CH282977A - Verfahren und Einrichtung zum Kühlen der Zuschlagstoffe und des Zementes beim Herstellen von Beton. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Kühlen der Zuschlagstoffe und des Zementes beim Herstellen von Beton.

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CH282977A
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Volkart Georg Reinhart
Reinhart Peter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C7/00Controlling the operation of apparatus for producing mixtures of clay or cement with other substances; Supplying or proportioning the ingredients for mixing clay or cement with other substances; Discharging the mixture
    • B28C7/0007Pretreatment of the ingredients, e.g. by heating, sorting, grading, drying, disintegrating; Preventing generation of dust
    • B28C7/0023Pretreatment of the ingredients, e.g. by heating, sorting, grading, drying, disintegrating; Preventing generation of dust by heating or cooling
    • B28C7/0038Cooling, e.g. using ice

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zum Kühlen der Zuschlagstoffe und des Zementes  beim Herstellen von Beton.    Beim Bau von Betonstaudämmen, in wel  chen rasch     brosse    Mengen von Beton einge  bracht werden, bildet das Abführen der wäh  rend des     Abbindens    des     Betons    freigesetzten  Wärme ein sehr schwieriges Problem.  



  Man hat. versucht, dieses Problem durch  Einbau eines weitläufigen     Röhrensystems    in  den Damm zu lösen, durch welches beim Ein  bringen des Betons Kühlsole und nachfol  gend zum Abführen der Bindungswärme  Kühlwasser zirkuliert. Solche Kühleinrichtun  gen und die dazu benötigten Kühlanlagen sind  natürlich sehr teuer     und        empfindlich    im Be  trieb.

   Anderseits ist schon versucht worden,  wenigstens den einzubringenden Beton wäh  rend seiner     Herstellung    dadurch abzukühlen,  dass den Zuschlagstoffen unmittelbar vor dem  Mischen     Eisstüekchen    beigefügt. werden, wobei  das     Anmaehwasser    für den Beton entspre  chend reduziert wird.     3littels    dieses Verfah  rens gelang es, den Beton nach Verlassen des       Mischers    auf etwa     2-1     C abzukühlen, was aber  unzureichend ist..  



  Es ist auch versucht worden, die groben  Zuschlagstoffe, das heisst die Steine, mittels  Kaltluft abzukühlen, wozu aber wiederum eine  grosse Kühlanlage erforderlich ist. Die Küh  lung des Betons im fertigen Damm, das heisst  das Abführen der     Abbindewärme    und der  während .fahren freigesetzten     Erhärtungs-          wärme,    die zusammen als chemische Wärme  bezeichnet werden, ist also zufolge der ausser-    ordentlich hohen Kosten fallengelassen wor  den, und das hier zur Behandlung stehende  Problem beschränkt sich auf das Kühlen der       Zusehlagstoffe    vor oder während des     Mi-          sehens.    Um aber die Mischung -während des       Mischens    z.

   B. mittels Eis genügend zu kühlen,  ist. z. B. für eine Mischung aus 6 kg Steinen,  3 kg Sand, 1 kg Zement und<B>l</B>     i#,    Wasser  1 kg Eis notwendig, wodurch aber der Beton  zu dünnflüssig wird.  



  Es bleibt also nur noch ein Weg zur Lö  sung des Problems, nämlich die Zuschlag  stoffe, den Zement und das Mischwasser weit  gehend zu kühlen. Das Kühlen der Steine und  des     Misehwassers    ist     verhältnismässig        einfach,     aber schwieriger ist das Kühlen des Zementes  und des Sandes.  



  Beim erfindungsgemässen Verfahren zum  Kühlen der Zuschlagstoffe und des Zementes  werden die Steine mittels Wasser, der Sand  mit Luft und der Zement mit getrockneter  Luft gekühlt. Das nötigenfalls künstlich ge  kühlte Wasser wird zum Bespritzen und Küh  len der mittels eines Förderbandes in einen  ersten isolierten Tunnel eingefahrenen Steine  verwendet, und die durch diesen Tunnel strö  mende Luft wird einerseits in einen zweiten  isolierten Tunnel gepumpt zum Kühlen des  mittels eines Förderbandes in diesen Tunnel  eingefahrenen Sandes, und anderseits mittels  einer Pumpe durch einen Lufttrockner in  einen dritten isolierten Tunnel gedrückt zum      Kühlen des in diesen dritten Tunnel eingefah  renen Zementes.  



  Falls erforderlich, wird die von den Luft  pumpen geförderte Kühlluft vorteilhaft vor  ihrem Eintritt in die isolierten Tunnels durch  eine Kälteanlage gekühlt.  



  Die ebenfalls zur Erfindung gehörende  Einrichtung zum Ausüben des Verfahrens be  steht darin, dass je ein isolierter Tunnel zum  Fördern von Steinen, Sand und Zement. in  den Betonmischer mittels Transportbänder  vorgesehen ist und dass eine Leitung zum Ein  führen und Verspritzen von Kaltwasser in  den     Steinfördertunnel    vorgesehen ist, nebst  Pumpen und Leitungen, um Luft von aussen  durch diesen Tunnel anzusaugen und einen  Teil dieser Luft in und durch den Sand- und  den andern Teil in und durch den     Zement-          fördertunnel    zu drücken, wobei in der Luft  leitung     zum        Zementfördertunnel    ein Luft  trockner vorgesehen ist.  



  Der Erfindungsgegenstand wird im folgen  den mit Hilfe der beiliegenden schematischen  Zeichnung eines Ausführungsbeispiels der Ein  richtung zum Ausüben des Verfahrens bei  spielsweise näher     erläutert.     



  Die     Betonmischeinrichtung    ist, wie gezeigt,  von sternförmiger Anordnung, könnte aber  auch anders angeordnet sein. Mit 1 bis 3 sind  drei isolierte Tunnel für die Zuführung von  Steinen, Zement und Sand bezeichnet. Die  Steine werden durch einen     Einfülltrichter        1a     auf ein mittels des Getriebes 1c langsam an  getriebenes, kontinuierlich arbeitendes Trans  portband     1b    oder dergleichen abgegeben und  dem nicht gezeichneten, zentral angeordneten  Betonmischer zugeführt, der vorzugsweise kon  tinuierlich arbeitet und dessen Antrieb mit A  bezeichnet ist.

   Der Zement wird auf gleiche  Weise durch einen     Einfülltrichter        2a    auf ein  durch das Getriebe 2e langsam angetriebenes,  kontinuierlich arbeitendes Transportband 2b  abgegeben und dem Mischer zugeführt. Der  Sand wird durch den Speisetrichter     3a    auf  ein durch das Getriebe 3c langsam angetrie  benes, kontinuierlich arbeitendes Transport  band 3b geschüttet und von diesem dem Mi  scher zugeführt.

   In einer Röhre 4 wird Was-         ser    durch einen Kühler     J,    der über die Stüt  zen     5a    und 5b im Gegenstrom zum Wasser  mit einer Kühlsole     beschiekt    wird, in den       Verteilersprühkopf.        4a    geleitet, durch den es  auf die vorbeifahrenden Steine gespritzt wird.  Zufolge des     Verspritzens    des Kühlwassers  wird die im Tunnel 1 befindliche Luft be  feuchtet und gekühlt. Durch eine Leitung 7  und Pumpe P wird ein Teil der durch den  Tunnel 1 streichenden und somit. dort. abge  kühlten Luft in den Tunnel 3 gedrückt, wo sie  den Sand im Gegenstrom abkühlt.

   Ein an  derer Teil der durch den Tunnel 1 strömenden  Luft wird durch eine zweite Pumpe P in  einer Leitung 8 durch einen     Lufttroekner    T  in den Tunnel 2     gedrüekt,    wo sie im Gegen  strom den Zement kühlt.    Durch eine Leitung 6 wird der Kühlwas  serleitung 4 Mischwasser für den Beton  mischer über einen Hahn bzw. eine Dosier  vorrichtung     6a    abgezapft.  



  Zweckmässig sind im Tunnel 2, in der  Nähe des Trichters     2a,    wo die Kühlluft ins  Freie austritt, Filter für den vom Luftstrom  mitgenommenen Zement vorgesehen.  



       Vorteilhafterweise    wird die von den beiden  Pumpen P durch die Leitungen 7 und 8 ge  förderte     Luft    mittels einer nicht. gezeichneten  Kühlvorrichtung gekühlt, bevor sie in die  Tunnel 3 bzw. 2 eintritt. Diese Kühlvorrich  tung kann an eine besondere Kälteanlage oder  an die Leitung     5a,    das heisst an den Kühl  solekreislauf des Kühlers 5, angeschlossen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Kühlen der Zuschlag stoffe und des Zementes beim Herstellen von Beton, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einem ersten Förderband in einem isolierten Tunnel zum Mischer vorgetragenen Steine mittels Wasser bespritzt und gekühlt werden, gleichzeitig durch zwei Pumpen Luft durch diesen Tunnel gesaugt und dort abgekühlt wird, ein Teil dieser gekühlten Luft in und durch einen zweiten isolierten Tunnel ge drückt wird, in dem Sand auf einem zweiten Förderband zum Miseher vorgetragen wird, und ein weiterer Teil dieser gekühlten Luft durch einen Lufttrockner in und durch einen dritten Tunnel gedrückt wird, in dem Zement. auf einem dritten Förderband zum Mischer -eführt wird.
    II. Einrichtung zum Ausüben des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass je ein isolierter Tunnel zum Fördern von Steinen, Sand und Zement in den Betonmischer mittels Transportbändern. vorgesehen sind und dass eine Leitung zum Einführen und Verspritzen von Kaltwasser in den Steinfördertunnel vorgesehen ist, nebst Pumpen und Leitungen, um Luft von aussen durch diesen Tunnel anzusaugen und einen Teil dieser Luft in und durch den Sand und den andern Teil in und durch den Zement- fördertunnel zu drücken, wobei in der Luft leitung zum Zementfördertunnel ein Luft trockner vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1.. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Kaltwasser einerseits und die gekühlte Luft anderseits im Gegenstrom zur Förderrichtung der Transport bänder geleitet. werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die von den Luft- pumpen geförderte Luft vor ihrem Eintritt in die isolierten Tunnel gekühlt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die durch den Zementfördertunnel strei chende Luft. vor Austritt aus diesem Tunnel durch einen Staubfilter geleitet wird zwecks Rückgewinnung des von ihr abgeführten Ze mentes.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbän der und der Mischer kontinuierlich arbeiten. 5. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kühlvor richtung zum künstlichen Kühlen des in den Steinfördertunnel eingeführten Wassers vor gesehen ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass eine Kühlvorrichtung zum Kühlen der von den Luftpumpen in den Sand- und in den Zementfördertunnel geförderten Luft vorgesehen ist. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kühlvorrichtung für die genannte Luft an einen Kühlsolekreislauf der Kühlvorrichtung für das genannte Wasser angeschlossen ist.
CH282977D 1950-07-01 1950-07-01 Verfahren und Einrichtung zum Kühlen der Zuschlagstoffe und des Zementes beim Herstellen von Beton. CH282977A (de)

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