CH282018A - Trinkwasser-Versorgungsanlage. - Google Patents

Trinkwasser-Versorgungsanlage.

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CH282018A
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CH
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filter
pressure
pump
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drinking water
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Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B5/00Use of pumping plants or installations; Layouts thereof

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description


      Trinkwasser-Versorgungsanlage.       Die Erfindung betrifft eine Trinkwasser  Versorgungsanlage mit Filter für Rohwasser.  



  In bekannten     Trinkwasser-Versorgungs-          anlagen,    bei denen das Wasser filtriert wer  den muss, wenn es zum Beispiel einem See  entnommen wird, wird die Förderanlage mei  stens so ausgebildet, dass das Rohwasser mit  tels einer Niederdruckpumpe unmittelbar  dem offenen oder geschlossenen Filter zuge  führt wird, wonach das     Reinwasser    in ein  Zwischenbecken gelangt. Die eigentliche  Druckpumpe saugt dann das     Reinwasser    aus  dem     Zwisehenbecken    und fördert es in das  Verbrauchsnetz. Bei dieser Anordnung stet  die Filteranlage nur unter einem geringen  Druck, der beim geschlossenen Filter etwas  über dem     Durchflusswiderstand    des Filters  liegt.

   Die Kosten für den Filter sind daher  mässig, hingegen verursacht das Zwischen  becken wesentliche Anlagekosten.  



  Wohl ist bei andern bekannten     Anlagen     auf das Zwischenbecken verzichtet worden.  Bei denen drückt die     Druckwasserpumpe    das  Rohwasser durch den Filter und danach in  das Netz. Nun sind für     Trinkwasser-Versor-          gungsnetze    nicht nur beträchtliche Drücke  erforderlich, sondern infolge der erforder  lichen, grossen sekundlichen Wassermenge  haben die Filter auch grosse Abmessungen.  Die grossen Filterkessel müssen nun in die  sem Falle so ausgebildet sein, dass sie den  hohen Netzdruck aufnehmen können, so dass  die druckfesten Kessel wesentlich teurer sind  als die Filteranlage beim Vorhandensein eines    Zwischenbeckens, weshalb die zweite Lösung  höchstens eine kleine Senkung der Anlage  kosten gegenüber der ersten mit sich bringt.

    



  Diese Nachteile werden durch die vorlie  gende Erfindung vermieden. Sie besteht  darin, dass einerseits der Filter in geschlos  sener Ausführung zwischen dem Nieder  druckteil und dem Hochdruckteil der För  deranlage angeordnet und mit beiden durch  geschlossene Leitungen verbunden ist, ander  seits eine den Höchstdruck im Filter be  grenzende Vorrichtung und zwischen dem  Filter und dem Netz ein     Rückschlagorgan     vorgesehen sind.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es  zeigen:       Fig.    1 eine Anlage mit getrennt ange  triebenen Pumpen für das Rohwasser und  für das     Reinwasser,          F'ig.    2 eine Anlage, bei der die     Rohwasser-          und    die Druckwasserpumpe gemeinsam ange  trieben werden.  



  Die Rohwasserpumpe 1, die als Nieder  druckpumpe ausgebildet ist, saugt das Roh  wasser aus dem     Zufuhrkanal    2 mittels der  Saugleitung 3 und fördert dieses Rohwasser  in den Filter 4, der mit einer für Trink  wasser üblichen Füllung versehen ist. Der  Filter 4 ist in geschlossener Ausführung zwi  schen, dem     Niederdruckteil    der Förderanlage,  der Pumpe 1, und dem Hochdruckteil, der  Pumpe 5, angeordnet und mit beiden durch  geschlossene Leitungen 6 und 7 verbunden.

        Die Pumpe 5 saugt das aus dem Filter 4  austretende     Reinwasser    durch die Leitung 7  an und fördert es durch die Leitung 8 und  das     zwischen    Filter und Netz angeordnete       Rüekschlagventil    9 in die Zuleitung 10 zum  Versorgungsnetz, im allgemeinen zunächst in  ein hochgelegenes Trinkwasserreservoir. In  die Leitung 7, also zwischen den Filter 4 und  den Hochdruckteil 5, ist eine Vorrichtung zur  Begrenzung des Höchstdruckes im Filter,  ein     Überdruekventil    11, welches mittels eines  Gewichtes 12 so belastet wird, dass es bei  einem bestimmten Überdruck sich öffnet, ein  geschaltet.

   Wenn nun beim     Rückschlagventil     9 eine Störung auftritt und dieses beim  Stillstand der     Piunpe    5 das Netz nicht völlig  abschliesst, so kann sich der     Druek    im Netz  trotzdem nicht im Filter 4 auswirken.  Das durch die Pumpe 5 rückwärts fliessende  Wasser öffnet das Ventil 11, und somit  herrscht in der Leitung 7 vor dem Filter 4  nur ein     Druck    entsprechend der     Gewichf.s-          belastung    des Ventils 11. Die Wandungen  des geschlossenen Filters 4 brauchen somit  lediglich entsprechend dem am Ventil 11  einzustellenden Höchstdruck bemessen zu sein.  



  In     Fig.    2 sind     wiederum    dieselben Anlage  teile vorhanden, nur werden die Pumpen 1  und 5 gemeinsam von dem Elektromotor 13  angetrieben. Somit können beide nur gleich  zeitig in Betrieb sein. Eine Sicherung der       Hochdruckpiunpe    5 erübrigt sich, zum Bei  spiel in dem Sinne, dass die Pumpe 5 ausser  Betrieb gesetzt wird, um einen Trockenlauf  der Pumpe 5 zu vermeiden, wenn infolge  einer Störung die Niederdruckpumpe 1 zum  Beispiel in     Fig.1    nicht fördert. Anstatt des  Überdruckventils 11 ist in     Fig.    2 das Stand  rohr 14 vorgesehen, welches als Vorrichtung  zur Begrenzung des     Höchstdruekes    im Filter  4 wirksam ist.

   Durch dieses Standrohr 14,  das zum Beispiel 2 bis 3 m lang ist, wird auf  der     Reinwasserseite    des Filters 4 ein Druck  von 2 bis 3 m Wassersäule aufrechterhalten,  welcher als     Zulaufdruck    zur Hochdruck  pumpe 5 genügt.     ,Sind    die Pumpen 1 und 5  stillgesetzt und ist eine Störung am Rück  schlagventil 9 vorhanden, so fliesst wohl    Wasser     rückwärts    aus dem Netz in die Lei  tung 7 hinein. Eine     Druekerhöhung    kann  jedoch im Filter 4 nicht. auftreten, da durch  das Standrohr 14 das rückfliessende Wasser  abfliessen kann und am Fusse dieses Stand  rohres 14 und somit im Filter 4 der Höchst  druck auf 2 bis 3 m Wassersäule beschränkt,  bleibt.  



  Anstatt dass das Standrohr 14 bzw. das  Überdruckventil 11 in die Leitung 7 einge  baut ist, kann die     Druckbegrenzungsvorrich-          tung    auch am Filter 4 selbst angebracht sein.  Es kann auch auf der     Rohwasserseite    des  Filters 4, und zwar in der Leitung 6 diese       Vorriehtung    zum Begrenzen des Höchst  druckes im Filter 4 vorhanden sein:

   Dabei  kommt dann allerdings wegen des von der  Pumpe 1     zii        überwindenden        Filterdurehfluss-          widerstandes    eher ein     1'berdruekventil    wie in       Fig.1    in Frage, indem der     Filterdurchfluss-          widerstand    unter Umständen einen     Druek    von  10 bis 20 m Wassersäule erforderlich macht.  



  Anstatt der getrennten Pumpen 1 und 5  kann auch eine mehrstufige Pumpe verwen  det werden, wobei der Filter 4 zwischen der  ersten und zweiten Stufe zwischengeschaltet  ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Trinkwasser-Versorguingsanlage mit Filter für Rohwasser, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits der Filter in geschlossener Ausfüh rung zwischen dem Niederdruckteil und dem Hochdruckteil der Förderanlage angeordnet und mit beiden durch geschlossene Leitungen verbunden ist, anderseits eine den Höchst druck im Filter begrenzende Vorrichtung Lind zwischen dem Filter und dem Netz ein Rückschlagorgan vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, da.ss für den Niederdruckteil eine vom Hochdruckteil getrennte Pumpe vorgesehen ist. 2. Anlage nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederdruckpumpe und die Hochdruck pumpe einen gemeinsamen Antrieb aufweisen. 3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung, welche den Höehstdruek im Filter begrenzt, als Standrohr ausgebildet ist.
    -l. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ,rekennzeichnet, dass die Vorrichtung, welche den Höchstdruck im Filter begrenzt, zwischen Filter und Hochdruckteil vorgesehen ist. 5. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung, welche den Höchstdruclz im Filter begrenzt, zwischen Filter und Niederdruckteil vorgesehen ist.
CH282018D 1950-04-29 1950-04-29 Trinkwasser-Versorgungsanlage. CH282018A (de)

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