Trockengleichrichtersäule. Gegenstand der Erfindung ist, eine Trok- kengleichrichtersäule, die aus einer Anzahl von mit. Abstand voneinander angeordneten Clleichriehterplatten besteht.
Es ist bekannt., Gleichrichter aus einzelnen (rleichrichterplatten aufzubauen. Der Zusam menbau von einzelnen Trockengleichrichter platten zu einer Gleichrichtersäule wurde meist so vorgenommen, dass die einzelnen, in der Mitte gelochten Scheiben auf einen Bol zen aufgereiht wurden. Für den Stromüber gang von einer Scheibe zur andern werden zwischen diese Kontaktelemente auf dem Bol zen aufgereiht. Da sich die Gleichrichterplat- ten im Betriebe stark erwärmen, hat man die einzelnen Platten dabei in bestimmten Ab ständen voneinander angeordnet, oder noch zusätzlich Kühlscheiben zur Ableitung der entstehenden Wärme zwischen den Platten des Stapels angebracht.
Durch die zentrale Öffnung in den Platten geht ein Teil der wirksamen Gleiehrichterflä,che verloren. Man hat daher auch versucht, Gleichrichtersäulen aus lochlosen Gleichrichterplatt.en aufzu bauen. Hierbei werden die einzelnen Grleich- richterelemente meist in einem Gehäuse ge lagert.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine aus mit Abstand voneinander angeord neten Gleichrichterplatten bestehende Trok- kengleichrichtersäule, die dadurch gekenn zeichnet ist, dass der Plattenstapel durch einen aus zwei isolierenden Rahmen beste- henden Käfig und mittels zweier Endplatten zusammengehalten wird.
Damit ist eine einfache Halterung der Platten möglich, wobei der Abstand der Gleichrichterplatten voneinander durch in den beiden Rahmenteilen vorgesehene Ein schnitte festgelegt werden kann. Ausserdem wird durch die Verwendung eines aus zwei Rahmen bestehenden Käfigs an Stelle eines Gehäuses eine bessere Kühlung der Gleich richterplatten erzielt, die zudem noch durch Zwischenscheiben verbessert werden kann, die den Gleichrichterplatten beigeordnet und grösser als diese ausgeführt werden können.
Diese Zwischenscheiben können ausserdem noch so ausgebildet werden, das sie mittels min destens eines ihnen angehörenden federnden Lappens sowohl als Kontaktorgan zwischen den einzelnen Bauelementen der Säule und zugleich als Abstand bestimmende Organe für die Gleichrichterplatten dienen können. Die als Kühlbleche dienenden Zwischenscheiben, die zweckmässigerweise in direktem Kontakt mit den Gleiehrichterplatten stehen, können ferner so ausgebildet werden, dass sie über die eigentliche Gleichriehtersäule hinausragen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei- spiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Säule im Aufriss, wäh rend Fig. 2 einen Schnitt durch die Mitte der Säule darstellt. In den weiteren Abbildungen sind Einzelteile in verschiedenen Ausfüh- rungsarten dargestellt. In allen Abbildungen sind die Gleichrichterplatten mit 1, die Deckelektroden mit la, die Kühlbleche mit 2 und deren Kontaktlappen mit 2a bezeichnet.
Es können im übrigen noch weitere federnde Glieder zwischen den Platten angeordnet wer den, um einen Kontaktdruck gewünschter Grösse zu gewährleisten. Weiterhin sind mit 3 die Isolierstoffrahmen, mit 5 -die Endplat- ten bzw. -bleche und mit 4 die Bleche für den Stromanschluss, sowie je eine Isolierscheibe mit. 6 bezeichnet.
In Fig. 1 ist in Seitenansicht die Anord nung der einzelnen Teile zu sehen. Die Gleich- riehterplatten 1 liegen an den Kühlblechen 2 an und werden durch die aus diesen heraus gestanzten Kontaktfedern 2a im gewünschten Abstand gehalten. Es kann vorteilhaft sein, die Gleichrichterplatte mit der Deckelektrode am Kühlblech anliegen zu lassen und nicht die Grundelektrode. An den beiden Enden der Säule sind die Kontaktbleche 4 mit den Stromanschlussfahnen 4a angeordnet. Diese werden durch Isolierscheiben 6, welche glei che Form und mindestens gleiche Grösse wie die Gleiehrichterpluttenbesitzen, von den End platten 5 isoliert.
Die beiden Isolierstoffra.h- men 3 halten mit den Endplatten 5 die ganze Säule zusammen.
Die Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Gleichrichtersäule. Man sieht die Gleichrieh- terplatte 1 von der Deckelektrodenseite la her. An den Ecken wird jede Gleichrichter scheibe durch den Isolierstoffrahmen 3 gehal ten. Während in der Figur viereckige Schei ben (quadratische Scheiben) dargestellt sind, können ohne weiteres auch andere Platten formen in entsprechend geformten Rahmen mit Teilen ihres Umfanges gehalten werden. Die Kühlbleche stehen rechts und links heraus, so dass an diesen Teilen durch einen Luft strom eine intensive Kühlung bewirkt werden kann.
Von den Kontaktblechen 4 ist die An schlussfahne 4a zu sehen. An dem untern Teil der Endplatten 5 sind zwei Lappen 5a für die Befestigung der Säule vorgesehen, wäh rend oben der abgewinkelte Teil des End- bleches auf dem Isolierrahmen 3 aufliegt. In Fig. 3 ist. der Isolierstoffrahmen in zwei Ansichten dargestellt.
Fig. 4 zeigt ein fiühlbleeh in Grund- und Aufriss. Diese Kühlbleche müssen sowohl die Wärme als auch den elektrischen Strom gut leiten. Als Material kommt z. B. Kupfer, lies\ sing oder Aluminium, gegebenenfalls auch Eisen mit OberfM.chenschutz in Frage. Die herausgesta.nzten federnden Kontaktlappen 2a können. in; der v ersehiedenst en Weise, ab- gebogen sein.
Sie können, wie Fig. 4 zeigt., rechtwinklig abgekröpft sein oder nur m.it der vordern Kante aufliegen. Im all-erneinen sollte eine recht grosse Kontaktfläelre angestrebt werden. Doch soll, dadurch die Wä.rrneübergangsfläehe zwischen Gleichrichterplatte und Kühlscheibe nicht zu sehr vermindert werden.
Der mittlere Teil des Kontaktbleches hat Form und Grösse der Gleiehrichterplatten. An den Seiten be finden sich die Kühlflügel. Zur sicheren Füh rung im Isolierstoffrahnren sind zwischen diesen beiden Teilen Einschnitte vorgesehen.
Zur besseren Kontaktgabe und Wärme übertragung können die Bleche oder Gleieh- richterplatten oder beide an einer oder beiden Oberflächen aufgerauht sein. Auch kann durch einen entsprechenden Farbanstrich die Wärmeabstrahlung erhöht werden. Die Form der Kontaktbleche ist in Fig. 5 dargestellt.. Sie haben die Form und Grösse der Gleieh- richterplatte und sind mit einer Anschluss- fahne 4a versehen. Diese kann in geeigneter Weise abgekröpft sein.
Derartige Anschluss- platten werden im allgemeinen je eine am Ende der Säule benötigt. Für besondere Schaltungen können aber auch innerhalb der Säule Anschlussplatten vorgesehen sein. Es können auch die Kühlbleche selbst, zum An schluss verwendet werden. In Fig. 6 ist noch eine Endplatte dargestellt. Sie können, wie in Fig. 6 dargestellt, mit Einschnitten ver sehen sein, welche eine sichere Verankerung in entsprechenden Vorsprüngen in den Isolier stoffrahmen verbürgen und jede Verschiebung dieser Rahmen gegeneinander vermeiden. Der obere Rand des Bleches wird vor oder nach dem Einlegen des Bleches in den Rahmen rechtwinklig umgebogen.
In Fig. 7 ist eine abgeänderte Form des Rahmens dargestellt. In dem Rahmen befin den sich nämlich Nuten, die z. B. durch säge- zahnförmige Einschnitte gebildet sein können. In diese Schlitze werden die und die Kühlscheiben 1 und 2 einge setzt, so dass der Abstand der Einsehnitte den Abstand der Scheiben bestimmt. Für die Kon taktgabe genügt dann ein einziger aus dem Kühlblech herausgestanzter federnder Lap pen.
Die Endplatten 5 werden in besonderen Schlitzen 8 satt sitzend geführt und erhalten in diesen Schlitzen in den Teilen 3c, eine so grosse Auflagefläche, dass die relative Lage vier Rahmen gegeneinander gesichert ist. Das Endteil der Rahmen ohne Endplatte ist in Fig. 8 noch einmal dargestellt. Je nach der Belastung kann unter Umständen nur jede zweite, dritte usw. Nut mit einer Gleichrich- t.erscheibe besetzt sein. Andere Ausführungs formen der Nutung des Rahmens sind in Fig. 9 und 10 dargestellt.
Die beschriebene Gleichrichtersäule besteht aus wenigen, durch Massanfertigung leicht herzustellenden Teilen. Nach dem Zusammen bau kann das Ganze durch Spritzen oder Ein tauchen noch mit einer dünnen Isolierschicht, z. B. mit einem Laek, überzogen werden.