CH313803A - Prüf- und Eichvorrichtung für Elektrizitätszähler - Google Patents

Prüf- und Eichvorrichtung für Elektrizitätszähler

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CH313803A
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CH
Switzerland
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testing
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Inventor
Tauber Georg
Original Assignee
Siemens Ag
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Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R35/00Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass
    • G01R35/04Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass of instruments for measuring time integral of power or current

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description


  



  Pr f- und Eichvorrichtung f r ElektrizitÏtszÏhler
Normale   Zähterprüfeinriehtlmgen werden    in   Tisch-oder      Pultform    ausgeführt und haben im allgemeinen Anschlussmogliehkeiten für et. wa 5 bis 12 Zähler. Es   kommen auch Zähler-      prüfeinrichtungen    vor, die Anschlu¯m¯glichkeiten f r mehr Zähler (20 oder 25) bieten, doch erhalten diese nach der bisherigen   Bau-    art bereits eine zu grosse Länge. Das Eichen ist hierdurch erschwert, weil der Eicher von den Regelorganen und Messinstrumenten zu weit entfernt ist.

   Die Zähler werden an waagreehten oder senkrechten Schlitzschienen der Prüfeinrichtung befestigt, elektrisch angeschlossen und   geeieht.    Als   Eichmethoden    werden normalerweise angewendet :
1. die Einzeleiehung mit Wattmeter und Stoppuhr,
2. die Einzeleichung mit   Gleichlasteichzäh-    ler oder
3. Die Serieneichung von bis zu 12 Zählern naeh dem Synchroneiehverfahren durch Vergleich mit einem SynchroneichzÏhler.



   Nach dieser   Eichung    werden die Zähler abgeschlossen, abgenommen und zu   einer Dauer-       laufprüfeinrichtung transportiert, an dieser    dann grössere Serien von z. B. 100 oder 200 Zählern zusammen angeschlossen und einer   Dauerlaufprüfung    von einigen Tagen unter  zogen.    Ist diese Prüfung beendet, so müssen die Zähler wieder abgeschlossen und von der Station abgenommen werden.



   Sie werden üblicherweise noch einer   Schlussprüfung    auf ihre Isolation unterworfen und kommen dann in das Fertiglager.



   Bei ElektrizitÏtswerken und   Prüfämtern,    die täglieh   grole      Stüekzahlen      von Zählerrz    meist gleicher Type prüfen und eichen, entsteht durch das zweimalige Aufhängen und Abnehmen, sowie durch das zweimalige elek  trische    Ansehliessen und Abschliessen und durch den Transport der Zähler von der Ein  zeleichstation    zur   Dauerlaufeichstation    ein grosser   Arbeits-und    Zeitaufwand.



   Ein   weiterer-Zeitaufwand    entsteht durch den Transport der Zähler zur Isolationspr feinrichtung und durch die   Isola. tionsprüfung    selbst, die nur f r etwa 10 Zähler gleichzeitig erfolgen kann.



   Dieser zusätzlich zur   Eiehung    entstehende   Arbeits-und    Zeitaufwand wird durch die Erfindung weitgehend herabgesetzt. Eine   Eich-    vorriehtung für   Elektrizitätszähler weist    erfindungsgemϯ ein fahrbares AufhÏngegestell zum   Aufhängeneinergrosseren    Anzahl von Zählern auf, und die Aufhängevorrichtungen für die einzelnen Zähler sind bezüglich der festen Gestellteile derart beweglich, dass jeder Zähler in die f r die Beobachtung und   Bedie-    nung günstigste Arbeitslage gebracht werden kann.



   Das Zähleraufhängegestell besitzt in einer zweckmϯigen Ausf hrungsform einen Rahmen, der z.   B.    vorderseitig mit   4X6 Zählern    in beispielsweise vier Reihen behängt ist. Auf der Rückseite können ebenso viele Zähler angeordnet sein. Diese übereinander angeordneten Reihen von Zählern nehmen nun eine beträchtliche   Hoche    ein.



   Damit der Eicher jede Reihe in die richtige Arbeitshöhe bringen kann, ist es zweckmässig, den Zähleraufhängerahmen in der   Hoche    durch einen einfachen Kurbelantrieb verschiebbar zu machen. Die untern Reihen der Zähler ver  sehwinden    dabei in einer entsprechenden Ausnehmung der Tischplatte.



   Sind die Zähler auf der vordern Gestellseite   geeicht,    so müssen die r ckseitig   befind-    lichen Zähler zur Eichung nach vorn gebracht werden. Hierzu giht es je nach Ausfiihrung des Gestelles   versehiedene    Möglichkeiten :
1. Das ganze Gestell wird vom Tisch abgekuppelt, auf den Lenkrollen nach vorn gezogen, um   180     gedreht und wieder an das feststehende Schaltpult angekuppelt.



   2. Sämtliehe Zähler sitzen auf einem Rahmen, der um eine vertikale Achse um   180     schwenkbar ist.



   3. Sämtliche Zähler werden auf einem Rahmen befestigt, der um eine horizontale Achse um   180     sehwenkbar ist. In diesem Fall   müs-    sen die Zähler auf der Rüekseite umgekehrt aufgehängt und angeschlossen werden.



   4. Einzelne Gruppen von Zählern werden um je eine vertikale Achse schwenkbar angeordnet. Diese Anordnung   ermöglieht    es, die Zähler der Rückseite mit denen der Vorderseite durch einfaehes Drehen um eine vertikale Achse zu vertauschen. Das Gestell kann jetzt an der gleichen Stelle stehenbleiben, bis sÏmtliche   Prüfungen    an allen Zählern durchgeführt sind. F r das Vorschwenken der auf der R ckseite aufgehÏngten ZÏhler wird kein zu  sätzlicher    Raum benötigt.



   Zweckmässig werden mehrere, um eine vertikale Achse schwenkbare SÏulen in einem in der H¯he verstellbaren Aufhängerahmen angebracht. Auf dem Umfang der Säulen, die z. B. aus   Stahlsehienen    bestehen, sind die   Be-      festigungsvorriehtungen für    die Zähler  berund nebeneinander angeordnet. So können z. B. mehrere aus übereinander angeordneten   Zähllern    bestehende Reihen auf dem Umfange einer solchen SÏule nebeneinander angeordnet sein, so da. ¯ jeweils nebeneinanderliegende Zähler auf den Seiten eines den Säulenquerschnitt bildenden regelmässigen Vieleeks liegen. In der einfachsten Ausf hrung trÏgt eine solche SÏule zwei Reihen von senkrecht übereinanderhängenden Zählern, die gegeneinander um 180  versetzt sind, also mit ihren Rückseiten sich gegen berstehen.



   Die Befestigung der zu prüfenden Zähler auf den Gestellen kann bereits in der Werkstatt oder in einem Zwischenlager zwischen Werkstatt und Eichraum erfolgen. Das Abnehmen der Zähler von den Gestellen erfolgt erst nach Erledigung sämtlicher Prüfungen.



   Unter Verwendung der fahrbaren Gestelle sind nun   versehiedene    Arbeitsverfahren m¯glich :
1. Nach Eichung der   vorderseitig und rüek-    seitig aufgehängten Zähler wird die Eichstation ohne weitere Änderung sofort als   Dauerlaufstation    verwendet. Die Zähler werden, also am gleichen Eiehplatz der   Dauerlauf-    prüfung unterworfen. Die Transformatoren und   Regelglieder    des   Schaltpultes    sind so bemessen, da.   B sie    die gleichzeitige Speisung aller Zähler ermöglichen. Der Normalzähler f r die   Dauerlaufprüfung    befindet sich im Messin  strumentenkopf    des   Schaltpultes    und ist an die Präzisionswandler dieses Pultes angeschlossen.



   2. Nach Eichung der vorderseitig und rüekseitig aufgehängten Zähler wird das ZÏhleraufhÏngegestell vom Pult abgekuppelt und zu einer besonderen Dauerlaufprüfeinriehtung gebracht, die im wesentlichen auch nur aus einem Schaltpult besteht, an das aber mehrere   Zähleraufhängegestelle,    z. B. 3 Stüek mit beispielsweise je 48 Zählern, angeschlossen werden können.



   Nach der Dauerlaufprüfung wird das ZÏhleraufhängegestell mit allen   aufgehängten Zäh-    lern in eine durch ein Gitter abgetrennte   Raumeeke    gefahren, und dort die Isolationsprüfung   durehgeführt.    Die Zähler sind dann endgültig fertig geprüft und können auf den gleichen Aufhängegestellen zum   Fertiglager    transportiert werden, wo sie abgenommen werden.



   Zwei Ausführungsbeispiele des Zähleraufhängegestelles sind in der Zeichnung dargestellt.



   In der Fig.   1    hängen die Zähler 3 an Auf  nahmesehienen    2, die einen Rahmen 1 bilden, der in   Fiihrungssehienen    des Gestelles 4 versehiebbar ist. Durch   Seil-oder      Kettenzug    kann der die Zähler tragende Rahmen 1 mit der Handkurbel 5 gehoben oder gesenkt werden.



  Beim Senken verschwinden die untern Zählerreihen im Arbeitstisch 9. Auf Lenkrollen 6 kann das ganze Gestell bewegt werden. Mit dem Messpult 7 bestehen nur leicht l¯sbare   Steekverbindungen.    Der   Synehroneiehzähler    kann an der Aufnahme 8 befestigt werden. Er verbleibt beim Heben und Senken des Rahmens an der gleichen Stelle. Auf dem Messpult 7 sieht man den   Instrumentenkopf    10 mit dem Normalzähler 11 f r die Dauerprüfung.



   Die Fig. 2 und 3 zeigen ein weiteres Aus  führungsbeispiel,    wobei Fig. 2 eine   Vorderan-    sicht und Fig. 3 die dazugehörige Seitenansieht darstellt. Der mittels der   Handkurbel 5 ver-    stellbare Rahmen 1 trägt vier senkreeht nebeneinander angeordnete Säulen 12. An jeder SÏu1e sind acht Zähler 3 in zwei Gruppen mit je vier Zählern übereinander   angeordlset.   



  Die in gleichen Höhen befestigten Zähler   ste-    hen sich, wie Fig. 2 zeigt, mit ihren   1 : Lüek-    seiten gegenüber. Wenn die Zähler der Vor  derseite geeieht    sind, brauchen nur die SÏulen   nu    180  gedreht zu werden und der Eichvorgang kann mit den vorher auf der Rückseite aufgehängten ZÏhlern fortgesetzt werden. Die SÏulen werden entweder einzeln gedreht oder durch mechanische Mittel, z. B.   Kettenzüge    oder Gestänge, miteinander verbunden, so dass von einer Stelle aus sämtliche Säulen versehwenkt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Prüf-und Eichvorrichtung für Elektrizi- tätszähler, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein fahrbares ^4ufhängegestell zum Aufhängen einer grösseren Anzahl von Zählern aufweist und die Aufhängvorrichtungen f r die einzelnen Zähler derart beziiglich des festen Gestellteil's beweglich sind, da¯ jeder Zähler in die für die Beobachtung und Bedienung günstigste Arbeitslage gebracht werden kann.
    UNTERANSPRUCHE 1. Prüf-und Eichvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufhängegestell eine von Mess-und Bedie nungspult getrennte Baueinheit darstellt.
    2. Prüf-und Eichvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Aufhangegestell ein Aufhängerahmen für die Zähler vorgesehen ist, der derart vertikal verschiebbar im Gestell gelagert ist, dass die jeweils gleichzeitig zu eichenden Zähler durch Verstellung der Höhenlage des Rahmens in die f r den Eichvorgang erforderliche Arbeits- hohe gebracht werden k¯nnen.
    3. Prüf-und Eichvorriehtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufhängegestell schwenkbare LaufrÏder besitzt.
    4. Prüf-und Eiehvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Zähler tragende Rahmen im Aufhänge- gestell um eine vertikale Achse um 180 drehbar ist.
    5. Pr f- und Eichvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Gruppe von Zählern um eine vertikale Achse schwenkbar ist.
    6. Prüf-und Eichvorrichtung naeh Patent anspruchundUnteranspruich 5, gekennzeieh net durch mehrere um eine vertikale Achse schwenkbare und mit Befestigungevorriehtun- gen für die Zähler ausgerüstete SÏulen.
    7. Prüf-und Eichvorrichtung nach Patentanspruch unddenUnteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungs- vorriehtungen f r die Zähler auf dem Umfang der SÏulen angeordnet sind.
    8. Prüf-und Eichvorriehtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da¯ jede SÏule mit Befesti gungsvorrichtungen fiir acht Zähler versehen ist, derart, dass zwei Gruppen von je vier über einanderliegenden ZÏhlern gegeneinander um 180 versetzt aufgehängt werden k¯nnen.
    9. Pr f- und Eichvorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeiehnet durch ein in Arbeits- hoche angeordnetes abnehmbares Zählerbefesti- gungskreuz für den Synchroneichzähler auf der einen Seite des die Zähler tragenden Ge- stelles.
CH313803D 1951-12-21 1952-07-04 Prüf- und Eichvorrichtung für Elektrizitätszähler CH313803A (de)

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