CH319449A - Einrichtung zur Feststellung der Achsenzahl in den Richtungsgleisen von Verschiebebahnhöfen - Google Patents

Einrichtung zur Feststellung der Achsenzahl in den Richtungsgleisen von Verschiebebahnhöfen

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CH319449A
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Ahlgrimm Herbert
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Siemens Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/16Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
    • B61L1/161Devices for counting axles; Devices for counting vehicles characterised by the counting methods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Einrichtung zur Feststellung der Achsenzahl in den Richtungsgleisen von Verschiebebahnhöfen    Beim Rangieren der Güterwagen über die       Ablaufberge    der Verschiebebahnhöfe, insbeson  dere für die modernen mechanisierten Ab  laufanlagen, besteht ein betriebliches Bedürf  nis nach Feststellung der den einzelnen Rich  tungsgleisen zugeführten Wagen oder Wagen  achsen.     Notwendig    ist. die Kenntnis der in den  einzelnen Richtungsgleisenbefindlichen Wagen  achsen, um z.

   B. hiernach über die Zusammen  stellung und die rechtzeitige Abfahrt der Züge  disponieren.     zu    können, ferner um bei der Aus  stellung der Rangierzettel für neu zu zer  legende Züge die noch vorhandene Aufnahme  fähigkeit der Richtungsgleise berücksichtigen  zu     können.    Eine grosse Bedeutung kann die  Kenntnis der in dien Richtungsgleisen stehen  den Achszahl ausserdem für die Bestimmung  der Laufziele der Abläufe     (Zielbremsung,)     haben, insbesondere ist dies der Fall in Gleis  gruppen, die wie z. B. in Gefällbahnhöfen ein  so starkes Gefälle haben, dass die Wagen jeweils  lückenlos auflaufen.

   Die Achsenzahl multipli  ziert mit der mittleren Wagenlänge je Achse  gibt dann direkt, die Füllung des Gleises     bzw.     den     Standort    des letzten Wagens an. Die  gleiche     Bedeutung    ergibt sich jedoch auch in  den     Richtungsgruppen    der Flachbahnhöfe,  wenn, es durch gute Zielbremsung     gelingt,    die  Abläufe lückenlos in den     Richtungsgleisen    zu  stellen. Auch hier ist die jeweilige Achsenzahl  im Richtungsgleis dann das Kennzeichen für  den Füllungsgrad des Gleises.

      Die Feststellung der Achsenzahl erfolgt  für die bisher überwiegend     organisatorischen     Aufgaben zumeist durch hanhschriftliche Auf  zeichnung der Zugänge zu den einzelnen Rich  tungsgleisen an Hand der Angaben des     Ran-          gierzettels    in einem besonderen Vordruck, dem  sogenannten Gleisspiegel. Zur Vermeidüng der  hierbei möglichen Fehler und     mir    Personal  ersparnis hat man die objektive     Erfassung     der in die     Richtungsgleise        einlaufenden     Achsen durch     elektrische    Zählwerke vorge  schlagen.

   Es sollte hierbei für jedes     Gleis        ein     Zählwerk     vorgesehen    werden, das von einer  am Anfang des Gleises eingebauten Kontakt  einrichtung beim Vorbeilaufen jeder Achse  einen Impuls erhält. Wegen des Aufwandes  an auch     -unterhaltungsmässig        unerwünschten          Kontaktmitteln    in der Gleisanlage konnte diese       Lösung    jedoch keine Verbreitung finden. Ein  betrieblicher Mangel, der einer solchen Aus  führung noch anhaften kann, besteht     darin,     dass z.

   B. bei Beidrückarbeiten auch .die Achsen  der Beidrücklokomotive eingezählt werden und  durch     zusätzliche    Massnahmen     (Hilfstasten)     wieder eliminiert werden müssen. Um gegen  läufige Achsen zu zählen,     also    um auch das       WiAderaugsetzen    der     Beidrückmaschine    zu  erfassen, müssten     sonst        richtungsabhängige     Zählwerke mit entsprechenden Kontakteinrich  tungen verwendet werden, was     angesichts    der       hierfür    notwendigen Kosten     ungünstig        ist.         Die Erfindung ermöglicht es,

   in mechani  sierten Ablaufanlagen, in, denen in bekannter       Weise    sogenannte Ablaufspeicher verwendet  werden und die     Verteilungsweichen    durch  Fahrwegrelais der Speicher und die ablaufen  den Wagen selbsttätig gesteuert werden, bei  der     Registrierung    der in die verschiedenen       Richtungsgleise    laufenden Wagenachsen die  erwähnten Mängel zu vermeiden.

       Erfindung.-,-          gemäss    ist nur an dem vor den Richtungs  gleisen liegenden Ablaufgleis eine von den  Achsen     betätigte        Kontakteinrichtung    angeord  net,     dessen    Kontakt     zusammen    mit Kontakten  der Fahrwegrelais auf eine für jedes Rich  tungsgleis besonders vorgesehene Achszählein  richtung einwirkt.

   Neben dem dadurch erziel  ten Vorteil der Möglichkeit eines geringen  Aufwandes an Schienenkontakten ergibt sich  auch der Vorteil, dass nur die wirklich ablau  fenden Wagenachsen, die Achsen der Bei  drückmasehinen dagegen nicht gezählt werden,  da für letztere bei Fahrten in die Richtungs  gleise keine selbsttätige Weichensteuerung  durch die     Relais    der Ablaufspeicher stattfin  det, für die     Steuerung    der Weichen für Fahr  ten von Beidrückmaschinen sind zweckmässi  gerweise andere, handbetätigte Schaltmittel       vorgesehen.    Es entfällt damit. auch die Not  wendigkeit, gegenläufige Zählwerke anzuord  nen. Es     können    unter Umständen handels  übliche einfache Magnet-Zählwerke der Fern  sprechtechnik Anwendung finden.  



       Ausführungsbeispiele    der Erfindung sind  in den Fig. 1 bis 4 dargestellt und im folgen  den erläutert.  



  In Fig. 1 sind für die in Fig. 1a, schema  tisch angedeutete Gleisanlage mit den -Weichei  a bis g und den     Gleisen    1     biss    8 die     Fahrweg-          rela.is    des Ablaufspeichers für die selbsttätige       Steuerung    der Weichen gezeigt. Die Weiche     a,     der die senkrechte     Relaisreihe    A zugeordnet       isst,    wird     gestellt,    sobald eine nicht dargestellte       Kontakteinrichtung    durch ein ablaufendes  Fahrzeug     betätigt    wird.

   Die Steuerung der  folgenden Weichen durch die zugehörigen  Fahrwegrelais erfolgt in bekannter Weise in  Abhängigkeit von Gleisrelais der     isolierten     Weichenabschnitte. Beim Befahren der Weiche         a        wird:    zum Beispiel der eingespeicherte Fahr  wegstellauftrar zur Relaisreihe B für die  Steuerung der Weiche h (bei Ablauf nach  (gleis 1 bis 4) oder bei Weiche c (bei Ablauf  nach Gleis ö biss 8)     weitergeschaltet,    bei Be  fahren der Weichen b oder c zur Relaisreihe  D usw. Für jeden Ablauf ist also im     Augen-          bliek    des Ablaufes vom. Berg das seinem Ziel  gleis entsprechende Fahrwegrelais in der ersten  Relaisreihe angeschaltet.

   Zum Zählen der in  die Richtungsgleise einfahrenden Achsen ge  nügt es deshalb, wie in Fig. 2 gezeigt, über  Schliesserkontakt 01 bis 08 der Fahrwegrelais  der .ersten Relaisreihe A die durch die Achsen  bei Befahren des     Impulsgebers    J     ausgelösten     Stromstösse durch den Kontakt. KJ auf das  betreffende Zählwerk Z1 bis Z8 zu schalten.  



  In der bisherigen     Darstellung-    wurde nur  die selbsttätige Einzählung der Wagenachsen  in die Zählwerke der     jeweiligen    Richtungs  gleise behandelt, -wobei angenommen wurde,  dass die Zählwerke nach Räumung der     Gleise,     also Ausfahrt der Züge durch von Hand be  tätigte Hilfstasten in die Null-Stellung ge  bracht werden. Es lässt sieh aber auch eine  Anordnung für .eine selbsttätige Rückstellung  der     Zählwerke        treffen..     



  In: Fig. 3 ist zum Beispiel eine Anordnung  gezeigt, bei der die über die Weichen     a-1    bis  cl ausfahrenden Achsen durch Befahren des  Impulsgebers J1 Stromstösse auslösen, die in  der in Fig. 3a dargestellten Schaltung auf das  Zählwerk des     Richtungsgleises    gegeben wer  den,     aus    dem die Ausfahrt.     erfolgt.    Der Strom.

    fliesst, dabei über den Kontakt.     11_1        dies        Signal-          Fahrtrüekmelders,    den Kontakt KJ1 des Im  pulsgebers und die der Fahrstrasse     entspre-          ehende    Stellung der Weichenlagekontakte a.10  bis c10     zur        Rüekstellspule    des     Zählwerkes.     



  Die Anordnung nach der     Fig.        4-    und:     4a     geht davon aus, dass es für die     Rückstellung     des     Zählwerkes    nicht nötig ist, die ausfahren  den Achsen einzeln zu zählen.

   Da. mit der       Zugfahrt    zum Beispiel das Gleis 4 jeweils voll  ständig leer wird, genügt es,     dass    beim Be  setzen des Weichenabschnittes cl (bei auf       Fahrt        stehendem.     über den sich  schliessenden Kontakt 11 des zugehörigen      Gleisrelais 10, den Weichenlagekontakt c11  und den. bei der Einzählung geschlossenen  Kontakt 7,41 des Zählwerkes Z1 ein     aus    den  beiden     Relais    20 und 30     bestehender        Selbst-          unterbreeher    eingeschaltet wird.

   Die Relais 20       und    30 schalten sieh durch die Kontakte 21  und 31 gegenseitig an und :ab, so dass das  Zählwerk in. Reihe mit. dem Relais 30 so lange  einzelne Stromstösse erhält, bis bei Erreichen  der Nu     TI-Stellung    des Zählwerkes der Strom  breis des Relais 20 durch, den wieder öffenden  Kontakt. 7,41 des Ankers des     elektrischen   <B>Zähl-</B>  werkes     geöffnet        wird!.     



  In gleicher Weise wie durch das Gleis  relais     der    Weiche cl lässt sieh der Anstoss  des Selbstunterbrechers 20/30 durch den Wie  deranzug des Gleisrelais des dem Zählwerk       entsprechenden    Richtungsgleises 4 bewirken.  In diesem Fall würde also die Rückstellung  des Zählwerkes erst nach dem Räumen des  Gleises     eintreten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Feststellung der Achsen zahl in den Richtungsgleisen von Verschiebe bahnhöfen, deren Verteilungsweichen durch Fahrwegrelais von Ablaufspeichern und durch die ablaufenden Wagen selbsttätig gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass an dem vor den Richtungsgleisen liegenden Ablauf gleis eine von den Achsen betätigte Kontakt- einriehtung (J) angeordnet ist, deren Kontakt (XI) zusammen mit Kontakten (01.
    bis 08) der Fahrwegrelais auf eine für jedes Rich tungsgleis besonders vorgesehene Achszählein richtung einwirkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der durch den Impulsgeber betätigte Kontakt (KJ) -in Reihe mit den zueinander parallel geschalteten Kon takten. (01. bis 08) der den einzelnen Gleisen zugeordneten Fahrwegrelais angeordnet ist.
    2. Einrichtung nasch Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für die Rücktitel Jung der Zählwerke nach Räumen der Rich tungsgleise von Hand betätigte Hilfstasten vorgesehen sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für die Rückstel lung des Zählwerkes bei der Ausfahrt des Zuges aus dem Richttungsgleis eine von den Achsen betätigte Kontakteinrichtung (J1) an- geordnet. ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die .auf eine Ausfahrstrasse mündenden Richtungsgleise eine gemeinsame Kontaktein richtung (J1) angeordnet ist, die hinter den Vereinigungsweichen (a1 bis cl) liegt und deren Kontakt (KJ1) über von der Weichen lage abhängige Kontakte (a10 bis c10) das dem jeweiligen Richtungsgleis zugeordnete Zählwerk steuert. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur selbsttätigen Rückstellung des Zählwerkes ein Selbstunter brecher vorgesehen ist, der von einem bei der Ausfahrt betätigten Gleisrelais eines in der Fahrstrasseliegenden isolierten Gleisabschnittes angeschaltet und durch einen Nullstellungs- kont.akt (Z41) des Zählwerkes abgeschaltet wird. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die des Zählwerkes vom Be setzen des ersten dem Richtungsgleis folgen den isolierten Gleisabschnittes abhängig ist. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellung des Zählwerkes vom Räumen des Richtungsgleises abhängig ist.
CH319449D 1952-10-22 1953-10-02 Einrichtung zur Feststellung der Achsenzahl in den Richtungsgleisen von Verschiebebahnhöfen CH319449A (de)

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