CH296125A - Verfahren zum Betrieb von mit Zwangsdurchlauf arbeitenden Dampferzeugungsanlagen. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von mit Zwangsdurchlauf arbeitenden Dampferzeugungsanlagen.

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CH296125A
CH296125A CH296125DA CH296125A CH 296125 A CH296125 A CH 296125A CH 296125D A CH296125D A CH 296125DA CH 296125 A CH296125 A CH 296125A
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B29/00Steam boilers of forced-flow type
    • F22B29/06Steam boilers of forced-flow type of once-through type, i.e. built-up from tubes receiving water at one end and delivering superheated steam at the other end of the tubes
    • F22B29/08Steam boilers of forced-flow type of once-through type, i.e. built-up from tubes receiving water at one end and delivering superheated steam at the other end of the tubes operating with fixed point of final state of complete evaporation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Verfahren zum Betrieb von mit Zwangsdurchlauf arbeitenden Dampferzeugungsanlagen.    Die Erfindung bezieht sieh auf ein Ver  fahren zum Betrieb von mit Zwangsdurchlauf  arbeitenden Dampferzeugungsanlagen mit  einem Abscheider, in welchem aus in den Ab  seheider gelangendem Dampf an Salzen an  gereichertes Wasser ausgeschieden wird. Das  Verfahren nach der Erfindung ist dadurch ge  kennzeichnet, dass ein Teil des ausgeschiede  nen Wassers dem Dampf vor dem Abscheider  wieder zugeführt wird. Unter  Dampf  wird  dabei sowohl trockener Dampf als auch Nass  dampf     verstanden.     



  Bei den bekannten Dampferzeugungsan  lagen der genannten Art wird zwecks Ent  salzung des Arbeitsmittels dem Abscheider  ein Dampf-Wasser-Gemisch zugeführt, welches  aus dem in einem Verdampfer erzeugten  Dampf und einer abzuseheidenden Restmenge  des noch nicht verdampften Speisewassers be  steht. Die Salzkonzentration des ausgeschie  denen Wassers ist dabei in der Weise von  dieser Restmenge abhängig, dass mit abneh  mender Restmenge die     Salzkonzentration    zu  nächst bis zum Erreichen eines Maximums zu  nimmt und anschliessend bei noch weiter ab  nehmender Restmenge rasch abnimmt.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren gestattet,  ein solches Wiederabsinken der Salzkonzen  tration des ausgeschiedenen Wassers zu ver  hindern und die Eindampfung des Speise  wassers über das übliche Mass hinaus fort  zusetzen, bei gleichzeitiger stetiger Zunahme  der Salzkonzentration des ausgeschiedenen  Wassers. Dadurch wird es möglich, infolge    der vermehrten Salzausscheidung den Rein  heitsgrad des Dampfes zu vergrössern und zu  gleich infolge der Verringerung der Menge  des aus der Anlage abzuschlämmenden Was  sers die Wirtschaftlichkeit des Betriebes zu  erhöhen.  



  Im Abscheider ausgeschiedenes Wasser  kann insbesondere dem in einem Verdampfer  erzeugten Massdampf zugeführt werden. Aus  geschiedenes Wasser kann aber auch einem,  durch Zugabe von Speisewasser zu trockenem  Dampf oder durch Abkühlung von trockenem  Dampf gebildeten Massdampf zugeführt wer  den. Ferner kann auch ausgeschiedenes Was  ser trockenem Dampf zugeführt werden und  dem so entstandenen Massdampf kann Speise  wasser zugesetzt werden.  



  Um die Wirkung zu steigern, können meh  rere hintereinandergeschaltete Abseheider so  verwendet werden, dass dein aus einem     Ab-          scheider    austretenden Dampf ausgeschiedenes  Wasser aus     dein        naehgeselialteten        Abscheider     zugeführt wird, wobei ausserdem der Feuch  tigkeitsgehalt des Dampfes     noch    durch Zugabe  von Speisewasser oder durch Abkühlung ver  grössert werden kann.  



  Es empfiehlt sieh,     ausgeschiedenes    Wasser  mittels eines vom Dampf     durchflossenen          Strahlapparat.es    in den Dampf einzusaugen.  Durch die hierbei auftretende innige Durch  mischung von Dampf und Wasser und die       vergrösserte    Dampffeuchte kommt eine inten  sive Waschwirkung zustande. Ausgeschiedenes       "N\'asser    kann aber auch z. B. durch eine      Pumpe gefördert werden, wobei eine gute  Durchmischung von Dampf und Wasser durch  eine geeignete Ausbildung der Wasserzufüh  rung, z. B. durch Einbau einer Zerstäuber  düse, erreicht werden kann.  



  An Hand beiliegender Zeichnung wird das  erfindungsgemässe Verfahren nachstehend bei  spielsweise erläutert. Es zeigen in schemati  scher Darstellung:  Fig.1 einen     Zwangsdurehlauf-Dampferzeu-          ger    mit einem Verdampfer und einem Ab  seheider,  Fig. 2 einen ähnlichen Dampferzeuger mit  zwei Verdampfern,  Fig. 3 einen andern     Zwangsdurchlauf-          Dampferzeuger    mit zwei Abscheidern,  Fig. 4 und 5 zwei Varianten des in Fig. 3  gezeigten Dampferzeugers und  Fig. 6 einen ähnlichen Dampferzeuger mit  einem Dampfkühler zwischen zwei     Abschei-          dern.     



  Nach Fig. 1 gelangt das durch die Pumpe  1 geförderte Speisewasser zunächst in einen  Eeonomiser 2, wo es vorgewärmt wird, und  anschliessend in einen Verdampfer 3, wo das  Speisewasser bis auf eine geringe Restfeuchte  verdampft wird. Der aus dem Verdampfer 3  austretende Nassdampf durchströmt einen  Ejektor und gelangt anschliessend in einen  Wasserabseheider 5, wo an Salzen angerei  chertes Wasser ausgeschieden wird, während  der praktisch trockene Dampf dem Überhitzer  6 und anschliessend dem nicht gezeigten Ver  braucher zuströmt. Das sieh im untern Teil  des     Abscheiders    5 sammelnde ausgeschiedene  Wasser wird zum grössten Teil durch den  Ejektor 4 über die Leitung 7 wieder in den  aus dem Verdampfer 3 austretenden Dampf  strom eingesaugt.

   Zugleich wird aber auch  eine dem Feuchtigkeitsgehalt des Dampfes am       Austritt    aus dem Verdampfer 3 entsprechende  Wassermenge dauernd aus dem Abseheider 5  durch das Drosselorgan 8 und die Leitung 9  abgelassen. Das Drosselorgan 8 ist als ein  Regelventil     ausgebildet,    welches mit Hilfe des       Wasserstandsreglers    10 in Abhängigkeit vom  Wasserstand im Abscheider 5 gesteuert wird.    Nach Fig. 2 wird der zurückzuführende  Teil des ausgeschiedenen Wassers zwischen  zwei Verdampfern 3 und 3' dem Dampfstrom  zugeführt, wobei dieser Teil des ausgeschie  denen Wassers durch die Pumpe 11 gefördert  wird. Im übrigen gleicht die Anlage der in  Fig.1 gezeigten.  



  Die Dampferzeugungsanlage nach den  Fig. 3 bis 5 unterscheidet sieh von der in  Fig.1 gezeigten nur dadurch, dass dem den  Abscheider 5 aufweisenden Aggregat 4, 5, 7,  8, 9, 10 ein analoges Aggregat 4', 5', 7', 8',  9', 10' nachgesehaltet ist, wobei dem Dampf  zwischen den beiden Abscheidern 5 und 5'  ausser im Abseheider 5' ausgeschiedenem Was  ser noch über die Leitung 12 eine geringe  Menge des durch die Pumpe 1 geförderten  Speisewassers zugesetzt wird, damit eine ent  sprechende Wassermenge über das vom Was  serstandsregler 10' gesteuerte Drosselorgan 8'  und die Leitung 9' aus dem Abscheider 5'  abgeschlämmt werden kann.  



  Nach     Fig.    3 wird dieses durch die Leitung  12 strömende Speisewasser dem vom Dampf  aus dem Abscheider 5 durchströmten Ejektor  4' zugeführt, welcher im Abseheider 5' aus  geschiedenes     Wasser    über die Leitung 7' in  den Dampf einsaugt.  



  Nach den     Ausführungsbeispielen    gemäss  Fit. 4 und 5 wird das durch die Leitung 12  strömende Speisewasser vor dem Ejektor 4'       (F'ig.4)    bzw. nach dem     Ejektor        .l'        (Fig.     dem Dampfstrom zugeführt.  



  Die     Dampferzeugungsanlage    nach     Fig.6     unterscheidet sieh von der in     Fig.    4 darge  stellten in der Hauptsache dadurch, dass an  Stelle der     Speisewasserziifuhr        durch    die Lei  tung 12 ein Kühler 13 vorhanden ist, welcher  den aus dem ersten     Abseheider    5     austreten-          den    trockenen Dampf durch Abkühlung in       Nassdampf    verwandelt. Als Kühlwasser wird  das bei 14 in den     Kühler    13 eintretende und  bei 15 austretende Speisewasser verwendet,  welches durch die im Kühler 13 anfallende  Kondensationswärme des Dampfes vorgewärmt  wird.

   Ein weiterer L     ntersehied    zu der An  lage nach     Fig.4    besteht darin, dass in den       Abseheidern    5 und 5'     ansgesehiedenes    Was-      ser nicht durch E j ektoren angesaugt, sondern  durch Pumpen 11 und 11' gefördert wird.  



  Bei den Anlagen nach den Fig.3 bis 6  könnte auf die     Zufuhr    von Speisewasser durch  eine Leitung 12 oder auf die Verwendung  eines Kühlers 13 überhaupt verzichtet wer  den, falls der dem     Abscheider        ä'        zuströmende     Dampf infolge von Wärmeverlusten im Ab  seheider 5 und in den die beiden     Abscheider     5 und 5' miteinander verbindenden Leitungen  ohnehin einen ausreichenden     Fenehtigkeitsge-          halt    aufweisen sollte.  



  Der Zwangsdurchlauf-Dampferzeuger kann  einen Rohrstrang oder mehrere parallel ge  schaltete Rohrstränge aufweisen, wobei für  mehrere oder alle Rohrstränge ein gemein  samer Wasserabscheider verwendet werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Betrieb von mit Zwangs durchlauf arbeitenden Dampferzeugungsan lagen mit einem Abscheider, in welchem aus in den Abscheider gelangendem Dampf an Salzen angereichertes Wasser ausgeschieden. wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des ausgeschiedenen Wassers dem Dampf vor dem Abscheider wieder zugeführt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil des aus- geschiedenen Wassers dem in einem Verdamp fer erzeugten Nassdampf zugeführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil des aus geschiedenen Wassers einem, durch Zugabe von Speisewasser zu trockenem Dampf ge bildeten Nassdampf zugeführt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil des aus geschiedenen Wassers einem durch Abkühlung von trockenem Dampf gebildeten Nassdampf zugeführt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil des aus geschiedenen Wassers trockenem Dampf zu geführt wird und dem so entstandenen Nass- dampf Speisewasser zugesetzt wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehrere hinterein- andergesehaltete Abscheider so verwendet wer den, dass dem aus einem Abscheider austreten den Dampf ausgeschiedenes Wasser aus dem nachgeschalteten Abscheider zugeführt wird. 6. Verfahren nach Pat.entansprueh, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil des aus geschiedenen Wassers mittels eines vom Dampf durchflossenen Strahlapparates in den Dampf eingesaugt wird.
CH296125D 1951-11-15 1951-11-15 Verfahren zum Betrieb von mit Zwangsdurchlauf arbeitenden Dampferzeugungsanlagen. CH296125A (de)

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