CH326883A - Schwimmbrücke für hohe Wassergeschwindigkeiten - Google Patents

Schwimmbrücke für hohe Wassergeschwindigkeiten

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CH326883A
CH326883A CH326883DA CH326883A CH 326883 A CH326883 A CH 326883A CH 326883D A CH326883D A CH 326883DA CH 326883 A CH326883 A CH 326883A
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CH
Switzerland
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bridge
auxiliary
pontoons
floating
high water
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Inventor
Hertling Bruno
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D15/00Movable or portable bridges; Floating bridges
    • E01D15/14Floating bridges, e.g. pontoon bridges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description


  Schwimmbrücke für hohe Wassergeschwindigkeiten    Die     bekannten        Sehwinimbriieken.    mit einem       besonderen,    die     Fahrbahn        bildenden        @\berbau,     der auf weit     auseinandergestel.lten    und ent  sprechend langen Pontons aufruht, behalten  im fliessenden     Wasser    auch bei     grösseren        Was-          sergesch        windi,keit        en        eine    stabile     Seliwimni-          lage,

      da die     @u        elschnittseinengung    des     Fluss-          bettes    infolge der     Wassei--erdrängung    durch  die Pontons     verhältnismässig-         < ,erin-    ist.     nad     für das     anströmende    Wasser     ausreichende          Durehflussöffnungen    vorhanden sind.  



  Im     (;e@@ensat.z    hierzu.     bilden        Sehwiminbrük-          ken        finit    dicht. gestellten Pontons     -und        Hoh.l-          trägerbrüeken    ohne     besonderen    überbau eine       durclinehende    Wehrschwelle, an der sieh das       anstiömenxle    Wasser     zunäelist        staut,

      um dann       unter    der     Pontonfläehe    durch den in voller  Grösse der     Bi4!ekeneintaueliung    verminderten       FIiiPxluci-selinitt        finit.        ent,#;preeliend    erhöhter       Cxesehwincligkeit    abzufliessen.

   Solche Brücken  können verhältnismässig schmal sein, so dass       sieh        fier    Vorteil     geringsten        Materialaufwandes          ergibt.        Aus        Riieksicht    auf die Querstabilität  der Brücke wird hierbei die     bu@g-    und.     heck-          seit.ige        Unterschneidung    des     Brückenquer-          selinittes    möglichst. kurz gehalten.

   Eine     strö-          mungsieehniseh        günstigere        Ausbildung    würde  eine wesentliche Verbreiterung     dei,        Briicke     und die Inkaufnahme eines     unsvmetrisehen          Briieke        nquersehnittes    erfordern, , ohne die  Tragkraft     zii    erhöhen; sie ist aus     Gründen          (ler        Fürligling,    des     'franliartes    und der ein-    fachen     Handhabung    des Gerätes nicht zu emp  fehlen.  



  Das die durchgehend geschlossene Brücke  unterströmende Wasser     erfährt    nun im Be  reich der     Buguntersehneidung    eine Geschwin  digkeitssteigerung vom Stau- zum     Unt.erwas-          ser,    die mit der Grösse der     Fltissgeschwizidig-          heit    zunimmt     und;

      mit dem auf     diesem    kurzen  Wege verhältnismässig starken     C-lefälle    eine  Sogbildung am Beginn des Unterwassers her  vorruft, welche als     einseitige        Auftriebsvermin-          derung        zu    einer kopflastigen     Trimmung    des  Brückenquerschnittes führt.  



  Die     Erfindung        will    eine derartige bei  hohen     Wassergeschwindigkeiten        unerwünscht     starke     Triinm.ung        und    damit eine     Überspülung     niedriger     PontonköiPer    vermeiden.

   Sie geht  dabei von der     überleging    aus, dass zur wesent  lichen     Verminderung    der     Sogwirkung    eine       Herabsetzung    des Geschwindigkeitsunterschie  des zwischen Stau- und     Unterwasser    im Be  reich der Bugschwelle     des        Brückenquerschnit-          tes    erforderlich ist.

   Gemäss der     Erfindung     wird dies bei einer     Sehwimmbiücke    für hohe       Wass        ergesehwin@digkeiten,    die aus dichtgestell  ten Schwimmkörpern     zusammengesetzt.        ist,    er  reicht durch     obenvasserseiti@ges    Vorschalten  von     Hilfssehwimmkörpern,        die        ingleichenQuer-          abständen    an den     Briiekenköiper    angeschlos  sen sind.

   Die Stauung des     Oberwassers    sowie  die Zunahme der Wassergeschwindigkeit er  folgt.     hierbei        stufenweise    mit Teilgefälle, was      einen     entsprechenden    Rückgang des     Geschwin-          digkeitsunterschiedes    im Bereich der Bug  schwelle     des        Brückenquerschnittes    und damit  der Sogwirkung mir Folge -hat.

   Da. .die vor  geschalteten     Hilfsschwimmkörper    im Stau der  Brücke liegen und vom Wasser frei     umströmt     werden, glicht ihr     praktisch        verlustfreier     Auftrieb auch eine restliche Sogwirkung aus.  



  Die     Wirksamkeit    der vorgeschalteten     Hilfs-          schwimmkörper    kann der     Flussgeschwindig-          keit    entsprechend durch Veränderung ihrer  Anzahl geregelt werden. Weiter kann durch  Anordnung von mehr als zwei Staustufen ein  noch sanfterer Übergang der     \Vasserge3chwin-          d'igkeit    vom Ober- zum     Unterwasser    erzielt  werden.  



  In der Zeichnung sind eine bekannte  Brücke und zwei Ausführungsbeispiele der       Erfindung        schematisch    dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1     :den        Querschnitt    einer bekannten  Schwimmbrücke nach der Linie     I-1    der       Fig.    2,       Fig.2        :

  die    zu     Fig.l    gehörige Draufsicht,       Fig.3    und 5 Querschnitte von Schwimm  brücken nach der Erfindung nach den Linien       III-III    der     Fig.    4 bzw.     V-V    der     Fig.    6,       Fig.    4     und    6 .die zu     Fig.    3 und     Fig.    5 ge  hörigen     Draufsichten,          Fig.7    bis 9 in     Kurvenforir.    den     Verlauf     der     Wassergeschwindigkeit    bei Brücken nach  den     Fig.1,

      2, 3, 4     und    5, 6.  



  Die in den     Fig.    1 bis 6 dargestellten  Schwimmbrücken 1     weisen    dicht     aneinander-          gestellte    Pontons 2 auf. Mit 3 ist die Fahrbahn  und mit 4 die Verankerung der Brücken be  zeichnet.  



  Aus     Fig.1    ist zu erkennen, dass das mit  hoher Geschwindigkeit unter den Pontons     \?     durchfliessende     Wasser    vor den Pontons an  gestaut wird und im Bereich der     Bugschwelle     des     Brückenquerschnittes    bei 5 eine Sogwir  kung hervorruft. Die hierdurch entstehende       Auftriebsverminderung    führt zu einer uner  wünschten kopflastigen     Trimmurig    des     Brük-          kenkörpers    1.  



  Zur Vermeidung     dieses    Nachteids sind bei  den Schwimmbrücken nach den     Fig.    3, 4 und    5, 6     oberwasserseitig    zusätzlich aus     mindestens     je     einem    Glied     bestehende        Hilfsschwim.nrkör-          per    (6 bzw. 7) in     zweekmiissig    gleichen Quer  abständen angeordnet, die den. Stau in Stu  fen aufteilen.

   Bei der Brücke nach den     Fig.    3,  4 sind     Einzelhilfspontons    6 den dicht     anein-          andergereihten,    die Schwimmkörper bildenden       Brizekenpontons    2     vorgelagert,    während bei  der Brücke nach .den     Fig.    5, 6     darüber    hinaus  noch     Hilfspontongrup        pen    7 zwischen den vor  gelagerten Hilfspontons 6 und den Brücken  pontons 2     vorgesehen    sind.

   Durch Verände  rung der Anzahl der     Hilfssehwimmkörper    (6  bzw. 7) kann die     Wassergeschwindigkeit    unter  dem     Briickenhörper    1 geregelt werden.  



  Die in den     Fig.    7 bis 9 dargestellten Kur  ven vermitteln ein Bild: der unterschiedlichen       Strömungsgesehwindigkeit    im Bereich der  Brücke. Sie zeigen,     dass    das durch die Unter  strömung der     Schwimmbrücl@e    sieh ergebende  Gefälle bei den     Beisspielen    hinsichtlich der       Trimmung    unschädlich     --gemacht        ist..    Der bei  bekannten     Sehwimmbrficken    nach     Fig.    7 vor  handene grosse     Gesehwindigkeitsuntersehied          zwischen    Oberwasser 8 und     

  Unterwasser    9  wird bei den     Beispielen    nur in Stufen wirk  sam, und zwar nach     Fig.    8 in     zwei    Stufen  bei Anordnung von     Einzelhilfspontons    6 ge  mäss -den     Fig.    3 und 4 und nach     Fig.    9 in drei  Stufen bei Anordnung von     einzelnen    Hilfs  pontons 6     und        naehfolgenden        Hilfspont.on-          gruppen    7 gemäss     Fig.    5 und 6.

   An die Stelle  von Pontons könnten auch     prismatische    Hohl  körper treten, die     zutgleich    den Oberbau bil  den.  



  An Stelle von einzelnen Hilfspontons 6  können bei der     grundsätzlichen    Anordnung  nach     Fig.3    und 4 auch     Hilfspontongru:ppen     angeordnet. werden, ohne dass dadurch an der  Zweiteilung des Staues etwas     geändert    wird.

         Ebenso    können bei der     grundsätzlichen        An-          ordnung    nach     Fig.    5 und 6 statt nur jeweils  einer     Hilfspontongruppe    7 mehrere solcher       Gruppen        mit        in     steigen  der Anzahl von Einzelgliedern hintereinander  angeordnet werden. Durch diese     1Ia13rralrrne     ist eine noch weitergehende     Teilung        des        Ge-          samtstaues    möglich.

        Wenn die Schwimmbrücke als     Hohlträ-er-          brücke        ausgeführt    ist., können an die Stelle  von     Hilfspontons    oder     Hilfspontongruppen          1lohlkörper    der Brücke, einzeln oder in     Grup=          pen    angeordnet, treten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schwimmbrücke für hohe Wassergesehwin- digkeiten, die aus dicht aneinandergereihten Sehwimmk'örpern zusammengesetzt ist, gekenn zeichnet. :clurch oberwasserseitig an den Brük- kenkörper (l.) in gleichen Querabständen an- geschlossene, aus mindestens je einem Glied be stehende Hilfsschwimmkörper (6 bzw. 7).
    Lfi1TBRANSPRUCH Schwimmbrücke nach Patentanspruch, d@a- durch gekennzeichnet., dass bei Anordnung mehrerer Hilfsschwimmkörper hintereinander die Anzahl der Einzelglieder stromaufwärts abnimmt.
CH326883D 1953-12-24 1954-11-22 Schwimmbrücke für hohe Wassergeschwindigkeiten CH326883A (de)

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