CH288656A - Zur Aufnahme eines Verkaufsautomaten ausgebildetes Schaufenster. - Google Patents
Zur Aufnahme eines Verkaufsautomaten ausgebildetes Schaufenster.Info
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Description
Zur Aufnahme eines Verkaufsautomaten ausgebildetes Schaufenster. Gegenstand der vorliegenden Erfindiuig ist ein zur Aufnahme eines Verkaufsautoma ten ausgebildetes Schaufenster.
Bisher bekannte Ausführungen dieser Art haben den Naehteil, dass unter der untern Rahmenleiste des Schaufensters ein beson derer Metallunterbau vorgesehen sein muss, der zur Aufnahme der Grundplatte mit den Ausgabevorrichtungen, z. B. Schubladen, so wie zur Aufnahme von meist seitlich rechts und links angeordneten Geldrüekgabeschalen des Verkaufsautomaten dient. Diese Ausfüh rung besitzt den weiteren Nachteil, dass für jedes Schaufenster nach Mass ein besonderer Metallunterbau anzufertigen ist, der überdies in der Höhe viel Raum beansprucht.
Demgegenüber ist das erfindungsgemässe Schaufenster dadurch gekennzeichnet, dass die untere Begrenzung des Fensterrahmens durch zwei parallel und im Abstand über einander angeordnete Leisten gebildet ist, wo bei der zwischen diesen Leisten belassene Zwi- sehenraum zur Aufnahme der Ausgabevorrich tung des Verkaufsautomaten ausgebildet ist.
Zufolge dieser Ausbildung ist es möglich, die Ausgabevorrichtung eines gehäuselosen Verkaufsautomaten direkt im Rahmen selbst unterhalb der Fensterscheibe unterzubringen, wobei die übrigen Automatenteile, wie Grund platte, Münzprüfer, Geldrückgabeschalen und dergleichen, an der Rückseite des Rahmens an geordnet oder iri die- zum Beispiel Rechteck profil aufweisenden Seitenleisten des Rahmens eingebaut sein können, während nur die Wa renschächte des Automaten hinter der Fen sterscheibe sichtbar angeordnet sein können.
Die beiliegende Zeichnung zeigt beispiels weise Ausführungsformen des Erfindungs gegenstandes.
F ig.1 zeigt in Ansicht ein erstes Beispiel mit eingebautem Automaten.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II in Fig.1.
Fig.3 zeigt in grösserem Massstab einen Vertikalschnitt durch einen Teil des Seiten rahmens gemäss Fig. 1.
Fig. 4 und 5 sind Teilansichten des Schau fensters gemäss Fig.1 mit durch Blindplat- ten abgedeckten Rahmenöffnungen.
Fig. 6 ist eine Ansicht eines zweiten Bei spiels, und Fig. 7 ist in grösserem Massstab ein Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 6.
Die in der Zeichnung dargestellten, zur Aufnahme eines Verkaufsautomaten bestimm ten Schaufenster besitzen einen aus rechtecki gen Hohlprofilleisten gebildeten Rahmen 1, dessen -untere Begrenzung zwei parallel und im Abstand übereinander angeordnete Leisten 2, 3 bilden. In die Hohlprofilleisten la und 1b des Rahmens 1 ist in bekannter Weise eine Fensterscheibe 4 eingesetzt.
Wie aus den Fig.1 und 2 hervorgeht, ist beim ersten Beispiel in dem zwischen den Leisten 2 und 3 geschaffenen Zwischenraum die Ausgabevorrichtung eines Verkaufsautoma- ten, in diesem Fall sind es .einzeln betätig- bare Schubladen 5 verschiedener Breite, an geordnet.
Gemäss Fg. 2 sind die Schubladen 5 auf einer Grundplatte 6 geführt, die nach aussen durch die untere Leiste 3 -verdeckt -ist, an der sie anliegt. Anstatt wie üblich, in einem besonderen Unterbau, sind die Münzeinwurf- und -ausgabeöffnungen 7 und 8 beim be schriebenen Schaufenster in den Seitenrah- menleisten la vorgesehen. Eine beispielsweise Ausführungsform einer Münzeinwurfstelle ist in Fig. 3 im Schnitt dargestellt.
In die durch brochene Rahmenleiste la ist zwischen hin terer und vorderer Profilfläche ein Ein wurfgehäuse 9 mit Schlitz 10 eingesetzt, der in der Ebene der rückwärtigen Wand des Rahmenprofils liegt und in einen nicht näher dargestellten Münzprüfer 11 des an sich be kannten Verkaufsautomaten mündet. Durch Anbringen einer Lampe 12 in der hohlen Sei tenleiste la, deren Licht durch entsprechende Ausnehmungen uni Einwurfgehäuse 9 fällt, ist für genügende Beleuchtung der Einwurfstelle gesorgt.
Das Gehäuse 9 bildet ausserdem einen guten Schutz gegen gewaltsames Einschlagen von Münzen in den Schlitz 10, da es für den Durchtritt, z. B. einer Faust, zu klein ist.
Die Fig.4 und 5 zeigen Teile desselben Schaufensters, in -dem jedoch in diesem Fall kein Verkaufsautomat eingesetzt ist. Wie leicht einzusehen ist, kann nämlich der be schriebene Fensterrahmen auch ohne Auto maten verwendet werden, in welchem Fall die Durchtrittsöffnungen in den Seitenleisten des Rahmens durch Blindplatten 13, 14 und 15 verdeckt sind. Der freie Zwischenraum zwi schen den untern Leisten 2 und 3 ist beim Beispiel gemäss Fig.4 ebenfalls durch eine undurchsichtige Blindplatte 16 abgeschlossen.
Wie Fig. 5 zeigt, kann der genannte Zwi schenraum durch eine zum Beispiel licht durchlässige und von hinten beleuchtbare Re klametafel 17 abgeschlossen sein.
Da wie erwähnt der beschriebene Fenster rahmen auch als gewöhnlicher Rahmen ver wendbar ist; lässt sieh der Verkaufsautomat ohne Schwierigkeiten auch nachträglich noch einbauen. Alle seine Teile finden entweder im Rahmen selbst Platz oder werden an seine Rückseite anliegend eingebaut, wobei kein spe zielles Automatengehäuse mehr erforderlich ist.
Eine weitere Ausführungsform des Schau fensters zeigen die Fig. 6 und 7. Der Fenster rahmen ist im allgemeinen gleich ausgebildet wie beim vorangehend beschriebenen Beispiel, dagegen besitzt der Verkaufsautomat links und rechts eines Mittelabschnittes als Aus gabevorrichtung dienende Schubladen 18 glei cher Grösse. Im genannten Mittelabschnitt da gegen ist eine Einwurfklappe 19 vorgesehen, die einen zu einem Sammelbehälter 20 füh renden Kanal verschliesst. Diese Einwurfvor- richtumg dient im vorliegenden Fall zum Ein werfen von zu entwickelnden Filmen, wobei natürlich auch andere Verwendungsmöglich- keiten bestehen.
So kann die Vorrichtung bei spielsweise zum Einwerfen von zu reparieren den Brillen und Uhren oder von Bestellschei nen verwendet werden. Die beschriebene Ausbildung ermöglicht die Anbringung einer Einwurfvorrichtung auch bei solchen Geschäften, deren Strassen front durch das Schaufenster und eine Türe vollständig beansprucht wird, so dass kein Platz zum Anbringen der üblichen Einwurf- kästen vorhanden ist. Da ausserdem keine über die Hausfront vorragende Teile vorgese hen sind, ist ein Beschädigen der Einwurf vorrichtung praktisch unmöglich.
Wie leicht ersichtlich, kann auch dieser Fensterrahmen ohne Verkaufsautomaten ver wendet werden, in welchem Fall die nicht benötigten Rahmenöffnungen durch Blind platten mit oder ohne Reklametexte abge schlossen sein können.
Zufolge der genannten Ausbildung und Anordnung des Schaufensters braucht nur noch der Rahmen selbst der jeweiligen Fen sterbreite angepasst zu werden, während alle Teile des Verkaufsautomaten serienmässig her gestellt und in den Rahmen eingesetzt und an diesen angebaut werden können. Fensterrah men und Verkaufsautomat bilden somit un abhängig voneinander herstellbare Einheiten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zur Aufnahme eines Verkaufsautomaten ausgebildetes Schaufenster, dadurch gekenn zeichnet, dass die untere Begrenzung des Fen sterrahmens durch zwei parallel und im Ab stand übereinander angeordnete Leisten ge bildet ist, wobei der zwischen diesen Leisten belassene Zwischenraum zur Aufnahme der Ausgabevorrichtung des Verkaufsautomaten ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schaufenster nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die untere der bei den Leisten zur Abdeckung der Grundplatte des Automaten ausgebildet ist und dass die obere Rahmenleiste die Schaufensterscheibe trägt. 2. Schaufenster nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Teile des Verkaufsautomaten mit dem Schaufensterrahmen verbunden sind.3. Schaufenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Rahmen als hohles Vierkant profil ausgebildet ist, in dem die einzelnen Teile des Verkaufsautomaten vorgesehen sind. 4. Schaufenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3; dadurch gekenn- zeichnet, dass der Münzeinwurfschlitz in der Ebene der rückwärtigen Wand des Rahmen profils liegt. 5. Schaufenster nach Patentanspruch Lind Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Raum zwischen der hintern und vordern Profilfläche des Rahmens zur Anbringung eines Einwurfgehäuses für den Münzeinwurfschlitz ausgebildet ist. 6.Schaufenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Öffnungen Lind Durchbrüche des Rahmens, welche zur Zugänglichmachung der zur Bedienung erforderlichen Automaten teile dienen, durch Blindplatten verschliessbar sind. 7. Schaufenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Zwischenraum zwischen den zwei untern Leisten durch von rückwärts be leuchtete Reklameplatten abdeckbar ist. B.Schaufenster nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen den genannten Leisten zusätzlich zur Aufnahme einer an einen Sammelbehälter an geschlossenen Einwurfvorrichtung ausgebil det ist.
Applications Claiming Priority (2)
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Family Applications (1)
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1951
- 1951-02-26 CH CH288656D patent/CH288656A/de unknown
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