CH281027A - Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen Polymerisationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen Polymerisationsproduktes.

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CH281027A
CH281027A CH281027DA CH281027A CH 281027 A CH281027 A CH 281027A CH 281027D A CH281027D A CH 281027DA CH 281027 A CH281027 A CH 281027A
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Michael Dr Erlenbach
Adolf Dr Sieglitz
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Michael Dr Erlenbach
Adolf Dr Sieglitz
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G73/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing nitrogen with or without oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule, not provided for in groups C08G12/00 - C08G71/00
    • C08G73/02Polyamines
    • C08G73/0206Polyalkylene(poly)amines
    • C08G73/0213Preparatory process

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen     Polymerisationsproduktes.       Es     wurde    gefunden, dass man ein stick  stoffhaltiges     Polymerisationsprodukt    erhält,  wenn man     Bis-beta-äthyleniminobuttersäure-          ätliyienglykolester    mit. neutralen Schwefel  säure- oder     Sulfonsäureestern    als Kontakten  polymerisiert.  



       Bis-beta-äthv        lenimiriobuttersäure-äthvl        en-          glykolester    kann durch     Anlagerung    . von       _lthylenimin    an     thylenglyl@ol-bis-crotonat     hergestellt werden.  



  Gemäss der Erfindung wird die     Polymeri-          sation    mit neutralen Schwefelsäure- oder     Sul-          fonsäureestern    durchgeführt. Schon     Kontakt-          niengen        von        0,1        bis        0,01%        können        polymeri-          sierend    wirken. Im allgemeinen werden 0,1  bis 101o zugesetzt. Es können jedoch auch grö  ssere Mengen benutzt werden.

   Geeignet sind  zum Beispiel. alle     Dialkylsulfate,    wie     Di-          methyl-,        Diäthyl-,        Dipropyl-,        Dibutylsulfat     usw., ferner Alkoholester von     aliphatischen,     aromatischen und     heteroeyelischen        Sulfon-          säuren,    wie     D-Iethansulfonsäuremethylester,          lletliansulfonsäureäthylester,        31ethansulfon-          säurebittylester,        Benzolsulfonsäuremethylester,

            Benzolsulfonsäureäthylester,        Ben7olsulfon-          säni@eoet;vlester,        Toluolsulfonsäurepropylester     u. a. Die     Methylester    sind im allgemeinen die  wirksamsten Kontakte: je grösser der     Alkyl-          rest    wird, uni so langsamer ist die polymeri  sierende     j\        irkung.    Durch Auswahl des Kon  taktes und Variation in der Menge des Kon  taktes kann man jede gewünschte     Polymeri-          sationszeit    erreichen.

      Die neutralen Schwefelsäure- und     Sulfon-          säureester    mischen sich sehr leicht mit der       Äthyleniminverbindung.    Zur besseren Dosie  rung können sie auch in einem neutralen Lö  sungsmittel gelöst werden. Die     Polymerisa-          tion    findet bei Raumtemperatur statt. Es ist.  aber auch möglich, bei Temperaturen unter  0  C zu polymerisieren. Umgekehrt. kann man  zur Beschleunigung der     Polymerisation    bei  erhöhter Temperatur polymerisieren.

   Bei  schneller     Poly        merisation,    insbesondere bei der       Blockpolymerisation,    ist dafür Sorge zu tra  gen, dass die     Poly        merisationswärme    durch  Kühlung abgeführt wird. Die     Polymerisation     kann auch in einem Lösungs- oder Verteilungs  mittel durchgeführt werden.  



  Ferner ist es möglich, das     Polymerisations-          produkt    auf einem geeigneten Substrat zu  erzeugen, z. B. auf Holz, Papier, Leder,     Glas-          oder    Textilfasern. Vor der     Poly        merisation     können auch Füllstoffe organischer oder an  organischer Art mit Ausnahme von stark  sauren Verbindungen zugesetzt werden. In  diesen Fällen kann es zweckmässig sein, das  Substrat oder den     Füllstoff    mit. der erforder  lichen Menge eines geeigneten Schwefelsäure.

    oder     Sulfonsäureesters    zu tränken oder zu  mischen und erst. dann die zu polymerisie  rende     Äthyleniminverbindung    aufzubringen  oder beizumengen. Schliesslich ist. es möglich,  vor der     Polynerisation        Laekfarben    oder Pig  mente zuzusetzen, um auch in den Fällen, wo  ein nachträgliches Anfärben nicht mehr mög-      lieh ist, zu gefärbten     Polymerisationsproduk-          ten    zu gelangen.  



  Der polymerisierte     Bis-beta-äthylenimino-          buttersäure-äthylenglykolester    stellt ein farb  loses organisches Glas dar, das eine grosse  Härte und ausgezeichnete Festigkeitseigen  schaften besitzt. Das     Polymerisationsprodukt     kann für die verschiedenartigsten technischen  Zwecke Verwendung finden, beispielsweise in  der Textil- und Kunststoffindustrie. In den  Fällen, wo eine nachträgliche     Verformbarkeit     des     Polymerisats    infolge Vernetzung nicht.  möglich ist, kann man die leicht durehführ-    bare     Polymerisation    der flüssigen     monomeren     Verbindung für zahlreiche technische Zwecke  verwenden, z.

   B. für     Verklebungen    und     Kit-          tungen    jeder Art, zum Oberflächenschutz  gegen Feuchtigkeit und Korrosion, zur Her  stellung von farbigen Überzügen, Glasuren  oder Lackierungen, ferner     Guss-    und Form  körpern, anatomischen -Todellen usw.  



       Beispiel:     In 100 Gewichtsteile     Bis-beta-äthylen-          iminobuttersäure-äthylen;@lykolester    der For  mel  
EMI0002.0017     
    werden 0,5 Gewichtsteile     Dibutylsulfat    ein  gerührt und zwischen zwei Glasplatten poly  merisiert. Die     Polymerisation    wird ohne  äussere Erwärmung durchgeführt. Zur Ab  führung der     Polymerisationswärme    stellt, man  das     Polymerisationsgefäss    zweckmässig in  Wasser. Nach 1 bis 2 Stunden beginnt die  Flüssigkeit zu erstarren. Das     Polymerisat    ge  winnt nach und nach an Festigkeit.

   Nach 24  Stunden ist die     Polymerisation    so weit be  endet, dass man die Glasplatten durch Er  hitzen vom     Polymerisat    ablösen kann. Man  erhält das     Polymerisat    in Form eines farb  losen organischen Glases, das eine grosse  Härte und ausgezeichnete Festigkeitseigen  schaften besitzt. Durch Sägen, Bohren und  Drehen lässt es sich mechanisch bearbeiten.  



  Giesst man den mit Kontakt     versehenen          Athyleniminester    auf einer geeigneten Unter  lage, z. B. auf Glas, aus, so erhält man nach  der     Polymerisation    einen farblosen Film, der  gegenüber Wasser und wässerigen     Alkalien     sowie gegenüber organischen Lösungsmitteln  sehr beständig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines stick stoffhaltigen Poly merisationsprocluktes, da- durch gekennzeichnet, dass man Bis-beta-äthy- leniminobuttersäure - äthylenglykolester mit neutralen Schwefelsäure- oder Sulfonsäure- estern als Kontakten polymerisiert. Der polymerisierte Bis-beta-äthylenimino- buttersäure-äthylenglykolester stellt ein farb loses organisches Glas dar, das eine grosse Härte und ausgezeichnete Festigkeitseigen schaften besitzt.
    Das Polymerisationsprodukt kann für die verschiedenartigsten technischen Zwecke Verwendung finden, beispielsweise in der Textil- und Kunststoffindustrie. In den Fällen, wo eine nachträgliche Verformbarkeit des Polymerisats infolge Vernetzung nicht möglich ist, kann man die leicht durchführ bare Polymerisation der flüssigen monomeren Verbindung für zahlreiche technische Zwecke verwenden, z.
    B. für Verklebungen und Kit- tungen jeder Art, zum Oberflächenschutz gegen Feuchtigkeit und Korrosion, zur Her stellung von farbigen Überzügen, Glasuren oder Lackierungen, ferner Guss- und Form körpern, anatomischen Modellen usw.
CH281027D 1948-10-01 1949-04-28 Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen Polymerisationsproduktes. CH281027A (de)

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