CH327352A - Lautsprecherkombination - Google Patents
LautsprecherkombinationInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
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- H04R1/20—Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
- H04R1/22—Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired frequency characteristic only
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Description
Lautsprecherkombination Die geringen Abmessungen der üblichen Gehäuse von Rundfunkempfängern verur sachen bekanntlich eine erhebliche Benach teiligung der tiefen Töne im abgestrahlten Klangspektrum. Um das Gehäuse herum findet im Bereich niederer Tonfrequenzen ein Druckausgleich statt, der die abgestrahlte Schalleistung wesentlich herabsetzt. Diesem Abfall begegnet man im allgemeinen durch einen zum untern Ende des Tonfrequenz bereiches hin ansteigenden Frequenzgang des Verstärkers.
Die Folge ist jedoch, dass die Lautsprechermembran grössere Amplituden auszuführen hat. Mit steigender Beanspru chung wird aber auch die Entstehung nicht linearer Verzerrungen begünstigt. Ein wei terer Nachteil ist, dass die Bassanhebung durch frequenzabhängige Gegenkopplungs- schaltungen die Aussteuerfähigkeit der End- röhre herabmindert.
Schliesslich treten auch noch Verfälschungen des wiederzugebenden Tonspektrums durch Resonanzen des im Gehäuse eingeschlossenen Luftvolumens und durch Schallreflexionen an den Gehäuse wänden auf.
Das Problem besserer und natürlicher Schallabstrahlungen löst der Zweitlautspre cher, der die Möglichkeit bietet, eine den akustischen Anforderungen entsprechende Gehäuseform zu wählen. Man kennt dafür verschiedene Anordnungen: Grosse Schall wände, rückseitig geschlossene Gehäuse, Bass- reflexgehäuse, Falttrichter und ähnliches. Leider ist aber der notwendige Material- und Arbeitsaufwand für solche Schallstrahler, wenn sie ein wirksame Verbesserung bringen sollen, recht erheblich; zudem genügen sie oft nicht den billigerweise zu stellenden ästhetischen Ansprüchen.
Um die geschilderten Nachteile zu ver meiden, und um eine gute Wiedergabe des gesamten Frequenzbereiches mit einem Mini- mum an Aufwand zu erreichen, wird erfin dungsgemäss eine Lautsprecher-Kombination vorgeschlagen, die aus einer, die Lautsprecher tragenden, trapezförmigen Schallwand be steht, an deren unterer Kante ein den untern Abschluss bildendes und annähernd im rech ten Winkel angeordnetes Dreieckbrett be festigt ist,
und bei der die zeit Weichgummi belegten seitlichen Kanten der Schallwand und des dreieckigen Abschlussbrettes schall dicht an den Wänden anliegen und die obere Kante der Schallwand von der Decke des Raumes einen Abstand von 30 bis 50 cm hat.
Die beiliegenden Fig. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Lautsprecher-Kombination. Die Fig. 1 zeigt die Anordnung der Schallwand mit ihren Lautsprechern und des Abschlussbrettes, während die Fig. 2 die Lautsprecher-Kombi- nation in einer Zimmerecke angeordnet wie dergibt.
An der Schallwand 1 sind der Tiefton lautsprecher 2 und der Hochtonlautsprecher 3 angeordnet. Die trapezförmige ausgebildete Schallwand 1 ist an ihrer untern Kante mit einem dreieckförmigen Brettchen 4 abge schlossen. Die Seitenkanten des äreieckförmi- gen Brettchens 4 sind mit Weichgummi 5 belegt. Desgleichen sind die Seitenkanten der trapezförmigen Schallwand 1 mit Weich gummi 6 versehen. Der Weichgummi dient dazu, einen dichten Abschluss zur Wand zu gewährleisten.
Die Befestigung der Laut sprecherkombination wird so eingerichtet, dass einerseits der Abstand zur Decke und anderseits der notwendige Druck zwischen Schallwand/Dreieckbrett und Wandecke ge wahrt wird. Der dichte Anschluss der so genannten Schalldecke an die Wände ent spricht der Wirkung einer gewöhnlichen Schallwand, und ausserdem schliesst die Schalldecke mit den Wänden ein Luftpolster ein von dreieckigem Querschnitt, das sich nach oben trichterförmig erweitert. Es entsteht so der Anfang eines Hornlautsprechers, des sen Tonführung Wände und Decke fortsetzen.
Die 1VIembranrückseite des Tieflautsprechers erfährt dadurch, speziell bei tiefen Frequen zen, einen gegenüber dem üblichen Empfän gergehäuse oder einer einfachen Schallwand erhöhten Strahlungswiderstand, wodurch der Wirkungsgrad des Lautsprechers entspre chend steigt.
Der weiterhin an der Schallwand vor gesehene Hochtonlautsprecher ergänzt die Abstrahlung des Tieftonlautsprechers am obern Ende des Frequenzbereiches. Im Ge biet zwischen 40 und 100 Hz entstehen durch die beschriebene Lautsprecherkombination zahlreiche Anhebungen, die derartig liegen, dass in diesem Bereich eine praktisch reso nanzfreie Übertragung mit hohen Wirkungs grad sich ergibt.
Ausser dieser ausserordent lich natürlichen Klangwiedergabe tritt bei der beschriebenen Lautsprecherkombination noch ein gewisser Raumeffekt auf, der die Wiedergabe weniger membrangebunden er scheinen lässt und den Zuhörer, da die Ab strahlung von oben erfolgt, stärker in das Schallereignis einbezieht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH An einer Zimmerecke befestigte Laut sprecherkombination, gekennzeichnet durch eine die Lautsprecher tragende trapezförmige Schallwand, an deren unterer Tante ein den untern Abschluss bildendes und annähernd im rechten Winkel angeordnetes Dreieckbrett befestigt ist und bei der die mit Weichgummi belegten seitlichen Tanten der Schallwand und des dreieckigen Abschlussbrettes schall dicht an den Wänden anliegen und die Ober kante der Schallwand von der Decke des Raumes einen Abstand von 30 bis 50 cm hat.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH327352T | 1954-11-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH327352A true CH327352A (de) | 1958-01-31 |
Family
ID=4500563
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH327352D CH327352A (de) | 1954-11-23 | 1954-11-23 | Lautsprecherkombination |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH327352A (de) |
-
1954
- 1954-11-23 CH CH327352D patent/CH327352A/de unknown
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