CH295366A - Einrichtung zum Färben von Textilien. - Google Patents

Einrichtung zum Färben von Textilien.

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CH295366A
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Aktiebolag Rydboholms
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Aktiebolag Rydboholms
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B17/00Storing of textile materials in association with the treatment of the materials by liquids, gases or vapours
    • D06B17/04Storing of textile materials in association with the treatment of the materials by liquids, gases or vapours in wound form

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description


  Einrichtung zum     Färben    von     Textilien.       Einrichtungen, bei denen eine Textilbahn  bzw. Garn wiederholt durch ein     Färbbad    ge  führt wird, wobei die Ware nach jedem  Durchgang auf eine Trommel aufgewickelt  wird, sind bekannt. Nachteile dieser bekann  ten Einrichtungen sind die niedrige Leistung  und die ungleichmässige     Farbstoffverteilung     in der Ware.  



  Weiter sind Einrichtungen bekannt, in  denen die Ware zuerst durch ein     Färbbad     und dann durch eine     VorriehtunD,    zum künst  lichen Altern     geführt    wird, wobei die Zeit  für die letztere Behandlung von einigen       Sekunden    bis zu     einigen    Minuten variiert.  Eine solche Vorrichtung ist sehr kostspielig,       Lind    überdies ist die Zeit dieser     Behandlung     zu kurz, uni ein     Färbgleichgewicht    zu erzie  len, das heisst man erhält nur eine niedrige       aselleelitheit    des Farbstoffes.

   Wirtschaft  lich gesehen ist, es ganz unmöglich., die     Alte-          rungsvorrichtung    so zu dimensionieren, dass  der Aufenthalt der Ware beträchtlich über  die heute     übliche    Zeit hinaus verlängert. wer  den könnte.  



  Die Einrichtung gemäss vorliegender Er  findung gestattet, die     Färbzeit    so weit     aus-          z.adelinen,    dass ein physikalisches     und/oder          chemisches        Farbstoffgleichgewieht    bei einer  für das Färben geeigneten     Temperatur    ge  währleistet ist, um so die Farbstoffe in hohem  Grad waschecht zu machen.  



  Ferner ermöglicht sie auch eine ganz  gleichmässige Verteilung der Farbstoffe mit    nur kleinen     Farbstoffverliusten.    Weiter er  laubt sie eine     Herabsetzung    der Kosten. der       Behandlung    und der dazu benötigten Maschi  nen pro Ausstosseinheit gegenüber den heute  gültigen Werten.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Einrichtung zum Färben von Texti  lien, die gekennzeichnet ist durch eine dreh  bare Trommel zum     Aufwickeln.    der mit Färb  lösung     imprägnierten    Ware,     eine    verschliess  bare     Kammer        mir    Aufnahme dieser Trommel  und zur     Konstanthaltung    des Flüssigkeitsge  haltes der Ware, Mittel zum Rotieren der  Trommel in der     Kammer,    Mittel zum Erwär  men der Ware während des     Aufwickelns    auf  der Trommel,

   Mittel zum Erwärmen der Kam  mer und Mittel zum     Konstanthalten    einer       'i'einperatur    in der Kammer.  



  Eine bevorzugte     Ausführungsform    der       erfindungsgemässen    Einrichtung     wird.    nach  stehend unter Bezugnahme auf die beiliegende  schematische Zeichnung an Hand ihrer  Arbeitsweise beschrieben. Es zeigen:       Fig.    1 einen Vertikalschnitt durch die  Einrichtung nach der Linie     1-I    der     Fig.    3,       Fig.    2     eine    Vorrichtung, durch die die  Ware vor Eintritt in den in     Fig.    1 gezeigten  Apparat läuft, und       Fig.    3 einen Querschnitt nach der Linie       III-III    der     Fig.    1.  



  Wie aus     Fig.    1     Lind    3     ersichtlich,    weist die  Einrichtung eine Kammer 4 auf, die mit Dop  pelwänden, einer doppelten. Decke und einem      doppelten Boden versehen ist. In der     einen          Kanunerwand    ist eine Doppeltür 5 vorgese  lien. An einem untern Seitenrand der Kam  mer ist eine horizontale niedrige     öffnung    6  angebracht, deren Breite derjenigen von han  delsüblichen Stoffbahnen entspricht.

   Die  Stoffbahn 7     -wird    von aussen     mittels    einer  Rolle 8 durch die     öffnung    6 auf eine Rolle       1f,    dann aufwärts auf die Rolle 10, horizontal  zur Rolle 11, und abwärts zur Rolle 12 ge  leitet, worauf sie dann auf einer - Trommel  befestigt und aufgewickelt wird. Die Rollen 9  bis 12     Lund    die     Aufwickeltrommel    befinden  sich in der     Kammer    4. Die Trommelwelle 13  ist auf einem mit Rädern 15 versehenen Bock       a4    gelagert, der auf Schienen 16 fahrbar ist.  



  Der Antrieb der Trommelwelle 13 erfolgt  über einen an ihr starr befestigten     Kapp-          limgsteil    17, der mit einem am einen     i'nde     einer Welle 19 starr befestigten     Kupplungs-          teil    18 in Eingriff steht. Die Welle 19 ist in  zwei Lagern 20 und 21 gelagert, durchsetzt  die Doppelwand der Kammer 4 und wird von  einem Motor 22 über Keilriemen 23 ange  trieben.  



  Beidseitig des     vertikalen,        zwischen    den  beiden     Rollen    9, 10 gelegenen     Bewegungs-          u-eges    der Stoffbahn 7 ist. eine Anzahl von       Infrarotlampen    24 an Stehwänden 25 mon  tiert: Weiter ist eine Anzahl     Infrarotlainpen          \@6    an einer horizontalen Platte 27 über dem  horizontalen, zwischen den beiden     Rollen    70,  11 gelegenen Bewegungsweg der Ware mon  tiert. An einer Kammeraussenwand ist ein.       Thermoregler    28 montiert, und dessen Fühler  29 durchsetzt die Doppelwand der Kammer.  



  Zum Heizen der Kammer 4 saugt ein Ge  bläse 30 Luft     aus    dem Raum     zwischen    den  Doppelwänden der Kammer durch einen     init          elektrischen    Heizelementen 32     ausgerüsteten     Kasten 31     und    drückt die erhitzte Luft in den  genannten Raum     zurück.    Der     Thermoregler     28 dient zum Regeln der Temperatur in der       Kammer    4     und    arbeitet zu diesem Zweck mit  tels     eines    nichtgezeigten Relais mit den     Heiz-          elementen    32 im Kasten 31 zusammen.  



  Der oben beschriebene Apparat     funktio-          niert        wie    folgt    Von einem Stapel 33. wird die Stoffbahn  7 über Rollen 34-36 in ein     Färbbad    37, und  aus diesem zwischen zwei Druckwalzen 38, 39  geführt, welche die überschüssige Farbflüs  sigkeit     ausdrücken.    Weiter läuft die Stoff  bahn über eine Rolle 40 und die Rolle ä in  die Kammer 4.

   Nachdem das vordere Ende  der Stoffbahn 7 auf der     im        Rahmen.    14 mon  tierten Trommel befestigt worden ist, wird  letztere rotiert,     iun    die     Stoffbahn        aufzuwik-          keln.    Um.

   ein     Strecken.    der auf     die    Trommel       aufgewickelten    Ware zu verhindern,     mass    die       Drehgeschwindigkeit    der Welle 19 so verän  dert werden, dass die Umfangsgeschwindig  keit des Wickelkörpers 41 immer konstant  bleibt, ungeachtet des ständig     zunehmendem     Durchmessers dieses Wickelkörpers, das heisst  die genannte Umfangsgeschwindigkeit muss  der     Durchziigsgeschwindigkeit    der Stoffbahn  7 durch die Vorrichtung nach     Fig.    2 ent  sprechen. Diese konstante Geschwindigkeit  wird mittels eines nichtgezeigten, zwischen  Motor 22 und Antriebswelle 19 eingeschalte  ten Differentialgetriebes erhalten.  



  Vor     Beginn    der Operation wird die Tür  5 geschlossen und die Kammer 4 durch Auf  heizen des Raumes zwischen den Doppelwän  den auf die gewünschte Temperatur gebracht.  Nach Eintreten der Stoffbahn 7 in die Kam  mer 4 wird die Ware mittels der Lampen 24,  26 schnell auf die     gewünschte        Temperatur     gebracht. Nachdem die     gewünschte    Länge von  Ware auf der Trommel aufgewickelt worden  ist, wird die Eintrittsöffnung 6 geschlossen.  Zu diesem Zweck ist ein mit Flachboden ver  sehener, die     öffnung    6 umgebender Trog 42  vorgesehen, der mit     Wasser        gefüllt    wird.

   Auf  diese Weise kann die Kammer 4 dicht abge  schlossen und weiter der gewünschte Dampf  druck .in dieser Kammer aufrechterhalten  werden, das heisst der, der in der     Kam-          nier    herrschenden Temperatur     entsprechende     Dampfdruck. Wenn somit die Kammer mit  Dampf gesättigt ist, verdampft keine     Flüssig-          keit    von der Rolle 41, wodurch die flüssige  Phase derselben unverändert gehalten und eine  gleichmässige     Verteilung    des Farbstoffes  durch die ganze Ware gewährleistet wird.

        Die Rolle 41 in der Kammer 4 wird fort  laufend langsam so lange rotiert, bis sich in       cler    Ware ein     gewünschtes        Färbgleichgewicht     einstellt. Während dieser ganzen Zeit wird  durch den     Thermoregler    die     gewünschte    Tem  peratur     aufrechtgehalten,    was zum Erreichen       eines    guten     Ergebnisses        ausschlaggebend    ist.  



  Die Behandlungsdauer und die erforder  liche Temperatur     müssen    in jedem einzelnen  Fall gemäss der Natur der     Färblösung    und  der Natur der zu färbenden Ware     bestimmt     werden.  



  Während der oben beschriebenen Opera  tion ist keine Wartung erforderlich. Nachdem  die benötigte Zeit verstrichen ist, wird die  Türe 5 geöffnet und der Wagen 14 mit dem  Wickelkörper 41 herausgefahren. Dann wird  die Ware von der     Trommel    abgewickelt und  einer weiteren     Nassbehandlung    zugeführt       und/oder    getrocknet.  



  Die     Flüssigphase    des     Warenwickelkörpers     kann auch dadurch konstant gehalten werden,       class    letzterer in undurchlässiges Material  eingeschlagen wird, worauf er dann in irgend  einer Kammer mit der     gewünschten    Tempe  ratur rotiert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRU CII Einrichtung zum Färben von Textilien, gekennzeichnet durch eine drehbare Trommel zum Aufwickeln der mit Färblösung imprä- gnierten Ware, eine verschliessbare Kammer zur Aufnahme dieser - Trommel und zum Konstanthalten des Flüssigkeitsgehaltes der Ware, Mittel zum Rotieren der Trommel in der Kammer, Mittel zum Erwärmen der Ware während des Aufwickelns auf der Trommel, Mittel zum Erwärmen der Kammer und Mit tel zum Konstant-halten einer Temperatur in der Kammer.
    UNTERANSPRÜCHE.- 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kammer eine Schlitzöffnung zum Einführen der zu behan delnden Ware aufweist, welche Öffnung von einem Trog umgeben ist, der zwecks Abschlie- ssens der Öffnung mit Wasser auffüllbar ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet;
    dass die Mittel zum Erwärmen der auf die Trommel aufzuwik- kelnden Ware Infrarotlampen sind, die beid seitig des Bewegungsweges der in die Kammer eingeführten Ware angeordnet sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kammer dop pelte Wände aufweist, die zwischen sich rings um die Kammer einen kontinuierlichen Raum bilden, und die Mittel zum Erwärmen der Kammer ein Gebläse aufweisen, das Luft durch einen Heizkanal und den genannten Raum umwälzt.
CH295366D 1950-02-21 1951-02-20 Einrichtung zum Färben von Textilien. CH295366A (de)

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