CH307461A - Trockengleichrichtersäule. - Google Patents

Trockengleichrichtersäule.

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CH307461A
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Ag Standard Telephon Und Radio
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Standard Telephon & Radio Ag
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Description


      Trockengleichrichtersäule.       Gegenstand der Erfindung ist, eine     Trok-          kengleichrichtersäule,    die aus einer Anzahl  von mit. Abstand voneinander angeordneten       Clleichriehterplatten    besteht.  



  Es ist bekannt., Gleichrichter aus einzelnen       (rleichrichterplatten    aufzubauen. Der Zusam  menbau von einzelnen Trockengleichrichter  platten zu einer     Gleichrichtersäule    wurde  meist so vorgenommen, dass die einzelnen, in  der Mitte gelochten Scheiben auf einen Bol  zen aufgereiht     wurden.    Für den Stromüber  gang von einer Scheibe zur andern werden  zwischen diese Kontaktelemente auf dem Bol  zen aufgereiht. Da sich die     Gleichrichterplat-          ten    im Betriebe stark erwärmen, hat man die  einzelnen Platten dabei in bestimmten Ab  ständen voneinander angeordnet, oder noch  zusätzlich Kühlscheiben zur Ableitung der  entstehenden Wärme zwischen den Platten  des Stapels angebracht.

   Durch die zentrale  Öffnung in den Platten geht ein Teil      der     wirksamen     Gleiehrichterflä,che    verloren. Man  hat daher auch versucht,     Gleichrichtersäulen     aus lochlosen     Gleichrichterplatt.en    aufzu  bauen. Hierbei werden die einzelnen     Grleich-          richterelemente    meist in einem Gehäuse ge  lagert.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine aus mit Abstand voneinander angeord  neten     Gleichrichterplatten    bestehende     Trok-          kengleichrichtersäule,    die dadurch gekenn  zeichnet ist, dass der Plattenstapel durch  einen aus zwei isolierenden Rahmen beste-         henden    Käfig und mittels zweier Endplatten  zusammengehalten wird.  



  Damit ist eine einfache Halterung der  Platten möglich, wobei der Abstand der       Gleichrichterplatten    voneinander durch in  den beiden Rahmenteilen vorgesehene Ein  schnitte festgelegt werden kann. Ausserdem  wird durch die Verwendung eines aus zwei  Rahmen bestehenden Käfigs an Stelle eines  Gehäuses eine bessere Kühlung der Gleich  richterplatten erzielt, die zudem noch durch  Zwischenscheiben verbessert werden kann, die  den     Gleichrichterplatten    beigeordnet und  grösser als diese ausgeführt werden können.

    Diese     Zwischenscheiben    können ausserdem noch  so ausgebildet werden, das sie mittels min  destens eines ihnen angehörenden federnden  Lappens sowohl als Kontaktorgan zwischen  den einzelnen Bauelementen der Säule und  zugleich als Abstand bestimmende Organe für  die     Gleichrichterplatten    dienen können. Die  als Kühlbleche dienenden Zwischenscheiben,  die     zweckmässigerweise    in direktem Kontakt  mit den     Gleiehrichterplatten    stehen, können  ferner so ausgebildet werden, dass sie über  die eigentliche     Gleichriehtersäule    hinausragen.  



  In der Zeichnung sind     Ausführungsbei-          spiele    der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt die Säule im Aufriss, wäh  rend     Fig.    2 einen Schnitt durch die Mitte der  Säule darstellt. In den weiteren Abbildungen  sind Einzelteile in verschiedenen Ausfüh-           rungsarten    dargestellt. In allen Abbildungen  sind die     Gleichrichterplatten    mit 1, die  Deckelektroden mit la, die Kühlbleche mit 2  und deren Kontaktlappen mit     2a    bezeichnet.

    Es können im übrigen noch weitere federnde  Glieder     zwischen    den Platten angeordnet wer  den, um einen Kontaktdruck gewünschter  Grösse zu     gewährleisten.    Weiterhin sind mit  3 die     Isolierstoffrahmen,    mit 5 -die     Endplat-          ten    bzw. -bleche und mit 4 die Bleche für den       Stromanschluss,    sowie je eine     Isolierscheibe     mit. 6 bezeichnet.  



  In     Fig.    1 ist in Seitenansicht die Anord  nung der einzelnen Teile zu sehen. Die     Gleich-          riehterplatten    1 liegen an den Kühlblechen 2  an und werden durch die aus diesen heraus  gestanzten Kontaktfedern 2a im gewünschten  Abstand gehalten. Es kann vorteilhaft sein,  die     Gleichrichterplatte    mit der Deckelektrode  am Kühlblech anliegen zu lassen und nicht  die Grundelektrode. An den beiden Enden  der Säule sind die Kontaktbleche 4 mit den       Stromanschlussfahnen    4a angeordnet. Diese  werden durch     Isolierscheiben    6, welche glei  che Form und mindestens gleiche Grösse wie  die     Gleiehrichterpluttenbesitzen,    von den End  platten 5 isoliert.

   Die beiden     Isolierstoffra.h-          men    3 halten mit den Endplatten 5 die ganze  Säule zusammen.  



  Die     Fig.    2 zeigt einen Schnitt durch die       Gleichrichtersäule.    Man sieht die     Gleichrieh-          terplatte    1 von der     Deckelektrodenseite    la  her. An den Ecken wird jede Gleichrichter  scheibe durch den     Isolierstoffrahmen    3 gehal  ten. Während in der Figur viereckige Schei  ben (quadratische Scheiben) dargestellt sind,  können ohne weiteres auch andere Platten  formen in entsprechend geformten Rahmen  mit Teilen ihres Umfanges gehalten werden.  Die Kühlbleche stehen rechts und links heraus,  so dass an diesen Teilen durch einen Luft  strom eine intensive Kühlung bewirkt werden  kann.

   Von den Kontaktblechen 4 ist die An  schlussfahne     4a    zu sehen. An dem untern Teil  der Endplatten 5 sind zwei Lappen     5a    für  die Befestigung der Säule vorgesehen, wäh  rend oben der abgewinkelte Teil des     End-          bleches    auf dem     Isolierrahmen    3 aufliegt.    In     Fig.    3 ist. der     Isolierstoffrahmen    in zwei  Ansichten dargestellt.  



       Fig.    4 zeigt ein     fiühlbleeh    in Grund- und  Aufriss. Diese Kühlbleche müssen sowohl die  Wärme als auch den elektrischen Strom gut  leiten. Als Material kommt z. B. Kupfer,     lies\     sing oder Aluminium, gegebenenfalls auch  Eisen mit     OberfM.chenschutz    in Frage. Die       herausgesta.nzten        federnden    Kontaktlappen     2a     können.     in;    der v     ersehiedenst    en     Weise,    ab- gebogen  sein.

   Sie können, wie     Fig.    4 zeigt., rechtwinklig       abgekröpft    sein oder nur     m.it    der     vordern     Kante aufliegen. Im     all-erneinen    sollte eine       recht    grosse     Kontaktfläelre    angestrebt     werden.     Doch soll, dadurch die     Wä.rrneübergangsfläehe     zwischen     Gleichrichterplatte    und Kühlscheibe  nicht zu sehr vermindert werden.

   Der mittlere  Teil des     Kontaktbleches    hat Form und Grösse  der     Gleiehrichterplatten.    An den Seiten be  finden sich die     Kühlflügel.    Zur sicheren Füh  rung im     Isolierstoffrahnren    sind zwischen  diesen beiden Teilen Einschnitte vorgesehen.  



  Zur besseren Kontaktgabe und Wärme  übertragung können die Bleche oder     Gleieh-          richterplatten    oder beide an einer oder beiden  Oberflächen     aufgerauht    sein. Auch kann  durch einen entsprechenden Farbanstrich die  Wärmeabstrahlung erhöht werden. Die Form  der Kontaktbleche ist in     Fig.    5     dargestellt..     Sie haben die Form und Grösse der     Gleieh-          richterplatte    und sind mit einer     Anschluss-          fahne        4a    versehen. Diese kann in     geeigneter     Weise     abgekröpft    sein.

   Derartige     Anschluss-          platten    werden im allgemeinen je     eine    am  Ende der Säule benötigt. Für besondere  Schaltungen können aber auch innerhalb der  Säule     Anschlussplatten    vorgesehen sein. Es  können auch die Kühlbleche selbst, zum An  schluss verwendet werden. In     Fig.    6 ist noch  eine Endplatte dargestellt. Sie können, wie  in     Fig.    6 dargestellt, mit Einschnitten ver  sehen sein, welche eine sichere Verankerung  in entsprechenden Vorsprüngen in den Isolier  stoffrahmen verbürgen und jede Verschiebung  dieser Rahmen gegeneinander vermeiden. Der  obere Rand des Bleches wird vor oder nach  dem Einlegen des Bleches in den Rahmen  rechtwinklig umgebogen.

        In     Fig.    7 ist eine abgeänderte Form des  Rahmens dargestellt. In dem Rahmen befin  den sich nämlich Nuten, die z. B. durch     säge-          zahnförmige    Einschnitte gebildet sein können.       In        diese        Schlitze        werden        die     und die Kühlscheiben 1 und 2 einge  setzt, so dass der Abstand der     Einsehnitte    den  Abstand der Scheiben bestimmt. Für die Kon  taktgabe genügt dann ein einziger aus dem  Kühlblech     herausgestanzter    federnder Lap  pen.

   Die Endplatten 5 werden in besonderen  Schlitzen 8 satt sitzend geführt und erhalten  in diesen Schlitzen in den Teilen     3c,    eine so  grosse Auflagefläche, dass die relative Lage  vier Rahmen gegeneinander gesichert ist. Das       Endteil    der Rahmen ohne Endplatte ist in       Fig.    8 noch einmal dargestellt. Je nach der  Belastung kann unter Umständen nur jede  zweite, dritte usw. Nut mit einer     Gleichrich-          t.erscheibe    besetzt sein. Andere Ausführungs  formen der     Nutung    des Rahmens sind in       Fig.    9     und    10 dargestellt.  



  Die beschriebene     Gleichrichtersäule    besteht  aus wenigen, durch Massanfertigung leicht  herzustellenden Teilen. Nach dem Zusammen  bau kann das Ganze durch Spritzen oder Ein  tauchen noch mit einer dünnen Isolierschicht,  z. B. mit einem     Laek,    überzogen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus mit. Abstand voneinander angeordne ten Gleichrichterplatten bestehende Trocken gleichrichtersäule, dadurch gekennzeichnet, dass der Plattenstapel durch einen aus zwei isolierenden Rahmen bestehenden Käfig und mittels zweier Endplatten zusammengehalten wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Trockengleichrichtersäule nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Stapel ausser den Gleichrichterplatten noch Zwischenscheiben angeordnet sind. 2. Trockengleichrichtersäule nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenscheiben zur Kühlung der Gleich richterplatten dienen und grösser als diese sind.
    3. Trockengleichrichtersäule nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Kontakt zwischen einer Gleichrich- terplatte und einer Zwischenscheibe durch mindestens einen an der Zwischenscheibe vor handenen federnden Lappen hergestellt ist. 4. Trockengleichrichtersäule nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Lappen gleichzeitig als Abstand halter zwischen zwei benachbarten Gleich richterplatten ausgebildet sind.
    5. Trockengleichrichtersäule nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Gleichrichterplatten durch in den isolierenden Rahmen vorgese hene Einschnitte bestimmt wird. 6. Troekengleichrichtersäule nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Endplatten aus Isolierstoff bestehen. 7. Troekengleichrichtersäule nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Endplatten aus Metall bestehen. q. Trockengleichrichtersäule nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Endplatten , gegen die zunächst liegenden spannungsführenden Teile des Gleichrichters durch Isolierscheiben isoliert sind.
CH307461D 1951-02-23 1952-02-20 Trockengleichrichtersäule. CH307461A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076276B (de) * 1958-09-11 1960-02-25 Siemens Ag Trockengleichrichteranordnung, insbesondere fuer hohe Spannungen
DE1081573B (de) * 1959-04-28 1960-05-12 Siemens Ag Trockengleichrichteranordnung, insbesondere fuer hohe Spannungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076276B (de) * 1958-09-11 1960-02-25 Siemens Ag Trockengleichrichteranordnung, insbesondere fuer hohe Spannungen
DE1081573B (de) * 1959-04-28 1960-05-12 Siemens Ag Trockengleichrichteranordnung, insbesondere fuer hohe Spannungen

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