CH313409A - Ultraschallgerät - Google Patents
UltraschallgerätInfo
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Description
Ultraschallgerät Die Erfindung betrifft ein Ultraschall- gerät zur Behandlung von Substanzen mit Flüssigkeiten, insbesondere zur Reinigung von Formstücken mit schwer zugänglichen Ver tiefungen bzw. Kapillaren, zwecks Entfernung von anhaftendem Schmutz und Staub.
Das Ultraschallgerät gemäss vorliegender Erfindung zeichnet sieh durch mindestens einen röhrenförmigen Körper aus elekt.rostrik- tivem -Material als ultraschallerzeugendes Ele ment aus_, welches mindestens eine Cavita- tioiiszone zur Aufnahme der zu behandeln den Körper sowie von Flüssigkeit aufweist, derart, dass die erzeugten .Schallwellen vom röhrenförmigen Körper unmittelbar auf Flüs- si--keil übertragen werden.
In der Zeichnung sind rein beispielsweise zwei Ausführunasformen des erfindungsge- inässen Gerätes dargestellt.
Es zeigen schematisch: Fig. 1 das Ultraschallgerät mit einem röh renförmigen Körper aus elektrostriktivem Ma terial und Fig. \? das Cerä t mit zwei röhrenförmigen Körpern.
Gemäss Fig.l ist ein röhrenförmiger Kör per 7 aus elektrostriktivem, keramischem Ma terial, wie zum Beispiel Bariumtitanat, als Schallgeber vorgesehen, der mit einem metal lischen Aussenbelag 2 und einem metallischen liineiilielag ) versehen ist. Die Beläge können zwec'kmässigerweise im Spritzverfahren auf gebracht sein.
Das Rohr 1 ist -unten durch eine Boden platte 4 aus nichtleitendem elastischem Mate rial, z. B. Natur- oder Kunstkautschuk, abge schlossen. Die beiden Beläge 2 -und 3 sind durch Leitungen 2a, 3a. mit einer Hochfre- quenzquelle verbunden. Die im Körper 1 er zeugten radialen Schwingungen werden zu- . nächst auf ein flüssiges Medium 5, z. B. ein Mineralöl, übertragen, welches sich im Innen raume (Cavitationszone) des Körpers 1 befin det.
In diesem Medium ist ein Behandlungs gefäss 6 aus Glas oder Kunststoff mit zweck mässig dünnen Wandungen eingetaucht, wel- ehes mit dem flüssigen Reinigungsmittel ge füllt ist. Da. dieses Gefäss 6 allseitig von dem Übertragungsmedium 5 umgeben ist, werden die in das Gefäss eingebrachten, zu behandeln den bzw. zu reinigenden Körper in der Reini gungsflüssigkeit lebhaften Cavitationswirkun- gen ausgesetzt.
Es ist vorteilhaft, das Reinigungsbad in Zirkulation zu halten. Zu diesem Zwecke ist das Gefäss 6 mit einem Abfluss 7 versehen, durch den das Reinigungsmittel in eine Vor lage, z. B. einen Filter 9, fliesst, und von dort durch eine Pumpe 10 über einen Kühler 11 in das Gefäss 6 zurückgeführt wird. Die Zirku- lationsgeschwindigkeit kann durch einen in der Rohrleitung eingebauten Hahn 8 reguliert und Proben können durch einen Hahn 12 entnommen werden.
Es ist in manchen Fällen möglich, das flüs sige Reinigungsmittel direkt in den abge schlossenen Innenraum des Rohres 1 einzufül len. In diesem Fall sind Übertragungsmedium und Reinigungsflüssigkeit identisch, und das Gefäss 6 kommt in Wegfall, Hierbei kann die Zirkulation in ähnlicher Weise wie oben be schrieben durchgeführt werden, indem ein Stutzen 7 in die Bodenplatte 4 eingesetzt wird.
Es ist vorteilhaft, das Reinigungsmittel durch einen Rührer oder durch eingeführte Pressluft in Bewegung zu halten. Dasselbe gilt für die zu reinigenden Formstücke, welche im Bad mechanisch bewegt werden können, und zwar durch eine Vorrichtung, wie sie nachstehend zum Beispiel nach Fig. 2 beschrie ben ist.
Beim Beispiel nach Fig. 2 sind als Schall geber zwei röhrenförmige Körper 13 und 14 aus elektrostriktivem Material, vorzugsweise konzentrisch ineinander angeordnet und un ten durch einen Boden 15 gleicher Art wie beim Beispiel nach Fig.1 abgeschlossen. Die Cavitationszone wird hierbei durch den zwi schen den Rohrstücken 13 und 14 cingesehlos- senen Ringraum 16 gebildet, dessen Wandun gen mit an eine Hoehfrequenzquelle ange schlossenen Belägen ausgekleidet sind.
Im Ringraum 16 ist das Gefäss 17 zur Aufnahme der Reinigungsflüssigkeit und der zu reinigen den Körper in die Übertragungsflüssigkeit 7.8 eingetaucht.
An einer ortsfesten Achse 19 ist eine dreh bare Vorrichtung 20 angeordnet, an deren in den Innenraum 16 hineinragenden Haken 21 die zu reinigenden Körper aufgehängt. wer den. Die rotierende Aufhängevoiriehtung 20, 21 ist durch einen nicht gezeichneten Motor antreibbar.
Es ist möglich, ausser dem Zwischenraum 1 6 auch den Innenraum 22 des innern Rohres 14 zum Reinigen von Körpern im Sinne der Ausführung nach Fig.1 auszunutzen. Es ist ferner möglich, den Innenring 14 und den Aussenring 13 mit verschiedenen Frequenzen schwingen zu lassen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Ultraschallgerät zur Behandlung von Sub- stanzen mit Flüssigkeiten, insbesondere zur Reinigung von Formstücken mit schwer zu gänglichen Vertiefungen bzw. Kapillaren zwecks Entfernung von anhaftenden Teilchen wie Schmutz und Staub, gekennzeichnet durch mindestens einen röhrenförmigen Körper aus elektrostriktivem Material als ultraschaller7eu- gendes Element, welches mindestens eine Ca- vitationszone zur Aufnahme der zu behan delnden Körper sowie von Flüssigkeit auf weist, derart,dass die erzeugten Schallwellen vom röhrenförmigen Körper unmittelbar auf Flüssigkeit übertragen werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Ultraschallgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der röhrenför mige Körper aus einem keramischen elektro- striktiven Material besteht. 2. Ultraschallgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrostrik- tiv e Material Bariumtitanat ist. 3.Ultraschallgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss zwei röhrenför mige Körper unter Bildung eines Zwischen raumes ineinander angeordnet sind, der als Cavitationszone dient. 4. Ultraschallgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der röhrenför mige Körper durch einen Boden aus nichtlei tendem, elastischem Material abgeschlossen ist. 5.Ultraschallgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss als einzige Über tragungsflüssigkeit für die Ultraschallwellen die Reinigungsflüssigkeit dient, die unmittel bar in die Cavitationszone eingebracht ist. 6. Ultraschallgerät. nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungs flüssigkeit mit den zu behandelnden Körpern in ein Gefäss eingebracht ist, welches in eine Übertragungsflüssigkeit in der Cavitations- zone eintaucht. 7.Ultraschallgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Cavitations- zone mit einem Abflussstutzen versehen ist, durch den die Reinigungsflüssigkeit durch eine Rohrleitung in eine Vorlage fliesst und von dort durch eine Pumpe über einen Küh ler der genannten Zone zurückgeführt wird, wobei die Zirkuliergeschwindigkeit durch einen in der Rohrleitung eingebauten Hahn regulierbar ist. B.Ultraschallgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrich- tiuig zur mechanischen Bewegung der zu be- handelnden Körper in der Reinigungsflüssig- keit vorgesehen ist. 9. Ultraschallgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass in der Längsaxe des röhrenförmigen Körpers ein Lager ortsfest angeordnet ist, wel ches ein Drehgestell mit in die Reinigungsflüs sigkeit hineinragenden Haken zum Aufhän gen der zu reinigenden Körper aufnimmt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH313409T | 1953-03-12 |
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1953
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