DE877640C - Zaehlerjustier- und -pruefeinrichtung - Google Patents

Zaehlerjustier- und -pruefeinrichtung

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DE877640C
DE877640C DES16840A DES0016840A DE877640C DE 877640 C DE877640 C DE 877640C DE S16840 A DES16840 A DE S16840A DE S0016840 A DES0016840 A DE S0016840A DE 877640 C DE877640 C DE 877640C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DES16840A
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English (en)
Inventor
Paul Dr-Ing Pflier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R35/00Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass
    • G01R35/04Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass of instruments for measuring time integral of power or current

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description

  • Zählerjustier- und -prüfeinrichtung Die bekannten Zählerprüf- und -iustierefnrichtungen stellen ein einheitliches zusammengebautes Gebilde Idar, das nur mit größerem Aufwand in seine Einzelteile zerlegt und umgebaut werden kann. Gewöhnlich besteht eine solche Einrichtung aus einem schreibtischarbigen Mittelteil, der die Normal- und Vergleichsinstrumente enthält, zwei Seitenanbauten, in denen die Regelgeräte und Werkzeuge untergebracht sind, und einem mit dem Ganzen fest verbundenen Rahmen, auf dem die Prüflinge aufgehängt werden. Eine Ausnahme billden die transportierbaren Einrichtungen. Hier sind die einzelnen Teile, z. B. Wandler, Normal-und Vergleichsinstrumente in Kästen verpackbar, die im Betrieb gleichzeitig Aufbauteile der Einrichtung bilden. Das Aufhängegestell für die Prüflinge ist meist zerlegbar und kann für den Betrieb der Einrichtung mit den Kästen verschraubt werden. Trotz der Unterteilung in Einzelteile stellt auch eine solcheEinrichtungein zusammengehöriges Gebilde dar, das nur schwer veränderbar ist.
  • Ein Hauptnachteil solcher Einrichtungen besteht in folgendem: Etwa zur Reparatur eingehende Prüflinge werden zwecks Prüfung auf dem Gestell einer solchen Einrichtung aufgehängt. Nach Feststellung der Fehler werden sie abgehängt und auf einem Wagen zur Werkstatt gefahren und repariert.
  • Nach der Reparatur werden sie zurückgefahren, wieder auf das Gestell der Einrichtung gehängt, geprüft, anschließend auf einen Wagen umgeladen und zum Lager oder zum Versand gefahren. Die Prüflinge müssen also mehrfach umgehängt werden. Dies ist zeitraubend und umständlich.
  • Die bekannten Einrichtungen zwingen dazu, die Prüflinge nach einem ein für allemal festgelegten bestimmten Verfahren zu prüfen und zu eichen.
  • Eine Umstellung auf ein anderes Verfahren erfordert erhebliche Umbauten. So sind beispielsweise am Mittelpunkt entwelder Platz und Anschlüsse für Wattmeter oder für einen Gleichlasteichzähler vorgesehen, und man kann nicht ohne weiteres die Wattmeter durch einen Gleichlast zähler ersetzen, wenn man nicht die Raumverhältnisse und die Anschlüsse entsprechend ändert.
  • Die Erfindung vermeidet solche und ähnliche Mängel. Erfindungsgemäß wird das mehrfache Umhängen der Prüflinge dadurch vermieden, daß das Aufhängegestell von den übrigen Teilen der Einrichtung mechanisch getrennt und fahrbar ausgeführt ist und nur durch lösbare elektrische Verbindungen, wie Stecker, Kabel, an die übrigen Teile der Einrichtung angeschlossen wird.
  • Dies bietet den Vorteil, daß die Prüflinge nur einmal aufgehängt zu werden brauchen, und zwar kann das Aufhängen auch räumlich getrennt von der Prüfeinrichtung erfolgen. Nach der Herstellung der elektrischen Verbindung tnit der Prüfeinrichtung werden die Prüflinge geprüft, dann mit dem Gestell nach Lösung der elektrischen Verbinzungen in die Werkstätte od. dgl. gebracht, nach der Reparatur mit dem gleichen Gestell zur Prüfeinrichtung zurückgefahren, wobei wieder die elektrischen Verìbindungen mit-dieser Einrichtung her gestellt wenden. Hierauf können sie nach abermaliger Lösung der elektrischen Verbindungen mittels des Gestells auf Lager oder zum Versand gebraucht werden.
  • Das Gestell braucht mit der Fahrvorrichtung nicht fest verbunden zu sein, sondern man kann es auch so ausführen, daß es auf verschiedene FaErvorrichtungen umgesetzt werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, jdas Verschleppen von Staub und Schmutz in den rein zu haltenden Prüfraum zu vermeiden, wenn man vor dem Einfahren in diesen Raum das Gestell auf eine dauernd im Prüfraum verbleibende Fahrvorrichtung urusetzt. Solche Fahrvorrichtungen können auch auf. Schienen laufen, um den Fabrwiderstand zu verringern und eine zwangsläufige Führung der Fahrbewegung und Einstellung zur Prüfeinrichtung zu ermöglichen.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgedankens wird der übrige Teil der Einrichtung nach einem Baukastensystem aus mindestens zwei Teilen betriebsmäßig lösbar und auswechselbar aufgebaut. In dem einen Teil befinden sich vorzugsweise die Regel geräte nebst den ,dazugehörigen Anzeigeinstrumenten und Schaltern, in dem anderen Teil die sogenannten Normalien. Auch diese Teile können fahrbar sein. Sie werden durch Stecker oder Kabel elektrisch lösbar miteinander verbunden. Der die Normalien enthaltende Teil kann in mehreren Varianten vorliegen. Er kann z. B. mit einem Wattmeter für die Eichung von Wechselstromzählern, mit Wattmetern für ,die Eichung von Drehstromzählern, mit einem Normalzaähler für die Eichung von Drehstromzählern ausgerüstet sein.
  • Jede dieser Varianten bildet einen besonderen Baustein, und diese Bausteine können miteinander ausgetauscht werden, vvenn man auf andere Eich- und Prüfverfahren bzw. auf eine andere Art von Prüflingen umstellen will. Dabei können die diese Varianten bildenden Bausteine für sich aufstellbare Einheiten bilden oder sie können in sich geschlossene Zusatzkästen sein, die in einen entsprechenden Aufnahmeplatz des anderen, die Regelgeräte usw. enthaltenden Bauteils eingesetzt werden.
  • Natürlich kann man auch bedarfsweise gleichzeitig zwei oder mehr solcher Einheiten in den Verband der Einrichtung eingliedern.
  • Das fahrbare Gestell, das die Prüflinge aufnimmt, kann so eingerichtet sein, daß jeder Prüfling für sich eingehängt wird. Statt dessen können aber auch .die Prüflinge reihenweise auf Rahmen gesetzt werden, die nun ihrerseits in das Gestell eingehängt werden. Die Einhängevorrichtungen können verstellbar am Gestell angebracht werden, also z. B. an einer Art Paternoster angebracht sein. In diesem Fall Ikann man auf der Rüchseite des Gestells die Zähler aufhängen und durch Drehen des Paternosters jeweils auf die Vorderseite in die gewünschte Höhe bringen. Ein solches Gestell hat Steckeranschlüsse od. dgl., die einerseits eine Verbindung mit den Prüflingen oder mit den ,die Prüflinge tragenden Rahmen, andererseits mit den übrigen Teilen der einzelnen Bausteinelemente gestatten. Für die letztere Verbindungsart können die Anschlüsse so ausgeführt werden, daß Verbindungen nach vorn, nach hinten oder nach der Seite möglich sind. Unter Umständen kann man die Anschlußstellen für diese Verbindungsnrten entsprechend vervielfachen. Auch wird man Kupplungen mit evtl. weiteren Aufbängegestellen vorsehen.
  • Die Einrichtung kann durch ein weiteres Bausteinelement, das beispielsweise Zus atzbelastungen enthält, um die Bürdezder Einrichtung konstant zu halten, ergänzt wenden. Auch dieser Teil kann fahrbar sein. Ferner kann die Einrichtung durch einen fahrbaren, gegebenenfalls in der Höhe verstellbaren Stuhl, dadurch ein Pult, das mit dem Stuhl verbunden sein kann, durch eine fahrbare Werkzeugtruhe, durch Bausteine mit Zusatzt}ürden usw. ergänzt werden.
  • In der Zeichnung sind einige Kombinationsmöglichkeiten für ein solches Baukastensystem dargestellt.
  • Mit I ist jeweils der die Regel'geräte nebst den zugehörigen Anzeigeinstrumenten und Schaltern enthaltende Bauteil, mit 2 der Bauteil mit den Normalien od. dgl., der in verschiedenen Varianten vorliegen kann, bezeichnet. 3 sintd,die fahrbaren Aufhängegestelle, 4 ein gegebenenfalls fahrbarer Stuhl, 5 ein Schreibpult, 6 eine fahrbare Werkzeugtruhe und 7 ein Teil mit Zusatzbürden.
  • Fig. I zeigt beispietsweise eine Eich- und Prüfeinrichtung für Drehstromzähler mit zwei Gestellen 3, auf deren linke Seite ein mit Wattmetern für die Eichung von Drehstromzählern ausgerüsteter Bauteil 2 und anschließend der Normalienbauteil I folgt. Rechts der Gestelle 3 ist der Bürdenbauteil 7 und Idavor die fahrbare Werkzeugtruhe 6 angeortdnet.
  • Soll diese Anordnung auf die Eichung von Wecbselstromzählern mittels Gleichlastzähier umgestellt werden, dann kann man sie beispielsweise gemäß Fig. 2 umgruppieren und an Stelle des Bauteils 2 der Fig. I eine Variante mit Gleichlastzähler für die Eichung von Wechselstromzählern setzen. Zu beiden Seiten der Bauteile I und 2 sind anschließend die Gestelle 3 aufgestellt, vor denen ein fahrbarer Stuhl + mit Pult 5 angeordnet ist. Die Bauteile 6 und 7 werden in der Nähe der äußeren Enden der Gestelle 3 untergebracht.
  • Je nach der Menge der Prüflinge kann nun, wie die Fig. 3 und 4 beispielsweise zeigen, die Zahl der Gestelle 3 entsprechend. erhöht werden. Man wird sie dann am besten im Winkel oder nach einem Vieleck aufstellen, in dessen Mittelpunkt die übrigen Einheiten der Einrichtung zusammengefaßt sein können. Eine Anordnung in Aufstellung nach einem halten Sechseck für Drehstromzählereichung zeigt beispielsweise Fig. 3.
  • Hier ist für den Bauteil 2 ein für die Drehstromzählereichung ausgerüsteter Normalzähler verwendet. Der die Normalien enthaltende Bauteil I und das Schreibpult 5 sind zentral angeordnet. Die übrigen Bauteile 2, 6 werden an den Enden des Gestell zuges untergebracht, falls sie nicht verfahrbar sind.
  • In Fig. 4 sind zwei Bauteile 2 verwendet, von denen der eine mit Wattmetern, der andere mit einem Normalzähler für die Eichung von Drehstromzählern ausgerüstet ist. Der Gestell zug 3 bildet hier einen rechten Winkel, der Stuhl + und das Pult 5 können längs des Gestellzuges verfahren werden Der Normallienbauteil I ist neben den Bauteilen 2 angeordnet.
  • Schon diese wenigen Beispiele zeigen, in wie mannigfaltiger Art solche Einrichtungen zusammengestellt und aufgestellt werden können. Sie lassen sich auf die verschiedenen Eich- und Prüflingsarten umstellen und lassen sich bequem den verschiedenen Raumverhältnissen anpassen.
  • Die Steckverbind,unlgen, für die bekannte Bauformen benutzt werden können, sind der Einfachheit halber in der Zeichnung weggelassen. Es empfiehlt sich, alle oder wenigstens einen Teil der Bauteile mit Signalvorrichtungen, z. B. Signallampen, zu versehen, die jeweils anzeigen, daß die für die Prüfung und Eichung erforderlichen Leitungsverbindungen hergestellt und richtig sind. Für ihren Betrieb kann unter Umständen ein besonderer Signalstromkreis dienen, dessen verschiedene Schaltkontakte jeweils zwangsläufig bei der Herstellung und Unterbrechung der Eichverbindungen betätigt werden. Statt dessen kann auch die Anordnung so getroffen werden, daß der Betrieb der Einrichtung unmöglich ist, also z. B. die Einschaltvorrichtungen gesperrt sind, solange nicht sämtliche Verbindungen hergestellt sind. Es braucht dann nur mit den betreffenden Schaltern ein Sperrrelais verbunden zu werden, das durch die einzelnen, in den Bauteilen angebrachten Signalkontakte fernbetätigt wird.
  • PATENTANSPROCHE: I. Zählerjustier- und -prüfeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufhängegestell für die zu prüfenden Zähler (Prüftinge) fahrbar und von den übrigen Teilen der Einrichtung mechanisch getrennt und mit Mitteln zur lösbaren elektrischen Verbindung mit diesen Teilen versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufhängegestell aus einem falhrbaren, gegebenenfalls auf Schienen laufenden Untersatz und aus einem lösbar aufsetzbaren Aufhängerahmen besteht.
    3. Einriichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufhängegestell mit Mitteln zur Höhenverstellung der Prüflinge versehen ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüflinge reihenweise auf Rahmen aufgehängt sind und das Aufhängegestell mit Vorrichtungen zum Aufhängen dieser Rahmen versehen ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der übrige Teil der Einrichtung in mindestens zwei Bausteine aufgeteilt ist, von denen der eine die Regelgeräte nebst den dazugehörigen Anzeigeinstrumenten und Schaltern, der andere die sogenannten Normalien enthält, und (daß diese Bauteile mit Vorrichtungen zur lösbaren elektrischen Verb in dung versehen sind.
    6. Einrichtuag nach Anspruch I und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Normalien enthaltende Bauteil in mehreren Varianten vorliegt, die je Wattmeter, Normalzähler, Gleichlastzähler od. dgl. für Einphasen- oder Drehstromeichung haben.
    7. Einrichtung nach Anspruch I, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Normalien enthaltende Bauteil aus einem Ein- oder Aufsetzkasten für den die Regelgeräte enthaltenden Bauteil besteht.
    8. Einrichtung nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung durch weitere, je für sich ein geschlos!senes Ganzes bildende Bauteile, wie Bürdenkasten, Werkzeugtruhe, Stuhl, Schreibpult, ergänzt ist, die vorzugsweise fahrbar ausgeführt sind.
    9. Einrichtung nach Anspruch I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbaren elektrischen Verbindungsteile der einzelnen Bauteile mit Signaleinrichtungen od. dgl. versehen sind, adie jeweils zwangsläufig bei der Herstellung oder Lösung der elektrischen Bauteilverbindungen betätigt werden und die Vollständigkeit oder Unvollständigkeit der jeweils erforderlichen Schaltungen anzeigen.
    Angezogene Druckschrifteu: Deutsche Patentschrift Nr. 833 32I; J. L. Ferns, »Meteering Engineering«, 4. Aufl., 1946, S. 176, 177 und 199.
DES16840A 1950-07-01 1950-07-01 Zaehlerjustier- und -pruefeinrichtung Expired DE877640C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE833321C (de) * 1950-05-16 1952-03-06 Erich Hoeller Dr Ing Einrichtung zur Lagerung und zum Transport von Elektrizitaetszaehlern

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE833321C (de) * 1950-05-16 1952-03-06 Erich Hoeller Dr Ing Einrichtung zur Lagerung und zum Transport von Elektrizitaetszaehlern

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