CH300175A - Vielkontaktrelais. - Google Patents

Vielkontaktrelais.

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CH300175A
CH300175A CH300175DA CH300175A CH 300175 A CH300175 A CH 300175A CH 300175D A CH300175D A CH 300175DA CH 300175 A CH300175 A CH 300175A
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CH
Switzerland
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contact
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dependent
contact relay
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Ag Standard Telephon Und Radio
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/32Switches without multi-position wipers having a multiplicity of interdependent armatures operated in succession by a single coil and each controlling one contact or set of contacts, e.g. counting relay

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  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description


      Yielkontaktrelais.       Die Erfindung betrifft ein Vielkontakt  relais, insbesondere für Fernmeldezwecke.  Wie schon der Name sagt, weist ein solches  Relais eine Anzahl von Kontakten auf, die  wesentlich grösser ist als die Höchstzahl der  Kontakte bei den in der Fernmeldetechnik  sonst     gebräuchlichen    Rund- oder Flachrelais.  



  Das erfindungsgemässe     Vielkontaktrelais     ist .dadurch gekennzeichnet, dass die in einer  Ebene     nebeneinanderliegend    angeordneten be  weglichen Kontaktfedern bei ihrer durch  ein Betätigungsglied erfolgenden Betätigung  ihren Kontaktdruck infolge     Durchbiegung     erhalten und :die     Kontaktabreisskraft    dadurch  erzielt wird, dass das Betätigungsglied mittels       Vorspannfedern    gehaltert ist.  



  Der Vorteil eines solchen Relais besteht  darin,     dass    die nebeneinander angeordneten  Kontaktfedern aus einem Stück     ausgestanzt,     in diesem Zustand     eingepresst    und erst dann       auseinandergeschnitten    werden können, ohne  dass eine Justierung erforderlich ist.  



  Nachstehend wird ein     Ausführungsbeispiel     des     Erfindungsgegenstandes    an Hand der  beiliegenden Zeichnung näher beschrieben.  Es zeigen:       Fig:    1 das Relais von der Längsseite ge  sehen,     auf    der die Kontakte angeordnet sind,       Fig.    2 einen Aufriss der     Fig.    1,       Fig.    3 einen     Seitenriss    der     Fig.    2,       Fig:    4 eine perspektivische Ansicht des  Relais.

      Die     Magnetspule    1     des        Vielkontaktrelais     ist an einer Platte 2 befestigt,     mittels    der das  Relais am     Gestellrahmen        angeschraubt    wird.  Diese Platte bildet zugleich das Joch des Ma  gnetsystems. Sie weist     eine        Aussparung    auf,  durch die .der     Sehneidanker    3 so hindurch  tritt,     dass    der     Betätigungsschenkel    4 auf der  Platte 2 aufliegt.

   Der     Betätigungsschenkel    ist  mit einer     Prägung    5 und einem Ausschnitt 6  v ersehen, deren Zweck weiter unten erläutert       wird.    Eine Feder 7 des an der Platte 2 be  festigten     Kontaktfedersatzes    8 hält den       Schneidanker    3 in .der Ruhelage.  



  An den Längskanten der Platte 2     sind.     einander gegenüberliegende     Winkelschienen    9  und 10 befestigt, die     als    Träger von     Isolier-          stoffleisten    11 und 12 dienen. Die     Befesti-          gung    der     Winkelschienen    ist .derart, dass die  Platte 2 im     .Winkel    der     Schienen    9 und 10       geführt    ist.

   In der     Isolierstoffleiste    11 sind  die     beweglichen        Kontaktfedern    13 des Viel  kontaktrelais     nebeneinanderliegend    angeord  net. Sie liegen mithin quer     zur    Längsachse  der Magnetspule 1. Ihre Anzahl beträgt bei  Verwendung des     Vielkontaktrelais    für einen       vierarmigen    Wähler     beispielsweise    44, wobei  je vier Kontaktfedern je einer der zehn An  schlussleitungen zugeordnet sind, während die  restlichen vier Kontaktfedern für besondere  Steuerzwecke zur Verfügung stehen.

   Die     Löt-          ösenenden        14a    bzw. 14b     der    Kontaktfedern 13  sind winklig abgebogen, und zwar abwech  selnd in einem rechten (14a) und einem      spitzeren (14b) Winkel. Diese Ausformung  der     Lötösenenden    geht besonders anschaulich       aus        Fig.    4 hervor. Sie erleichtert die verti  kale     Vielfachblankverdrahtung    übereinander  angeordneter, aus     Vielkontaktrelais    zusam  mengesetzter Wähler.

   In der     Isolierstoffleiste     12 sind die kurzen, starren Gegenkontakt  stücke 15 für die     Kontaktfedern    13 einge  bettet. Kontaktfedern 13 und     Gegenkontakt-          stücke    15 überlappen sich nur mit ihren  Enden, an denen die Kontaktstellen vor  gesehen     sind.    Der Hub der     nicth    vorgespann  ten Kontaktfedern wird     dadurch    erreicht,  dass die     Kontaktfederreihe    und die Gegen  kontaktstückreihe in verschiedenen Ebenen  liegen.

   Die     Gegenkontaktstücke    15 sind so  ausgeformt,     dä,ss    die nicht eingebetteten, ab  gewinkelten Teile und ,die nochmals nach oben  abgewinkelten     Lötösen        16a    bzw. 16b zu den       Lötösenenden        14a    bzw. 14b der. Kontakt  federn 13 versetzt sind.

   Dies hat den Zweck,  dass die horizontale     Vielfachblankv        erdrahtung     mehrerer nebeneinander angeordneter     Viel-          kontaktrelais    nicht mit der vorher erwähnten  vertikalen     Blankverdrahtung    in Berührung       kommt.    Die     Lötösenenden    der Gegenkontakt  stücke sind abwechselnd in zwei verschiede  nen Längen     (16a,    16b)     ausgeführt,    um das  Eintöten der     Blankdrähte    zu erleichtern.

   Die       Isolierstoffleiste    12 ist mit einer kammartigen  Leiste 17 versehen, um die abgewinkelten  Enden .der     Gegenkontaktstücke    15 in ihrer  Lage zu sichern. Eine solche Kammleiste kann  bei Bedarf natürlich auch an der Isolierstoff  leiste 11 vorgesehen werden.  



  Die nicht vorgespannten     Kontaktfedern    13  sind in einer quer zur     Kontaktfedernreihe     verlaufenden     gemeinsamen    Schiene 18 ge  führt, die die Kontaktfedern von oben und  unten angreift und die zu beiden Seiten der       Kontaktfedernreihe    in besonderen vorge  spannten Federn 19 gehaltert ist. Die Füh  rungsschiene 18 liegt infolge der     Vorspan-          nung        :der    Federn 19 in dem oben erwähnten  Ausschnitt 6 des     .Schneidankers    3 und sichert  die Lage ,des Ankers auf der Schneide.

   Zwi  schen der Prägung 5 und der Führungsleiste  18 ist ein gewisser     Zwischenraum,    so dass bei    geringer Erregung der Magnetspule 1 zunächst  nur der     Kontaktfedersatz    8 betätigt wird,       ohne        dass    die     Prägung    5 des Ankers die       Führungsschiene    18 .anhebt. Dieser     Vorhub     ist aus schaltungstechnischen Gründen zweck  mässig.  



  Erst bei stärkerer Erregung der Magnet  spule hebt die Prägung 5 des     Ankers    3 die  Führungsleiste 18 entgegen der     Vorspan-          nung    der     Halterungsfedern    19 an, so dass die  Kontaktfedern 13     gemeinsam    an ihre Gegen  kontaktstücke 15 angedrückt werden. Die  nicht vorgespannten und im übrigen in be  kannter Weise geschlitzten Kontaktfedern 13  erhalten ihren Kontaktdruck infolge Durch  biegung, so     -dass    eine sichere Kontaktgabe ge  währleistet ist.

   Bei     Stromloswerden    der     1@Ia-          gnetspule    wird die     Kontaktabreisskraft    :durch  die     Vorspannung    der     Halterungsfedern    19  erzielt, so dass alle Kontaktfedern mit. Sicher  heit in .die Ruhelage zurückkehren.  



  Zur staubdichten     Abschliessung    der Kon  taktseite und der offenen Schmalseiten     des          Vielkontaktrelais    sind vorzugsweise durch  sichtige Kunststoffolien 20     vorgesehen,    die  in Nuten der     Isolierstoffleisten    17. und 12  geführt sind.  



  Es sei noch     erwähnt,    dass bei Verwendung  des     Vielkontaktrelais    für Wähler, wobei dann  mehrere solche Relais nebeneinander und  übereinander angeordnet sind, die Verbin  dung von Platte 2 und Winkelschienen 11,  12 zweckmässig in der Weise erfolgt,     da.ss    die  Platte 2 mit dem Magnetsystem nach Lösen  der Schrauben, mit denen die Platte am     Ge-          stellrahmen    befestigt ist, herausgezogen wer  den kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vielkontaktrelais, insbesondere für Fern meldezwecke, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer Ebene nebeneinanderliegend an geordneten beweglichen Kontaktfedern (13) bei ihrer durch ein Betätigungsglied (18) er folgenden Betätigung ihren Kontaktdruck infolge Durchbiegung erhalten und die Kon- taktabreisskraft dadurch erzielt wird, dass das Betätigungsglied mittels Vorspannfedern (19) gehaltert ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vielkontaktrelais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt federn (13) durch eine quer zu den Kontakt federn verlaufende Führungsleiste (18) ge meinsam betätigt werden. 2. Vielkontaktrelais nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Füh- x%tngsleiste (18) zu beiden Seiten der Kon- t;aktfedernreihe in vorgespannten Federn (19) gehaltert ist.
    3. Vielkontaktrelais nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Füh rungsleiste (1.8) die Kontaktfedern von oben nach unten angreift. 4. Vielkontaktrelais nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Füh rungsleiste (18) durch einen Einschnitt (6) des als Schneideanker (3) ausgebildeten Re laisankers durchgeführt ist. 5. Vielkontaktrelais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt federn (13) quer zur Längsachse des Spulen körpers (1) angeordnet sind.
    6. Vielkontaktrelais nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass den freien Enden der Kontaktfedern (13) starre Gegen- kontaktstücke (15) gegenüberstehen. 7. Vielkontaktrelais nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt federn (13) in einer Isolierstoffleiste (11) und die Gegenkontaktstücke (15) in einer andern Isolierstqffleiste (12) eingebettet sind und beide Isolierstoffleisten derart einander gegenüberliegend angeordnet sind, dass sich die Kontaktfedern (13)
    und die Gegenkon- taktstücke (15) nur mit ihren Enden über lappen.
CH300175D 1950-11-18 1951-11-16 Vielkontaktrelais. CH300175A (de)

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