CH320970A - Rundfunkempfänger mit Ferritantenne - Google Patents

Rundfunkempfänger mit Ferritantenne

Info

Publication number
CH320970A
CH320970A CH320970DA CH320970A CH 320970 A CH320970 A CH 320970A CH 320970D A CH320970D A CH 320970DA CH 320970 A CH320970 A CH 320970A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ultra
ferrite antenna
antenna
waves
radio receiver
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Autophon Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Autophon Ag filed Critical Autophon Ag
Publication of CH320970A publication Critical patent/CH320970A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H2/00Networks using elements or techniques not provided for in groups H03H3/00 - H03H21/00
    • H03H2/005Coupling circuits between transmission lines or antennas and transmitters, receivers or amplifiers
    • H03H2/008Receiver or amplifier input circuits

Landscapes

  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description


  <B>Rundfunkempfänger mit</B>     Ferritantenne       In neuerer Zeit werden Rundfunkempfän  ger in zunehmendem Masse mit eingebauter       Ferritantenne    ausgerüstet. Eine solche     Ferrit-          äntenne    besteht bekanntlich aus einem     Ferrit-          stab,    welcher Spulen trägt und drehbar ge  lagert ist. Die Antenne hat eine Richtcharak  teristik und ergibt beim Vorhandensein von  Störsendern eine. Empfangsverbesserung, so  fern Nutz- und Störsender in verschiedenen       Riehtungen    liegen.

   Der Nachteil der     Ferrit-          antenne    besteht jedoch in der von ihr abgege  benen, gegenüber einer gewöhnlichen     Zimmer-          oder    Hochantenne kleineren Spannung. Bei  den bis jetzt bekannten Rundfunkempfängern  wird die dadurch bedingte verminderte Emp  findlichkeit in Kauf genommen, oder es ist  eine besondere Vorstufe eingebaut, welche     nur     beim Empfang mit     Ferritantenne    wirksam ist.  



  Neuere Rundfunkempfänger sind meist  auch für den Empfang von     frequenzmodulier-          ten    Ultrakurzwellen eingerichtet. Die von der  Antenne kommenden     Signale    gelangen dabei  auf eine     Eingansgverstärkerröhre,    von wo sie  nach der Verstärkung abgestimmten Kreisen  zugeführt werden. In den bis jetzt bekannten  Rundfunkempfängern dient diese Eingangs  verstärkerröhre ausschliesslich der Verstär  kung von Ultrakurzwellen.  



       Laie    vorliegende Erfindung ermöglicht nun  den Bau von Rundfunkempfängern mit den  Vorteilen der beschriebenen Empfänger, je  doch mit reduziertem Aufwand. Sie betrifft  einen.     Rundfunkempfänger    mit     Ferritantenne,       welcher den wahlweisen Empfang mit     ITilfe     von aussenliegenden Antennen von Sendun  gen auf Ultrakurzwellen und     mindestens    auf  Mittelwellen und     ziun    Empfang von Sendun  gen mit Hilfe der     Ferritantenne    mindestens  auf Mittelwellen erlaubt.

   Beim Empfang mit  der     Ferritantenne    durchlaufen dabei die Si  gnale gegenüber dem entsprechenden Emp  fang mit der ausserhalb des Empfängers lie  genden Antenne eine zusätzliche Verstärker  stufe. Der erfindungsgemässe Rundfunkemp  fänger ist     dadurch        gekennzeichnet,    dass die  Eingangsverstärkung der Ultrakurzwellen  signale durch dieselbe     Verstärkerröhrenkom-          bination    wie die zusätzliche Verstärkung der  von der     Ferritantenne    herrührenden Signale  erfolgt.  



  In der Figur ist derjenige Teil des  Schaltungsschemas eines Ausführungsbeispiels  des erfindungsgemässen     Rundfunkempfängers     dargestellt, der zum Verständnis der     Erfin-          diu@g    notwendig ist. Mit     FA    ist die     Ferrit-          antenne    bezeichnet, mit V eine Doppeltriode,  welche sowohl als Eingangsverstärker bei Ul  trakurzwellenempfang als auch als zusätzliche       Verstärkerröhre    beim Empfang mit     Ferrit-          antenne    wirkt.

   Mit     F1-F4    sind Schaltseg  mente eines     Umschalters    bezeichnet, welche  beim Übergang vom Ultrakurzwellenempfang  auf Empfang mit     Ferritantenne    gleichzeitig  ihre Stellung verändern. Mit A ist ein Schal  ter bezeichnet, welcher umgelegt wird, wenn  Mittelwellen mit der ausserhalb des Empfän-           gers    liegenden Antenne empfangen werden  sollen. Die gezeichneten     Stellungen    entspre  chen dem     Ultrakurzwellenempfang.    Die übri  gen Schaltteile sind in allgemein verständ  lichen Symbolen dargestellt und bezeichnet.  Auf ihre Funktion wird während der nach  folgenden Beschreibung näher eingegangen.  



       BeimEmpfang        vonUltrakurzwellen(UKW)          wird    das Antennensignal symmetrisch an den  Buchsen     UKIV    dem Empfänger zugeführt,  wo es über den Übertrager T und den Kon  densator C2 an das Gitter des Röhrensystems  links der Röhre V gelangt. Die Grösse dieses  Kondensators ist so gewählt, dass er bei UKW  eine kleinere Impedanz als die aus der Spule       L1    und dem     Kondensator    C3     bestehende    Serie  schaltung aufweist, so dass trotz der über C2,  <I>L1, C3</I> erfolgenden     Spanntungsteilung    der  grösste Teil der von T gelieferten Spannung  an das Gitter der Röhre V gelangt.

   Der Kon  densator Cl wird so gewählt, dass mit den       Wicklungen    des Übertragers T zusammen im  Frequenzbereich der Ultrakurzwellen eine       Parallelresonänz    entsteht. Das Gitter des     Röh-          rens.##stems    links ist über die beiden Wider  stände     R1        und    R4 an Masse gelegt. Die     Git-          tervorspann.ung    wird in bekannter Weise  durch einen Kathodenwiderstand R2, welcher  durch einen Kondensator C4 überbrückt ist,  erzeugt.

   Das     Röhrensystem    rechts ist gleich  strommässig in Serie zu demjenigen links ge  schaltet     und    arbeitet in-     Gitterbasissehaltung,     indem das Gitter über den Kondensator C6  an Masse liegt. Gleichstrommässig wird dieses  Gitter durch den aus den Widerständen R6  und R3 bestehenden     Spannungsteiler    auf dem  zum richtigen Arbeiten. notwendigen Poten  tial gehalten.

   Die Schaltung dieser beiden  Röhrensysteme ist unter dem Namen     Cascode-          sehaltung        bekannt        und        bietest    den Vorteil  eines hohen     Verstärkungsgrades    bei kleinem  Rauschen für die in Frage stehenden hohen  Frequenzen. Die Anodenspannung wird dem  Röhrensystem rechts über den Widerstand  R5 und die dazu in Serie liegende Spule L2  zugeführt. R5 ist jedoch     wechselstrommässig     über den Kondensator C10 und den Schalter  F3 kurzgeschlossen.

   Die in der Spule L2    induzierte Spannung wird induktiv     auf    den  aus der Spule L3 und dem Kondensator C3  bestehenden     Abstimmkreis    für Ultrakurzwel  len übertragen und gelangt von dort     naeh    der       UKjV-l-lischstufe        J7LT.    Mit dem Kondensator       C7    wird der eine Pol des genannten     Abstimm-          kreises        wechselstrommässig    an Masse gelegt.  



  Beim Empfang mit     Ferritantenne    sind  sämtliche mit F bezeichneten Schalter in der  nicht gezeichneten Stellung. Die     Ferrit-          a        ntenne    bildet dann einen Teil eines Par  allelresonanzkreises, indem ihr über den  Schalter F2 der Drehkondensator C9 parallel  geschaltet ist. Das Signal wird über die aus  C3 und     Ll    bestehende     Serieschaltung    dem  Gitter des Röhrensystems links der Röhre V  zugeführt.

   Die Impedanz der aus C3 und     L1     bestehenden     Serieschaltung    wird dabei so ge  wählt, dass sie im Mittelwellenbereich nied  riger als diejenige des Kondensators C2 ist,  so dass trotz der über C3, L1.,<I>C2, T</I> erfol  genden Spannungsteilung der grösste Teil der  von der     Ferritantenne    gelieferten Spannung  an das Gitter der Röhre V gelangt. Der Schal  ter F4 ist nun geöffnet, und dem Gitter     wird     über die Widerstände R4 und     R1    eine Gleich  spannung zur automatischen     Lautstärkeregu-          lierung    zugeführt. Der Kondensator C5 siebt  aus     dieser    Spannung noch vorhandene Wech  selkomponenten aus.

   Der     Widerstand    R5  wirkt nun als Anodenbelastung des Röhren  systems rechts, da er nicht mehr durch den  Schalter F3 kurzgeschlossen ist. Die     Induk-          tivität    der Spule L2 ist so bemessen, dass sie       im    Mittelwellenbereich keine namhafte Im  pedanz darstellt, so dass die Anodenwechsel  spannung fast ausschliesslich an R5 liegt. Sie  wird am Punkt zwischen der Spule L2 und  dem     Widerstand    R5 abgenommen     tuid    über  den Kondensator C10 nach der Mischstufe  für Mittelwellen     JID1    geführt.  



  Beim     Empfang    von     Mittelwellen    mit einer       aussenliegenden    Antenne ist der Schalter F2  in der gezeichneten Lage, der Schalter A da  gegen nimmt die nicht gezeichnete Lage ein.  Von der Antenne     ANT    gelangt nun das       3lochfrequenzsignal    auf die Spule L4, von wo      es induktiv auf den aus der Spule L5 und  dem     Drehkondensator    C9 bestehenden Par  alleIschwingkreis übertragen.     wird.    Von diesem  Kreise wird es direkt der Mischstufe für Mit  telwellen 3131 zugeführt. Die Röhre V ist  dann nicht als Verstärker im Betrieb.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rundfunkempfänger mit Ferritantenne zum wahlweisen Empfang mit Hilfe von aussenliegenden Antennen von Sendungen auf Ultrakurzwellen und mindestens auf Mittel wellen und zum Empfang von Sendungen mindestens auf Mittelwellen mit Hilfe der Ferritantenne, wobei beim Empfang mit der Ferritantenne die Signale gegenüber dem entsprechenden Empfang mit der ausserhalb des Empfängers liegenden Antenne eine zu sätzliche Verstärkerstufe durchlaufen, da durch gekennzeichnet,
    dass die Eingangsver stärkung der Ultrakurzwellensignale durch dieselbe Verstärkerröhrenkombination wie die zusätzliche Verstärkung der von der Ferrit- antenne herrührenden Signale erfolgt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Rundfunkempfänger nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingangskreis für Ultrakurzwellenempfang über einen Kondensator, die Ferritantenne dagegen über eine im Vergleich zum. genann ten Kondensator für Ultrakurzwellen höhere und für Mittelwellen niedrigere Impedanz an den Eingang der genannten Verstärkerröh- renkombination gekoppelt ist.
    2. Rundfunkempfänger nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Verstärkerröhrenkombination in einer sogenannten Cascodeschaltung besteht. 3.
    Schaltungsanordnung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anodenspannung der erwähnten Verstärker- r öhrenkombination über eine aus einer min destens im Mittelwellenband wirksamen Be- lastungsimpedanz und einer Spule bestehende Serieschaltung zugeführt wird, wobei die Spule mit einer andern in einem auf ultra kurze Wellen abgestimmten Kreise liegenden Spule induktiv gekoppelt ist.
CH320970D 1954-08-19 1954-08-19 Rundfunkempfänger mit Ferritantenne CH320970A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH320970T 1954-08-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH320970A true CH320970A (de) 1957-04-15

Family

ID=4498198

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH320970D CH320970A (de) 1954-08-19 1954-08-19 Rundfunkempfänger mit Ferritantenne

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH320970A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0193995B1 (de) Schaltungsanordnung für einen Tuner zur Umschaltung mehrerer Frequenzbereiche
DE1616754B1 (de) Tuner-Eingangsschaltung für einen Empfaenger,insbesondere für einen Fernsehempfänger
CH320970A (de) Rundfunkempfänger mit Ferritantenne
EP0255174B1 (de) Rundfunkempfänger
DE1011478B (de) UEberlagerungsempfangsschaltung fuer Ultrakurzwellen
EP0042853B1 (de) Abstimmbare empfängereingangsschaltung
DE659199C (de) Zwischenfrequenzempfaenger fuer mehrere Wellenbereiche
DE2533868A1 (de) Hf-empfangsantenne
DE684956C (de) Abstimmbares Kopplungsglied fuer die Eingangskreise von Mischroehren von UEberlagerungsempfaengern
DE968071C (de) Empfaenger mit wahlweiser Verstaerkung einer kurzwelligen Zwischenfrequenz beim UKW-Empfang oder einer kurzen Empfangswelle in derselben Empfaengerstufe
AT147615B (de) Hochfrequenzkopplungssystem.
DE612824C (de) Roehrenempfangsschaltung mit Rueckkopplung
GB481020A (en) Improvements in or relating to frequency changer systems for multi-range wireless receiving apparatus
DE2045821C3 (de) Rundfunkempfänger für wahlweisen Überlagerungsempfang frequenz- oder amplitudenmodulierter Schwingungen
US2222424A (en) Noise reduction system
DE669326C (de) Anordnung zur Erzielung selbsttaetiger Regelungen in Empfaengern
DE1135529B (de) Abstimmeinheit fuer UEberlagerungsempfaenger zum Empfang sehr kurzer elektromagnetischer Wellen
AT223673B (de) Kanalumschaltung in einer selbstschwingenden Transistormischstufe
AT146291B (de) Radioempfangsgerät für den Empfang zweier oder mehrerer Wellenlängenbereiche.
AT148795B (de) Vorrichtung für die Abstimmung von Empfängern.
DE19839857A1 (de) Rundfunkempfangsgerät
AT217522B (de) Kombinierter Fernsehkanalschalter für VHF und UHF
AT152403B (de) Überlagerungs-Empfänger.
DE691493C (de) Auf mehrere Wellenbereiche umschaltbarer Empfaenger
DE954971C (de) Umschaltbarer AM-FM-Empfaenger