CH313541A - Einrichtung zur Herstellung pasteurisierter Butter - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung pasteurisierter Butter

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CH313541A
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CH
Switzerland
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butter
churn
axis
rotation
wall
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English (en)
Inventor
Ott Peter Ing Dipl
Hofmann Fritz Ing Dr
Original Assignee
Ott Ag Geb
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J15/00Manufacturing butter
    • A01J15/04Rotating or oscillating churns
    • A01J15/06Rotating or oscillating churns with beating equipment which is movable in respect of the churn wall

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description


  



  Einrichtung zur Herstellung pasteurisierter Butter
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung zur Herstellung   pasteurisier-    ter Butter mit einem   umlaufenden Butterfass,    welches einen Doppelmantel besitzt, dessen   WandungenzurBitdung    eines   Durchlauf-    raumes auf Abstand gehalten sind, welche Einrichtung dadurch gekennzeiehnet ist, dass im Innern des Butterfasses mindestens ein Schlaggitter angeordnet ist, welches   Schlag-    gitter mindestens teilweise aus Röhren besteht, welche an ihren beiden Enden in den Durchlaufraum münden.



   In der Zeichnung sind in Fig.   1      und 2    eine erste und in Fig. 3 eine zweite   beispiels-    weise Ausführungsform des   Erfindungsgegen-    standes dargestellt, und zwar zeigt im einzelnen
Fig.   1    einen teilweisen Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 2,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig.   l, und   
Fig. 3 einen teilweisen Schnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel.



   Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig.   1    und 2 ist mit   1    ein Lagerbock bezeichnet, welcher einerseits der Lagerung des   Antriebs-    motors 2    dient. #ber einen Ketten- oder    Rie  mentrieb    3 wird vom Antriebsmotor 2 aus die
Schnecke 4 angetrieben, mit weleher das auf der Hohlwelle 5 sitzende   Sekneekenrad      6    zu  sammenarbeitet. Anderseits ist    die Hohlwelle 5 vermittels der Lager 7 und 8 im   I. agerbock 1    drehbar gehalten.

   Während an dem in der   Zeiehnung linken Ende    der Hohlwelle 5 ein Abflussrohr 9 angeschlossen ist, ist auf dem rechten Ende die Mitnehmerbüchse 10 auf der Welle befestigt, deren Mitnehmerkonus 11 mit der   Mitnehmerplatte    12 des Butterfasses 13 verbunden sind. Das   Butterfass    13 hat die Form eines Rotationskörpers, dessen geometrische Achse mit derjenigen der Hohlwelle. 5, also mit der Drehachse, zusammenfällt. Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel handelt es sich um ein   Mühlsteinfass,    doch könnte grund  sätzlich    auch eine andere Form verwendet werden. Auf der dem Lagerbock   1    abgewendeten Seite ist das   Butterfass    in einem   Stan-    der 14 drehbar gelagert.

   Der Drehzapfen 15, der in der    Lagerb#chse    16 des Ständers 14 drehbar gehalten ist, ist vom axialen Kanal 1 17 durchsetzt, welcher letzte in ein   Einflüss-    rohr 18 mündet, welches auf nicht dargestellte Weise mit einer Dampf-Heisswasser-Kaltwasser-oder Eiswasserquelle in Verbindung gebracht werden kann.



   Das   Butterfass    13 besitzt zwei äussere, die äussere Wandung einer Doppelwand bildende    e      Verschalungen    19 und 20, wobei der   Zwischen-    raum zwischen diesen   Verschalwgen    mit einem    w#rmeisolierenden Material    21 ausgefüllt ist. Innerhalb dieser, durch die beiden   Verschalungen    19, 20 gebildeten äussern Wandung ist in einem gewissen   Absta. nd von    dieser eine innere Wandung 22 vorgesehen, welche den    Butterfa#innenraum begrenzt.

   Der    Abstand ist dabei so gewählt, dass zwischen   der äussern Wandung 19/20 und    der innern Wandung 22 ein   Durchlaufraum    23 gebildet wird, der die innere Wandung 22 allseitig umgibt und einerseits durch die Bohrung   21    mit der Hohlwelle 5 und damit mit dem Ab  flussrohr    9 und anderseits durch die Bohrung 25 mit dem Kanal 17 des Drehzapfens 15 und d, amit mit dem Einflussrohr 18 kommuniziert.



   Auf der Innenseite der Wandung 22 sind, um   etwa 120  gegeneinand'er    versetzt, drei Schlaggitter   26a,      266 und    26c angeordnet, welche aus einer Anzahl von gegen das Innere des Butterfasses zu hintereinander liegenden Röhren 27 bestehen. Die Längsmittelachse a   jedes Schlaggitters    ist gegenüber der radialen Stellung um einen gewissen Winkel entgegen der   Um'laufsrichtung    des Butterfasses verschwenkt, so dass das äussere Ende dieser Gitter gegenüber   d'em    innern Ende derselben voreilt.

   Die parallelen Rohren 27 je eines   Sehlaggitters    liegen beim Schlaggitter 26a parallel zur geometrischen Achse des Butterfasses,    w#hrend    sie bei den beiden andern Gittern   26b    und 26c um deren   Längsmittel-    achsen a beim einen im einen, beim andern im andern Drehsinn um einen gewissen Win  kel verschwenkt    sind. Des weitern besitzt das Schlaggitter 26a eine grössere   Röhrenanzahl    als die beiden andern. Die Bohren 27 jedes Sehlaggitters durchsetzen die Wandung 22 des Butterfasses 13 und münden beidseitig in den   Durchlaufraum    23.



   Das   Butterfass    besitzt eine Entnahme  offnung    28, welche durch den um die Achse 29 schwenkbaren Deckel 30 geschlossen und vermittels des Riegels 31 in der geschlossenen Stellung gehalten werden kann. Des weitern ist der Innenraum des Butterfasses an einen Ablaufhahn 37 angeschlossen, welcher den   Durchlaufranm    23 durchsetzt und bis auf die Aussenseite   der Wandung 19/20    reicht.



   Die äussere Wandung 19/20 sowie die innere Wandung 22 sind von einer Öffnung 32 durchbrochen, durch welche, im   dargestell-    ten Betriebszustand, die Achse 33 eines Riihrwerkes, dessen abnehmbare Rührflügel mit 34 bezeichnet sind, durchtritt. Wie später noch erwähnt, kann dieses Rührwerk aus dem Fass entfernt werden, in welchem Falle die   Off-      n-long    32 durch ein Schauglas abgeschlossen wird. Der Antrieb der Achse 33 erfolgt über ein nicht weiter dargestelltes, im Getriebekopf 35 gelagertes Getriebe, wobei der Getriebekopf 35 über dem Arm 36 schwenkbar im Ständer 14 gelagert ist.



   Während bis heute zur Herstellung pasteurisierter Butter zwei bis drei Aggregate notwendig waren, nämlich ein Pasteurisierapparat, und ein Butterfertiger, sowie eventuell, bei der Sauerrahmherstellung, ein zusätzlicher Rahmreifer, so bedarf es bei der beschriebenen Einrichtung nur noch eines einzigen   Aggre-    gates.



   So wird durch die Öffnung 28 in das Butterfass bzw. den Butterfasshohlraum eine entsprechende Menge Rahm eingefüllt und anschliessend zum Zwecke des Pasteurisierens ein Heizmittel, z. B. Heissdampf, Heissluft oder heisses Wasser durch das Einflussrohr 18 dem   Durchlaufraum zugeführt.    Das Heizmittel durchströmt den Durchlaufraum, um anschliessend durch die Durchbohrung 24 und die   Hohilwelle    5 über das Abflussrohr 9 die   Einrichtungwieder      zuverlassen.    Da   dieRohren    27 beidseitig mit dem   Durchlaufraum    23 verbunden sind, werden auch sie von einem Teil des Heizmittels durchflossen, so dass der Rahm nicht nur von der Wandung 23 her, sondern auch durch die Röhren 27 erhitzt wird.

     Wäh-    rend dieser Erhitzung auf   ungefähr 70-92     zum Zwecke des Pasteurisierens des Rahmes, läuft das Rührwerk in der in der Zeichnung dargestellten Stellung um, bewirkt eine regelmässige Erhitzung und verhindert ein Anbrennen. Dadurch, dass die Schlaggitter ebenfalls als Wärmequellen verwendet werden, kann einerseits die Aufheizdauer wesentlich ver  kürzt    werden, wobei anderseits auch noch eine regelmässigere und   sehonendere Erwärmung    gewährleistet wird.



   Nach vollendetem   Pasteurisierungsvorgang    braucht nun der Rahm nicht wie bisher in den   Rahmreifer    oder den   Butterfertiger    umgegossen zu werden, was, abgesehen von der Ersparung eines zusätzlichen Aggregates den wesentlichen. Vorteil hat, dass die durch das Pasteurisieren erreichte Eeimfreiheit bis zur Fertigstellung der Butter erhalten bleibt. So wird nach genügend langer Erhitzung an Stelle des Dampfes, des heissen Wassers oder der Heissluft, ein Kühlmittel wie z. B. kalte
Luft, kaltes Wasser oder Eiswasser durch die Einrichtung, das heisst insbesondere den Umlaufraum 23 und die Röhren 27 durchgeschickt, um den pasteurisierten   Rahm regel-    mässig und innert kürzester Zeit auf ungefähr   5     C abzukühlen.

   Zu diesem Zwecke wird entweder die Achse 33 vom Getriebe   losgeschraubt,    aus dem Butterfass entfernt und die Durch  trittsöffnung    32 durch dlas Schauglas wieder verschlossen und das Butterfass in Umlauf gesetzt, oder aber das Rührwerk bleibt in der in der Zeichnung dargestellten Lage in Betrieb gesetzt und das Butterfass steht still.



  Soll   Sauerrahm    hergestellt werden, so werden durch die    #ffnung    28 die entsprechenden   Säurekulturen    zugegeben, der angesäuerte Rahm auf die schon erwähnte Weise auf die Reifungstemperatur erwärmt und anschliessend wieder abgekühlt.



   Beim Buttern wird vermittels des Motors 2 und des Getriebes 4/6 die Welle 5 mit dem Butterfass in Umlauf gesetzt und bei einer beispielsweisen Drehzahl von   30-40    U/min. sc lange gebuttert, bis sich das   Butterkorn    von der Buttermileh ausgeschieden hat.   Ansehlie-    ssend wird auf an sich bekannte Weise die   Buttermilch    durch den Ablaufhahn 37 abgelassen, und es beginnt der   Knetvorgang, wäh-    rend welchem   d'as      ButterfaR    mit einer Ge  schwindigkeit    von   5-15    U/min im Sinne des Pfeils in Fig.

   2 umläuft und das   Butterkorn    durch diese Umdrehung von einem Sehlaggitter auf das andere fällt, welche   Schlag-    gitter nun nicht mehr   als Wärme-oder Kälte-    quellen, sondern als   Knetinstrumente    dienen.



  Ist   das Buttern    beendet, so wird das   FaR    so angehalten, dass die Entnahmeöffnung 28 rechts in halber   Höhe lliegt,    was zur Folge hat, dass die fertige Butter auf das   Schlag-    gitter   26a,    dessen Röhren parallel zur Achse des   Butterfasses verlaufen,    und in dieser Stellung des Butterfasses ungefähr waagrecht stehen, zu liegen kommt und von dort mühelos dem   Butterfass    entnommen werden kann. Es besteht auch die Möglichkeit, das Fass mit der Entnahmeöffnung nach mten anzuhalten, und die Butter in ein unter der    #ffnung bereit-    stehend'es    Gef##    herausfallen zu lassen.



   Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 unterscheidet sich von demjenigen nach Fig.   1    und   2    nur durch die Form des Butterfasses und die Anordnung der Schlaggitter. So ist hier das   Butterfass    13 im wesentlichen   zylin-    drisch ausgebildet, wobei die Zylinderachse senkrecht zur Umlaufachse des Butterfasses steht. Von den   Schlaggittern    26 ist nur das eine sichtbar, welches auf der hintern Seite der Wandung 22 des Butterfasses befestigt ist und aus einer Anzahl von zur Umlaufachse    parallelen R#hre 27 besteht, welche    so angeordnet sind,    da#    die Gesamtheit der Röhren in einer schief nach unten gerichteten Ebene liegt.

   Das zweite nicht dargestellte   Schlag-    gitter ist zur Drehachse symmetrisch auf der Vorderseite der innern Verschalung angebracht, wobei die Ebene, welche durch die Röhren   27    gebildet wird, schief nach oben ver   l#uft.    Des weitern ist in   diesem Ausführungs-    beispiel ein Rührwerk dargestellt, welches aus den beiden   Rührflügeln    34a und 34b besteht.



  Die übrigen Teile der Einrichtung gemäss dem zweiten Ausführungsbeispiel entsprechen den  jenigen    des ersten Ausführungsbeispiels und sind, soweit sichtbar, mit den gleichen Bezugszeichen versehen.



   Die Verwendungsweise und die Vorteile dieser Einrichtung sind die gleichen wie die  jenigen,    welche im Zusammenhang mit dem ersten Ausführungsbeispiel   bereitsbeschrie-    ben worden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Herstellung pasteurisierter Butter mit einem umlaufenden Butterfass, welches einen Doppelmantel besitzt, dessen Wandungen zur Bildung eines Durchlauf- raumes auf Abstand gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Butterfasses mindestens ein Schlaggitter angeordnet ist, welches Schlaggitter mindestens teilweise a. us Rohren besteht, welche an ihren beiden Enden in den Durchlaufraum münden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Butterfass die Form eines Rotationskörpers besitzt, dessen geometrische Achse senkrecht zur Umlauf- achse des Butterfasses steht.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Butterfass die Form eines Rotationskörpers besitzt, dessen Achse mit der Uml'aufachse des Butterfasses zusammenfällt.
    3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Schlaggitter in einer zur - Umlaufachse parallelen und zur geometrischen Achse des Butterfasses schie. fen Ebene liegt.
CH313541D 1954-07-02 1954-07-02 Einrichtung zur Herstellung pasteurisierter Butter CH313541A (de)

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