CH317366A - Strasse mit als Fahrzeug-Leitschranken vorgesehenen Randsteinen - Google Patents

Strasse mit als Fahrzeug-Leitschranken vorgesehenen Randsteinen

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Publication number
CH317366A
CH317366A CH317366DA CH317366A CH 317366 A CH317366 A CH 317366A CH 317366D A CH317366D A CH 317366DA CH 317366 A CH317366 A CH 317366A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
curbs
bead
road
street
support base
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dipl Ing Tschudi
Original Assignee
Vobag Ag Fuer Vorgespannten Be
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vobag Ag Fuer Vorgespannten Be filed Critical Vobag Ag Fuer Vorgespannten Be
Publication of CH317366A publication Critical patent/CH317366A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F15/00Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
    • E01F15/02Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
    • E01F15/04Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of longitudinal beams or rigid strips supported above ground at spaced points
    • E01F15/0446Concrete rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description


  Strasse     mit    als     Fahrzeug-Leitschranken    vorgesehenen Randsteinen    Die vorliegende Erfindung hat eine Strasse  mit als     Fahrzeug-Leitschranken    vorgesehenen  Randsteinen zum     Gegenstand.     



  Die erfindungsgemässe Strasse zeichnet  sich dadurch aus, dass die Randsteine einen  gegen die Strassenmitte vorspringenden Wulst  haben, der sich über die ganze Länge der  Randsteine erstreckt und dessen     untere    Flä  che in einem Abstand oberhalb der Strassen  oberfläche     liegt,    während die obere Fläche des  Wulstes unter     einem        stumpfen    Winkel zu einer  den Wulst nach oben überragenden, wenig  stens annähernd vertikal verlaufenden Innen  fläche der Randsteine verläuft.  



  Vorzugsweise gehen die obere und die  untere Fläche des     Wulstes    unter stetiger  Krümmung ineinander über, so dass der Wulst  keine Kante aufweist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der beigelegten Zeichnung       veranschaulicht,    und zwar zeigt       Fig.    1 in perspektivischer Darstellung einen  Teil einer Strasse mit den Randsteinen von der       Innenseite    derselben her gesehen,       Fig.2    eine analoge Darstellung von der  Aussenseite her gesehen,       Fig.    3 einen     senkrechten    Querschnitt durch  die Strasse mit den Randsteinen in gegenüber       Fig.    1 und 2 vergrössertem Massstab und       Fig.    4 eine Draufsicht zu     Fig.    3.  



  Die dargestellte Strasse 11 ist mindestens  entlang des einen Randes mit aus armiertem  Beton bestehenden Randsteinen 10 versehen.    Diese sind in einer Reihe angeordnet und  ruhen auf Tragsockeln 12, welche ebenfalls  aus armiertem Beton bestehen. Die Rand  steine 10 weisen je einen sich über- die     ganze     Länge derselben erstreckenden     Wulst    13 auf,  der gegen die Strassenmitte hin vorspringt.  Die untere Fläche 14 dieses Wulstes fällt mit  der untern Fläche der Randsteine     zusammen     und ist gemäss     Fig.3    zur Aussenfläche der  Randsteine hin geneigt. Die obere Fläche 15  des Wulstes 13 verläuft unter einem stumpfen  Winkel zu einer den Wulst nach oben über  ragenden Innenfläche 16 der Randsteine.

   Die       zuletztgenannte    Innenfläche 16 verläuft wenig  stens annähernd vertikal, während die obere       Wulstfläche    15 gegenüber der Horizontalen       unter    einem Winkel von wenigstens annähernd  30  geneigt ist.     Zweckmässigerweise    springt  der Wulst     wenigstens    annähernd 14 cm über  die Fläche 16 gegen die Strassenmitte hin vor.  Die untere Fläche 14 und die obere Fläche 15  des Wulstes 13 gehen unter stetiger Krüm  mung     ineinander    über, so dass am Wulst keine  Längskanten zu finden sind.  



  Die Enden zweier benachbarter Randsteine  10 liegen jeweils auf dem gleichen Tragsockel  12 auf. Dieser hat zu diesem Zweck eine ent  sprechend der Neigung der     Randsteinunter-          fläche    14 geneigte Auflagefläche 17 sowie  einen die Randsteine an ihrer Rückseite, das  heisst an ihrer Aussenfläche übergreifenden  Teil 18. Mit ihrem untern Endteil 19 sind  die Tragsockel bis zu einer beträchtlichen      Tiefe, z. B. 80 cm, im Strassenbett oder der  gleichen versenkt.

   Die Unterfläche 14 der  Randsteine 10 befindet sich in einem Abstand  oberhalb der Oberfläche der Strasse 11, und  zwar vorzugsweise derart, dass die Berührungs  linie 20     einer    gedachten vertikalen     Tangential-          ebene    am     Wulst    13 in einer Höhe von wenig  stens     annähernd    12 cm über der Strassenober  fläche verläuft.  



  Wegen der beschriebenen Neigung der Auf  lagefläche 17 bezüglich der Horizontalen lie  gen die Randsteine schon durch ihr eigenes  Gewicht auf den Tragsockeln 12 fest. Es ist  aber ausserdem noch eine     zusätzliche    Fixie  rung der Randsteine vorgesehen. Zu diesem  Zwecke weisen die Randsteine an ihren ein  ander zugekehrten Endflächen je eine     Aus-          nehinimg    21 auf, die sich über die ganze Höhe  der Randsteine erstreckt und auch gegen den  Teil 18 des zugeordneten Tragsockels 12 offen  ist.     Armierungseisen    jedes Randsteines ragen  in diese     Ausnehmung    hinein und sind mit.  entsprechenden     Armierungseisen    des Trag  sockels 12 zusammengehängt.

   Der durch die       Ausnehmimgen    21 geschaffene Hohlraum ist  mit einem Mörtel 22 ausgegossen, welcher die  benachbarten Randsteine miteinander und  auch mit dem betreffenden Tragsockel 12 ver  bindet.. Beim Legen der Randsteine wird zwi  schen denselben     jeweils    eine Fuge 23 belassen,  die man nachher ebenfalls mit Mörtel ausfüllt.  Durch diese Fuge wird die Möglichkeit ge  schaffen, die Reihe der Randsteine     Strassen-          krümmungen    folgen zu lassen.  



       Zweckmässigerweise    sind die     Randsteine    10  mit einem hellen Zementüberzug versehen, da  mit sie auch nachts gut sichtbar sind.  



  Die beschriebenen     Randsteine    dienen dazu,  zu verhindern, dass Fahrzeuge über den Rand  der Strasse 11 hinausfahren können. Wenn  die Vorderräder von Fahrzeugen im spitzen  Winkel mit dein     Wulst    13 in     Berührung    kom  men, so werden sie in die Richtung der Rand  steine gelenkt     und    durch die Neigung der  Radreifen am Wulst zugleich kräftig abge  bremst.

   Die beschriebene Ausbildung der       Querschnittsform    der Randsteine 10 verhin  dert, dass allfällig andere Fahrzeugteile als    die Radreifen mit den     Randsteinen    in Berüh  rung     kommen    und dabei Schaden     nehmen.    Ins  besondere gilt das für Naben oder     Radkappen     24, wie in     Fig.    3 mit strichpunktierten Linien  veranschaulicht ist.  



  Die untere Fläche 14 der Randsteine 10  ist daher in einem Abstand über der Strassen  oberfläche angeordnet, dass Schnee- und Re  genwasser seitlich von der Strasse ablaufen  und auch von den Randsteinen selbst abtrop  fen kann. Der schräge Verlauf der untern       Randsteinfläche    14 bewirkt, dass sich das  Tropfwasser an der äussern Unterkante der  Randsteine sammelt und hier abtropfen kann.  



  Ein besonderer Vorteil der beschriebenen  Randsteine ist, dass sie keine Befestigungs  schrauben     aufweisen,    die der     Witterung    aus  gesetzt sind. Die zur Verbindung herange  zogenen     Armierungen    sind gänzlich in Mörtel  oder Beton eingebettet und daher den Witte  rungseinflüssen entzogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Strasse mit als Fahrzeug-Leitschranken vor gesehenen Randsteinen, dadurch gekennzeich net, dass die Randsteine einen gegen die Stra ssenmitte vorspringenden Wulst haben,. der sich über die ganze Länge der Randsteine erstreckt und dessen untere Fläche in einem Abstand oberhalb der Strassenoberfläche liegt, während die obere Fläche des Wulstes unter einem stumpfen Winkel zu einer den Wulst nach oben überragenden, wenigstens annähernd vertikal verlaufenden Innenfläche der Rand steine verläuft. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Strasse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die obere und die untere Fläche des Wulstes der Randsteine -unter ste tiger Krümmung ineinander übergehen, so dass der Wulst keine Kanten aufweist. 2. Strasse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Fläche der Randsteine mit der untern Fläche des Wulstes zusammenfällt, zur Aussenfläche der Rand steine hin geneigt ist und auf entsprechend geneigten Flächen von Tragsockeln. aufliegt, welche auch die Aussenfläche der Randsteine übergreifen. 3.
    Strasse nach Patentanspruch imd Un teranspruch 2, bei welcher die Randsteine und die Tragsockel aus armiertem Beton bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils die En den zweier benachbarter Randsteine auf dem gleichen Tragsockel aufliegen und an ihren einander zugekehrten Endflächen je eine Aus- nehmung haben, die auch gegen den die Au ssenfläche der Randsteine übergreifenden Teil des Tragsockels offen ist -Lind einen Hohlraum bildet, welcher zwecks Verbindung der Rand steine miteinander und mit dem betreffenden Tragsockel mit Mörtel ausgegossen ist. 4.
    Strasse nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass Armierungen der Randsteine und der Tragsockel jeweils in den mit Mörtel ausgegossenen Raum an den Verbindungsstel len der Randsteine hineinragen und mitein ander zusammengehängt sind. 5. Strasse nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Berührungslinie einer gedachten, senkrechten Tangentialebene am Wulst der Randsteine wenigstens annähernd 12 cm oberhalb der Strassenoberfläche verläuft. 6.
    Strasse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Fläche des Wulstes der Randsteine unter einem Winkel von wenigstens annähernd 3011- bezüglich der Horizontalen geneigt ist. 7. Strasse nach Patentanspr.ich, dadurch gekennzeichnet, dass der Wulst der Randsteine wenigstens annähernd 14 cm über die ihn nach oben überragende Partie der Innenseite der Randsteine gegen die Strassenmitte hin vor springt.
CH317366D 1953-11-04 1953-11-04 Strasse mit als Fahrzeug-Leitschranken vorgesehenen Randsteinen CH317366A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173501B (de) * 1958-10-02 1964-07-09 Hunziker & Cie Ag Leiteinrichtung fuer Fahrbahnen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1173501B (de) * 1958-10-02 1964-07-09 Hunziker & Cie Ag Leiteinrichtung fuer Fahrbahnen

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