CH320641A - Planetenwechselgetriebe für Fahrräder - Google Patents

Planetenwechselgetriebe für Fahrräder

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CH320641A
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CH
Switzerland
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coupling
ring
coupling elements
internally toothed
planetary gear
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English (en)
Inventor
Brown William
Original Assignee
Sturmey Archer Gears Limited
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Publication date
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Publication of CH320641A publication Critical patent/CH320641A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M11/00Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
    • B62M11/04Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
    • B62M11/14Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description


  Planetenwechselgetriebe für Fahrräder    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Planetenräder- Wechselgetriebe für Fahrräder.  mit einer ersten Abtriebskupplung zwischen  dem innenverzahnten Organ und einem Ab  triebsteil und einer zweiten Abtriebskupplung  zwischen dem Planetenradträger und dem ge  nannten Abtriebsteil, ferner mit einem ver  schiebbaren Kupplungsorgan, das ein     An-          triebsornan    wahlweise mit dem Planetenrad  träger oder mit dem innenverzahnten Organ  zu kuppeln erlaubt und mit Mitteln zusam  menwirkt, welche die erste Abtriebskupplung  auszud rücken erlauben, während das genannte  Kupplungsorgan das Antriebsorgan mit dem  innenverzahnten Organ kuppelt,

   wobei ferner  die genannte erste Abtriebskupplung einen  einzigen verschiebbaren Kupplungsring mit  zwei Sätzen von Kupplungselementen aufweist,  deren einer mit einem Satz Kupplungsele  menten des innenverzahnten Organs und der  andere mit einem Satz Kupplungselementen  des Abtriebsteils zusammenzuwirken bestimmt  ist, wobei der eine Satz von     Kupphungsele-          menten    des Kupplungsrings im Zusammen  wirken mit dem zugehörigen Satz von     Kupp-          hingselementen    nur in der einen Umfangs  richtung kuppeln kann, und wobei dureh Ver  schieben des Kupplungsringes einer seiner  Sätze von Kupplungselementen mit dem zum       Zusammenwirken    mit ihm bestimmten Satz  wahlweise in oder ausser Eingriff gebracht wer  den kann.

      Es ist bekannt, derartige     Planetenräder-          Wechselgetriebe    in der Nabe des Antriebs  rades eines Fahrrades unterzubringen. Dabei  ist es erwünscht, den Durchmesser der Nabe  zwecks gefälliger Form so klein als möglich  zu halten und das Getriebe so leicht zu bauen.  als es die auftretenden     Beanspruchungen    er  lauben. Die Grösse und das Gewicht eines sol  chen in eine Fahrra dnabe eingebauten Wech  selgetriebes, wird hauptsächlich durch Festig  keitserwägungen bestimmt und nicht durch  den Durchmesser des Zahnrädersatzes.

   Der  Antriebsteil muss eine dem Antriebsdreh  moment entsprechende Grösse besitzen     und     diese Grösse     bestimmt    ihrerseits die Abmes  sungen des Nabengehäuses, das bei solchen Ge  trieben in der Regel zu den Abtriebskupp  lungen gehörende Sperrklinken trägt.    Die Erfindung bezweckt , ein     Planeten-            Abtriebgkupplungen    bei hinreichender Festig  keit kleinere     Abmessungen    haben als in den  bekannten Getrieben, so     da.ss    Grösse und Ge  wicht einer Nabe, in w     eIche    das Getriebe ein  gebaut ist, geringer als bei     bekannten    Bau  arten sein     können.     



  Das     erfindüngsgemässe        Planetenräder-          Weeli-gelgetriebe    für Fahrräder ist,     dadüreh     gekennzeichnet,     d'ass    ein Paar von     zum        Zusam-          menwirken    bestimmten Sätzen von Kupplungs  elementen an einander gegenüberliegenden      Stirnseiten des Kupplungsringes und des  innenverzahnten Organs angeordnet sind.  



  Bei Atusführungsbeispielen der     Erfindung-          ist    es zum     Entkuppeln    des innenverzahnten  Organs vom Antriebsteil zwecks Wechsels des  Übersetzungsverhältnisses nicht nötig, ein  Wählorgan in eine mit einem. Teil der auszu  rückenden Abtriebs kupplung übereinstim  mende     Drehstellung        zu    bringen.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind so ehe  Ausführungsbeispiele des erfindungsgenässen  Planetenräder-Weehselgetriebes dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein  in eine Fahrradnabe eingebautes Wechsel  getriebe für drei Ühersetzungen, wobei einige  Teile des Getriebes oberhalb der Mittellinie  in einer andern Lage dargestellt sind als unter  halb dieser Linie.  



  Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-A  von Fig. 1.  



  Fig. 3 zeigt eine Einzelheit der Sperr  zähne am innenverzahnten Ring des Planeten  rädergetriebes und am Kupplungsring der  einen Abtriebskupplung.  



  Fig. 4 ist ein Längsschnitt nach der Linie  4-4 der Fig. 5 eines dreigängigen     Fahrrad-          naben-Weehselgetriebes    als erste Variante zu  Fig. 1, wobei gewisse Teile oberhalb der Mit  tellinie in einer andern Lage dargestellt sind  als unterhalb der Mittellinie.  



  Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach der Linie  5-5 der Fig. 4.  



  Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6  der Fig. 4.  



  Fig. 7 ist eine Detailansicht eines Teils der  Variante nach Fig. 4.  



  Fig. 8 zeigt, ähnlich wie Fig. 4, einen  Längsschnitt einer zweiten Variante.  



  Fig. 9 ist ein Querschnitt. längs der Linie  9-9 von Fig. 8, und  Fig. 10 zeigt in Ansieht einen Teil der  Variante nach Fig. B.  



  Alle Teile, welebe den in Fig. 1 biss 3 be  schriebenen gänzlich oder annähernd     entspre-          ehen,    erhalten dieselben Bezugszeichen.  



  Gemäss Fig. 1 bis 3 besitzt ein Wechsel  getriebe für eine Fahrradnabe eine Achse 1,  an welcher ein Sonnenrad la angefräst ist.    Im Eingriff mit diesem Sonnenrad stehen  Planetenräder 3, welche auf Zapfen 3α72 des  Planetenradträgers 3 sitzen. Dieser Planeten  radträger sitzt drehbar auf der zlehse 1 und  wird durch eine Ringfeder 4. gegen das Son  nenrad gehalten. Vorsprünge     3b    ragen am  Planetenradträger 3 über die Zapfen 3α hin  aus, um Befestigungsteile zu bilden, die an  ihrem     Aussenumfang    eine Nut aufweisen, um  darin einen Sprengrings 2a aufzunehmen,     wel-          eher    die Planetenräder 2 auf ihren Zapfen  festhält.

   Die Rädergruppe wird von einem       innenverzahnten    Ring 5     umschlossen,    der mit  den Planetenrädern 2 in Eingriff steht. Eine       Verlängerung        5u    des Ringes 5 ist an ihrer  Innenseite mit Führungsvorsprüngen 5b und  an ihrer Stirnseite mit Sperrzähnen 5e ver  sehen. Der Planetenradträger 3 besitzt eben  falls eine Verlängerung 3c, in welche Schlitze  Nd eingesehnitten sind. Ein Ring 6 ist auf der  Verlängerung 3k so aufgesetzt, dass er unter       dem        Einfluss    der Feder 7 axial darauf gleitet,  wobei innere Vorsprünge 6a den Ring 6 zwin  gen, sieh mit dem, Plänetenradträger 3 72u  drehen. Sperrzäne 6b sind an einer Stirn  fläche dieses Ringes gebildet und wirken mit.

    Sperrzähnen 8a an einem Lagerkörper 8 zu  sammen.  



  Der Lagerkörper 8 ist bei 9a in die Naben  hülse 9 eingesehraubt und rotiert auf Kugeln  10, welche auf einem weiteren Lagerteil 11  laufen, der auf der Aehse 1 aufgesehraubt ist.  In das andere Ende der Nabenhülse ist bei  9b ein zweiter Lagerkörper 12 eingesehraubt,  welcher auf Kugeln 13 läuft, die ihrerseits auf  einem am Antriebsteil 14 ausgebildeten Lauf  ring laufen. Die beiden Lagerkörper 8 und 12'  und die Nabenhülse 9 bilden zusammen den       Abtrieb--teil    des Getriebes und .stellen die  Hinterradnabe des Fahrrades     dar.    Der An  triebsteil. 14 des Getriebes läuft auf weiteren  Kugeln 15,     welche    sich auf einem weiteren,  auf die Achse 1     a.if_resehraubten    Lagerteil. 16  bewegen.

   Innerhalb des     Lagerkörpers    1? be  findet .sieh ein     Ring   <B>17,</B> der am Antriebsteil  14 frei drehbar und axial     versehi:ehbar        ange-          ordnet.    ist. und Klauen.     17a    besitzt, welche in       NTuten        12rc    des     Lagerkörpers    1? eingreifen, so      dlass sich der Ring 17 zwangsweise mit. dem  Lagerkörper 12 drehen muss. Der Ring 17 ist  ferner an seiner Stirnseite mit Sperrzähnen  17b versehen, welche unter dem Einfluss der  Feder 18 mit den Sperrzähnen 5e am innen  verzahnten Ring 5 zusammenarbeiten.

   Auf der  Achse 1 sitzt auch eine Büchse 19, welche mit  einem Keil 20 versehen ist, der sieh axial frei  in dem Aehsenschlitz 1b bewegt. Eine Stange  21 ist in den Achsenkeil 20 eingeschraubt und  liegt in einer Bohrung 1c der Achse 1. hin  Kupplungsteil 22 sitzt drehbar auf der Büchse  19 und eine Unterlagseheibe 23 und eine Feder  24 drücken den Teil 22 normalerweise nach  links, solange die Steuerstange 21 nicht durch  äussere Mittel verschoben wird. Der     Kupp-          hungsteil    22 besitzt nach aussen gerichtete  Arme 22r, welche in Sehlitzöffnun gen 14a des  Antriebsteil 14 eingreifen, so dass sieh der  Kupplungsteil 22 zwar mit dem Antriebsteil  14 drehen muss, aber sieh axial zu ihm ver  schieben kann.

   Am Antriebsteil 14 sitzt ein  Kettenrad 25, welches mittels Unterlagsehei  ben 26 undeines Sprengringes 27 in der Keil  nute l4b gehalten wird.  



  Die Wirkungsweise des Getriebes ist wie  folgt:       Normalerweise    drückt die Feder 24 den  Kupplungsteil 22 nach links, um den Antriebs  teil 14 durch das Eingreifen der Arme 22n.  zwischen die Vorsprünge 3b mit dem Plane  tenradträger 3 zu verbinden. Da, bei einem  Planetengetriebe dieser Art der innenver  zahnte Ring stets der sich am schnellsten  drehende Teil ist, wird der Antrieb, durch die  Planetenräder auf den innenverzahnten Ring  5 übertragen und von da über die Sperrzähne  77b, die Klauen 17a des Ringes 17 und die  Nuten 12n des Lagerkörpers 12 auf die Naben  hülse 9.

   Da sieh der Lagerkörper 8     schneller     als der Planetenradträger 3 dreht,.so gleiten  die Sperrzähne 8a über die Sperrzähne 6b des       Ringes    6 hinweg,     der        sieb    zusammen mit dem  Planetenradträger 3 dreht Dadurch ergibt  sich Übersetzung ins Schnelle.  



  Wird der Kupplungsteil 22 nach reelhts be  wegt, indem an der Steuerstange 21 gezogen  wird, bis die Arme 22a des Teils 22 zwischen    die am innenverzahnten Ring 5 vorhandenen  Vorsprünge 5b eingreifen, wie das in Fig. 1  unterhalb der Mittellinie dargestellt, ist, so  wird ein direkter Antrieb erzielt, da das  Räderwerk dann nur leerläuft. Die an der  linken Seite befindlichen Sperrzähne 8a und  6b laufen dabei, wie für die Übersetzung ins  Schnelle besehriehen, übereinander hinweg.  



  Beim Weiterbewegen des Kupplungsteils  22 nach rechts schieben die rechten Seiten  flächen der Arme 22a den Kupplungsring 17  nach rechts, uni die Sperrzähne 17b und 5c  ausser Eingriff zu bringen, lassen aber den  Antriebsteil 14 durch Aufreehterhaltun g des  Eingriffes der Arme 22a zwischen die Vor  sprünge 5b in Antriebsverbindung mit dem  innenverzahnten Ring 5. Der Antrieb erfolgt  nun über den innenverzahnten Ring 5 und  wird über die Planetenräder 2 auf den Pla  netenradträger 3 übertragen und von da durch  die Sperrzähne 6b und 8a auf den Lagerkör  per 8 und die Nabenhülse 9. Diese Anordnung  ergibt eine     Übersetzung    ins Langsame.

   Die  beschriebene Laue der Getriebeteile ist in  Fig. 1 oberhalb der Mittellinie  Bei der früher üblichen Konstruktion muss  ten die Vorsprünge eines     rotierenden    Teils  und     zwischen    diese ein -reif ende     Klinken    eines  mit ihm     gekuppelten    Teils in eine bestimmte  Drehstellung gebracht werden,

   damit     die        Arme.     eines     'V#@Tä.hlorgans    an diesen Klinken angreifen  und sie ausser Eingriff mit den Vorsprüngen  bringen     konnten.    Bei der oben beschriebenen       Konstruktion        ist    eine solche     Übereinstimmung     der     Drehstellung    des Lagerkörpers 12 mit der  jenigen .des als     Wählorgan    dienenden Kupp  lungsteils 22 nicht erforderlich, was eine  wesentliche Vereinfachung der     Ausführung     darstellt.  



  In der Variante gemäss den     Fig.    4 bis 7  besitzt das     Wechselgetriebe    für Fahrradnaben  viele Teile, welche     denjenigen    der     Fig.    1     bis    3  entsprechen und daher die gleichen     Bezuos-          zeiehen        aufweisen.    Das Getriebe besitzt. eine  feststehende Achse 1, an welcher ein Sonnen  rad     1a        anggefräst        ist.    Planetenräder 2,     die    auf  Zapfen 3a, des Planetenträgers 3 sitzen, stehen  mit dem Sonnenrad la in Eingriff.

   Der Plane-      tenradträger 3 sitzt drehbar auf einem mit  einem Anschlag versehenen Flansch 1d. Die  Zapfen 3a erstrecken sieh durch die Planeten  räder 2 hindurch, um treibende Kupplungs  teile zu bilden, und ein Ring     2b    sitzt auf den  verlängerten Zapfen, wodurch die Planeten  räder 2 in ihrer entsprechenden Lage gehal  ten werden. Der Rädersatz wird durch einen  innenverzahnten Ring 5 vervollständigt. Eine  Verlängerung des Ringes 5 weist Schlitz  öffnungen auf,     wodurch    nach einwärts gerich  tete Kupplungszähne 5d und an seiner Stirn  seite axial gerichtete Kupplungsklauen 5e ge  bildet werden. Auch der Planetenradträger 3  ist mit einer Verlängerung 3e versehen, welche  Sperrklinken 3f trägt, welche mit am Lager  körper 8 gebildeten Sperrzähnen 8a zusam  menwirken.

   Der Lagerkörper 8 ist bei 9a in  die Nabenhülse 9 eingeschraubt, die sieh auf  Kugeln 10 auf einem Lagerteil 11 dreht,     wel-          eher    am andern Ende der Nabenhülse 9 mit  der Achse 1 verschraubt ist. Bei 9b ist in die  Lagerhülse 9 eine weiterer Lagerkörper 12 ein  geschraubt; dieser ist mittels eines Kugellagers  13 auf einem Antriebsteil 14 gelagert, der sei  nerseits auf Kugeln 15 auf einem auf die  Achse 1 aufgeschraubten Lagerteil 16 läuft.  Innerhalb des Lagerkörpers 12 ist ein Ring  17e, der in Taschen 17e gehaltene Sperrklin  ken 17d trägt , verschiebbar und drehbar auf  dem Antriebssteil 14 angeordnet.

   Der Ring 17c  wird durch eine Feder 18 nach links (Fig. 4)  gedrückt; diese Feder greift an einer Unter  lagscheibe 18a an, welche gleichzeitig dazu  dient, die Sperrklinken 17d in ihren Taschen  17e festzuhalten. Diese Sperrklinken wirken  mit Sperrzähnen 12a zusammen, welche am  Lagerkörper 12 gebildet sind. Auf der Achse 1  sitzt eine Büchse 19, die mit einem Keil 20  versehen ist, der sieh axial in einem Schlitz 1b  der Achse 1 bewegen kann; eine Stange 21  ist mit. dem Achsenkeil 20 verschraubt und  befindet sich in einer axialen Bohrung 1c der  Achse 1.

   Auf der Büchse 19 sitzt drehbar ein  Kupplungsteil 22, hinter dem sich eine     Unt.er-          lagscheibe    23 und eine Feder 24 befinden,  welche d en Kupplungsteil 22 normalerweise in  Fig. 4 nach links bewegt, soweit er nicht    durch die Stange 21 zurückgehalten ist. Der  Kupplungsteil 22 besitzt an seinem Umfang  Arme 22a , welche sieh durch Schlitze 14a zwi  schen fingerartigen Fortsätzen des Antriebs  teils 14 etstreeken, so dass der Kupplungsteil  22 sich zwar zwangläufig mit dem Teil. 14  dreht, aber sieh axial zu ihm verschieben kann.  Die Arme 22a können mit den einwärts     gerieh-          teten    Kupplungszähnen 5d in Eingriff kom  men.

   Ein Kettenrad 25, das in einer Keilnute  durch Unterlagscheiben 26 und einem     Spreng-          ring    27 gehalten ist, sitzt am Antriebsteil 14.  



  Der Ring 17c weist eine Ausdrehung mit einer  Ringfläche 17f auf, die der Seitenfläche der  Arme 22a gegenübersteht; ferner besitzt der  Ring 17c an seiner in. Fig. 4 linken Stirnseite  Kupplungsklauen 17g. Die Wirkungsweise  dieser Variante des Weehselgetriebes ist wie  folgt  Die Feder 24 drückt den Kupplungsteil 22  in Fig. 4 nach links, um den Antriebsteil 14  durch das Eingreifen der Arne 22a. zwischen  die Planetenradzapfen 3a mit dem     Planeten-          radträger    3 zu     verbinden,    wie es in der untern  Hälfte der Fig. 4- strichpunktiert dargestellt  isst.

   Gleichzeitig drückt die Feder 18 den Ring  so nach links,     \dass    die     Kiippliingsklauen        17y     zwischen die     Kupplungsklauen    5e eingreifen:  eine solche Lage     i.,t    in der untern Hälfte der       Fig.    4 dargestellt.

   Da der innenverzahnte Ring  bei einem Planetengetriebe     dic    er Art stets  der am schnellsten rotierende Teil     isst,    wird der  Antrieb durch die Planetenräder 2 auf den  Gehäusering 5, von diesem über die seitlichen       Kuppllungsklauen   <I>5e, 17g</I> nach dem Ring 7 7  und von diesem durch die Sperrklinken     7.7!d     und die Sperrzähne 12a. auf die     Nabenhiilise    9  übertragen. Da, sieh der Lagerkörper 8 schnel  ler dreht als der     Planetenträger    3, gleiten  die Sperrzähne     8a    über die     Sperrklinken    3f  hinweg.

   Dadurch ergibt sieh     Übersetzung    ins       Schnelle.     



  Wird der     Kupplungsteil    22 durch die  Stange 27. nach rechts bewegt, bis die Arme       22a    mit. den nach innen gerichteten Kupp  lungszähnen 5c1 des innenverzahnten Ringes 5  in     Eingriff    stehen, wie da-, unterhalb der       1llittellinie    der     Fig.    4 dargestellt ist, so wird      ein direkter Antrieb erzielt, weil die Zahnräder  dann nur leerlaufen und der Antrieb direkt  durch die Kupplungsarme 22a und die Zähne  <I>5d</I> auf den innenverzahnten Ring 5 und von  da über die Sperrklinken 17d. und die Sperr  zähne 12a auf den Lagerkörper 12 übertragen  wird.  



  Bei weiterer Verschiebung des Kupplungs  teils 22 nach rechts treffen die rechten Seiten  flächen der Arme 22a auf die Ringfläche 17f  und schieben den Ring 17e nach rechts, um die  Kupplungsklanen 17g und 5e ausser Eingriff  zu bringen (siehe Fig. 7), wobei aber die  Kupplung zwischen den Armen 22a und den  Kupplungszähnen 5d aufrechterhalten bleibt.  Der Antrieb wird immer noch durch die letzt  genannte Kupplung auf den innenverzahnten  Ring 5     und    von diesem über die Planetenräder  2 auf den Planetenradträger 3 übertragen und  von da mittels der Sperrklinken 3 f und der  Sperrzähne 8a auf den Lagerkörper 8 sowie  die Nabenhülse 9. Dies ergibt eine Übersetzung  ins Langsame; die Lage der Teile ist in Fig. 4  oberhalb der Mittellinie gezeigt.

   Die Sperr  klinken 17d bleiben in Eingriff mit den Sperr  zähnen 12a und der Ring 17 kann sich daher  im übrigen frei mit dem Lagerkörper 12  drehen.  



  Eine zweite Variante des     Planetenräder-          Wechselgetriebes    für Fahrräder ist in den  Fig. 8 bis 10 gezeigt. Die Anordnung der Teile  entspricht im allgemeinen der in den Fig. 4  bis 7     gezeigten,    doch bestehen die folgenden  Unterschiede: Ein Klauenring 28 ersetzt den  Ring 17c; er besitzt von seiner in Fig. 8 linken  Stirnseite begrenzte, nach aussen     gerichtete     Kupplungsklauen 28a (siehe Fig. 9), welche  in Schlitze zwischen klauenartigen Fortsätzen  29a an der in Fig. 8 rechten Stirnseite des  innenverzahnten Ringes 29 eingreifen, so dass  sieh der Ring 28 stets     zusammen    mit dem Ring  29 dreht, aber zu ihm axial verschiebbar ist.

    Am Umfang des Klemmringes 28 sind in den  Klauen 28a Aussparungen 28b vorgesehen,  welche Sperrklinken 30 aufnehmen, die mit.  niedrigen Sperrzähnen 31a im Lagerkörper 31  zusammenwirken. Die Schaltvorgänge sind  gleich wie für die erste Variante. Der direkte    Antrieb isst in Fig. 8 unterhalb der Mittel  linie gezeigt, während die Übersetzung ins  Langsame oberhalb der Mittellinie dargestellt  ist. Bei dieser Übersetzung hat der Kupp  lungsteil 22 den Ring 28 derart in axialer  Richtung bewegt, dass die Sperrklinken 30  ausser Eingriff mit den Sperrzähnen 31a kom  men und somit die Antriebsverbindung zwi  schen dem innenverzahnten Ring 29 und dem  zum Abtriebsteil gehörenden Lagerkörper 31  unterbrechen.

   Die Verschiebung des Ringes 28  nasch links durch die Feder 18     ist    durch eine  Schulter 29b des Ringes 29 begrenzt (siehe  die untere Hälfte der Fig. 8).  



  Gemäss einer weiteren Variante des     gre-          triebes    könnte die links in Fig. 1 dargestellte  Abtriebs-Sperrklinkenkupplung der Teile 3  und 8 über den Ring 6 durch eine direkte  radiale Sperrklinkenkupplung ersetzt werden,  da an diesem Ende des Getriebes genügend  Platz für eine solche Kupplung vorhanden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Planetenräder-Wechselgetriebe für Fahr räder, mit einer ersten Abtriebskupplung zwi schen dem innenverzahnten Organ und einem Abtriebsteil (8, 9, 12; 8, 9, 31) und einer zwei ten Abtriebskupplung (3/8) zwischen dem Pla netenradträger und dem genannten Abtriebs teil, ferner mit einem verschiebbaren.
    Kupp lungsorgan (22), das ein Antriebsorgan (14) wahlweise mit dem Planetenradträger oder mit dem innenverzahnten Organ zu kuppeln er laubt und mit Mitteln zusammenwirkt, wer-ehe die erste Ab:triebskupplung (5e12; 29(31) aus zurücken erlauben, während das genannte Kupplungsorgan das Antriebsorgan mit. dem innenverzahnten Organ kuppelt, wobei ferner die genannte erste Abtriebskupplung einen einzigen verschiebbaren Kupplungsring (17;
    17c; 28) mit zwei Sätzen von Kupplungs elementen (17b, 17a; 17g, <I>17d;</I> 29a, 30) auf weist., deren einer mit einem Satz Kuppkings- elementen (5c; 5e; 29c.) des innenverzahnten Organs und der andere mit einem Satz Kupp lungselementen (12a, 31a) des Abtriebsteils zusammenzuwirken bestimmt ist, wobei der eine Satz von Kupp.lunigsel@ementen <I>(17b; 17d;</I> 30) des Kupplungsringes mit dem zugehörigen Satz von Kupplungselementen (5c; 7.2a;
    31a) nur in der einen Umfangsrichtung kuppeln kann, und wobei durch Verschieben des Kupp lungsringes einer seiner Sätze von Ku pplungs- elementen (17b; 17g; 30) mit dem zum Zu sammenwirken mit ihm bestimmten Satz (5c; 5e; 31a) wahnweise in oder ausser Eingriff gebracht werden kann, dadurch gekennzeich net, dass ein Paar von zum Zusammenwirken bestimmten Sätzen von Kupplungselementen (17b, 5c; 17g, 5e; 28a, 29a.) an einander gegen überliegenden Stirnseiten des Kupplungs ringes und des innenverzahnten Organs ange ordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Planetenräder-Wechselgetriebe nach Pa- tentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Paar die erwähnten durch Ver schieben des Kupplungsringes (17, 17c) mit- einander wahlweise in oder ausser zu bringenden zwei Sätze von Kupplungselemen ten (17b, 5c; 17g, 5e) umfasst. 2. Planetenräder-Weehselgetriebe nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungselemente (17b, 5e) des genannter.
    Paares als Sperrzähne ausgebildet sind, die nur in der einen Umfangsrichtung kuppelnd ineinander eingreifen können. 3. Planetenräder-Weehselgetriebe nach Pa- tentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsring (17) an seinem Umfang Kupplungsklauen, (17a) aufweist, welche in Nuten (12a) des Abtriebsteifs (8, 9, 12) längs versehiebbar eingreifen. 4l.
    Planetenräder-Wechselgetriebe nach Pa- tentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsring (17c; 28) nach aussen ge richtete Klinken (17d; 30) trägt, die mit als Sperrzähne ausgebildetenupplungselementen (12a; 31a) des Abtriebsteils (8, 9, 12; 8, 9, 31) zusammenwirken, und dass der Kupplungsring an seiner einen Stirnseite als Klauen ausge bildete Kupplungselemente (17y; 28a) auf weist, die zwischen ebenfalls als Klauen aus- gebiklete Kupplungselemente (5e; 29a) an der gegenüberliegenden Stirnseite des innenver zahnten Organs (5; 29) axial sind. 5.
    Planetenräder-Wechselgetriebe nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungselemente (28a, 29a) der beiden Sätze des genannten Paares ständig miteinander ini Ein--riff sind und die Kupplungselemente des einen Satzes eines andern Paares als Sperr klinken (30), die des andern Satzes dieses Paares als Sperrzähne (31 a J ausgebildet sind, wobei diese mit jenen durch Verschiebung des Kupplungsringes (28) wahhveise in oder ausser Eingriff gebracht. werden können.
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