CH313650A - Verfahren zum Betriebe Feuergase durch Verpuffungen herstellender Treibgaserzeuger und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Betriebe Feuergase durch Verpuffungen herstellender Treibgaserzeuger und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH313650A
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Schilling Rudolf
Schilling August
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Schilling Estate Company
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C5/00Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
    • F02C5/12Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the combustion chambers having inlet or outlet valves, e.g. Holzwarth gas-turbine plants

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Description


  Verfahren zum Betriebe Feuergase durch Verpuffungen herstellender Treibgaserzeuger  und Vorrichtung zur     Durchführung    des Verfahrens    In der Erkenntnis, dass der Wirkungsgrad  von Verpuffungsbrennkraftturbinenanlagen,  wie sie insbesondere als Feuergase durch Ver  puffungen herstellende Treibgaserzeuger mit  Abarbeitung von Feu ergasgefälle in Düsen  und Beschaufelungen Verwendung finden,  gegenüber früheren Vorschlägen und Aus  führungen wesentlich erhöht werden kann,  sind bereits     Vorschläge    gemacht worden, mit  deren Hilfe es gelingt, die Gefälleschwankun  gen in den Beschaufelungen dieser Treibgas  erzeuger zu verkleinern.

   Das ist grundsätzlich  dadurch erreicht worden, dass der hinter einer  Beschaufelung auftretende Gegendruck, in  Feuergasrichtung gesehen, während der Deh  nung der Feuergase in der Beschaufelung  mit zu dieser Expansion gleichartiger Cha  rakteristik abgesenkt wird. Zur Erzeugung  dieser     Absenkung        des    Gegendruckes stehen  dabei verschiedene Massnahmen zur Ver  fügung.  



  Vor allem hat man vorgeschlagen, den ge  wollten Gegendruck erzeugende Gase während  der     Dehnung    der Feuergase in der vorge  ordneten Besehaufelung in Räumen hinter  der letzteren ebenfalls zur Expansion zu brin  gen. Anderseits besteht die Möglichkeit, den  Abflussquerschnitt der die Beschaufelung ver  lassenden     Feuergase    im Verhältnis zu dem  Querschnitt der die Beschaufelung beauf  schlagenden Düsen während der Zeitspanne    der Feuergasdehnung so zu verändern, dass  der sich einstellende Gegendruck gleichartig  zur Dehnung der Feuergase in der     Beschaufe-          lung    verläuft.  



  Vorliegende Erfindung beruht auf der  Erkenntnis, dass es derartiger, verhältnis  mässig verwickelter und betrieblich zu Schwie  rigkeiten führender Steuerungseinrichtungen  nicht bedarf. Das vorgeschlagene Verfahren  zum Betriebe     Feuergase    durch Verpuffungen  herstellender Treibgaserzeuger mit     Abarbei-          tung    von Feuergasgefälle in Düsen und     Be-          schaufelungen    kennzeichnet sieh erfindungs  gemäss dadurch, dass die eine Beschaufelung  verlassenden Feuergase einem Auffüllraum       unveränderlichen    Rauminhaltes     zugeführt     werden,

       dessen    als Gegendruck zur vorgeord  neten     Beschaufelung    zur     Wirkung    gebrachter  Innendruck während der Dehnung der Feuer  gase in dieser vorgeordneten     Beschaufelung     abgesenkt wird.  



  Die zur Durchführung dieses Verfahrens  dienende Vorrichtung kennzeichnet sich durch  Anordnung einer     Auffüllkammer    unveränder  lichen     RauminhaTtes    hinter einer     Beschaufe-          lung    in     Verbindung    mit Mitteln     zur    Herstel  lung eines während der Dehnung der Feuer  gase in der vorgeordneten     Beschaufelung    ab  gesenkten     Innendruckes    in dieser     Auffüll-          kammer.         Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbei  spiel der erfindungsgemässen Vorrichtung  einen Treibgaserzeuger,

   der eine zweistufige  Verpuffungsbrennkraftturbine lund vier Ver  puffungskammern enthält; der     Treibgaserzeu-          ger    wird     mit    flüssigen Brennstoffen betrieben.  



  Nachfolgend wird auch im Zusammenhang  mit den     Figuren    das Verfahren nach der  Erfindung beispielsweise erläutert:  Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht auf den  Treibgaserzeuger mit einem teilweisen, nach  Linie I-I der Fig. 2 verlaufenden Längs  schnitt durch eine Verpuffungskammer, in  schematischer Darstellung.  



  Fig. 2 gibt einen senkrechten Querschnitt  durch den Treibgaserzeuger wieder, der nach  Linie 2-2 der Fig. 1 verläuft.  



  Fig. 3 stellt in vergrösserter Darstellung  einen peripheren, nach den Linien IH-III  der Fig. 1 und 2 verlaufenden Schnitt dar,  abgewickelt in die Zeichnungsebene, während  Fig. 4 eine abweichende Ausführung  möglichkeit in der Schnittdarstellung der  Fig. 3 wiedergibt.  



  Fig. 5 zeigt in derselben Darstellung eine  andere Ausführungsmöglichkeit.  



  Fig. 6 gibt das Druck - Zeit - Diagramm  einer der Verpuffungskammern des Treibgas  erzeugers nach Fig. 2 wieder, während  Fig. 7 schliesslicli ein Q - V - Diagramm des  Treibgaserzeugers nach den Fig. 1-3 dar  stellt.  



  In den Fig. 1 und 2 bezeichnen 1, 2, 3, 4  die Verpuffungskammern, wobei die Ver  puffungskammer 4 in Fig. 1 im Längsschnitt,  Kammer 3 in Ansieht gezeichnet ist. Jede Ver  puffungskammer ist mit einem Ladeluft  einlassventil 5 versehen, dessen schematisch  angedeutete Ausbildung am linken Ende der  Verpuffungskammer 4 zu erkennen ist. In das  Ladeluftventil eingeballt ist ein     Brennstoff-          einspritzventil,    zu dem eine Brennstoffleitung  6     führt,    die     ihrerseits    an eine nichtgezeichnete  Brennstoffpumpe üblicher Ausbildung ange  schlossen ist. Ausserdem ist die Verpuffungs  kammer mit Zündeinrichtungen bekannter Art  versehen.

      Wie die Fig. 1 und 2 erkennen lassen, be  sitzt jede Verpuffungskammer eine Reihe von  zur Entlassung von Feuergasen zu bestimm  ten Zeitpunkten dienenden Organen,     Düsen-          und    Auslassventile genannt, die auf ihrer  Längserstreckung verteilt angeordnet sind.  Vorhanden ist zunächst je ein Düsenventil 7  für höchstgespannte Feuergasteilmengen, die  bei Eröffnung der Düsenventile über die  Düsenvorräume 8 zu den Düsen I entlas  sen werden. Die über die Düsen I zugeführ  ten, höchstgespannten Feuergasteilmengen  dienen zur Beaufschlagung der     Beschaufe-          lung    Ia, die auf dem ersten Rad 9 des  Turbinenläufers 10 angeordnet ist.

   Auffang  düsen 11 vermögen die im ersten Turbinen  rad Ia, 9 teilweise entspannten, ursprüng  lich höchstgespannt gewesenen Feuergasteil  mengen aufzunehmen. An die Auffangdüsen  11 schliesst sich die Auffüllkammer 12 an, die  an ihrem zu den Auffangdüsen 11 entgegen  gesetzt liegenden Ende in eine weitere Düse  13 übergeht, die der Beschaufelung IIa des  zweiten Rades 14 des Läufers 10 zugeordnet  ist. Der Läufer 10 läuft in dem Turbinen  gehäuse 15 um. Die mechanische Energie des  Läufers 10 wird über eine Kupplung 16 auf  eine leistungsaufnehmende Maschine 17 über  tragen, die beispielsweise als Verdichter zur  Verdichtung von Betriebsmitteln,     insbesondere     der Ladeluft, ausgebildet sein kann.  



       Ausser    den     Düsenventilen    7, die zur     Beauf-          schlagung    der Düsen I dienen, sind weitere  Düsenventile 18 zur Entlassung niedrigerge  spannter Feuergasteilmengen aus den Ver  puffungskammern 1 bis 4 vorgesehen.  



  Im     Ausführungsbeispiel    stehen     die    Räume  <B>19,</B> 20, die in     Feuergasrichtimg    hinter den       Ventilsitzen    der     Düsenventile    18     liegen,        mit     der     Auffüllkammer    12 in unmittelbarer Ver  bindung.

   Mit 19     sind    dabei     Leitungen    bezeich  net, die die     niedrigergespannten        Feuergasteil-          mengen        aus    einer     Gruppe    je zweier     nebenein-          anderliegender    Düsenventile 18 aufnehmen.  Teile einer solchen     Gruppenleitung    19     sind    in       Fig.    2 linke     Hälfte    für die Düsenventile 18  der beiden     Verpuffungskammern    1 und 2 er  kennbar.

   Die     Gruppenleitung    19     führt        diese              Feuergasteilmengen    geringerer Spannung über  den an die Leitung 19 angeschlossenen     Sam-          melkrümmer    20 der Auffüllkammer 12 zu.  Eine entsprechende Gruppenleitung 19 ist für  die Verpuffungskammergruppe 3, 4 vorhan  den, aber aus der Zeichnung nicht ersichtlich,  da die Fig. 2 rechte Hälfte den Schnitt durch  die Düsenventile 7 und die ihr zugeordneten  Teile der ersten Turbinenstufe wiedergibt.  



  Zur Entlassung der niedrigstgespannten  Feuergasteilmengen sind gesteuerte Auslass  ventile 21 vorgesehen, die gleichwie die Düsen  ventile 7 und 18     ausgebildet    sind und lediglich  grössere Feuergasdurchlassquerschnitte be  sitzen. Diese niedrigstgespannten Feuergasteil  mengen sind Restfeuergase, die entsprechend  dem gewählten Ladeverfahren durch Ladeluft  aus den Verpuffungskammern verdrängt wer  den, sobald die Ladeluftventile 5 eröffnet  werden.  



  Die über die Auslassventile 21 aus den  Verpuffungskammern verdrängten Feuergase  strömen dem Ausströmraum 22 zu. Die     Aus-          strömgase,    die somit etwa unter einer dem  Ladeluftdruck     entsprechenden    Spannung  stehen, werden als Treibgase über die Treib  gasleitung 23 abgeführt und der weiteren Ver  wendung zugeführt.  



  Die Düse 13, die somit der Beschaufelung  der zweiten Turbinenstufe vorgeordnet ist,  führt dieser Feuergase aus zwei verschiedenen  Quellen zu. Denn sie verarbeitet zunächst die  Feuergase, die als     höchstgespannte    Feuergas  teilmenge aus den Verpuffungskammern über  die Düsenventile 7 entlassen und in der ersten  Turbinenstufe I, Ia, 9 teilweise abgearbeitet  worden sind. Sie verarbeitet aber auch Feuer  gase, die über die     Düsenventile    18 aus den  Verpuffungskammern als niedrigergespannte  Feuergasteilmenge unmittelbar über die Lei  tung 19, 20 in die Auffüllkammer, 12 ent  lassen worden sind.  



  Fig. 3 lässt diese Verhältnisse genauer er  kennen. In ihr sind zunächst die Düsenventile  7 zu erkennen, wobei die Bezeichnungen der  Verpuffungskammern, zu denen sie gehören,  als in Klammer gesetzte Indices angegeben  sind. Man erkennt die entsprechenden Düsen-         vorräume    8 der Düsen I. Man     erkennt    also,  dass jeder Verpuffungskammer eine Einzel  düse I     zugeordnet    ist. Die     Düsenvorräume    8  und entsprechend die Düsen I     könnten    aber  auch gruppenweise oder ihrer Gesamtheit  nach vereinigt sein.  



  Mitbestimmend für die Wahl der einen  oder andern Anordnung ist das jeweils ge  wählte Arbeitsverfahren, dessen Einflüsse vor  allem auf die Düse II noch im einzelnen zu  erörtern sein werden.  



  Zu . erkennen in Fig. 3 ist weiter der Rad  kammerraum 24 der ersten     Turbinenstufe,    in  welchem das Turbinenrad 9 läuft.  



  Im Gegensatz zu den Einzeldüsen I     ist    für  das Auffangen der aus der Besehaufelung Ia  abströmenden Gase eine gruppenweise Zusam  menfassung angewendet worden. Es sind näm  lich zwei Auffanggruppendüsen 11(1,2) und  11(3,4) vorgesehen worden, wobei Auffangdüsen  11(1,2) den Düsen I(1) und h2), während Auf  fangdüsen 11(3,4) den Düsen I(3) und I(4) zu  geordnet worden ist. Beide Auffanggruppen  düsen arbeiten aber auf eine einzige Auf füll  kammer 12, die an ihrem zu den Auffang  düsen 11 entgegengesetzt liegenden Ende in  eine Düse II übergeht.

   Die damit verwirk  lichte, einzige Auffüllkammer steht über An  schlüsse 20 mit den Räumen 19(1,2) und 19(3,4)  in Verbindung, wobei Raum 19(1,2) als Grup  penleitung für die niedrigergespannte Feuer  gasteilmenge ausgebildet ist, die über die  Düsenventile 18(1) und 18(2) entlassen wird,  während der Raum 19(3,4) als Gruppenleitung  für die niedrigergespannte Feuergasteilmenge  ausgebildet ist, die über die Düsenventile 18(3)  und 18(4) entlassen wird.  



  Die Düse II mit ihrem engsten Querschnitt  25 verarbeitet somit wohl die Feuergasteilmen  gen, die in der     Turbinenstufe    I,     Ia,    9 teilweise       entspannt    worden sind, als auch die von vorn  herein     niedrigergespannten        Feuergasteilmen#,     gen, die über die Düsenventile 18<B>(</B>1<B>)</B>,     18(2),     18     (3),    18     (4),    der     Auffüllkammer    12     zugeleitet     werden.  



  An die Düse     II    schliesst sich, in     Feuergas-          richtimg        gesehen.,    der     Radliammerraiun    26  des zweiten     Turbinenrades        IIa,    14 an. Nach-      dem die über die Düse II zur Beaufsehlagung  gebrachten Feuergase weitere Arbeit in dieser       Turbinenstufe        geleistet    haben, strömen sie  über eine Fangdüse 27 dem Ausströmraum 22  zu, in den die Auslassventile 21 einmünden  und bei ihrer Eröffnung den Feuergasrest       entlassen.     



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4  sind die Düsen I in derselben Weise ausge  bildet wie bei dem     Ausführungsbeispiel    nach  Fig. 3. Auch die Auffangdüsen 1 l (1,2) und  11(3,4) unterscheiden sich nicht von denjenigen  der Fig. 3. Das gilt schliesslich auch für die  Auffüllkammer 12. Dagegen gilt das Gesagte  nicht mehr für die Zuführung der über die  Düsenventile 18(1), 18(2), 18(3) und 18(4) ent  lassenen, niedrigergespannten Feuergasteil  mengen, die abweichend von dem Ausfüh  rungsbeispiel nach Fig. 3 über Einzeldüsen,  und zwar über Düsen 28(1) , 28 (2), 28(3) und  28(4) unmittelbar dem Radkammerraum 26 des  zweiten Turbinenrades Ha, 14 (Fig. 1) zuge  führt werden.  



  Dadurch     erfolgt    die bewusst herbeigeführte  Absenkung des Druckes dieser nied     rigerge-          spannten    Feuergasteilmenge nicht mehr, wie  nach Fig. 3, unmittelbar in der Auffüllkam  mer 12 zur Erzeugung eines bestimmten, als  Gegendruck für die vorgeschaltete Stufe zur  Wirkung kommenden Innendruckes, sondern  diese Absenkung wird nunmehr unmittelbar  in dem Radkammerraum 26 vorgenommen,  kommt aber, über die ständig offene Verbin  dung der Düse II zwischen den Räumen 12  und 26, in der Auffüllkammer 12 in gleicher  Weise zur Geltung; mit andern Worten, die  Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, das einer  zweiten Variante entspricht.

   Man kann auch  leicht eine zeichnerisch nicht     veranschaulichte     dritte Möglichkeit, nämlich die gemeinsame  Durchführung beider Varianten     verwirklichen,     indem man einen Teil der Feuergaszuführun  gen 29(1), 29(2), 29(3), 29(4) zu den Düsen 28(1),  28 (2) , 28(3), 28(4) in der in Fig. 3 für Gruppen  leitungen 19(1,2), 19(3,4) geschilderten Art und  Weise in die Auffüllkammer 12, einen andern  Teil in die Radkämmer 26 einmünden lässt.  In diesem Falle übernimmt die Düse II nur    noch die Verarbeitung des Teils der Feuer  gase, die unmittelbar in die Auffüllkammer  12 gelangt sind.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist  für die Düsen I der Düsenventile 7 eine  gruppenweise Zusammenfassung vorgenom  men worden; es wird mit zwei Gruppendüsen  I(1,2) und I(3,4) gearbeitet.  



  Eine weitere     gruppenweise    Zusammenfas  sung ist bei den Düsenventilen 18 vorgenom  men worden; demgemäss sind zwei Gruppen  von Zuführungsleitungen 29(1,2) und 29(3,4)  sowie von Düsen 28(1,2) und 28(3,4) vorhanden.  Dagegen ist die gemeinsame Auf füllkammer  12 mit zwei Auffanggruppen 11(1,2) und 11(3,4)  aus den Fig. 3 und 4 beibehalten worden.  Eine Änderung ist nur insofern eingetreten,  als man durch Einbau einer Leitwand 30  die Düse II in zwei Düsen II' und II" auf  geteilt hat. In der gleichen Weise hätte die  Düse II nach den Fig. 3 und 4 aufgeteilt sein  können; oder die Düsen II', II'' der Fig. 5  können durch eine Düse II nach den Fig. 3  und 4 ersetzt sein.  



  Die Wahl der einen oder andern der be  schriebenen Varianten beeinflusst natürlieh  die Arbeitsweise des Treibgaserzeugers. Darauf  wird im folgenden eingegangen.  



       Fig.    6 zeigt, das     Druck-Zeit-Diagramm     einer der     Verpuffungskammern    1     bis    4, die  in     Fig.    2 des     Ausführungsbeispiels    dargestellt  sind. Man erkennt zunächst im Diagramm den  auftretenden höchsten     Verpuffungsdruck        p1.,     der auf einer im     0-Punkt    des Koordinaten  systems errichteten Ordinate als     Punkt    A  erscheint.

   Ordnet man das Diagramm der       Fig.    6     beispielsweise    der in     Fig.    1 im Schnitt  gezeichneten     Verpuffungskammer    4 zu, so  würde sich das Düsenventil 7(4) im Punkt A  öffnen. Es wird also     höchstgespanntes    Feuer  gas entlassen, aber nur als     Feuergasteilmenge,     weil sich das     Düsenventil    7 (4) bereits im Punkt  B der Expansionslinie dieser     Verpuffungs-          kammer    4 wieder schliesst.

   In diesem Punkte  öffnet sich dagegen das     Düsenventil    18(4)       -und    entlässt     aus    derselben     Verpuffungskam-          mer    4 Feuergase, die bereits     niedrigergespannt     sind,     nämlich    einen Druck p2 besitzen, der      erheblich geringer ist als der Druck p1; auch  die über das Düsenventil 18(4) entlassenen  Feuergase werden nur als Teilmenge der in  der Verpuffungskammer 4 insgesamt erzeug  ten Feuergase     entlassen,    weil das Düsenventil  18(4) im Zeitpunkt C schliesst.

   Die Expansion  der noch in der Verpuffungskammer 4 befind  lichen Feuergase ist inzwischen so weit vor  geschritten, dass die Feuergase in ihr nur noch  die Spannung p0, das heisst die Ladeluftspan  nung besitzen. Im Punkte C, öffnet sich das  Ladelufteinlassventil 5(4) und gleichzeitig das  Auslassventil 21(4). Dadurch schiebt die unter  der Ladeluftspannung stehende Ladeluft die  Feuergasrestmenge aus, die sich in diesem  Zeitpunkt C noch in der Kammer 4 befindet.

    Diese sogenannte Restfeuergas teilmenge wird  dabei während der Zeitspanne C-E von der  Ladeluft verdrängt, weil sich im Zeitpunkt E  die Ventile 5(4) und 21(4) schliessen; bereits  während der Zeitspanne D hat aber die Brenn  stoffpumpe über die Brennstoffzuführungs  leitung 6(4) Brennstoff in die noch in Bewe  gung befindliche, durch venturidüsenartige  Gestaltung des Einlasses der Verpuffungs  kammern (vergl. Fig. 1) kolbenartig vordrin  gende und hierbei die Restfeuergasteilmenge  ausschiebende Ladeluftsäule eingespritzt. Man  nennt diese Art der Aufladung wegen des  während der Brennstoffeinführung offenen  Zustandes der beteiligten Ventile 5(4) und 21 (41   offene Aufladumg .

   Diese Art der Aufladung  hat den Vorteil, zu besonders gut durch  mischten Brennstoffluftelementen und damit  zu einer homogenen, hochzündfähigen Ladung  sowie zu einer brisanten Explosion mit steilem  Verlauf der Verpuffungslinie 36 zu führen;  die Zündung erfolgte dabei im Punkte E.  



  Während die aus der Verpuffungskammer  4 im Zeitpunkt 0 bzw. A entlassene, höchst  gespannte Feuergasteilmenge in der ersten  Stufe I, Ia, 9 einer durch den Linienzug A-B  gekennzeichneten Teilexpansion     unterworfen     wird, läuft in einer andern der vier Ver  puffungskammern 1 bis 4, beispielsweise in  der Kammer 3, ein Arbeitsspielabschnitt ent  sprechend dem Linienzug B-C ab.

   Dabei ist  das Arbeitsspiel in dieser Kammer gegenüber    dem der Fig. 6 für die Kammer 4 zeitlich so  versetzt, dass der Punkt B des dieser Ver  puffungskammer 3 zugeordneten, nicht ge  zeichneten Diagrammen bereits erreicht ist,  wenn im Diagramm der Fig. 6 der Punkt 0  der Zeitlinie der Abszissenachse erreicht ist,  mit andern Worten, das der     Verpuffungskam-          mer    3 unterstellte Arbeitsspiel eilt dem der  Fig. 6 um den Zeitabstand der Punkte A -B  voraus. Demgemäss öffnet sich das Düsen  ventil 18(s) (siehe Fig. 3) in dem Zeitpunkt 0  des Diagrammen der Fig. 6 und eine niedriger  gespannte Feuergasteilmenge, nämlich eine       Feuergasteilmenge    vom Drucke     p2    wird in  die Auffüllkammer 12 entlassen.  



  Da das Düsenventil 18(s) dabei während  einer Zeitspanne offen ist, die dem Zeitabstand  B-C des Diagrammen der Fig. 6 entspricht,  wird diese niedrigergespannte     Feuergasteil-          menge    einer Expansion unterworfen, die nach  dem Diagramm der Fig. 6 im Punkte 31 ge  mäss der     punktiert    gezeichneten Linie beginnt  und bei 32 endet, entsprechend dem Zeitpunkt  C der Fig. 6, dem der Zeitpunkt 32 wieder  um das Zeitmass A -B versetzt vorauseilt.  



  Mit dem Linienzug 31, 32 stimmt die  strichpunktiert gezeichnete Linie 42 des     Innen-          druckverlaufes    in der Auffüllkammer 12 bis  auf die Abweichungen im Bereiche der Auf  füllphase 33 der     Auffül4kammer    12 überein;

    da     diese    Linie 42     des    in der     Auffüllkammer     12 auftretenden Innendruckes     nichts        anderes     darstellt wie den Verlauf     des    hinter der     Be-          schaufelung        Ia    auftretenden     Gegendruckes,    so  tritt im Bereiche 34 bis 32 ein gleichartiger  Verlauf des, Linienzuges 42 zur Expansions  linie A -B auf. Das bedeutet, dass in der  ersten Stufe I,     I4,    9 die     Gefälileschwankungen     bedeutend kleiner werden als bisher.

   Die im       Bereiche    33 auftretenden Schwankungen lie  gen innerhalb der     zulässigen        Toleranz    von       450/9    des optimalen Gefälles für     einkränzige     Räder, wobei die grössten Schwankungen nach       oben        30        %        und        nach        unten        15        %        bekanntlich     nicht überschreiten sollen.  



  Erreicht worden ist dieses günstige Ergeb  nis durch die Vereinigung zweier     Massnahmen,         nämlich     zunächst    durch die verhältnismässig  kleine Ausbildung der Auffüllkammer 12, die  im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 3 gut  zu erkennen ist. Zu dieser Kleinheit der  Auffüllkammer kommt man, wenn man einer  seits die Auffangdüsen 11(1) und 11(2) zu einer  gemeinsamen Gruppenauffangdüse 11(1,2) und  ebenso die beiden folgenden Auffangdüsen  zu einer Gruppenauffangdüse 11(3,4) zusam  menfasst und wenn man anderseits eine einzige  Düse II für die Erfassung aller Feuergase  vorsieht, die die Beschaufelung Ha des zwei  ten Rades durchströmen.

   Dadurch gelingt es,  die Aufüllkammer 12 ohne Störungen des  Turbinenaufbaues zwischen den Rädern 9 und  14 innerhalb des Turbinengehäuses 15 völlig  unterzubringen und ihren Rauminhalt so zu  bestimmen, dass letzterer höchstens gleich ist  einem Zehntel des Rauminhaltes aller Ver  puffungskammern 1 bis 4, die auf diese Auf  füllkammer 12 in cy clischer Versetzung der       Arbeitsspiele    arbeiten. Dieser geringe Raum  inhalt hat ausser dem Vorteil der günstigen  Beeinflussung der Auffüllphase die Auswir  kung kleiner Kammeraussenfläehen, so dass die  Wärmeübergänge an denselben entsprechend  gering     ausfallen.     



  Dazu tritt als zweite Massnahme, dass, wie  das Q-V-Diagramm der Fig. 7 noch beson  ders deutlich zu erkennen gibt, die über das  Düsenventil 18(3) entlassene Feuergasteilmenge  einen sehr erheblichen Anteil an der insgesamt.  bei einer Verpuffung in der Verpuffungskam  mer erzeugten Feuergasgesamtmenge darstellt,  so dass sich die Auffüllkammer 12 relativ  schnell auffüllt. Denn sie wird von zwei Sei  ten aus mit Feuergasen gespeist; sie nimmt  über die Auffangdüse 11(1,2) bzw. 11(3,4) die  in der vorgeordneten Stufe I, Ia, 9 teilweise  abgearbeitete, zunäehst höchstgespannt gewe  sene Fenergasteilmenge auf und sie erhält  weiter über einen der Anschlüsse 20 eine  niedrigergespannte Feuergasteilmenge über  das gerade betrachtete Düsenventil 18(3).

   Auf  diese beiden Umstände ist der gleichartige  Verlauf der strichpunktiert dargestellten  Gegendrucklinie 42 zur Expansionslinie A-B  zurückzuführen.    Der Vollständigkeit halber sei erwähnt,  dass hinter der zweiten Stufe II, Ha, 14, also  im Ausströmraum 22, ein Gegendruckverlauf  auftritt, der durch die gestrichelte Linie 35  in Fig. 6 gekennzeichnet ist.  



  Erreicht wird er einerseits durch die Auf  nahme von Feuergasen aus der zweiten Stufe  über eine Auffangdüse 27 (vgl. Fig. 3  und 4) und anderseits durch die     Aussehie-          bung    der Restfenergase längs des Zeit  abstandes C bis E der Fig. 6 für die betrach  tete Kammer 4, über das geöffnete Auslass  ventil 21(4). Die ausgezogen dargestellte  Diagrammlinie C -E entspricht dem in der  betrachteten Verpuffungskammer auftreten  den Druck, während Linie 35 den im     Gegen-          druckratnn,    also im Ausströmraum 22, herr  schenden Druckverlauf angibt. Was für die  Kammer 4 dargelegt worden ist, gilt natur  gemäss für alle Kammern, das heisst auch für  die Kammern 1, 2 und 3.

   Das bedeutet, dass  unabhängig von der Verpuffungskammer, die  gerade höher-, niedriger- oder     niedrigstge-          spannte    Feuergasteilmengen entlässt, die erste  und die zweite Stufe mit relativ günstigen  Wirkungsgraden infolge kleiner Gefälle  schwankungen arbeiten können, da auch  Expansionslinienabschnitt B-C und zuge  hörige Gegendrucklinie 35 mit Ausnahme der  Auffüllphase 43 annähernd äquidistant ver  laufen.

   Zugehörig zur Teilexpansion B-C  des Diagrammes der Fig. 6 ist dabei derjenige  Gegendruckverlauf im Ausströmgehäuse 22,  der von der     niedrigst.gespannten        Feuergasteil-          menge    einer der     Verpuffungskammern    1 oder  2 erzeugt. wird, deren     Arbeitsspielbeginn     gegenüber dem Zeitpunkt 0 der     Fig.    6 um das  Zeitmass A bis C voreilen muss, um im Zeit  punkt B des     Diagrammzuges    der     Fig.    6 mit  der Entlassung ihrer     Restfeuergasmenge    in  das     Ausströmgehäuse    22 beginnen zu können.  



  Das     Q-V-Diagramm    der     Fig.    7 lässt diese  Verhältnisse noch deutlicher erscheinen. In  dem     Q-V-Diagramm    der     Fig.    7, welches das  übliche Q -     S    -     Entropiediagramm,    z. B. nach  Pflaum, mit den prozentual ausgeströmten       Feuergasmengen,unter        Berechnung    der Feuer  gasgesamtmenge je     Verpuffungskammer    mit.      100 %, als Abszissen vereinigt, wobei die  Ordinaten dem Wärmeinhalt der Feuergase  in kcal/nm3 entsprechen, erkennt man zu  nächst wieder die den Punkten des Linien  zuges l, B, C, E der Fig. 6 entsprechenden  Punkte A, B, C und E.

   Das Druck- und     Tem-          peraturliniennetz    ist nur angedeutet und gilt  nur für die von A     ausgehende    Doppellinie,  welche die adiabatischen Feuergasgefälle an  gibt. Die Doppellinie gibt die während der  Expansion auftretenden     Zustandsänderungen     wieder, aber nur für die ideale Maschine, bei  der während der Expansion keine Entropie  änderungen auftreten, Glas heisst, bei der keine  Wärmeübergänge an die feuergasberührten  Wandungsflächen stattfinden und keine  Wärmeentwicklung durch Reibung an Läufer  und Schaufeln eintritt.  



  Bei der praktisch     ausgeführten    Maschine  ist das natürlich nicht der Fall. Sorgfältige  Untersuchungen über den Wärmeübergang  an den Wandungen auf der Gasseite und Be  rechnungen der Ventilationsverluste am Läu  fer und an den Schaufeln haben jedoch erge  ben, dass bei gut ausgeführten Anlagen und  bei Anwendung der üblichen Arbeitsprozesse  annähernd Übereinstimmung zwischen durch  Reibung und Ventilation entwickelten und an  das     Kühlmittel    übergehenden Wärmemengen  besteht. Es ist daher berechtigt, von adiaba  tischen Zustandsänderungen während der  Expansion auszugehen und diese Änderungen  erscheinen in Q-S- oder Q-V-Diagramm  als Vertikallinien.

   Eingetragen sind weiter  die strichpunktiert gezeichnete, dem Linien  zug 42 der Fig. d entsprechende Gegendruck  linie 37 und die dem Linienzug 35 der Fig. 6  entsprechende Linie 38. Diese Linien     bestirr-          men    in Verbindung mit durch die Punkte A,  B, C und E gelegten Ordinaten die Flächen  In, Ib, II und III.  



  Die Fläche     I4    unterhalb des der ersten  Teilexpansion A-B entsprechenden     Kurven-          verlaufes    gibt die     Arbeitsleistung    der aus den  Düsen I ausströmenden Feuergasteilmenge,  aasgeübt auf das Rad 9, an.  



  Die     strichpunktiert        gezeichnete        Trennlinie     37 entspricht dem in der Auffüllkammer 12    auftretenden Innendruck, also dem Gegen  druck in bezog auf die vorgeordnete erste  Stufe I, I4, 9. Der Verlauf dieser Linie 37 ist  abhängig ausser von einer Reihe von     Einflüs-          sen    rechnerisch und versuchstechnisch schwie  riger     Erfassbarkeit    in der Hauptsache von der  Anzahl der arbeitenden     Kammern,    der Zahl  und Grösse der Düsenvorrätume und der eng  sten Düsenquerschnitte. Letztere wurden neben  der bereits erwähnten Raumbemessung der  Auffüllkammer planmässig variiert, um gün  stige Verhältnisse zu erzielen.

   Dabei zeigte es  sich, dass man bei alleiniger Verarbeitung der  zunächst höchstgespannt gewesenen Feuergas  teilmenge in der Düse II, deren engsten Ge  samtquerschnitt fII lm Verhältnis zum engsten  Gesamtquerschnitt fI der Düsen I in den  Grenzen 1,5 bis 2,5:1 halten muss, tun zu  optimalen Werten kommen zu können. Das  Verhältnis fII : fI ist auf 2,5 bis 3,5:1 zu  vergrössern, wenn die Düse II gemäss dem  Ausführungsbeispiel nicht nur die über die  Düsen I zugeführte, ursprünglich höchst  gespannt gewesene Feuergasteilmenge, sondern  auch die aus einer Verpuffuugskammer über  die Organe 18, 19, 20 unmittelbar entnom  mene, niedrigergespannte, Feuergasteilmenge  zu verarbeiten hat.  



  Mit Ib ist eine Fläche bezeichnet, die der  Arbeitsabgabe der über die Düsen I     zuge-          führten        Feuergasteilmenge    in der zweiten  Stufe     II,    Ha, 14 entspricht. Es handelt sich  also um die Arbeitsleistung     desjenigen        Teils     der     Feuergasgesamtmenge,    der bereits in der  ersten Turbinenstufe I,     I4,    9 Arbeit geleistet  hat und weitere Arbeit in -der zweiten Turbi  nenstufe     leistet.     



  Die Arbeitsfläche     II    entspricht der     dispo-          nibgen    Arbeit,     welche    die über ein Düsenventil  18 aus den     Verpulfungskammern    entlassene,       niedrigergespannte        Fetergasteilmenge    an die  zweite     Türbinenstufe    abgibt.

   Mit     III    ist  schliesslich das     Arbeitsvermögen    bezeichnet,  das die über Treibgasleitung 23 abströmenden  Feuergase besitzen:       Fig.    7     läss"t    in     Verbindung    mit der in den       Fig.    1 und - 2 schematisch     verdeutlichten,          konstruktiven        Gestaltung-    erkennen, welche      Massnahmen zu dem Fortschritt geführt haben,  der dadurch gegeben ist, dass infolge kleinerer  Gefälleschwankungen in den Turbinenstufen  diesen Verhältnissen weitestgehend entspre  chende Räder mit günstigem Wirkungsgrad  anwendbar geworden sind.

   Das Q - V - Dia  gramm lässt auch erkennen, welche erheblichen  Feuergasmengen zur Auffüllung der Auffüll  kammer zur Verfügung stehen.  



  Wie bereits oben ausgeführt, wird die  Auffüllkammer 12 bei dem Ausführungsbei  spiel nach den Fig. 1 bis 3, zu dem das Dia  gramm der Fig. 7 gehört, von zwei Quellen  aus gleichzeitig mit Feuergasen     aufgefüllt,     zunächst von der Feuergasteilmenge im Aus  mass 39 im Verhältnis zur Feuergasgesamt  menge 40 über die vorgeordnete Stufe I, I4, 9  und weiter von der Feuergasteilmenge vom  Ausmass 41 im Verhältnis zur Feuergasgesamt  menge 40 über die Zuführungen 18, 19, 20.  Dadurch kommt es zu einer Einflutung gro  sser Feuergasmengen in die Kammer 12 und  damit zu einer ausserordentlich rapiden Auf  füllung derselben, so dass die Auffüllphase 33  in Fig. 6 relativ dein wird; die Gegendruck  linie 37 wird dadurch schon bei kleineren  Feuergasausströmvolumina in eine günstigere  Relativlage zum Expansionslinienabschnitt  A-B gebracht.

   Das Gleiche gilt für Gegen  drucklinien 38 und Auffüllphase 43. Im Bei  spiel betragen die Anteile 39 und 41 zusam  men etwa 75 % der Feuergasgesamtmenge,  wobei allein 25 % auf den Anteil 41 entfallen.  Dabei durchströmen diese 75 % Feuergase den  engsten Querschnitt der Düse II mit gering  sten Düsenverlusten.  



  Entsprechend der in den Fig. 6 und 7  dargestellten Möglichkeit, den Expansions  linienabschnitt B-C in den Verpuffungskam  mern mit der zugehörigen Dehnungslinie  31-32 zur Deckung zu bringen, also     Über-          einstimmung    zwischen den Zuständen der  durch die Düsen 28 und II nach Fig. 4 strö  menden Feuergase zu schaffen, ist die Aus  bildung nach den Fig. 1 bis 3 möglich gewor  den, das heisst eine einzige Düse II in der  zweiten Turbinenstufe zu verwirklichen. Diese  Ausbildung hat dabei eine Reihe erheblicher    Vorteile. Die Düsen 28 nach Fig. 4 arbeiten  nämlich periodisch, das heisst sie erhalten nur  während der Zeitspanne B bis C der Fig. 6  Feuergase. Düsen mit unterbrochener Beauf  schlagung arbeiten aber ungünstiger als pau  senlos beaufschlagte Düsen.

   Eine solche pau  senlos arbeitende Düse ist die Düse II; denn  ihr ist eine einzige Auffüllkammer 12 vorge  ordnet, die deshalb umunterbrochen Feuergase  erhält, weil die Arbeitsspiele der Kammern 1  bis 4 so versetzt sind, dass stets eine der Düsen  I(1 bis 4) Feuergase erhält. Eine Anordnung  nach Fig. 3 arbeitet also mit höherem Düsen  wirkungsgrad als eine Anordnung nach Fig. 4  mit den Einzeldüsen 28 oder eine Anordnung  nach Fig. 5 mit Gruppendüsen 28(1,2) oder  28(3,4).

   Durch die pausenlos aufeinanderfol  gende Beaufschlagung mit Treibmittel erhal  ten die Turbinenräder 9 und 20 ausserdem ein  sehr gleichmässiges Drehmoment, und der  Ungleichförmigkeitsgrad des Turbinenläufers  @max - @min : @mittei konnte gegenüber der  Ungleichförmigkeit von Explosionsturbinen  mit Druckausgleich zwischen den     Turbinen-          stüen    mit Hilfe sogenannter Druckausgleichs  behälter wesentlich verbessert werden. Wäh       rend    die bekannten Turbinen einen solchen  von<B>1:</B> 350 aufwiesen, beträgt er bei so     ans-          gebild'eten        Turbinen   <B>1.</B> 700 ohne Berücksich  tigung     eines    etwa angetriebenen Verdichters.  



  Dazu kommt, dass die Düse     II    nach     Fig.    3       zu    einer einzigen     Durchbrechung    der Wan  dungen der Radkammer 26, von derjenigen  durch .die Fangdüse 27 abgesehen, führt,  während die Zahl der     Durchbrechungen    nach       Fig.    4 grösser wäre;     das    Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    5     nimmt    eine     Mittelstellung    ein.

   Es  kann also eine     Anordnung    nach     Fig.    3 mit  einer weit besseren     Laufradabschirmung    ver  sehen werden     als    die Anordnung nach den       Fig.    4 und 5. Von dem     Ausmass    dieser Ab  schirmung hängt aber der     Ventilationswider-          stand    des Rades ab, so dass das     Ausführungs-          beispiel    nach     Fig.    3     zti    günstigen Verhältnis  sen führt.

   Die Einführung der     zusätzlichen          Feuergasmenge    vom Ausmass 41 in die     Auf-          füllkammer    12 erfolgt dabei bereits     zwischen     den Rädern 9 und 14, also, in Strömungsrieh-      tung gesehen, vor dem engsten Querschnitt 25  der Düse II (vgl. Fig. 3).  



  Die Steuerung der beschriebenen Ein- und  Auslassorgane, die in Form von Ventilen ver  anschaulicht worden sind, an deren Stelle aber  auch ohne weiteres Schieber, membrange  steuerte Aus- und Einlässe oder dergleichen  treten können, kann auf die verschiedenste  Weisse vorgenommen werden, etwa mechanisch,  pneumatisch, hydraulisch, elektrisch, magne  tisch, elektromagnetisch, hydromechanisch,  hydroelektrisch, pneumomechanisch,     pneumo-          elektrisch    oder in sonstwie geeigneter Weise.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Betriebe Feuergase durch Verpuffungen herstellender Treibgaserzeuger mit Abarbeitung von Feuergasgefälle in Düsen und Beschaufelungen, dadurch gekennzeich net, dass eine Beschaufelung verlassende Feuer gase einem Auffüllraum unveränderlichen Rauminhaltes zugeführt werden, dessen als Gegendruck zur vorgeschalteten Beschaufe- lung zur Wirkung gebrachter Innendreck wäh rend der Dehnung der Feuergase in der vor- gesehalteten Beschaufelung abgesenkt wird. II.
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch Anordnung einer Auffüllkam- mer unveränderlichen Kammerinhaltes hinter einer Beschaufelung in Verbindung mit Mit teln zur Herstellung eines während der Deh nung der Feuergase in der vorgeordneten Beschaufelung abgesenkten Innendruckes in dieser Auffüllkammer. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Feuergase dem Auffüllraum über eine Auffangdüse zuge führt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Auffangen aus der Be- schaufelung austretender Feuergase in einzel nen je einer beaufsehlagenden Düse zugeord neten Auffangdüsen. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Auffangen aus der Be- schaufelung austretender Feuergase in einer einzigen, allen beaufschlagenden Düsen zuge ordneten Auffangdüse. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Auffangen aus der Be- schaufelung austretender Feuergase in einzel nen, jedoch jeweils Gruppen von beaufschla genden Düsen zugeordneten Auffangdüsen. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Auffangen aus der Be- schaufelung austretender Feuergase in einzel nen Auffangdüsen sowie durch folgende Wiedervereinigung der aufgefangenen Feuer gasteilströme zu einem Gesamtstrom. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Auffangen aus der Be- schaufelung austretender Feuergase in Auf fanggruppendüsen sowie durch folgende Wie dervereinigung der aufgefangenen Feuergas teilströme zu einem Gesamtstrom.
    r. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die über Auffang düsen aufgefangenen Feuergase einem einzi gen Aufüllraum zugeführt werden. B. Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Abführung der Feuergase aus dem Auffüllraum über eine Düse. 9. Verfahren nach Unteranspruch 8, ge kennzeichnet durch Beaufschlagung einer nachgeordneten Beschaufelung mit über eine Düse aus dem Auffüllraum abgeführten Feuergasen. 10. Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Abführung der Feuergase aus dem Auffüllraum über eine einzige Düse. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Abführung der Feuergase aus dem Abfüllraum über mehrere Düsen. 12. Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Erzeugung des während der Dehnung .der Feuergase in der vorge schalteten Beschaufelung abgesenkten Innen druckes im Auffüllraum selbst. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Erzeugung des während der Dehnung der Feuergase in der vorgeschal teten Beschaufelung abgesenkten Druckes im Radraum einer an den Auffüllraum ange- schlossenen, nachfolgenden Beschaufelung. 14. Verfahren nach Unteranspruch 13, ge kennzeichnet durch Zuführung der zur Druck absenkung im Radraum der Beschaufelung benutzten Feuergase zu diesem Radraum über ihm vorgeschaltete Düsen. 15.
    Verfahren nach den Unteransprüchen 12 und 13, gekennzeichnet durch gleichzeitige Durchführung beider Massnahmen. 16. Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Zuführung zur Gegen druckerzeugung und seiner Absenkung die nender Feuergase über je Entlassungsorgan an den Verpuffungskammern vorgesehene, einzelne Zuführungsleitungen. 17. Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Zuführung zur Gegen druckerzeugung und seiner Absenkung die nender Feuergase über eine gemeinsame, sich an die zugeordneten Verpuffungskammerent- lassungsorgane anschliessende Sammelleitung. 18.
    Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Zuführung zur Gegen druckerzeugung und seiner Absenkung die nender Feuergase über einzelne, sich jeweils an Gruppen von Entlassungsorganen an den Verpuffungskammern anschliessende Zufüh rungsleitungen. 19. Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch eine Versetzung der Ar beitsspiele in den Verpuffungskammern, bei der einer ersten Kammer Feuergase von Höchstspannung entnommen und in einer ersten Turbinenstufe einer Dehnung unter worfen werden,
    während einer weiteren Kam mer mit geringerem Druck entnommene Feuer gase gleichzeitig mit dieser Dehnung im Auf füllraum hinter der ersten Stufe ebenfalls einer Dehnung gleicher Charakteristik mit der jenigen der höchstgespannten Feuergase aus gesetzt werden. 20. Verfahren nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass während der Deh nung von anfänglich höchstgespannten Feuer gasen einer dritten Kammer Feuergase mit noch niedrigerem, aber oberhalb der Atmo sphäre liegendem Druck entnommen und un mittelbar in den Ausströmraum einer zweiten Stufe geführt werden, durch welche die ursprünglich mit mittlerer Anfangsspannung entnommenen Feuergase zwecks Arbeitsleistung durchströmen. 21.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Turbinen stufen vorgesehen sind, und dass die zwischen diesen Stufen liegende Auffüllkammer einen Rauminhalt von höchstens einem Zehntel des Rauminhaltes aller auf diese Auffüllkammer arbeitenden Verpuffungskammern besitzt. 22. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine einzige Auffüllkammer vorhanden ist. 23. Vorrichtung nach Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffüll kammer mindestens eine Auffangdüse besitzt. 24. Vorrichtung nach Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Auf fangdüsen vorhanden sind, die jeweils Grup pen von Beaufschlagungsdüsen zugeordnet sind. 25.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Turbinenstufe die Beaufschlagungsdüsen gruppenweise angeordnet sind und jeder solchen Gruppendüse eine Auffangsdüse zuge ordnet ist. 26. Vorrichtung nach Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass an der zur Auf fangdüse entgegengesetzt gerichteten Seite der Auffüllkammer mindestens eine Auslassdüse vorgesehen ist. 27.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffüllkam- mer nur eine Auslassdüse zur Beaufschlagung der in Feuergasrichtung nachgeordneten Be- schaufelung besitzt. 28.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffüllkam- mer mit ihr zugeordneten Entnahmeorganen an den Verpuffungskammern für Feuergas teilmengen in unmittelbarer Verbindung steht. 29. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Radkammer raum der hinter der Auffüllkammer im Feuer gasweg liegenden Beschaufelung mit zugeord neten Entnahmeorganen an den Verpuffungs- kammern für Feuergasteilmengen in unmittel barer Verbindung steht. 30.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass je Entlassungs organ an den Verpuffungskammern eine Ein zelnführungsleitung zur Auffüllkammer vor gesehen ist. 31. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass je Gruppe von Entlassungsorganen an den Verpuffungskam mern eine Feuergasgruppenzuführungsleitung zur Auffüllkammer vorgesehen ist. 32. Vorrichtung nach Unteranspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Grup penzuführungsleitungen zu einem gemeinsa men Anschluss an die einzige Auffüllkammer vereinigen. 33. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass für die Entlas sungsorgane an den Verpuffungskammern eine einzige Feuergassammelleitung zur Auffüll kammer vorgesehen ist. 34.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass von den Ent nahmeorganen an den Verpuffungskammern zum Radkammerraum der nachgeordneten Beschaufelung führende Feuergaszuführungs leitungen Auslässe besitzen, die als der Be- schaufelung vorgeordnete Düsen ausgebildet sind. 35. Vorrichtung nach Unteranspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass je Entlassungs organ an den Verpuffungskammern ein als Einzeldüse ausgebildeter Feuergasauslass an jeder Feuergaszuführungsleitung vorgesehen ist. 36.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass je Gruppe von Entlassungsorganen an den Verpuffungskam- mern ein als Gruppendüse ausgebildeter Feuer gasauslass an jeder Gruppenfeuergaszufüh- rungsleitumg vorgesehen ist. 37. Vorrichtung nach Unteranspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass für die zugeord neten Entlassungsorgane an den Verpuffungs kammern ein als Sammeldüse ausgebildeter, gemeinsamer Feuergasauslass der Feuergas zuführungsleitungen vorgesehen ist. 38.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Entlassung der Feuergase aus einer einzigen Auffüllkam- mer, die einerseits mit der vorgeordneten Stufe, anderseits mit Verpuffungskammern über Feuergasentlassungsorgane in Verbin dung steht, eine einzige Ausglassdüse vor gesehen ist. 39.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Einmündun gen der an Entlassungsorgane der Verpuf fungskammern angeschlossenen Feuergaszu führungsleitungen in die Auffüllkammer, in Feuergasriclitung gesehen, vor dem engsten Querschnitt der sich an die Auffüllkammer anschliessenden Düse angeordnet sind. 40. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass allen Düsen, die mit anfänglich höchstgespannten Feuer gasen beaufschilagt sind, eine einzige Fang düse zugeordnet ist. 41.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Feuergase von, anfänglicher Höchstspannung aufneh mende Auffüllkammer eine Reihe von Auslass- düsen aufweist.
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