besehleuniger,    wie z. B.     Kobaltnaphthenat    und  andere Trockenmittel, verwendet werden. Der  Katalysator kann selbstverständlich auch in  von den angegebenen Prozenten abweichenden  Mengen vorhanden sein.  



  Nach Imprägnierung der     Glimmerhülle     einer Spule mit diesen     polymerisierbaren    Ma  terialien wird die Spule in eine heisse Presse  gebracht, in welcher nur die     Nutenteile    wäh  rend etwa<B>1</B> Stunde bei     10011   <B>C</B> 'bis zu<B>3-5</B>  Minuten bei     135-15011   <B>C</B> der Einwirkung von  Wärme und Druck unterworfen wurden, unter  welchen Bedingungen das harzartige Material  in den     Nutenteilen    aushärtete. Die Stirnteile  der     Wicklangen    waren praktisch     ungehärtet.     



  In     Fig.    4 der beiliegenden Zeichnung ist  eine offene, U-förmige Vollspule 40 dargestellt,  die     auseinandergehende        Stirnteile    42 und 44  aufweist, die in blanken     Zuführangen    46     bzw.     48 auslaufen. Der Stirnteil 42 erstreckt sieh  über den einen     Nutenteil   <B>50</B> der Spule und  der Stirnteil 44 über den andern     Nutenteil     <B>52</B> hinaus. Die     Nutenteile   <B>50</B> und<B>52</B> sind  auf eine bestimmte Grösse und Form     heiss-          gepresst    worden, wobei das harzartige Ma  terial vollständig ausgehärtet wurde.

   Die  Spule weist zwei Stirnteile 54 und<B>56</B> auf, die  durch einen     Sehleifenteil   <B>58</B> miteinander ver  bunden sind.  



  Aus der Zeichnung ist ersichtlich,     dass    die       Nutenteile   <B>50</B> und<B>52</B> wesentlich dünner als  die Stirnteile sind. Die     Nutenteile    wurden  bei der Bearbeitung     auf    einen bestimmten  Querschnitt reduziert. Es geht dies aus dem    Vergleich der Querschnitte bei     V-V    in     Fig.   <B>5</B>  und bei     VI-VI    in     Fig.   <B>6</B> hervor. Diese bei  den Schnitte wurden durch den     Nutenteil        bzw.     durch den     Stirnwieklungsteil    der Spule von       Fig.    4 gelegt.

   Aus     Fig.   <B>5</B> ist ersichtlich,     dass     der Leiter<B>10</B> am     Nutenteil    mit der aus dem  mit völlig ausgehärtetem harzartigem Material  imprägnierten     Glimmermaterial    bestehenden  Isolierung<B>60</B> satt umhüllt ist. Die Wand  dicke der Isolierung<B>60</B> ist gleichmässig. Im  Gegensatz dazu, wie dies in     Fig.   <B>6</B> in etwas  übertriebener Form dargestellt wurde, ist der  Leiter<B>10</B> mit einer mit dem     ungehärteten,    flüs  sigen,     har7artigen    Material imprägnierten       Glimmerbandisolierung   <B>62</B> isoliert. Die un  durchlässige Hülle 64 ist auf dem Endteil  ebenfalls vorhanden.

   Die Isolierung in     Fig.   <B>6</B>  weist ein trommelähnliches Aussehen auf. An  den Stirnseiten spielen der Raumfaktor und  die Form keine so wesentliche Rolle wie bei  den     Nutenteilen,    die genau in den Magnetkern  der elektrischen Maschine hineinpassen müs  sen.  



  Eine gemäss der vorliegenden Erfindung  hergestellte geschlossene Spule ist in     Fig.   <B>7</B>  dargestellt. Die Spule weist einen Stirnteil mit  einem     Ansehlussarm   <B>72,</B> einer     Verbindun,-s-          schleife    74 und einem andern     Ansehlussarm   <B>76</B>  mit sieh darüber hinaus erstreckenden blan  ken     ZuleitLingen   <B>78</B> auf.     Nutenteile   <B>80</B> und<B>82</B>  der Spule, die     heissgepresst    worden sind, um  das Harz auszuhärten und ihnen eine be  stimmte Form und Grösse zu verleihen, sind  mit den     Ansehlussarmen   <B>72</B>     bzw.   <B>76</B> verbunden.

    Diese     Nutenteile    sind mit andern     Anschluss-          armen    84 und<B>86</B> verbunden, die ihrerseits  durch die Schleife<B>88</B> miteinander verbunden  sind. Aus der Zeichnung ist ersichtlich,     dass     die Isolierung der Teile     7'-),    74,<B>76,</B> 84,<B>86</B> und  <B>88</B> voluminöser und nicht so kompakt ist wie  diejenige der     Nutenteile   <B>80</B> und<B>82.</B>  



  Die nach den oben beschriebenen Arbeits  weisen hergestellten fertigen Spulen mit ge  härteten     Natenteilen    und     ungehärteten    Stirn  teilen werden in die Nuten des     Stators    oder  des Rotors einer elektrischen Maschine einge  baut, worauf die Stirnteile umhüllt und ver  knüpft werden. Die nicht isolierten Zufüh-           rungen    werden dann aneinander oder an den       Kommutator    gelötet, geschweisst oder     sonst-          wie    angeschlossen.

   Hierauf wird die ganze       Masehine    in einen Ofen gebracht und auf eine  Temperatur erhitzt, bei welcher das auf die  Stirnteile aufgebrachte     polymerisierbare    Ma  terial ausgehärtet wird. Ein äusseres Faser  band     sellüt7t    das undurchlässige,     flächenför-          niige    Material und die Isolierung beim Einbau  der     Nutenteile    der Spule in den Magnetkern  der     elektrisehen    Maschine, so     dass    die Isolie  rung nicht beschädigt wird.  



  Bei den in den     Fig.    4 bis<B>7</B> gezeigten Spu  len sind die Stirnteile im Zeitpunkt des Ein  baues der Spulen in die Nuten der elektrischen       Masehine    mit dem das flüssige,     polymerisier-          bare,    harzartige Imprägniermittel enthalten  den     Glimmerband    versehen, während die     Nu-          tenteile    praktisch vollständig ausgehärtet und  geformt sind.

   Nachdem jedoch die Spulen in  eine elektrische Maschine eingebaut und fest  geknüpft worden sind, wobei sie keiner wei  teren Verbiegung oder Verkrümmung unter  worfen werden müssen, werden die     polymer!-          sierbaren    Materialien in den Stirnteilen durch  Erhitzen ausgehärtet. Das Erhitzen kann  durch Einstellen der ganzen elektrischen     Ma-          sehiene    in einen Ofen oder durch     Hindurch-          leiten    eines elektrischen Stromes von genügen  der Stärke durch die     Wieklungen,    um diese  auf eine Temperatur aufzuheizen, bei welcher  die     polymerisierbaren    Materialien polymeri  siert werden, durchgeführt werden.

   Es kön  nen     Infrarotheizlampen    allein oder in Ver  bindung mit andern Heizmitteln verwendet  werden.  



  Das folgende Beispiel erläutert das Ver  fahren nach der vorliegenden Erfindung.       Beispiet   <B><I>3</I></B>  Ein     Kupferstreifen    wurde zu einer der  in     Fig.    4 gezeigten Spule ähnlichen Spule mit  zwei     Nutenteilen    und Stirnteilen verformt.

    Über die gesamte Länge der Spule, mit Aus  nahme der kleinen Teile an den Enden, die       unisoliert    bleiben sollen, um als     Zuführungen     dienen zu können, wurden drei Lagen     Glim-          merband    von<B>je</B>     0,14mm    Dicke derart auf-    gewickelt,     dass    sich die Windungen zur Hälfte  ihrer Breite überlappten.

   Das     Glimmerband     war aus Papier von etwa<B>0,05</B> mm Dicke und       Glimmerblättehen    in einer Schicht von  <B>0,09</B> mm, die durch ein flüssiges, harzartiges  Bindemittel mit einer Viskosität von<B>25</B> bis  <B>1.0 000</B>     Poisen    miteinander verbunden sind, zu  sammengesetzt.

   Die Spule mit dem darauf  aufgebrachten     Glimmerband    wurde dann mit  dem harzartigen Material gemäss Beispiel<B>1</B>  behandelt, worauf ein<B>0,018</B> mm dicker     Poly-          rnethylenglykoltherephthalatfilm        darüberge-          wickelt    und anschliessend eine Lage von     Glas-          laserband    einer Dicke von     Offimm    aufge  bracht wurde. Die Spule mit der Isolierung  wurde durch Erhitzen nur der     Nutenteile     in einer Presse während einer Stunde bei       1000C    ausgehärtet.

   Das Harz in den Stirn  teilen blieb flüssig und     ungehärtet.    Prüfungen  der völlig ausgehärteten Spule ergaben,     dass     die Isolierung durchschnittlich<B>19,3 kV</B> aus  hielt.  



  Elektrische Prüfungen der nach der vor  liegenden Erfindung hergestellten imprägnier  ten     Glimmerisolierung    ergaben den Beweis für  die Überlegenheit der Isolierung der Spulen  gegenüber derjenigen von Spulen bekannter  Bauart, wenn sie in elektrische Maschinen ein  gebaut wurden. Für diese Prüfungen wurden  nur die     Nutenteile    der Spule ausgehärtet, wie  dies bereits beschrieben worden ist, bevor die  Spulen in einen Motor eingebaut wurden.  Hierauf wurde der gewickelte Motor während  <B>15</B> Stunden bei<B>1350 C</B> in einem Ofen erhitzt,  um die Harze in den Stirnteilen auszuhärten.  Bei den elektrischen     Prüfversuehen    hielten  die völlig ausgehärteten Spulen im Durch  schnitt<B>157 kV</B> pro cm Isolierung aus.

   Die  auf diese Weise erzeugten Motoren wurden  mit Wasser bei einer Geschwindigkeit von  <B>25</B> Litern pro Minute unter Verwendung von  Leitungswasser besprüht. Der Sprühregen  wurde derart reguliert,     dass    die gesamte Wick  lung davon     erfasst    wurde. Im Verlaufe dieser  Behandlung wurden weit über<B>380000</B> Liter  Wasser über den Motor geführt. Nach<B>700</B>  Stunden war der Isolationswiderstand, der  anfänglich<B>180 000</B>     Megohm    betragen hatte,      auf<B>18</B>     Megohin    gesunken.

   Nachdem die Iso  lierung durch Blasen von Luft bei Raumtem  peratur über die Spulen getrocknet worden  war, stieg der Isolationswiderstand rasch an,  so     dass    er nach Ablauf von 400 Stunden den  Wert von<B>1000</B>     Megohm    und nach Ablauf von  <B>700</B> Stunden einen Wert von<B>2500</B>     Megolim     erreicht hatte. Nach den herkömmlichen besten  Verfahren hergestellte Spulen, die einer ähn  lichen Prüfung unterzogen wurden, wiesen  einen raschen Abfall des Anfangswiderstandes  von<B>32000</B>     Megohm    auf weniger als<B>0,03</B>     Meg-          ohm    nach Ablauf von<B>700</B> Stunden im     Sprüh-          regenversuch    auf.

   Beim Trocknen bei Raum  temperatur war der Widerstand nach<B>300</B>  Stunden noch kleiner als<B>0,55</B>     Megohm    und  erreichte nach 700stündigem Trocknen einen  Wert von<B>31</B>     Megohm.    Es wurde allgemein  gefunden,     dass    der Isolationswiderstand der  nach der vorliegenden Erfindung hergestell  ten     Spulenisolierung    unter den Bedingungen  stärkster     Anfeuelitung    und     Nässung    rund  650mal grösser war als der Isolationswider  stand von Spulen, die nach den besten bis  her bekannten Verfahren hergestellt worden  waren.  



  In gewissen Fällen braucht die Vakuum  imprägnierung mit den flüssigen,     polymeri-          sierbaren    Materialien nicht durchgeführt zu  werden. Es wurde auch dann eine ganz er  hebliche Isolierwirkung erzielt, wenn die     poly-          merisierbaren    harzartigen Materialien auf  jede auf den Leiter aufgebrachte     Glimmer-          bandlage    aufgestrichen wurden.

   Beim     Umwik-          keln    des Leiters mit undurchlässigem Band  und     Druekbehandlung    des     Nutenteils    dringt  das vollständig     reaktionsfähigeMaterlal    in die  Zwischenräume- und Ritzen der Isolierung ein  und füllt diese aus. Eine auf diese Weise her  gestellte Isolierung weist eine     dielektrische     Festigkeit von 134-151<B>kV</B> pro cm auf.     Di-          elektrische        Festigkeiten    dieser Grössenordnung  sind für gewisse Typen von Motoren und Ge  neratoren genügend.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung einer isolier ten Spule mit zwei Nutenteilen und minde- stens einem die Nutenteile verbindenden Stirn teil zum Einbau in eine elektrische Maschine, dadurch gekennzeiehnet, dass man mindestens die beiden Nutenteile der Spule mit flächen- förmigem Isoliermaterial umwiekelt, das eine fläehenförmige Unterlage,
    aus dieser Unter lage angeordnete Glimmerblättehen und ein die Glimmerblättehen und die flächenförmige Unterlage zu einem starken, biegsamen Blatt vereinigendes flüssiges, harzartiges Bindemit tel mit einer Viskosität von<B>25-10000</B> Poisen bei<B>250 C</B> aufweist, dass man die umwickelte Spule mit einem eine monomere Verbindung EMI0010.0048 artigen Material imprägniert, wobei das flüs sige, harzartige Bindemittel mit dem poly- merisierbaren, harzartigen Material mischbar und verträglich ist und das flüssige,
    polymeri- sierbare, harzartige Material leicht durch das aufgewickelte flächenförmige Isoliermaterial dringt und die Zwisehenräume und Ritzen des- ,selben ausfüllt, dass man die imprägnierte Spule mit einem gegenüber dem flüssigen, polymerisierbaren Material undurchlässigen fläehenförmigen Material umwiekelt und nur die Nutenteile der Spule der Einwirkung von Wärme und Druck unterwirft,
    um das auf gebrachte polymerisierbare Material nur an den Nutenteilen durch Polymerisation zu här ten und dem Isoliermaterial an diesen Nuten- teilen die gewünschte Form und die gewünseh- ten Ausmasse zu verleihen. II. Isolierte Spule, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.
    UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass man das fläehen- förmige Isoliermaterial nur auf die beiden Nutenteile der Spule in solcher Weise aufwik- kelt, dass sich die aus dem flächenförmigen glimmerhaltigen Isoliermaterial gebildete Hülle gegen die beiden Enden jedes Nutenteils verjüngt, dass man die Spule mit dem flüs sigen, polymerisierbaren, harzartigen Material im Vakuum imprägniert,
    die imprägnierte Spule mit dem undurchlässigen flächenförmi- gen Material umwiekelt, dem Isdliermaterial an den Nutenteilen der Spule durch Pressen die gewünschte Form und die gewünschten Ausmasse erteilt, die Spule erhitzt, um das polymerisierbare, harzartige, Material durch Polymerisation zu härten, anschliessend die Stirnteile der Spule mit dem flächenförmigen glimmerhaltigen Isoliermaterial umwiekelt, derart,
    dass die so gebildete Hülle die sieh ver jüngenden Enden der Isolierung an den Nu- tenteilen überlappt und eine gleichmässige Ver längerung erhalten wird, dass man die Spule erneut mit dem flüssigen, polymerisierbaren Material im Vakuum imprägniert und die Spule mit dem undurchlässigen flächenför migen Material umhüllt. 2.
    Verfahren nach Patentansprueh <B>1</B> und Unteransprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Nutenteile der Spule unter Biegung der Stirnteile in Nuten einer elektrischen Maschine eingeführt werden und dass anschliessend die Spule erhitzt wird, während sie sich in der elektrischen Maschine befindet, um das poly- merisierbare, harzartige Material an den Stirnteilen auszuhärten.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man das flächen förmige glimmerhaltige Isoliermaterial auf die INTutenteile und die Stirnteile der Spule aufwiekelt, die Spule im Vakuum mit dem flüssigen, polymerisierbaren, harzartigen Ma terial imprägniert, die im Vakuum imprä gnierte Spule mit dem undurchlässigen, flä- ehenförmigen Material umhüllt, die Nutenteile der Spule presst, um der aufgebrachten im prägnierten Hülle die gewünschte Form und die gewünschten Ausmasse zu verleihen,
    und die Nutenteile, während sie gepresst werden, erhitzt, um nur das an den Nutenteilen vor handene harzartige Material zu härten, wobei die Stirnteile ungehärtet bleiben, dass man die Nutenteile der Spule in Nuten einer elektri- sehen Maschine unter Biegung der Stirnteile einführt und dass man das flüssige, poly- merisierbare Material in den Stirnteilen durch Erhitzen der Spule, während sie sich in der elektrischen Maschine befindet, härtet.
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