CH299565A - Antrieb mit mindestens einem Einphasen-Reihenschluss-Kommutatormotor für 50 Hz für Wechselstrom-Triebfahrzeuge. - Google Patents
Antrieb mit mindestens einem Einphasen-Reihenschluss-Kommutatormotor für 50 Hz für Wechselstrom-Triebfahrzeuge.Info
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Description
Antrieb mit mindestens einem Einphasen-Reihenschluss-Kommutatormotor für<B>50</B> Hz für Wechselstrom-Triebfahrzeuge. Wenn man Einphasen-Kommutator-Reihen- schlussmotoren für eine Netzfrequenz von <B>50</B> Hz bauten und dabei die bei der Netz- frequen7 von<B>16</B> 2/3 Hz zulässige Kurzschluss- spannung zwischen zwei Kommuttatorlamellen nicht überschreiten will, so ist man bekannt- lieh gezwungen,
den Kraftfluss im umgekehr ten Verhältnis der Frequenz entsprechend der Gleichung eL <B>=</B> 4,44.<B>f<I>.</I></B><I> w<B>.</B></I><B> 0 .</B> 10-8 zu ver ringern. (Hierbei lyedeuten <B>f</B> die Frequenz, w die Windungszahl <B>je</B> Lamelle,<B>0</B> den Kraft- fluss des Motors.) Damit erhält man aber<B>-</B> gleiche Leistung für die Motoren von<B>16 2/3</B> und<B>50</B> Hz vorausgesetzt-nur <B>1/3</B> der Motor- EMK und damit den dreifachen Motorstrom,
also den dreifachen Strombelag<B>je</B> eni Anker- umlang -a-nd auch angenähert die dreifaclie neaktanzspannung. Der Kommutator wird dabei ungefähr dreimal so lang..
Abgesehen von der ungünstigen Auslegung eines solchen Motors an sich, der infolge der dreifachen Kommutatorlänge in dem begrenzten Raum auf Trieblahrzeuge kaum noch unterzubrin gen wäre, ist auch die Kommutierung dieses Motors derart schlecht, dass der Motor auch aus elektrischen Gründen nicht ausführbar ist. Der Schaltapparat hierfür wäre ebenfalls für dreifachen Strom zu bemessen.
Um überhaupt -eine Ausführung eines Ein- phasen-Kommutator-Reihenschlussmotors für eine Netzfrequenz von<B>50</B> Hz zu ermöglichen, bat man die Polzahl wesentlich erhöht und gleichzeitig auch die Zahl der parallelen Zweige der Ankerwicklung vermehrt, um durch Verringerung der wirksamen Leiterzahl im Anker den Strombelag auf das zulässige Mass zu verkleinern und somit nocli zu brauch baren Kommutierungswerten zu kommen. Der hohe Laststrom kann zwar durch diese Mass- i)ahme nicht wesentlich geändert werden.
Durch die Erhöhung der Polzahl wird aber die Zahl der parallel geschalteten Bürsten spindeln grösser, so dass die Kominutatorlänge kürzer gewählt werden kann. Hiermit wird dann auch die Ausführung des Motors in me chanischer Hinsicht möglich. Die erhöhte Zahl der Bürstenspindeln ergibt nun aber den Nachteil einer sehr kleinen Bürstenteilung am Kommutator und erfordert dadurch Sonder konstruktionen für die Bürstenhalter-. Ausser dem sind die spezifische Bürstenbedeckung und damit auch die Reibungsverluste und die Erwärmung am Kommutator grösser.
Um diese Nachteile zu vermeiden, hat man schon die Bürstenspindeln einer Polarität gegen die Bürstenspindeln der andern Polari tät axial verschoben. Hierbei muss man aber wieder den längeren Kommutator und damit die schwerere Einbaumöglichkeit in Kauf nehmen.
Zur Vermeidung der ungünstigen Auswir kung des grossen Motorstromes auf den Bau des Schaltapparates hat man auch schon zwei. Motoren<B>je</B> Achse in Reihe geschaltet. Aber auch -hier bleiben infolge der kleineren<B>Ab-</B> messungen im allgemeinen die vorerwähnten Nachteile, -Lind zwar die grosse spezifische Kommutatorbedeckung, die kleine Bürsten teilung, der grosse Strombelag und damit die ungühstigen Kommutierungsbedingungen be stehen.
Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass der Einphasen- Reihenschluss-Kommutatormotor für<B>50</B> Hz bei annähernd gleicher Polzahl und gleichem Durchmesser wie der Motor für<B>16 2/3</B> Hz, j e- doch für halbe Leistung, mit einer Eisenbreite ausgelegt ist, die kleiner als die Hälfte der Eisenbreite des normalen 162/Speriodigen Motors ist.
Zweckmässigerweise werden hierbei zwei solcher Motoren bei halber Leistung in Tandem-Anordnung auf einer Welle und in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht und elektrisch in Reihe geschaltet.
Durch die beim erfindungsgemässen An trieb vorgesehene Ausbildung des Einphasen- Reihenschluss-Kommutatormotors für<B>50</B> Hz werden gegenüber den bekannten Anordnun gen folgende Vorteile erzielt: Die Reaktanz- spannung geht wegen der geringen axialen Eisenbreite auf weniger als die Hälfte der bei <B>16</B> 2/3 Ilz üblichen Reaktanzspann-ang zurück und ist noch kleiner als bei Gleichstrom motoren gleicher Leistung. Die, Läuferfre quenzen und damit die Eisen- und zusätz lichen Kupferverluste sind nicht grösser als bei einem Motor für<B>16</B> 2/3 Hz.
Bei der Reihen- sehaltang von 'zwei derartigen Motoren ist der Strom praktisch derselbe wie bei einem Motor gleicher Leistung für<B>16</B> 2/3 Hz; daher können die sonst üblichen Schaltapparate, Kabel usw. verwendet wer den.
Wegen des praktisch unveränderten Stromes und des gleichen Ankerdureh- messers ist auch der Strombelag<B>je</B> ein Ankerumfang nicht grösser als bei einem Motor für<B>16 2/3</B> Ilz. Daraus folgt, dass auch die Bürstenteil-Ling und die Bürstenbedeckung am Kommutator normal ist. Somit können normale Bürstenhalter verwendet werden und die Kommutatorreibungsverluste bleiben in normalen Grenzen. Die beiden Ständer und Läufer lassen sich in einem normalen Gehäuse unterbringen.
Die Kühlung des Motors wird durch die Unterteilung wirksamer und im Hinblick auf die schmale Eisenbreite merklich erhöht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Antrieb mit mindestens einem Einphasen- Reihenschluss-Kommutatormotor für<B>50</B> Hz für Wechselstrom -Triebfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor bei annähernd gleicher Polzahl und gleichem Durchmesser wie der Motor für<B>16 2/3</B> Hz, jedoch für halbe Leistung, mit einer Eisenbreite ausgelegt ist, die kleiner als die Hälfte der Eisenbreite des normalen<B>16</B> 2/3periodi#gen Motors ist.UNTERANSPRÜCHE: <B>1.</B> Antrieb nach Patentan#spruch, dadureh gekennzeichnet, dass zwei Motoren in Tandem- Anordnung auf einer Welle in einem gemein samen normalen Gehäuse untergebracht sind. 2. Antrieb nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Motoren elektrisch dauernd in Reihe geschaltet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE299565X | 1944-05-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH299565A true CH299565A (de) | 1954-06-15 |
Family
ID=6091312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH299565D CH299565A (de) | 1944-05-05 | 1945-03-02 | Antrieb mit mindestens einem Einphasen-Reihenschluss-Kommutatormotor für 50 Hz für Wechselstrom-Triebfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH299565A (de) |
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1945
- 1945-03-02 CH CH299565D patent/CH299565A/de unknown
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