CH320730A - Diffusionsturm zum Auslaugen, insbesondere von Zuckerrübenschnitzeln, im Gegenstrom - Google Patents

Diffusionsturm zum Auslaugen, insbesondere von Zuckerrübenschnitzeln, im Gegenstrom

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CH320730A
CH320730A CH320730DA CH320730A CH 320730 A CH320730 A CH 320730A CH 320730D A CH320730D A CH 320730DA CH 320730 A CH320730 A CH 320730A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B10/00Production of sugar juices
    • C13B10/08Extraction of sugar from sugar beet with water
    • C13B10/10Continuous processes
    • C13B10/102Continuous processes having rotatable means for agitation or transportation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description


  Diffusionsturm zum Auslaugen, insbesondere von Zuckerrübenschnitzeln, im Gegenstrom    Bei den bekannten Diffusionstürmen wurde  bisher meistens so     verfahren,    dass zunächst die  frischen Schnitzel im     Brühtrog    mit einer     viel-          faehen    Menge von Rohsaft im     Gleichstrom    um  spült     wurden,    um sie auf eine Temperatur von  etwa i0-80  am Ausgang des     Brühtroges    zu  bringen. Erst. im Diffusionsturm wurde die  bei dieser Temperatur in den Turm einge  führten Schnitzel in den Zustand der     Plasmo-          1vse    überführt.

   Zum Durchführen der<B>100%-</B>  igen     Plasmolvse    ist. aber je nach der     Jewei-          ligen    Temperatur der Schnitzel eine gewisse  Zeit. erforderlich, die für die Diffusionszeit  im Turm verlorengeht, was bedeutet, dass der  Turm um     ein    gewisses Volumen grösser gebaut  werden muss.  



  Zum Transport der     Schnitzelmasse    durch  den     Diffusionsturin    im     Gegenstrom    zur     Aus-          1        augeflüssigkeit    wurden im allgemeinen     Sehnek-          ken    verwendet, die in manchen Fällen durch       Aufhalter        unterbroehen    werden. Jeder     Schnek-          kengang    besitzt aber bekanntlich verschiedene  Steigungen, die proportional zu ihrem Radius  abnehmen.

   Die günstigste Förderwirkung  einer     Sehneeke    liegt dort, wo der Steigungs  winkel der Schnecke am kleinsten ist, und die       Fördergeschwindigkeit    der     Schnitzelmaische     ist am     äussern    Umfang     gzösser    als am     innern          Umfang.    Hinzu kommt noch, dass der grösste       @taticlruek    einer Schnecke bei dem grössten       Steigungswinkel        liegt,    also am     innern        Umfang     der Schnecke, so dass die     Schnitzelmaische    das    Bestreben hat,

   zur     Herbeiführung    eines       Druckausgleiches    vom innern Umfang der  Schnecke nach aussen zu wandern. Die     unter-          sehiedliehen    Steigungswinkel einer Schnecke       Lind    der damit     bewirkte        unterschiedliche    Stau  druck -bewirken also ein Wandern der Mai  sehe von innen nach aussen und damit ein  schnelleres Steigen der äussern Schnitzel  schichten im Turm.  



  Eine Schnecke erzeugt. also eine nicht     mi          beeinflussende    Bewegung der einzelnen Schnit  zel und     Schnitzelsehichten    auch in radialer  Richtung, so dass die durch den Turm beweg  ten     Schnitzelmassen    ungleichmässig ausgelaugt  am Ende des Turmes ankommen. Und hier  bei trotzdem grössere Zuckerverluste zu ver  meiden, muss die     Absüsswassermenge    nach der  am schnellsten wandernden     Schnitzelschicht     bemessen werden, so dass die Abzugsmenge des  Wassers höher liegt als bei einem Diffusions  turm, bei dem ungestörte     Schnitzelschichten     im reinen Gegenstromprinzip zum Abzug  wasser     abgesüsst    werden.  



  Man hat daher auch bereits vorgeschlagen,  den Transport der     Schnitzelmaische    im Turm  dadurch zu bewirken, dass im untern Teil des       Turmes    ein keilförmiger     Schnitzelverteiler    mit  hinterem     Schnitzelgemischaustritt    auf einem  Siebboden umläuft, dessen Umlaufgeschwin  digkeit so gross ist, dass die keilförmige Fläche  des     Schnitzelverteilers    das     Schnitzelgemisch     erfassen und hochheben kann, -um die hintere           Öffnung    für die neueintretende Schnitzel  maische freizuhalten.

   Bei diesem Diffusions  turm wird ebenfalls die     Schnitzelmaisehe     lediglich vorgewärmt, nicht aber vom Eintritt  in den Turm 100%ig in den Zustand der       Plasmolyse    übergeführt. Ferner tritt der be  absichtigte Effekt insofern nicht ganz ein, als  hinter dem umlaufenden     Schnitzelv        erteiler     infolge des statischen Druckes der Schnitzel  säule die emporgehobenen Schnitzel sofort  wieder auf den Siebboden herabsinken,

   ohne  Platz für     netueintretende    Schnitzel     freizi-i-          machen.    Weiterhin ist bei diesem Diffusions  turm     unmittelbar    vor der hintern Austritts  öffnung der Schnitzel eine Reinigungsvor  richtung für das Sieb vorgesehen, die ihren  Zweck nur zum Teil erfüllen kann, weil die  aus dem Sieb entfernten     Schnitzelteile    sich vor  der Reinigungsvorrichtung anhäufen und den  Raum zwischen der vordern Kante des     Schnit:

            zelverteilers    und der     Reinigungsvorriehtung          ausfüllen.    Hier wird eine ständige Verstop  fung des Siebes stattfinden, weil die abge  bürsteten     Pülpeteilchen    in die     Zwischenräume     des Siebes eindringen.  



  Die Erfindung betrifft nun einen Dif  fusionsturm, der ermöglicht, bei der Dif  fusion von     Zuckerrübenschnitzel    in einem       Auslaugturm    die Diffusionszeit sehr kurz zu  halten und zur Erzielung eines guten     Auslau-          gungsgrades    alle in den Turm eingeführten  Schnitzel einer gleichmässigen     Auslaugung    zu       unterwerf    en.  



  Die     Eifindung    geht von dem bekannten       Diffusionsturm    aus, bei dem in einem zylin  drischen Rohr ein Mittelrohr konzentrisch an  geordnet     ist    und ein keilförmiger Schnitzel  verteiler sich im untern Teil des Turmes über  einem ständig zu reinigenden Siebboden dreht,  wobei der     Schnitzelverteiler    einen Schnitzel  kanal besitzt, aus dem die mittels einer  Pumpe in der Drehachse des Verteilers zuge  führte     Schnitzelmaische    in den Diffusionsraum  des Turmes eintritt.  



  Der erfindungsgemässe Diffusionsturm ist  dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderkante  des an dem drehbaren Mittelrohr befestigten       Schnitzelverteilers    durch eine Anzahl neben-    einander angeordneter,     unabhängig    vonein  ander in lotrechter Richtung     beweglieher     Gleitschuhe gebildet ist, die auf dem Sieb  boden aufliegen, dass er eine regelnde     Einrieh-          ttmg    für den Druck der     Sehnitzelpumpe    be  sitzt und dass in Abständen über dem     Sehnit-          zelv        erteiler    Rührarme angeordnet sind,

   ober  halb welcher am feststehenden     zv        lindrisehen     Rohr befestigte, den     Durehtritt    der Schnitzel  maische ermöglichende Einbauten angeordnet.  sind.  



  Die erfindungsgemässe Ausbildung des Dif  fusionsturmes ermöglicht, die Nachteile der  bekannten Einrichtungen     zti    vermeiden.  



  Ein derart ausgebildeter Diffusionsturm  gestattet, die Schnitzel bei ihrem Durchgang  durch den     Diffusionsraum    des Turmes in allen       Quersehnittsteilen    des Diffusionsraumes     einer     gleichmässigen und weitgehenden     Auslaugung     zu unterwerfen, so dass sämtliche aus dem       Turm    austretenden Schnitzel praktisch den  gleichen     Auslaugungsgra.d    erreicht haben.  Zuckerverluste lassen sieh daher auf ein 'Min  destmass beschränken, da die Schnitzel prak  tisch den gleichen     Restzuekergehalt    besitzen,  der sehr gering sein kann.  



  Die Eigenart der     Turmbauart    ermöglicht  es,     da.ss    die einzelnen     Sehnitzel    in einer im.  wesentlichen senkrechten Bahn durch den  Turm wandern und ihre     Berührungsfläehen     zueinander oftmals wechseln, wobei sie wäh  rend ihrer senkrechten     Aufwärtsbewegung,     allenfalls einer Bewegung     auf    einer spiralför  migen Bahn gleichen Durchmessers, nicht. aber  von innen nach aussen wandernd einer sieh er  weiternden spiralförmigen Bahn folgen.  



  Die unabhängig voneinander in lotrechter  Richtung beweglichen     Gleitsehuhe    sorgen für  eine ständige Reinigung des Siebbodens, der  infolge der Wärmeeinrichtung keine Ebene  im mathematischen Sinne darstellt, sondern  sich verwirft und uneben wird. Die einzelnen       Gleitschuhe    können sich jeder Unebenheit  des Siebbodens anpassen.

   Der Druck der       Sehnitzelpumpe    lässt sieh leicht so regeln, dass  die aus dem     Sehnitzelverteiler        austretende          Schnitzelmaisehe        unmittelbar    an der Aus  trittsstelle auf dem Siebboden liegen bleibt,      das heisst, dass sich der Druck nicht, über die  gesamte Sieboberfläche verteilt, sondern un  mittelbar hinter der Austrittsstelle bereits auf  gezehrt ist.

   Um ein einwandfreies Arbeiten  eines so ausgebildeten Turmes zu gewähr  leisten, sind erfindungsgemäss in Abständen  über dem     Sehnitzelverteiler    Rührarme ange  ordnet und darüber feststehende, den Durch  tritt der     Sclinitzelniaisclie    ermöglichende Ein  bauten, und zwar aus dem Grunde, weil die       5ehnitzel    nach einem gewissen Weg im Turm  eine verfilzte Masse darstellen, die den Durch  tritt der     Auslaugeflüssigkeit    von oben nach  unten verhindert.

   Die verfilzten Schnitzel       müssen    also aufgelockert werden, dürfen hier  bei aber nicht von aussen nach innen wandern,  weil     dadurch    der     Auslaugegrad    der Schnitzel  teile unterschiedlich     wird.    Um dies zu     errei-          elien,    sind die festen Einbauten am besten  unmittelbar über den Rührarmen angeordnet.  



  In der Zeichnung sind verschiedene     Aus-          fiilirtingsformen    des erfindungsgemässen Dif  fusionsturmes dargestellt.  



       Fig.1        zeigt    einen     Diffusionsturin        1I11    lot  rechten Schnitt.  



       Fig.    2 zeigt einen     Schnitzelv    erteilen in per  spektivischer Darstellung.  



       Fig.3    zeigt diesen     Sehnitzelverteiler    im  Schnitt in Richtung 3-3 der     Fig.    1.  



       Fig.    4 zeigt denselben     Schnitzelverteiler    im  Querschnitt.  



  Fug. 5 zeigt eine andere Ausführungsform       des        Sclniitzelverteilers    im Querschnitt.       Fig.6    zeigt in vergrössertem Massstab den       hl    den     Sehnitzelverteiler    eingebauten Regler  uni Querschnitt.  



       Fig.    7 zeigt einen Schnitt in Richtung 6-6       der        Fin-.    1.  



       Fig.    8     zeigt    in perspektivischer Darstellung  die Zuführungsvorrichtung für das     Absüss-          wasser,          Fig.    9 den Wasserverteilerkasten von oben  gesehen und       Fig.    10 einen Schnitt in Richtung 10-10  der     Fig.    9.  



       Fig.11    zeigt einen Schnitt in Richtung       :5-5    der     Fig.    1.         Fig.    12 zeigt eine andere Ausführungsform  der Rührarme im Querschnitt in Richtung       l2-12    der     Fig.    13,

   und       Fig.13    zeigt einen Längsschnitt durch  einen Rührarm in Richtung 13-13 der     Fig.12.          Fig.14    zeigt einen Diffusionsturm anderer       Ausführungsform    im senkrechten Querschnitt  und       Fig.    15 einen gleichartigen Schnitt mit per  spektivischer Darstellung des     Schnitzelver-          teilers.     



       Fig.16    zeigt einen Schnitt in Richtung  16-16 der     Fig.    14.  



       Fig.17    zeigt einen Rührarm nach     Fig.16     in perspektivischer Darstellung.  



       Fig.18    zeigt einen     Diffusionsturm    im lot  rechten Querschnitt mit Rührarmen anderer  Ausführung.  



       Fig.    19a. zeigt eine Aufsicht zu     Fig.    18,  und       Fig.19b    zeigt einen Schnitt in Richtung       1.9b-19b    der     Fig.    18.  



       Fig.    20 zeigt einen Rührarm nach     Fig.    18  und 19 in     perspektivischer    Darstellung und die       Fig.    21, 22, 23 und 24     Querschnittsformen     der Roststäbe im Schnitt in     Richtung        A-B     der     Fig.    20.  



       Fig.    25 zeigt einen Regler im Querschnitt.  Der     Diffilsionsturm    nach     Fig.    1 besteht aus  einem senkrecht stehenden hohlzylindrischen  Gehäuse 1, das unten durch einen konischen  Boden 2 abgeschlossen ist. Im Innern des  von dem Gehäuse 1 gebildeten Turmes ist kon  zentrisch zu dem zylindrischen Gehäuse 1 ein  Mittelrohr 3 angeordnet, das mittels eines  Motorantriebes 4 unter Zwischenschaltung des  Zahnradgetriebes 5 um seine eigene Achse  drehbar ist und in einem im untern Teil des  Turmes angeordneten Lager 6 drehbar ge  lagert ist. Das drehbare Mittelrohr 3 dient  dazu, den     Sehnitzelverteiler    9, die Rührarme  10 und den     Sehnitzelauswerfer    11 zu drehen.

    Oberhalb des konischen Bodens 2 ist die freie  Innenfläche des Turmes durch ein Spaltsieb  7 abgeschlossen, und ein zweites Sieb 8 schliesst  den Turm 1 in der Höhe der obersten     Schnit-          zellage    ab.      Die     Schnitzelmaische    wird bei 12 mittels  des Rohres 13 in den Turm eingeführt. Die       Verlängerung    des Rohres 13 stellt das Rohr     9a     dar, dessen oberes Ende in den     Sehnitzelkanal     9b (Fug. 2, 3 und 4) des     Sehnitzelverteilers    9  einmündet.

   Der mit dem Innenrohr 3 sieh  drehende     Schnitzelverteiler    9 besitzt ein in  geringem Abstand über das Spaltsieb glei  tendes unteres     Abschlussblech    9c und ein mit  Abstand darüber angeordnetes oberes Blech  9d. Der Zwischenraum zwischen den Blechen  9c und 9d wird, mit Bezug auf die Dreh  richtung des     Schnitzelverteilers,    vorn durch  eine beide Bleche verbindende, etwa radial ver  laufende Wand 9e abgeschlossen, während die  ser Raum, mit Bezug auf die     Drehriehtung,     hinten zum Zwecke des Austrittes der     Schnit-          zelmaisehe    offen ist.

   Der von den Teilen 9e,       9cl    und 9e gebildete     Schnitzelkanal    9b wird  nach der Gehäusewand 1 zu durch eine senk  rechte, derart gekrümmte     M'and    9 f abgeschlos  sen, dass die Gehäusewand 1 des     Turmes    die       tangentiale    Verlängerung der Wand 9 f dar  stellt. Die innere Begrenzungswand     9g    zwi  schen dem Rohrstück 9a und dem Innenrohr 3  ist ebenfalls derart gekrümmt, dass das Innen  rohr 3 die     tangentiale    Verlängerung dieser  Wand     9g    darstellt.

   Diese Form des     Sclinitzel-          kanals    9b ermöglicht einen gleichmässigen Aus  tritt der     Sehnitzelmaische    auf der ganzen  Länge des     Sehnitzelkanals    9b, dergestalt, dass  die     Sclinitzelmaische    auf der Länge des       Sehnitzelverteilers    9 nicht nur in gleicher  Höhe,

   sondern auch mit gleichem Schnitzel  gehalt den     Schnitzelkanal    v     erlässt.    Beim  Übertritt der austretenden     Schnitzelinaisehe     von dem untern Blech 9c auf das     Siebbleeh    7  läuft die zwischen den einzelnen     Schnitzelteil-          chen    befindliche Flüssigkeit durch das Sieb  blech 7 ab, wobei die verbleibenden Schnitzel  eine     gleichhohe    Schicht auf dem Siebblech bil  den sollen.  



  Das kann auf verschiedene     Art    und Weise  erzielt werden, z. B. indem man der Austritts  kante des untern Bleches 9c eine besondere  Form gibt, wie aus     Fig.    2 ersichtlich ist. Zur  Festlegung der Kurvenform dieser Kante wer  den in den Turm geschnitzelte     Mohrrüben            eingeführt,    die dann bei richtiger Gestal  tung der Austrittskante des Bleches<B>9e</B> als       geschlossene    Schicht.

   oben im     Turin    austreten       missen.    Dadurch, dass das Blech     9c    kürzer  gehalten wird als das     obere    Blech     9d    und  durch die beschriebene Form der Austritts  kante des     Bleehes    9c verliert die austretende       Selinitzelschieht    beim Austritt aus dem     Sehnit-          zelkanal    9b, jedoch bevor die hintere Kante  des     obern    Bleches     9d    sie freigibt, so viel Flüs  sigkeit,

   dass die     Sehnitzelmaisehe    auf der  Länge des     Sehnitzelverteilers    9 nicht nur  in gleicher Höhe, sondern auch mit gleichem       Sehnitzelgehalt    den     Sehnitzelkanal    v     erlässt.     



  Der vordere Teil des     Sehnitzelverteilers    9  wird durch eine Anzahl     Gleitschuhe    9h ge  bildet, die zweckmässig aus Buchenholz her  gestellt und mittels Stahlfedern 9i mit  der     vordern    Begrenzungswand     9e.    verbunden  sind. Sie geben dem     Sehnitzelverteiler    9  einen keilförmigen Querschnitt von der Höhe  der Begrenzungswand 9e und dienen dazu, die  darüber     laoeiaide        Sehnitzelinaisehe    während  des Umlaufes des     Sehnitzelverteilers    9 hoch  zuheben und     ;gleichzeitig    das Spaltsieb 7 stän  dig     zui    reinigen.

   Die     Unterteilung    der Ab  streicher 9h, auf der Länge des     Selinitzelver-          teilers    9     -ibt    die Gewähr     dafür,    dass sieh die  vordere Kante des     Sehnitzelverteilers    9 den  durch Wärmeeinwirkungen     hervorgerufenen     Unebenheiten der Oberfläche des Spaltsiebes 7  in jeder Stellung anpassen kann.  



  Der     Sclinitzelverteiler    kann auch     naeli          Fig.5        aus;-ebildet    sein.     Nach    dieser     Ausfüll-          rungsforin    ist. an der     Auslassöffnung    des       Schnitzelv        erteilers        eine    Klappe     91v    vorgesehen,  die an der     obern        Begrenzungswand        9d    uni  eine waagrechte Achse<B>91</B> einstellbar gelagert  ist.

   Die Einstellung erfolgt durch das Hebel  gestänge     97i,    das in das Mittelrohr 3 geführt  ist und durch ein in der Mitte angeordnetes,  höhenverstellbares Gestänge zu einem ausser  halb des Turmes     an-eordneten    Vergleichspunkt  geführt ist, so dass die     Winkelstellttng    der  Klappe 91c erkennbar und einstellbar ist.

   Hier  durch kann man nicht. nur die     Klappenstellung     erkennen und willkürlich     verändern,    sondern      auch     dureli    entsprechende Kupplung mit dem  Antrieb der     Sebnitzelpumpe    die     Pumpenlei-          stung    in Abhängigkeit von der erforderlichen  Austrittsmenge des     Schnitzelgemisches    regeln.  Auch     evtl.    auftretende Schwingungen der  Klappe können hierdurch gedämpft werden.  Mit der einstellbaren Klappe 91c wird mit  Sicherheit erreicht, dass der     Sehnitzelverteiler,     auch bei falscher Einstellung der Schnitzel  pumpe, z.

   B. bei zu kleinem Druck oder       mig;enügenden    Füllungen des Verteilers, stets  zwar flachere, aber radial gesehen     gleich-          mäl)ige        Sehnitzelschichten    auf das Sieb 7       legt.     



  Zur     selbständigen    Steuerung der Schnitzel  pumpe dient ein Organ 53     (Fig.5),    das in       Fing.    6 in v     er-rössertem    Massstab dargestellt ist.  <B>Es</B> besteht aus einem Gehäuse     53a,    das in das  Gewinde 9(Z der obern Begrenzungswand des       Schnitzelverteilers    9 eingeschraubt ist. Nach       aussen    ist es durch die Gummimembrane 53b  und     nach.    dem     Sehnitzelkanal        9b    zu durch die       Gummimembrane    53c abgeschlossen.

   Beide       (Iumminiembranen    53b und<B>53e</B> sind durch  (las Glied 53(1 starr miteinander verbunden.  Ihre     Durchmesser    sind in einem Verhältnis ge  wählt, das umgekehrt proportional dem     ge-          wünseht.en    Verhältnis des     Druckes    der auf der       lummimeinbrane        53b    lastenden     Schnitzelsäule     zu dem auf die     (-lummimembrane    53c wirken  den     Punipendruek    ist.

   Zeigt. sieh beispiels  weise beim Betrieb, dass es günstig ist, den  Pumpendruck 10% höher als den Druck der       Sehnitzelsäule    zu wählen, so wird die Ober  fläche der Membrane 53b um 10% grösser ge  wählt als die Oberfläche der Membrane     53e.          Gleichgewicht    der Drucke herrscht, wenn der  Pumpendruck     10%    höher ist als der Druck  der     Sehnitzelsäule.    Der mit dem starren Glied       53d    fest verbundene Kontakt 53e steht dann  in     Nullstellung.    Ändern sieh die Drucke, so  berührt der Kontakt 53e entweder den obern  Kontakt<B>53f</B> oder den untern Kontakt.

       53g,    wo  durch in     dem    einen oder andern Sinne ein  elektrischer Stromkreis geschlossen wird, der  beispielsweise über eine Relaissteuerung eines  elektrischen oder     Öldruekmotors    das     Öffnen          und    Schliessen des     Sehnitzelpumpenschiebers       bewirkt und damit die erforderliche Korrek  tur des     Piimpendruekes.     



  Bei dem     Ausführungbeispiel    des     Schnitzel-          v        erteilers    nach     Fig.    2, 3 und 4 werden die  Schnitzel mittels federnder Gleitschuhe 9h vom  Sieb 7 abgehoben. Die Gleitschuhe 9n gemäss       Fig.    5 weisen an ihrem innern Ende eine zylin  drische     Verdickung    9o auf, die zur beweg  lichen Verbindung der Gleitschuhe 9n mit dem       Sehnitzelverteiler    9 dienen.

   Die einzelnen  Gleitschuhe 9n werden in eine entsprechende       Ausnehmung    des     Schnitzelverteilers    9 neben  einander eingeschoben und werden zufolge der  Keilwirkung selbsttätig an das Sieb 7     ange-          presst,    und jeder Gleitschuh kann sich der  jeweils vorhandenen Unebenheit des Siebes 7       anpassen.     



  Die ausgelaugten Schnitzel, die sich im  obern Teil des Turmes sammeln, werden durch  das Sieb 8 in ihrer Höhenlage festgehalten  und mittels des Auswerfers 11 der seitlich des  Turmes angebrachten     Abfördereinrichtung    14  zugeführt. Der von dem     -Mittelrohr    3 in Dre  hung versetzte     Schnitzelauswerfer    11 besitzt,       ,,vie        Fig.    7 zeigt, drei gekrümmte messerartige  Hohlschneiden     11a,    die nach aussen gegen die  Drehrichtung zurückgebogen sind,

   so dass die  in der Nähe des Mittelrohres 3 befindlichen       Schnitzelteilchen    durch die Drehbewegung des       Schnitzelauswerfers    nach aussen in den Be  reich der     Abfördereinrichtung    14 bewegt wer  den. Der     Schnitzelauswerfer    11 schneidet bei  jeder Umdrehung aus der hochsteigenden       Schnitzelsäule    jeweils eine entsprechende  Schicht ab.  



  Oberhalb des obern Siebes 8 ist das Ver  teilerrohr 15 angeordnet, das zum Zuführen  von Kondensat zwecks     Absüssen    der obersten       Sehnitzelschichten    dient. Hierbei wird der  Raum über dem Sieb 8 mit einem minder  wertigen     Brüden    beheizt. Die     Entlüftung     dieses Raumes erfolgt durch das Rohr 16 mit       Verschlussorgan    17. Hierdurch wird jede       Schalunbildung    im Turm vermieden.  



  Die Berieselung der obern     Schnitzelschicht     muss ausserordentlich gewissenhaft ausgeführt  werden. Ein Sprühen mittels Düsen ist un  zweckmässig, weil dadurch keine gleichmässige      Verteilung des zugeführten     Absüsswassers    er  zielt wird und jede     übermässige    Berieselung  an einer Stelle einen Mangel an     Absüsswasser     an andern Stellen     hervorrufen    würde. Hier  ; durch würden     Auslaugeschwankungen    und  damit Zuckerverluste verursacht werden.

   Die  Berieselungsvorrichtung nach den     Fig.8,    9  und 10 vermeidet eine ungleichmässige Was  serverteilung, indem das Wasser mittels des       i    Verteilungsrohres 15 einer Rinne     15a    zuge  führt wird, die sich mit dem Mittelrohr 3 dreht  und einen Ablauf 15b besitzt, der sich in einen  mit dem Mittelrohr 3 umlaufenden     kreisring-          sektorartigen    Wasserkasten 15c entleert. Der  5 Boden dieses Kastens ist ein gleichmässig     ge-          loehtes    Sieb 15d, durch das das in dem Kasten  15c befindliche Wasser gleichmässig jedem  Flächenteil der obersten     Schnitzelschicht    zu  geführt wird.

   Um zu verhindern, dass das  Wasser an der Siebunterseite in radialer Rich  tung abläuft, werden     Abtropfbleche    15e an  der Unterseite in kurzen Abständen angeord  net. Der Kasten 15e ist zweckmässig oben  geschlossen.  



  Zum     Absüssen    der mittleren und untern       Schnitzelschichten    wird durch das Rohr 18       (Fig.1)        entpülptes        Presswasser    in das Ring  rohr 19 gedrückt und von diesem in den Ver  teiler 20. Letzteres besteht. aus einer An  zahl radial verlaufender, den Diffusionsraum  in Segmente unterteilender Rohre     20a.,    die mit  der Aussenwand . 1 fest verbunden sind       (Fig.11).    Sie besitzen stromlinienförmigen  Querschnitt, so dass sie der aufsteigenden       Schnitzelsäule    einen geringen Widerstand ent  gegensetzen.

   Diese festen Einbauten haben zu  sätzlich den Zweck, ein Drehen der gesamten       Schnitzelsäule    zu verhindern. Unterhalb der  festen Einbauten 20 befinden sich die     Rühr-          arme    10, deren     f'lugzeugtragflächenartiger          Querschnitt        10a    zusammen mit den festen  Einbauten bewirkt,

   dass die     Schnitzelteilchen     innerhalb der von dem     Schnitzelverteiler    9  eingebrachten und inzwischen hochgestie  genen     Schnitzelschichten    während ihrer senk  rechten     Bewegung    durch den     Diffusionsraum     ihre gegenseitigen Berührungsflächen auf     kon-          zentriseh    zur Turmachse verlaufenden kreis-         förmigen    Bahnen zueinander verändern.

   Hier  durch wird die     Entzuekerung    der einzelnen       Schnitzelteilchen    beschleunigt, ohne dass aber  die     eingebrachten        Schnitzelsehichten,    im gan  zen gesehen, ihre horizontale Lage zueinander  im Turm     verändern.    Die     Rührarme    bewirken  also an dieser Stelle eine Auflockerung der     all     sieh verfilzten     Sehnitzelsehieht.     



  Ein     Rührarm,    der für diesen Zweck be  sonders geeignet ist, ist in den     Fig.    12     und    13  dargestellt. Er bestellt aus einem radial zur       Turmaehse        verlaufenden    starkwandigen Rohr  1.0b, das an dem     Mittelrohr    3 befestigt ist und  auf dem gegen unten gebogene Rohre oder  Rundeisen 10c in Abständen     aufgesehweisst     sind.

   Zur guten Verbindung der Rohre 10c  mit dem Rohr 10b dienen die mit dem Rohr       10b    durch     Schweissung@    verbundenen     senkreeh-          ten    Haltebleche 10d, deren Oberkante mit den  Rundeisen     10e        verseliweisst    ist. Letztere ragen  über das Rohr 10b nach hinten frei hinaus.  



  Für den Fall, dass der Betrieb eine Zeit  lang     unterbroehen    wird, werden erhebliche  Kräfte erforderlich, um die     Rührarme    durch  die     Sehnitzelmasse    zu bewegen. Aus diesem       Cl-tinde    sind die Rohre 10b mit einem     Druek-          wasseransehluss    10e versehen, der mit Druck  und     Rücknaliniewasser        besehickt    werden kann,  wobei die Flüssigkeit     durch    die Löcher<B>10f</B>  der Rohre 10b zwischen die von den Blechen  <I>10c1</I> und Rundeisen 10c gebildeten     Kammern          eintreten    kann.

   Die Löcher 10f besitzen nach  aussen hin zunehmenden     Durchmesser,        uni     jeder     Kammer    proportional ihrem Abstand  von der     Drehaehse    die entsprechende Wasser  menge zuführen zu können. Die Rundeisen  <B>10e</B> mit den Blechen     10d    sind im     Clrundriss    ge  sehen in die jeweilige Kreisbahn ihres Weges       hineingekrümmt,    also     konzentrisell    zur Turm  achse gebogen     (zeiehneriseh    nicht dargestellt).  



  Wie bereits erwähnt, dienen die     Rührarme     10 dazu, die stark     ineinandergepressten        Sehnit-          zelsehiehten    aufzulockern, und die diesen  Rührarmen zugeordneten     fester.    Einbauten  verhindern, dass     Sehnitzelteilchen    von innen  nach aussen wandern. Es ist nun besonders  vorteilhaft,     Rührarme    10 und Einbauten 20 in       gleiehmässigem    Abstand (etwa 3 m) überein-           ander    im Turm 1 anzuordnen, wie dies in  den     Fig.    14 und 15 dargestellt ist.

   Die       Sehnitzelsäule    des     Turmes    wird hierdurch  unterteilt und von     diesen        Schnitzelsäulenteilen          jeweils    die oberste     Schnitzelsehicht    von den       Rührarmen    aufgelockert. Hinter den     Rühr-          armen    tritt. eine Turbulenz der einzelnen       Seiinitzelteilehen    ein, die bewirkt, dass die  jedes     Selmitzelteilehen    umgebende dünne       Flüssigkeitsschicht    zerstört wird.

   Sobald die       Selinitzelteilchen    in den Bereich der festen  Einhauten kommen, wird diese Bewegung der       Sehnitzelteilchen    unterbunden. Es tritt im  Bereich der festen Einbauten zufolge der Ver  lagerung der einzelnen     Sehnitzelteilchen    zu  einander und zufolge der Auflockerung eine  erhöhte Diffusionswirkung ein.  



  Der Zweck, zu verhindern, dass die     Schnit-          zelleilehen    beim Umlauf der     Rührarme    sich       c-on    innen nach aussen verlagern, kann auch  durch die in den     Fig.    14 bis 17 dargestellten       Rührarme    erreicht werden, die ausserdem be  wirken, dass die     Schnitzelsäule    stetig und       gleichmässig    im ganzen Querschnitt des Tur  mes hochsteigt.

   Hiernach ist. jeder Rührarm  10 in     mehrere        keilartige    Teile     lOg    unterteilt,  die durch konzentrisch zur     Turmachse    ange  ordnete Führungsrippen     10h,        voneinander    ge  trennt sind. In     Fig.    17 sind diese Führungs  rippen der Anschaulichkeit halber nicht dar  gestellt. Die Vorderkante 10i jedes Keils ver  läuft radial zur Turmachse.

   Die einzelnen  Keile besitzen untereinander gleiche Stei  gungswinkel Und sind nach oben durch eine  zur Umlaufrichtung parallele Fläche     10k        be-          l;renzt.    Der Winkel, den die Keilflächen zur  Umlaufrichtung bilden, ist kleiner als der  Gleitwinkel     eingemaischter    Schnitzel bei der  zugehörigen Safttemperatur. Diese     Rührarme     werden von Rohren     10b    getragen, die an dem  Mittelrohr 3 befestigt sind.

   Die äussere Un  terkante<B>101</B> verläuft ebenfalls parallel zur  Drehrichtung und geht hinten über eine ebene  oder konkave, unter einem Winkel von 15-30   geneigte Fläche in die nach hinten     überste-          liende    Oberwand     lOü    über. Hierdurch werden  die einzelnen     Schnitzelteilchen    hinter dem       Authalter        durcheinandergewirbelt,    und gleieh-    zeitig wird eine Hubwirkung für die Schnitzel  erzielt.  



  Die Rührarme 10 können auch die in       Fig.16    in strichpunktierten Linien darge  stellte Form erhalten. Bei dieser Ausführungs  form verläuft die     Schneidkante   <B>101</B> durch  gehend radial. Auch hierbei haben alle Keil  flächen     10g    die gleiche Steigung.  



  Nach dem gleichen Prinzip, nach dem die  Vorderkante der Rührarme ausgebildet ist,  kann auch die Vorderkante des     Schnitzelver-          teilers    ausgebildet werden. Bin solcher     Schnit-          zelverteiler    9 ist in     Fig.    14 im Querschnitt, in       Fig.15    in perspektivischer     Darstellung    und  in     Fig.16    im Grundruss veranschaulicht. Es  muss nämlich verhindert werden, dass beim  Umlaufen des     Schnitzelverteilers    die hoch  zuhebenden Schnitzel von innen nach aussen  verschoben werden.

   Die Oberfläche des       Schnitzelverteilers        ist    danach in mehrere       Kreisringsegmente    9p unterteilt, die durch       konzentrisch    zur Turmachse     angeordnete    Füh  rungsrippen     9d    voneinander getrennt sind.       .jede        Kreisringfläche    besitzt vorn die gelenkig  angeordneten Gleitschuhe 9n, die unterein  ander gleiche     Steiglungen    von etwa 25  be  sitzen und deren Vorderkante 9r für jedes       Kreisringsegment    radial zur Turmachse ver  läuft.

   Die Differenz der Aussenradien     7-1   <B>...</B> r 5  jeder     Kreisringfläche    9p sind so gewählt,  dass sich die Differenz z. B. zwischen r1 und       r2    zur Differenz zwischen     9,2    und     r3    wie die  mittleren Abstände der Steigflächen von der  Turmachse verhalten, so dass die Abstufung  der Vorderkante     97i    gleichmässig erfolgt.  



  Eine weitere zweckmässige Ausbildung der  Rührarme und der diesen zugeordneten festen  Einbauten 20 zeigen die     Fig.    18 bis 24. Diese  Ausbildung der     Rührarme    bewirkt. eine vor  teilhafte Beschleunigung des Diffusionsvor  ganges. Sie beruht auf der Erkenntnis, dass  die     Schnitzelsäule    eine     verfilzte    Masse im  Turm darstellt, die auch von einem weitmaschi  gen Gitter getragen werden kann. Ruht die       Schnitzelsäirle    auf einem solchen Gitter, so  kann eine beschleunigte     Entsaftung    der       Sehnitzelteilehen    zufolge des Druckes der  Barüberliegenden     Schnitzelsäule    eintreten.

        Eine solche     Wirkung    kann mit den vorher  beschriebenen Rührarmen, insbesondere nach       Fig.l-I    bis 17, nicht erzielt. werden, da die  nach rückwärts verlagerte Wand 101c saft  undurchlässig ist. Nach den     Fig.l8    bis 24  wird der rückwärtige Teil der Rührarme da  durch zum Tragen der     Schnitzelsäule    und  zum Entsaften derselben ausgebildet, dass die       dachförmig    aufsteigende Oberwand des Rühr  armes 10 durch konzentrisch zur Turmachse  gebogene, in Abständen angeordnete Stäbe       lOnt    beliebigen Querschnittes     ersetzt.    ist.

   In  den     Fig.        19a    und 19b bedeutet 3 das Innen  rohr, an dem die keilförmig ausgebildeten  und in     Kreisringsegmente    unterteilten     Rühr-          arme    10 befestigt sind, die durch die Hinter  wand     lOn    abgeschlossen sind. Die obere Fläche  der Rührarme 10 wird durch die konzentrisch  zur Turmachse gebogenen Stäbe     10n2,    die in  Abständen angeordnet sind, fortgesetzt. Die  Stäbe     10m    können beliebigen, z.

   B. runden,  ovalen,     tropfenförmigen,    dreieckigen oder     T-          förmigen    Querschnitt besitzen, wie dies in  den     Fig.    21 bis     2-1    dargestellt     ist.        Vorteilhaft     ist es, die obere Fläche der Stäbe     10m     schwach gewölbt     auszuführen    und sie mit  abgerundeten Kanten in die Seitenflächen  übergehen     zii    lassen, so dass Beschädigungen  der     Schnitzelteilchen    durch     Schneidkanten     vermieden werden.  



  Die Schnitzel lagern sich, da sie eine ver  filzte Masse bilden, auf den Stäben 10m auf,  ohne     durch    die Zwischenräume zwischen den  Stäben     10m        hindurchzufallen.    Der auf der       Schnitzelmasse    lastende Druck presst den in  den Zellen der Schnitzel befindlichen Saft  aus, der durch die Zwischenräume zwischen  den Stäben     10ut    nach unten abläuft.  



  Versuche haben ergeben, dass der hierdurch  erzielte Rohsaft eine Dichte besitzt, die fast  der Dichte des     Zellsaftes    entspricht. Die     Zuk-          kerv        erluste    in dem aus dem Turm austreten  den ausgelaugten Gut werden ausserdem so       gering,    dass sie die bisher erzielten Werte um  50% unterschreiten.  



  In der Anlage gemäss den     Fig.18    bzw.     19a     und 19b sind oberhalb der beschriebenen     Rühr-          arme    zwischen dem Innenrohr 3 und der    Aussenwand 1 gerade Blechwände     20a    oder  in Abständen     übereinander    angeordnete Stäbe  vorgesehen, die von der radialen     Richtung     abweichen,     indem    sie nach dem Innenrohr 3  zu in der Drehrichtung der     Rührarme    10  voreilend verlaufen.

   Die Wände oder Stäbe       20a    sind mit der Aussenwandung 1 fest ver  bunden und an einem um das Innenrohr 3       gelegten    Ring 20b     befestigt.    In dem Zwischen  raum zwischen dem Innenrohr 3 und der       Aussenwandung    1 sind je nach der Grösse des  Turmes     ein    oder mehrere konzentrische Ringe  20c im Bereich der Wände oder Stäbe     20a    an  geordnet und mit. diesen verbunden.

   Durch  diese Anordnung kann die     Schnitzelmasse     keine drehende Bewegung, etwa     hervorgerufen     durch die umlaufenden     Rührarme,        ausführen     und nicht in Richtung zur     Aussenwandung    1  hin wandern, da die festen Einbauten     20a,     20b und 20c allseitig begrenzte Zellen zum  Durchtritt der     Sehnitzelmasse    bilden.  



  Wie     Fig.    18 erkennen lässt, sind die     Rühr-          arme    10 und die jedem     Rührarmsvstem    zu  geordneten festen Einbauten 20 in grösseren  Abständen im Turm übereinander angeord  net. Die obersten Einbauten befinden sieh  dabei unmittelbar unter dem dreiarmigen       Schnitzelausräumer    11, dessen Arme     gegen    die  Drehrichtung gewölbt und mit einer messer  artigen Hohlschneide versehen sind. Durch  diese Anordnung wird der beschriebene hohe       Auslau-ungsgrad    der     Sehnitze4    erzielt.  



  Die\ im     CT'egenstrom    zu den Schnitzeln  durch den Diffusionsraum     gewanderte    Aus  laugeflüssigkeit tritt mit hoher Konzentration  durch das Spaltsieb 7 in den von dem koni  schen Boden 2 gebildeten Raum 21. Durch  ringförmige konzentrische Bleche wird der  Raum 21 in Zonen unterteilt, deren     Zulauf     zum     Saftabzugsrohr    22 sich von aussen regeln  lässt, um die     Absüssung    der     gesamten    Schnitzel  im Turm beeinflussen zu können (in der Zeich  nung nicht dargestellt).  



  Der Saftabzug wird     gemäss        Fig.1    durch  den rohrartigen Ausgleicher 23, der mit dem  Saftabzugsrohr 22 in Verbindung steht, gere  gelt. Zu diesem Zweck     befindet.    sieh in dem  Ausgleicher 23 ein festes Standrohr     23a,    das      etwa bis zur mittleren Höhe des Turmes 1  reicht, während der Ausgleicher 23 bis zur       Il        öhe    des     Schnitzelausw        erfers    11 reicht.

   In  dem Standrohr     23aa.    ist ein Rohr 23b mittels  der in seinem obern Teil befindlichen Spindel       '33c    und der als Handrad     ausgebildeten        Spin-          delmutter    23d in der Höhe verstellbar. Das  Rohr 23b ist mit einer Austrittsöffnung 23e  versehen, durch die der Saft in das Innere des  Rohres 23b eintritt und durch das Standrohr       23a    aus dem Turm bei 24 austritt.

   Mit dieser  Einrichtung hat man es in der Hand, mehr  oder weniger     Auslaugeflüssigkeit    durch die       Sehnitzelsäule    des Turmes laufen zu lassen,  um den Zuckergehalt der ausgelaugten Schnit  zel auf das     gewünschte    Mass zu begrenzen.  



  Eine weitere Einrichtung, den     Diffusions-          vorgan\;,    im     Diffusionsturm    zu beschleunigen  und die     Atslaugung    der     Schnitzelteilchen    zu  erhöhen, stellt die     sogenannte        Dampfschnatter     nach     Fig.    25 dar. Die Anordnung dieser       Dampfschnatter    an der Turmaussenwand 1,  am Innenrohr 3, an den Rührarmen 10 oder       den    Einbauten 20 geht von folgenden     L'ber-          legungen    aus.

   Die Osmose und der     Diffusions-          v        organg    in den Schnitzeln erfolgen, wie bereits  erwähnt, nachdem die Schnitzel in den Zu  stand der     Plasmolyse    überführt, worden sind.       Hierbei    lösen sieh die Plasmaschläuche von  ihren Zellwänden, so dass die     Sehnitzelzellen     kleinen, mit     Zellsaft    gefüllten Saftbeuteln  (,-]eichen.

   Mit mechanischen Kräften, wie sie  bei der     Pressdiffusion    angewendet werden,  können nur     Auslaugungen    bis zu etwa     3 ö     Restzucker in den Schnitzeln erreicht werden,  trotzdem. sie mit einem erheblichen Kraft  aufwand arbeiten.  



  Mit der     Dampfschnatter    werden dem  gegenüber die     Schnitzelzellen    in Schwingun  gen bzw. in Vibrationen versetzt, die mög  lichst ihren     Eigenschwingungen    entsprechen.  Dadurch wird der Diffusionsvorgang     besehleu-          nibd:    und damit eine     Steigerung    der Turm  leistung erreicht. Für jede Anlage ist. die wirk  samste Frequenz empirisch zu ermitteln, wobei  beispielsweise auch ein Stimmgabel zur     Fest-          legung    der Schwingungszahl benutzt werden  kann.

      Mit der     Dampfsehnatter        können    ausser  ordentlich     heftige    Schwingungen auf die gro  ssen im Turm befindlichen     Flüssigkeitsmassen     mit leicht     zu    wechselnder Frequenz erzeugt  werden. Dies kann durch     unterschiedliche          Einstellinnig    von Dampfdruck, Düsengrösse     und     Temperatur des schwingungserzeugenden Mit  tels mittels Handregelung oder automatisch er  zielt werden.

   Die     Dampfschnatter        54nach        Fig.    25  besteht aus einem sehr starkwandig ausgebilde  ten Gehäuse     54u    mit parabolischem Innenraum  54b. Im Brennpunkt des parabolischen Innen  raumes 54b ist eine Düse 54e mit einer  Düsennadel 54d angeordnet. Letztere kann  durch das Handrad 54e verstellt werden,  so dass der     Düsenquerschnitt        einstellbar    ist.  An dem Gehäuse 54a ist. ein Stutzen 54f ein  gegossen, der einen Kanal     54g    enthält, der in  den Düsenraum der Düse 54 eintritt. Der  Kanal 54g ist. an eine Dampfleitung ange  schlossen.

   Das Gehäuse     54a    besitzt zwei wei  tere Stutzen 54h und 54i mit Kanälen 54k  und 541, die mit dem parabolischen Innenraum  in Verbindung stehen. An den Stutzen 54h  ist eine Leitung für den Zutritt einer kühlen  den Erregerflüssigkeit angeschlossen, während  an den Stutzen 54i eine Leitung zum Abfluss  dieser Erregerflüssigkeit angeschlossen ist.  Als Kühlflüssigkeit dient     Rücknahme-    oder  Fallwasser, das die nicht in Schwingungs  energie umgesetzte Dampfwärme des     zugeführ-          ten    Dampfes abführt, so dass das bei 541 aus  tretende     Diqiek-,vasser    für die Turmarbeit rest  los     ausgenutzt    werden kann.

      Der parabolische Raum 54     wird    durch  eine Metall- oder     Schwingmetall-Membrane     54m von dem Turminhalt getrennt, um     Ver-          brühungen    der Schnitzel an dieser     Stelle    zu  vermeiden. Die Schwingungen der Membrane  54m. werden auf den Turminhalt übertragen  und so eine wirkungsvolle Unterstützung des  Diffusionsvorganges erreicht. Die Dampf  schnatter wird zweckmässig in     eine    Zone des  Turmes eingebaut, in welcher die Schnitzel  einen niedrigen Zuckergehalt haben, um die       Endabsüssung    möglichst wirkungsvoll zu ge  stalten.

        Die Arbeitsweise des Turmes ist wie folgt:  Die im Zustand der     Plasmolyse    befindliche       Schnitzelmaische    wird bei 12 in den Turm ein  geführt und mittels des sich drehenden     Schnit-          zelverteilers    9 in     gleichhohen    Schichten in den  Diffusionsraum des Turmes 1 mittels einer  Pumpe eingedrückt.

   Die     Schnitzelpumpe    ar  beitet hierbei mit einem Druck, der etwas  höher ist als der an der     Eindringstelle    herr  schende statische Druck der im Turm befind  lichen     Schnitzelsäule,    deren Höhe so bemessen  ist, dass die eingebrachte     Maische    die     darüber     befindliche     Schnitzelsäule,    die eine     verfilzte     Masse darstellt, nicht zu durchbrechen     vermag.     Es ist damit die Gewähr gegeben, dass stets  so viel     Schnitzelmaische    aus dem Verteiler 9  austritt, als dieser bei seiner     Drehbewegung     Raum freigibt.

   Der     Schnitzelv        erteiler    liebt  dabei die auf ihm lastende     Sehnitzelsäule    mit  tels der keilförmig ausgebildeten     Gleitschuhe          9h    hoch. Die auf den     Gleitschuhen        9lc    lastende       Schnitzelsäule    drückt diese zufolge der federn  den Anordnung fest auf das Spaltsieb 7, so  dass     letzteres    bei der     Drehbewegung    des       Schnitzelverteilers    ständig     gereinigt    wird.

   So  bald der Druck der     Schnitzelsäule    auf der  aus dem     Schnitzelverteiler    austretenden     Selrnit-          zelmaische    lastet, verliert diese einen Teil ihrer       Auslaugeflüssigkeit,    die durch das Sieb 7 in  den Raum 21 eintritt.

   Die eingebrachten       Schnitzelsehichten    durchwandern allmählich  den Diffusionsraum in lotrechter Richtung  und kommen mit der durch den Verteiler 15  und 20 eingebrachten     Auslaugeflüssigkeit    in       Berührung.    Da an jeder Stelle des Diffu  sionsraumes die     Auslaugeflüssigkeit    eine ge  ringere Konzentration besitzt als die zuge  hörige     Schnitzelschieht,    findet auch an jeder  Stelle eine intensive Diffusion statt, so dass  die     Auslaugeflüssigkeit    im untern Teil des       Turmes    mit den weniger     ausgelaugten        Schnit-          zelteilclien    in.

       Berührung    kommt und     lioeh-          konzentriert    in den Raum 21 durch das Sieb  7 eintritt.     Entsprechend    der Zufuhr neuer       Schnitzelmaisehe    wird durch den Auswerfer  11. ein entsprechender Anteil ausgelaugter  Schnitzel aus dem Turm entfernt und der Ab  fördereinrichtung 14 zugeführt. Um die Dif-         fusioriszeit    beeinflussen zu können, ist die  Drehzahl des     Sehnitzelverteiler:s    9 veränder  lich.

   Die     Sehnitzelsehiehten    durchwandern  den Turm in lotrechter     Riehtulrg,    verschieben  sich also nicht in radialer     Riehtung.    Durch die       umlaufenden        Rührarme        10n        werden    die     Selinit-          zelteilehen    lediglich in bezug auf ihre     Berüb-          rungsfläclien    zueinander verlagert,

   uni eine  andere Fläche mit der     Auslaugeflüssirkeit     in Berührung zu     brin-en.        Gleiehzeiti-    be  wirken die     Rührarme    10a, eine     Aufloekerung     der     Schnitzelsehieliten        unterhalb    der     Rühr-          arme    und eine     Presswirkun.    oberhalb der  Rührarme, uni so eine     verstärkte        Auslaugun     zu erzielen.  



  Die hochprozentige     Auslaugung    der     Sehnit-          zel    im Turm kann noch dadurch     gesteigert     werden, dass die Schnitzel im Zustand der       vollständigen        Plasmolvse    in den Turm     einge-          führt    werden, so dass     dadurch    der Diffusions  raum im Turm verkleinert werden kann.  



  Der     Diffusionsturm    kann auch anders aus  gebildet werden. So ist es z. B. möglich, die  Beschickung des     Diffusionstuiinies    durch das  Mittelrohr 3 unter Vermeidung einer Stopf  büchse für den     Ansehluss    an den     Schnitzelv        er-          teiler    9     vorzunehmen.    In diesem Falle wird  die Drehzahl der     Sehnitzelpumpe    am besten  durch ein     Sehnitzelv        entil,    das im Mittelrohr  angeordnet ist, gesteuert,

   und zwar in<B>Ab-</B>  <U>häng</U>     -igkeit    von der     erforderlichen        Z'berdriick-          höhe    der     Sehnitzelsäule    im     -Mittelrohr    3, so  dass eine ausreichende     Fülluny    des     Sehnit-          zelverteilers    9 gewährleistet ist.  



  Der Diffusionsturm     kann    nach     Absüsseti     seines Inhaltes leicht durch die verschliessbare  Klappe 52 entleert werden, indem der     Sehnit-          zelv        erteiler    vor die Öffnung, die die Klappe 52  freigibt, gestellt wird     und    unter     -V        asser-          ansehluss    die Schnitzel aus denn. Turm heraus  spült. Die Schnitzel     gelangen    in einen     Sclinit-          zelsumpf    oder eine     Sehnitzelpumpe.  

Claims (1)

  1. PATENTAN SPUL"CH Diffusionsturm zuin Auslaugen, insbesondere von Zuckerrübenschnitzeln, im Gegeristroni, bei dem.
    in einem zylindrischen Rohr ein Mit telrohr konzentriseh angeordnet ist und ein keilförmiger Sehnitzelverteiler sich im untern Teil des Turmes über einem ständig zu reini- gen(len Siebboden dreht, wobei der Schnitzel verteiler einen Sehnitzelkanal besitzt, aus dein die mittels einer Pumpe in der Dreh aelise des Verteilers zugeführte Schnitzel niaisehe in den Diffusionsraum des Turmes eintritt, dadurch gekennzeichnet., dass die Vorderkante des an dem drehbaren Mittelrohr befestigten Schnitzelverteilers durch eine An zahl nebeneinander angeordneter,
    unabhängig voneinander in lotrechter Richtung bewegli cher Gleitschuhe gebildet ist, die auf dem Siebboden aufliegen, dass eine regelnde Ein rielitung für den Druck der Schnitzelpumpe vor@-esehen ist und dass in Abständen über dem Sehnitzelverteiler Rührarme angeordnet sind, oberhalb welcher am feststehenden zylindri schen Rohr befestigte, den Durchtritt der Sehnitzelmaisehe ermöglichende Einbauten an- l;eor(Inet sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Diffusionsturm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die regelnde Ein rielitung für den Druck der Schnit.zelpumpe durch einen Drehzahlregler gebildet ist. '?. Diffusionsturm nach Pateirtanspi-ueh, dadurch gekennzeielinet, dass die regelnde Einrichtung für den Druck der Schnitzel- l)nnilie durch einen Druckregler gebildet ist. 3.
    Diffusionsturm nach Patentanspriteh, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahl des Mittelrohres (3) veränderlich ist. -1. Diffusionsturm nach Patentanspr2ich, dadurch gekennzeichnet, dass die innere und äussere Begrenzungswand (9g bzw.<B>9f)</B> des ,Sehnitzelkanals (9b) im Schnitzelverteiler (9) so gekrümmt sind, dass das Innenrohr (3) und (las Aussenrohr (1) des Turmes die tangentiale Verlängerung dieser Wände darstellen.
    Diffusionsturm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere Kante des über dem Siebboden sieh bewegenden Bo denbleches (9e) des Sehnitzelverteilers (9) nach einer Kurve geformt ist, die über die ganze Länge des Schnitzelverteilers (9) einen gleichen Schnitzelgehalt der austretenden Mai sche gewährleistet. 6. Diffusionsturm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderkante des Schnitzelverteilers (9) durch eine Anzahl nebeneinander angeordneter Gleitschuhe (9h) gleicher Steigung gebildet ist, die um ihr hin teres Ende unabhängig voneinander in lot rechter Richtung schwenkbar sind und auf dem Siebboden (7) aufliegen. 7.
    Diffusionsturm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslassquer- schnitt des Sehnitzelkanals (9b) mittels einer um eine waagrechte Achse (9l) an der obern Begrenzungswand (9d) schwenkbar gelagerten Klappe (91u) regelbar ist. B. Diffusionsturm nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass mit der Klappe (91c) ein verstellbares Gestänge (97ü) verbunden ist, das zu einer ausserhalb des Turmes (1) gelegenen Stelle ge führt ist. 9.
    Diffusionsturm nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Gestänge (9na) die Drehzahl der Schnitzelpumpe (49) regelt. 10. Diffusionsturm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Sehnitzelverteilers (9) in mehrere Kreis ringsegmente (9p) unterteilt ist, zwischen denen konzentrisch zur Turmachse gekrümmte Rippen (9q) angeordnet. sind. 1.1.
    Diffusionsturm nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass die vordere Schneidkante (9r) jedes Kreisringsegmentes (9p) radial zur Turmachse verläuft. 12. Diffusionsturm nach Patentanspiuch und Unteranspriieh 3, dadurch gekennzeich net, dass die unterhalb der festen Einbauten (20) im Diffusionsturm unilaufenden Rühr- arme (1.0) flugzeugtragfläehenähnlichen Quer schnitt besitzen. 13.
    Diffusionsturm nach Patentansprueli und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeich net, dass jeder Rührarm ein starkwandiges, am Mittelrohr (3) radial befestigtes Rohr (10b) aufweist, auf welchem konzentrisch zur Turmachse nach unten gebogene Rundeisen (10e) in Abständen befestigt sind. 14. Diffusionsturm nach Patentanspruch Lind Unteranspruch 13, dadurch gekennzeich net, dass die Rundeisen (10c) hinten über die Rohre (10b) überstehen.
    15. Diffusionsturm nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (10b) der Rührarme an eine Druckwasserleitung (10e) angeschlossen sind und zwischen den Rund eisen (10e) Austrittsöffnungen (10f) für das Druckwasser besitzen. 16. Diffusionsturm nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeich net, dass die Oberfläche der flugzeugtra.gflä- ehenähnliehen Rührarme (10) in mehrere Kreissegmente (10g) unterteilt ist, zwischen denen konzentrisch zur Turmachse gekrümmte i Rippen (101z) angeordnet sind. 17.
    Diffusionsturm nach Patentanspruch und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeich net, dass die Steigungen der Oberfläche der Kreisringsegmente .(10g) an den Rührarmen untereinander gleich sind. 18. Diffusionsturm nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 16 und 17, da durch gekennzeichnet, dass die Vorderkanten der Kreisringsegmente (10g) an den Rühr- armen radial zur Turmachse verlaufen. 19.
    Diffusionsturm nach Patentanspruelr und den Unteransprüchen 16, 17 und 18, da durch gekennzeichnet, dass die äussere Unter kante (10l) der Rührarme konzent.riseh zur Turmachse verläuft und hinten über eine -Liter einem Winkel von 15-30 geneigte konkave Fläche in die nach hinten überstehende Ober wand (101r.) übergeht. 20. Diffusionsturm nach Patentanspruch und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeich net, dass die Vorderkante (10i) der Rühr- arme bei sämtlichen Kreisringsegmenten durch gehend radial verläuft. 21.
    Diffusionsturm nach Patentanspruch ;und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeich net, dass der hintere Teil der Oberfläche (107c) der Rührarme (10) von konzentrisch zur Turmachse gebogenen, in Abstand angeord neten Stäben (Mit) gebildet wird. 22. Diffusionsturm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die oberhalb der Rührarme (10) im Diffusionsturm angeord neten festen Einbauten durch radial angeord nete Rohre gebildet sind. 23. Diffusionsturm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., da.ss die oberhalb der Rührarme (10) im Diffusionsturm angeord neten festen Einbauten durch radial angeord nete lotrechte Wände (20a.) gebildet sind.
    \?4. Diffusionsturm nach Patentanspruch und Unteranspruch 23, dadurch gekennzeich net, dass die Wände (20a) abweichend von der radialen Richtung nach dem Innenrohr (3) zu in Drehrichtung der Rührarme voreilend ver laufen. 25.
    Diffusionsturm nach Patentanspruelr und Unteranspruch 22, dadurch gekennzeich net, dass mehrere im Diffusionsturm auf glei- eher Höhe angeordnete feste Einbauten durch mindestens eine konzentrische Ringwand (20b, 20e) miteinander verbunden sind. 26.
    Diffusionsturm nach Patentanspruelr, dadurch gekennzeichnet, da.ss die festen Ein bauten und die Rührarme (10, 20, 20a, 20b, 20c) im Diffusionsturm in grösseren Abstän den übereinander und die\ obersten festen Einbauten unmittelbar unter dem Auswerfer (1.1) angeordnet. sind. 27. Diffusionsturm nach Patentanspruelr und Unteranspruch 22, dadurch gekennzeich net, dass die Rohre (20) im Diffusionsturm stromlinienförmigen Querschnitt besitzen. 28.
    Diffusionsturm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sehnitzel- auswerfer (11) mit. gekrümmten messerarti gen Schneiden versehen ist, die gegen das äussere Ende hin gegen die Drehrichtung zri- rückgebogen sind.
    29. Diffusionsturm nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass die Berieselungs vorrichtung für die oberste Schnitzelsehicht im Diffusionsturm (1) aus einem kreisring- sektorartigen Verteilerkasten (15c) mit Sieb boden (15d) besteht, der an dem drehbaren Mittelrohr (3) befestigt ist und von einer preisförmigen Rinne (15ec) beaufschlagt wird, die gleichfalls mit dem Mittelrohr (3) verbun den ist und der ein fest. angeordneter Zulauf (7.5) zugeordnet ist.
    30. Diffusionsturm nach Patentansprueli und Unteranspruch ?9, dadurch gekennzeich net, dass der Siebboden (15d) mit Abtropf- blechen (15e) versehen ist. 37.. Diffusionsturm nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Sehwin- ))-itn-serreger (54) enthält, mittels welchem die iin Diffusionsturm (1) befindliche Schnitzel- ninisehe in Schwingungen versetzt wird. 32.
    Diffusionsturm nach Patentanspruch und Unteranspruch 31, dadurch gekennzeich net, dass der Schwingungserreger (54) als Dampfschnatter ausgebildet ist, deren mittels einer Membrane (54nz) gegen das Turminnere abgeschlossener Innenraum (54b) einerseits mit aus einer verstellbaren Düsenöffnung (54d) austretendem Dampf und anderseits mit einer aus einem Kanal (54k) austretenden Kühlflüssigkeit beaufsehlagt wird, welche zu sammen mit dem Dampf durch einen Kanal (541,) abgezogen wird.
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