CH315218A - Speisegerät für einen Magnetron-Oszillator - Google Patents
Speisegerät für einen Magnetron-OszillatorInfo
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Description
Speisegerät <B>für einen</B> Magnetron-Oszillator Es ist. bekannt, die Anodenspannung für einen Magnetron-Oszill'ator einem Speisegerät zu entnehmen, welches eine stabilisierte Span nung liefert..
Nun verläuft, aber die Arbeits- kennlinie eines typischen Magnetron s so, da.ss eine Anodenspannungsänderung von 0,1% eine Anodenstromänderung von 4% zur Folge hat.
Trotz sehr guter Stabilisierung ist daher die Konstanz der erzeugten Hoehfrequenz- leistung und der Frequenz der erzeugten Schwingungen unbefriedigend.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Speisegerät für einen Magnetron-Oszillator, welches dadurch gekennzeichnet ist, d'ass es eine Einrichtung zur Konstanthaltung des an den Magnetron-Oszillator gelieferten Stromes enthält. Damit. wird die Qualität der erzeug ten Hoehfrequenzschwingung hinsichtlich Lei- stungs. und Frequenzkonstanz ganz wesentlich verbessert.
Die Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Q ist eine Gleiehspannungs- quelle beliebiger Art, z. B. ein an das Wecbsel- stromnetz angeschlossener Gleichri.ehter. M ist die Magnetronröhre, R, ein verstellbarer ohin- selier Widerstand,
R2 ein fester ohmscher Widerstand und V, eine Elektronenröhre mit Steuergitter. Diese Teile liegen, zueinander in Serie geschaltet, an der Gleichspannung Uo. Die Stromregelung erfolgt durch Veränderung des Gleichstromwiderstandes der Röhre V1 mittels einer ihrem Gitter zugeführten Steuer spannung.
Als Kriterium für die Regelung dient der Spannungsabfall', den der durch die Magnetronröhre fliessende Strom am Wider stand (R, -f- R2) erzeugt. Die Herleitung der Steuerspannung kann in bekannter Weise durch Vergleich dieses Spannungsahfalles mit einer konstanten Spannung geschehen.
Dazu wird dem Steuergitter der Elektronenröhre V2 ein durch passende Einstellung des Wider standes R, bestimmter Bruchteil des Span nungsabfalles zugeführt, während die Kathode der Röhre V2 auf einer gegenüber der Anode der Magnetronröhre konstanten Spannung ge halten wird.
Dies geschieht bekanntlich am einfachsten mittels der Glimmröhre L, an wel cher der Anodenstrom der Röhre V2 einen konstanten Spannungsabfall erzeugt. Dieser Anodenstrom durchfliesst ebenfalls den Wider stand W, und erzeugt an diesem einen Span nungsabfall,
der bei Vergrösserung des durch die Magnetronröhre fliessenden Stromes zu nimmt. Dies bedeutet, d'ass dann der Punkt b und damit das Gitter der Röhre V, negativere Potentiale annehmen. Dadurch erhöht sich der Gleichstromwiderstand der Röhre Vi, und es ergibt sich die beabsichtigte Stabilisierung des durch die Ma.gnetronröhre fliessenden Stromes.
Der Sollwert dieses Stromes kann durch Ver schieben des Abgriffes am Widerstand R1 ein gestellt werden.
Die Regeleinrichtung kann in einfacher Weise mir Tastung der in der Magnetronröhre erzeugten Hoehfrequenzschwingungen, bei- spielsweise zwecks Erzeugung von Impuls- modulation, verwendet werden.
Dazu werden die Tastimpulse an die Klemmen T angelegt und über das Koppelglied C1, W2 dem Gitter der Röhre V1 zugeführt, so dass eine Herab setzung des Anodenstromes der Magnetron- röhre in den Impulspausen bewirkt und die Schwingungserzeugung unterbunden wird. Eine besondere Taströhre wird damit, einge spart.
Es ist lediglich dafür zu sorgen, dass die Regeleinrichtung nicht auf die Tastimpulse reagiert. Dazu ist ihr Frequenzgang nach oben zu begrenzen; am einfachsten geschieht dies durch einen Kondensator C2, welcher den Widerstand<I>(R + R2)</I> überbrückt und even tuell zusätzlich durch ein Tiefpassfilter an der zum Gitter der Röhre V2 führenden Leitung.
Abgesehen von den primär angestrebten technischen Vorteilen, ergibt sich noch die Annehmlichkeit, dass in der durch die gestri chelte Linie eingerahmten Regeleinrichtung keine Hochspannung auftritt. Der grösste Teil der Spannung Uo liegt nämlich als Betriebs spannung über der Magnetronröhre Dl.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Speisegerät für einen Magnetron-Oszillator, dadureh gekennzeichnet, dass es eine Einrich- tun.g zur Konsta.nthaltung des durch die Magnetronröhre fliessenden Stromes enthält. UN TERANSPRL CHE 1.Speisegerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Magnetron- anodenstrom die Serieschaltung eines ohm- schen Widerstandes (R1 + R2) und einer Elektronenröhre (V1) durchfliesst, wobei der Gleichstromwiderstand der Elektronenröhre in Abhängigkeit von dem am ohmschen Wider stand auftretenden Spannungsabfall Teich sinnig mit diesem verändert. wird.2. Speisegerät nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet., dass es so ausgebildet ist, dass die Elektronenröhre (V2) gleiehzeitir zur Unterbrechung der von der Magnetron- röhre erzeugten Hochfrequenzschwingung im Rhythmus von Tastimpulsen dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH315218T | 1953-08-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH315218A true CH315218A (de) | 1956-07-31 |
Family
ID=4495896
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH315218D CH315218A (de) | 1953-08-04 | 1953-08-04 | Speisegerät für einen Magnetron-Oszillator |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH315218A (de) |
| DE (1) | DE931900C (de) |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE720620C (de) * | 1934-07-06 | 1942-05-11 | Telefunken Gmbh | Aus einer reinen Gleichstromquelle gespeiste Magnetronanordnung |
| DE684350C (de) * | 1936-12-31 | 1939-11-27 | Telefunken Gmbh | Schaltung fuer Kurzwellen-Magnetronsender oder -empfaenger zur Erzielung eines stabilen Betriebszustandes |
| DE725428C (de) * | 1940-03-28 | 1942-09-22 | Telefunken Gmbh | Magnetfeldroehrensender fuer einen groesseren Frequenzbereich |
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-
1953
- 1953-08-04 CH CH315218D patent/CH315218A/de unknown
- 1953-08-28 DE DE1953P0010356 patent/DE931900C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE931900C (de) | 1955-08-18 |
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