CH313653A - Verfahren zum Betriebe Feuergase durch Verpuffungen herstellender Treibgaserzeuger und Treibgaserzeuger zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Betriebe Feuergase durch Verpuffungen herstellender Treibgaserzeuger und Treibgaserzeuger zur Durchführung des Verfahrens

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CH313653A
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Schilling August
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Schilling Estate Company
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C5/00Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
    • F02C5/12Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the combustion chambers having inlet or outlet valves, e.g. Holzwarth gas-turbine plants

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Description


  Verfahren zum Betriebe Feuergase durch Verpuffungen herstellender Treibgaserzeuger  und Treibgaserzeuger zur Durchführung des Verfahrens    Verfahren zum Betriebe Feuergase durch  Verpuffungen herstellender Treibgaserzeu  ger, bei denen dem Treibgaserzeuger zugeord  neten Verpuffungskammern eine Teilmenge  der je Kammer und     Verpuffung    erzeugten  Fenergasgesamtmenge entnommen und auf  Düsen und Beschaufelungen zur Wirkung ge  bracht wird, wobei im Anschluss an die  Dehnung der Feuergasteilmenge der Feuer  gasrest durch Ladeluft verdrängt wird, sind  bereits bekannt.

   Man beschränkte sich bei den  praktischen Ausführungen darauf, einen Un  terschied nur zwischen diesem     Feuergasrest     und einer einzigen     Feuergasmenge    zu machen,  die im Entlassungszeitpunkt aus der Kammer  den Verpuffungshöchstdruck aufweist, so  dass diese Hauptmenge der Feuergase über ein  einziges Düsenventil zu entlassen und dem  gemäss auch nur ein zweites Auslassventil für  den Feuergasrest vorzusehen ist. Diese Haupt  menge wurde dann allerdings meistens zwei  stufig, durchweg in zweikränzigen     Curtis-          rädern    mit     Druckausgleich    zwischen den Stu  fen, verarbeitet, während man den Feuergas  rest der zweiten Turbinenstufe über beson  dere Düsen zur Verarbeitung zuführte.  



  Nach neueren Vorschlägen geht man nun  einen erheblichen Schritt weiter, indem man  auch die oben genannte Feuergashauptmenge  in Teilmengen entlässt, so dass also Feuergas  teilmengen zur Entlassung kommen, die sämt-    lieh in den Entlassungszeitpunkten Spannun  gen oberhalb des Ladeluftdruckes besitzen,  unter dem die Restfeuergase im Entlassungs  zeitpunkt aus der Kammer stehen. Man ver  wirklicht dadurch die Möglichkeit, niedriger  gespannte Feuergasteilmengen hinter einer  Stufe zur Expansion zu bringen, welche     Stufe     ihrerseits gleichzeitig durch Feuergasteihmen  gen höherer, im Entlassungszeitpunkt auftre  tender Anfangsspannung beaufschlagt wird.  Da es sich in beiden Fällen um Expansionen  handelt, besitzen die so bewirkten Spannungs  abfälle vor und hinter einer Stufe ähnliche  Charakteristik.

   Da es weiter mit dem Mittel  der Versetzung der Arbeitsspiele zugeordne  ter Verpuffungskammern möglich ist, diese  Beaufschlagungs- und Gegendruckverläufe zu  synchronisieren, hat man mit dieser Mass  nahme ein äusserst einfaches Mittel gefunden,  um die     Gefälleschwankungen    in den Stufen  gegenüber dem bisherigen Stand bedeutend  zu verringern.

   Das ist von Einfluss auf die  Ausbildung und .die Wirkungsgrade der     Be-          schaufehing.    Früher war man gezwungen, in  folge der stark wechselnden Gefälle infolge  nur einseitigen Auftretens des Spannungs  abfalles der     Beaufschlagungsdrücke        bei    an  nähernd konstantem     Gegendruckverlauf,        Cur-          tisräder    mit unzureichendem Wirkungsgrad  anzuwenden; infolge der Endlichkeit der       Druckausgleichsräume    bei     praktischen    Aus-      Führungen, stieg in Wirklichkeit der Gegen  druck noch etwas an.

   Ausserdem musste man  diese Curtisräder zweikränzig ausbilden, so  dass feststehende Umkehrschaufeln erforder  lich wurden, die infolge des Fortfalles der  Beaufschlagungspause, die jede umlaufende  Schaufel erfährt, betriebliche Schwierigkeiten  machen. Infolge Unterfluranordnung der Ver  puffungskammern und dadurch bedingter An  ordnung der die Feuergashauptmenge ver  arbeitenden Düsen im Turbinengehäuseunter  teil, musste man die von den Restfeuergasen  beschickten Düsen im Turbinenoberteil mit  unerwünschten Störrungen des Turbinenauf  baues anordnen. Durch die erwähnte, einfache  Massnahme ist es gelungen, die genannten  Schwierigkeiten zu beseitigen.

   Denn die Ein  zelgefälle können nunmehr so bemessen wer  den, dass sie in einkränzigen Rädern ver  arbeitbar werden, deren Umfangsgeschwin  digkeiten mehr als 250 m/sek, vorzugsweise  etwa 300 m/sek, betragen, so dass Rad  wirkungsgrade zwischen 75 und 85 % zu ver  wirklichen sind. Die Beschaufelungen dieser  Räder sind dabei bis auf die beaufschlagen  den Düsenquerschnitte, wenn man von der  Fortleitung der Feuergase absieht, völlig     ab-          sehirmbar,    so dass der Ventilationswider  stand     entsprechend    gering ausfällt, der sonst  bei verhältnismässig kleinen Gefällen und hohen  Radkammerdrücken gross werden könnte. Bei  einkränzigen Rädern fallen Umkehrschaufeln  mit ihrer schwierigen Kühlung völlig fort.  



  Vorliegende     Erfindung    beruht auf der  Erkenntnis, dass es nötig und möglich ist, die  so erreichten Vorteile auch bei den weiteren  Bauteilen auf ein Optimum zu treiben, die  an der Feuergasführung beteiligt sind. Als  diese Bauteile kommen vor allem die Düsen  in Betracht. In folgerichtiger Weiterführung  der genannten     Erkenntnisse    kommt man zu  der Aufgabe, die     Voraussetzungen    dafür zu  schaffen, dass Lavaldüsen anwendbar werden.

    In Lavaldüsen können nämlich die Feuergas  strömungsverhältnisse im Zuströmraum vor  dem engsten Düsenquerschnitt bei gleichem  Düsenwirkungsgrad turbulenter sein als bei  einfachen, nicht erweiterten Düsen, wenn das    Druckverhältnis zwischen Einlass- und Gegen  druck hinter der Düse grösser ist als das kri  tische Druckverhältnis.

   Da dieser Umstand  gerade bei Verpuffungsbrennkraftturbinen  von     ausschlaggebender    Bedeutung ist, um  höchste Düsenwirkungsgrade zu erzielen, ist  die Erkenntnis von ausschlaggebender Bedeu  tung, dass es     gelingt,    durch eine bestimmte       Festlegung    der     Drücke,    unter denen die  Feuergasteilmengen in den Entnahmezeit  punkten aus der Kammer stehen, diese     Laval-          düsen    zur Anwendung bringen zu können.  



  Die Lösung der technischen Aufgabe gibt  das Verfahren nach der Erfindung zum Be  triebe Feuergase durch Verpuffungen herstel  lender Treibgaserzeuger, bei welchem dem  Treibgaserzeuger zugeordneten Verpuffungs  kammern Feuergase über mehrere je     Verpuf-          fuingskammer    angeordnete Düsenventile ent  nommen und unter Expansion in     Lavaldüsen     auf diesen nachgeordnete     Beschaufelungen     zur     Wirkung        gebracht    werden, während der       Feuergasrest    aus den     Verpüffungskainmern     über     Auslassventile        mittels    Ladeluft verdrängt  wird,

   indem erfindungsgemäss die Anzahl der  Teilmengen, mit der die je Kammer und Ver  puffung erzeugte     Feuergasgesamtmenge    mit  Drücken oberhalb     des        Ladedruckes    entnom  men wird, n beträgt, und dass der Anfangs  druck     (pZJ,    mit dem jede     Teilgasmenge    ent  nommen wird,     annähernd    gleich ist dem Pro  dukt aus der     Spannung    der Ladeluft     (po)     und der
EMI0002.0031  
   Potenz des     Quotienten     aus dem Expansionsanfangsdruck     (p1)

      der       höchstgespannten        Teilgasmenge    und     dem          Ladeluftdruck        (po),    wobei     a    der zeitlichen  Ordnungsziffer der jeweils betrachteten Teil  expansion entspricht.  



  Bei einer derartigen Bestimmung der Ent  nahmedrücke, die sich als Gegendrücke zu den       Beaufschlagungsdrücken    der vorgeordneten  Stufe     auswirken,    werden diese Gegendrücke  kleiner als der     kritische    Druck, womit die  Voraussetzung zur Anwendung von     Laval-          düsen    mit den dargelegten Vorteilen verwirk  licht ist.      Gegenstand der Erfindung ist ferner ein  Treibgaserzeuger zur Durchführung des Ver  fahrens nach der Erfindung.  



  Die Zeichnung veranschaulicht die sich  bei     Durchführung    des erfindungsgemäss vor  geschlagenen Verfahrens ergebenden Verhält  nisse am Beispiel eines Öltreibgaserzeugers  mit zweifacher Teilexpansion, also mit einem  Wert von n gleich 2, wobei nur die Dehnun  gen als     Teilexpansionen    gezählt werden, deren  Anfangsspannungen oberhalb des Ladeluft  druckes liegen. Im einzelnen gibt  Fig. 1 den schematisch gehaltenen Längs  schnitt durch einen Treibgaserzeuger mit  zweifacher     Expansionsunterteilung    und zwei  Turbinenstufen wieder, während  Fig. 2 in derselben Schnittdarstellung  einen Treibgaserzeuger mit zwei     Expansions-          unterteihungen    und drei Turbinenstufen ver  anschaulicht.  



  Fig. 3 gibt das zu dem Ausführungsbei  spiel nach Fig. 1 zugehörige Q - V - Dia  gramm wieder.  



  In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 be  zeichnet 1 eine der Verpuffungskammern,  deren Feuergase über Düsen     Beschaufelun-          gen    zugeleitet werden. Die Verpuffungskam  mer 1 ist in üblicher Weise mit einem Luft  einlassorgan 2 und mit einem in dieses ein  gebauten Brennstoffeinspritzventil 3 ver  sehen. Die Ladeluftzuführungsleitung ist mit  4 bezeichnet, während Brennstoffpumpe und  Brennstoffzuführangsleitungen als an sich  bekannt und in üblicher Weise ausgeführt  nicht gezeichnet sind. Jede     Verpuffungs-          kammer    ist mit zwei Düsenventilen 5 und 6  sowie mit einem Auslassventil 7 für den  Feuergasrest ausgebildet.

   Die über Düsen  ventil 5 entlassene     Feuergasteilmenge    wird  über Düsenvorraum 8 den Düsen 9 zugeführt,  die der einkränzigen Beschaufelung 10 des  Rades 11 der ersten Turbinenstufe vorgeord  net sind. Auffangdüsen 12 fangen die in der  ersten Turbinenstufe 9, 10, 11 teilweise abge  arbeiteten Feuergase auf und führen sie  einer Auffüllkammer 13 zu, die zwischen den  Turbinenstufen angeordnet ist. In die Auf  füllkammer 13 münden Leitungsteile 14 ein,    die sich an das Düsenventil 6 anschliessen.  Die Auffüllkammer geht bei 15 in weitere  Düsen über, die der einkränzigen     Beschaufe-          lung    16 des Rades 17 der zweiten Turbinen  stufe vorgeordnet sind.

   Fangdüsen 18 nehmen  die Feuergase auf, die die zweite Turbinen  stufe 15, 16, 17 durchströmt haben, und  führen sie über das Leitungsstück 19 der  Treibgasentnahmeleitung 20 zu. Im Anschluss  querschnitt der Treibgasentnahmeleitung 20  an das Turbinengehäuse 21 mündet auch ein  weiterer Leitungsteil 22 aus, der den Feuer  gasrest aufnimmt, der über das Auslassventil  7 entlassen wird.  



  Die Feuergasbildung selbst kommt da  durch zustande, dass Ladeluftventil 2 und  Auslassventil 7 gleichzeitig eröffnet werden.  Die einströmende Ladeluft schiebt infolge des  relativ schlanken Diffusors 23 die Restfeuer  gase, die von der vorhergehenden Verpuffung  her noch die Kammer 1 erfüllen, über das ge  öffnete Auslassventil 7 aus, ohne sich bedeu  tend mit den Feuergasen zu vermischen. Kurz  vor Beendigung dieses     Restfeuergasverdrän-          gungs-    und Ladeabschnittes eines Arbeits  spiels führt der zugeordnete Kolben der       Brennstoffpumpe    seinen Förderhub aus und  spritzt über das Ventil 3 in die noch in Be  wegung befindliche Luft die     erforderliche     Brennstoffmenge ein.

   Dadurch bildet sich  eine zündfähige     Ladung    in dem Zeitpunkt, in  dem sich die Ventile 2 und 7 schliessen.     Eine     nicht gezeichnete Zündvorrichtung     bewirkt          die:    Zündung des Gemisches, so     da.ss    bei völlig  geschlossenen Ventilen die Verpuffung vor  sich geht. Im     Zeitpunkt    der Ausbildung des  höchsten     Verpuffungsdruckes    öffnet sich     Dü-          senventil    5 und entlässt eine     Feuergasmenge,     deren Anfangsdruck gleich dem     Verpuffungs-          h.öchstdruck    ist.

   Gleichzeitig     eröffnet    sich das  . Düsenventil 6 einer andern, nichtgezeichne  ten     Verpuffungskammer    und entlässt eine       niedrigergespannte        Feuergasteilmenge    in die       Auffüllkammer    13, da ihr Arbeitsspiel gegen  über dem der betrachteten Kammer 1 eine  solche     Voreilung    besitzt,     da.ss    sie bereits die       Feuergasteilnenge    mit einem dem     Verpuf-          fungshöchstdruck        entsprechenden    Druck tut-      lassen,

   das heisst ihr Düsenventil 5 geschlos  sen und ihr     Düsenventil    6 eröffnet hat, wenn  sieh das Düsenventil 5 der betrachteten Kam  mer 1 gerade öffnet. Vor den Düsen 9 und  der Beschaufelung 10 der ersten Turbinen  stufe treten also die Beaufschlagungsdrücke  der ersten     Teilexpansion    auf, der eine Teil  menge der in der Kammer 1 erzeugten Feuer  gasgesamtmenge in der genannten Stufe un  terworfen wird.  



  Hinter der gleichen Stufe, in Feuergas  richtung gesehen, treten Gegendrücke auf, die  in der Auffüllkammer 13 dadurch erzeugt  werden, dass diese von zwei Seiten aus Feuer  gase erhält; sie erhält zunächst aus der er  wähnten andern Verpuffungskammer unmit  telbar entlassene Feuergase über die Zufüh  rungsleitung 14; sie erhält weiter Feuergase  über die Auffangdüsen 12 aus der ersten  Turbinenstufe. Unter dem Einfluss dieser bei  den Feuergaszuströmungen füllt sich die Auf  füllkammer 13, begünstigt durch ihr kleines  Volumen, momentan und rapide auf, so dass  die erwähnte Gegendruckbildumg zustande  kommt. Diese Gegendruckbildumg hat aber  den Charakter einer     Teilexpansion,    da die  Auffüllkammer 13 über die Düsen 15 in  offener Verbindung mit der zweiten Turbi  nenstufe 15, 16, 17 steht.

   Da die erwähnte     Ar-          beitsspielversetzumg    zum Synchronismus zwi  schen beiden Teilexpansionen führt, verlaufen  die die Expansions- und Gegendruckverläufe  kennzeichn enden Linien in einem Q - V   Diagramm bis auf die Auffüllphase an  nähernd äquidistant, wie der Fig. 3 entnom  men werden kann. Dadurch ergeben sich viel  kleinere Gefälleschwankungen in der ersten  Turbinenstufe und damit höhere Radwir  kungsgrade als bisher.  



  Was für die erste Turbinenstufe ausge  führt worden ist, gilt sinngemäss für die  zweite Turbinenstufe 15, 16, 17. Denn vor  dieser Turbinenstufe liegen, wieder in Strö  mungsrichtung der Feuergase gesehen, die  Düsen 15, die von der Auffüllkammer 13 aus  mit Feuergasen versorgt werden. Diese Feuer  gase erzeugen einen Druck, dessen Auswir  kumgen als Gegendruck in bezug auf die vor-    geordnete erste Turbinenstufe 9, 10, 11 gerade  betrachtet worden sind; die gleichen Drücke  werden nun in bezug auf die im Treibgas  strom nachgeordnete zweite Turbinenstufe  15, 16, 17 zu Beaufschlagungsdrücken, so dass  diese Beaufschlagungsdrücke wieder den Cha  rakter einer Teilexpansion haben. Während  diese Teilexpansion vor sich geht, hat eine  dritte, bisher nicht betrachtete und nicht ge  zeichnete Kammer ihr Auslassventil 7 eröffnet.

    Über dieses     Auslassventil    7 werden aus dieser  sich     gerade    im Ladevorgang befindenden  Kammer Restfeuergase durch die gleichzeitig  eintretende Ladeluft verdrängt. Diese Rest  feuergase erreichen den Mündungsquerschnitt  der Treibgasentnahmeleitung und erzeugen  dort infolge zeitlich verschiedener     Zufluss-          und    Abflussverhältnisse einen zeitlich verän  derlichen Gegendruck, der in der     Auffüll-          periode    steigt und dann einen fallenden Cha  rakter besitzt.

   Dieser Gegendruck wirkt sich  über das Leitungsstück 19 auf die vorgeord  nete Beschaufelung 16 aus, so dass also     Be-          alüschlagLmgsdrücke    der Düse 15 und Gegen  drücke der     Radkammer    des Rades 17 wieder  einen gleichartigen Charakter     einer    Teil  expansion besitzen.

   Durch die noch stärkere       Voreilung    des     Arbeitsspiels    der dritten Kam  mer, die den Ladeabschnitt ihres Arbeitsspiels  durchführt, während die Kammer 1 die  höchstgespannte     Feuergasteilmenge,    die zweite  Kammer eine bereits     niedrigergespannte    Teil  menge entlässt, tritt der Synchronismus auch  des durch die     Restfeuergase    hervorgerufenen       Gegendruckverlaufes    mit der Teilexpansion       a        a        uf,

          die        der        zweiten        Turbinenstufe        zugeord-          net    ist. Demgemäss treten auch in der zweiten  Turbinenstufe bedeutend kleinere Gefälle  schwankungen auf, so dass auch diese Turbi  nenstufe mit günstigem     Radwirküngsgra,d    zu  arbeiten vermag.  



  Insoweit entspricht das Ausführungsbei  spiel bereits früheren Vorschlägen, während  zur Kennzeichnung der Erfindung folgendes       auszuführen    ist  Die     Vervirklichung    der Erfindung zeigt  sich in dem Q - V - Diagramm der     Verpuf-          fungskammer    1 der     Fig.    1, das in     Fig.    3      massstäblich richtig wiedergegeben ist. In die  sem Q - V -Diagramm, welches das übliche  Q - S - Entropiediagramm, z.

   B. nach Pflaum,  mit den prozentual ausgeströmten Feuergas  mengen, unter Berechnung der Feuergas  gesamtmenge je Verpuffung und Kammer mit  100 %, als Abszissen vereinigt, wobei die Or  dinaten dem Wärmeinhalt der Feuergase in  kcal/nm3 (Enthalpie) entsprechen, erkennt  man zunächst das angedeutete Druck- und  Temperäturliniennetz, das nur für die vom  Punkte A ausgehende Doppellinie gilt, wel  che die adiabatischen Feuergasgefälle angibt.

    Die Doppellinie gibt die während der Expan  sion auftretenden     Zustandsänderungen    wie  der, aber nur für die ideale Maschine, bei der  während der Expansion keine     Entrople-          änderungen    auftreten, das heisst bei der keine  Wärmeübergänge an die feuergasberührten       Wandungsflächen    auftreten und keine Wärme  entwicklung durch Reibung an Läufer und  Schaufeln stattfindet. Bei der praktisch aus  geführten Maschine ist das natürlich nicht  der Fall.

   Sorgfältige Untersuchungen über  den     Wärmeübergang    an den Wandungen auf  der Gasseite und     Berechnungen    der Ventila  tionsverluste am Läufer und an den Schau  feln haben jedoch ergeben, dass bei gut aus  geführten Anlagen     und    bei Anwendung der  üblichen Arbeitsprozesse annähernd Über  einstimmung zwischen durch Reibung     und     Ventilation entwickelten und an das Kühlmit  tel übergehenden Wärmemengen besteht. Es  ist daher berechtigt, von adiabatischen Zu  standsänderungen während der Expansionen  auszugehen, und diese Änderungen erscheinen  im Q - V - Diagramm als Vertikallinien.  



  Der Punkt A entspricht dem Anfangszu  stand der über Düsenventil 5 entlassenen  Feuergasteilmenge, also dem Verpuffungs  höchstdruck, der im Beispiel 64 ata beträgt.  Diese Teilmenge vom Anfangszustand A wird  nunmehr in den Düsen 9 bzw. der     Beschaufe-          lung    10 der ersten Turbinenstufe einer Teil  expansion 24 unterworfen, die bis zum Punkt  B reicht. In diesem Punkt B schliesst sich das  Düsenventil 5, und es öffnet sich das Düsen  ventil 6. Die dadurch zur Entlassung kom-    mende Feuergasteihmenge vom Anfangszu  stand B erfährt eine Teilexpansion, deren  Verlauf durch das Expansionslinienstück 25  gekennzeichnet ist. Im Punkt C schliesst sich  das Düsenventil und es öffnet sich das Aus  lassventil 7.

   Die über das geöffnete Ventil  gleichzeitig eintretende Ladeluft schiebt den  Feuergasrest aus, so dass der Punkt E er  reicht wird, in welchem sich     Auslassventil    7  und Ladeluftventil 2 schliessen. Hierauf folgt  der in einem Q - V -Diagramm nicht dar  stellbare Arbeitsspielabschnitt der Zündung  und Verpuffung, der zur Bildung einer  Feuergasgesamtmenge vom Anfangszustand  A führt. Dann wiederholt sich das geschil  derte Arbeitsspiel.  



  Es ist also zu beachten, dass das Q - V   Diagramm der Fig. 3 zeitlich abläuft, so dass       synchron    verlaufende Vorgänge in     ihm    nur  durch gedachte Verschiebungen     veränschau:     licht     werden    können.  



  Bei Erläuterung dieses     Diagrammes    wurde  bereits von einer bestimmten Lage des Punktes  B ausgegangen. Geht man, wie     dies    folge  richtig wäre, zunächst von dem der Erfin  dung gestellten Problem aus, für kritische       Druckverhältnisse    zwischen     Beaufschlagungs-          und    Gegendrücken zu sorgen, so liegt die  Lage des     Punktes    B auf der durch die Punkte  A und C bestimmten Expansionslinie noch  nicht fest, sondern es besteht im Gegenteil die  völlig offene Aufgabe, den Entnahmedruck  der     niedrigergespannten        Feuergasteilmenge,

       die über das Düsenventil 6 zur     Entlassung     kommt, so zu bestimmen, dass überkritische  Druckverhältnisse in den Düsen auftreten  und gleichwohl     einkränzige    Räder mit Um  fangsgeschwindigkeiten über 250     m/sek    an  wendbar werden.  



  Zur Lösung des Problems, das Verhältnis  der     Beaufschlagungsdrücke    zu den Gegen  drücken grösser zu halten, als dem kritischen  Druckverhältnis entspricht, so dass sämtliche  Düsen, also sowohl die Düsen 9 als auch die  Düsen 15, als     Lavaldüsen        auszuführen    sind,  ohne     da.ss    auf     einkränzige    Räder mit - Um  fangsgeschwindigkeiten über 250     m/sek    ver  zichtet werden     muss,    wird, wenn die Anzahl der      Teilmengen, mit der die je Kammer und Ver  puffung erzeugte Feuergasgesamtmenge mit  Drücken oberhalb des Ladedruckes entnommen  wird, n beträgt, der Anfangsdruck pzw, mit  dem jede Teilgasmenge entnommen wird,

   an  nähernd gleich dem Produkt aus der Span  nung der Ladeluft po und der
EMI0006.0001  
    Potenz     des    Quotienten aus dem Expansions  anfangsdruck p1 der höchstgespannten Teil  gasmenge und dem     Ladeluftdruck        po    gehal  ten, wobei a der zeitlichen Ordnungsziffer  der jeweils betrachteten Teilexpansion ent  spricht.

   Da n im Falle des Ausführungs  beispiels dem Wert 2, a wegen der betrachte  ten zweiten Teilexpansion ebenfalls dem Wert  2 entspricht, bedeutet das, dass die die Lage  des Punktes B festlegende Entnahmespan  nung pzw der durch Düsenventil 6 aus der  Verpuffungskammer zu entlassenden Teil  menge bestimmt ist durch den Ausdruck:  
EMI0006.0005     
    Da im Falle des     Ausführungsbeispiels     p1 = 64 ata und po = 12 ata ist, ergibt sich  
EMI0006.0007     
    Wie aus Fig. 3 zu entnehmen ist, ent  spricht die Lage des Punktes B diesem Zwi  schendruck. Der sich in der Auffüllkammer  13 auf Grund dieser Entnahmespannung ein  stellende Gegendruckverlauf ist durch die  strichpunktiert eingezeichnete Linie 26 dar  gestellt.

   Man erkennt zunächst, dass die Li  nie 26 bis auf die an ihrem Beginn auftre  tende kurze Auffüllphase einen gleichartigen       Expansionsverlauf    zur Linie 24 besitzt. In  der ersten     Turbinenstufe    erfährt also die  über das Düsenventil 5 entlassene Feuergas  teilmenge vom Anfangszustand A kleinere  Gefälleschwankungen als bisher, so dass die  Beschaufelung 10 mit hohem Radwirkungs  grad arbeitet, da bekanntlich     Strahlgeschwin-          digkeitsschwankungen    bis zu maximal 30%  nach oben und bis zu 15 % nach unten die  Wirkungsgrade nicht bedeutend verschlech-    tern;

   innerhalb dieser Grenzen liegen die Ab  weichungen der Drucklinien mit Ausnahme  der Auffüllperiode von der Äquidistanz  Jede Beschaufelung kann einkränzig     ausgebil-          det    und mit     Umfangsgeschwindigkeiten    über  250 m/sek, vorzugsweise mit 300 m/sek, be  trieben werden, da die durch die Lage der     Ge-          gendrucklinie    26 in bezug auf die Expan  sionslinie 24 bestimmten Einzelgefälle dies  ermöglichen.  



  Linie 27 stellt die Linie des kritischen  Druckes in bezug auf die     Expansionslinien     24, 25 dar. Die     Gegendricklinie    26 liegt  deutlich erkennbar unter dieser Linie 27 des  kritischen Druckes, so dass in der ersten Tur  binenstufe     Lavaldüsen    mit den dargestellten       günstigen        Eigenschaften    zur Anwendung kom  men können. Was für die erste Turbinenstufe       ausgeführt    worden ist, gilt aber auch für  die zweite Turbinenstufe. Zu diesem Zweck  ist die punktierte Linie des in der zweiten  Radkammer auftretenden Gegendruckes wie  dergegeben worden.

   Diese Linie 28 verläuft  annähernd     äquidistant    zur Linie 26, die nun  mehr die Änderungen des     Beaufschlagungs-          druckes    wiedergibt, die in bezug auf die  zweite     Turbinenstufe    15, 16, 17 auftreten.

    Die zweite     Turbinenstufe    verarbeitet also       praktisch    gleichbleibende Gefälle:.     Dhe        Lageöder     Linie 28 in bezug auf die Linie 26, mit andern  Worten das Gefälle in der zweiten Turbinen  stufe,     was    die Verarbeitung der     Feuergasteil-          menge        betrifft,    die über die Auffangdüsen  12 aus der ersten     Turbinenstufe    entlassen  worden ist, ist dabei so festgelegt,

       dass    in der  zweiten     Turbinenstufe    wieder einkränzige  Räder mit den erwähnten Umfangsgeschwin  digkeiten     anwendbar    werden.  



  Eingezeichnet     ist    aber auch die Linie 29  des     kritischen    Druckes in     bezug    auf den     Be-          aufschlagungsdruck,    gegeben durch Linie 26.  Man erkennt, dass die Linie 28 auf dem  grössten Teil ihres Verlaufes unterhalb der  Linie 29 liegt. Eine derartige schwache Un  terschreitung des kritischen Druckes ändert  nicht den bekannten Vorteil der     Lavaldüse,     den     Feuergasstra-hl    in der gewünschten Rich  tung ohne Ablenkung und entsprechende      Wirkungsgradeinbusse zu führen.

   Gefährlich  wird die Lavaldüse nur bei starker Erweite  rung bzw. bei zu gross gewähltem Erweite  rungswinkel; erst dann löst sich der Strahl  von der     Führungswand    und expandiert im  Spalt weiter in unbeeinflussbarer Richtung.  



  Das Diagramm der Fig. 3 lässt schliesslich  erkennen, dass auch der durch die punktierte  Linie 35 gekennzeichnete Gegendruckverlauf  in bezug auf die Feuergasteilmenge, die in die  Auffüllkammer 13 über das Düsenventil 6  entlassen wird, die also den Anfangszustand  B besass und entsprechend dem Expansions  linienabschnitt 25 gedehnt wird, im wesent  lichen unterhalb der Linie 27 des kritischen  Druckes in bezug auf die     Beaufschlagungs-          drüeke    B bis C liegt.

   Gleichgültig daher, ob  für die über     Leitungsstück    14 zugeführte  Feuergasteilmenge besondere Düsen vorge  sehen sind oder ob diese Feuergasteilmenge  zusammen mit der über Auffangdüse 12 zu  strömenden Feuergasteilmenge vom ursprüng  lichen Anfangszustand A in einer gemein  samen Düse 15 entspannt wird, können in  beiden Fällen Lavaldüsen vorgesehen werden.  



  Abschliessend sei erwähnt, dass Fläche Ia  das disponible Arbeitsvermögen der Feuer  gasteilmenge vom Anfangszustand A in der  ersten Turbinenstufe, die Fläche Ib das Ar  beitsvermögen der gleichen Feuergasteilmenge  in der zweiten Turbinensode darstellt. Die  Fläche II stellt das disponible Arbeitsvermö  gen der über das Düsenventil 6 entlassenen  Feuergasteilmenge vom Anfangszustand B in  der zweiten Turbinenstufe dar, während die  Fläche III schliesslich ein Mass für das Ar  beitsvermögen der Feuergase ist, die in den  Mündungsquerschnitt der Treibgasentnahme  leitung 20 eintreten.  



  Was für n = 2, also für zweifache Expan  sionsunterteilung ausgeführt worden ist, gilt  sinngemäss auch für höhere, ganzzahlige  Werte von n. Wäre n beispielsweise = 3, so  müsste erfindungsgemäss der     Entnahmedruck     pzw2,3 der niedrigstgespannten Feuergasteil  menge sein:  
EMI0007.0006     
    da a = 3 ist.

   Im Falle des Ausführungsbei  spiels ergibt das  
EMI0007.0007     
    Die nächsthöhergespannte Feuergasteil  menge vom Druck pzw1,2 hat die Ordnungs  ziffer a = 2, so dass:  
EMI0007.0008     
    zu sein hat, das heisst, es wird im Falle des       Ausführungsbeispiels     
EMI0007.0010     
    Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ent  spricht demjenigen nach Fig. 1 mit dem Un  terschied, dass im Wege des über Auslassventil  7 entlassenen Feuergasrestes Düsen 30 liegen,  über die die Beschaufelung 31 des Rades 32  beaufschlagt wird. Die Düsen 30 erhalten je  doch nicht nur den über Auslassventil 7 ent  lassenen Feuergasrest, sondern auch Feuer  gase, die in der vorhergehenden Turbinen  stufe 15, 16, 17 Arbeit geleistet haben.

   Diese  Feuergase strömen zunächst einer Auffüll  kammer 36 zu, die mit den Düsen 30 über  Krümmer 37 in Verbindung steht.     Auf    diese  Weise kommt der im     Ausströmgehäuseteil    32  der dritten     Turbinenstufe    30, 31, 32 gebildete       Gegendruckverlauf,    gekennzeichnet     durch    Li  nienzug 35 in     Fig.    3, in bezug auf die Teil  expansion 25 in der zweiten     Turbinenstufe     15, 16, 17 zur     Auswirkung.       Bei erfindungsgemäss ausgebildeten Treib  gaserzeugern gelingt es, je Kubikmeter     Ver-          puffungsraum    etwa, 108 Kalorien stündlich  umzusetzen.

   Naturgemäss muss zum Zwecke  der Umsetzung von etwa hundert     Nli.llionen     Wärmeeinheiten je Stunde und     m3        Verpuf-          fungsraum    der     Treibgaserzeuger    mit einer  verhältnismässig grossen Anzahl von Arbeits  spielen je Zeiteinheit betrieben werden, das  heisst, die Drehzahl der Steuerwelle muss ent  sprechend gross sein; darüber     hinaus-muss    mit  einem hohen Ladedruck     po    und mit     einer    ver-      hältnismässig hohen Wärmetönung der La  dung gearbeitet werden.

   Um diese Bedingun  gen mit einer ausreichenden Lebensdauer der  den hohen Temperaturen und Wärmeübergän  gen ausgesetzten Bauteile zu vereinigen, ist es  zweckmässig, die höchste, in d en Verpuffungs  kammern auftretende Temperatur t1 nicht  über eine obere Grenztemperatur von 1950  C  hinaus zu steigern, womit die üblichen Kühl  mittel für diese Bauteile zur Anwendung kom  men können, während diese selbst dadurch Be  anspruchungen unterworfen bleiben, bei de  nen sie aus Werkstoffen mit normalen Eigen  schaften hergestellt werden können, während  die Ausbildung der Bauteile keinen wesent  lichen Änderungen zu unterziehen ist. Ander  seits soll ein unterer Grenzwert der Tempera  tur t1 von 1400  C nach Möglichkeit nicht un  terschritten werden.

   Dem sich damit ergeben  den Temperaturintervall von 1950 bis 1400  C  herunter entspricht eine     Drucksteigerung     po : p1 von 1 : 4 bis 5,5. Es wird also das  explosible Gemisch zwischen dem     jeweils    in  Betracht kommenden     Brennstoff    und der  Luft so eingestellt, dass in den Verpuffungs  kammern ein Verhältnis zwischen dem Lade  druck po und dem Explosionsdruck p1 von  mindestens 1 :4 und höchstens 1 : 5,5 auftritt.  



  Neben dieser vorteilhaften Drucksteige  rung wendet man eine weitere, zweckmässige  Massnahme an, nämlich die Art der Ladung,  die sich durch gleichzeitige Öffnung des Lade  lufteinlassventils 2 und des Auslassventils 7  für die Restfeuergase aus den Verpuffungs  kammern kennzeichnet. Die Spülung der Ver  puffungskammern vollzieht sich dann also so,  dass die etwa unter der Spannung des Feuer  gasrestes bzw.

   nur wenig darüber stehende  Ladeluft diese Restfeuergase verdrängt, sehr  im Gegensatz zu dem bekannten Nachlade  verfahren, bei dem nach Schluss der beiden  obenerwähnten Ventile nochmals unter höhe  rem Druck stehende Nachladeluft in die Ver  puffungskammern eingefühlt wird, so dass  sich durch Fortfall dieser Nachladung die  Möglichkeit ergibt, das vollständige Arbeits  spiel durch Fortfall der zur Nachladung be  nötigten Zeitspanne zu verkürzen, also die    grösstmögliche Zahl von Arbeitsspielen in der  Zeiteinheit abzuwickeln.  



  Naturgemäss sind die obengenannten hohen  Radwirkungsgrade von entscheidender Wich  tigkeit in bezug auf die Vereinfachung des  Gesamtaufbaues der Anlage. Der erreichbare  Gesamtwirkungsgrad ermöglicht es insbeson  dere, ausserhalb der Verpuffungskammern,  der Düsen und Beschaufelungen, das heisst  also ausserhalb des Treibgaserzeugers, jede Ab  wärmeverwertung, abgesehen naturgemäss von  unvermeidlichen Wärmeverlusten durch Lei  tung und Strahlung, zu vermeiden. Das be  deutet den Fortfall aller Zwischen-     und     Nachkühler, weiter den     Fortfall    aller Abgas  verwerter, die man bisher benötigte, um den  thermischen Gesamtwirkungsgrad der Anlage  erträglich zu halten.

   Es ist bekannt, dass alle  Wärmetauscher sperrig     und    schwer sind, so  dass ihr Fortfall die     Gewicht-    und Raum  beanspruchung einer Anlage wesentlich ver  kleinert: Es besteht nunmehr die Möglichkeit,  die für die Bauteile des     Treibgaserzeugers    un  erlässliche     Kühlung    .dadurch zu vereinfachen,  dass das Kühlmittel mit der aufgenommenen  Kühlwärme entlassen wird, so dass die     Rück-          gewinnung,der    Kühlwärme in Fortfall kommt;

    sinngemäss das gleiche gilt für     Rückkühlmit-          tel,        wenn    auf die     Rückkühlung    des Kühlmit  tels     mid        .Wiederverwendung    des Kühlmittels  nach der Rückkühlung, etwa in wasserarmen  Gegenden, nicht verzichtet werden kann.

    Auch die     Ausströmgase    werden daher mit       ihrer    fühlbaren Wärme abgeführt     und    ver  wertet, ohne     dass    es .der     Zwischenschaltung     der bisher zur Verwirklichung wirtschaftli  cher     Wirkungsgrade,        benötigten    Abgasverwer  ter bedarf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Betriebe Feuergase durch Verpuffungen herstellender Treibgas erzeuger, bei dem .dem Treibgaserzeuger zu geordneten Verpuffungskammern Feuergase über mehrere je Verpuffumgskammer ange ordnete Düsenventile entnommen und unter Expansion in Lavaldüsen auf diesen nach geordnete Beschaufelungen- zur Wirkung ge- bracht werden, während der Feuergasrest aus den Verpuffungskammern über Auslassventile mittels Ladehut verdrängt wird, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Anzahl der Teilmengen,
    mit der die je Kammer und Verpuffung er zeugte Feuergasgesamtmenge mit Drücken oberhalb des Ladedruckes entnommen wird, n beträgt, und dass der Anfangsdruck (pzw), mit dem jede Teilgasmenge entnommen wird, annähernd gleich ist dem Produkt aus der Spannung der Ladeluft (po) und der EMI0009.0007 Potenz des Quotienten aus dem Expansionsanfangsdruck (p1) der höchst gespannten Teilgasmenge und dem Ladeluft druck (po), wobei a der zeitlichen Ordnungs ziffer der jeweils betrachteten Teilexpansion entspricht. II.
    Treibgaserzeuger zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Erzeuger mehrere Verpuffungskammern mit ihnen zu geordneten Lavaldüsen und Beschaufelungeu besitzt, wobei jede Kammer ausser Betriebs mitteleinlassorganen und einer Zündvorrich tung Organe zur Entlassung von mindestens zwei Feuergasteilmengen mit oberhalb des Ladedruekes liegenden Anfangsspannungen zu den Lavaldüsen und Beschaufelungen auf weist, und dass Steuermittel für jedes Ent lassungsorgan ein solches öffnen, sobald die durch dieses Organ zu entlassende Teilgase menge annähernd eine Anfangsspannung vom Werte EMI0009.0013 erreicht hat. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Feuergase in mindestens zwei Teilmengen mit oberhalb des Ladedruckes liegenden Anfangsspannungen entlassen werden. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass eine höchstge spannte, erste Teilgasmenge über ein Düsen- ventil, eine niedriger gespannte, zweite Teil gasmenge von einer oberhalb des Ladedruckes liegenden Anfangsspannung über ein weiteres Düsenventil auf Düsen und Beschaufelungen der Verpuffungsturbine zur Wirkung ge bracht werden, während der Feuergasrest von einer annähernd dem Ladeluftdruck entspre chenden Spannung mittels Ladeluft aus der Verpuffungskammer verdrängt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Verhältnis zwischen höchstem Verpuffungsdruck und Ladedruck des Gemisches auf den Wert von mindestens 4:1 eingestellt wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Verhältnis zwischen höchstem Verpuffungsdruck und Ladedruck des Gemisches zwischen 4 und 5,5: 1 eingestellt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch gleichzeitige Eröffnung des Ladelufteinlass- und des Restfeuergas- auslassorganes einer Verpuffungskammer. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Einführung von Brenn stoff in eine Verpuffungskammer bei offenen Ladelufteinlass- und Feuergasauslassorganen. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I mit Unterteilung der je Verpuffungskammer er zeugten Feuergase dem Druck und der Menge nach gekennzeichnet durch eine Ver setzung der Arbeitsspiele mehrerer den glei chen Düsen und Beschaufelungen zugeordne ten Verpuffungskammern, wobei während der Dehnung einer höhergespannten Feuergasteil menge in einer vor einer Beschaufelung lie genden Düse hinter der Beschaufelung, in- Feuergasrichtung gesehen, eine aus einer an dern Verpuffungskammer entlassene, niedri- gergespannte Feuergasteilmenge einer Deh nung .unterworfen wird,
    .damit die Gefälle schwankungen in einer Stufe verkleinert werden. 8. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Wärmeinhalt der Feuergase nach Verlassen der -#7'erp-LLi- fungskammern, Düsen und Beschaufeltingen des Treibgaserzeugers bis auf unvermeidliche Verluste unverändert aufrechterhalten wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Abführung von Kühl mittel aus dem Treibgaserzeuger nach Auf nahme der Kühlwärme. 10.
    Treibgaserzeuger nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe zur Entlassung von Teilgasmengen aus min destens zwei Düsenventilen bestehen, über die verschiedene Beschaufelungen beaufschlagbar sind.
CH313653D 1951-12-24 1952-12-19 Verfahren zum Betriebe Feuergase durch Verpuffungen herstellender Treibgaserzeuger und Treibgaserzeuger zur Durchführung des Verfahrens CH313653A (de)

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