CH305352A - Einrichtung an Kraftfahrzeugen zum Schalten des Wechselgetriebes unter vorgängiger selbsttätiger Voreinstellung der Vorwärtsgänge desselben. - Google Patents

Einrichtung an Kraftfahrzeugen zum Schalten des Wechselgetriebes unter vorgängiger selbsttätiger Voreinstellung der Vorwärtsgänge desselben.

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CH305352A
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Massarotti Mario
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Massarotti Mario
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • F16H61/0262Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being hydraulic
    • F16H61/0274Control units where shifting is directly initiated by the driver, e.g. semi-automatic transmissions
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2708/00Control devices for speed-changing geared mechanisms, e.g. specially adapted couplings for synchronising devices, devices to simplify control, control of auxiliary gearboxes
    • F16H2708/24Control devices for speed-changing geared mechanisms, e.g. specially adapted couplings for synchronising devices, devices to simplify control, control of auxiliary gearboxes with a preselection system, mainly semi-automatic, e.g. with automatic preselection, but controlled at the intended moment, with force amplification

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Description


  Einrichtung an     Kraftfahrzeugen    zum Schalten des Wechselgetriebes unter     vorgängiger     selbsttätiger     Voreinstellung    der Vorwärtsgänge desselben.    Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Ein  richtung .an Kraftfahrzeugen zum Schalten  des Wechselgetriebes unter     vorgängiger    selbst  tätiger     Voreinstellung    der Vorwärtsgänge des  selben, die ein in Abhängigkeit von der Fahr  geschwindigkeit tätiges     Verstellorgan    auf  weist, das auf ein Organ zur     Voreinstellung     der Gänge einwirkt, wobei für die eigentliche  Schaltung der Gänge ein Steuerhebel vorhan  den ist,

   der mit den Wechselrädern über Mit  tel zur automatischen     Voreinstellung    des Leer  laufes verbunden ist.  



  Gemäss dem Patentanspruch des Haupt  patentes ist die Verbindung des Steuerhebels  mit den Wechselrädern so, dass, während eine  erste     Hebelverschwenkung    zuerst das     Einrük-          ken    eines     Wechselräderpaares    und darauffol  gend die     Voreinstellung    des Leerlaufes be  wirkt, die zweite     Hebelverschwenkung    das  Ausrücken desselben     Wechselräderpaares    ver  anlasst und anschliessend die Mittel für die  folgende     Schaltbewegung    vorbereitet.  



  Bei der     Einrichtung    gemäss vorliegender  zusätzlicher     Erfindung    bewirkt der Steuer  hebel das Einrücken des     voreingestellten          Wechselräderpaares    bei seinem Bewegen in  einer Richtung und das Ausrücken dieses       Wechselräderpaares    bei seinem Bewegen in  der entgegengesetzten Richtung. Der Steuer  hebel kann dadurch das Ausrücken des in Ein  griff stehenden     Wechselräderpaares    und das  Einrücken     des        voreingestellten    Wechselräder-    paares in einer einzigen hin und her gehenden       Hebelverschwenkung    bewirken.  



  In der Zeichnung, in der die im Haupt  patent vorkommenden Teile mit den gleichen,  aber     gestrichenen    Überweisungen bezeichnet  sind, ist eine bevorzugte Ausführungsform der       erfindungsgemässen        Einrichtung    veranschau  licht.

   Darin zeigen:       Fig.1    die Einrichtung im     Stirnaufriss,          Fig.    2 dieselbe Einrichtung teilweise im       Grundriss,          Fig.    3 die Einrichtung bei eingeschaltetem       IV.    Geschwindigkeitsgang,       Fig.    4 eine Einzelheit der Einrichtung bei  eingeschalteten     IV.    Geschwindigkeitsgang und       voreingestelltem    I. Geschwindigkeitsgang und       Fig.5    und 6 eine weitere Einzelheit der  Einrichtung im Schnitt in     zwei    verschiedenen  Lagen.  



  Die gezeichnete. Einrichtung unterscheidet  sich von der im Hauptpatent beschriebenen  hauptsächlich dadurch, dass eine Verschmel  zung der Aus- und     Einrückbewegung    in eine  einzige Hin- und     Herbewegung    erzielt ist.  



  Die baulichen Verschiedenheiten betreffen  zunächst den     Nockenkörper    10', der hier nicht  mehr drehbar als     Nockenscheibe,    sondern als  längsverschiebbare längliche Platte ausgebil  det ist, die mit Hilfe zweier Zapfen 100 ge  führt ist, welche mit einer Rille zusammen  wirken. Der'     Nockenkörper    10' wird über die  Lasche 102 seitens des     Schwinghebels    104_ be-      tätigt, auf den über die Stange 106 der Regler  einwirkt.

   Der     Nockenkörper    10' ist an den bei  den Längskanten mit Nocken versehen, wobei  die Nocken an der einen     gante    über das     Röll-          chen    14' mit einem bei 108 an der Grundplatte  seitlich am     Wecbselgetriebe    B' aasgelenkten  Hebel 28' und die Nocken an der andern  Kante über das Röllchen 12' mit dem Hebel  16' zusammenwirken, der bei 110 ebenfalls an  der Grundplatte aasgelenkt ist. Die beiden  Röllchen 14' und 12' sind an den Hebelarmen  bezüglich der     Verstellimgsrichtung    des     Nok-          kenkörpers    10' verschieden angeordnet.

   Die       einzelnen    seitens der Hebel 16' und 28' wäh  rend der     Nockenbewegung    angenommenen  Lagen     bewirken    die     Voreinstellung    der einzel  nen Geschwindigkeitsgänge, wie dies auf ana  loge Art und Weise mit der im Hauptpatent  beschriebenen     Einrichtung    erzielt wird.  



  In     Fig.    4 ist am     Nockenkörper    10' mit D  die     Rückwärtsgangstellung    des Röllchens 14',  mit     D1    die des Röllchens 12',     mit    E die Neu  tralstellung (Leergang) des Röllchens 14' und  mit     Ei    die des Röllchens 12' und mit<I>F bzw.</I>  F, die Stellung beim I. Geschwindigkeitsgang  dieser Röllchen bezeichnet.

   Auf analoge Art       und    Weise stellen G und     G1,   <I>H</I> und     H1,   <I>L</I>  und     Li    die entsprechenden     Stellungen    beim       II.,        III.    und IV. Geschwindigkeitsgang der  beiden Röllchen 14' und 12' dar.  



  Zur     Einstellung    des     Nockenkörpers    10'  von Hand ist auch, hier ein Hebel 78' (mit       Bowdenkabel    80') vorhanden. Der Hebel 78'  wirkt auf eine Umfangsrast M'     einer    mit dem  Schwinghebel 104 Star verbundenen Scheibe.  



  Die den Daumen 24' der     Mitnehmerwelle     betätigende Scheibe 50' ist unmittelbar     mit    der  Welle selbst verkeilt (wogegen beim Beispiel  im Hauptpatent ein Hebel und eine Zwischen  stange zu diesem Zwecke vorgesehen sind). An  der Scheibe 50' sind hier bloss zwei Zapfen  112 und 114 vorhanden, wovon der erste für  den I. und     II.    Gang und der zweite für den       III.    und IV. Gang     und    für den Rückwärts  gang dient.

   Gemäss     Fig.    2     sind    eine Stange 116  für den I. und     II.    Gang, eine Stange 118 für  den     III.    und IV. und     eine    Stange 120 für den  Rückwärtsgang     vorhanden.       Der Daumen 24' kann sich in     Axialrich-          tung    so verstellen, dass er mit einer der Stan  gen 116, 118, 120     zusammenwirkt.    Die ge  nannte     Axialverstellung    des Daumens 24' wird  mit Hilfe eines Zahnsegmentes 122 erhalten,  das mit einer     Rillung    124 zusammenarbeitet,

    welche die mit dem Daumen 24' starr verbun  dene Scheibe 50 zu einer Rundzahnstange  macht, welche die Rotation der     Mitnehmer-          welle    mitmacht, ohne dabei den Kontakt mit  dem Zahnsegment 122 einzubüssen. Das Zahn  segment 122     wird    mit Hilfe eines an dessen  Welle vorgesehenen     Radialauslegers    126 be  tätigt, mit dessen Ende die Stange 128 gelen  kig verbunden ist. Letztere steht mit ihrem  andern Ende in     Verbindung    mit dem Hebel  16', auf den der     Nockenkörper    10' entgegen  der Wirkung einer Feder 130 einwirkt.

   Zur  Verbindung der Stange 128 mit dem Hebel  16' sind zwei sich gegenüberstehende Federn  132 verwendet, die eine mittlere Verbindungs  lage begrenzen, ohne dabei die entsprechenden       Axialverstellungen    der Stange 128 gegenüber  dem Hebel 16' nach beiden Richtungen inner  halb gewisser Grenzen zu verhindern. Diese  Bewegungsfreiheit ist notwendig, um die sei  tens des     Nockenkörpers    10' bewirkte Einstell  bewegung des Hebels 16' zu gestatten, wenn  die Stange     128,*    bei Einschalten eines Ganges,       infolgedessen    keine Bewegung ausführen kann  (was die     Axialverstellung    des Daumens 24'  verhindert).

   Die Federn 132 bewirken dann  die Einschaltung selbst, indem sich die ge  spannte Feder ausdehnt und auf das Zahn  segment 122 einwirkt, sobald nach Rückkehr  der Einrichtung in die      Leerganglage     die  Möglichkeit gegeben ist, die     Mitnehmerwelle     axial zu verstellen. Eine analoge Wirkverbin  dung besteht übrigens auch zwischen der  Stange 134 und dem Hebel 28' über die gegen  überliegenden Federn 136. Auch der Hebel 28'  ist mit einer     Rückstellfeder    140 ausgestattet.

    Die     Stange.134    betätigt das Antriebsorgan 34'  für die     Verschwenkung    des Daumens 24'  Das genannte Antriebsorgan besteht aus  einem zwischen den Zapfen 112 und 114 ver  schiebbar angeordneten Ausleger, in dem zwei  gegenüberliegende Aussparungen 142 und 144      vorgesehen sind, die bei Aufnahme der oben  genannten Zapfen die Rotation der     Betäti-          gungsseheibe    50' in einem oder im     andern     Sinn bewirken, je nach der Richtung, in der  die Bewegung der Stangen 116, 118, 120 erfol  gen soll,     tim    das Einschalten oder Ausschalten  der einzelnen Gänge zu bewirken.

   Die Ausspa  rungen 142 und 144 bilden in beiden Betäti  gungsrichtungen wirkende Mutnehmer, indem  der  Leergang , das heisst die ausgerückte  Lage, durch eine     Zugwirkung    erzielt wird,  die der für die Einschaltung der     einzelnen     Gänge dienenden Schubwirkung entgegenge  setzt ist.  



  Der sich unter dem Einfluss des Nocken  körpers 10' befindende Hebel 28' bewirkt mit  Hilfe der Stange 134 drei Stellungen des An  triebsorgans 34', das um das Ende des im  Punkt 148 an der Grundplatte     angelenkten     Winkelhebels 146 schwingt. Die Mittellage       (Fig.1    und 2) des Antriebsorgans 34' gestat  tet demselben eine freie     Axialverstellung    ohne  Wirkverbindung mit den Zapfen 112 und 114.  Die durch Kippen erzielte Rechtslage (Fug. 3  und 4) löst die Zusammenwirkung des Zap  fens 114 mit der Aussparung 144 und folglich  die Verstellung der Scheibe 50' im Uhrzeiger  sinn aus, wenn sich das Organ 34' im Pfeil  sinn. X verstellt, und im Gegensinn, wenn sich  das Antriebsorgan 34' in entgegengesetzter  Richtung zum Pfeil X bewegt.

   Die Linkslage  des Antriebsorgans 34' bewirkt sinngemäss  umgekehrte Bewegungen.  



  Durch Einwirkung des     Nockenkörpers    10'  auf den Hebel 16' wird die     Axiallage    des  Daumens 24' verändert und daher unter den  drei Stangen 116, 118, 120 jene Stange ge  wählt, auf die der Daumen 24' bei Verstellung  des Organs 34' einzuwirken bestimmt ist.  



  Das Antriebsorgan 34' ist auch hier mit  einer     Axialverlängerung    60' versehen, die den  Zweck hat, während der Verstellung des Or  gans dasselbe daran zu verhindern, um seinen  Drehpunkt am Hebel 146 zu schwingen und  sich dadurch aus dem Eingriff mit dem Zap  fen 112 bzw. 114 zu befreien, bevor es die in       Fig.1    veranschaulichte Mittellage erreicht hat.  Die Verlängerung 60' wirkt mit den festen    Anschlägen 88' zusammen, durch die die drei  Kipplagen des Antriebsorgans 34' bestimmt  werden: die Mittellage, wenn die Verlänge  rung 60' zwischen den beiden Anschlägen 88',  und die beiden Seitenlagen, wenn die Verlän  gerung (wie in     Fig.    3 angedeutet) seitlich  eines der beiden Anschläge 88' läuft.

   Auf diese  Weise ist die     Axialbewegung    des Antriebs  organs 34' von der seitens des Hebels 28' even  tuell über die Feder 136 versuchten Einwir  kung unabhängig. Diese Einwirkung wird da  gegen dann stattfinden, wenn die Verlänge  rung 60' von den Anschlägen 88' befreit ist,  das heisst, wenn sich das Antriebsorgan 34'  nach der ersten Vorwärtsbewegung in abge  senkter Lage befindet.  



  Zur Betätigung des Wechselgetriebes wird  seitens des Fusshebels 70' der Hebel 146     ver-          schwenkt,    wobei der Hebel 70' über die Strebe  72' gleichzeitig die Reibungskupplung des  Fahrzeuges betätigt. Der Hebel 70'     wirkt    auf  die Stange 58', die in der Muffe 150 axial ge  führt ist. Letztere ist an     einer    Platte 152 an  gelenkt, die ihrerseits mit der Grundplatte an  der Stelle 153 gelenkig verbunden ist. Die       Führungsmuffe    150 kann auf diese Weise die  durch ihre Verbindung mit der Stange 58'  und dem Winkelhebel 146     bedingten    Bewegun  gen ausführen.  



  Die Stange 5$' wirkt auf den     Winkelhebel     1.46 nicht unmittelbar, sondern über eine be  grenzte axiale Bewegung zulassende     Wirkver-          bindungsmittel,    wobei ein hohles Zylinder  organ 154 vorgesehen ist, das an den Winkel  hebel 146     angelenkt    ist und in dem das     zylin-          derförmige    Ende der Stange 58' verschiebbar  ist. Letztere weist eine     Umfangsrille    156 auf,  während eine zweite Rille 158 in der das Or  gan 154 führenden Muffe 150 vorgesehen ist.

    Letzteres Organ ist mit einigen     Radialbohrun-          gen    versehen, in welchen Kugeln 160 angeord  net sind, deren Durchmesser die Wanddicke  des Zylinderorgans 154 überschreitet.  



  Die Arbeitsweise der beschriebenen Wirk  verbindungsmittel ist die folgende       Wirkt    man auf den Fusshebel 70', so ver  stellen sieh die Stangen 72' und 58' im Pfeil  sinn Y. Die Stange 72' führt eine Ausrück-      Bewegung zum     Abkuppeln    des Motors aus, in  dessen die Stange 58', die sich anfangs in der  in     Fig.    6 angedeuteten Stellung befindet, im  Zylinderorgan 154 frei läuft, wobei die Ku  geln 160 in den entsprechenden Bohrungen  des genannten Zylinderorgans und in der Rille  158 eingebettet sind. Die     Kugeln    160 verhin  dern infolgedessen jede     Relativbewegung    zwi  schen dem Zylinderorgan 154 und der Füh  rungsmuffe 150.

   Auf diese Weise wird wäh  rend des ersten     Bewegungshalbteils    des Fuss  hebels 70' die     Ausrückung    der Reibungskupp  lung erzielt, nicht aber dabei auf die Wechsel  räder eingewirkt. Beim zweiten     Bewegungs-          halbteil    des Fusshebels 70' erreicht die Stange  58' den Boden der     Axialbohrung    des Zylinder  organs 154     und    wird gleichzeitig in eine solche  Lage zu den     Kugeln.    160 gebracht,     dass-    sich  diese radial verstellen     und    von der Rille 158  entfernen, um in die Rille 156 der Stange 58'  überzutreten,

   wobei     dasJ    Zylinderorgan 154  aus seinem Eingriff mit der Führungsmuffe  150 befreit wird     und    eine seitens der Stange  58' bewirkte Bewegung im Pfeilsinn Y aus  führt. Nun     wird    der Winkelhebel 156 in der       Pfeilrichtung-K        verschwerikt    und bewirkt da  durch die Verstellung des     Abtriebsorgans    34'  in axialer Richtung sowie die Rotation des     Be-          tütigungsscheibe    50' in der einen oder andern  Richtung, je nachdem das Antriebsorgan mit  dem Zapfen 112 oder mit dem Zapfen 114 zu  sammenwirkt.  



  Nach Freigabe des Fusshebels 70' werden  mit Hilfe der     Reibungskupplungsfedern    die  umgekehrten     Bewegungen    ausgeführt, und  zwar verstellt sich im ersten Bewegungshalb  teil die Stange 58' in entgegengesetzter Rich  tung     ziun    Pfeilsinn Y     und    nimmt dabei, in  folge der vermittels der     Kugeln    160 hergestell  ten Wirkverbindung mit dem Zylinderorgan  154     (Fig.    5) den Winkelhebel 146 mit, der in  entgegengesetzter Richtung zum Pfeil K  schwenkt.

   Das Antriebsorgan 34' verstellt sich  dadurch axial in entgegengesetzter Richtung  zum Pfeilsinn X und bewirkt (falls seine Ein  stellung nicht     wie    in     Fig.    1. der mittleren        Leergangslage     entspricht) eine neue Rota  tion der Betätigungsscheibe 50' nach der einen    oder andern Richtung, je nach der durch die       Einstellung    des Hebels 28'     bestimmten    Orien  tierung des Antriebsorgans 34'.

   Am Ende der  Bewegung befindet sich die Stange 58' mit  ihrer Rille 156 gegenüber der Rille 158, so  dass die Kugeln 160 in dieselbe eindringen  und das Zylinderorgan 154 mit der Führungs  muffe 150 verbinden, wobei der Winkelhebel  146 stehenbleibt und die Stange 58' aus ihrem  Eingriff mit dem Antriebsorgan 154' befreit  wird. Die Stange 58' verfolgt ihren Lauf in  entgegengesetzter Richtung zum Pfeilsinn Y,  so dass die Stange 72' den Motor     wieder    mit  dem Wechselgetriebe kuppelt. Der Arbeits  gang endet schliesslich mit einer einzigen     Hin-          und        Herbewegung    des Fusshebels 70'.

   Aus  oben Gesagtem geht klar hervor, dass die Vor  wärtsbewegung des Fusshebels 70' das Aus  rücken des eingeschalteten Ganges und damit  die      Leerganglage     bewirkt, während die  Rückwärtsbewegung das Einrücken des sei  tens der Hebel 16' und 28' eingestellten Gan  ges auslöst.  



  Um die begrenzte Wirkung der     Reibungs-          kupplungsfedern    - insbesondere bei einge  rückter Reibungskupplung - zu verstärken,  ist eine Hilfsfeder 162 vorgesehen, die auf  den Winkelhebel 146 einwirkt. .Die Feder 162  ist eine Schraubenfeder und ihre Orientierung  derart, dass die Federkraft gegen den Dreh  punkt 148 des Winkelhebels 146 gerichtet ist,  wenn der Fusshebel 70' ganz abgesenkt ist. In  dieser Lage wird daher seitens der Hilfsfeder  162 kein Moment auf den Winkelhebel 1.46  ausgeübt.

   Indessen wird während der     Ver-          sühwenkung    des Hebels 146 in entgegengesetz  ter Richtung zum Pfeilsinn K das Moment all  mählich gesteigert, und zwar in dem Masse,  wie sich die     Rückzugwirkang    der     Reibungs-          kupplungsfedern    abschwächt. Die     Reibungs-          kupplungsfedern    und die Hilfsfeder 162 er  gänzen sich somit bezüglich der Wirkung auf  den Hebel 146, so dass der Rücklauf des Fuss  hebels 70', der den     voreingestellten    Geschwin  digkeitsgang einrücken soll, immer     wirksam    ist.  



  In     Fig.    1 ist der Hebel 78' in der Mittel  lage veranschaulicht, das heisst die Hebel 16'  und 28' befinden sich in der      Leerganglage          und das Antriebsorgan 34' ist ebenfalls in der  Mittellage.  



  In     Fig.1    ist weiter der Fusshebel 70' in ab  gesenkter Lage veranschaulicht, zum Zeichen,  dass er seinen ersten     Bewegungsshalbteil    be  reits zurückgelegt hat.  



  Lässt man den Fusshebel 70' frei, so kehrt  er, wie bereits oben gesagt, in seine Anfangs  lage zurück, wobei die Reibungskupplung ein  gerückt und das Antriebsorgan 34' im Gegen  sinn zum Pfeilsinn X verstellt wird. Das Or  gan 34' bewirkt dabei nicht das Einrücken  eines Geschwindigkeitsganges, weil es sich in  der mittleren      Leerganglage     befindet.  



  In     Fig.    3 befindet sich die Einrichtung in  der Schaltlage für den IV. Gang, wobei der  IV. Gang nicht nur der eingerückte, sondern  auch der     voreingestellte    Gang ist, wie dies  übrigens aus der Lage des     Noc'kenkörpers    10'  sowie daraus hervorgeht, dass die Federn 132  und 136 gleiche Spannung aufweisen. Wird  auf den Fusshebel 70' eingewirkt, so veranlasst  derselbe beim Vorwärtsbewegen das     Ausrük-          ken    des IV. Ganges und führt zur  Leergang  lage , während er beim     Rückwärtsbewegen     wieder den IV.

   Gang einrückt, der voreinge  stellt ist und die Einrichtung wieder in die in       Fig.    3 veranschaulichte Lage     zurückführt.    .  



  Nach     Fig.    4 ist zwar auch der IV. Gang  eingerückt (was aus der Stellung der Betäti  gungsscheibe 50' hervorgeht), aber voreinge  stellt ist der 1. Gang (wie dies aus der Lage  des     Nockenkörpers    10' hervorgeht). Aus diesen  Gründen stehen die Stangen 128 und 134 be  züglich der Federn 132 und 136 nicht in der  mittleren Gleichgewichtslage, sondern sie be  finden sich in versetzter Lage, so dass eine der  Federn jedes Paares gespannt ist und daher,  wenn die Stangen 128 und 134 sich frei ver  stellen können, dieselben in die gewünschte  Lage überführen, die der     Voreinstellung    des  1. Geschwindigkeitsganges entspricht.

   Dies ge  schieht im zweiten Halbteil der Vorwärtsbewe  gung des Fusshebels 70', das heisst, sobald sich  das Antriebsorgan 34' im Pfeilsinn X verstellt  bat, wodurch der IV. Gang dadurch ausge  rückt wird, dass die Betätigungsscheibe 50' so  lange im Uhrzeigersinn gedreht wird, bis sie    die in     Fig.1    angedeutete Lage erreicht hat  und die Verlängerung 60' aus ihrem Eingriff  mit den festen Anschlägen 88' befreit wird.  



  In diesem Augenblick orientieren sich so  wohl das Zahnsegment 122 als auch das An  triebsorgan 34' nach dem I. Gang,     und    . die  Rückkehr des Fusshebels 70' bewirkt zunächst  das Einrücken des I. Ganges und hierauf   wie bereits oben angedeutet - das Einrücken  der Reibungskupplung.  



  Die beschriebene Einrichtung ist an einem  normalen Geschwindigkeitswechselgetriebe für  Motorfahrzeuge mit vier Geschwindigkeits  gängen und einem Rückwärtsgang vorhanden.  Die Bewegungen des Fusshebels 70' können  selbstredend auch automatisch, zum Beispiel  mit Hilfe eines seitens des für die Einstellung  der     einzelnen    Geschwindigkeitsgänge vorgese  henen Reglers betätigten Servomotors, erzielt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Kraftfahrzeugen zum Schal ten des Wechselgetriebes unter vorgängiger selbsttätiger Voreinstellung der Vorwärts gänge desselben, mit einem in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit tätigen Verstell-.
    Organ, das auf ein Orgari zur Voreinstellung der Gänge einwirkt, wobei für die eigentliche Schaltung der Gänge ein Steuerhebel vorhan den ist, der mit den Wechselrädern über Mit tel zur automatischen Voreinstellung des Leer laufes verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel das Einrücken des vorein- gestellten Wechselräderpaares bei seinem Be wegen in einer Richtung und das Ausrücken dieses Wechselräderpaares bei seinem Bewe gen in der entgegengesetzten Richtung be wirkt. UNTERANSPRÜCHE: . 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das verschwenk- bare Betätigungsorgan der zum Verschieben der Wechselräder verwendeten Stangen zwei Eingriffselemente für sein verschiebbares An triebsorgan aufweist. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das verschiebbare Antriebsorgan sich zwischen den beiden Ein- griffselementen erstreckt und zur Zusammen- wirkung mit den Eingriffselementen in beiden Betätigungsrichtungen eingerichtet ist, der art, däss es mit dem einen oder andern dieser Elemente oder im Leergang mit keinem zu- sammenwirkt. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Eingriffsele mente aus zwei Zapfen bestehen und das ver schiebbare Antriebsorgan mit Seitenausspa rungen versehen ist, welche die Zapfen aufzu nehmen bestimmt sind. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Organ zur Vor einstellung der Gänge auf das verschiebbare Antriebsorgan so einwirkt, dass es dasselbe gegen den einen oder den andern Zapfen so kippt, dass der betreffende Zapfen in die ent sprechende Aussparung gelangt.
    5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das die Einrück- stangen betätigende Verschwenkorgan unmit telbar mit der Mitnehnnerwelle für den Schalt daumen verkeilt ist. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Axialverstel- lung der Mitnehmerwelle mit Hilfe des Organs zur Voreinstellung der Gänge über eine Zahn stange bewirkt wird. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Zahnstange als Rundzahnstange ausgebildet ist, um das freie Verschwenken der Mitnehmerwelle um ihre Achse zu gestatten. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass zwischen das Or gan zur Voreinstellung der Gänge und das vierschwenkbare Betätigungsorgan der Stan gen nachgiebige Mittel geschaltet sind, welche eine Voreinstellung der Gänge bei noch ver hinderter Einschaltung derselben gestatten.
    9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die nachgiebigen Mittel in zwei entgegengesetzt wirkenden Fe dern bestehen. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass nachgiebige Mittel zwischen dem Organ zur Voreinstellung der Gänge und dem verschiebbaren Antriebsorgan einerseits und der Zahnstange anderseits vor gesehen sind. 11. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel mit dem Schaltorgan der Reibungskupplung zwischen Motor und Getriebe bewegungs schlüssig verbunden ist. 12.
    Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Steuerhebel und dem verschiebbaren Antriebs organ Wirkverbindungsmittel vorgesehen sind, welche die Verbindung in vorbestimmter Lage des Steuerhebels selbsttätig lösen. 13. Einrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkverbin- dungsmittel innerhalb einer gegebenen Bewe gungsstrecke des Steuerhebels die Verbindung zwischen dem Steuerhebel und dem verschieb baren Antriebsorgan gelöst halten. 14.
    Einrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkverbin- dungsmittel in Kugeln bestehen, die mit zwei ineinandergeschobenen gleichachsigen Zylin derelementen innerhalb einer Führungsmuffe zusammenwirken, welche die Wirkverbindung der in radialen Aussparungen des Aussenele mentes eingebetteten Kugeln mit einer Um fangsrille des Innenelementes herzustellen bzw. diese Verbindung durch Radialbewegung der Kugeln nach aussen zu lösen gestattet. 15. Einrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungs muffe fest angeordnet ist. 16.
    Einrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösen der Verbindung während des ersten Halbteils der Vorwärtsbewegung des Hebels und während des zweiten Halbteils der Rückwärtsbewegung desselben erfolgt, so dass die Reibungskupp lung vor der Einwirkung auf das verschieb bare Antriebsorgan ausgerückt und am Ende der Rückwärtsbewegung wieder eingerückt wird. 17.
    Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erwirkung des Rückganges des Steuerhebels und des Ein- rückens des voreingestellten Wechselräderpaa- res die Rückstellfedern der Reibungskupplung verwendet sind. 18. :Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erwirkung des Rückgangs des Steuerhebels und des Ein rückens des voreingestellten Wechselräderpaa- res eine besondere Feder verwendet ist. 19.
    Einrichtung nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Feder auf einen Hebel einwirkt, der das ver schiebbare Antriebsorgan betätigt, wobei die Feder so orientiert ist, dass ihre Wirkung auf den Drehpunkt des Hebels gerichtet ist, wenn der Rückgang des Steuerhebels beginnt. 20. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das verschiebbare Antriebsorgan mit festen Anschlägen zusam- menwirkt, die seine Anfangsorientierung bis zur Rückkehr in seine Ausgangslage aufrecht erhalten. 21.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Organ zur Vor einstellung der Gänge als verschiebbarer Nok- kenkörper ausgebildet ist. 22. Einrichtung nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Nockenkör- per aus einer länglichen Platte mit an den gegenüberliegenden Längskanten angeordne ten Nocken besteht. 23. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel mit Hilfe eines Servomotors selbsttätig be tätigt wird.
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