CH283902A - Schaltanordnung für mehrphasige Kontaktumformer mit Schaltdrosseln. - Google Patents

Schaltanordnung für mehrphasige Kontaktumformer mit Schaltdrosseln.

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CH283902A
CH283902A CH283902DA CH283902A CH 283902 A CH283902 A CH 283902A CH 283902D A CH283902D A CH 283902DA CH 283902 A CH283902 A CH 283902A
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CH
Switzerland
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switching
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voltage
reactors
phase contact
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/26Contact mechanisms of dynamic converters incorporating cam-operated contacts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)
  • Ac-Ac Conversion (AREA)

Description


  Schaltanordnung für mehrphasige Kontaktumformer mit Schaltdrosseln.    Es ist bereits bekannt, bei     niehrphasigen          Kontaktuinformern    in jeder Phase zum     Seho-          neu    der Kontakte beim Schaltvorgang eine  Schaltdrossel anzuordnen. Diese kann mit       einern    Hauptkern für den Ausschaltvorgang  und einem besonders vormagnetisierten     Ein-          sehaltkern    für den     Einsehaltvorgang    aus  gestattet sein. Insbesondere ist z.

   B. aus dem  Schweizer Patent     Nr.    246543 die     sogenannte          spannungnsgebundene        Vormagnetisierung    der       Sehaltdrossel    durch einen zwischen der eige  nen und der folgenden Phase     angesehlosse-          nen    Querstromkreis mit vorwiegend     Wirk-          leitwert    und Zusatzspannung bekannt. Sie  dient dazu, die Kontakte beim Ausschalten  weitgehend von der     Strombeanspriiehung        züi     entlasten.

   Der für die Erregung der Schalt  drossel erforderliche     Vormagnetisierungsstrom     braucht dabei nicht unbedingt von einer     o-e-          sonderten        Magnetisierungswicklung    übernom  men zu werden. Für die     Vormagnetisierung     der     Sehaltdrossel    kann vielmehr die Haupt  wicklung selbst     mitherangezogen    werden.  



  Wenn auch die bekannte spannungsgebun  dene     Vormagnetisierung    in     bezug    auf die     Ab-          gleiehung    der     Vormagnetisierung    grosse Vor  züge hat, so     lässt    es sieh nicht erreichen, sie  so zu bemessen,     dass    für alle Betriebszustände  eines Kontaktumformers ein kleiner Fehlstrom  (nicht kompensierter Reststrom über den  Kontakt) vollkommen vermieden -wird. Beim  Ausschalten der Kontakte wird dieser Strom  plötzlich unterbrochen. Dadurch entstehen im    Querzweig in sämtlichen     Induktivitäten    sowie  an seinem gesamten Wirkwiderstand Span  nungen, die sich an die sieh öffnenden Kon  takte legen.

   Es treten     hoehfrequente        Sehwin-          gungen        bzw.    Spannungsspitzen auf, die zwar  an sieh nicht energiereich genug sind, um die  Kontakte zu beschädigen, wohl aber die Luft  zu ionisieren vermögen, so     dass    sieh die kleine  Spannung an den sieh öffnenden Kontakten  über einen Lichtbogen entladen kann.  



  Demgegenüber geht die Erfindung von der  Aufgabe aus, zur Vermeidung eines     Kontakt-          abbrandes    die Spannungsspitzen unter den  Wert der     Zündspannung    herabzusetzen oder  sie überhaupt zu verhindern.  



  Erfindungsgemäss wird dazu die     Vor-          magnetisierung    von einem mit einem stabili  sierten     Sinusstrom    gespeisten     Vormagnetisie-          rungsstromkreis    und von einem vom Quer  stromkreis, der durch Verwendung eines       bifilaren        Querstromwiderstandes    und     bifilarer     Zuleitungen nach Möglichkeit induktionsfrei  aufgebaut ist, gemeinsam aufgebracht.  



  Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung an Hand der     Zeiehnungen    er  läutert.  



  In     Fig.   <B>1</B> sind<B>L7</B> und V zwei Phasen eines  Kontaktumformers mit den Kontakten 4     bzw.     <B>5</B> und mit<B>je</B> einer     Schaltdrossel   <B>3,</B> die einen       Aussehaltkern   <B>1</B> und einen Einschaltkern 2  enthält. Der     Aussehaltkern   <B>1</B> wird mit Hilfe  einer     Wieklung   <B>7</B> mit einem praktisch sinus-           förmigen    Strom vormagnetisiert.

   Die     Wiek-          lung   <B>8</B> ist eine Hilfswicklung, an die ein     soge-          ilannter        Streekkreis    zur Verbesserung der  Form der     Stromstuie    angeschlossen ist, der  aus der     Reiliensehaltung    eines Kondensators  mit einem     Ohmsehen    Widerstand besteht.

   Um  den bei     Vormagnetisierung    über die     #Vick-          lung   <B>7</B> mit dein     sinusförmigen    Strom in der  Phase<B>Z-</B> auftretenden Fehlstrom nach dem       Offnen    des Kontaktes 4 übernehmen zu kön  nen, wird ein Querzweig eingebaut, der die  Phase<B>F,</B> kontaktseitig mit der Phase V     trans-          formatorseitig,   <B>d.</B> h. also auf der     entgegen-          C          (resetzten    Seite der     Sehaltdrossel   <B>3,</B> über einen  Widerstand<B>6</B> verbindet.

   Durch     bifilare        Wiek-          lung    des Widerstandes<B>6</B> und seiner Zulei  tungen ist Sorge dafür getragen,     dass    der  Querstromkreis möglichst     induktivitätsarm    ist.  Eine Zusatzspannung wird dem Querzweig  nicht     auf-edrüel-,t.    Die Phase V und     beispiels-          weise    eine dritte Phase, die in der Zeichnung  nicht dargestellt, ist, sind in gleicher Weise  ausgestattet. wie die Phase<B>U</B> und daher ent  sprechend zu ergänzen.  



       Fig.    2 veranschaulicht den Verlauf des  spannungsgebundenen     Vormagnetisierungs-          strornes    (Querstromes)     i6    in Abhängigkeit von  der Zeit t. Er hat einen grundsätzlich     sinLis-          förmigen    Verlauf. Die grösste Abweichung  davon, nämlich eine Absenkung bis praktisch  Null, fällt mit der     Aussehaltstufe    zusammen.

    Innerhalb dieser hat die Kurve noch einen  kleinen Absatz, verursacht durch Übernahme  des     FehWromes    im     Öffnungsaugenbliek.    Die  ser ist aber dank der andern, oben     besehrie-          benen        Vormagnetisierung    so klein,     dass    er für  die Kontakte unschädlich ist.

   Die weniger ein-    schneidenden     Abweiehun-en    von der     Sinus-          form    sind teils durch     Einsehaltstufen,    teils  durch die     Kommutierung    benachbarter Pha  sen bedingt und im vorliegenden     Zusammen-          hange    nicht von Bedeutung.  



  Da beim öffnen des Kontaktes 4 der  etwaige Fehlstrom vom Querzweig vollständig  übernommen wird     (v.-11.        Fig.   <B>2),</B> erfährt der       .Nlagnetisierungsstrom    der<B>E,</B>     insehaltdrossel    2  keine Änderung, so     dass    im     Aussehaltaugeii-          blick    keine     unerwünsehten    Spannungsspitzen  e  hervorgerufen werden.

   Der Widerstand<B>6</B> soll  zur Vermeidung unnötiger Verluste einerseits  möglichst hoch, anderseits jedoch so     beniessen     sein,     dass    der an ihm vom übernommenen  Reststrom     hervorg-erufene    Spannungsabfall,  der     zu-leieh    auch die im     Aussehaltaugenbliek     sprunghaft am     Koiital-,t    entstehende Span  nung darstellt,<B>10</B> Volt nicht     übersehreitet.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Schaltanordnung für mehrphasige Koii- taktumformer mit einer Sehaltdrossel in jeder Phase und mit spannungsgebundener Vor- inagnetisierung dieser Sehaltdrossel, dadurch gekennzeiehnet,
    dass die Vormagnetisierung der Sehaltdrossel von einem mit einem stabi lisierten Sinusstrom gespeisten Vormagneti- sierungskreis und von einem Querstromkreis, der durch Verwendung eines bifilaren Wider standes und bifilarer Zuleitun-gen nach 31.8g- lichkeit induktionsfrei auf--ebauit ist, gemein sam aufgebracht wird.
CH283902D 1948-10-01 1950-08-15 Schaltanordnung für mehrphasige Kontaktumformer mit Schaltdrosseln. CH283902A (de)

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