CH313409A - Ultraschallgerät - Google Patents

Ultraschallgerät

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Publication number
CH313409A
CH313409A CH313409DA CH313409A CH 313409 A CH313409 A CH 313409A CH 313409D A CH313409D A CH 313409DA CH 313409 A CH313409 A CH 313409A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ultrasonic device
cleaning
liquid
tubular body
cavitation zone
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Application number
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English (en)
Inventor
Held Fritz
Enz Ulrich
Original Assignee
Foerderung Forschung Gmbh
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Publication date
Application filed by Foerderung Forschung Gmbh filed Critical Foerderung Forschung Gmbh
Publication of CH313409A publication Critical patent/CH313409A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B1/00Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
    • B06B1/02Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy
    • B06B1/06Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction
    • B06B1/0644Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction using a single piezoelectric element
    • B06B1/0655Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction using a single piezoelectric element of cylindrical shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description


      Ultraschallgerät       Die Erfindung betrifft ein     Ultraschall-          gerät        zur        Behandlung    von Substanzen mit  Flüssigkeiten, insbesondere zur     Reinigung    von  Formstücken mit schwer zugänglichen Ver  tiefungen bzw. Kapillaren, zwecks     Entfernung     von anhaftendem Schmutz und Staub.  



  Das Ultraschallgerät gemäss vorliegender  Erfindung zeichnet sieh durch mindestens  einen röhrenförmigen Körper aus     elekt.rostrik-          tivem        -Material    als ultraschallerzeugendes Ele  ment     aus_,    welches mindestens eine     Cavita-          tioiiszone    zur Aufnahme der zu behandeln  den Körper sowie von Flüssigkeit     aufweist,     derart, dass die erzeugten .Schallwellen vom       röhrenförmigen    Körper unmittelbar     auf        Flüs-          si--keil        übertragen    werden.  



  In der Zeichnung sind rein beispielsweise  zwei     Ausführunasformen    des     erfindungsge-          inässen    Gerätes dargestellt.  



  Es zeigen schematisch:       Fig.    1 das Ultraschallgerät mit einem röh  renförmigen Körper aus     elektrostriktivem    Ma  terial und       Fig.        \?    das     Cerä    t mit zwei röhrenförmigen  Körpern.  



  Gemäss     Fig.l    ist ein     röhrenförmiger    Kör  per 7 aus     elektrostriktivem,    keramischem Ma  terial, wie zum Beispiel     Bariumtitanat,    als  Schallgeber vorgesehen, der mit einem metal  lischen Aussenbelag 2 und einem metallischen       liineiilielag    ) versehen ist. Die Beläge können         zwec'kmässigerweise    im Spritzverfahren auf  gebracht sein.  



  Das     Rohr    1 ist     -unten    durch eine Boden  platte 4 aus nichtleitendem elastischem Mate  rial, z. B.     Natur-    oder     Kunstkautschuk,    abge  schlossen. Die beiden Beläge 2     -und    3     sind     durch Leitungen 2a,     3a.    mit einer     Hochfre-          quenzquelle    verbunden. Die im Körper 1 er  zeugten radialen Schwingungen werden zu- .  nächst auf ein flüssiges Medium 5, z. B. ein  Mineralöl, übertragen, welches sich im Innen  raume     (Cavitationszone)    des Körpers 1 befin  det.

   In diesem Medium ist ein Behandlungs  gefäss 6 aus Glas oder Kunststoff mit zweck  mässig dünnen     Wandungen    eingetaucht,     wel-          ehes    mit dem flüssigen     Reinigungsmittel    ge  füllt ist. Da. dieses Gefäss 6 allseitig von dem  Übertragungsmedium 5 umgeben ist, werden  die in das Gefäss eingebrachten, zu behandeln  den bzw. zu reinigenden Körper in der Reini  gungsflüssigkeit lebhaften     Cavitationswirkun-          gen    ausgesetzt.  



  Es ist vorteilhaft, das     Reinigungsbad    in  Zirkulation zu halten. Zu diesem Zwecke ist  das Gefäss 6 mit einem Abfluss 7 versehen,  durch den das     Reinigungsmittel    in eine Vor  lage, z. B. einen Filter 9,     fliesst,    und von dort  durch eine Pumpe 10 über einen Kühler 11 in  das Gefäss 6     zurückgeführt    wird. Die     Zirku-          lationsgeschwindigkeit    kann durch einen in  der Rohrleitung eingebauten Hahn 8 reguliert      und Proben können durch einen Hahn 12  entnommen werden.  



  Es ist in manchen Fällen möglich, das flüs  sige Reinigungsmittel direkt in den abge  schlossenen Innenraum des Rohres 1 einzufül  len. In diesem Fall sind Übertragungsmedium  und Reinigungsflüssigkeit identisch, und das  Gefäss 6 kommt in Wegfall, Hierbei kann die  Zirkulation in ähnlicher Weise wie oben be  schrieben durchgeführt werden, indem ein  Stutzen 7 in die Bodenplatte 4 eingesetzt wird.  



  Es ist vorteilhaft, das Reinigungsmittel  durch einen     Rührer    oder durch eingeführte  Pressluft in Bewegung zu halten. Dasselbe  gilt für die zu reinigenden Formstücke, welche  im Bad mechanisch bewegt     werden    können,  und zwar durch eine Vorrichtung, wie sie  nachstehend zum Beispiel nach     Fig.    2 beschrie  ben ist.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    2 sind als Schall  geber     zwei        röhrenförmige    Körper 13 und 14  aus     elektrostriktivem    Material, vorzugsweise  konzentrisch ineinander angeordnet und un  ten durch einen Boden 15 gleicher Art wie  beim Beispiel nach     Fig.1    abgeschlossen. Die       Cavitationszone    wird hierbei     durch    den zwi  schen den Rohrstücken 13 und 14     cingesehlos-          senen    Ringraum 16 gebildet, dessen Wandun  gen mit an eine     Hoehfrequenzquelle    ange  schlossenen Belägen ausgekleidet sind.

   Im       Ringraum    16 ist das Gefäss 17 zur Aufnahme  der     Reinigungsflüssigkeit    und der zu reinigen  den Körper in die     Übertragungsflüssigkeit    7.8  eingetaucht.  



  An einer ortsfesten Achse 19 ist eine dreh  bare Vorrichtung 20 angeordnet, an deren in  den Innenraum 16 hineinragenden Haken 21  die zu reinigenden Körper     aufgehängt.    wer  den. Die rotierende     Aufhängevoiriehtung    20,  21 ist durch einen nicht gezeichneten Motor       antreibbar.     



  Es ist möglich, ausser dem Zwischenraum  1 6 auch den Innenraum 22 des     innern    Rohres  14 zum Reinigen von     Körpern    im Sinne der  Ausführung nach     Fig.1    auszunutzen. Es ist  ferner möglich, den Innenring 14 und den  Aussenring 13 mit verschiedenen     Frequenzen     schwingen zu lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ultraschallgerät zur Behandlung von Sub- stanzen mit Flüssigkeiten, insbesondere zur Reinigung von Formstücken mit schwer zu gänglichen Vertiefungen bzw. Kapillaren zwecks Entfernung von anhaftenden Teilchen wie Schmutz und Staub, gekennzeichnet durch mindestens einen röhrenförmigen Körper aus elektrostriktivem Material als ultraschaller7eu- gendes Element, welches mindestens eine Ca- vitationszone zur Aufnahme der zu behan delnden Körper sowie von Flüssigkeit auf weist, derart,
    dass die erzeugten Schallwellen vom röhrenförmigen Körper unmittelbar auf Flüssigkeit übertragen werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Ultraschallgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der röhrenför mige Körper aus einem keramischen elektro- striktiven Material besteht. 2. Ultraschallgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrostrik- tiv e Material Bariumtitanat ist. 3.
    Ultraschallgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss zwei röhrenför mige Körper unter Bildung eines Zwischen raumes ineinander angeordnet sind, der als Cavitationszone dient. 4. Ultraschallgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der röhrenför mige Körper durch einen Boden aus nichtlei tendem, elastischem Material abgeschlossen ist. 5.
    Ultraschallgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss als einzige Über tragungsflüssigkeit für die Ultraschallwellen die Reinigungsflüssigkeit dient, die unmittel bar in die Cavitationszone eingebracht ist. 6. Ultraschallgerät. nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungs flüssigkeit mit den zu behandelnden Körpern in ein Gefäss eingebracht ist, welches in eine Übertragungsflüssigkeit in der Cavitations- zone eintaucht. 7.
    Ultraschallgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Cavitations- zone mit einem Abflussstutzen versehen ist, durch den die Reinigungsflüssigkeit durch eine Rohrleitung in eine Vorlage fliesst und von dort durch eine Pumpe über einen Küh ler der genannten Zone zurückgeführt wird, wobei die Zirkuliergeschwindigkeit durch einen in der Rohrleitung eingebauten Hahn regulierbar ist. B.
    Ultraschallgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrich- tiuig zur mechanischen Bewegung der zu be- handelnden Körper in der Reinigungsflüssig- keit vorgesehen ist. 9. Ultraschallgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass in der Längsaxe des röhrenförmigen Körpers ein Lager ortsfest angeordnet ist, wel ches ein Drehgestell mit in die Reinigungsflüs sigkeit hineinragenden Haken zum Aufhän gen der zu reinigenden Körper aufnimmt.
CH313409D 1953-03-12 1953-03-12 Ultraschallgerät CH313409A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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