CH301045A - Verfahren zum Weichlöten unter Zuhilfenahme eines elektrisch beheizten Löteinsatzstückes. - Google Patents

Verfahren zum Weichlöten unter Zuhilfenahme eines elektrisch beheizten Löteinsatzstückes.

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CH301045A
CH301045A CH301045DA CH301045A CH 301045 A CH301045 A CH 301045A CH 301045D A CH301045D A CH 301045DA CH 301045 A CH301045 A CH 301045A
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CH
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soldering
solder
copper
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Guenther Dr Laubmeyer
Marius Dr Smits
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Guenther Dr Laubmeyer
Marius Dr Smits
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/24Selection of soldering or welding materials proper
    • B23K35/26Selection of soldering or welding materials proper with the principal constituent melting at less than 400 degrees C
    • B23K35/262Sn as the principal constituent

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)

Description


  Verfahren zum Weichlöten unter Zuhilfenahme eines elektrisch beheizten Löteinsatzstückes.    Die     Entwicklung    der Elektrotechnik in  den letzten 30 Jahren stellte immer höhere  Anforderungen an die elektrische Löttechnik,  z. B. bei der     Fertigung    von Rundfunkgeräten  und Messgeräten aller Art. In der Zwischen  zeit entwickelte Geräte, vor     allen    Dingen die  Schwerhörigengeräte,aber auch viele andere,  erfordern in ihrem feingliedrigen Aufbau die  höchste Feinheit jeder Lötstelle.  



  Bei allen diesen Lötarbeliten verwendet  man im elektrischen Lötwerkzeug ein     Lötein-          satzstück,    das man zur Wärme- und Zinn  übertragung auf die eigentliche     Lötstelle    be  nötigt und das eine besonders     gute    Wärme  leitfähigkevt besitzt.     Allgemein    benutzt man  hierzu Kupfer oder sehr kupferreiche Legie  rungen.  



  Die vielen kleinsten Lötstellen verlangen eine  der jeweiligen Lötstelle genau angepasste     Löt-          finnenform,    die sich beim Löten jedoch stets  abnutzt und in mehr oder weniger kurzen       Zeitabständen    immer     wieder    nachgearbeitet  werden     muss.    Diese Abnutzung ist keineswegs  eine mechanische Abnutzung,     sondern    sie ist  bedingt durch die Ablösung des Kupfers in  folge einer Legierungsbildung mit der Zinn  komponente im Lötzinn.  



  Die Erfinder haben nun festgestellt, dass  die Geschwindigkeit der Ablösung stark ab  hängig ist einmal vom Zinngehalt des Lotes  und sodann auch vom Kupfergehalt, der sich  unter bestimmten     Voraussetzungen    allmählich         einstellt.    Messungen haben ergeben, dass die  Ablösegeschwindigkeit des Kupfers sieh bei       Verunreinigung    des     Lötzinns    bis zu 5 0/o  Kupfergehalt auf rund 10 0/o     verringert.    Er  reicht, der Kupfergehalt nur 3 %, so sinkt  die Ablösegeschwindigkeit auf 1/4 des Wertes,  der     sich    mit kupferfreiem     Lötzinn    ergibt.  



  Im     praktischen    Lötbetrieb     bilden    sich  durch die     Ablösung    des Kupfers von der Löt  finne     stets    mehr oder weniger kupferhaltige  Lötzinnlegierungen. Die Erfahrung hat ge  zeigt, dass diese völlig unbeabsichtigt erhalte  nen kupferhaltigen     Lötstellen    den Erforder  nissen an die Eigenschaften der     Lötstelle    doch  weitgehend     entsprechen.    Der     Nachteil    der       bisherigen    Löttechnik liegt also nicht in der  Beschaffenheit der     Lötstelle,

          sondern    in der  unerwünscht schnellen     Abnutzung    der     Löt-          finne.     



  Die Erfindung bezweckt nun, die Arbeit  in der Löttechnik dadurch zu erleichtern, dass  die Abnutzung dies Löteinsatzstückes und  damit die stetig notwendige Nacharbeit der  Lötfinne auf das     unbedingt    notwendige Mass  beschränkt werden. Die Erfindung     löst    diese       technische    Aufgabe dadurch, dass zwecks     Ver-          ineidumg    einer unerwünscht hohen Abnutzung  des Löteinsatzstückes dein Lot ein metallischer  Bestandteil aus dem gleichen Werkstoff wie  das     Löteinsatzstück,    das     zur        Übertragung    der  Wärme     und    des Lotes dient,

       zulegiert    ist.  Zum Beispiel kann bei der Verwendung von      Zinnlot und eines aus Kupfer bestehenden  Löteinsatzes dem Lot bis zu 10 0/o Kupfer bei  gefügt werden.  



  Im allgemeinen wird der beabsichtigte Er  folg durch eine niedriger bemessene Zulegie  rung von Kupfer zum Lötzinn gewährleistet  sein. Zweckmässigerweise wird so verfahren,  dass in der Lötlegierung ein Eutektikum vor  handen ist, das im Kupfer-Zinn-Diagramm  bei 99 0/o Zinn und 1 0/o Kupfer liegt. Man  wird daher dafür sorgen, dass die Menge  Kupfer, die zulegiert wird, mit der Zinnkom  ponente dieses Eutektikum sicher bilden kann.       Beispielsweise    muss bei dem handelsüblichen  Bleilot 50/50 demgemäss als Mindestmenge  1 % oder 50 % igen Zinnkomponente gleich  0,5     %    Kupfer vom Gewicht des ganzen Lotes  enthalten sein.  



  Bei Verwendung der besonderen Lötlegie  rungen nach der Erfindung kann die Abnut  zung der Kupferlöteinsätze der Lötwerkzeuge  auf fast 10 0/o sinken und damit die Lebens,  dauer der Löteinsätze auf das fast 10fache  steigen. Das gilt sinngemäss auch für die  Häufigkeit des bisher notwendigen Nacharbei  tens .der     Lötfinne.     



  Arbeitet man .aus andern Gründen mit  Löteinsätzen, die nicht aus Kupfer, sondern  aus andern     Werkstoffen        bestehen,    die ähn  liche Reaktionen mit     Lötzinn    zeigen, so muss    dem Lot in gleicher Weise die     wirksame    Me  tallkomponente des Löteinsatzstückes zulegiert  werden. Die Höhe der Zulegierung dieser  Komponente ist auch in diesem Falle abhän  gig von der Höhe des Zinngehaltes in dem  verwendeten Lot.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Weichlöten unter Zuhilfe nahme eines elektrisch beheizten Löteinsatz- stückes, das zur Übertragung der Wärme und des Lotes auf die Lötstelle dient., dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Vermeidung einer unerwünscht hohen Abnutzung des Lötein- satzstückes dein Lot ein metallischer Bestand teil aus dem gleichen Werkstoff wie das Löt- einsatzstück zulegiert ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, zum Weichlöten mit Zinn als Grundkomponente des Lotes unter Verwendung eines kupfernen Löteinsatzstückes, dadurch gekennzeichnet, dass dem Lot so viel Kupfer zulegiert ist, dass das Eutektikum Zinn-Kupfer entsteht. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Menge des dem Lot zuglegierten Kupfers mindestens 10/o und höchstens 10 % des totalen Zinngehaltes des Weichlotes beträgt.
CH301045D 1950-09-29 1951-08-24 Verfahren zum Weichlöten unter Zuhilfenahme eines elektrisch beheizten Löteinsatzstückes. CH301045A (de)

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