CH295153A - Werkzeug für Maschinen und Vorrichtungen zum Biegen von Stabeisen, insbesondere der Einlagen für Stahlbeton. - Google Patents

Werkzeug für Maschinen und Vorrichtungen zum Biegen von Stabeisen, insbesondere der Einlagen für Stahlbeton.

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CH295153A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/10Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs
    • B21D11/12Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs the articles being reinforcements for concrete

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Werkzeug für Maschinen     und        Vorrichtungen    zum Biegen von Stabeisen,  insbesondere der Einlagen     für    Stahlbeton.    Betoneisen werden an den Enden mit an  gebogenen Haken versehen und weisen viel  fach zwischen den Haken noch eine oder meh  rere Rufbiegungen auf. Mit Rücksicht auf die  dauernd wachsenden, an die Betoneisen zu  stellenden     Anforderungen    und um schädliche  Spannungen an den Biegestellen zu vermei  den, ist es vorgeschrieben, die Krümmungen  den Festigkeitswerten des zur Verarbeitung  kommenden Eisens in der Weise anzupassen,  dass, je höher die Festigkeit, um so grösser der  Biegedurchmesser zu wählen ist. Und zwar  soll der Durchmesser der Hakenbiegungen  mindestens das Zweieinhalbfache bzw.

   Fünf  fache (je nach der Stahlsorte) und der Durch  messer der Rufbiegung mindestens das Zehn  fache bzw. Fünfzehnfache des     Stabdurchmes-          sers    betragen.  



  Infolgedessen würden für die Herstellung  der Haken und Rufbiegungen an ein und dem  selben Stabeisen verschiedene Biegewerkzeuge  erforderlich sein. Zweck der Erfindung ist es,  die Herstellung dieser Biegungen einfacher  und wirtschaftlicher zu gestalten. Das erfin  dungsgemässe Werkzeug für Maschinen und  Vorrichtungen zum Biegen von Stabeisen, ins  besondere der Einlagen für Stahlbeton, ist.

    zum Aufsetzen auf einen drehbaren Maschi  nenteil eingerichtet und     nöckenförmig    aus  gebildet und weist einen     halbkreisförmigen     Formteil für die Hakenbiegungen, -und     zwi-          sehen    dessen beiden Seitenebenen einen min-         destens    ein Achtel des Kreisumfanges von  mindestens doppelt so grossem     KrÜmmungs-          durchmesser    bildenden Formteil für die Ruf  biegung auf. Dadurch kann erreicht werden,  dass an Betoneisen mittels nur eines einzigen       )Verkzeuges    sowohl die Hakenbiegungen als  auch Rufbiegungen mit dem jeweils vorge  schriebenen Biegedurchmesser gebogen werden  können.  



  Bei     Handbiegev        orrichtungen    für Rohre  sind bereits Werkzeuge bekannt, die mit ver  schiedenen gekrümmten Formteilen versehen  sind. Diese verschiedenen Formteile sind je  doch sowohl in ihrem Biegeradius als auch in  ihrer Querwölbung den verschiedenen Rohr  durchmessern angepasst und dabei ihrem  Zweck entsprechend verhältnismässig kurz  ausgebildet, so dass zum Beispiel das Biegen  eines halbrunden Hakens nur     durch    wieder  holtes Nachschieben, das heisst in mehreren  Arbeitsstufen, abschnittsweise erfolgen kann.  Infolgedessen ist ein wirtschaftliches Arbei  ten, wie es die Herstellung von Betoneisen  erfordert, mit diesen Werkzeugen nicht mög  lich.  



  Ferner kennt man auch bereits Biegewerk  zeuge, die     sektorförmig    gestaltet sind und an  ihrer Nabe eine kreisrunde Formfläche haben,  während ihr davon entfernt liegender Aussen  bogen als Formfläche für weitere Biegungen  verwendbar ist. Hier besteht jedoch noch der  Nachteil, dass die von der Nabe gebildete      Biegeform in einer andern Ebene liegt als  der Aussenbogen und durch einen längeren  Hebelarm     mit    ihm verbunden ist. Das bedingt  aber grosse Abmessungen sowie einen erhöhten  Werkstoffaufwand und eine ungünstige Ar  beitsweise; insbesondere ist hier bei Benut  zung beider Biegeformen stets ein Verlegen  des Eisens von der Ebene der einen in die der  andern Form erforderlich.  



  Alle diese Mängel können beim Werkzeug  gemäss der Erfindung vermieden sein: Bei  ihm können die beiden unterschiedlichen  Formteile     unmittelbar    aneinander anschliessen  oder nur durch ein kurzes,     geradlinig    gestal  tetes und als     Einspannstelle    dienendes Zwi  schenstück getrennt sein.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in mehreren Ausführungsbeispie  len dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.1,    2 und 3 verschiedene Ausführungs  formen des     Formwerkzeuges    in Draufsicht,       Fig.4    das Formwerkzeug nach     Fig.    3 im       Querschnitt,          Fig.    5 bis 11 verschiedene Benutzungsarten  des Formwerkzeuges nach     Fig.    3,       Fig.12        tmd    13 eine weitere Ausführungs  form des Formwerkzeuges und dessen Benut  zungsarten.  



  Die dargestellten     nockenförmigen    Werk  zeuge 14, 15, 16 und 17 sind mit einem Loch  18 zum     Aufstecken    des Werkzeuges auf den  Biegezapfen oder die Biegerolle eines dreh  baren Tellers oder Biegearmes     einer    Biege  maschine oder     eines        Handbiegeapparates    ver  sehen. Das Loch ist jeweils auf der einen  Hälfte von einer halbkreisförmigen Fläche 19       umgeben;    dieser Formteil dient zur Herstel  lung der Hakenbiegungen.

   Dabei beträgt der  Durchmesser des Halbkreises 19 bei den Werk  zeugen 14, 15 und 17, die für Betonstahl       mit    Festigkeitswerten von 37 bis auf etwa  50     kg/mm2    bestimmt sind,     mindestens    das  Zweieinhalbfache des Durchmessers des zu  biegenden Eisens, während dieses Mass bei  dem     für    Betonstahl mit Festigkeitswerten von  50 und mehr     kg/mm2    bestimmten Werkzeug 16       (Fig.    3) mindestens das Fünffache des Stab  durchmessers beträgt.

   Der weiterhin an jedem    Formwerkzeug vorgesehene, mindestens ein  Achtel eines Kreisumfanges bildende Form  teil 20 mit anderem Mittelpunkt als der Form  teil 19 dient     zur"        Herstelhmg    der     Aufbiegun-          gen    an den Betoneisen. Er ist von den glei  chen Seitenebenen wie der Teil 19 begrenzt.  Sein     Krümmungshalbmesser    steht zu dem des       Hakenformteils    19 im Verhältnis mindestens  wie 2: 1.

   Bei den Formwerkzeugen 14, 16 und  17 verläuft der Rücken 21 des Formteils 20  geradlinig und geht     tangential    in die Krüm  mung des Formteils 19 über, während bei  dem Formwerkzeug 15, bei dem der Formteil  20 bezüglich dem Teil 19 auf der gegenüber  liegenden Werkzeugseite liegt, der Rückenteil  22 des Formteils 20 bogenförmig gestaltet ist.  Dabei kann dieser zwischen den Formteilen 19  und 20 liegende Rückenteil zugleich als An  schlag für das     Stabende    beim Hakenbiegen  dienen. Am andern Ende des Formteils 19  geht der Formteil 20 bei allen Werkzeugen,  wie dargestellt, in einem kurzen, geraden  Stück 23, das     ebenso    wie der gerade Teil 21.  als     Einspannstelle    dient, in den Hakenform  teil 19 über.

   Er könnte auch unmittelbar in  die Krümmung des Teils 19 übergehen. Der  Teil 21 besitzt eine als Anlegemass für das in  den Haken einzubiegende     Stabende    verwend  bare Länge. Das Formwerkzeug 16 ist in der  Nähe seiner Spitze, die vom schwachgekrümm  ten Formteil 20 und dem diesen mit dem  stärker gekrümmten Teil 19 verbindenden  Teil 21 gebildet ist, noch mit einem zusätz  lichen -Loch 24 versehen, das zur Aufnahme  eines     Stützzapfens    zur Festlegung des     Werk-          zeuges    auf dem Biegeteller bzw. -arm der Ma  schine dient.  



  Die Benutzung des     Werkzeuges    16 kann,  wie aus den     Fig.    5 bis 11 ersichtlich, wie folgt  geschehen:  Das zum Beispiel auf den Biegezapfen des       umlaufenden    Tellers einer Biegemaschine ge  setzte     Werkzeug    16 wird durch einen in das  Loch 24 eingeführten Zapfen zusätzlich mit  dem Biegeteller gekuppelt. Dann wird das zu  biegende Stabeisen x an den geraden Teil 21  des Formwerkzeuges derart angelegt, dass sein  Ende mit der Spitze des Werkzeuges ab-      schliesst. Durch ein ebenfalls auf den Biege  teller aufgesetztes eckiges Klemmexzenter 25  wird das Ende des Eisens x am Teil 21 fest  gehalten.

   Um ein Ausweichen des Eisens x  beim Biegen nach aussen zu     verhindern,    ist  noch ein fester Anschlag in Form einer Rolle  26 vorgesehen. Wird. nunmehr der Biegeteller  der Maschine entgegen dem     Uhrzeigersinne     gedreht, so bewegt sich das Formwerkzeug 16  mit dem Klemmexzenter 25 in die aus     Fig.    6  ersichtliche Stellung, wobei das Eisen x um  den halbkreisförmigen Teil 19 gezogen und  sein Ende zu einem Haken umgeformt wird.  Durch Lösen des Klemmexzenters wird das  Eisen freigegeben und kann, wie aus     Fig.7     ersichtlich, nach links vorgezogen werden bis  zu der Stelle, an der eine     Aufbiegung    erfol  gen soll.

   Dann wird nach     Drehmig    des     Werk-          zeuges,    so dass der Anfang seines Formteils 20  an dieser Biegestelle anliegt, das Eisen, wie  aus     Fig.7    ersichtlich, eingespannt und der  Biegeteller erneut gedreht, wodurch das Ei  sen nunmehr um den Formteil 20 gezogen  wird, wie dieses in     Fig.    8 dargestellt ist.

   Soll,  wie in     Fig.    8 gestrichelt gezeigt, eine doppelte       Aufbiegung    erfolgen, so wird, damit man ein  Verdrehen des Eisens um seine Längsachse  vermeiden kann, das     Werkzeug    mit der bei  der Herstellung des Hakens und der ersten       Aufbiegung    obern Seite nach unten auf dem  Biegeteller aufgesteckt, so dass es nach der  zweiten     Aufbiegung    die in     Fig.8    gezeigte  Lage hat, wobei der Teller für diese zweite       Aufbiegung    im     Uhrzeigersinne    zu drehen ist.

    Man kann jedoch auch das Werkzeug für die  Hakenbiegung und die erste     Aufbiegung,    wie  in     Fig.    8 strichpunktiert gezeigt, entsprechend  umstecken.  



  Das Formwerkzeug kann auch zum Wie  dergeradebiegen benutzt werden. Dieser Ar  beitsgang ist. in den     Fig.    9 bis 11 dargestellt.  Dabei entspricht die Ausgangsstellung nach       Fig.    9 der     Hakenbiegeendstellung    nach     Fig.    6,  nur ist das ortsfeste     Gegendrucklager    26 nicht  auf der Aussenseite, sondern auf der Innen  seite des Stabeisens x bezüglich des Hakens  angeordnet. Wird dabei ohne Lösen des  Klemmexzenters der Biegeteller zurÜckge-    führt, so wird der Haken über die Zwischen  stellung nach     Fig.10    aufgebogen und das  Eisen x in die aus     Fig.    11 ersichtliche gerade  Form gebracht.  



  Das in den     Fig.12    und 13 dargestellte  Formwerkzeug 17 unterscheidet sich von dem  nach     Fig.1    nur dadurch, dass es länger gehal  ten und mit einem zweiten Loch 27, mittels  dem es ebenfalls auf die     Drehachse        aufsetzbar     ist, ausgerüstet ist, das, wie aus     Fig.13    er  sichtlich, bei der Herstellung der     Aufbiegun-          gen    des Eisens bzw. beim Gebrauch des Form  teils 20 benutzt     wird.    Für     die        Hakenbiegung     mittels des Formteils 19 wird das Loch 18  verwendet (vgl.     Fig.12).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Werkzeug für Maschinen und Vorrichtun gen zum Biegen von Stabeisen, insbesondere der Einlagen für Stahlbeton, dadurch gekenn zeichnet, dass das zum Aufsetzen auf einen drehbaren Maschinenteil eingerichtete pocken- förmige Werkzeug (14 bzw 15 bzw. 16 bzw. 17) einen halbkreisförmigen Formteil (19) für die Hakenbiegungen und zwischen dessen beiden Seitenebenen einen mindestens ein Achtel des Kreisumfanges von mindestens dem doppelten Krümmungsdurchmesser und anderem Mittelpunkt bildenden Formteil (20) für die Aufbiegung aufweist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Werkzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Form teile (19, 20) auf gegenüberliegenden Seiten des Formwerkzeuges (15) angeordnet sind, und ein Teil (22) des Formwerkzeuges_ zwi schen den beiden Formteilen als Anschlag für das zu biegende Stabeisen beim Hakenbie gen ausgebildet ist (Fig. 2). 2. Werkzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sowohl-beim stär ker gekrümmten Formteil (19) als auch beim schwächer gekrümmten Formteil (20) je ein gerader Teil (21 bzw. 23) als Einspannstelle angeordnet ist, von denen der beim Haken formteil (19) angeordnete Teil- (21) eine als Anlegemass für das zu biegende Stabende aus gebildete Länge besitzt. 3.
    Werkzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der schwächer gekrümmte Formteil (20) mit dem ihn mit dem stärker gekrümmten Formteil (19) verbindenden geraden Teil (21) -des Werkzeuges (16) eine Spitze bildet, in deren Nähe ein Stützloch (24) vorgesehen ist. 4. Werkzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (17) mit zwei wahlweise benutzbaren Drehpunkten (18 bzw. 27) versehen ist, von denen der eine dem für den Haken bestimmten Formteil (19) und der andere dem für die Aufbiegung bestimmten Formteil (20) zugeordnet ist.
CH295153D 1942-09-07 1943-08-07 Werkzeug für Maschinen und Vorrichtungen zum Biegen von Stabeisen, insbesondere der Einlagen für Stahlbeton. CH295153A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4416136A (en) * 1980-09-04 1983-11-22 Rigobert Schwarze Pipe-bending machine
US4537053A (en) * 1981-12-15 1985-08-27 Rigobert Schwarze Pipe bending machine

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4416136A (en) * 1980-09-04 1983-11-22 Rigobert Schwarze Pipe-bending machine
US4537053A (en) * 1981-12-15 1985-08-27 Rigobert Schwarze Pipe bending machine

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