CH308673A - Anordnung zur Fokussierung von Elektronenstrahlen. - Google Patents
Anordnung zur Fokussierung von Elektronenstrahlen.Info
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Description
Anordnung zur Fokussierung von Elektronenstrahlen. Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine Anordnung zur Fokussierung eines Elek tronenstrahls mittels eines Magnetfeldes. Die bisher vorgeschlagenen Fokussieranordnungen verwenden meist Dauermagnete, bei denen die ini Erregermagnet verlaufenden Feldlinien im wesentlichen parallel zur Strahlachse sind. Derartige Systeme weisen ein im Verhältnis zum Nutzfeld grosses Streufeld auf, da An fang- und Ende unterschiedliche Polarität be sitzen.
Damit sind sie einmal unwirtschaftlich, zum andern bewirkt das Streufeld, wenn es in den Bereich der Ionenfalle oder des Ab- lenksvstems eindringt, Störungen des aufge zeichneten Rasters.
Aus der Elektronenoptik sind ferner Dop pellinsen bekannt, bei denen das Pokussier- feld mittels Elektromagneten erzeugt wird. Die Herstellung derartiger Linsensysteme in Serienfertigung ist bisher daran gescheitert, dass die Wicklung der Magnetspulen und der Zusammenbau des Systems schwierig und da- lier kostspielig ist.
Die Erfindung beruht nun auf der Erkenntnis, dass eine besonders ein fache und billige Serienherstellung elektroni scher Doppellinsen für die Zwecke der Strahl- konzentr ierung bei Kathodenstrahlröhren mög lich wird, wenn das Konzentrierfeld im we sentlichen durch einen Permanentmagneten erzeugt wird, der in radialer Richtung magne tisiert ist.
Erfindungsgemäss wird daher bei einer Anordnung zur Strahlfokussierung bei Katho- denstrahlröhren für Fernsehzwecke das Fo- kussierfeld im wesentlichen von einem den Hals der Röhre umgebenden, ringförmigen, in radialer Richtung magnetisierten Permanent magneten erzeugt, der mit den in Strahlrich tung gesehen vor und hinter ihm angebrach ten Polschuhen eine im wesentlichen streu feldfreie Doppellinse bildet.
Eine besonders günstige Anordnung ergibt sich, wenn die Polschuhe des Permanentmagne ten ebenfalls ringförmig ausgebildet und mit dem Erregermagnet durch einen Zylinder aus ferromagnetischem Material verbunden sind.
Die erfindungsgemässe Doppellinse besitzt zwei entgegengesetzt gerichtete Fokussierfel- der,_während ihr Streufeld praktisch vernach lässigt werden kann. Eine derartige Anord nung, bei der die äussern Polschuhe gleiche Polarität haben, besitzt vor allem den Vorteil, dass sämtliche im Raum verlaufenden Kraft linien zur Fokussierung herangezogen werden. Die Dimensionen des Permanentmagneten können daher gegenüber den bekannten An ordnungen verkleinert werden.
Ferner kann eine Drehung eines Kathodenstrahlbündels durch das Fokussierfeld, wie sie bei den Ein- linsensy stemen beobachtet wird, nicht mehr eintreten, da die Felder der Doppellinse ent gegengesetzt gerichtet sind und sieh damit ihre Drehwirkungen gegenseitig aufheben. Auch die erzielte Punktschärfe ist besser als bei den bisher bekannten Systemen auf Grund f der Tatsache, dass keine Streulinien. in das Gebiet eingreifen, in dem sich die Elektronen mit niedriger Geschwindigkeit bewegen.
Fer ner tritt keine Beeinflussung des Ablenkfel- des oder der Ionenfalle ein.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Fig.l bis 3 beschrieben, von denen Fig.1 eine bekannte Anordnung darstellt, während Fig. 2 und 3 Ausführungsbeispiele der Er findung zeigen.
Einander entsprechende Teile sind dabei mit gleichen Bezeichnungen versehen.
Die bekannte Anordnung gemäss Fig. 1 verwendet einen ringförmigen Permanent magneten, bei dem die im Erregermagnet ver laufenden Feldlinien im wesentlichen parallel zur Achse des Elektronenstrahls 1 sind. Das Fokussiersvstem erzeugt ausser dem Pokussier- feld 2 auch ein sehr störendes Streufeld 3.
Bei dem in Fig. 2 gezeigten Querschnitt durch eine erfindungsgemässe Anordnung wird demgegenüber ein Ring 4 aus hochwerti gem Magnetstahl verwendet, der radial ma gnetisiert ist, so dass sieh im Innern des Rin ges beispielsweise ein Südpol befindet und im äussern Teil des Ringes ein Nordpol. Ferner verwendet das System ringförmige Polschuhe 5 aus magnetisch weichem Stahl, die über einen Zylinder 6 aus gleichem Material mit dem Ringmagnet verbunden sind. Es entsteht damit eine Doppellinse, die nur die beiden entgegengesetzt gerichteten Fokussierfelder 2 besitzt, während ihr Streufeld praktisch ver nachlässigt werden kann.
Zur Regelung der Punktschärfe kann neben einer Änderung des Polschuhabstandes vom Erregermagneten auch eine elektrische Regelung verwendet werden, wie sie in Fig. 3 gezeigt wird. Es wird dabei zusätzlich in einer der Kammern 7, 8 eine stromdurchflossene Spule angebracht. Sie beeinflusst beide Felder der Doppellinse derart, dass das eine ge schwächt und das andere verstärkt wird. Da mit wird ausser der Änderung der Feldstärke gleichzeitig eine Verschiebung der Fokussier ebene erreicht und der Regelbereich gegen über der Anordnung mit zwei Erregerspulen wesentlich erweitert.
Die elektrische Regelung ist nicht auf die soeben beschriebene Ausführungsform be schränkt, sondern die Hilfsspule kann bei spielsweise zur Erzielung der gleichen Wir kung auch in zwei gleichsinnig vom Strom durchflossene Spulenhälften aufgeteilt wer den, von denen jeweils eine in einer Kammer untergebracht werden kann. Dagegen wird bei Verwendung zweier im entgegengesetzten Sinne durchflossener Spulen das von dem Er regermagneten 4 erzeugte Feld nur verstärkt oder geschwächt, bleibt jedoch in seiner Form erhalten. Die Pokussierebene wird nicht ver schoben.
Der Durehnresser cles Fokussierspstems wird vorzugsweise grösser als seine in axialer Richtung gemessene Länge gewählt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Strahlkonzentrierung bei Kathodenstrahlröhren für Fernsehzwecke, da durch gekennzeichnet, dass das Fokussierfeld im wesentlichen von einem den Hals der Ka thodenstrahlröhre umgebenden, ringförmigen, in radialer Richtung magnetisierten Perma nentmagneten erzeugt wird, der mit den - in Strahlrichtung gesehen - vor und hinter ihm angebrachten Polschuhen eine im wesent lichen streufeldfreie Doppellinse bildet. UNTERANSPRÜCHE 1.Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Polschuhe des Permanentmagneten scheibenförmig ausgebil det und mit dem Permanentmagneten durch einen Zylinder aus ferromagnetisclrem Mate rial verbunden sind. 2. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet., dass zusätzlich zui dem permanenten Erreger magneten zwei Spulen in das System einge baut sind, die in entgegengesetzter Richtung von einem Strom durchflossen werden, so dass durch ihre Felder das Feld des Permanent magneten geschwächt oder verstärkt werden kann. 3.Anordnung nach Patentanspruch und Unteransprucb 1., dadurch gekennzeichnet., dass zur Regelung der Punktschärfe zwei bei derseits des Permanentmagneten angeordnete, g-leiehsinnig vom Strom durchflossene Spulen verwendet werden. 4. Anordnung nach Patentanspruch und L'nteranspriteh 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung der Punktschärfe zusätzlich zum Permanentmagnet eine stromdurchflos sene Spule in das Pokussiersystem eingebaut ist. 5. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Fokussiersystems grösser ist als seine Länge, in axialer Richtung gemessen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE308673X | 1951-12-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH308673A true CH308673A (de) | 1955-07-31 |
Family
ID=6121777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH308673D CH308673A (de) | 1951-12-01 | 1952-11-24 | Anordnung zur Fokussierung von Elektronenstrahlen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH308673A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3125977A1 (de) * | 1980-07-02 | 1982-03-04 | Hitachi, Ltd., Tokyo | Elektromagnetfokussier-kathodenstrahlroehre |
| DE3145051A1 (de) * | 1980-11-12 | 1982-07-15 | Hitachi, Ltd., Tokyo | Magnetfeldgenerator fuer kathodenstrahlroehren mit elektromagnetischer fokussierung |
| DE3149437A1 (de) * | 1980-12-15 | 1982-07-29 | Hitachi, Ltd., Tokyo | Dreistrahl-inlinie-farbfernsehroehre mit magnetischer fokussierung |
-
1952
- 1952-11-24 CH CH308673D patent/CH308673A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3125977A1 (de) * | 1980-07-02 | 1982-03-04 | Hitachi, Ltd., Tokyo | Elektromagnetfokussier-kathodenstrahlroehre |
| DE3145051A1 (de) * | 1980-11-12 | 1982-07-15 | Hitachi, Ltd., Tokyo | Magnetfeldgenerator fuer kathodenstrahlroehren mit elektromagnetischer fokussierung |
| DE3149437A1 (de) * | 1980-12-15 | 1982-07-29 | Hitachi, Ltd., Tokyo | Dreistrahl-inlinie-farbfernsehroehre mit magnetischer fokussierung |
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