CH322776A - Wicklung, insbesondere für Transformatoren - Google Patents

Wicklung, insbesondere für Transformatoren

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CH322776A
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turns
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Inventor
Kury Helmut Ing Dipl
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/2871Pancake coils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description


  Wicklung, insbesondere     für    Transformatoren    Bekanntlich wird im Eingangsgebiet der  Wicklungen von Transformatoren, Drosseln  und dergleichen die innere Isolation (Isolation  zwischen     Windungen,    Spulen, Lagen     usw.    )  beim Auftreffen von Stosswellen stark bean  sprucht.

   Als Abhilfe wurde bereits vorgeschla  gen, die Spannungsverteilung im Augenblick  des     Auftreffens    einer     Überspannungswelle    auf  die,     _N\Ticklung    durch Vergrösserung der Quer  kapazität zu verbessern, indem man die Wick  lung, beispielsweise bei     Röhrenwicklungen,    aus  mehrgängigen,     ineinandergewickelten    Schei  benspulen in entsprechender Schaltung auf  baut.

   Nachteilig hierbei ist, dass man neben  der erstrebten Vergrösserung der Querkapazi  tät eine relativ hohe Beanspruchung der     Win-          dungsisolation    (= Isolation zwischen den ein  zelnen Gängen der     ineinandergewickelten,     mehrgängigen Scheibenspule) in Kauf neh  men muss, da zwischen zwei benachbarten  Gängen eine der     Windungszahl    entsprechende  Spannung auftritt.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, hier Ab  hilfe zu schaffen. Gemäss der Erfindung wird  dies dadurch erreicht, dass man bei aus     inein-          andergewickelten    mehrgängigen Wicklungs  elementen aufgebauten     Röhrenwicklungen    je  den der     ineinandergewickelten        Windungs-          gänge    aus mindestens zwei parallel geschalte  ten Teilleitern     ausführt    und wenigstens zwei  solcher     Windiingsgänge    so     ineinanderwickelt     und miteinander verschachtelt,

   dass jeweils    auf einen Teilleiter des einen     -'indungsgan-          ges    ein Teilleiter eines andern     Windungsgan-          ges    folgt. Ganz allgemein ergibt sich durch  diese erfindungsgemässe     Auftrennung    des       Wicklungsleiterquerschnittes    in mehrere Par  allelzweige bei sonst gleichen     Spulenabmessun-          gen    eine Querkapazität     k"   <I>=</I>     1c2   <I>(n -1) .</I> Da  bei ist     7i    die Zahl der Gänge (z.

   B. zweimal  parallel geschaltet = 4 Gänge) je Spüle und       7c2    die Querkapazität der normalen (also zwei  gängigen)     ineinandergewickelten    Scheiben  spule. Bei einer viergängigen Scheibenspule       würde    somit nach der erfindungsgemässen  Ausführung die     Beanspruchung    auf etwa  
EMI0001.0037     
    also etwa     601/o,    absinken.  



  Verschiedene     beispielsweise    Schaltmöglich  keiten für nach der Erfindung ausgeführte  Scheibenspulen mit zwei     ineinandergewickel-          ten        Windungsgängen,    deren jeder wieder in  zwei parallel geschaltete Zweige aufgetrennt  ist, gibt die Zeichnung in den     Fig.1    bis 3       wieder.     



  In den     Fig.l    und 2 sind zwei Scheiben  spulen I und     II    in     Schaltanordnung    und im  Querschnitt gezeigt. Der     Anschlussleiter    100  ist an die beiden     vermittels    der Leiter 20     und     30 parallel geschalteten     Teilleiterzweige        a,        a',     die den einen     Windungsgang    bilden, an-      geschlossen.

   Diese beiden     Teilleiterzweige    des  einen     Windungsganges    sind über den     Ver-          bindungsleiter    40 mit dem Anfang der beiden  über die Leiter 50 und 60 gleichfalls parallel  geschalteten     Teilleiterzweige    b, b' des andern       Windungsganges    verbunden.

   Die parallel ge  schalteten Zweige a,     a'    und b, b' sind gemäss  der Erfindung ineinander verschachtelt, das  heisst, die Scheibenspule I ist so     aufgewiekelt,     wie dies die     Fig.    2 erkennen lässt, wo die zum  Zweig a gehörigen     Teilleitergänge    mit 1 bis 4  und die zum Zweig a' gehörigen Teilleiter  gänge mit 1' bis 4' bezeichnet sind, während  die Leiter des Zweiges b mit 5 bis 8 und die  des Zweiges b' mit 5' bis 8' angegeben sind.  Aus der Zeichnung ist ohne weiteres zu er  sehen, wie auf je einen Teilleiter des einen       Windungsganges    ein Teilleiter des andern       Windungsganges    folgt.

   Die     Verbindung    mit  der     benachbarten    Scheibenspule     II,    die     glei-          eheimassen    gewickelt     ist,    ist über den Verbin  dungsleiter 70 hergestellt.

   Wenn man wegen  des unter Umständen     sehwierig        herstellbaren     Anschlusses des     Vembindungsleiters    40 an den  Leiterstücken 30 und 50, die als sog.     T-Stück-          Verbindung    auszuführen ist, verzichten will,  kann man beispielsweise zu der     einfacheren     Schaltung nach     Fig.    3 übergehen, wo die in  einandergewickelten     Teilleiterzweige   <I>a,</I>     a'    und  b, b' der- beiden     Windungsgänge    in der Weise  verbunden werden,

   dass der Leiter 40' das  Ende des Zweiges a mit dem Anfang des  Zweiges b und der Leiter 40" das Ende des  Zweiges a' mit dem Anfang des Zweiges b'       verbindet    und die     Parallelschaltung    der Teil-         leiter   <I>a, a'</I> sowie der damit in Reihe geschal  teten Teilleiter b, b' am Anfang und Ende  der Spule durch die Leiter 20 und 60. erfolgt.  Die Zusammenschaltung der     Scheibenspulen    I  und     II    kann     mittels    des Verbindungsleiters 70  erfolgen.  



  Die angegebene Schaltung gilt sinngemäss  selbstverständlich auch für Spulen mit mehr  als zwei     ineinandergewickelten        Windungsgän-          gen    und für eine     Auftrennung    in mehr     als     zwei parallele Zweige. Darüber     hinaus    ist das       erfindungsgemässe    Schaltprinzip grundsätz  lich auch für in anderer     Weise    ausgeführte  Wicklungen, z. B.     Lagenwicklungen    u. a., an  wendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wicklung, insbesondere für Transforma toren, die als aus ineinandergewickelten, mehr gängigen Wicklungselementen aufgebaute Röhrenwicklungen ausgebildet ist, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens zwei parallel geschaltete Teilleiter einen Windungsgang bil den und dass wenigstens zwei solcher Win- dungsgänge so ineinandergewickelt und mit einander verschachtelt sind, dass jeweils auf einen Teilleiter des einen Windungsganges ein Teilleiter eines andern Windungsganges folgt. UNTERANSPRUCH Wicklung nach Patentanspruch,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Parallelschaltung der einzelnen Teilleiter der Windungsgänge erst nach mehreren hintereinandergeschalteten Windungsgängen erfolgt.
CH322776D 1953-06-16 1954-05-29 Wicklung, insbesondere für Transformatoren CH322776A (de)

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DE322776X 1953-06-16

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CH322776A true CH322776A (de) 1957-06-30

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CH322776D CH322776A (de) 1953-06-16 1954-05-29 Wicklung, insbesondere für Transformatoren

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1119405B (de) * 1958-08-28 1961-12-14 Oerlikon Maschf Stossspannungssichere Wicklung fuer Transformatoren u. dgl.
DE102007036052A1 (de) * 2007-08-01 2009-02-05 Epcos Ag Stromkompensierte Drossel und Schaltungsanordnung mit einer stromkompensierten Drossel

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1119405B (de) * 1958-08-28 1961-12-14 Oerlikon Maschf Stossspannungssichere Wicklung fuer Transformatoren u. dgl.
DE102007036052A1 (de) * 2007-08-01 2009-02-05 Epcos Ag Stromkompensierte Drossel und Schaltungsanordnung mit einer stromkompensierten Drossel
US9305695B2 (en) 2007-08-01 2016-04-05 Epcos Ag Current-compensated choke and circuit arrangement with a current-compensated choke

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