CH300035A - Verfahren zur Erzeugung von Metallniederschlägen. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Metallniederschlägen.

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CH300035A
CH300035A CH300035DA CH300035A CH 300035 A CH300035 A CH 300035A CH 300035D A CH300035D A CH 300035DA CH 300035 A CH300035 A CH 300035A
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CH
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metal
metal compound
metallized
generating metal
metal precipitates
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Inventor
Schladitz Hermann
Original Assignee
Quarzhuette Silectra Jimmy E G
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C16/00Chemical coating by decomposition of gaseous compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating, i.e. chemical vapour deposition [CVD] processes
    • C23C16/44Chemical coating by decomposition of gaseous compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating, i.e. chemical vapour deposition [CVD] processes characterised by the method of coating
    • C23C16/4401Means for minimising impurities, e.g. dust, moisture or residual gas, in the reaction chamber

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Description


      Verfahren    zur     Erzeugung    von     Metallniederschlägen.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur.       Erzeugung    von     Meta.llniedersehlägen    auf     an-          or,anisehen    oder organischen Körpern unter  Verwendung von thermisch     zersetzbaren    Me  tallverbindungen. Es ist bekannt, den Körper  vor oder während der     Metallisierung    minde  stens auf die Zersetzungstemperatur der Me  tallverbindung zu erhitzen.

   Dieses     Metallisie-          rungsverfahren    hat jedoch wesentliche Nach  teile  Wegen der hohen Temperaturen können  hitzeempfindliche organische Stoffe nicht mit  diesem Verfahren metallisiert werden. Es ist  ausserdem sehr schwierig, gleichbleibende Re  aktionsbedingungen, insbesondere eine gleich  bleibende     günstige    Temperatur am     Abschei-          dungsort    einzuhalten, so dass mit den     vorbe-          kannten    Verfahren ein festhaftender, fein  körniger Metallüberzug nicht erzielt werden  konnte und ausserdem auch erhebliche     Ver-          histe    durch Bildung von Metallstaub eintra  ten.  



  Um diese Schwierigkeiten teilweise zu ver  meiden, war es bisher notwendig, den     Meal-          lisierungsprozess    im Vakuum vorzunehmen.  



  Bei dem Verfahren nach vorliegender Er  findung wird die in einem Druckbehälter  auf hohe Temperatur gebrachte und bei hohem  Druck stabil erhaltene dampfförmige Metall  verbindung durch Entspannung zersetzt. Da  mit kann eine erhebliche Vereinfachung des         Metallisierungsverfahrens    erzielt werden, weil  die Erhitzung des zu metallisierenden Kör  pers nicht notwendig ist und demgemäss auch  alle     Schwierigkeiten    der     Temperatursteuerung     vermieden werden, die mit der Temperatur  steuerung des zu metallisierenden Körpers bei  der thermischen Zersetzung von Metallverbin  dungen verbunden sind.

   Bei dem neuen Ver  fahren kann der     Zersetzungsprozess    ohne wei  teres unter gleichbleibenden Bedingungen,  das heisst unter     Konstanthaltung    von Druck  und Temperatur bei der     Entspannung    erfol  gen, so dass also auf     Körpern    jeder Art und  Oberflächengestalt ein völlig gleichmässiger,  sehr feinkörniger, ausserordentlich festhaften  der Metallüberzug hergestellt werden kann.  Da bei dem neuen Verfahren der zu metalli  sierende Körper nicht erhitzt zu werden  braucht, so ist es ohne weiteres möglich, mit  dem neuen     Verfahren    auch hitzeempfind  liche organische Stoffe, wie z. B. Papier, Tex  tilien und dergleichen, zu metallisieren.  



  Für die Durchführung des neuen Verfah  rens sind     Metallcarbonyle,    z. B. Nickel- oder       Eisencarbonyl,    besonders geeignet. Bei Ver  wendung von     Nickelcarbonyl    wird dieses in  einem druckfesten Behälter beispielsweise auf  einen Druck von etwa 100 atü und eine Tem  peratur von etwa 240  C gebracht, wobei diese  Temperatur über der Zersetzungstemperatur  der     Metallverbindung    bei normalem Druck  liegt.      Aus diesem Behälter lässt man die Metall  verbindung durch eine Düse austreten.

   Die  bei diesem Austritt auftretende     Entspannung          a.uf    niedrigen Druck     bringt    die Metallverbin  dung aus dem stabilen in den unstabilen Zu  stand, so dass sie vollständig zersetzt wird.  Die     l1etallverbindung    bzw. die Zersetzungs  produkte werden durch den hohen, im Behäl  ter herrschenden Druck mit. grosser Geschwin  digkeit, die beispielsweise über<B>100</B> m pro       Sekunde    beträgt, auf die Oberfläche des zu  metallisierenden Körpers geblasen.  



  Hierbei ist darauf zu achten, dass die     Ent-          spairnung    bzw. Zersetzung der Metallverbin  dung     zweckmässigerweise    in so geringem Ab  stand von der zu metallisierenden Körper  oberfläche erfolgt, dass die Eigenaggregation  der     lIetallatome    und     -partikelchen,    damit  auch die Bildung von     Metallstaub    verhindert  und zugleich ein sehr festhaftender, äusserst       feinkörniger        Metallüberzug        ei.-Zielt    wird.

   Mit         Rücksicht    auf die grosse     Aufblasgescliwindig-          keit    kann dieser Abstand einige Millimeter  betragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur @rzeugnnr von Metalhiieder- sehlä.gen auf anoganiselien oder organiselien Körpern unter Verwendung von tlierniiseli zer:
    setzba.ren Metallverbindungen, dadureli ge kennzeichnet, dass die in einem Druckbehälter auf hohe Temperatur gebrachte und bei liohein Druck stabil erhaltene dampfförmige Metall.- verbindun g- durch Entspannung zersetzt wird.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass die Entspannung der Metallverbindung in so geringem Abstand von der zu metallisierenden Körperoberfläche er folgt, dass die Eigenaggregation der Metall atome und -partikelehen und damit auch die Bildung von Metallstaub verhindert wird.
CH300035D 1949-10-21 1950-03-21 Verfahren zur Erzeugung von Metallniederschlägen. CH300035A (de)

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CH300035D CH300035A (de) 1949-10-21 1950-03-21 Verfahren zur Erzeugung von Metallniederschlägen.

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