CH321002A - Einrichtung zum Behandeln von Flüssigkeiten mit Gasen - Google Patents

Einrichtung zum Behandeln von Flüssigkeiten mit Gasen

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CH321002A
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CH
Switzerland
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treatment chamber
edge baffles
wall
edge
baffles
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English (en)
Inventor
Leo Maerky Herbert
Original Assignee
Kerag Kesselschmiede Apparate
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/20Mixing gases with liquids
    • B01F23/23Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids
    • B01F23/233Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids using driven stirrers with completely immersed stirring elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/60Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description


  



  Einrichtung zum Behandeln von Flüssigkeiten mit Gasen
Das Hauptpatent Nr. 314316 betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Behandeln von Flüssigkeiten mit Gasen.



   Gemäss dem Hauptpatent ist zur   Behand-    lung von Flüssigkeiten mit Gasen eine   Behandz      lungskammer vorhanden,    in der die zu be  gasende    Flüssigkeit unter der Einwirkung eines umlaufenden rotationssymmetrischen Körpers steht. Zur Erzielung des dort näher   besehriebenen    Effektes ist es erforderlich, dass die Flüssigkeit in der Behandlungskammer, abgesehen von den unmittelbar der bewegten Körperoberfläche   benachbarten Flüs-    sigkeitssehichten, vom rotierenden Körper nur langsam mitgeführt wird.

   Hierzu wird die Innenseite der Behandlungskammerwandung gewöhnlich mit sogenannten Rand  staublechen    versehen, die von der Wandung aus nach innen   ragen und längs achspar-      alleler    Mantellinien   auf der Wandung ange-    bracht sind. Derartige Randstaubleche bewir ken eine zusätzliche Bremsung der äussern Flüssigkeitsschichten, was für das Verfahren   gemma.    dem Hauptpatent einen erwünschten Effekt darstellt.



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine besondere Ausgestaltung dieser   Bandstau-    bleehe. Die erfindungsgemässe Einrichtung zeichnet sich dabei dadureh aus, dass die Behandlungskammer, die den umlaufenden ro  tationssymmetrischen    Körper konzentrisch umschliesst und denselben im Durchmesser mehrfach übertrifft, auf der Innenseite ihrer Wandung mit Randstaublechen versehen ist, die angenähert längs einer in Achsrichtung    verlaufenden, mindestens eingängigen Schrau-    benfläehe angeordnet sind, zum Zwecke, in der Kammer eine axialgerichtete Flüssigkeits  stromung    zu erzeugen.



   Die Erfindung ist nachstehend an Hand einer beispielsweisen Ausführung nach Fig. 1 und 2 näher beschrieben. Hierbei ist :
Fig. 1 eine Ansicht der Behandlungskammer in   sehematischer    Darstellung,
Fig. 2 eine Abwicklung der Wandung der Behandlungskammer nach Fig.   1,    von der Innenseite aus gesehen.



   Die Fig.   1    zeigt eine Ansicht der zylin  drischen    Behandlungskammer gemäss dem Hauptpatent, bestehend aus dem Rotationskörper   1    und der ihn konzentrisch   umschlie-       ssenden, die Behandlungskammer begrenzen-    den Wandung 3. In den Innenraum 2 der Be  handlungskammer    ragen die Randstaubleche   11,    die hier beispielsweise aus einzelnen   Teil-    stücken bestehen.



   Die Anbringung der   Randstaubleehe    11 auf der Innenseite der Wandung 3 ist aus der Fig. 2 ersichtlich, die eine Abwicklung der zylindrischen Wandung   3    darstellt, aufgeschnitten gedacht längs der Mantellinie A.



  Die einzelnen Teile der   Randstaubleche    sind auf der Innenseite der Wandung 3, auf dieser weitgehend senkrecht stehend, längs einer Schraubenfläche angeordnet, die in axialer Richtung verläuft und eine   Steigung a auf-    weist. Dabei bildet die Gesamtheit aller Randstaubleche eine mehrgängige Schraube. Im   Ausführungsbeispiel nach    Fig. 1 und 2 sind vier gleich lange   Bandstaubleche    11 erforder  lich,    um eine ganze Windung der   Schrauben-    fläche auszuführen, jedoch sind bei   gleicli-    bleibender Steigung a auch kürzere oder längere Staubleche verwendbar.

   Die Lücken zwischen den längs der gleichen Schraubenfläche   aufeinanderfolgenden Randstaubleehe    11 sind ohne wesentlichen Einfluss auf die   Wirkungs-    weise, können aber natiirlich auch, beispielsweise   durch Versehweissen    der Kanten, ganz vermieden werden.



   Die Steigung a der mindestens   eingängi-    gen   Schraubenfläche    aus Randstaublechen 11 ist an sieh beliebig. Es hat sich jedoch als vorteilhaft erwiesen, die Steigung a grösser als 45 Winkelgrade zu wählen. Natürlich   mu#    eine Abstimmung zwischen dem Durehmesser des Drehkörpers 1 und der Behandlungskammer, der Drehzahl des   Korpers,    der Zähigkeit der Flüssigkeit und dem Steigungswinkel a vorgenommen   werden, um die tangen-    tiale Strömung   mögliehst vollständig    in axiale Richtung umzulenken, das heisst in der Behandlungskammer eine intensive axiale Strömung zu erzeugen.

   Ferner ist die Dimensionierung der Steigung der Schraubenflächen auch von der jeweils erwünschten Verweilzeit der Flüssigkeit in einer   Behandlungs-    kammer bestimmter Länge abhängig.



   Die Umlenkung der tangential   gerichte-    ten Strömung in eine axial gerichtete   Flüssig-      keitsströmung    ermöglicht bei der Anwendung der Behandlungskammer nach dem Hauptpatent einen bedeutenden   Energiegewinn,    wenn ohnedies die zu behandelnde   Flüssig-    keit in axialer Riehtung durch die Behand  lungskammer strömt.    Der Energiebedarf für die Fortbewegung der Flüssigkeitsmenge verringert sich um den   Energiegewinn,    den die erfindungsgemässe Anordnung der   Randstavl-    bleche 11 bringt.

   Dieser Energiegewinn kann so   gro#    sein, dass bei gewissen Anwendungen ein zusätzliches Fortbewegungsmittel für den   Plüssigkeitsstrom    durch die   Behandlungs-    kammer völlig entbehrlich ist. Die   zur Er-      zielung    einer bestimmten Begasung pro Mengeneinheit der Flüssigkeit insgesamt   aufzu-    wendende Energie wird durch die Verwendung der vorliegenden Erfindung somit ver   ringert, was einer merklichen Wirkungsgrad-    steigerung   gleichkommt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch II des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlungskammer, die den umlaufen- den rotationssymmetrischen Körper konzentrisch umschlie#t und denselben im Dureli- messer mehrfach übertrifft, auf der Innenseite ihrer Wandung mit Randstaublechen versehen ist, die angenähert längs einer in Achsrichtung verlaufenden, mindestens ein gängigen Schraubenfläche angeordnet sind, zum Zwecke, in der Kammer eine axialgerichtete Flüssigkeitsströmung zu erzeugen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Randstau- bleche aus einzelnen Teilstücken bestehen, die in ihrer Gesamtheit eine mindestens ein gängige Schraubenfläche bilden.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass je vier Teilstüeke aneinandergereiht eine ganze Windung der Sehraubenfläehe bilden.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Randstaubleche praktisch senkrecht auf die Innenwandung der Behandlungskammer aufgesetzt sind.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Randstau- bleche mehrgängige Sehraubenflächen bilden, deren jede eine Steigung von mehr als 45 besitzt.
CH321002D 1953-08-06 1953-08-06 Einrichtung zum Behandeln von Flüssigkeiten mit Gasen CH321002A (de)

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CH314316T 1953-08-06

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