CH313230A - Gleitfunkenzündkerze - Google Patents

Gleitfunkenzündkerze

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CH313230A
CH313230A CH313230DA CH313230A CH 313230 A CH313230 A CH 313230A CH 313230D A CH313230D A CH 313230DA CH 313230 A CH313230 A CH 313230A
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CH
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spark
spark plug
notch
face
electrodes
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Inventor
Beije Smits Wytze
Original Assignee
Smitsvonk Nv
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Description


      Gleitfunkenzündkerze       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine     Gleit-          funkenzündkerze    für niedrige Spannungen,  mit zwei     konzentrischen        El'ektrodenkörpern     und einem dazwischenliegenden Isolierkörper.  



  Wenn bei derartigen Zündkerzen der Iso  lationskörper zwischen den     Elektroden        aus     einer     weiehen    Masse besteht, so kann diese  Masse sich der Ausdehnung und     Schrumpfung     der Innen- und Aussenelektroden anpassen.

    Bei     Motoren,    die sehr heiss werden und bei       welehen        folglieh        aueh    die     Funkoberfläehen     der Zündkerzen     sehr    heiss werden, dehnen sich  die Elektroden     insbesondere    bei dieser     Ober-          fläehe    in starkem Masse     aus    und der Durch  messer wird wesentlich grösser. Bei völliger  Abkühlung schrumpfen die Elektroden wieder  auf ihren     ursprüngliehen    Durchmesser ein.

    Eine weiche     Masse        zwischen    den Elektroden  wird diesen     Bewegreigen    folgen, aber die Er  fahrung zeigt, dass die in Frage kommenden       Massen    durch     häufige        Wiederholung        dieser          Bewegungen,    also bei häufigem Anlaufen und       Abstellen    des     -Motors    bald     zerstört    werden.

    Man könnte nun     Elektrodenmaterial    und Iso  liermaterial     verwenden,    das denselben Aus  dehnungskoeffizient besitzt wie die Elektro  den, aber diese letzteren müssen aus einem  gegen hohe Temperaturen sehr     widerstand's-          Fähigen    Material bestehen, während das Iso  liermaterial, über welches der Funke gleitet,  sieh in gleichem Mass wie das Elektroden  material abnutzen muss. Die Forderungen,    welchen beide Materialien genügen     müssen,     sind also grundverschieden.

   Auch wenn man  diesen     Forderungen    genügen könnte, bleibt  immer noch     die        Tatsache    bestehen,     da.ss    die       Innenelektrode    immer heisser wird als die  Aussenelektrode, da. letztere durch das     dtireh     den Motorblock fliessende Kühlwasser gekühlt  wird.

   In der     Praxis    könnte eine vollkommene       Abstimmung    der Materialien der Zündkerze  aufeinander nicht einmal für alle     Betriebs-          bedingruigen        desselben    Motors,     geschweige     denn für Motoren unterschiedlicher Typen er  zielt     werden.     



  Es hat sich gezeigt, dass das häufig nach  einander erfolgende Heisswerden und Abküh  len der Zündkerzen die     Lebensdauer    derselben  stärker verkürzt als ein während längerer Zeit       erfolgendes    Erhitzen auf hohe     Temperaturen,     da     dadurehFugen    zwischen     denElektrodenund     dem Isoliermaterial entstehen.     Unt.ersuehiin-          gen    haben z.

   B. gezeigt,     d'ass    bei Anwendung  von k     eramisehern    Material, Glas oder Emaille  als     Isoliermasse,    wobei die     Ausdehnungskoeffi-          zienten    mit denjenigen der Elektroden     Über-          einstimmten,    schon nach 20 bis 30 schnell     aiü-          einanderfolgenden        Temperaturweehseln    kleine       Risse    entstanden;

   hierdurch wurde das Isolier  material     örtlich    spröde, der Zündfunke bil  dete sich im     Isolierkörper        statt    längs seiner       ringförmigen        Stirnfl'äehe    zu     kriechen    und der  Funke konnte das     Gasgemiseh    nicht mehr ent  zünden.      Die Erfindung gestattet, diesen Nachteil  dadurch zu beheben, dass die     funkenseit.ige     Stirnfläche von     mindestens    einem dieser Kör  per an     mindestens:    einer Stelle durch eine  Einkerbung unterbrochen ist.

   Die Einkerbung  oder die Einkerbungen können von Einschnit  ten oder Bohrungen gebildet werden, wobei  erstere zum Beispiel durch Sägen, Schleifen  oder dergleichen     erzeugt.    werden können. Vor  zugsweise sind die Einkerbungen in der ring  förmigen Stirnfläche des Isolierkörpers vor  gesehen,     wobei    sie sieh in die Stirnflächen der       Elektrodenkörper    fortsetzen können.  



  An Hand der Zeichnung werden nun zwei  Ausführungsbeispiele der Erfindung näher  erläutert.  



       Fig.        1.    ist. eine     Untenansieht    einer Gleit  funkenzündkerze bekannter Konstruktion und       Fig.    2 ein Schnitt- des untern Endes dieser  Zündkerze. Die     Fig.    3 und 4 bzw. 5 und 6  zeigen entsprechende     Untenansichten    und  Schnitte für die zwei     Ausführungsbeispiele     der Erfindung.  



  In allen Figuren ist mit 1 die Aussenelek  trode,     mit    2 die Innenelektrode und mit 3 der       Isolierkörper    bezeichnet. Während bei der be  kannten     Gleitfunkenzündkerze    die freie Stirn  fläche der Kerze vollkommen glatt ist, sind im  Falle von     Fig.    3 und 4 an dieser Stirnfläche  vier Einschnitte 4 vorgesehen, welche nicht  nur die ringförmige Stirnfläche des Isolier  körpers 3, sondern auch die Oberfläche der  Aussenelektrode 1 unterbrechen und in die       Oberfläche    .der Innenelektrode 2 hineinreichen.

    Hierdurch wird erreicht, dass sieh die Elek  troden in ihren dem stärksten Temperatur  wechsel unterworfenen äussersten Teilen bei  dem häufig nacheinander erfolgenden Erwär  men und Abkühlen ausdehnen und zusammen  ziehen können, ohne dass sie auf den. äussersten  Teil des Isolierkörpers abwechselnd über  mässige Druck- und Zugbelastungen ausüben.    Der Isolierkörper wird weder reissen noch  springen. Es hat. sich gezeigt., dass durch diese  Massnahme die Lebensdauer der Zündkerze  wesentlich     vergrössert    werden kann. Die Ein  schnitte 4 können durch Sägen, Schleifen oder  ähnliche Operationen erzeugt werden.  



  Die     Fig.    5 und 6 zeigen eine Ausfüh  rungsform, bei welcher die ringförmige Stirn  fläche des     Isolierkörpers    3 durch Bohrungen       unterbrochen    ist, wobei auch ein Teil der  Elektroden 1.     und    ? weggebohrt worden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gleitfunkenzündkerze für niedrige Span nungen, mit zwei konzentrischen Elektroden körpern und einem dazwischenliegenden Iso- lierkörper, dadurch gekennzeichnet, dass die funkeinseitige Stirnfläche von mindestens einem dieser Körper an mindestens einer Stehle d:ureh eine Einkerbung unterbrochen ist.
    UNTER.ANSPRLCHE 1.. Gleitfunkenzündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass min destens die ringförmige Stirnfläche des Isolier körpers, auf welcher der Funken gleitet, an mindestens einer Stelle durch die Einkerbung unterbrochen ist.
    2. Gleitfunkenziindkerze nach Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkerbung sieh in der Stirnfläche minde stens einer der beiden Elektroden fortsetzt. 3. Gleitfunkenzündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, d'ass die Einkerbung durch einen Einschnitt gebildet wird. 4. Gleitfunkenzündkerze nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkerbung durch eine Bohrung gebildet wird.
CH313230D 1952-06-09 1953-05-27 Gleitfunkenzündkerze CH313230A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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NL313230X 1952-06-09

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CH313230A true CH313230A (de) 1956-03-31

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