CH294162A - Lampe adaptable sur une monture de lunettes. - Google Patents

Lampe adaptable sur une monture de lunettes.

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CH294162A
CH294162A CH294162DA CH294162A CH 294162 A CH294162 A CH 294162A CH 294162D A CH294162D A CH 294162DA CH 294162 A CH294162 A CH 294162A
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Monbaron-Klein Armand
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Monbaron Klein Armand
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    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C11/00Non-optical adjuncts; Attachment thereof
    • G02C11/04Illuminating means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/14Adjustable mountings
    • F21V21/145Adjustable mountings for portable lighting devices

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Description


  Verfahren zum Färben und     Bedrucken    von     hydroxylgrup-          penhaltigem    Textilmaterial mit     Reaktivfarbstoffen.       Es wurde gefunden, dass man auf     hydroxylgruppen-          haltigem    Textilmaterial,     insbeson,.xere    auf     Textilmaterial     aus nativer     unci        regenerierter        Cellulose,    wertvolle     nass-          echte        Färbungeen    und     Drucke    erhält,

   wenn man auf dieses  Material solche     Farbst:)ffe    oder     Parbstoffvorprodukte    auf  bringt, die mindestens einmal ein reaktionsfähiges Halogen  atom in einem aromatischen Ring aufweisen, mit     Ausnahme         der     im    Patentanspruch des Patentes 368471 definierten     Parb-          atoffe,    die Farbstoffe bzw.

       Farbotoffvorprodukte    in Gegen  wart säurebindender Mittel     unter    Ausbildung einer     Aryläther-          gruppierung    mit den     Hydroxylgruppen        enthaltenden    Materialien  fixiert, und im Falle der Verwendung von     Farbstoffvorproduk-          ten        diese)9    zu Farbstoffen     abwandelt.    Die im Patentanspruch  des Patentes 368471 definierten Farbstoffe sind solche       wasserlöslichen        organischen        Rarbstoffe,

      welche mindestens  einmal die den     reaktiv::n        Rest,    tragende Gruppe  
EMI0002.0019     
    - wobei X gleich CO oder 502, ein Y gleich Halogen,       Nitro    oder einen der Reste     -0R,    -SR,     -SOR    oder -S02 R,  worin R     fUr    einen     aliphatischen,        aralAphatisehen,        cyclo-          aliphatisc!,en    oder     aromatischer:

      Rest,     stellt,    das     andere    Y  gleich     Wasserstoff    oder     einf@n    einwertigen     Substituenten     und Z gleich einen     negativen        Substitucriten    in     m-Stellung     zu X bedeuten - an eine     Aminogruppe    des     Farbstoffmole-          küls    gebunden     entLalten.     



  Das Verfahren kann wie     b@@rei.ts    erwähnt, in einigen  Fällen,     in3besondere    bei     Azofarbstoffen,    dahingehend abge-      wandelt werden, dass man zunächst     Parbstoffvorprodukte,     die mindestens ein reaktionsfähiges     Halogenatom    in einem  aromatischen Ring aufweisen, einsetzt und diese nach der  Fixierung auf der     FaseiY    in üblicher Weise zu den     ge-          wünschten        Endfarbstoffen    abwandelt.

   So lassen sich bei  spielsweise     Azofarbstoffe    auf der Faser derart     aufbauen,          dass    man eine     Diazoverbindung    oder eine     diazotierbare    Ver  bindung mit der     erwähnten    Gruppierung auf der Faser  fixiert, im Falle der Verwendung einer     diazotierbaren     Verbindung diese     diazotiert    und     anschliessend        aurch    Auf  bringen einer geeigneten Kupplungskomponente den Farbstoff  entwickelt.

   In analoger Weise können zunächst Kupplungs  komponenten auf der     Faser    fixiert und     anschliessend    mit       geeigneten        Diazoverbindurgen    behandelt werden.  



  Zum Färben von     Cellulose    werden die     erfindungsge-          mäss    verwendbaren Farbstoffe     vorzugsweise    in einer     wässri-          gen    Lösung eingesetzt, die mit     alkalisct)    reagierenden  Stoffen, wie     Alkalihydroxyd        (NaOH,        KOH,        MOH),        Alkali-          carbonat    (Na     2C03,        K2    C03 ), Natrium- oder     Kaliumacetat,     Borax (Na 2B407),

       Amnoniumhydroxyd,    Barium- oder     Magnesium-          hydroxyd,        Kaliumfluorid,        Natriumphosphat    oder Gemischen  solcher alkalischer Substanzen     (Puffergemische),    oder mit  in alkalisch reagierende Stoffe übergehenden Verbindungen,    
EMI0004.0001     
  
    wie <SEP> Alkalibicarbonaten <SEP> (NaHC03, <SEP> KHC03), <SEP> Natriumhydrogen  phosphat <SEP> oder <SEP> trichloressigsauren <SEP> Salzen, <SEP> versetzt <SEP> werden
<tb>  kann. <SEP> Der <SEP> Lösung <SEP> können <SEP> weitere <SEP> Hilfsmittel <SEP> zugesetzt <SEP> wer  den, <SEP> die <SEP> jedoch <SEP> mit <SEP> den <SEP> Farbstoffen <SEP> nicht <SEP> in <SEP> unerwünschter
<tb>  Weise <SEP> reagieren <SEP> sollen.

   <SEP> Solche <SEP> Zusätze <SEP> sind <SEP> beispielsweise
<tb>  oberflächenaktive <SEP> Substanzen, <SEP> wie <SEP> Al.kylsuLfate <SEP> oder <SEP> die
<tb>  Wanderung <SEP> des <SEP> Farbstoffs <SEP> verhind,,rnde <SEP> Stoffe <SEP> oder <SEP> andere
<tb>  Färbere <SEP> ihilfsprodukte, <SEP> wie <SEP> Harnotoff, <SEP> oder <SEP> inJ <SEP> i <SEP> fferente
<tb>  Verdickungsmittel, <SEP> wie <SEP> Oel.-Wasser-Emulsionen, <SEP> z.B. <SEP> Benzin  verdickungen, <SEP> ferner <SEP> Traganth, <SEP> Alginat, <SEP> Methy.l.cellulose,
<tb>  Caprolactam, <SEP> Türkischrotöl, <SEP> Dimethylf@arm,--imi.d, <SEP> N-Mt.tkzyl  pyrrolidon <SEP> o@Jer <SEP> Acetauiid.
<tb>  



  Die <SEP> so <SEP> hergestellten <SEP> Lösungen <SEP> oder <SEP> Pasten <SEP> werden
<tb>  auf <SEP> das <SEP> zu <SEP> färbende <SEP> Material., <SEP> beishielseise <SEP> durch <SEP> Auf  klotzen <SEP> im <SEP> Foulard <SEP> (kurze <SEP> Flott:, <SEP> Verhältnis <SEP> 1:.1 <SEP> - <SEP> 1:l5) <SEP> oder
<tb>  durch <SEP> Aufdrucken <SEP> aufgebracht <SEP> und <SEP> anschliessend <SEP> einige <SEP> Zeit
<tb>  einwirken <SEP> gelaasen;

   <SEP> dabei <SEP> kann <SEP> auf <SEP> erhöhte <SEP> Temperatur,
<tb>  vorzugswehe <SEP> 30 <SEP> - <SEP> 200 C, <SEP> he,rorzugt <SEP> 40 <SEP> - <SEP> 160 C, <SEP> erhitzt
<tb>  werden. <SEP> Das <SEP> Erhitzen <SEP> kann <SEP> .in <SEP> der <SEP> Hotflue, <SEP> im <SEP> Dämpfapparat,
<tb>  auf <SEP> erhitzten <SEP> Walzen <SEP> oder <SEP> durch <SEP> Einbringen <SEP> in <SEP> erhitzte
<tb>  konzentrierte <SEP> Salzbäder <SEP> sowohl <SEP> für <SEP> sich <SEP> allein <SEP> als <SEP> auch
<tb>  in <SEP> beliebiger <SEP> Reihenfolge <SEP> hintereinan:

  #er <SEP> ausgeführt <SEP> werden.
<tb>  Bei <SEP> Verwendung <SEP> einer <SEP> Klotz- <SEP> oder <SEP> Färbeflotte <SEP> ohne
<tb>  Alkali <SEP> wird <SEP> eine <SEP> Passage <SEP> der <SEP> trocknen <SEP> Ware <SEP> durch <SEP> eine         alkalisch reagierende Lösung, der     zweckmässigerweise    Salz,  wie Kochsalz oder Glaubersalz, zugesetzt wird, angeschlossen.  Der Salzzusatz vermindert hierbei das Abwandern des Farb  stoffes von der Faser.  



  Man kann ebenfalls das zu färbende Material mit  einem der     vorgenannten    säurebindenden Mittel vorbehandeln,  anschliessend mit der Lösung oder Paste des Farbstoffs be  handeln und schliesslich, wie angegeben, bei erhöhter  Temperatur fixieren.  



  Im sogenannten     Klotz-Kaltverweilverfahren    lässt  sich eine nachträgliche Erhitzung des     geklotzten    Gewebes  dadurch ersparen, dass man das Gewebe über einige Stunden  bis Tage,     z.B.    15 - 40     Stunden,    bei     Haumtemperatur     lagert. In diesem Verfahren wird als Alkali vorzugsweise  Natronlauge eingesetzt.  



  Zum Färben aus langer Flotte geht man in eine     wässri-          ge    Lösung des Farbstoffs (Flottenverhältnis 1:15 - 1:100)  bei Raumtemperatur ein und färbt, gegebenenfalls unter Er  höhung der Temperatur bis auf     850C,    unter anteilweiser Zu  gabe anorganischer Salze und anschliessend alkalischer Sub  stanzen, beispielsweise     Natriumphosphaten.        Natriumcarbonat     oder Alkalien. Im allgemeinen sind hier die     gewünschten     Farbtiefen nach 10 - 90 Minuten erreicht.

        Nach erfolgter     Fixierung    unter Ausbildung einer       Aryläthergruppierung    mit den     Hydroxylgruppen    des behandel  ten Textilmaterials wird das Färbegut heiss gespült und,  falls     e:;    der     Verwendungszweck    des gefärbten Materials er  fordert, abschliessend geseift, wobei nicht vollständig  fixierte Reste des Farbstoffes entfernt Werden. Man erhält  ausgezeichnet nassechte     Färbungen.     



  Zum Bedrucken von     Hydroxylgruppen    enthaltendem  Textilmaterial wird eine     Druckpaste    aus der     Farbstofflösung,     einem     Verdickungsmittel,    wie     Natriumalginat,    und einer  alkalisch reagierenden oder beim Erhitzen Alkali abspal  tenden Verbindung, wie     Natriumcarbonat,        Natriumphosphat,          Kaliumcarbonat,        Kali.urnacGtat    oder Natrium- und     Yalium-          bicarbonat    oder andere bereits     erwähnte    alkalische Ver  bindungen,

   verwendet und das     bedruckte    Material     gespült     und     gegebenenfalls    abschliessend geseift.  



  Enthalten die Farbstoffe,     z.B.    in der Reihe der     Azo-          farbstoffe,        metallkomplexbildende        Gruppierungen,    so können  die Färbungen     und    Drucke durch Nachbehandeln mit metall  abgebenden Mitteln, wie     Kupfersalzen,        z.ü.    Kupfersulfat,  Chrom-, Kobalt- und Nickelsalzen, wie Chromacetat,     Ko-          baltsulfat    oder Nickelsulfat, häufig in ihren     Echtheiten     verbessert werden.

             Farbstoffvorprodukte    mit reaktiven     Halogensubstituen-          ten    in einem aromatischen Ring werden     im    Prinzip in gleicher  Weise auf die     Materialien,    insbesondere     Cellulosetextilma-          terialien,    aufgebracht. Nach erfolgter Fixierung schliesst  sich dann die Umwandlung des Vorproduktes zum     gewünschten     Endfarbstoff an.  



  Die gemäss vorliegendem Verfahren     verwendbaren     Farbstoffe sind neu. Sie können den verschiedensten Klas  sen     angehören.    Zu     erwähnen    sind beispielsweise     Azo-,        Azo-          methin-,        Polymethinfarbstoffe,        Anthrachinonfarbstoffe    so  wie deren     Substitutionsprodukte    und Kondensationsprodukte,       Oxazro-    und     Dioxazin-,        Azin-,        Thiazin-,    Indigo-,     Chino-          phthalon-,

          Acridin-,        Thiazol-,        Xanthen-,        Perinon-,          Peridi.carbonimid-,        Nitro-        und        Nitroso-Farbstoffe,        Tri-          prienylrnethanfarbstoffe    sowie     polycyclische    höhenkonden  sierte     Farbstoffsysteme    aus     ui:

  @r    Reihe der     Benzanthrone     und     Dibenzanthrone    und deren     Kondensationsprodukten.     Enthalten diese Farbstoffe     metallkomplexbildende    Grup  pierungen, beispielsweise in der Reihe der Mono- oder       Polyazo-    und     Azomethinverbindungen,    so assen sich die       Farbstoffe    vielfach mit Vorteil in Form ihrer Metall  komplexverbindungen, wie Kupfer-, Kobalt-, Chrom-,     Eisen-          und    Nickelkomplexe,     verwenden    oder auf der Faser nachme-    
EMI0008.0001     
  
    tallisieren.

   <SEP> Unter <SEP> den <SEP> Azaporphinfarbstoffen <SEP> haben <SEP> wegen
<tb>  ihrer <SEP> vergleichsweise <SEP> leichten <SEP> Zugänglichkeit <SEP> die <SEP> Phthalo  cyaninfarbstoffe <SEP> bevorzugtes <SEP> Interesse. <SEP> Diese <SEP> können <SEP> sowohl
<tb>  als <SEP> metallfreie <SEP> Verbindungen <SEP> als <SEP> auch <SEP> mit <SEP> komplexgebundenen
<tb>  Metallen, <SEP> z.B. <SEP> als <SEP> Kobalt-, <SEP> Kupfer- <SEP> und <SEP> Nickelphthalocyanine,
<tb>  Verwendung <SEP> finden.
<tb>  



  Die <SEP> Farbstoffe <SEP> enthalten <SEP> definitionagemäss <SEP> ein <SEP> an
<tb>  einen <SEP> aromatischen <SEP> Ring <SEP> geb-andenes <SEP> reaktionsfähiges <SEP> Halogen  atom, <SEP> das <SEP> unter <SEP> den <SEP> Bedi_ngvngen <SEP> der <SEP> alkalischen <SEP> Fixierung
<tb>  befähigt <SEP> iyt, <SEP> mit <SEP> den <SEP> flydroxyl_F;ruppen <SEP> des <SEP> zu <SEP> behandelnden
<tb>  Textilmaterials <SEP> unter <SEP> Ausbildung <SEP> einer <SEP> Arylr;ithergruppierung
<tb>  zu <SEP> reagieren. <SEP> Unter <SEP> den <SEP> reaktiven <SEP> Halogenatomen <SEP> haben
<tb>  F, <SEP> Cl <SEP> und <SEP> Br <SEP> biv.l->rzugt,as <SEP> Ini.-resse. <SEP> Halogenatom <SEP> ist <SEP> an
<tb>  einen <SEP> aromatischen <SEP> Ring <SEP> gf:

  bunden, <SEP> der <SEP> entweder <SEP> Bestandteil
<tb>  des <SEP> Parbstoffgrundmoleküls <SEP> selbst <SEP> ist <SEP> (im <SEP> folgenden <SEP> "kern  gebunden" <SEP> genannt) <SEP> oder <SEP> mit <SEP> diesem <SEP> @Liber <SEP> bel.iesige <SEP> Brücken  glieder <SEP> verknüpft <SEP> ist <SEP> (im <SEP> folgenden <SEP> "extern <SEP> gebunden"
<tb>  genannt).

   <SEP> Unter <SEP> den <SEP> Brückengliedern <SEP> sind <SEP> beispielsweise <SEP> zu
<tb>  erwähnen <SEP> Sulfonamid-, <SEP> Carbonamid-, <SEP> Alkylen-, <SEP> Aralkylen-,
<tb>  Arylen-, <SEP> Amino-, <SEP> Alkylenai <  < ino-, <SEP> Araikylenafnino--, <SEP> Arylen  amino-, <SEP> gegebenenfalls <SEP> durch <SEP> Al.kyl-, <SEP> Aryl-, <SEP> Arylky.l  oder <SEP> Acylgruppen <SEP> substituierte <SEP> Aminogruppen, <SEP> Bisacylimid  gruppen, <SEP> wie <SEP> Bissulfonyl.amidgruppen <SEP> und <SEP> Sul.fonyl-carboxy-              limid-    oder     Sulfonyltriazinyl-    bzw.

       -pyrimidinylimidgruppen,     ferner Harnstoff- und     Urethangruppierungen,        heterocyclische     Ringsysteme, wie     Triazinylamino-    und     Pyrimidinylamino-Reste,     sowie Sauerstoff- und Schwefelatome.     Selbstverständlich     können die Farbstoffe auch mehr als eines solcher reaktiver  Halogenatome kern- oder extern gebunden enthalten.  



  Die Aktivierung des aromatisch gebundenen Halogen  atoms erfolgt durch     bekanntermassen    aktivierende Grup  pierungen, wie     Nitro-,        Sulfon-,        Sulfoxyd-,    Cyan-,     Rhodan-,          Trifluormethyl-,    Aldehyd-,     Keton-,        A.ncn@n:@    um-,     Carbenium-          und        -P=0-Gruppierungen,        bevorzugt    wenn diese in o- und; oder       p-Stellung    zum Halogen stehen.

   Im     Fal        1e    der Verwendung von       Diazoniumverbindungen        (Farbstoffvorprodukte)    erweist sich  auch die     Diazogruppe,        i.n;>besordere        zusammen    mit anderen       Gruppen    der erwähnten     Art,        als        aktivierend    auf im selben  aromatischen Kern befindliches Halogen.

   Gruppierungen mit  positiver Ladung, wie     Diazonium-,        Ammonium-    und     Carbenium-          gruppen    geben eine besonders     ;starke        Aktivierung    auf o- oder       p-ständiges.    Halogen. In der     Reihenfolge        abnehmender    Akti  vierung     schliessen    sich die     Nitro-,        Stilfon-    und     Cyangruppe    an.  



  Starke Aktivierung eines     Pluoratoms,    beispielsweise  durch o- und/oder     p-ständige        Nitrogruppen,    ermöglicht die  Fixierung der Farbstoffe oder     Parbatoffvorprodukte    auf den           Hydroxylgruppen    enthaltenden     Materialien    bereits unter milden       Reaktionsbedingungen,        z.B.    bei Zimmertemperatur in Gegenwart  von     Natriumearbonat.    Liegen weniger stark aktivierende,     z.ss.          CN-Gruppen    im     halogenhaltigen    aromatischen     Carbocyclus    vor,

    so werden verstärkte     Reaktionsbedingungen    für die     Fixierung,          d.h.    die Ausbildung einer     Aryläthergruppierung,        beispiels-          weise    mit     Cellulose        erforderlich.    In diesen Fällen     empfiehlt     es     sich,    bei erhöhter     Temperntur    und gegebenenfalls unter  stärker     alkalischen        Bedingungen,        z.B.    unter Verwendung von       Natronlauge,    zu arbeiten.

       Kräftige        Reaktionsbedingungen     sind im     allgemeinen    auch     erforderlich,    wenn das zu akti  vierende Halogen Cl oder     ssr    ist.

   Durch     Kombination    mehrerer  geeigneter stärker     aktivierender    Gruppen hat     man    es jedoch  in der Hand, C1- und     Br-Atone    derart zu     aktivieren,        nass     eine     Reaktion    mit den     hydrcxylgruppen    des zu     behandelnden          Materials    unter milden Bedingungen ermöglicht wird.  



  Unter den     zahlreicnen        Substitutionsmöglichkeiten     des aromatischen C     arbocyclus        ,ind    einige besonders     geeignet,     die     Fixierung    der     Farbotoffe    beim Färben aus langer Flotte  
EMI0010.0047     
  
    c.
<tb>  zu <SEP> ermöglichen.

   <SEP> Hierzu <SEP> zählen <SEP> durch <SEP> Nitro-, <SEP> Sulfon-, <SEP> Cyan-,            Keten-    und     Carbonamidgruppen    aktiviertes     Pluor.    Selbstver  ständlich kann der     Carbocyc        l.us    auch mehrere aktivierende       Substituenten    aufweisen.

   Die     entsprechenden    weniger aktiven           Cl-        und        Br-Verbindungen    sind neben den     Fluorverbindungen     bevorzugt     für    das Färben aus kurzer Flotte     (Foulardier-          Klotz-Färbung)    geeignet.  



  Um eine möglichst     starke    Aktivierung des aromatisch  gebundenen Halogens zu erreichen, empfiehlt es sich,  das Halogen durch mehrere aktivierende     Substituenten     beweglich zu machen. Zu diesem Zweck enthalten die aroma  tischen C     arbocyclen    zwei gleiche oder zwei voneinander  verschiedene aktivierende     Substituenten    der erwähnten  Art oder einen stärker aktivierenden     Substituenten    dieser  Gruppe in Kombination mit einer     Sulfonamid-,        Carbonamid-,     C     arbonsäureester-,        Rhodan-,        Phenyl-,        Trichlormethyl-,

            -B=(011)    2- oder     -Cr--C-Gruppierung.    In vielen Fällen wirkt  auch ein     Briickcnglied,    über das der halogenhaltige aroma  tische     Carbocycltzs    mit dem     Parbstoffgrundmolekül    verknüpft  sein kann, auf     aas    Halogen aktivierend,     z.B.    eine     Sulfon-,          Keton-,        Methin-,        Azomethin-,

          Azogruppe    oder ein     Phenylen-          rest.    In einzelnen Fällen     kann    die Aktivierung des Halo  gens auch allein von einem solchen Brückenglied ausgehen,  oder auch von entfernter stehenden aktivierenden Gruppen  über     da:.        Brückenglied    auf das     aromatisch-carbocyclische     Halogen,     z.B.    durch konjugierte     Doppelbindungen,    über  tragen werden.

             Während        grundsätzlicri    die Aktivierung des Halogens  durch o- und     p-ständige        Substituenten    den     grössten    Effekt  zeigt, ist auch eine zusätzliche Aktivierung durch     m-stän-          dige        Substituenten    oder bei Vorliegen     mehrkerniger    aroma  tischer Systeme,     z.B.    im Falle des     Naphthalins,    auch  durch     Substituenten    in anderen Stellungen, wie in     peri-          und        amphi-Stellung,

      möglich.  



  Im folgenden sind     t:inihe        charakteristi:crie    Beispiele       für    Systeme mit     aromatisch    gebundenem reaktivem     Halogen          angegeben,    die jedoch     naturgemäss    nur     einen    kleinen Aus  schnitt aus den brauchbaren Kombinationsmöglichkeiten für  die in Betracht     kommenden        Substituenten    geben.

   Einen all  gemeinen Hinweis dafür,     welche        Substituenten    zur Akti  vierung des aromatisch     gebundenen        Halogens        sreezgnet    sind,  bieten die     sogenannten        Hammett-CT    - bzw.     (,g-    +-Werte  (vergleiche hierzu     H.a.Jaf.i        f,        Chem.Rev.    53<B><U>Z!9557,</U></B>  Seite 214 ff.

   und     h.P.        Hammett,        Physical        Organic        Chernistry,     Seite<B>188).</B>  
EMI0012.0042     
    
EMI0013.0001     
    <B>Wie</B> im Fall der letzten beiden     Formeln    kann der aromatische  Ring, der das aktivierte Halogenatom trägt, "kerngebundener"  Bestandteil beliebiger     Azo-    oder anderer Farbstoffe,     z.8.     solcher der     eingangs        erwähnten    Klasse, sein.

   Aus der     Viel-          aahl    der möglichen Konstitutionen sei hier nur die folgende       erwähnt       
EMI0014.0001     
    In Betracht zu     ziehen    :sind auch solche Farbstoffe,  in denen zwei gleiche oder verschiedene     Farbstoffreste    an  einen     aromatiscr:en        Carbocyclus,    der ein reaktives Halogenatom  trägt, gebunden sind.  



  Die     erfindungsgemäss    verwendbaren Farbstoffe  können nach     vielfältigen        präparativen    Prinzipien aufgebaut  werden. Die in Betracht kommenden     Darstellungsmethoden    sind  grundsätzlich bekannt.

   So lassen sich beispielsweise     Azofarb-          stoffe,    in denen das     reaktive        Halo,';enatom    kerngebunden,     d.h.     also Bestandteil des     Farbstoffgrundvoleküls    selbst ist,  derart aufbauen,     dass        eüan        Diazokomponenten,    die einen aroma  tischen Ring mit einem     @iktiv@:

  n        Halogenatom    enthalten oder  darstellen, in geeigneter Weise mit     kupplungskomponenten    ver  einigt, wobei weitere     Umwandlungsredktionen,        beispielsweise     nachfolgende     Diazotierunri    und     erneute        Kupplung,    Metallkomplex  bildung,     Umsetzung    von freien     Aminogruppen    mit     acylierenden     Mitteln uni dergleichen,     arigescrilossen    werden können.

   In  gleicher Weise lassen sich     Diazokomponenten    mit solchen           Kupplungskomponenten    vereinigen, die einen aromatischen  Ring mit aktivierten Halogenatomen     darstellen    oder ent  halten. Natürlich können auch beide Ausgangskomponenten  aktiviertes Halogen an einem aromatischen Ring aufweisen.

    Einige Beispiele von für den Aufbau von     Azofarbstoffen          geeigneten        Diazo-    und Kupplungskomponenten mit reaktivem  Halogen seien im folgenden     ausgeführt     
EMI0015.0007     
    (A =das Halogen aktivierende Gruppe  n = 0, 1 oder 2  m = 0, 1 oder 2       m+n        =    1)  
EMI0015.0010     
    
EMI0016.0001     
    
EMI0017.0001     
    
EMI0018.0001     
    Die     vorgenannten        Arylaminoverbindungen    können eben  falls für die Herstellung von     Azomethinfarbstoffen    ver  wendet werden,

   wenn man diese mit aromatischen oder       heterocyclischen    Aldehyden kondensiert.           Anstatt    die     Azofarbstoffe    in Substanz herzustellen,  lässt sich die     Kupplung    der     Ausgangskomponenten    nach den       eingangs        erwähnten        Verfahren    auch auf den     Hydroxylgruppen     enthaltenden Materialien, insbesondere auf Textilien<B>aus</B>  nativer und regenerierter     Cellulose    verwirklichen,

   indem       man    eine der Ausgangskomponenten mit reaktivem Halogen zu  nächst auf der Faser fixiert und     anschliessend    mit einer  beliebigen anderen     ssiazo-    bzw. Kupplungskomponente zum       Azofarbstoff    entwickelt.  



  In der Reihe der     Anthrachinon-,        Indigo-"Phthalocyanin-          .und        Stilbenfarbstoffe    sowie bei Farbstoffen mit     höherkonden-          sierten    C     arbo-    oder     Hetero-Ringsystemen    wird man aus     Gründen     der     präparativen    Einfachheit im allgemeinen vorziehen, den  
EMI0019.0024     
  
    reaktive)

  r <SEP> Halogen <SEP> enthaltenden <SEP> aromatischen <SEP> C <SEP> arbocyclus       in die bereits vorgebildeten Farbstoffe     einzuführen.    In  vielen Fällen ist dieses Verfahren auch bei     Azofarbstoffen     vorteilhaft.     Klan    kann zu diesem Zweck auf folgende Weise  vorgehen  1.

   Umsetzung eines eine primäre oder sekundäre     Amino-          gruppe    enthaltenden     Farbstoffes    mit einem aromatischen       Carbocyclus,    der neben dem aktiven Halogen eine mit der       Aminogruppe    des Farbstoffes umsetzbare funktionelle Gruppe,  <B>wie</B> eine     Arylurethan-,        Halogentriazinyl.amino-,    Halogen  pyrimidinylaminogruppe oder ein weiteres bewegliches  Halogenatom enthält.

        2.     Umsetzung    von     Farbstoffsäurehalogeniden,    wie       Sulfonsäurechloriden,        Carbonsäurechloriden,        Sulfofluoriden,     und dergleichen, mit einem eine primäre oder sekundäre     Amino-          gruppe    enthaltenden aromatischen     Carbocyclus,    der zusätz  lich ein aktiviertes Halogenatom     aufweist.     



  <B>3.</B> Umsetzung von     Farbstoffen,    die kern- oder extern  gebunden ein reaktives Halogenatom enthalten,     z.B.        Chlor-          methylphthalocyaninfarbstaffe    oder     chlortriazinylamino-          bzw.        chlorpyrimidinylaminogruppenhaltige    Farbstoffe, mit  einer aromatischen     Verbindung,    die neben dem reaktiven  Halogenatom eine primäre oder sekundäre     Aminogruppe    auf  weist.  



       °.        Verknüpfung    von Farbstoffen, die primäre oder se  kundäre     Aminogruppen        enthalten,    und primäre oder sekundäre       Aminogruppen    enthaltenden     aromatiochen    C     arbocyclen,    die  zusätzlich ein reaktives Haugen aufweisen, mit bi- oder  polyfunktionellen     Acylierungs;

   itteln,    wie     Cyanurchlorid,          Di-,        Tri-    oder     Tetrahalogenpyrimidin,        Terephthalsäuredi-          ehlorid,        Maleins;iuredichlorid,        Fumarsäuredichlorid    und  dergleichen.  



  Die geschilderten     präparativen    Methoden können  durch eine Reihe weiterer     bekannter    Herstellungsverfahren  ergänzt werden.  



  Zur     Einführung    der     Reaktivgruppe    in Anthrachinon-      Farbstoffe     setztman    beispielsweise     sulfochlorid-    oder       carbonsäurechloridgruppenhaltige        Phenylaminoanthrachinone     mit     aminogruppenhaltigen    aromatischen     Carbocyclen,    die  zusätzlich ein aktives Halogenatom tragen, unter Ausbil  dung der entsprechenden     Sulfonamid-    bzw.     Carbonamidgruppen     um. In gleicher Weise sind     Umwandlungs-    und Kondensations  produkte der     Anthrachinonreihe    einzusetzen.

   Als Beispiele  sind die folgenden Farbstoffe zu erwähnen  
EMI0021.0011     
    
EMI0022.0001     
  
EMI0022.0002     
  
    Durch <SEP> Urnetzen <SEP> von <SEP> Bromamin:;@lure <SEP> (
<tb>  anthrachlnon-2-sul.fon:#;jure) <SEP> mit <SEP> ent:precherid@@ <SEP> Ami.n  komponenten <SEP> erhält <SEP> m.in <SEP> z.B. <SEP> h'arb:toffa <SEP> des <SEP> folgunden <SEP> Typs:

         
EMI0023.0001     
    In der Reihe der     Phthalocyaninfarbstoffe    lassen sich       Chlormethylphthalocyanine    oder     Phthaloeyaninsulfochlorid-          sulfonsäuren    mit geeigneten     aminogruppenhaltigen    aromati  schen Verbindungen, die reaktives Halogen tragen, umsetzen  und gegebenenfalls     nachsulfieren.    Man erhält dabei     u.a.     folgende Farbstoffe  
EMI0023.0009     
    In den     vorangegangenen    Formeln findet sich das  aktivierte Halogenatom stets in einem     Phenylkern.    Das  aromatische Ringsystem ist aber nicht hierauf beschränkt,

    vielmehr kann man auch bi- und     polycyclische    Verbindungen           z.B.    solche der Naphthalin- und     Anthracenreihe,    sowie  solche aromatischen Ringsysteme einsetzen, die     hetero-          cyclische    Ringe     ankondensiert    enthalten.  



  Je nach     Anzahl    der für die Umsetzungsreaktionen in  Betracht kommenden reaktionsfähigen     Gruppierungen    im       Farbstoffrest    oder in den     Farbstoffvorprodukten    lassen  sich eine oder mehrere aromatische     Reste    mit aktivem  Halogen     einführen.    In den meisten Fällen wird die Zahl  solcher Reste 4 nicht überschreiten. Jedoch sind auch  Farbstoffe, insbesondere solche     höhermolekularer    Struktur  mit mehr als 4,     z.B.    bis zu 8 der in Frage kommenden reak  tiven Reste zu synthetisieren.

   Die     Farbstoffe    sind im  Hinblick auf den beabsichtigten Verwendungszweck be  vorzugt in Wasser     lUalich.    Die     Farbstoffe    können im  übrigen übliche     Substituenten    enthalten, wie     Sulfonsäure-,          Carbonsäure-,        Sulfonsäureester-,        Carbonsäureester-,    ge  gebenenfalls substituierte Sulfonamid-,     Carbonamid-,          Sulfon-,        Alkylamino-,        Aralkylamino-,        Arylamino-,

          Acyl-          aminogruppen,        Disulfimid-,        Nitro-,    Cyan-, Halogen-,       Hydroxy-,    gegebenenfalls     wei_tersubstitu.ierte        Alkyl-          und        Alkoxygruppen,        Azogruppierungen    und dergleichen.    
EMI0025.0001     
    werden in 200 ml Wasser gelöst. Nach Eingabe von 10 g  Baumwollstrang wird die     Temperatur    innerhalb einer     Stunde     auf     800C    gesteigert.

   Man gibt 30 g Natriumsulfat     und@3    g  Soda zu und färbt eine Stunde bei     800C.    Nach dem Spülen  und kochenden Seifen (20 Minuten) erhält man eine orange  Färbung von ausgezeichneten     Nassechtheiten.     



  Der in diesem Beispiel verwendete Farbstoff kann     auf     folgendem Wege hergestellt werden:  Zu einer Suspension von 35 Teilen     4,4'-Difluor-3,3'-          dinitrodiphenylsulfon    in 200 Teilen Aceton tropft man bei       500C    innerhalb von 4 Stunden gleichzeitig die     Lösungen    von  19 Teilen     2,4-Diaminobenzolsulfonsäure    (1) in 50 Teilen  Wasser und 25 Teile     Triäthylamin    in 25 Teilen Aceton ein,  wobei man eine klare dunkelgefärbte Lösung erhält,

   die  man noch eine Stunde bei     500C        nachrührt.    Nach dem Ab  kühlen trägt man die Lösung unter     Eiskühlung    in 1000 Teile           20%ige    Schwefelsäure aus; hierbei fällt das Kondensations  produkt der wahrscheinlichen Formel  
EMI0026.0002     
    aus; es wird mit Eiswasser gewaschen und bei 40o C im  Vakuum     getrocknet.     



  5,2 Teile dieses Produktes werden     rnit    20 Teilen  Wasser und 5 Teilen     2n-Natri@imcarbonatlösung    gelöst,  7 Teile     10%ige        Natriurani.tz#itlösung        zugesetzt    und das  Gemisch bei     00C    in 50 Teile 0,5 n     Schwefelsäure    einge  topft; man     rührt    eine Stunde unter Eiskühlung und fil  triert die ausgefallene     D:iazoverbind-ung    ab.

   Sie wird  in der üblichen Weise mit 2,5 feilen     ss-Naphthol-6-sulfon-          säure    (Na) in     alkalischem    Medium gekuppelt und der ent  standene Farbstoff anschliessend isoliert.  



  Nach dem Färbeverfahren dieses Beispiels erhält man  auf nativer und regenerierter     Cellulose    auch mit den  folgenden Farbstoffen nassechte     Färbungen    in den ange  gebenen Farbtönen. Je nach Löslichkeit des Farbstoffs  kann der Zusatz der Na     2s04-Menge    von 2-30 % variiert  werden.     Anstelle    von Na     2C03    können auch andere säure-    
EMI0027.0001     
  
    bindende <SEP> Mittel <SEP> wie <SEP> LiOH, <SEP> NaHC03, <SEP> KHCO3, <SEP> K2 <SEP> C03,
<tb>  Na <SEP> 3P04, <SEP> CH3COONa, <SEP> <B>CH</B> <SEP> 3COOK <SEP> eingesetzt <SEP> werden.

       
EMI0027.0002     
         Beispiel   <U>2</U>  Eine     Druckpaste,    die 1     g    des     Farbstoffs     
EMI0027.0007     
    
EMI0028.0001     
  
    ferner <SEP> 5 <SEP> g <SEP> Caprolactam, <SEP> 1 <SEP> g <SEP> Soda, <SEP> 13 <SEP> g <SEP> Wasser <SEP> und <SEP> 30 <SEP> g
<tb>  Alginatverdickung <SEP> (120/100) <SEP> enthält, <SEP> wird <SEP> auf <SEP> Baumwolle
<tb>  gedruckt <SEP> und <SEP> 10 <SEP> rlinuten <SEP> bei <SEP> 1400C <SEP> kondensiert. <SEP> Nach <SEP> ko  chendem <SEP> Seifen <SEP> erhält <SEP> man <SEP> einun <SEP> türkisfarbenen <SEP> Druck
<tb>  von <SEP> sehr <SEP> guten <SEP> Nassechtheiten.
<tb>  



  In <SEP> "1e <SEP> c <SEP> her <SEP> Weise <SEP> können <SEP> die <SEP> unten <SEP> angegebenen
<tb>  Farbstoffe <SEP> auf <SEP> HaumwolLe <SEP> oder <SEP> Zellwolle <SEP> geuruckt <SEP> werden,
<tb>  wobei <SEP> die <SEP> angegebenen <SEP> H\arbtörie <SEP> rnit <SEP> sehr <SEP> guten <SEP> Nassecht  heitseigenGchaften <SEP> erzielt <SEP> werden     
EMI0028.0002     
  
    Ylbiazo-'3-n <SEP> i <SEP> tro-4- <SEP> @ <SEP> 1 <SEP> uorben@:.:>1 <SEP> <B>-<U>--a</U></B>
<tb>  1-Henzoylamino-b-hydroxynar,htrta_l.in- <SEP> Korinth
<tb>  3 <SEP> , <SEP> 6-d <SEP> isult'onsäure
<tb>  1-Diazo-3-nitro-4-Fluorberizo.t
<tb>  1-Oaynaptithalin-4-sul <SEP> f:)nsäure <SEP> t?rr3un
<tb>  1-( <SEP> 2' <SEP> -pi@:

  thyl-3' <SEP> -3ruino-5' <SEP> -suLi'o- <SEP> selb
<tb>  phenyl)-3-methyl-'2#-Nyrazolon     
EMI0028.0003     
    
EMI0029.0001     
    werden in 200 ml Wasser gelöst.     Mari    geht mit 10 g     Baum-          wollstrang    ein und steigert die Temperatur innerhalb einer       Stunde    auf 100o     C.    Nach Zugabe von 25 g Kochsalz und 10 g  Soda wird eine Stunde bei 80o     C    gefärbt.

   Nach dem     Spülen     und dem kochenden Seilen (20 Minuten) erhält man eine       korinthfarbene    Färbung von ausgezeichneten     Nassechtheiten.     
EMI0029.0011     
      5 g C     aptolactam,    1 g     NaOH-Lauge    (38o     Bg),    13 g Wasser und  30 g     Alginatverdickung    (120/100), wird auf     Baumwolle    ge  druckt und 10 Minuten bei 140o C kondensiert. Nach dem  kochenden Seifen erhält man einen waschechten     grünstichig     blauen Druck.  



  In gleicher Weise lassen sich     cdie    folgenden Farb  stoffe auf Baumwolle in den angegebenen Farbtönen auf  bringen:  
EMI0030.0008     
  
EMI0030.0009     
  
    Der <SEP> in <SEP> diesem <SEP> Beispiel. <SEP> verwendete <SEP> farbstoft' <SEP> kann <SEP> folgen  dermassen <SEP> hergestellt <SEP> werden
<tb>  Zu <SEP> einem <SEP> Gemisch <SEP> von <SEP> 2 <SEP> ,g <SEP> 1-Amino-4-(p-amino  ani.lino)-anthractiinon-2-sulfonsizure, <SEP> 20 <SEP> g <SEP> Wasser <SEP> und <SEP> 5 <SEP> g
<tb>  Sodalösung <SEP> 10%ig <SEP> tropft <SEP> man <SEP> t)e <SEP> i. <SEP> 750C <SEP> <B>1,7</B> <SEP> g <SEP> 4-Fluor-3-nitro  phenylamino-pheriylurethan, <SEP> in <SEP> <B>6</B> <SEP> g <SEP> Aceton <SEP> gelöst, <SEP> zu <SEP> und         hält die Temperatur 5 Stunden.

   Der entstandene     Farbstoff     wird kalt abgesaugt und mit Wasser ausgewaschen.  



  <U>Beispiel 5</U>  Eine     Druckpaste,    die 1 g des     Farbstoffs    aus       diazotiertem        1-Amino-3-nitro-4-f        luorbenzol        und        1-Amino-          8-oxynaphthalin-2,4-disulfonsäure,    5 g Harnstoff, 1 g  Soda, 13 g Wasser     und    30 g     Alginatverdickung    (120/100)  enthält, Wird auf     Baumwolle        gedruckt        und    10 Minuten ge  dämpft.

   Nach dem kochenden Seifen erhält man einen       korinthfarbenen    Druck von sehr     guten        Nassechtheiten.     



  <U>Beispiel 6</U>  100 g Baumwollstoff werden mit der     Lösung    von  15 g Farbstoff der Formel  
EMI0031.0019     
      in 500 ml Wasser     imprägniert;        anschliessend    wird     abge-          press        t,    bis die     Gewichtszunahme    des Gewebes nur noch     100%     beträgt. Das bei 90-100 C getrocknete Gewebe wird     an-          schliessend    mit einer Lösung von 300 g/1 Kochsalz und  20     m1/1    Natronlauge (38o     Bi)    imprägniert und wie vorher       abgeprdsst    und getrocknet.

   Zur     Fixierung    des Farbstoffs  wird das Gewebe 10 Minuten auf     140 C    erhitzt; danach  wird gespült und kochend geseift. Das Gewebe ist     dann     in einem     grünstichigpn    Gelb sehr     nassecht    gefärbt.  



  In     gleicner    Weise     können    die     aus    der     folgenden     Tabelle     ersichtlichen        Farbstoffe    auf     Baumwolle    und  regenerierte     Cellulose    in den unten angegebenen Farb  tönen     geklotzt    werden.     Die    erhaltenen     Färbungen        zeichnen     sich ebenfalls durch sehr     gute        Nasoechtneiten    aus.

    
EMI0032.0032     
    
EMI0033.0001     
    
EMI0034.0001     
  
EMI0034.0002     
  
    <U>Beispiel <SEP> 7</U>
<tb>  Man <SEP> löst <SEP> 36,5 <SEP> Teile <SEP> 4-Fluor-4'-chlor-3,3 <SEP>   dinitro-dipheny_Lsulfon <SEP> in <SEP> 200 <SEP> Teilen <SEP> Aceton <SEP> und <SEP> setzt
<tb>  eine <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> <B>1.9</B> <SEP> \.feilen <SEP> 2,4-Diaminobenzols@@l.Consäure  (1) <SEP> in <SEP> einem <SEP> Gemisch <SEP> von <SEP> \!) <SEP> Teilen <SEP> f,-i:3ser <SEP> und <SEP> 25 <SEP> Teilen
<tb>  Triäthylamin <SEP> zu. <SEP> Das <SEP> Reaktionsgemisch <SEP> wird <SEP> 6 <SEP> Stunden
<tb>  unter <SEP> Rückfluss <SEP> zum <SEP> Sieden <SEP> erhitzt <SEP> und, <SEP> nachdem <SEP> es <SEP> abge  kühlt <SEP> ist, <SEP> in <SEP> 500 <SEP> ':'eile <SEP> 10@@o.ige <SEP> S(aiwete.L:

  3äur-e <SEP> eingetragen.
<tb>  Das <SEP> hierbei <SEP> ausfallende <SEP> heaktionspr"),iukt <SEP> aer <SEP> wahrschein  lichen <SEP> Formel     
EMI0034.0003     
  
EMI0034.0004     
  
    wird <SEP> abgesaugt, <SEP> mit <SEP> .Eiswasser <SEP> gewasc;nen <SEP> urrd <SEP> --etrocknet.
<tb>  5 <SEP> Teile <SEP> dieses <SEP> Produktes <SEP> werden <SEP> in <SEP> Form <SEP> des
<tb>  Natriumsalzes <SEP> in <SEP> 2000 <SEP> Teilen <SEP> Wasser <SEP> gelöst. <SEP> In <SEP> diese
<tb>  Lösung <SEP> werden <SEP> 100 <SEP> Teile <SEP> eines <SEP> BaumwoLigewebes <SEP> einge  bracht <SEP> und <SEP> anschliessend <SEP> 300 <SEP> \feile <SEP> Kochsalz <SEP> und <SEP> 20 <SEP> Teile              Natriumcarbonat    zugesetzt und das Färbebad 40 Minuten  auf 90 -     950C    geheizt.

   Anschliessend wird     gespült    und  kochend geseift. Das Baumwollgewebe wird dann im Flotten  verhältnis 1:20 bei     00C        während    20 Minuten mit 3     g6          Natriumnitrit    und 7,5     %    Salzsäure, berechnet auf das  Warengewicht,     diazotiert,    gespült und     anschliessend     mit einer alkalischen     ss-Naphthol-Lösung    entwickelt.  <B>Man</B> erhält auf dem     Baumwollgewebe    eine sehr     nassechte          orangefarbene    Färbung.  



       Beispiel   <U>8</U>  18,1 Teile 4-Fluor-4'-chlor-3,3'-dinitro-diphenyl-  
EMI0035.0016     
  
    sulfon <SEP> und <SEP> 13 <SEP> Teile <SEP> 2-,iminonaphthol-(5)-sulfonsaures-       (7) Natrium werden in einer     Mischung    aus 100 Teilen     Di-          methylformamid,

      20 Teilen Wasser und 15 Teilen     Chinolin     gelöst und 8 Stunden auf 1000 C     erwärmt.    Anschliessend  
EMI0035.0022     
  
    wird <SEP> das <SEP> abgekühlte <SEP> Reaktionsgemisch <SEP> in <SEP> 600 <SEP> Teile            10%iger    Schwefelsäure ausgetragen und das     Reaktionsprodukt     der wahrscheinlichen Formel  
EMI0035.0025     
    
EMI0036.0001     
  
    durch <SEP> Absaugen <SEP> isoliert. <SEP> Die <SEP> weitere <SEP> Reinigung <SEP> kann <SEP> ge  wünachtenfalls <SEP> über <SEP> das <SEP> Natriumsalz <SEP> der <SEP> Verbindung <SEP> er  folgen.
<tb>  



  5 <SEP> Teile <SEP> dieses <SEP> Produktes <SEP> werden <SEP> in <SEP> Form <SEP> des <SEP> Natrium  Salzes <SEP> in <SEP> 2000 <SEP> Teilen <SEP> Wasser <SEP> gelöst. <SEP> In <SEP> diese <SEP> Lösung <SEP> werden
<tb>  100 <SEP> Teile <SEP> eines <SEP> Baumwollgewebes <SEP> eingebracht <SEP> und <SEP> anschlies  send <SEP> 300 <SEP> Teile <SEP> Kochsalz <SEP> und <SEP> 20 <SEP> Teile <SEP> Natriumcarbonat <SEP> zuge  setzt <SEP> und <SEP> das <SEP> Färbebad <SEP> 40 <SEP> Minuten <SEP> auf <SEP> 90-95o <SEP> C <SEP> erwärmt.
<tb>  Anschliessend <SEP> wird <SEP> gespil <SEP> t <SEP> und <SEP> koctrer:

  d <SEP> gesf,#i <SEP> ft. <SEP> Das <SEP> Baum  woll.gewebe <SEP> wird <SEP> in <SEP> einem <SEP> Äfrischen <SEP> Bad <SEP> mit <SEP> 2 <SEP> Q79 <SEP> eeines <SEP> Ge  wichtes <SEP> an <SEP> p-Nitrobenzoldiazoniumaalz <SEP> versetzt <SEP> und <SEP> während
<tb>  20 <SEP> Minuten <SEP> durch <SEP> Behandeln <SEP> i <SEP> n <SEP> vier <SEP> Kälte <SEP> die <SEP> Kuf)gli,inp; <SEP> be  <B>wirkt,</B> <SEP> wobei <SEP> zur <SEP> Beschleunigung <SEP> der <SEP> Kuppl-ariK <SEP> noch <SEP> a
<tb>  Natriumcarbonat <SEP> zugesetzt <SEP> wird. <SEP> Das <SEP> Gewebe <SEP> Ist <SEP> dann <SEP> in
<tb>  einem <SEP> nassechten <SEP> braunstichigen <SEP> Orange <SEP> gefärbt.
<tb>  



  Verwendet <SEP> man <SEP> statt <SEP> des <SEP> p-Nitro- <SEP> das <SEP> o-Nitro  benzol-diazoniumsalz, <SEP> so <SEP> wird <SEP> das <SEP> Gewebe <SEP> in <SEP> einem <SEP> rot  stichigen <SEP> Orange, <SEP> bei <SEP> der <SEP> Verwenaung <SEP> des <SEP> Diazoniumsalzes
<tb>  von <SEP> 5-(N-Acetylamino)-2-am.inubenzol-sulfons::.ure-(1)
<tb>  in <SEP> einem <SEP> gedeckten <SEP> Scharlach <SEP> und <SEP> von <SEP> Ani.l.in-sulfonsäure  (2) <SEP> in <SEP> einem <SEP> gelbsticnigen <SEP> Orange <SEP> nassecht <SEP> gefärbt.

           <U>Beispiel 9</U>       Auf    ein     Baumwollgewebe    werden 5 Teile einer  Kupplungskomponente der Formel  
EMI0037.0003     
    analog den     Angaben    des Beispieles 8 fixiert und das Ge  <B>webe</B> mit dem     Diazoniums        alz    von     p-Nitrobenzol    nachbehandelt.  <B>Man</B> erhält ein nassechtes blaustichiges     Bordo;    mit dem       Diazoniumsalz    der     Anilin-sulfonsäure-(2)    erhält man ein  nassechtes     rotatichiges        Bordo.  

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r u c h Verfahren zum Färben und Bedrucken von hydroxyl- gruppenhaltigem Textilmaterial, inbesondere von Textil material aus nativer und regenerierter Cellulose, dadurch gekennzeichnet, dass man auf dieses Material solche Farb- stoffe oder Farbstoffvorprodukte aufbringt, die mindestens einmal ein reaktionsfähiges Halogenatom in einem aroma tischen Ring aufweisen,
    mit Ausnai=e der im Patentan spruch des Patentes 368.471 definierten Farbstoife, die Farbstoffe bzw. Farbstoffvorprodukte in Gegenwart säure bindender Mittel unter Ausbildung einer Aryläthergruppie- rung mit den Hydroxylgruppen enthaltenden Materialien fixiert, und im Falle der Verwencung von Parbstoffvor- produkten diese zu Farbstoffen abwandelt.
    U n t e r a n s p r ü c h e 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man bei erhöhter Temperatur arbeitet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man Wasserlösliche, vorzugsweise Sulfon- säure- <B>bzw.</B> C arbonsäuregruppen enthaltende Farbstoffe oder Parbstoffvorprodukte verwendet. .
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn- zeichiet, dass man das zu behandelnde Material zu nächst mit einem säurebindenden Mitgel, bevorzugt mit einen Alkali, behandelt und anschliessend die Farbstoffe bzw Parbstoffvorprodukte aufbringt und fixiert.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn- ze.chnet, dass man Farbstoffe bzw. Farbstoffvorprodukte da' gekennzeichneten Art gemeinsam mit einem säurebinden- can Mittel auf das zu behandelnde Material aufbringt und :ixiert. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass man zunächst die Farbstoffe bzw. Farb- stoffvorprodukte auf das zu behandelnde Material auf bringt und anschliessend mit einem säurebindenden Mit tel behandelt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man Farbstoffe bzw. Farbstoffvorprodukte verwendet, die ein durch o- und/oder p-ständige Nitro-, Sulfon- und/oder Ammoniumgruppen aktiviertes Fluor-, Chlor- oder Bromatom enthalten.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man als s@.iurebindende Mittel Alkalien, Alkalicarbonate, Alkalibicarbonat,e bzw. Alkali phosphate verwenaet.
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