CH296084A - Verfahren zur Vorbehandlung von Werkstücken aus selbstschmierendem Metall. - Google Patents
Verfahren zur Vorbehandlung von Werkstücken aus selbstschmierendem Metall.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22F—WORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
- B22F3/00—Manufacture of workpieces or articles from metallic powder characterised by the manner of compacting or sintering; Apparatus specially adapted therefor ; Presses and furnaces
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Description
Verfahren zur Vorbehandlung von Werkstücken aus selbstschmierendem Metall. l)ie selbstseliniierenden Metalle, bei denen die Sehmierung durch einen sich bildenden Graphitfilm erfolgt, werden besonders dort angewendet, wo eine Zuführung von Öl Schwierigkeiten macht, wo durch Abgabe von Öl (tegenstä.nde oder Gase unbrauchbar oder inindeinvertig werden oder wo bei tiefen oder hohen Temperaturen das Öl erstarrt,
ver brennt oder verkrakt. Je nach ihrem Verwen- dungszweck können sie in ihrer Zusammen setzung den Bedürfnissen angepasst werden. Wenn diese Metalle bei hohen Temperaturen als Lagermetall, Dichtungsmaterial, Kolben ringe usw. verwendet werden, spielt auch ihr Ausdehnungsverhalten durch die Wärme eine grosse Rolle.
Während man bisher angenommen hat, dass bei den selbstschmierenden Metallen die :ltisdehnung durch die Wärme den gleichen (.xesetzen folgt wie bei den üblichen Metallen und (--#'usslegierungen, musste festgestellt wer- den, dass dieses bei Temperaturen über 200 C nielit der Fall ist. Solche über 200 C er wärmte Körper aus selbstschmierendem Metall behalten nach ihrer Abkühlung eine bleibende Dehnung, die um so grösser ist, je höher die Temperatur war, auf die sie erwärmt wurden.
Diese bleibende Dehnung beträgt bei 400 C Erwärmung je nach der Zusammensetzung etwa 0,25 bis 0,40 %; das würde beispielsweise bei einem Kolbenring von 300 min Z zur Folge haben, dass dieser nach Stillsetzung und Abkühlung der Maschine um 2,3 bzw. 3,8 nnn iiu Umfang länger geworden ist., als er beim Einbau war.
Als weiteres Beispiel zur Erläu terung der Folgen sei erwähnt, dass eine auf eine Stahlwelle aufgeschrumpfte Büchse nach Erwärmung auf Temperaturen über 200 C und darauffolgender Abkühlung ihren Sehrumpfsitz infolge der bleibenden Dehnung verliert. Nachteilig wirkt sieh ausserdem der ab 200 C auffallend schnell ansteigende Ausdeh nungskoeffizient aus.
Das Verfahren gemäss der vorliegenden Erfindung bezweckt, diese Übelstände zu be seitigen oder wenigstens entscheidend ztt ver ringern. Durch Versuche wurde festgestellt, dass das Metall, wenn es einmal erwärmt gewesen ist und dann wieder erwärmt wird, mit einer für die Praxis genügenden Genauigkeit wie der auf seine Länge zurüekkehrt, die es nach der ersten Erwärmung gehabt hat. Nach einer weiteren Erwärmung konnte in allen Fällen eine vollständige Rückkehr beobachtet werden. Es kann somit eine bleibende Dehnung am fertigen Stück verhindert werden, wenn das Werkstück vor seiner Bearbeitung auf Mass mindestens einmal auf über 200 C erwärmt wird, das heisst auf eine Temperatur, bei der es später zur Verwendung kommen soll.
Gleichzeitig hat sich herausgestellt, dass der Ausdehnungskoeffizient bei der zweiten und weiteren Erwärmung bei höheren Tempera turen wieder seinen normalen Wert annimmt, wie cler unter \300 C.
Claims (1)
- EMI0002.0007 PATEN <SEP> TANSPRUCII <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Vorbehandlung <SEP> von <SEP> Werk stücken <SEP> aus <SEP> selbstschmierendem <SEP> Metall <SEP> für <SEP> den <tb> Gebraueli <SEP> bei <SEP> Temperaturen <SEP> über <SEP> ?00 <SEP> C, <SEP> da- EMI0002.0008 durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> da.ss <SEP> die <SEP> Werkstüeke <tb> vor <SEP> ihrer <SEP> Bearbeitung <SEP> auf <SEP> Mass <SEP> auf <SEP> über <tb> ?00 <SEP> (' <SEP> erwärmt <SEP> und <SEP> wiederabgekühlt <SEP> werden. <tb> 1: <SEP> N <SEP> TERAN <SEP> SPRCCII. <tb> Verfahren <SEP> naeh <SEP> Patentansprueli, <SEP> dadureli <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Werlzstüeke <SEP> vor <SEP> der <tb> Bearbeitung <SEP> auf <SEP> Mass <SEP> mehrere <SEP> Male <SEP> auf <SEP> über <tb> ?00" <SEP> C <SEP> erwärmt <SEP> -erden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE296084X | 1950-10-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH296084A true CH296084A (de) | 1954-01-31 |
Family
ID=6090264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH296084D CH296084A (de) | 1950-10-07 | 1951-10-05 | Verfahren zur Vorbehandlung von Werkstücken aus selbstschmierendem Metall. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH296084A (de) |
-
1951
- 1951-10-05 CH CH296084D patent/CH296084A/de unknown
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