CH317366A - Strasse mit als Fahrzeug-Leitschranken vorgesehenen Randsteinen - Google Patents
Strasse mit als Fahrzeug-Leitschranken vorgesehenen RandsteinenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F15/00—Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
- E01F15/02—Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
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Description
Strasse mit als Fahrzeug-Leitschranken vorgesehenen Randsteinen Die vorliegende Erfindung hat eine Strasse mit als Fahrzeug-Leitschranken vorgesehenen Randsteinen zum Gegenstand.
Die erfindungsgemässe Strasse zeichnet sich dadurch aus, dass die Randsteine einen gegen die Strassenmitte vorspringenden Wulst haben, der sich über die ganze Länge der Randsteine erstreckt und dessen untere Flä che in einem Abstand oberhalb der Strassen oberfläche liegt, während die obere Fläche des Wulstes unter einem stumpfen Winkel zu einer den Wulst nach oben überragenden, wenig stens annähernd vertikal verlaufenden Innen fläche der Randsteine verläuft.
Vorzugsweise gehen die obere und die untere Fläche des Wulstes unter stetiger Krümmung ineinander über, so dass der Wulst keine Kante aufweist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der beigelegten Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 in perspektivischer Darstellung einen Teil einer Strasse mit den Randsteinen von der Innenseite derselben her gesehen, Fig.2 eine analoge Darstellung von der Aussenseite her gesehen, Fig. 3 einen senkrechten Querschnitt durch die Strasse mit den Randsteinen in gegenüber Fig. 1 und 2 vergrössertem Massstab und Fig. 4 eine Draufsicht zu Fig. 3.
Die dargestellte Strasse 11 ist mindestens entlang des einen Randes mit aus armiertem Beton bestehenden Randsteinen 10 versehen. Diese sind in einer Reihe angeordnet und ruhen auf Tragsockeln 12, welche ebenfalls aus armiertem Beton bestehen. Die Rand steine 10 weisen je einen sich über- die ganze Länge derselben erstreckenden Wulst 13 auf, der gegen die Strassenmitte hin vorspringt. Die untere Fläche 14 dieses Wulstes fällt mit der untern Fläche der Randsteine zusammen und ist gemäss Fig.3 zur Aussenfläche der Randsteine hin geneigt. Die obere Fläche 15 des Wulstes 13 verläuft unter einem stumpfen Winkel zu einer den Wulst nach oben über ragenden Innenfläche 16 der Randsteine.
Die zuletztgenannte Innenfläche 16 verläuft wenig stens annähernd vertikal, während die obere Wulstfläche 15 gegenüber der Horizontalen unter einem Winkel von wenigstens annähernd 30 geneigt ist. Zweckmässigerweise springt der Wulst wenigstens annähernd 14 cm über die Fläche 16 gegen die Strassenmitte hin vor. Die untere Fläche 14 und die obere Fläche 15 des Wulstes 13 gehen unter stetiger Krüm mung ineinander über, so dass am Wulst keine Längskanten zu finden sind.
Die Enden zweier benachbarter Randsteine 10 liegen jeweils auf dem gleichen Tragsockel 12 auf. Dieser hat zu diesem Zweck eine ent sprechend der Neigung der Randsteinunter- fläche 14 geneigte Auflagefläche 17 sowie einen die Randsteine an ihrer Rückseite, das heisst an ihrer Aussenfläche übergreifenden Teil 18. Mit ihrem untern Endteil 19 sind die Tragsockel bis zu einer beträchtlichen Tiefe, z. B. 80 cm, im Strassenbett oder der gleichen versenkt.
Die Unterfläche 14 der Randsteine 10 befindet sich in einem Abstand oberhalb der Oberfläche der Strasse 11, und zwar vorzugsweise derart, dass die Berührungs linie 20 einer gedachten vertikalen Tangential- ebene am Wulst 13 in einer Höhe von wenig stens annähernd 12 cm über der Strassenober fläche verläuft.
Wegen der beschriebenen Neigung der Auf lagefläche 17 bezüglich der Horizontalen lie gen die Randsteine schon durch ihr eigenes Gewicht auf den Tragsockeln 12 fest. Es ist aber ausserdem noch eine zusätzliche Fixie rung der Randsteine vorgesehen. Zu diesem Zwecke weisen die Randsteine an ihren ein ander zugekehrten Endflächen je eine Aus- nehinimg 21 auf, die sich über die ganze Höhe der Randsteine erstreckt und auch gegen den Teil 18 des zugeordneten Tragsockels 12 offen ist. Armierungseisen jedes Randsteines ragen in diese Ausnehmung hinein und sind mit. entsprechenden Armierungseisen des Trag sockels 12 zusammengehängt.
Der durch die Ausnehmimgen 21 geschaffene Hohlraum ist mit einem Mörtel 22 ausgegossen, welcher die benachbarten Randsteine miteinander und auch mit dem betreffenden Tragsockel 12 ver bindet.. Beim Legen der Randsteine wird zwi schen denselben jeweils eine Fuge 23 belassen, die man nachher ebenfalls mit Mörtel ausfüllt. Durch diese Fuge wird die Möglichkeit ge schaffen, die Reihe der Randsteine Strassen- krümmungen folgen zu lassen.
Zweckmässigerweise sind die Randsteine 10 mit einem hellen Zementüberzug versehen, da mit sie auch nachts gut sichtbar sind.
Die beschriebenen Randsteine dienen dazu, zu verhindern, dass Fahrzeuge über den Rand der Strasse 11 hinausfahren können. Wenn die Vorderräder von Fahrzeugen im spitzen Winkel mit dein Wulst 13 in Berührung kom men, so werden sie in die Richtung der Rand steine gelenkt und durch die Neigung der Radreifen am Wulst zugleich kräftig abge bremst.
Die beschriebene Ausbildung der Querschnittsform der Randsteine 10 verhin dert, dass allfällig andere Fahrzeugteile als die Radreifen mit den Randsteinen in Berüh rung kommen und dabei Schaden nehmen. Ins besondere gilt das für Naben oder Radkappen 24, wie in Fig. 3 mit strichpunktierten Linien veranschaulicht ist.
Die untere Fläche 14 der Randsteine 10 ist daher in einem Abstand über der Strassen oberfläche angeordnet, dass Schnee- und Re genwasser seitlich von der Strasse ablaufen und auch von den Randsteinen selbst abtrop fen kann. Der schräge Verlauf der untern Randsteinfläche 14 bewirkt, dass sich das Tropfwasser an der äussern Unterkante der Randsteine sammelt und hier abtropfen kann.
Ein besonderer Vorteil der beschriebenen Randsteine ist, dass sie keine Befestigungs schrauben aufweisen, die der Witterung aus gesetzt sind. Die zur Verbindung herange zogenen Armierungen sind gänzlich in Mörtel oder Beton eingebettet und daher den Witte rungseinflüssen entzogen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Strasse mit als Fahrzeug-Leitschranken vor gesehenen Randsteinen, dadurch gekennzeich net, dass die Randsteine einen gegen die Stra ssenmitte vorspringenden Wulst haben,. der sich über die ganze Länge der Randsteine erstreckt und dessen untere Fläche in einem Abstand oberhalb der Strassenoberfläche liegt, während die obere Fläche des Wulstes unter einem stumpfen Winkel zu einer den Wulst nach oben überragenden, wenigstens annähernd vertikal verlaufenden Innenfläche der Rand steine verläuft. UNTERANSPRÜCHE 1.Strasse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die obere und die untere Fläche des Wulstes der Randsteine -unter ste tiger Krümmung ineinander übergehen, so dass der Wulst keine Kanten aufweist. 2. Strasse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Fläche der Randsteine mit der untern Fläche des Wulstes zusammenfällt, zur Aussenfläche der Rand steine hin geneigt ist und auf entsprechend geneigten Flächen von Tragsockeln. aufliegt, welche auch die Aussenfläche der Randsteine übergreifen. 3.Strasse nach Patentanspruch imd Un teranspruch 2, bei welcher die Randsteine und die Tragsockel aus armiertem Beton bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils die En den zweier benachbarter Randsteine auf dem gleichen Tragsockel aufliegen und an ihren einander zugekehrten Endflächen je eine Aus- nehmung haben, die auch gegen den die Au ssenfläche der Randsteine übergreifenden Teil des Tragsockels offen ist -Lind einen Hohlraum bildet, welcher zwecks Verbindung der Rand steine miteinander und mit dem betreffenden Tragsockel mit Mörtel ausgegossen ist. 4.Strasse nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass Armierungen der Randsteine und der Tragsockel jeweils in den mit Mörtel ausgegossenen Raum an den Verbindungsstel len der Randsteine hineinragen und mitein ander zusammengehängt sind. 5. Strasse nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Berührungslinie einer gedachten, senkrechten Tangentialebene am Wulst der Randsteine wenigstens annähernd 12 cm oberhalb der Strassenoberfläche verläuft. 6.Strasse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Fläche des Wulstes der Randsteine unter einem Winkel von wenigstens annähernd 3011- bezüglich der Horizontalen geneigt ist. 7. Strasse nach Patentanspr.ich, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst der Randsteine wenigstens annähernd 14 cm über die ihn nach oben überragende Partie der Innenseite der Randsteine gegen die Strassenmitte hin vor springt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH317366T | 1953-11-04 |
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| CH317366D CH317366A (de) | 1953-11-04 | 1953-11-04 | Strasse mit als Fahrzeug-Leitschranken vorgesehenen Randsteinen |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1173501B (de) * | 1958-10-02 | 1964-07-09 | Hunziker & Cie Ag | Leiteinrichtung fuer Fahrbahnen |
-
1953
- 1953-11-04 CH CH317366D patent/CH317366A/de unknown
Cited By (1)
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| DE1173501B (de) * | 1958-10-02 | 1964-07-09 | Hunziker & Cie Ag | Leiteinrichtung fuer Fahrbahnen |
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